{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254830,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254830,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4830","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Gravierende Nachteile f\u00fcr Eurocity-Z\u00fcge von Z\u00fcrich nach Bologna und Genua. Werden diese internationalen Verbindungen diskriminiert?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird um die Beantwortung folgender Fragen gebeten:</p><ol><li>Ist dem Bundesrat bekannt, dass sich die Fahrzeiten auf der Bahnstrecke Chiasso-Milano in den vergangenen 15 Jahren um 20 Prozent erh\u00f6ht haben?</li><li>Wie beurteilt er den Umstand, dass die neuen Zugverbindungen Z\u00fcrich-Bologna und Z\u00fcrich-Genova nicht \u00fcber Milano Centrale verkehren und somit f\u00fcr die Fahrg\u00e4ste deutlich weniger attraktiv sind?</li><li>Wie beurteilt er den Umstand, dass die angesprochenen EC-Z\u00fcge deutlich l\u00e4ngere Fahrzeiten haben als inneritalienische Fernverkehrsz\u00fcge?</li><li>Die f\u00fcr den internationalen Verkehr vorgesehenen Giruno-Z\u00fcge der SBB sind in Italien nur auf wenigen Strecken zugelassen. Ist eine generelle Zulassung dieses Zuges in Italien erreichbar, damit die internationalen Verbindungen aus der Schweiz beschleunigt werden k\u00f6nnen?</li><li>Sieht er in den gravierenden Nachteilen, welche die Verbindungen aus der Schweiz erleiden, Anzeichen f\u00fcr eine Diskriminierung?</li><li>Sieht er M\u00f6glichkeiten, im direkten Austausch mit den italienischen Beh\u00f6rden in naher Zukunft Verbesserungen f\u00fcr diese wichtigen Bahnverbindungen zu erreichen?</li></ol>","ReasonText":"<p>Gem\u00e4ss seiner Eignerstrategie erwartet der Bund von der SBB im internationalen Personenfernverkehr, dass sie ihre Marktstellung durch Kooperationen st\u00e4rkt. In Umsetzung dieser Strategie hat die SBB mit dem Fahrplan 2026 unter anderem zwei neue Direktverbindungen von Z\u00fcrich nach Bologna und Genova eingef\u00fchrt. Die IG\u00f6V Schweiz hat diese neuen Verbindungen analysiert (<a href=\"file:///Users/florencebrenzikofer/Library/Containers/com.apple.mail/Data/Library/Mail%20Downloads/AFC1C76C-4AA0-4C63-BC88-18441D5E1E2D/Danke!%20Das%20Faktenblatt%20ist%20online%20https:/igoev.ch/analyse-der-neuen-verbindungen-von-zuerich-nach-bologna-und-genova/\"><u>Link</u></a>). Demnach weisen diese Verbindungen schwerwiegende Nachteile auf und sind f\u00fcr die Fahrg\u00e4ste nur begrenzt attraktiv. So verkehren sie nicht \u00fcber Milano Centrale, womit Fahrg\u00e4ste, die in Milano umsteigen wollen, diese Z\u00fcge nicht benutzen werden. Sie haben zudem massiv l\u00e4ngere Fahrzeiten als inneritalienische Fernverkehrsz\u00fcge auf den gleichen Strecken. Im \u00dcbrigen hat sich auf der Strecke Chiasso-Milano in den vergangenen 15 Jahren die Fahrzeit der Eurocity-Z\u00fcge aus der Schweiz erheblich verl\u00e4ngert. Im Vergleich zu einem Regionalzug dauert die Fahrt im EC auf dieser Strecke bis zu 23 Minuten l\u00e4nger. Sollte zuk\u00fcnftig der Giruno-Zug im Verkehr nach Italien vermehrt eingesetzt werden, so k\u00f6nnten vermutlich Verbesserungen erreicht werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><ol><li><span>Ja, es ist dem Bundesrat bekannt, dass sich die Fahrzeiten des Eurocity zwischen Chiasso und Milano seit 2010 um 8 Minuten erh\u00f6ht haben. Damit wird prim\u00e4r die Stabilit\u00e4t des Fahrplans gew\u00e4hrleistet. </span></li></ol><p><span>&nbsp;</span></p><ol start=\"2\"><li><span>Idealerweise w\u00fcrden diese Verbindungen via Milano Centrale gef\u00fchrt werden, oder es m\u00fcsste aufgrund der Nicht-Bedienung des Kopfbahnhofes von Milano Centrale eine k\u00fcrzere Fahrzeit erreicht werden. Beides ist wegen den Infrastrukturverh\u00e4ltnissen im Raum Milano zurzeit nicht m\u00f6glich. Aus Sicht des Bundesrates ist die Route via Milano Centrale f\u00fcr die Destinationen Bologna und Genova weniger entscheidend als die M\u00f6glichkeit, die Zieldestinationen Bologna und Genova umsteigefrei zu erreichen. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass bereits ein sehr gutes und dichtes EC-Angebot nach Milano Centrale besteht, welches mit dem Fahrplan 2026 weiter ausgebaut wurde. An den bedienten Bahnh\u00f6fen Milano Lambrate und Milano Rogoredo bestehen gute Anschl\u00fcsse an U-Bahn-Linien, mit welcher verschiedene Ziele im Stadtzentrum und in der Agglomeration direkt erreicht werden. </span></li></ol><p><span>Richtung Bologna\u2013Firenze muss bis auf weiteres die Stammlinie benutzt werden. Die Fahrzeiten sind auf dieser Linie deshalb wenig attraktiv. Die SBB arbeitet mit ihrem Kooperationspartner Trenitalia zusammen, damit schnellere Direktverbindungen m\u00f6glich werden.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><ol start=\"3\"><li><span>Die Fahrzeiten der EC-Z\u00fcge sind abh\u00e4ngig von den verf\u00fcgbaren Trassen in Italien. Die Attraktivit\u00e4t der Z\u00fcge liegt prim\u00e4r in der Direktverbindung aus der Schweiz. Die Direktverbindung nach Genova ist im Normalfall (ohne Baustelleneinfluss) gut konkurrenzf\u00e4hig, sie dauert mit 5 Stunden 19 Minuten aktuell nur 8 Minuten l\u00e4nger als eine Umsteigeverbindung via Milano Centrale. K\u00fcnftig wird eine weitere Reduktion der Fahrzeit dank der Inbetriebnahme des \u00abTerzo valico\u00bb, dem Infrastrukturausbau zwischen Tortona und Genova, erwartet.</span></li></ol><p><span>&nbsp;</span></p><ol start=\"4\"><li><span>Die Fahrzeit der Z\u00fcge ist nicht nur von der Zulassung der Giruno-Z\u00fcge der SBB in Italien abh\u00e4ngig, sondern auch von den verf\u00fcgbaren Trassen. Aktuell ist der Giruno in Italien f\u00fcr eine Geschwindigkeit von 200 km/h zugelassen. F\u00fcr die Strecken in Richtung Venezia und Genova l\u00e4uft aktuell das Zulassungsverfahren f\u00fcr 250 km/h. </span></li></ol><p><span>&nbsp;</span></p><ol start=\"5\"><li><span>Der Bundesrat sieht hier keine Anzeichen f\u00fcr Diskriminierung, die bestehende Situation ist gem\u00e4ss obgenannten Antworten nachvollziehbar.</span></li></ol><p><span>&nbsp;</span></p><ol start=\"6\"><li><span>Die Schweiz steht regelm\u00e4ssig im direkten Austausch mit den italienischen Beh\u00f6rden und thematisiert das Thema attraktiver Bahnverbindungen Schweiz \u2013 Italien regelm\u00e4ssig. Im Jahre 2023 haben Bundesrat Albert R\u00f6sti und der italienische Verkehrsminister Matteo Salvini eine Absichtserkl\u00e4rung unterzeichnet. Bis 2035 wollen die beiden L\u00e4nder die n\u00f6tigen Projekte sowohl im G\u00fcter- als auch im Personenverkehr umsetzen, um das Angebot attraktiver zu gestalten.</span></li></ol></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1770768000000)\/","SubmittedBy":"Brenzikofer Florence","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1770824733903)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1774961036440)\/","SubmissionDate":"\/Date(1766102400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}