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Frage","BusinessTypeAbbreviation":"Fra.","Title":"Praxis\u00e4nderung bei den Volksrechten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Medien meldeten, die Bundeskanzlei erkl\u00e4re die Unterschriften auf B\u00f6gen mit mehreren Namen mit der gleichen Schrift f\u00fcr ung\u00fcltig.<br>- Wie hat der Bund dies vor dem Zeitungsbericht, also vor dem 12. November, der \u00d6ffentlichkeit mitgeteilt?<br>- Warum war bisher die Unterschrift entscheidend und neu sollen es der Schriftzug von Name, Geburtsdatum und Adresse sein?<br>- Warum werden hier B\u00fcrger unter Generalverdacht gestellt, Unterschriften zu f\u00e4lschen?<br>- Auf welche Rechtsgrundlage st\u00fctzt sich die neue Praxis?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Der Bundesrat nimmt die Integrit\u00e4t von Unterschriftensammlungen von Volksbegehren ernst. Artikel 61 Absatz 1 des Bundesgesetzes \u00fcber die politischen Rechte (BPR; SR 161.1) schreibt vor, dass Stimmberechtigte ihren Namen und ihre Vornamen sowie ihre Unterschrift eigenh\u00e4ndig in die Unterschriftenliste eintragen m\u00fcssen. Diese Regelung gilt seit dem 1. November 2015. Darauf wird auch im Leitfaden hingewiesen, den die Bundeskanzlei seit 2015 allen Referendums- und Initiativkomitees anbietet. Dies steht \u00fcberdies auf jeder Unterschriftenliste und wird in den Weisungen der Bundeskanzlei und der Kantone an die Gemeinden zur Stimmrechtsbescheinigung erl\u00e4utert. Viele Gemeinden haben daher schon bis anhin Eintr\u00e4ge, die offensichtlich aus gleicher Hand stammen, f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt. Die Praxis ist somit nicht neu, wurde aber nicht von allen Gemeinden gleich gehandhabt.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Um einen einheitlichen Vollzug sicherzustellen, hat die Bundeskanzlei die bestehenden Weisungen im Sinne der rechtlichen Vorgaben klarer formuliert und nicht etwa versch\u00e4rft. Im Gegenteil halten diese nun explizit fest, dass bei Eintr\u00e4gen aus gleicher Hand eine Unterschrift f\u00fcr g\u00fcltig erkl\u00e4rt (bescheinigt) werden kann, wenn davon auszugehen ist, dass der oder die Schreibende sich unter den Unterzeichnenden befindet. Dies trifft etwa auf sogenannte \u00abFamilienf\u00e4lle\u00bb zu. In die \u00dcberarbeitung der Weisungen waren Kantone und Gemeinden involviert. Die Bundeskanzlei hat \u00fcberdies die sammelnden Komitees am 21. Juli 2025 sowie am 10. November 2025 schriftlich an die geltenden Bestimmungen erinnert. </span></p><p><span>Bei ihren Kontrollen der eingereichten Unterschriften st\u00fctzt sich die Bundeskanzlei ebenfalls auf diese Weisungen. Rechtsgrundlage ist Artikel 72 BPR in Verbindung mit Artikel 21 der Verordnung \u00fcber die politischen Rechte (SR 161.11).</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1765152000000)\/","SubmittedBy":"Steinemann Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1765209440000)\/","ResponsibleDepartment":10,"ResponsibleDepartmentName":"Bundeskanzlei","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"BK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4","Category":null,"Modified":"\/Date(1765209456567)\/","SubmissionDate":"\/Date(1764547200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik"}}