{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263451,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263451,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3451","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie viele Gr\u00fcnfl\u00e4chen besitzt der Bund und wie geht er bei der Erfassung und Klassifizierung vor?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gem\u00e4ss Massnahme 5 des Aktionsplans II zur Strategie Biodiversit\u00e4t Schweiz sollen bis 2030 mindestens 30% der Gr\u00fcnfl\u00e4chen im Besitz oder unter direkter Einflussnahme des Bundes naturnah bewirtschaftet werden.</p><p>Auf meine Frage 25.7974 listet der Bundesrat diverse Bundesstellen auf, die Gr\u00fcnfl\u00e4chen bewirtschaften. Er sagt jedoch: \u00abF\u00fcr deren Klassifizierung werden bisher unterschiedliche Ans\u00e4tze verfolgt. Zudem sind die zust\u00e4ndigen Stellen gegenw\u00e4rtig daran, bestehende L\u00fccken im Gr\u00fcnfl\u00e4cheninventar zu schliessen. Eine Aussage dar\u00fcber, wie gross der Anteil der bereits heute naturnah bewirtschafteten Gr\u00fcnfl\u00e4chen ist, kann deshalb zum jetzigen Zeitpunkt nicht verl\u00e4sslich erfolgen.\u00bb</p><p>Teilweise sei die naturnahe Gestaltung der Gr\u00fcnfl\u00e4chen durch entsprechende Labels belegt, wie beispielsweise die von der Stiftung Natur und Landschaft zertifizierten Campusfl\u00e4chen der Areale des ETH-Bereichs.&nbsp;</p><p>Dazu bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie kann sich der Bundesrat dazu verpflichten, mindestens 30% seiner Fl\u00e4che naturnah zu bewirtschaften, ohne zu wissen, wie viel Fl\u00e4chen er effektiv besitzt?</p><p>2. Was ist mit \u00abunterschiedlichen Ans\u00e4tzen\u00bb bei der Klassifizierung konkret gemeint?</p><p>3. Wieso wurde die Klassifizierung nicht einheitlich gemacht? Was unternimmt der Bundesrat diesbez\u00fcglich und bis wann?</p><p>4. Wie geht der Bundesrat bei seinen \u00abBestrebungen f\u00fcr eine koordinierte Erfassung und Klassifizierung der naturnah bewirtschafteten Gr\u00fcnfl\u00e4chen\u00bb vor?</p><p>5. Gibt es einen interdepartementalen Austausch dazu mit gemeinsamen Stossrichtungen, Strategien und Zielen? Wenn nein, warum nicht?</p><p>6. Wie effizient und effektiv ist die separate Herangehensweise der betroffenen \u00c4mter im Vergleich zu einem gemeinsamen Vorgehen?</p><p>7. Der Bund arbeitet f\u00fcr die Ausstattung der Fl\u00e4chen mit Labels wie der Stiftung Natur und Landschaft zusammen \u2013 mit welchen weiteren Stiftungen tut er das?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>1. Welche Gr\u00fcnfl\u00e4chen im Besitz des Bundes sind, ist bekannt. Die rechtsverbindlichen Fl\u00e4chenangaben stammen aus der Amtlichen Vermessung und sind in geografischen Informationssystemen (GIS) erfasst. Das Ziel von 30 Prozent st\u00fctzt sich auf die internationale Zielsetzung des globalen Biodiversit\u00e4tsrahmens von Kunming-Montreal (COP CBD vom 19.&nbsp;Dezember 2022). Die \u00d6kosysteme und damit die Leistungen der Natur f\u00fcr den Menschen sollen verbessert werden.</p><p>&nbsp;</p><p>2. Als Grundlage f\u00fcr die Identifikation des Anteils der Gr\u00fcnfl\u00e4chen in ihrem Zust\u00e4ndigkeitsbereich nutzen alle betroffenen Bundes\u00e4mter \u00f6ffentliche Vermessungsdaten. Konkret basieren sie auf den Angaben zur Bodenabdeckung gem\u00e4ss dem Datenmodell 2001 der amtlichen Vermessung \u00abBund\u00bb (DM.01-AV-CH) und der Verordnung \u00fcber die amtliche Vermessung (VAV). Durch die enthaltenen Kategorien von Bodenbedeckungsarten l\u00e4sst sich beispielsweise ermitteln, welche Fl\u00e4chen Gartenanlagen (inkl. Rasen, P\u00e4rke, Gartengeb\u00fcsche, etc.), \u00c4cker/Wiesen/Weiden, Moore oder W\u00e4lder sind. Zus\u00e4tzlich nutzen verschiedene Bundesstellen weitere Klassifizierungen, die sich aus den von ihnen bewirtschafteten Gr\u00fcnr\u00e4umen und den verfolgten Auftr\u00e4gen ergeben. Beispielsweise ben\u00f6tigt das ASTRA f\u00fcr den betrieblichen Unterhalt der Nationalstrassen Klassifizierungen, die sich nach der Abgeltung der Bewirtschaftung bzw. Pflege der Fl\u00e4chen richten. Aus den bisher von den Bundesstellen genutzten Klassifizierungen l\u00e4sst sich nicht in allen F\u00e4llen eindeutig zuordnen, ob die Fl\u00e4chen naturnah bewirtschaftet sind. Eine Rasenfl\u00e4che ist beispielsweise nicht per se naturnah bewirtschaftet, sondern nur wenn gewisse Anforderungen erf\u00fcllt sind.</p><p>&nbsp;</p><p>3. Die Klassifizierung der Fl\u00e4chen richtet sich wie in Punkt 2 erw\u00e4hnt an der Bewirtschaftung der Fl\u00e4chen entsprechend den Aufgaben der jeweiligen Bundesstellen. Eine einheitliche Zuordnung naturnah bewirtschafteter Gr\u00fcnfl\u00e4chen wurde dabei bisher nicht vorgenommen, weil es kein entsprechendes bundesweites Ziel gab. Dies hat sich mit der Verabschiedung der Massnahme 5 des Aktionsplans II zur Strategie Biodiversit\u00e4t Schweiz ge\u00e4ndert. Entsprechend ist eine Arbeitsgruppe mit Vertretenden aller betroffenen Bundesstellen daran, ein koordiniertes Vorgehen festzulegen.</p><p>&nbsp;</p><p>4. und 5. Die entsprechende Arbeitsgruppe wird vom BAFU geleitet. Eine erste Bestandesaufnahme der bisherigen Ans\u00e4tze wurde zusammen mit den betroffenen Bundesstellen gemacht und es werden die Grundlagen f\u00fcr einen gemeinsamen methodologischen Ansatz f\u00fcr die Erfassung naturnah bewirtschafteter Fl\u00e4chen erarbeitet. Dazu werden einheitliche Attribute f\u00fcr die Beschreibung der Fl\u00e4chen und deren Bewirtschaftung festgelegt. Verschiedene bestehende Instrumente wie die Kriterien f\u00fcr die Zertifizierung naturnah gestalteter Areale der Stiftung Natur und Wirtschaft und die Lebensraumtypologie TypoCH von info flora stehen dabei als Orientierungshilfe zur Verf\u00fcgung. \u00dcber den Stand der Umsetzung bzw. der Erreichung des 30-Prozent-Ziels soll in der zweiten H\u00e4lfte 2028 ein erstes Mal koordiniert berichtet werden.</p><p>&nbsp;</p><p>6. Die verwendeten Klassifizierungen sind historisch gewachsen und orientierten sich an den unterschiedlichen Auftr\u00e4gen und Immobilien- bzw. Infrastrukturportfolien der jeweiligen Bundesstellen. Die Bewirtschaftung von Geb\u00e4ude-Arealen, Wildtierquerungen \u00fcber Nationalstrassen, Schiesspl\u00e4tzen, Forschungsst\u00e4tten etc. bedingt auch in Zukunft differenzierte Klassifizierungen. Mit dem koordinierten Vorgehen (siehe Antworten zu 3., 4. und 5.) wird die gemeinsame Herangehensweise f\u00fcr die Zuordnung von naturnah bewirtschafteten Fl\u00e4chen sichergestellt. &nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>7. Bisher wurden Hochschulgel\u00e4nde aus dem ETH-Bereich und Areale einiger Logistikcenter der Armee durch die Stiftung Natur und Wirtschaft zertifiziert. Zudem ist eine naturnahe Ausgestaltung von Umgebungsfl\u00e4chen Teil des Kriterienkatalogs bei der Zertifizierung mit dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS), mit dem mehrere zivil genutzte Geb\u00e4ude des Bundes ausgezeichnet wurden. Es ist aber nicht vorgesehen, die naturnahe Gestaltung s\u00e4mtlicher daf\u00fcr ausgew\u00e4hlten Gr\u00fcnfl\u00e4chen zu zertifizieren, zumal nicht in allen F\u00e4llen ein Mehrwert daraus resultiert, der einen finanziellen Mehraufwand rechtfertigen w\u00fcrde.</p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1778630400000)\/","SubmittedBy":"St\u00e4mpfli Fabienne","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1778686654630)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1778686664240)\/","SubmissionDate":"\/Date(1773964800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Umwelt"}}