{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263238,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263238,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3238","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Klimapolitik nach 2030. Vergleichbarkeit und Auswirkungen auf St\u00e4dte und Agglomerationen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Schweiz soll bis 2050 klimaneutral werden (Art. 3 KIG). Seit 2008 wird eine CO<sub>2</sub>-Abgabe auf fossile Brennstoffe erhoben; der j\u00e4hrliche Ertrag von rund 1,2 Milliarden Franken fliesst an Bev\u00f6lkerung und Wirtschaft zur\u00fcck oder finanziert F\u00f6rdermassnahmen im Geb\u00e4ude- und Energiebereich. Das CO<sub>2</sub>-Gesetz 2025\u20132030 bildet den aktuellen Rahmen der Schweizer Klimapolitik. Nun plant der Bundesrat einen Systemwechsel: Die CO<sub>2</sub>-Abgabe soll durch ein Emissionshandelssystem (EHS) f\u00fcr Geb\u00e4ude und Verkehr ersetzt werden \u2014 mit Maximalpreisen von 120 Franken pro Tonne CO<sub>2</sub> f\u00fcr Heiz\u00f6l und 20 Franken f\u00fcr Treibstoffe. Das UVEK erarbeitet bis Juni 2026 eine entsprechende Vorlage.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bund ist gem\u00e4ss Art. 50 BV verpflichtet, die m\u00f6glichen Auswirkungen seines Handelns auf die Gemeinden zu beachten und auf die besondere Situation der St\u00e4dte, Agglomerationen und Berggebiete R\u00fccksicht zu nehmen. Die St\u00e4dte und Agglomerationen beheimaten den \u00fcberwiegenden Teil der Geb\u00e4ude und sind vom Verkehr besonders stark betroffen. Die st\u00e4dtischen Verwaltungen sind in der Klimapolitik stark engagiert und gefordert. Angesichts dieser Ausgangslage bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>&nbsp;</p><ol><li>Welche Gr\u00fcnde sind ausschlaggebend daf\u00fcr, dass der Bundesrat von der CO<sub>2</sub>-Abgabe abkommen und das EHS auf Geb\u00e4ude und Verkehr ausdehnen will?</li><li>Unter Zuhilfenahme welcher politischen, sozialen und finanziellen Kriterien wird die Vergleichbarkeit mit einer weiterentwickelten CO<sub>2</sub>-Abgabe als Alternative zur EHS-Ausweitung eruiert?</li><li>Wie kommt der Bundesrat seinem verfassungsrechtlichen Auftrag der Pr\u00fcfung der m\u00f6glichen Auswirkungen des vorgeschlagenen Wechsels auf die St\u00e4dte und Agglomerationen nach?</li><li>Werden die durch das neue EHS generierten Mittel auch f\u00fcr die Anpassung an den Klimawandel verwendet oder nur f\u00fcr die Dekarbonisierung?&nbsp;</li><li>Wenn die Mittel auch f\u00fcr Anpassungsmassnahmen verwendet werden: Zu welchen Teilen werden sie f\u00fcr die F\u00f6rderung erneuerbarer Energien, Dekarbonisierung und Klimaanpassung (etwa Hitze- und Hochwasserschutz, Renaturierung, Begr\u00fcnung etc.) eingesetzt?</li><li>Wie werden die Folgen des geplanten Systemwechsel f\u00fcr die St\u00e4dte und Agglomerationen evaluiert?</li></ol><p>&nbsp;</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>1) Der Bundesrat hat in seiner Aussprache vom 12. September 2025 mehrere Optionen f\u00fcr eine Weiterentwicklung des CO<sub>2</sub>-Gesetzes (SR 641.71) gepr\u00fcft. Um die Ziele der Schweizer Klimapolitik zu erreichen, sollen nach 2030 mehr Mittel f\u00fcr gezielte Finanzhilfen eingesetzt werden. </p><p>Die CO<sub>2</sub>-Abgabe ist eine Lenkungsabgabe. Sie muss prim\u00e4r \u00fcber die H\u00f6he der Abgabe wirken, und bez\u00fcglich der Einnahmenverwendung sind klare Grenzen gesetzt. Der gr\u00f6sste Teil der Einnahmen muss zur\u00fcck an die Haushalte und die Unternehmen fliessen. Das vorgeschlagene neue Emissionshandelssystem f\u00fcr Brenn- und Treibstoffe (EHS 2) ist hingegen ein Mengensteuerungsinstrument. Mit den daraus generierten Einnahmen k\u00f6nnen wichtige Investitionen in den Klimaschutz get\u00e4tigt werden. </p><p>&nbsp;</p><p>2, 3 und 6) Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt und das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft untersuchen die Auswirkungen der Einf\u00fchrung eines EHS 2 in einer vertieften Regulierungsfolgeabsch\u00e4tzung. Die Resultate werden in die Vernehmlassungsvorlage einfliessen.</p><p>&nbsp;</p><p>4 und 5) Der Bundesrat wird seinen Vorschlag zur Verteilung der Mittel aus dem geplanten EHS 2 in der Vernehmlassungsvorlage darlegen. Die Vorlage ist derzeit in Erarbeitung, der Bundesrat wird bis Ende 2026 die Vernehmlassung er\u00f6ffnen.</p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1778025600000)\/","SubmittedBy":"Masshardt Nadine","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1778078596087)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1778078605240)\/","SubmissionDate":"\/Date(1773878400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Energie"}}