{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263004,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263004,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3004","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Revitalisierung der Verlagerung im transalpinen kombinierten Verkehr. R\u00fcckverlagerung auf die Strasse vermeiden","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Fortf\u00fchrung der Betriebsbeitr\u00e4ge im alpenquerenden Kombinierten Verkehr \u00fcber das Jahr 2030 zu garantieren. Dabei soll sich der Bundesrat f\u00fcr die Periode 2031-2035 an der im \"Bericht \u00fcber die Verkehrsverlagerung Juli 2023\u2013Juni 2025\" beschriebenen Variante 3 \u201e<i>Fortf\u00fchrung der finanziellen F\u00f6rderung mit der Streichung der Bestimmung abnehmender Abgeltungen je Sendung in Art.8 Abs. 2 GVVG</i>\u201c orientieren. Dadurch wird Investitionssicherheit f\u00fcr die Verkehrsverlagerung durch die Alpen f\u00fcr die Zeit nach 2030 hergestellt, mit dem Ziel, den aktuellen Trend der R\u00fcckverlagerung auf die Strasse zu&nbsp;brechen.</p>","ReasonText":"<p>Die finanzielle F\u00f6rderung des Kombinierten Verkehrs (KV) durch die Schweiz mit Betriebsbeitr\u00e4gen hat sich als sehr wirksames Instrument zur Verkehrsverlagerung erwiesen. Seit der Einf\u00fchrung der Betriebsbeitr\u00e4ge im Jahre 2000 konnte der KV durch die Schweizer Alpen von 550'000 Sendungen auf 1'002'000 UKV (unbegleitete kombinierte Verkehr)-Sendungen gesteigert werden und die Transitstrassen wurden erheblich vom Schwerverkehr entlastet. F\u00fcr eine langfristige Investitionssicherheit und Planbarkeit innerhalb der Branche ist es entscheidend, diese F\u00f6rderinstrumente in B\u00e4lde \u00fcber das Jahr 2030 hinaus zu verl\u00e4ngern. Nur so k\u00f6nnen Unternehmen der Branche rechtzeitig Investitionen in Transportmittel f\u00fcr den KV, Umschlagsinfrastrukturen, ressourcenschonende Logistikl\u00f6sungen und moderne Technologien t\u00e4tigen.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Verl\u00e4ngerung der UKV-F\u00f6rderung ist zwingend, da der Infrastrukturausbau im Ausland hinter den Erwartungen zur\u00fcckbleibt und deshalb im alpenquerenden Schieneng\u00fcterverkehr auch nach 2030 keine zus\u00e4tzlichen Produktivit\u00e4tsgewinne m\u00f6glich sind. Das gilt auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre \u2013 eher versch\u00e4rft sich die Lage. Geringere Verf\u00fcgbarkeit und Zuverl\u00e4ssigkeit auf der Nord-S\u00fcd-Achse senken die Produktivit\u00e4t und erh\u00f6hen die Produktionskosten, was sich nur begrenzt durch betriebliche Optimierungen kompensieren l\u00e4sst. Ein Ende der F\u00f6rderung w\u00fcrde den aktuellen Trend der R\u00fcckverlagerung in den Jahren 2022 \u2013 2025 von der Schiene auf die Strasse eher beschleunigen. Die Einstellung der Relationen von RAlpin (Einstellung der Rollenden Landstrasse) ist ein Warnsignal. Diesen Negativtrend gilt es zu stoppen. Ansonsten entfernen wir uns noch weiter von dem in der Verfassung vorgegebenen Ziel, die Anzahl Strassensendungen durch die Alpen j\u00e4hrlich auf 650\u2019000 zu reduzieren.</p><p>&nbsp;</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>Die Zulaufstrecken zur NEAT wurden mit der Fertigstellung des Ceneri-Basistunnels auf den TEN-T-Standard (750\u202fm Zugl\u00e4nge, 4\u202fm Profil, &gt;\u202f2000\u202ft Zuggewicht) ausgelegt und der entsprechende Ausbau auf diese Zugsparameter mit den Nachbarl\u00e4ndern im Norden und S\u00fcden vertraglich geregelt.</li><li>Unter der Voraussetzung, dass obige TEN-T Parameter ab 2031 auf dem ganzen KV-Korridor Benelux/Deutschland-Schweiz-Italien erf\u00fcllt seien, ist gem\u00e4ss der aktuellen F\u00f6rdergesetzgebung geplant, dass die Betriebsbeitr\u00e4ge per Ende 2030 auslaufen sollen.</li><li>Dieses Ziel wurde leider nicht erreicht. Die vollst\u00e4ndige Fertigstellung des Korridors \u00abNorth Sea-Rhine-Mediterranean\u00bb nach obigen TEN-T Parametern \u00fcber Deutschland wird aus heutiger Sicht fr\u00fchestens nach 2040 erwartet.</li><li>Deshalb k\u00f6nnen heute auf dem Korridor nur Z\u00fcge des unbegleiteten Kombinierten Verkehrs mit maximal 650 bis 690 m L\u00e4nge gef\u00fchrt werden. Solange die durchg\u00e4ngige Befahrbarkeit mit 750\u202fm langen Z\u00fcgen nicht gew\u00e4hrleistet ist, bleibt die Produktivit\u00e4t des Kombinierten Verkehrs eingeschr\u00e4nkt und hinter dem Wettbewerb auf der Strasse zur\u00fcck. Ohne flankierende Betriebsbeitr\u00e4ge kann der Kombinierte Verkehr unter diesen Bedingungen nicht mit der Strasse konkurrieren.</li><li>Damit die Akteure des Kombinierten Verkehrs weiter in die Entwicklung des alpenquerenden Verkehrs investieren (inkl. Ersatzinvestitionen), brauchen sie Planungs- und Investitionssicherheit. Das setzt eine zeitgerechte Verl\u00e4ngerung der Betriebsbeitr\u00e4ge f\u00fcr die Periode 2031-2035 voraus.</li></ul>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.</p>","FederalCouncilProposal":44,"FederalCouncilProposalText":"Annahme","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1771977600000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":209,"BusinessStatusText":"\u00dcberwiesen an den Bundesrat","BusinessStatusDate":"\/Date(1773681166000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|48","Category":null,"Modified":"\/Date(1774855703570)\/","SubmissionDate":"\/Date(1768176000000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Verkehr"}}