{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263245,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263245,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3245","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Ressourceneffiziente Nutzung des Schweizer Graslands ","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, wie die Nutzung des Schweizer Graslands in der AP 30+ besser ber\u00fccksichtigt und gef\u00f6rdert werden kann, mit dem Ziel die graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion ressourceneffizient, standortangepasst und tierfreundlich zu f\u00f6rdern.</p>","ReasonText":"<p>Die effiziente Nutzung des Gr\u00fcnlands und der Ressource Gras/Raufutter ist ein Schl\u00fcssel zur F\u00f6rderung der inl\u00e4ndischen Lebensmittelproduktion, Verbesserung der Ern\u00e4hrungssicherheit sowie Reduktion der Klimawirkungen der Schweizer Landwirtschaft. Dazu braucht es aber eine st\u00e4rkere Ausrichtung auf graslandbasierte Produktionssysteme. Zudem besteht Handlungsbedarf bei der Gesundheit der K\u00e4lber (Reduktion Antibiotikaeinsatz), welcher durch das Abtr\u00e4nken auf dem Geburtsbetrieb oder einem Partnerbetrieb wesentlich reduziert werden kann. K\u00e4lber aus Milchviehherden, sollen ausserdem zu einem h\u00f6heren Anteil grasland- und weidebasiert gem\u00e4stet werden. Graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion ist ressourceneffizient, denn sie erreicht die gr\u00f6sste Nettoproteinproduktion, reduziert die Fl\u00e4chen- und Nahrungsmittelkonkurrenz, tr\u00e4gt zur CO2 Sequestrierung durch Humusaufbau bei, f\u00f6rdert das Tierwohl und steigert die Biodiversit\u00e4t durch Weidehaltung (insbesondere auf Naturwiesen und im S\u00f6mmerungsgebiet).</p><p>Daher bitte ich den Bundesrat insbesondere folgende Vorschl\u00e4ge f\u00fcr bessere Anreizsysteme zu pr\u00fcfen und die AP 30+ zu integrieren:</p><ol><li>Gezielte F\u00f6rderung graslandbasierter Milch- und Rindfleischproduktion sowie Verbesserung der Tiergesundheit durch Abtr\u00e4nkpr\u00e4mien und Weidemastbeitr\u00e4ge&nbsp;</li><li>F\u00f6rderbeitr\u00e4ge f\u00fcr ressourceneffiziente Graslandnutzung (Indikator zu Nettoproteineffizienz)</li><li>Ganzheitliche Beratung zu Futterbau, F\u00fctterung und Tiergesundheit</li><li>F\u00f6rderung der Kooperation (\u00fcberbetriebliche Zusammenarbeit) von Milchvieh-, Ammenkuh- und Weidemastbetrieben</li></ol>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>Das Parlament hat den Bundesrat mit der Motion <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20224251\"><u>22.4251</u></a> \u00abBericht zur zuk\u00fcnftigen Ausrichtung der Agrarpolitik. Konkretisierung des Konzepts\u00bb beauftragt, ihm bis sp\u00e4testens Ende 2027 eine Botschaft zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik ab 2030 (AP30+) zu unterbreiten. Bei der Ausarbeitung der Vorlage soll ber\u00fccksichtigt werden, dass das agrarpolitische Instrumentarium vereinfacht und der administrative Aufwand f\u00fcr alle Beteiligten reduziert wird. Weiter soll st\u00e4rker auf die Selbstverantwortung gesetzt werden, was bedeutet, dass die Leistungen der Landwirtschaft zugunsten der Gesellschaft und Umwelt vermehrt ergebnis- statt massnahmenorientiert abgegolten werden sollen. Eine st\u00e4rkere Ergebnisorientierung bedeutet weniger Handlungsanweisungen und mehr Zielvorgaben. Der Bundesrat wird im Rahmen der Vernehmlassung zur AP30+ im Herbst 2026 entsprechende Vorschl\u00e4ge unterbreiten.</p><p>Die graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) ist f\u00fcr das Grasland Schweiz eine standortgerechte und nachhaltige Produktionsform. Sie wird heute mit GMF-Beitr\u00e4gen in der H\u00f6he von rund 110 Millionen Franken pro Jahr gef\u00f6rdert. Das Ziel dieser Beitr\u00e4ge ist eine effiziente und standortangepasste Nutzung von Wiesen- und Weidefutter in der Rindviehhaltung. Von den Beitr\u00e4gen profitieren rund 28'000 Betriebe, die den Futterbedarf vorwiegend durch Gras, Heu, Emd und Grassilage decken. Mehr als 90 % der Milch- und Mutterk\u00fche sind ferner entweder im Programm Regelm\u00e4ssiger Auslauf im Freien (RAUS) oder beim Weidebeitrag angemeldet. Beide Programme schreiben von Mai bis Oktober mindestens 26 Mal pro Monat Auslauf auf eine Weide vor, wo sie einen wesentlichen Anteil ihres Tagesbedarfs an Trockensubstanz durch Weidefutter decken k\u00f6nnen. Die Ausgaben f\u00fcr diese beiden Programme betragen f\u00fcr alle Tierkategorien rund 238 Millionen Franken pro Jahr. Rund ein Viertel der K\u00fche werden zudem w\u00e4hrend rund 100 Tagen pro Jahr ges\u00f6mmert und weiden somit ausnahmslos. F\u00fcr die F\u00f6rderung der S\u00f6mmerung und damit der Weide werden f\u00fcr alle Tierkategorien S\u00f6mmerungsbeitr\u00e4ge und Alpungsbeitr\u00e4ge im Umfang von j\u00e4hrlich rund 248 Millionen Franken ausgerichtet. </p><p>Im Rahmen der Ausarbeitung der AP30+ wird der Bundesrat pr\u00fcfen, wie die Direktzahlungen im Bereich des Tierwohls und der Weidef\u00f6rderung ergebnisorientierter ausgestaltet werden k\u00f6nnen. Zentral bei der Weiterentwicklung der Instrumente ist die Vereinfachung und eine administrative Entlastung. Ein Ausbau des Beitragssystems im Sinn des Postulats (zus\u00e4tzliche Abtr\u00e4nkpr\u00e4mien, Weidemastbeitr\u00e4ge, F\u00f6rderung der Kooperation von Milchvieh-, Ammenkuh- und Weidemastbetrieben etc.) w\u00fcrde jedoch die Komplexit\u00e4t des Direktzahlungssystems erh\u00f6hen und w\u00e4re mit zus\u00e4tzlichem administrativem Aufwand f\u00fcr die Landwirtschaftsbetriebe und den Vollzug verbunden. Dies st\u00fcnde im Widerspruch zum Parlamentsauftrags gem\u00e4ss Motion <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20224251\"><u>22.4251</u></a>. Hinzu kommt, dass die Einf\u00fchrung neuer F\u00f6rderungen aufgrund der angespannten Lage des Bundesfinanzhaushalts zulasten bestehender Beitr\u00e4ge finanziert werden m\u00fcsste.</p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1778025600000)\/","SubmittedBy":"Graf Maya","BusinessStatus":209,"BusinessStatusText":"\u00dcberwiesen an den Bundesrat","BusinessStatusDate":"\/Date(1781019328000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1781019343247)\/","SubmissionDate":"\/Date(1773878400000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}