{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263160,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263160,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3160","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie hat sich die Wohnraumf\u00f6rderung des Bundes in den letzten 25 Jahren entwickelt? ","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Immer mehr Regionen der Schweiz sind von Wohnungsmangel betroffen. Aus diesem Grund steigen die Mieten vielerorts deutlich schneller als die allgemeine Teuerung oder die L\u00f6hne. Besonders f\u00fcr junge Familien wird es dadurch schwieriger, geeigneten Wohnraum zu finden.<br>Die Bundesverfassung h\u00e4lt in Artikel 108 fest: \u00abDer Bund f\u00f6rdert den Wohnungsbau, den Erwerb von Wohnungs- und Hauseigentum, das dem Eigenbedarf Privater dient, sowie die T\u00e4tigkeiten von Tr\u00e4gern und Organisationen des gemeinn\u00fctzigen Wohnungsbaus.\u00bb</p><p><br>Vor diesem Hintergrund stellen sich folgende Fragen:</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>Mit welchen Instrumenten setzt der Bund den Verfassungsauftrag von Artikel 108 BV heute um?</li><li>Wie hat sich das finanzielle Engagement des Bundes in der Wohnraumf\u00f6rderung seit dem Jahr 2000 entwickelt?</li><li>Wie viele Wohnungen werden pro Jahr durch Darlehen aus dem Fonds de Roulement sowie durch Finanzierungen der EGW gef\u00f6rdert?</li><li>Wie viele preisg\u00fcnstige Wohnungen w\u00e4ren in den vergangenen Jahren mutmasslich gef\u00f6rdert worden, wenn die direkte F\u00f6rderung 2003 nicht sistiert worden w\u00e4re?</li><li>Wie viele finanzielle Mittel w\u00e4ren n\u00f6tig, um eine direkte F\u00f6rderung aufzubauen, wie sie urspr\u00fcnglich im Wohnraumf\u00f6rderungsgesetz vorgesehen war?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><ol><li>&nbsp;Die Wohnraumf\u00f6rderung des Bundes fokussiert auf die sogenannte indirekte Unterst\u00fctzung des gemeinn\u00fctzigen Wohnungsbaus. Die im Wohnraumf\u00f6rderungsgesetz (WFG; SR 842) ebenfalls vorgesehene direkte F\u00f6rderung f\u00fcr preisg\u00fcnstige Mietwohnungen und preisg\u00fcnstiges Wohneigentum wurde 2003 sistiert. Bei den in der indirekten Hilfe eingesetzten Instrumenten handelt es sich um B\u00fcrgschaften gegen\u00fcber der Emissionszentrale f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Wohnbautr\u00e4ger (EGW), R\u00fcckb\u00fcrgschaften gegen\u00fcber der Hypothekar-B\u00fcrgschaftsgenossenschaft (hbg) sowie einen Fonds de Roulement f\u00fcr verzinsliche und r\u00fcckzahlbare Darlehen.</li><li>&nbsp;Gem\u00e4ss Staatsrechnung betrugen die Ausgaben des Bundes f\u00fcr das Aufgabengebiet sozialer Wohnungsbau / Wohnbauf\u00f6rderung im Jahr 2000 insgesamt 367,2 Millionen Franken. Im Jahr 2025 wurden 35,6 Millionen Franken ausgewiesen.</li><li>Seit 2000 wurden mit Darlehen aus dem Fonds de Roulement insgesamt 36 082 Wohnungen gef\u00f6rdert, im Durchschnitt 1388 Wohnungen pro Jahr. Ende 2025 verf\u00fcgten 20 427 Wohnungen \u00fcber ein Darlehen aus dem Fonds de Roulement. Ebenfalls Ende 2025 lag der Gesamtbestand der mit Anleihen der EGW (vom Bund verb\u00fcrgt) mitfinanzierten Wohnungen bei 38 702; pro Jahr werden gut 1000 Wohnungen neu gef\u00f6rdert. Viele Bautr\u00e4ger nehmen beide Instrumente in Anspruch, weil sich diese erg\u00e4nzen.</li><li>Die Botschaft zum WFG von 2002 (BBl <strong>2002</strong> 2829) ging von einem ausgabenwirksamen F\u00f6rdervolumen (exkl. B\u00fcrgschaften) von j\u00e4hrlich rund 2000 Wohnungen (Miete und Eigentum) resp. 150 Millionen Franken aus. Dies h\u00e4tte von 2003 bis 2025 gut 40 000 gef\u00f6rderten Wohnungen entsprochen. Allerdings w\u00e4ren etwas mehr als die H\u00e4lfte der Mittel f\u00fcr Erneuerungen vorgesehen gewesen; so w\u00e4ren seit 2003 mutmasslich knapp 20 000 gef\u00f6rderte Wohnungen neu entstanden.</li><li>&nbsp; W\u00fcrden die damaligen Ans\u00e4tze auf heute \u00fcbertragen, w\u00e4ren f\u00fcr die F\u00f6rderung von 2000 Mietwohnungen 230 Millionen Franken pro Jahr und f\u00fcr 1000 Eigentumswohnungen 150 Millionen Franken pro Jahr n\u00f6tig. Dies unter der Annahme, dass rund 5% der j\u00e4hrlich neu gebauten Wohnungen gef\u00f6rdert w\u00fcrden und ein vergleichbarer F\u00f6rdereffekt erzielt w\u00fcrde wie 2002 geplant. W\u00fcrde die F\u00f6rderung als Fonds de Roulement ausgestaltet, erg\u00e4be sich \u00fcber 25 Jahre ein Bedarf von 5 Milliarden Franken.</li></ol></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1779235200000)\/","SubmittedBy":"Candinas Martin","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1779275056000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1779361469580)\/","SubmissionDate":"\/Date(1773792000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Raumplanung und Wohnungswesen"}}