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Vergleichbarkeit und Auswirkungen. Wissenschaftsbasis","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Schweiz soll bis 2050 klimaneutral werden (Art. 3 KIG). Seit 2008 wird eine CO<sub>2</sub>-Abgabe auf fossile Brennstoffe erhoben; der j\u00e4hrliche Ertrag von rund 1,2 Milliarden CHF fliesst an Bev\u00f6lkerung und Wirtschaft zur\u00fcck oder finanziert F\u00f6rdermassnahmen im Geb\u00e4ude- und Energiebereich. Das CO<sub>2</sub>-Gesetz 2025\u20132030 bildet den aktuellen Rahmen der Schweizer Klimapolitik. Nun plant der Bundesrat einen Systemwechsel: Die CO<sub>2</sub>-Abgabe soll durch ein Emissionshandelssystem (EHS) f\u00fcr Geb\u00e4ude und Verkehr ersetzt werden \u2014 mit Maximalpreisen von 120 CHF pro Tonne CO<sub>2</sub> f\u00fcr Heiz\u00f6l und 20 CHF f\u00fcr Treibstoffe. Das UVEK erarbeitet bis Juni 2026 eine entsprechende Vorlage.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat st\u00fctzt seine Klima-, Energie- und Verkehrspolitik in der Regel auf langfristige Perspektiven und Szenarien, etwa die Energie- oder Verkehrsperspektiven, sowie damit zusammenh\u00e4ngende Instrumente wie der Sachplan Verkehr. Diese Grundlagen bilden die Basis f\u00fcr politische, finanzielle, raum- und energieplanerische Entscheide mit langfristiger Wirkung.</p><p>Die Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber international anerkannte Hochschulen. Ich bitte deshalb den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>&nbsp;</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>Wie stellt der Bundesrat sicher, dass bei der Ausweitung des EHS auf Geb\u00e4ude und Verkehr der aktuelle Stand der wissenschaftlichen Forschung sowie evidenz- und szenarienbasierte Ans\u00e4tze angemessen ber\u00fccksichtigt werden?&nbsp;</li><li>Wie werden Schweizer Forschungsinstitutionen \u2013 insbesondere ETHZ und EPFL \u2013 konkret in welche Arbeiten einbezogen? Gibt es Mandate, Begleitgruppen, Konsultationen oder Peer-Reviews?</li><li>Wie werden Schweizer Hochschulen \u2013 insbesondere ETHZ und EPFL \u2013 konkret in weitere f\u00fcr die Klimapolitik relevanten Grundlagen wie Verkehrsperspektiven 2060 und Energieperspektiven 2060 einbezogen?</li><li>Pr\u00fcft der Bundesrat die Einsetzung eines institutionalisierten Verfahrens f\u00fcr einen strukturierten und transparenten Science-Policy-Austausch im Rahmen der Klimapolitik nach 2030?</li><li>Wie gedenkt der Bundesrat den Einbezug der Schweizer Wissenschaft k\u00fcnftig verbindlicher oder zumindest institutionell klarer auszugestalten, insbesondere im Hinblick auf komplexe, bereichs\u00fcbergreifende Herausforderungen wie die Klimapolitik, welche die Raumplanung, Verkehrs-, Umwelt- und Energiepolitik gleichermassen betrifft?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>1-3) Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt und das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft untersuchen die Auswirkungen der Einf\u00fchrung eines neuen Emissionshandelssystems (EHS) f\u00fcr Brenn- und Treibstoffe in einer vertieften Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzung (RFA). Die Arbeiten folgen den Vorgaben der RFA-Richtlinien. Diese sehen unter anderem die Betrachtung verschiedener Handlungsoptionen und Szenarien vor. Zudem werden sich die Forschungsinstitutionen im Rahmen der \u00f6ffentlichen Vernehmlassung zu den Vorschl\u00e4gen des Bundesrates \u00e4ussern k\u00f6nnen. Bei Bedarf wird das UVEK seine \u00dcberlegungen bereits vor der Vernehmlassung mit der Wissenschaft spiegeln. Es bestehen jedoch keine Mandate. F\u00fcr die Erarbeitung von Grundlagen, wie zum Beispiel der Energieperspektiven, setzen die jeweils zust\u00e4ndigen Bundes\u00e4mter in der Regel Begleitgruppen ein, in denen auch die Wissenschaft vertreten sein kann.</p><p>&nbsp;</p><p>4 und 5) Im Rahmen der Umsetzung des Urteils des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs f\u00fcr Menschenrechte in der Sache <em>Verein Klimaseniorinnen Schweiz und andere gegen die Schweiz</em> vom 9. April 2024 hat das Ministerkomitee des Europarates die Schweiz eingeladen, die Einsetzung einer unabh\u00e4ngigen Stelle zur Begleitung der Klimapolitik zu pr\u00fcfen. Die Schweiz wird das Ministerkomitee bis zur n\u00e4chsten \u00dcberpr\u00fcfung der Urteilsumsetzung, welche voraussichtlich im Dezember 2026 erfolgt, \u00fcber den Stand ihrer \u00dcberlegungen informieren.&nbsp; </p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1778025600000)\/","SubmittedBy":"Zybach Ursula","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1778078456720)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36|48|52|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1778078463620)\/","SubmissionDate":"\/Date(1773878400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung|Verkehr|Umwelt|Raumplanung und Wohnungswesen"}}