{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254825,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254825,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4825","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"\"Peace Prize\" f\u00fcr Donald Trump. Verdient die Fifa noch immer ihre privilegierte steuerliche Behandlung in der Schweiz?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Anl\u00e4sslich der Auslosung f\u00fcr die n\u00e4chste Fussballweltmeisterschaft im Jahr 2026 vor einigen Tagen hat Fifa-Pr\u00e4sident Gianni Infantino Donald Trump einen \u00abPeace Prize\u00bb, den ersten seiner Art, verliehen. Dieses surreale Ereignis wurde von Millionen von verbl\u00fcfften Zuschauerinnen und Zuschauern im Fernsehen verfolgt. Diese konnten die Motive hinter dieser Geste in einem Moment, bei dem vor allem der Sport im Vordergrund stehen m\u00fcsste, sicher nicht verstehen. Zudem ging bei den internen Organen der Fifa eine Beschwerde ein, die einen Verstoss gegen das in den Fifa-Statuten festgehaltene Neutralit\u00e4tsprinzip bem\u00e4ngelt. Die Entscheidung, diesen Preis zu schaffen und ihn Donald Trump zu verleihen, scheint weder Gegenstand eines transparenten internen Verfahrens gewesen zu sein noch auf irgendwelche objektiven Kriterien abgest\u00fctzt zu sein.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>In der Schweiz wird die Fifa steuerlich als Verein und nicht als Unternehmen behandelt (Gewinn- und Kapitalsteuer). Dieser spezielle Status, der h\u00e4ufig mit einer Form der Anerkennung des \u00f6ffentlichen Interesses verbunden ist, bleibt trotz der Entwicklung der Fifa und des in den letzten Jahren erzielten Gewinns bis heute unver\u00e4ndert. Die neuen Entwicklungen in der Fifa \u2013 insbesondere das oben beschriebene Ereignis, das eine sehr beunruhigende Verschiebung hin zur Autokratie erkennen l\u00e4sst \u2013 muss dazu f\u00fchren, dass dieser Status hinterfragt wird.</p><p>&nbsp;</p><p>Ich stelle dem Bundesrat deshalb die folgenden Fragen:</p><ol><li>Wie beurteilt es der Bundesrat, dass eine der gr\u00f6ssten Sportorganisationen der Welt Donald Trump einen solchen Preis verliehen hat?&nbsp;</li><li>Ist dieses Ereignis kompatibel mit der Vision des Bundesrates von der Verteidigung der Werte des Sports auf globaler Ebene?</li><li>Wird dieser Preis in den Augen des Bundesrates den Neutralit\u00e4tsanspr\u00fcchen der Fifa gerecht?&nbsp;</li><li>Ist es Angesichts dieses Ereignisses nicht an der Zeit, den privilegierten Steuerstatus zu hinterfragen, von dem die Fifa in der Schweiz profitiert?</li><li>Ist der Bundesrat zumindest dazu bereit, die privilegierte steuerliche Behandlung an bestimmte Bedingungen zu kn\u00fcpfen, namentlich an eine st\u00e4rkere Verpflichtung zur Neutralit\u00e4t oder an eine Form der Zur\u00fcckhaltung in der Weltpolitik?</li></ol>","ReasonText":"<p>-</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>1.+2. Die FIFA hat Pr\u00e4sident Trump diesen ersten \u00abPeace Prize\u00bb aus Gr\u00fcnden verliehen, die ihr eigen sind und die sie f\u00fcr berechtigt h\u00e4lt. Der Bundesrat hat diese Entscheidung zur Kenntnis genommen. Unter Wahrung der Privatautonomie der Sportorganisationen hat er die Angemessenheit dieser Entscheidung nicht zu kommentieren. </p><p>&nbsp;</p><p>3. Die Olympische Charta sieht in Regel&nbsp;50.2 vor, dass die politische Neutralit\u00e4t des Sports gewahrt werden muss, und in Regel&nbsp;25, dass die Autonomie des Sports sichergestellt werden muss. Es ist Sache der Olympischen Bewegung, mit dem IOK an der Spitze, festzustellen, ob und in welchen F\u00e4llen diese Neutralit\u00e4t nicht gewahrt ist, und eventuelle Sanktionen zu ergreifen. Unter Einhaltung des Grundsatzes der Privatautonomie liegt es somit nicht in der Kompetenz des Bundesrates, sich dazu zu \u00e4ussern. </p><p>&nbsp;</p><p>4.+5. Es gibt aus Sicht des Bundesrates keinen direkten Zusammenhang zwischen der Vergabe des \u00abPeace Prize\u00bb an den amerikanischen Pr\u00e4sidenten und dem Steuerstatus von internationalen Sportverb\u00e4nden (IFs), insbesondere der FIFA, in der Schweiz. Es sei daran erinnert, dass der Bundesrat, insbesondere in seiner Antwort auf das Postulat Trede&nbsp;22.4497 \u00abFifa ohne Steuerprivilegien\u00bb, best\u00e4tigt hat, dass IFs rechtlich gemeinn\u00fctzige Vereine sind, wodurch sie steuerliche Vorteile geniessen. Eine \u00dcberpr\u00fcfung des Steuerstatus einzig der FIFA aufgrund der Verleihung des \u00abPeace Prize\u00bb an Pr\u00e4sident Trump w\u00e4re nicht opportun.</p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1771372800000)\/","SubmittedBy":"Mahaim Rapha\u00ebl","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1771435313413)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|28|2446","Category":null,"Modified":"\/Date(1774960872367)\/","SubmissionDate":"\/Date(1766102400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Soziale Fragen|Steuer"}}