{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263205,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263205,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3205","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Der Bundesrat soll mit dem Kanton Tessin zusammenarbeiten, damit die italienische \"Gesundheitsabgabe\" wieder dem Tessiner (und dem Bundes-)Haushalt zugutekommt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Italien&nbsp;will von&nbsp;den&nbsp;\u201e\u00e4lteren\u201c&nbsp;Grenzg\u00e4ngerinnen&nbsp;und&nbsp;Grenzg\u00e4ngern&nbsp;eine sogenannte Gesundheitsabgabe erheben. Die Rechtsgrundlage daf\u00fcr wurde im italienischen Haushaltsgesetz verankert.</p><p>Die Gesundheitsabgabe ist aus Sicht des Tessiner Arbeitsmarktes an sich positiv: Durch die Erh\u00f6hung der Steuerbelastung f\u00fcr \u00e4ltere Grenzg\u00e4ngerinnen und Grenzg\u00e4nger \u2013 die steuerlich privilegiert sind \u2013 wird ein Anti-Lohndumping-Effekt erzielt.&nbsp;</p><p>Die italienische Gesundheitsabgabe mit \u201eAntidumping\u201c-Funktion ist daher zu begr\u00fcssen. Das Ziel der Schweiz darf nicht darin bestehen, deren Inkrafttreten zu verhindern. Vielmehr muss sie anstreben, diese Abgabe zum eigenen Vorteil zu nutzen und einen gr\u00f6sseren Anteil der von den \u201e\u00e4lteren\u201c Grenzg\u00e4ngerinnen und Grenzg\u00e4ngern bezahlten Steuern im Tessin (und auf nationaler Ebene) zu behalten.</p><p>Deshalb bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><ol><li>Die Gesundheitsabgabe weist eigentlich alle Merkmale einer Steuer auf, zumal sie einkommensabh\u00e4ngig erhoben werden soll. W\u00fcrde es sich tats\u00e4chlich um eine Steuer handeln, so k\u00e4me dies einem Verstoss gegen das Grenzg\u00e4ngerabkommen gleich. Ein Verstoss, dank dem die R\u00fcckverg\u00fctungen \u2013 oder zumindest deren H\u00f6he \u2013 zugunsten des Tessiner Haushalts und auch der Bundeskasse in Frage gestellt werden k\u00f6nnen. Beabsichtigt der Bundesrat, sich der Argumentation des Kantons Tessin anzuschliessen, wonach die Gesundheitsabgabe eine Steuer sei, und entsprechende Argumente vorzubringen? Oder besteht die Politik des Bundesrates darin, Verst\u00f6sse Italiens gegen internationale Abkommen zum Nachteil des Tessins zu akzeptieren, um (weitere) Auseinandersetzungen mit Rom zu vermeiden?</li><li>Mit der Erhebung einer Gesundheitsabgabe bei den \u00e4lteren Grenzg\u00e4ngerinnen und Grenzg\u00e4ngern verst\u00f6sst Italien zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen das Grenzg\u00e4ngerabkommen. Will sich der Bundesrat angesichts dessen f\u00fcr eine L\u00f6sung einsetzen, bei der die Einnahmen aus der Gesundheitsabgabe von den R\u00fcckerstattungen abgezogen werden?&nbsp;</li><li>Damit sowohl die Schweiz als auch Italien von der in Punkt 2 genannten Massnahme profitieren und um zu verhindern, dass Italien, um&nbsp;den&nbsp;Verlust&nbsp;der&nbsp;R\u00fcckverg\u00fctungen&nbsp;nicht&nbsp;zu&nbsp;riskieren, auf die Einf\u00fchrung der Gesundheitsabgabe verzichtet \u2013 was nicht im Interesse des Tessins w\u00e4re: W\u00e4re ein teilweiser Abzug denkbar?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>1.\u20132. Die Abgabe an das italienische Gesundheitswesen (\u00abcontributo sanitario\u00bb) wurde im Dezember&nbsp;2023 \u00fcber das italienische Haushaltsgesetz&nbsp;2024 eingef\u00fchrt, jedoch wurde sie bislang noch nicht angewendet. Das Doppelbesteuerungsabkommen von 1976 zwischen der Schweiz und Italien, insbesondere Artikel&nbsp;2, sowie das Abkommen von 2020 \u00fcber die Besteuerung der Grenzg\u00e4ngerinnen und Grenzg\u00e4nger (Grenzg\u00e4ngerabkommen) gelten ausschliesslich f\u00fcr die Einkommens- und Verm\u00f6genssteuern. Die blosse Tatsache, dass diese Gesundheitsabgabe auf Grundlage des Einkommens berechnet wird, reicht nicht aus, um sie als Einkommenssteuer zu klassifizieren. Andere Aspekte, wie etwa die zweckgebundene Verwendung der Abgabe oder die Begrenzung auf 200&nbsp;Euro pro Monat, legen eher das Gegenteil nahe. Hinsichtlich der aktuellen Regelungen betreffend diese Gesundheitsabgabe sowie in Anbetracht dessen, dass diese noch nicht anwendbar ist, was bedeutet, dass keine Grenzg\u00e4ngerinnen und Grenzg\u00e4nger sie zurzeit entrichten, l\u00e4sst sich zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt kein Verstoss gegen das Grenzg\u00e4ngerabkommen feststellen.</p><p>&nbsp;</p><p>3. Ein teilweiser Abzug von den Ausgleichszahlungen oder jede andere unilaterale Massnahme \u00e4hnlicher Art w\u00fcrde einen Verstoss gegen das Grenzg\u00e4ngerabkommen darstellen. </p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1779235200000)\/","SubmittedBy":"Quadri Lorenzo","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1779274218000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2446|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1779446026297)\/","SubmissionDate":"\/Date(1773792000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Steuer|Gesundheit"}}