{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263334,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263334,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3334","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Homeoffice in der Bundesverwaltung. Effizienz, Kosten und Steuerung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Antwort des Bundesrates auf die Anfrage 26.7154 zeigt, dass keine konsolidierten Daten zum mobilen Arbeiten vorliegen. Angesichts der organisatorischen und finanziellen Tragweite ist dies unzureichend.</p>","ReasonText":"<p>Internationale Studien \u2013 u.a. des Stanford Institute for Economic Policy Research \u2013 weisen darauf hin, dass ortsunabh\u00e4ngige Arbeit gegen\u00fcber Pr\u00e4senzarbeit mit Effizienzeinbussen verbunden sein kann, insbesondere aufgrund erschwerter Zusammenarbeit, F\u00fchrung und Wissensweitergabe. Gleichzeitig bestehen erhebliche Unterschiede je nach Ausgestaltung, was eine aktive Steuerung erforderlich macht.</p><p>&nbsp;</p><p>Vor diesem Hintergrund wird der Bundesrat ersucht, folgende Fragen zu beantworten:</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>Welche konkreten Instrumente bestehen oder sind geplant, um den Anteil der im Homeoffice geleisteten Arbeitsstunden sowie deren Entwicklung systematisch zu erfassen?</li><li>Wie verteilt sich \u2013 differenziert nach Departementen und Funktionen \u2013 der Anteil der Mitarbeitenden, die regelm\u00e4ssig (\u226520 %) bzw. \u00fcberwiegend (\u226540 %) im Homeoffice arbeiten?</li><li>Welche Analysen liegen zur Effizienz vor (Produktivit\u00e4t, Outputqualit\u00e4t, Zielerreichung) im Vergleich zwischen Pr\u00e4senzarbeit, hybriden Modellen und \u00fcberwiegendem Homeoffice?</li><li>Inwiefern bestehen departements\u00fcbergreifende Standards oder Zielvorgaben zur Sicherstellung von Effizienz, F\u00fchrungsqualit\u00e4t und Wissensweitergabe?</li><li>Welche konkreten Handlungsoptionen und Steuerungsinstrumente pr\u00fcft oder erw\u00e4gt der Bundesrat, um den Homeoffice-Anteil in der Bundesverwaltung im Hinblick auf Effizienz, Zusammenarbeit und Vorbildfunktion gezielt zu gestalten, und nach welchen Kriterien beurteilt er deren Notwendigkeit und Ausgestaltung?</li><li>Welche Kosten entstehen durch teilweise ungenutzte B\u00fcrofl\u00e4chen (Miete, Energie, Unterhalt), und wie hoch ist der gesch\u00e4tzte Anteil solcher Leerst\u00e4nde?</li><li>Welche konkreten Massnahmen pr\u00fcft der Bundesrat zur besseren Auslastung dieser Fl\u00e4chen (z.B. Zusammenlegung von Standorten, Reduktion von Fl\u00e4chen oder tempor\u00e4re Vermietung an Dritte), falls er nicht bereit ist, die Homeofficeregeln zu konsolidieren und zu versch\u00e4rfen?</li><li>Ist der gegenw\u00e4rtige Zustand (Homeoffice) ohne Zeiterfassung rechtskonform?</li></ol>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><ol><li>Ein digitales Instrument steht im Rahmen der Zeitwirtschaft zur Verf\u00fcgung. Die konkrete Umsetzung und Handhabung obliegt gest\u00fctzt auf das Weisungsrecht den Verwaltungseinheiten. </li><li>Die Bundesverwaltung verf\u00fcgt \u00fcber keine bundesweite Statistik zum mobilen Arbeiten, zu dem auch Homeoffice geh\u00f6rt. Jedoch gaben in der letzten Vollbefragung des Bundespersonals im Jahr 2023 von den 70 Prozent, welche die Umfrage beantworteten, knapp drei Viertel an, dass sie von der grunds\u00e4tzlichen M\u00f6glichkeit im Homeoffice zu arbeiten auch effektiv Gebrauch machen. Betrachtet man die ganze Bundesverwaltung, nutzen 23% der Antwortenden \u2013 also von 70 Prozent \u2013 Homeoffice mehrmals pro Monat. Mit 29% weist das WBF den h\u00f6chsten und mit 19% das EFD den tiefsten Wert auf. Mehrmals pro Woche wird Homeoffice in der Bundesverwaltung von 40% der Antwortenden genutzt. Im UVEK liegt dieser Anteil bei 60%, w\u00e4hrend er beim VBS lediglich 23% betr\u00e4gt. Der Anteil an Homeoffice l\u00e4sst sich vor allem aufgrund der unterschiedlichen Aufgaben in den Verwaltungseinheiten erkl\u00e4ren. </li><li>Eine Messung des Vergleichs der Effizienz zwischen Pr\u00e4senzarbeit und Homeoffice liegt nicht vor. Die bisherigen Erfahrungen zeigen jedoch, dass flexible Arbeitsformen, einschliesslich Homeoffice, eine weiterhin qualitativ hochstehende und effiziente Aufgabenerf\u00fcllung erlauben. Im Rahmen der Mitarbeitendengespr\u00e4che beurteilen die Vorgesetzen als Teil ihrer F\u00fchrungsaufgabe die Arbeitsleistungen sowie die Effizienz der Mitarbeitenden.</li></ol><ol start=\"4\"><li>Die Bundesverwaltung verf\u00fcgt mit der Bundespersonalverordnung \u00fcber einen einheitlichen rechtlichen Rahmen. Dieser definiert Grunds\u00e4tze zu flexiblen Arbeitsformen, einschliesslich Homeoffice. Erg\u00e4nzend bestehen etablierte und bew\u00e4hrte F\u00fchrungsinstrumente, insbesondere im Bereich Zielvereinbarung, Personalbeurteilung und -entwicklung, welche bundesweit angewendet werden und eine wirksame Steuerung sowie Qualit\u00e4tssicherung erm\u00f6glichen. </li><li>Der Bundesrat erkennt zum jetzigen Zeitpunkt keinen Bedarf f\u00fcr zus\u00e4tzliche zentralisierte Vorgaben. Er pr\u00fcft jedoch laufend die Weiterentwicklung bestehender Instrumente sowie geeignete Rahmenbedingungen f\u00fcr flexible Arbeitsformen und Homeoffice unter Ber\u00fccksichtigung von Effizienz, F\u00fchrung und Zusammenarbeit. Dabei orientiert er sich insbesondere an den Anforderungen der Aufgabenerf\u00fcllung, der Leistungserbringung sowie an organisatorischen und personellen Gegebenheiten.</li></ol><ol start=\"6\"><li>S\u00e4mtliche Fl\u00e4chen im Immobilienportfolio der B\u00fcro- und Verwaltungsgeb\u00e4ude der zivilen Bundesverwaltung sind an die Verwaltungseinheiten vermietet \u2013 ausser Geb\u00e4ude, die aktuell saniert werden. Der potenzielle Anteil an tempor\u00e4r ungenutzten B\u00fcrofl\u00e4chen der einzelnen Verwaltungseinheiten kann aus vielf\u00e4ltigen Gr\u00fcnden (Teilzeitarbeit, mobiles Arbeiten, Ferien, Teilnahme an externen Sitzungen, usw.) entstehen. Eine bundesweite, valide Bezifferung w\u00e4re mit sehr hohem personellem und finanziellem Aufwand verbunden. Das Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnis ist nicht g\u00fcnstig. </li></ol><ol start=\"7\"><li>Der Bundesrat hat Ende 2020 beschlossen, f\u00fcr Standardb\u00fcroarbeitspl\u00e4tze im Inland Desksharing mit einer Ratio von weniger als 0,8 Arbeitspl\u00e4tze pro Vollzeit\u00e4quivalent einzuf\u00fchren. Ende 2022 hat er das BBL beauftragt, das Unterbringungskonzept flexible Arbeitsformen f\u00fcr die zivile Bundesverwaltung bis 2036 umzusetzen. Mit entsprechenden Standards und einer Konzentration an Campus-Standorten soll die Fl\u00e4chennutzung optimiert und pro Vollzeitstelle um 17&nbsp;Prozent reduziert werden. Das Geb\u00e4udeportfolio der B\u00fcroverwaltungsgeb\u00e4ude kann in der Folge verkleinert werden. Mietobjekte k\u00f6nnen aufgegeben und ungeeignete Geb\u00e4ude im Eigentum ver\u00e4ussert werden. </li><li>Gem\u00e4ss den Bestimmungen des Bundespersonalrechts m\u00fcssen die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung ihre Arbeitszeiten im System erfassen; das gilt auch dann, wenn sie im Homeoffice arbeiten. Einzig die Mitarbeitenden mit Vertrauensarbeitszeit sind von der Zeiterfassung befreit. </li></ol></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1778630400000)\/","SubmittedBy":"Schl\u00e4pfer Therese","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1778686894447)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|24|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1778686901833)\/","SubmissionDate":"\/Date(1773878400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Finanzwesen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}