{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263189,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263189,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3189","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Systemrelevante Zahlungsanbieter der Aufsicht durch die Finma unterstellen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die gesetzlichen Grundlagen (insbesondere das Finanzmarktaufsichtsgesetz und das Finanzmarktinfrastrukturgesetz) dahingehend anzupassen, dass die Zahlungsdienstleister und H\u00e4ndlerakquisiteure (\u00abAcquirer\u00bb), die den Schweizer Markt beherrschen, einer direkten Aufsicht durch die FINMA unterstellt werden.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Die Regelung soll sicherstellen, dass diese Anbieter:&nbsp;</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>in Bezug auf ihre operative Resilienz und ihre Eigenmittel Anforderungen erf\u00fcllen m\u00fcssen, die ihrer Bedeutung f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft entsprechen;&nbsp;</li><li>\u00fcber einen Plan zur Aufrechterhaltung des Gesch\u00e4ftsbetriebs (Business Continuity Plan) verf\u00fcgen, der von der Aufsichtsbeh\u00f6rde gepr\u00fcft und genehmigt worden ist;&nbsp;</li><li>Gegenstand direkter Interventionen durch den Bund sein k\u00f6nnen, falls ein erhebliches Risiko f\u00fcr die Stabilit\u00e4t des Zahlungsverkehrs besteht.&nbsp;</li></ol>","ReasonText":"<p>An der Fragestunde vom 10.&nbsp;Dezember 2025 (25.8259) wurde deutlich, dass bei unserer Finanzinfrastruktur eine grosse Sicherheitsl\u00fccke besteht. Das Unternehmen Worldline, der marktbeherrschende Anbieter f\u00fcr elektronischen Zahlungsverkehr in der Schweiz, untersteht nicht der Aufsicht durch die FINMA, weil seine T\u00e4tigkeit nicht als Bankgesch\u00e4ft im engen Sinn des geltenden Rechts gilt.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Das f\u00fchrt zu einer paradoxen Situation:&nbsp;</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>Risikobewusstsein: In der EU gilt Worldline als kritische Infrastruktur und wird von f\u00fcnf nationalen Aufsichtsbeh\u00f6rden und der Europ\u00e4ischen Zentralbank beaufsichtigt. In der Schweiz hingegen wird das Unternehmen als reiner externer technischer Dienstleister angesehen.&nbsp;</li><li>Zahnlose Beh\u00f6rden: Der Bundesrat hat einger\u00e4umt, er verf\u00fcge \u00fcber keinerlei gezielte Interventionsm\u00f6glichkeiten, dies ungeachtet der finanziellen Schwierigkeiten und der Compliance-Probleme, \u00fcber die im Zusammenhang mit diesem systemrelevanten Akteur berichtet wurde.&nbsp;</li><li>Abgeben von Verantwortung: Gegenw\u00e4rtig verl\u00e4sst sich der Bund auf die individuelle Verantwortlichkeit der H\u00e4ndler und auf die Notfallpl\u00e4ne der Banken. Doch eine gr\u00f6ssere Panne oder ein Ausfall des marktbeherrschenden Anbieters w\u00fcrde einen Grossteil des Detailhandels in der Schweiz sofort zum Erliegen bringen.&nbsp;</li></ul><p>Der elektronische Zahlungsverkehr ist nicht mehr nur eine technische Option. Er ist der Sauerstoff der Realwirtschaft. Man kann die Sicherheit dieser Infrastruktur nicht einfach der Kontrolle durch Private \u00fcberlassen, ohne dass eine staatliche Aufsicht f\u00fcr einen stabilen Rahmen sorgt. Das Schweizer Recht muss rasch an die europ\u00e4ischen Standards angeglichen werden, um den Finanzplatz Schweiz und die wirtschaftliche Souver\u00e4nit\u00e4t der Schweiz zu sch\u00fctzen.&nbsp;</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>Der Bundesrat ist sich der Bedeutung bestimmter Zahlungsdienstleister f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft sowie der Tatsache, dass diese Dienstleister aktuell nicht prudenziell beaufsichtigt werden, bewusst. </p><p>Bedeutende Zahlungsdienstleister, unter anderem f\u00fcr Zahlungen im Detailhandel, k\u00f6nnten in mehreren Finanzmarktgesetzen reguliert werden, insbesondere im Finanzmarktinfrastrukturgesetz vom 19. Juni 2015 (FinfraG, SR&nbsp;<em>958.1</em>) oder im Finanzinstitutsgesetz vom 15. Juni 2018 (SR&nbsp;<em>954.1</em>). </p><p>Eine \u00c4nderung des Finanzmarktaufsichtsgesetzes vom 22. Juni 2007 (SR&nbsp;<em>956.1</em>) ist \u00fcberdies nicht erforderlich, um Dienstleister, die im FinfraG oder einem anderen Finanzmarktgesetz reguliert sind, der Aufsicht der FINMA zu unterstellen. </p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":44,"FederalCouncilProposalText":"Annahme","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1779235200000)\/","SubmittedBy":"Amoos Emmanuel","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1779274450000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|24","Category":null,"Modified":"\/Date(1781862669217)\/","SubmissionDate":"\/Date(1773792000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Finanzwesen"}}