{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254831,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254831,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4831","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Einheimische Produktionssysteme f\u00f6rdern anstatt Importbedingungen f\u00fcr mit Chlor behandeltem H\u00fchnerfleisch lockern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu pr\u00fcfen und Bericht zu erstatten, wie Produktionssysteme in der K\u00e4lbermast dahingehend weiterentwickelt und gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen, damit die K\u00e4lbergesundheit erh\u00f6ht, der Antibiotikaeinsatz reduziert sowie die Produktionsbedingungen der Mastbetriebe verbessert werden k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Die Produktion von Mastk\u00e4lbern ist hoch spezialisiert, anspruchsvoll und intensiv. Zudem ist der Antibiotikaeinsatz bei Mastk\u00e4lbern sehr viel h\u00f6her als bei Aufzucht- und Mutterkuhk\u00e4lbern. Viele b\u00e4uerliche K\u00e4lberm\u00e4ster sind ausgestiegen, denn die Risiken und die Arbeitsbelastung sind hoch. Wer noch Milch produziert, der liefert sie lieber ab. Das ist weniger risikobehaftet als die K\u00e4lbermast. Diese Entwicklungen sind bekannt und es wurden in der Vergangenheit verschiedene Anstrengungen unternommen die Produktionsbedingen zu verbessern und die Tiergesundheit zu erh\u00f6hen, u. a. in der AP22+ und zuletzt mit dem Projekt des Konzepts Freiluftkalb. Leider wurde dieses Konzept nicht weitergef\u00fchrt oder implementiert, trotz der positiven Wirkung. Die herausfordernden Bedingungen und der hohe Antibiotika Einsatz in der K\u00e4lbermast bleiben weiterhin bestehen. Auch der Bundesrat \"anerkennt [...] den Handlungsbedarf in der K\u00e4lberhaltung\", wie er in seiner Antwort auf die Motion 24.3607 schreibt. Der Bundesrat ist deshalb gefordert Massnahmen zu pr\u00fcfen und zu pr\u00e4sentieren, um die Produktionsgrundlagen in der K\u00e4lbermast und die K\u00e4lbergesundheit zu verbessern. Denn die Produktion von einheimischen Kalbfleisch und F\u00f6rderung der K\u00e4lbergesundheit st\u00e4rkt nicht nur die lokalen Wertsch\u00f6pfungsketten und Arbeitspl\u00e4tze in der Schweiz, es ist zudem nachhaltiger als Fleisch von nicht raufutterverzehrenden Tieren zu importieren, z. B. mit Chlor behandeltes H\u00fchnerfleisch aus den USA.&nbsp;</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>Der Bundesrat anerkennt die Bedeutung einer guten K\u00e4lbergesundheit sowie die Notwendigkeit, den Antibiotika-Einsatz in der Nutztierhaltung weiter zu reduzieren. Er hat sich in seiner Stellungnahme zur Motion 24.3607 Wandfluh ausf\u00fchrlich zum Thema Antibiotika-Einsatz in der K\u00e4lbermast ge\u00e4ussert. Er hat auf das Projekt \u00abFreiluftkalb\u00bb hingewiesen, das aufzeigt, mit welchen Massnahmen der Antibiotika-Einsatz bei Mastk\u00e4lbern reduziert werden kann: 1.&nbsp;kurzer Transport der K\u00e4lber vom Geburts- zum Mastbetrieb ohne Durchmischung von Tieren verschiedener Betriebe; 2. Impfung gegen virale Lungenentz\u00fcndungserreger und eine mindestens dreiw\u00f6chige Quarant\u00e4ne in einem Einzeliglu; 3. Mast in Gruppenhaltung von bis maximal 10 Tieren bis zum Erreichen des Schlachtgewichts in Grossraumiglus im Freien. Die Massnahmen, welche im Projekt \u00abFreiluftkalb\u00bb als B\u00fcndel erprobt wurden, sind somit bekannt. Sie k\u00f6nnten als Voraussetzung f\u00fcr den Erhalt von Direktzahlungen eingef\u00fchrt werden, w\u00fcrden aber zu mehr Komplexit\u00e4t, weiterer Differenzierung von bestehenden Bestimmungen und zus\u00e4tzlichem Aufwand f\u00fcr die Mastbetriebe und den Vollzug f\u00fchren. Zudem besteht bereits ab 1. Juli 2025 eine Pflicht f\u00fcr die K\u00e4lberimpfung gegen fieberhafte Atemwegserkrankungen durch die Richtlinie von QM-Schweizer Fleisch. Ein Postulatsbericht d\u00fcrfte diesbez\u00fcglich zu keinen weiteren Erkenntnissen f\u00fchren. Ebenfalls besteht aus Sicht des Bundesrats kein direkter Zusammenhang zwischen einer Reduktion des Antibiotika-Einsatzes in der K\u00e4lbermast und dem Import von Gefl\u00fcgelfleisch, da die beiden Fleischsorten keine Substitute sind und eine Reduktion des Antibiotika-Einsatzes nicht per se zu einer h\u00f6heren inl\u00e4ndischen Produktion von Kalbfleisch f\u00fchrt.</p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1771372800000)\/","SubmittedBy":"Candan Hasan","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1771435191183)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1772627590753)\/","SubmissionDate":"\/Date(1766102400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}