{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20261005,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20261005,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.1005","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Eine Lohnmeldung statt drei. Potenzial zur B\u00fcndelung von Lohnmeldungen f\u00fcr Sozialversicherungen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Kleine und mittlere Unternehmen sowie insbesondere Kleinstbetriebe sind mit zahlreichen administrativen Meldepflichten im Bereich der Lohnadministration konfrontiert. Heute m\u00fcssen Arbeitgeber im Wesentlichen identische Lohn- und Personaldaten mehrfach melden \u2013 namentlich an die AHV-Ausgleichskassen, an Unfallversicherer gem\u00e4ss UVG sowie an Vorsorgeeinrichtungen gem\u00e4ss BVG.</p><p>&nbsp;</p><p>Diese Meldungen erfolgen oft \u00fcber unterschiedliche Systeme, Formate und Zeitpunkte, obwohl viele der zugrunde liegenden Daten bereits digital in den Lohn- und Buchhaltungssystemen der Unternehmen vorhanden sind. F\u00fcr kleine Betriebe ohne eigene HR- oder Compliance-Abteilungen f\u00fchrt diese Mehrfacherfassung zu einem unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigen administrativen Aufwand und zu zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fcr Treuhand- und Verwaltungsleistungen.</p><p>&nbsp;</p><p>Gleichzeitig schreitet die Digitalisierung der Verwaltung voran, und verschiedene Projekte auf Bundes- und Verbandsebene befassen sich mit der Standardisierung und elektronischen \u00dcbermittlung von Lohndaten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwiefern bestehende Doppelspurigkeiten reduziert und Meldeprozesse st\u00e4rker koordiniert werden k\u00f6nnten.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat wird deshalb gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>&nbsp;</p><ol><li>Wie beurteilt der Bundesrat den administrativen Aufwand f\u00fcr Unternehmen, der durch getrennte Lohnmeldungen an AHV-Ausgleichskassen, UVG-Versicherer und BVG-Vorsorgeeinrichtungen entsteht?</li><li>Welche laufenden Projekte oder bestehenden Standards (z. B. im Bereich elektronischer Lohndatenmeldungen) verfolgen Bund, Sozialversicherungstr\u00e4ger oder Branchenorganisationen, um Lohnmeldungen zu harmonisieren oder zu vereinfachen?</li><li>Sieht der Bundesrat grunds\u00e4tzlich Potenzial, eine einheitliche digitale Lohnmeldung zu erm\u00f6glichen, welche \u2013 soweit rechtlich m\u00f6glich \u2013 einmal erfasst und anschliessend automatisiert an die zust\u00e4ndigen Sozialversicherungen weitergeleitet wird?</li><li>Welche rechtlichen, technischen oder organisatorischen H\u00fcrden stehen einer solchen B\u00fcndelung heute entgegen?</li><li>W\u00e4re der Bundesrat bereit zu pr\u00fcfen, wie im Sinne des Once-Only-Prinzips eine koordinierte oder geb\u00fcndelte Lohnmeldung umgesetzt werden k\u00f6nnte, ohne die Zust\u00e4ndigkeiten der einzelnen Sozialversicherungssysteme zu ver\u00e4ndern?</li></ol><p>&nbsp;</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>1. Im Rahmen des B\u00fcrokratiemonitors werden Unternehmen regelm\u00e4ssig nach ihrer subjektiven Wahrnehmung der administrativen Belastung befragt. Im aktuellen Bericht von 2022 zeigte sich, dass \u00fcber 70 Prozent der Unternehmen den administrativen Aufwand im Zusammenhang mit der AHV, der Unfallversicherung und der beruflichen Vorsorge als gering oder eher gering betrachten.</p><p><em>&nbsp;</em></p><p>2-5. Um den Aufwand f\u00fcr die Lohnmeldungen an verschiedene Adressaten zu vermindern, ist vor rund 20 Jahren das Einheitliche Lohnmeldeverfahren (ELM) entwickelt worden (Lohnstandard-CH). Unternehmen, die ein vom Verein Swissdec zertifiziertes Lohnbuchhaltungssystem (ERP-System) einsetzen, k\u00f6nnen dank dem Lohnstandard-CH Lohndaten direkt aus ihrer Lohnbuchhaltung auf Knopfdruck medienbruchfrei und entsprechend dem Once-Only-Prinzip an die AHV-Ausgleichskassen, die Unfall- und Krankentaggeldversicherer, das Bundesamt f\u00fcr Statistik und die Steuerbeh\u00f6rden melden. Der Umfang der m\u00f6glichen Meldungen wird kontinuierlich ausgebaut. So werden k\u00fcnftig auch Lohnmeldungen f\u00fcr den Erwerbsersatz an Dienstleistende \u00fcber diesen digitalen Kanal abgewickelt. Es sind auch immer mehr Vorsorgeeinrichtungen der beruflichen Vorsorge in der Lage, Meldungen \u00fcber ELM zu empfangen. Mittlerweile nutzen \u00fcber 130 000 Unternehmen das Einheitliche Lohnmeldeverfahren und ihre Zahl steigt laufend. </p><p>&nbsp;</p><p>Seit Anfang 2025 steht f\u00fcr in Privathaushalten angestellte Personen, die der obligatorischen beruflichen Vorsorge nicht unterliegen, zudem das \u00abvereinfachte Abrechnungsverfahren plus\u00bb zur Verf\u00fcgung. Die Arbeitgeber k\u00f6nnen in diesem Verfahren die Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge, einschliesslich der Pr\u00e4mien der obligatorischen Unfallversicherung, sowie die Quellensteuern bei der AHV-Ausgleichskasse bezahlen und m\u00fcssen dazu nur eine Lohnmeldung einreichen.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat begr\u00fcsst die laufenden Bem\u00fchungen des Vereins Swissdec, ELM mit weiteren Empf\u00e4ngern zu erweitern. Er erkennt derzeit keinen zus\u00e4tzlichen Handlungsbedarf.</p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1778025600000)\/","SubmittedBy":"Alijaj Islam","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1778071669000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|44|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1779177800607)\/","SubmissionDate":"\/Date(1773187200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Sozialer Schutz"}}