{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263387,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263387,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3387","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Warum h\u00e4lt der Bundesrat Artikel 68a RTVG offenbar f\u00fcr eine gen\u00fcgende Rechtsgrundlage f\u00fcr eine Senkung der Serafe-Geb\u00fchr?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<ul><li>Art. 68a RTVG gibt dem Bundesrat die Kompetenz, die Abgabe f\u00fcr Haushalte und Unternehmen zu bestimmen: \"Massgebend ist der Bedarf f\u00fcr die Finanzierung der Programme der SRG und des \u00fcbrigen publizistischen Angebots der SRG, das zur Erf\u00fcllung des Programmauftrags notwendig ist\".<br>Warum hat der Bundesrat bei der Sendung der Serafe-Geb\u00fchr auf 300.- <strong>entgegen dem unmissverst\u00e4ndlichen Wortlaut&nbsp;</strong>entschieden (Wortlaut = zuerst wird in der Konzession der Programmauftrag definiert, anschliessend kann der Bundesrat die Abgabe f\u00fcr Haushalte und Unternehmen bestimmen)?&nbsp;</li><li>Nach welcher juristischen Auslegungsmethode ist der Bundesrat bei der Senkung gem\u00e4ss Art. 68a RTVG vorgegangen? Bitte diese Antwort ausf\u00fchrlich begr\u00fcnden.&nbsp;</li><li>Aus welchen konkreten Gr\u00fcnden hat der Bundesrat nicht das Resultat der \u00dcberarbeitung der Konzession abgewartet, bevor er die Geb\u00fchr senkt? Bitte pr\u00e4zise begr\u00fcnden.&nbsp;&nbsp;</li><li>Warum hat der Bundesrat die Frage 26.7262 in der Fragestunde am 16. M\u00e4rz 2026 inhaltlich nicht beantwortet (gemeint ist die schriftliche Antwort)?&nbsp;</li><li>Falls der Bundesrat in der Antwort auf diese Interpellation erw\u00e4hnt, er habe die Eckwerte der neuen Konzession bereits am 7. September 2022 festgelegt: Wie schliesst der Bundesrat aufgrund von \u00abEckwerten\u00bb auf eine Senkung von exakt 35.- auf 300.- Serafe-Abgabe.</li><li>In der schriftlichen Antwort auf die Frage 26.7262 schreibt der Bundesrat: \u00abDie vom Bundesrat beschlossene Senkung der Radio- und Fernsehabgabe auf 300 Franken wurde in den Eidgen\u00f6ssischen R\u00e4ten debattiert\u00bb. Wie kommt der Bundesrat auf diese Aussage? Was genau meint der Bundesrat mit \u00abwurde \u2026 debattiert\u00bb? Welche Debatte an welchem Datum meint der Bundesrat? Bitte pr\u00e4zise begr\u00fcnden.&nbsp;</li><li>Eine Debatte im Rat findet per Definition <strong>vor</strong> einem Entscheid statt: Welche Debatte im Rat vor dem Senkungsentscheid per VO meint der Bundesrat?&nbsp;</li><li>In der schriftlichen Antwort auf die Frage 26.7262 schreibt der Bundesrat: \u00abEine Anpassung der Kompetenzordnung zwischen dem Bundesrat und dem Parlament oder eine Anpassung der H\u00f6he der Abgabe war dabei nicht mehrheitsf\u00e4hig\u00bb. Aufgrund welcher konkreten Fakten kommt der Bundesrat zu dieser Aussage?&nbsp;</li><li>Was will der Bundesrat mit dieser Aussage ausdr\u00fccken?&nbsp;</li><li>Was meint der Bundesrat mit der Aussage \u00abeine Anpassung der H\u00f6he der Abgabe\u00bb? Von welcher Anpassung spricht er?&nbsp;</li></ul>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>Zu Frage 1</p><p>Der Wortlaut von Art. 68<em>a </em>des Bundesgesetzes \u00fcber Radio und Fernsehen<em> </em>(RTVG; SR 784.40) h\u00e4lt zuhanden des Bundesrates fest, welche Bedarfe bei der Festlegung der Abgabe f\u00fcr Radio und Fernsehen massgebend sind. Der Leistungsauftrag der SRG ist einer der verschiedenen Verwendungszwecke der Abgabe f\u00fcr Radio und Fernsehen. Der Bundesrat hat die entsprechenden Bedarfe in seinem Entscheid zur Abgabenh\u00f6he und deren Verwendung festzulegen.<br><br>Den Abgabeanteil der SRG hat der Bundesrat als Folge des Service-public-Berichts bereits mit Entscheid vom 18. Oktober 2017 ab 2019 plafoniert. Er hat so den zuk\u00fcnftigen finanziellen Rahmen der SRG zur Erf\u00fcllung ihres entsprechend formulierten Leistungsauftrags in der Konzession vorgegeben. </p><p>&nbsp;</p><p>Zu den Fragen 2 bis 5</p><p>Der Bundesrat hat die Senkung der Abgabe als Reaktion auf die Volksinitiative \u00ab200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)\u00bb beschlossen und den entsprechenden Handlungsbedarf in seiner Botschaft zur Volksinitiative \u00ab200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)\u00bb (BBl 2024 1720) erl\u00e4utert. Die Festlegung der Abgabe f\u00fcr Radio und Fernsehen ab 2027 erfolgte innerhalb des Rahmens der in Antwort 1 beschriebenen Delegation durch den Gesetzgeber. Mit dem Entscheid des Bundesrates vom 7. September 2022 wurde zuerst der Bedarf festgelegt (Fokus auf Information, Kultur Bildung), dieser wird nun in der Konzession konkretisiert. Die SRG wird in diesen Prozess einbezogen. Interessierte Kreise werden sich zum Entwurf des Bundesrates in einer ordentlichen Vernehmlassung \u00e4ussern k\u00f6nnen. </p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat hat in seiner Botschaft zur \u00abSRG-Initiative\u00bb ausgef\u00fchrt und begr\u00fcndet, warum er weitere Entlastungsmassnahmen f\u00fcr Haushalte und Unternehmen als erforderlich erachtet und die etappierte Senkung der Abgabe f\u00fcr Radio und Fernsehen als Gegenprojekt der Initiative gegen\u00fcbergestellt. Er ist \u00fcberzeugt, dass die SRG ihren Leistungsauftrag nach Artikel 93 Absatz 2 BV auch mit einer etappenweise auf 300 Franken gesenkten Haushaltabgabe und einer weiteren Entlastung von Unternehmen erf\u00fcllen kann. </p><p>&nbsp;</p><p>Zu den Fragen 6 bis 10</p><p>Die vom Bundesrat beschlossene Senkung der Abgabe f\u00fcr Radio und Fernsehen ab 2027 als Gegenprojekt zur \u00abSRG-Initiative\u00bb war dem Parlament bekannt und wurde dort mehrfach, auch vor dem entsprechenden Bundesratsentscheid, thematisiert. In seiner ans Parlament adressierten Botschaft zur \u00abSRG-Initiative\u00bb erl\u00e4uterte der Bundesrat die von ihm beschlossene Abgabesenkung ausf\u00fchrlich. \u00dcberdies verwies der zust\u00e4ndige Departementsvorsteher bei seinen Voten im Parlament auf das Gegenprojekt des Bundesrates. In Kenntnis dieser Ausgangslage hat die zust\u00e4ndige Kommission des Nationalrats mehrere eigene Gegenentw\u00fcrfe zur Initiative zur Diskussion gestellt, aber keiner war mehrheitsf\u00e4hig.</p><p>Ein solcher parlamentarischer Gegenvorschlag h\u00e4tte auch die geltende Kompetenzordnung zwischen Parlament und Bundesrat bei der Festlegung der Abgabe f\u00fcr Radio und Fernsehen \u00fcbersteuern und die vom Bundesrat beschlossene Senkung der Abgabe r\u00fcckg\u00e4ngig machen oder \u00e4ndern k\u00f6nnen. Dies ist nicht erfolgt.</p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1779840000000)\/","SubmittedBy":"Schmezer Ueli","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1779897025527)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|2446","Category":null,"Modified":"\/Date(1782209624013)\/","SubmissionDate":"\/Date(1773964800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Steuer"}}