{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263343,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263343,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3343","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Totale Faktorproduktivit\u00e4t als erg\u00e4nzende Wirtschaftskennzahl etablieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Entwicklung der totalen Faktorproduktivit\u00e4t (TFP) der Schweiz j\u00e4hrlich systematisch zu erheben, auszuweisen und in die wirtschaftspolitische Berichterstattung des Bundes zu integrieren.</p><p>Insbesondere soll:</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>die TFP als eigenst\u00e4ndige Kennzahl neben dem BIP-Wachstum in den wirtschaftspolitischen Berichten des Bundes ausgewiesen werden;</li><li>die Entwicklung der TFP pro Kopf und pro Arbeitsstunde dargestellt werden;</li><li>die wesentlichen Treiber und Hemmnisse der TFP-Entwicklung erl\u00e4utert werden;</li><li>aufgezeigt werden, wie bestehende wirtschafts-, bildungs-, innovations- und regulierungspolitische Massnahmen zur positiven Entwicklung der TFP beitragen.</li></ol>","ReasonText":"<p>Die wirtschaftspolitische Debatte in der Schweiz fokussiert sich nach wie vor stark auf das Bruttoinlandprodukt (BIP). Dieses misst jedoch prim\u00e4r das mengenm\u00e4ssige Wachstum einer Volkswirtschaft, sagt aber wenig \u00fcber die Qualit\u00e4t, Nachhaltigkeit und Effizienz dieses Wachstums aus.</p><p>&nbsp;</p><p>Gerade f\u00fcr eine hochentwickelte, fl\u00e4chen- und ressourcenbegrenzte Volkswirtschaft wie die Schweiz ist nicht das Wachstum \u00fcber zus\u00e4tzliche Arbeitskr\u00e4fte oder Kapital entscheidend, sondern die F\u00e4higkeit, mit bestehenden Ressourcen mehr Wertsch\u00f6pfung zu erzielen. Die totale Faktorproduktivit\u00e4t (TFP) misst genau diesen Aspekt: den Beitrag von Innovation, technologischem Fortschritt, Organisation, Bildung, Digitalisierung und institutioneller Qualit\u00e4t zum wirtschaftlichen Wachstum.</p><p>&nbsp;</p><p>Eine st\u00e4rkere Ber\u00fccksichtigung der TFP erlaubt:</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>eine differenziertere Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsf\u00e4higkeit der Schweiz;</li><li>eine bessere Einordnung von Wachstum im Verh\u00e4ltnis zu Bev\u00f6lkerungsentwicklung, Fl\u00e4chennutzung und Infrastrukturbelastung;</li><li>eine wirtschaftspolitische Diskussion, die st\u00e4rker auf Effizienz, Innovation und Qualit\u00e4t statt auf reines Mengenwachstum ausgerichtet ist.</li></ul><p>Der Bundesrat verf\u00fcgt bereits heute \u00fcber umfangreiche statistische Grundlagen (u. a. BFS, SECO), um die TFP zu berechnen und zu analysieren. Die Motion verlangt keine neuen Zielvorgaben, sondern eine systematische, transparente und regelm\u00e4ssige Berichterstattung als Grundlage f\u00fcr evidenzbasierte wirtschaftspolitische Entscheidungen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>Der Bundesrat teilt die Auffassung, dass die Produktivit\u00e4tsentwicklung f\u00fcr den Wohlstand der Schweiz zentral ist. Die von der Motion verlangte zus\u00e4tzliche Berichterstattung ist jedoch nicht erforderlich. Die Entwicklung der Produktivit\u00e4t wird bereits heute regelm\u00e4ssig ausgewiesen und analysiert. Das Bundesamt f\u00fcr Statistik publiziert die Arbeitsproduktivit\u00e4t sowie die Multifaktorproduktivit\u00e4t. Der Bundesrat behandelt Fragen der Produktivit\u00e4t zudem in seinen Berichten zur Wachstumspolitik und im Lagebericht zur Schweizer Volkswirtschaft, in denen Produktivit\u00e4tsentwicklung, strukturelle Treiber und wirtschaftspolitische Handlungsfelder dargestellt werden. Eine zus\u00e4tzliche Pflicht, die TFP als eigenst\u00e4ndige Kennzahl systematisch in die wirtschaftspolitische Berichterstattung des Bundes zu integrieren, w\u00fcrde daher vor allem zu Doppelspurigkeiten f\u00fchren, ohne einen wesentlichen zus\u00e4tzlichen Erkenntnisgewinn zu schaffen. Hinzu kommt, dass die TFP methodisch anspruchsvoll ist und als Residualgr\u00f6sse stark von Annahmen zur Messung von Kapital- und Arbeitseinsatz abh\u00e4ngt. Auch die in der Motion verlangte Darstellung der TFP pro Kopf und pro Arbeitsstunde entspricht nicht der in der internationalen Statistik und der volkswirtschaftlichen Fachliteratur \u00fcblichen Abgrenzung. Der Bundesrat erachtet es deshalb als zweckm\u00e4ssig, die bestehende, bedarfsorientierte Berichterstattung beizubehalten.</p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1778630400000)\/","SubmittedBy":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1778688678287)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15","Category":null,"Modified":"\/Date(1781859952997)\/","SubmissionDate":"\/Date(1773878400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft"}}