{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263270,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263270,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3270","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Effektiv bewirtschaftete Fl\u00e4che anerkennen und auch abgelten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Bewirtschaftung der steilen landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4chen ist arbeits-intensiv, aufw\u00e4ndig und oft auch mit erh\u00f6htem Risiko verbunden. Dank der Abgeltung mit Hang- und Steillagen-Beitr\u00e4gen wird nach wie vor ein Grossteil dieser steilen Fl\u00e4chen bewirtschaftet. Dies ergibt einen wirtschaftlichen, \u00f6kologischen aber auch einen \u00e4sthetischen Mehrwert. Die Leistung f\u00fcr die Offenhaltung ist zudem nicht zu untersch\u00e4tzen. Insbesondere wird auch das Landschaftsbild nachhaltig gepr\u00e4gt, denn die doch sehr gut gepflegten steilen Fl\u00e4chen tragen dazu bei, dass wir von einer intakten, vielf\u00e4ltigen Landschaft sprechen k\u00f6nnen. Die steilen landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen werden bisher einfach horizontal vermessen und auch dementsprechend abgegolten. Die effektive Fl\u00e4che ist jedoch gr\u00f6sser. Es wird also mehr Fl\u00e4che bewirtschaftet und gepflegt, als abgerechnet wird. Mit der heutigen Technik und der bestehenden Hangneigungskarte, w\u00e4re es ohne weiteres m\u00f6glich, die effektiv bewirtschaftete Fl\u00e4che zu berechnen und auch korrekt abzugelten. Nach meiner Einsch\u00e4tzung betr\u00e4gt die Differenz pro Hektare (gerundet) bei 50% Hangneigung 12 Aren, bei 35% Hangneigung 6 Aren und bei 15% Hangneigung 1 Are. In diesem Zusammenhang stelle ich dem Bundesrat folgende Fragen, dabei ist die Hangneigung bis 15% nicht zu ber\u00fccksichtigen, weil die Differenz sehr klein ist und die Bewirtschaftung auch unproblematisch ist.</p><p>Wie gross ist der Unterschied von der horizontal vermessenen Fl\u00e4che im Vergleich mit der effektive bewirtschafteten Fl\u00e4che mit Ber\u00fccksichtigung der Hangneigung?</p><p>W\u00fcrde die zus\u00e4tzlich berechnete, effektiv bewirtschaftete Fl\u00e4che, gem\u00e4ss Direktzahlungsverordnung abgegolten, wie hoch ist der zus\u00e4tzliche Mittelbedarf?</p><p>Ist der Bundesrat bereit, diese Zustand zu korrigieren und in die Umsetzung der AP 2030+ einfliessen zu lassen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>Der Bundesrat anerkennt den Mehraufwand f\u00fcr die Bewirtschaftung von steilen Fl\u00e4chen sowie deren Mehrwert in Bezug auf \u00d6kologie und Landschaftsbild. Das in der Interpellation genannte Anliegen wurde mit der Motion von Siebenthal <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20093461\"><u>09.3461</u></a> bereits fr\u00fcher eingereicht. Das Parlament hat damals die Motion in abge\u00e4nderter Form \u00fcberwiesen. Mit der Agrarpolitik 2014-2017 (AP 14-17) wurden daraufhin Steillagenbeitr\u00e4ge und eine dritte Hangneigungsstufe eingef\u00fchrt sowie die finanziellen Mittel f\u00fcr die Hangbeitr\u00e4ge generell erh\u00f6ht, um die Anliegen der Motion zu erf\u00fcllen. </p><p>Die in der Interpellation genannten Differenzen in Aren stimmen grunds\u00e4tzlich. Betrachtet man nur die Fl\u00e4chen mit Hangbeitr\u00e4gen in den drei Kategorien nach Neigung w\u00fcrden die zus\u00e4tzlichen Fl\u00e4chen einige Tausend Hektaren betragen. Bei den aktuell geltenden Bestimmungen der Direktzahlungen w\u00fcrde dies zus\u00e4tzlichen Mitteln von mehreren Millionen entsprechen. </p><p>Wie der Bundesrat in der Stellungnahme zur Motion von Siebenthal <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20093461\"><u>09.3461</u></a> ausgef\u00fchrt hat, gilt f\u00fcr die amtliche Vermessung das horizontale Mass. W\u00fcrde man f\u00fcr Direktzahlungen die effektive Fl\u00e4che als neues Fl\u00e4chenmass einf\u00fchren, h\u00e4tte man ein zweites Fl\u00e4chenmass im Gebrauch. Dies w\u00fcrde die Komplexit\u00e4t des Systems erh\u00f6hen und viele andere Fragen aufwerfen, wie beispielsweise, ob beim Landkauf auch von der amtlichen Messung abgewichen werden soll. Daher widerspricht eine solche \u00c4nderung den Bem\u00fchungen des Bundesrats zur Vereinfachung. Der Bundesrat ist der Meinung, dass mit den Produktionserschwernis-, Offenhaltungs-, Hang- und Steillagenbeitr\u00e4gen die erschwerende Bewirtschaftung abgegolten wird und keine Differenzierung bei den Fl\u00e4chenmassen im Beitragssystem notwendig ist. Eine h\u00f6here St\u00fctzung kann \u00fcber Anpassungen der Beitragsans\u00e4tze erfolgen. Mit der \u00fcberwiesenen Motion Z\u2019graggen <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20243973\"><u>24.3973</u></a> wurde der Bundesrat bereits beauftragt, die Berechnung der Steillagenbeitr\u00e4ge im Rahmen der AP30+ anzupassen und die Mittel, um rund 5 Mio. Fr. zu erh\u00f6hen. Weitere Massnahmen hat der Bundesrat nicht geplant. </p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1779235200000)\/","SubmittedBy":"Gafner Andreas","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1779272712000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1781866122110)\/","SubmissionDate":"\/Date(1773878400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}