{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263097,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263097,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3097","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Digitalisierung der Museen unterst\u00fctzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die digitale Transformation ver\u00e4ndert die Museumsarbeit grundlegend. Von der Sammlungserschliessung \u00fcber die Provenienzforschung bis zur Vermittlung und Barrierefreiheit er\u00f6ffnen sich durch Digitalisierung und K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) bedeutende Chancen. Automatisierte Bilderkennung kann die Katalogisierung beschleunigen, mehrsprachige KI-Anwendungen erm\u00f6glichen neue Formen der Kulturvermittlung, und Algorithmen unterst\u00fctzen die Provenienzforschung durch Mustererkennung in historischen Dokumenten.</p><p>Viele Schweizer Museen haben mit der Digitalisierung begonnen, doch grosse Teile der rund 77 Millionen Sammlungsobjekte sind noch nicht digital erschlossen. Fehlende finanzielle Mittel, mangelnde personelle Ressourcen und fehlendes technisches Know-how stellen erhebliche H\u00fcrden dar. Zugleich w\u00e4chst mit der Digitalisierung die Verantwortung f\u00fcr die Langzeitarchivierung digitalen Kulturerbes \u2013 von Born-digital-Kunst \u00fcber 3D-Scans bis hin zu digitalen Ausstellungsdokumentationen.</p><p>Dabei stellen sich im Hinblick auf die n\u00e4chste Kulturbotschaft verschiedene Fragen.&nbsp;</p><p>Der Bundesrat wird daher gebeten, folgende Fragen zu beantworten:&nbsp;</p><ol><li>Wie beurteilt der Bundesrat den aktuellen Stand der Digitalisierung in Schweizer Museen? Liegen Daten dar\u00fcber vor, welcher Anteil der Sammlungsbest\u00e4nde bereits digital erschlossen ist und welche Mittel f\u00fcr die Grunddigitalisierung in der Periode 2029\u20132032 erforderlich w\u00e4ren?</li><li>Ist der Bundesrat bereit zus\u00e4tzliche Finanzmittel f\u00fcr KI-Infrastruktur und Pilotprojekte im Museumsbereich bereitzustellen, namentlich f\u00fcr KI-gest\u00fctzte Sammlungserschliessung, Provenienzforschung mit KI-Unterst\u00fctzung, KI-Ethik-Leitlinien sowie Weiterbildungsprogramme f\u00fcr Museumsschaffende?</li><li>Sieht der Bundesrat vor, Museen und andere Kulturerbe-Institutionen bei Diskussionen \u00fcber digitale Souver\u00e4nit\u00e4t explizit einzubeziehen, um Abh\u00e4ngigkeiten von ausl\u00e4ndischen Anbietern f\u00fcr Datenbanken und Speicherplatz zu reduzieren?</li><li>Welche Massnahmen plant der Bundesrat, um eine nationale Infrastruktur f\u00fcr die Langzeitarchivierung digitalisiertes Kulturerbes aufzubauen? Ist er bereit, hierf\u00fcr in der Kulturbotschaft 2029\u20132032 Mittel einzustellen?</li><li>Ist der Bundesrat bereit, den Aufbau einer nationalen Koordinationsplattform f\u00fcr den Erfahrungsaustausch im Bereich Digitalisierung und KI f\u00fcr mobiles Kulturgut (Museen, Bibliotheken, Archive) zu unterst\u00fctzen?&nbsp;</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>Der Bundesrat misst der Digitalisierung der Museen auch unter dem Aspekt der kulturellen Vielfalt und Souver\u00e4nit\u00e4t grosse Bedeutung bei, insbesondere im Hinblick auf die Verf\u00fcgbarkeit und langfristige Nutzbarkeit digital auffindbarer Daten. Das Bundesamt f\u00fcr Kultur erarbeitet derzeit eine Kulturerbe-Strategie, gest\u00fctzt auf das Kulturerbe-Konzept des Nationalen Kulturdialogs und der Faro-Konvention. Sie soll auch dazu beitragen, zentrale Herausforderungen im Umgang mit dem Kulturerbe, einschliesslich der digitalen Transformation und der Infrastrukturen, zu identifizieren und zu strukturieren.</p><p>&nbsp;</p><ol><li>Der Bundesrat stellt fest, dass in den Museen Digitalisierungsvorhaben umgesetzt werden, insbesondere in der Sammlungserschliessung, Vermittlung und Provenienzforschung. Eine gesamtschweizerische Beurteilung des Stands der Digitalisierung ist derzeit nicht m\u00f6glich. Im Rahmen der Museumsstatistik werden aber erste Daten erhoben. Sie sollen Ende Jahr vorliegen. Entsprechend l\u00e4sst sich der Mittelbedarf derzeit noch nicht verl\u00e4sslich beziffern. </li></ol><p>&nbsp;</p><ol start=\"2\"><li>Der Bundesrat anerkennt das Potenzial von KI-Anwendungen f\u00fcr die Museumsarbeit, insbesondere in der Sammlungserschliessung, Vermittlung und Analyse grosser Datenbest\u00e4nde, aber auch f\u00fcr die Provenienzforschung. Der Einsatz hat im Rahmen der geltenden rechtlichen und fachlichen Standards zu erfolgen. Im laufenden \u00abKI-Dialog Kultur: Branchenkonsultation\u00bb, einem Austauschformat zwischen Bund und Akteurinnen und Akteuren der Kulturbranche, wird derzeit an ersten Grundlagen f\u00fcr KI-Ethik-Leitlinien gearbeitet. Der Bundesrat wird im Hinblick auf die n\u00e4chste Kulturbotschaft pr\u00fcfen, ob entsprechende Entwicklungen unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen.</li></ol><p>&nbsp;</p><ol start=\"3\"><li>Der Bundesrat teilt die Auffassung, dass Fragen der digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t auch f\u00fcr den Kulturerbe-Bereich relevant sind, insbesondere hinsichtlich der Auffindbarkeit, Interoperabilit\u00e4t, offener Standards, Datenportabilit\u00e4t und Informationssicherheit. Die Bed\u00fcrfnisse von Museen und anderen Kulturerbe-Institutionen sollen in die entsprechenden Arbeiten des Bundes zur digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t einbezogen werden, auch in Abstimmung mit dem Kulturg\u00fcterschutz. Dabei geht es insbesondere um die Reduktion von Abh\u00e4ngigkeiten und die Sicherstellung von tragf\u00e4higen, langfristig nutzbaren L\u00f6sungen zum Erhalt der kulturellen Vielfalt und Souver\u00e4nit\u00e4t. Eine eigenst\u00e4ndige sektorielle Strategie f\u00fcr Museen ist nicht vorgesehen.</li></ol><p>&nbsp;</p><ol start=\"4\"><li>Die Langzeitarchivierung digitaler Kulturg\u00fcter betrifft sowohl digitalisierte Best\u00e4nde als auch genuin digitale Kulturg\u00fcter. Die Zust\u00e4ndigkeit liegt grunds\u00e4tzlich bei den jeweiligen Tr\u00e4gerschaften. Der Bundesrat wird den Handlungsbedarf im Hinblick auf die n\u00e4chste Kulturbotschaft pr\u00fcfen, insbesondere bez\u00fcglich der Koordination und Nutzung bestehender Infrastrukturen und Kompetenzen sowie der damit verbundenen Kostenfolgen.</li></ol><p>&nbsp;</p><ol start=\"5\"><li>Der Bundesrat misst dem Erfahrungsaustausch zwischen Museen, Bibliotheken und Archiven grosse Bedeutung bei. Im Bereich der Digitalisierung und der KI k\u00f6nnen der Austausch bew\u00e4hrter Praktiken sowie die nationale und internationale Zusammenarbeit zu Standards, Methoden und Tools wesentlich zur Effizienz beitragen. Der Bundesrat ist grunds\u00e4tzlich offen f\u00fcr Vorhaben mit gesamtschweizerischem Mehrwert, die auf bestehenden Strukturen aufbauen. Ob daf\u00fcr neue Plattformen geschaffen oder bestehende Netzwerke gest\u00e4rkt werden sollen, wird im Einzelfall gepr\u00fcft.</li></ol></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1779840000000)\/","SubmittedBy":"Ettlin Erich","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1781190605000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1781190616970)\/","SubmissionDate":"\/Date(1773273600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Kultur"}}