{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20254906,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20254906,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.4906","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Schweizer Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft an der Linderung von weltweiten Hungersn\u00f6ten beteiligen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, gest\u00fctzt auf die \"Internal evaluation of the Swiss Confederation's Food Aid programme\" von BFH/HAFL Nahrungsmittelhilfe mit Schweizer Milchprodukten zu leisten.</p>","ReasonText":"<p>Die Nahrungsmittelhilfe \u00fcber das Milchpulver wird in der genannten Studie grunds\u00e4tzlich gut beurteilt.&nbsp;</p><p>Im Gegensatz zu Massnahmen anderer L\u00e4nder werden die Schweizer Milchprodukte dort eingesetzt, wo Milchprodukte nicht ausreichend verf\u00fcgbar sind. Der Milchmarkt vor Ort wird daher nicht beeintr\u00e4chtigt.</p><p>Zus\u00e4tzlich ist zu erw\u00e4hnen, dass die Schweizer Milch von h\u00f6chster Qualit\u00e4t ist und als besonders gesund und nat\u00fcrlich wahrgenommen wird. Die Schweiz tut gut daran, statt nur Geld zu liefern das der Korruptionsgefahr unterliegt, auch mit nachhaltig produzierten Lebensmitteln zu helfen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Gerade Milchpulver hat einen hohen N\u00e4hrwert und liefert insbesondere auch f\u00fcr Kindern wichtige Proteine, Kalzium und Vitamine f\u00fcr Wachstum und Knochenentwicklung. Da es lange haltbar und einfach transportierbar ist, eignet es sich besonders f\u00fcr die Entwicklungs\u00adhilfe, um Kinder in Regionen ohne stabile Milchversorgung zuverl\u00e4ssig zu unterst\u00fctzen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>Die von der Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) 2015 in Auftrag gegebene Evaluation \u00fcber das Nahrungsmittelhilfe-Programm der humanit\u00e4ren Hilfe der Schweiz (ver\u00f6ffentlicht auf der Forschungsdatenbank des Bundes: <a href=\"http://www.aramis.admin.ch\"><u>www.aramis.admin.ch</u></a> &gt; Projektsuche &gt; Referenznummer 2016.682) bewertet die Nahrungsmittelhilfe mit Milchpulver tats\u00e4chlich grunds\u00e4tzlich positiv. Gleichzeitig stuft die Evaluation diese Form der Unterst\u00fctzung im Vergleich zu anderen Methoden wie der Abgabe von Geldleistungen und Gutscheinen (<em>cash</em> <em>and</em> <em>voucher assistance,</em> CVA) aber weder als besonders relevant (vgl. S. 25 der Evaluation) noch als besonders effizient (vgl. S. 29) ein. Die Nahrungsmittelhilfe mit Schweizer Milchpulver l\u00e4sst sich dar\u00fcber hinaus nur begrenzt mit anderen Aktionen der DEZA verkn\u00fcpfen (vgl. S. 31). Die Evaluation kommt somit zum Schluss, dass gebundene Hilfe mit Milchpulver in Hungerkrisen nicht das wirksamste Instrument ist, um m\u00f6glichst viele Betroffene rasch zu erreichen (vgl. S. 25, S. 35ff. und S. 91). </p><p>Dies deckt sich mit der heutigen Praxis der humanit\u00e4ren Partnerorganisationen der DEZA. Die Nachfrage nach Schweizer Milchpulver \u2013 insbesondere des Weltern\u00e4hrungsprogramms (WFP) \u2013 ist nahezu vollst\u00e4ndig zur\u00fcckgegangen. Im Rahmen von S\u00e4uglingsnahrung f\u00f6rdert das Kinderhilfswerk der UNO (UNICEF) heute priorit\u00e4r, dass M\u00fctter ihre Kinder stillen, da die Muttermilch einen hohen N\u00e4hrwert aufweist und in humanit\u00e4ren Kontexten deutlich weniger Risiken birgt. Zwar ist Schweizer Milchpulver von hoher Qualit\u00e4t, doch fehlt in vielen Einsatzgebieten sauberes und ausreichend verf\u00fcgbares Wasser zur sicheren Zubereitung. Dies kann erhebliche gesundheitliche Folgen verursachen. Zudem ist Schweizer Milchpulver im internationalen Vergleich eher teuer. Die tiefe Nachfrage nach Milchpulver ist auch auf die bevorzugte Verwendung von kosteneffizienteren Methoden zur\u00fcckzuf\u00fchren. So betonen zahlreiche wissenschaftliche Studien wie jene von Gentilini und Leight (2025), dass CVA in der Regel kosteng\u00fcnstiger in der Umsetzung ist, da die Verteilung von Nahrungsmitteln logistisch deutlich aufwendiger ist. Entsprechend st\u00fctzt sich auch die Schweiz mit der Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025-2028 (BBI 2024 1518) bei der Verbesserung der Ern\u00e4hrungssicherheit und der Deckung der Grundbed\u00fcrfnisse darauf. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Geldleistungen anf\u00e4lliger f\u00fcr Zweckentfremdung sind als andere Modalit\u00e4ten: Sachspenden wie Milchpulver durchlaufen in der Regel viele Zwischenstationen beim Transport und der Verarbeitung. </p><p>In den wenigen Kontexten, in denen eine Nachfrage nach Milch besteht, erachtet es der Bundesrat als sinnvoller, dass internationale Organisationen die lokale Produktion in Zusammenarbeit mit dem Privatsektor st\u00e4rken. Dies erh\u00f6ht die Nachhaltigkeit der Hilfe und die Effizienz der eingesetzten Mittel. Erh\u00e4lt die Schweiz konkrete Anfragen nach Schweizer Milchpulver f\u00fcr die Nahrungsmittelhilfe, wird die DEZA diese weiterhin sorgf\u00e4ltig pr\u00fcfen und \u2013 wo sachlich begr\u00fcndet und zweckm\u00e4ssig \u2013 auch ber\u00fccksichtigen. Eine grunds\u00e4tzliche Ausrichtung der Nahrungsmittelhilfe auf Schweizer Milchprodukte, unabh\u00e4ngig von der tats\u00e4chlichen Nachfrage, erachtet der Bundesrat aus den genannten Gr\u00fcnden als nicht zielf\u00fchrend.</p><p>Der Bundesrat beantragt daher die Ablehnung der Motion. Damit stellt er sicher, dass die eingesetzten Steuergelder m\u00f6glichst effizient, zielgerichtet und wirkungsvoll verwendet werden unter Einhaltung des von der Schweiz 2012 ratifizierten Ern\u00e4hrungshilfe-\u00dcbereinkommens (SR 0.916.111.312). </p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1771372800000)\/","SubmittedBy":"H\u00fcbscher Martin","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1771427406907)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1771427416193)\/","SubmissionDate":"\/Date(1766102400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Landwirtschaft|Gesundheit"}}