{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263125,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263125,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3125","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie wird die Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit bei \u00d6kologieempfehlungen des Bundes sichergestellt?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In einem \u00d6kologie-Leitfaden des Nationalen Kulturdialogs lautet eine Empfehlung: \u00abAnbieten von Leitungswasser anstelle von Mineralwasser in Flaschen oder Plastikflaschen\u00bb.</p><p>&nbsp;</p><p>Eine Studie im Auftrag des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches SVGW belegt, dass der Verzicht auf Mineralwasser nur einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann. Die Umweltrelevanz des Trinkwasser- bzw. Mineralwasserverbrauchs im Vergleich zum Gesamtkonsum ist insgesamt sehr gering. Und weiter: \u00abIm Vergleich zu den Gesamtbelastungen durch den privaten Konsum liegt der Anteil des Themas \u2039Wasser\u203a nur bei 2.4%.\u00bb&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Die erw\u00e4hnte Empfehlung hat somit eine kaum messbare Umweltauswirkung. Hinzu kommt, dass sich nat\u00fcrliches Mineralwasser absolut nicht mit Leitungswasser vergleichen l\u00e4sst. Nat\u00fcrliches Mineralwasser ist von Natur aus einwandfrei trinkbar. Es fliesst teilweise jahrzehntelang durch Felsen und Gestein. Auf seiner Reise wird das Wasser gefiltert und gereinigt. Zudem nimmt es Mineralien und Spurenelemente auf. Damit seine urspr\u00fcnglichen Eigenschaften erhalten bleiben, wird es am Ort der Quelle unbehandelt abgef\u00fcllt. Das garantiert h\u00f6chste Qualit\u00e4t und Sicherheit.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Leitungswasser hingegen kann aus Seen und Fl\u00fcssen gewonnen werden und muss je nach Herkunft aufbereitet werden. Zu den Konsumentinnen und Konsumenten gelangt es via Armaturen und Karaffen, welche die Qualit\u00e4t beeinflussen k\u00f6nnen.</p><p>&nbsp;</p><p>Zur Bew\u00e4ltigung von Mangellagen empfiehlt der Bund einen Notvorrat von 9 Litern Wasser pro Person. Damit zeigt der Bund, dass Mineralwasser unverzichtbar ist.</p><p>&nbsp;</p><p>Vor diesem Hintergrund bitten wir den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen:</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>Inwiefern ber\u00fccksichtigt der Bundesrat, dass die Umweltauswirkung von Mineralwasser im Verh\u00e4ltnis zum Gesamtkonsum vernachl\u00e4ssigbar ist?</li><li>Wie stellt der Bundesrat sicher, dass Konsumempfehlungen verh\u00e4ltnism\u00e4ssig sind?</li><li>Weshalb vergleicht der Bund nat\u00fcrliches Mineralwasser pauschal mit Leitungswasser, obwohl es rechtlich, qualitativ und in Sachen Behandlung anderen Anforderungen unterliegt?</li><li>Wie erkl\u00e4rt der Bundesrat den Widerspruch zwischen der Empfehlung, auf Mineralwasser zu verzichten, und der Empfehlung eines Notvorrats an abgef\u00fclltem Wasser zur Bew\u00e4ltigung von Mangellagen?</li></ul>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>Wie der Bundesrat in der Botschaft vom 1.&nbsp;M\u00e4rz 2024 zur F\u00f6rderung der Kultur in den Jahren 2025\u20132028 (Kulturbotschaft 2025-2028; BBl 2024 753) festh\u00e4lt, sind die kulturelle Produktion und der Konsum kultureller Angebote klimarelevant. Gem\u00e4ss Kulturbotschaft 2025\u20132028 soll die Kulturpolitik des Bundes m\u00f6glichst klimavertr\u00e4glich ausgestalten werden. </p><p>&nbsp;</p><p>Der Nationale Kulturdialog (NKD) befasste sich ebenfalls mit der Frage der Klimavertr\u00e4glichkeit des Kulturbetriebs und erarbeitete dazu im November 2024 je einen Leitfaden f\u00fcr Kulturprojekte sowie f\u00fcr Kulturinstitutionen. Die beiden Leitf\u00e4den wurden von den Gemeinden, St\u00e4dten, Kantonen und dem Bund gemeinsam verabschiedet. Der \u00abLeitfaden zur Reduktion der CO2-Emissionen von Kulturinstitutionen\u00bb enth\u00e4lt insgesamt 149 Empfehlungen. Eine dieser zahlreichen Empfehlungen betrifft das Angebot von Leitungswasser. Die Empfehlung basiert auf wissenschaftlichen Studien, welche festhalten, dass die Umweltbelastung von Trinkwasser aus dem Wasserhahn im Vergleich zu Mineralwasser deutlich niedriger ist. Die Ern\u00e4hrung ist jedoch gem\u00e4ss Umweltbericht des Bundesrates aus dem Jahr 2022 zusammen mit dem Wohnen insgesamt der wichtigste Treiber der Umweltbelastung durch privaten Konsum (Umweltbericht 2022, S.&nbsp;14). Der Leitfaden des NKD erlaubt es Kulturakteurinnen und Kulturakteuren bewusste Entscheide in Bezug auf die Klimafolgen ihres Verhaltens zu treffen. Es besteht dabei keine Verpflichtung, den Leitfaden anzuwenden. 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