{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263477,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263477,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3477","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Resilienz der Landwirtschaft st\u00e4rken, Risiken bei Pflanzenschutzmitteln und Minerald\u00fcngern reduzieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, bei der Ausarbeitung der Vernehmlassungsvorlage zur Agrarpolitik 2030 die agrarpolitischen Rahmenbedingungen so auszugestalten, dass die strukturelle Abh\u00e4ngigkeit der Schweizer Landwirtschaft von importierten Pflanzenschutzmitteln und Minerald\u00fcngern und die damit verbundenen Versorgungs- und Preisrisiken f\u00fcr die Betriebe reduziert werden.</p>","ReasonText":"<p>Die aktuellen Entwicklungen im Mittleren Osten f\u00fchren vor Augen, welche wirtschaftlichen Risiken strukturelle Abh\u00e4ngigkeiten bergen. Dies zeigt sich auch in der Schweizer Landwirtschaft, namentlich bei Pflanzenschutzmitteln sowie bei N\u00e4hrstoffen in Form von Minerald\u00fcngern. Geopolitische Instabilit\u00e4t schl\u00e4gt sich unmittelbar in Verf\u00fcgbarkeit und Preisen dieser Produkte nieder, mit sp\u00fcrbaren Folgen f\u00fcr die Betriebe: h\u00f6here Kostenvolatilit\u00e4t, kurzfristige Beschaffungsrisiken und geringere Planungssicherheit.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Um diese Abh\u00e4ngigkeitsrisiken zu reduzieren, ist ein konsequenter Umbau der Produktionssysteme unabdingbar: Mehr geschlossene N\u00e4hrstoffkreisl\u00e4ufe, einen reduzierten Minerald\u00fcngereinsatz, eine St\u00e4rkung biologischer und mechanischer Pflanzenschutzmethoden sowie den Einsatz von Pr\u00e4zisionslandwirtschaft. Das bisherige Instrumentarium reicht nicht aus, um diesen Umbau in Gang zu setzen. Mit dem Verzicht auf Lenkungsabgaben auf Pestizide und Minerald\u00fcnger r\u00fcckt dieser noch weiter in Ferne.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat hat in seiner Aussprache vom 18. Februar 2026 zur Agrarpolitik 2030+ angek\u00fcndigt, Direktzahlungen k\u00fcnftig vermehrt f\u00fcr konkrete Ergebnisse auszurichten. Dieser Ansatz ist begr\u00fcssenswert, da er einerseits auf die Zielerreichung setzt und andererseits den administrativen Aufwand f\u00fcr die Betriebe reduziert. Damit dieser Ansatz funktioniert, muss die Agrarpolitik jedoch die richtigen Rahmenbedingungen setzen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat wird deshalb beauftragt, im Rahmen der AP2030 insbesondere mit klaren, \u00fcberpr\u00fcfbaren Zielgr\u00f6ssen und verbindlichen Absenkpfaden f\u00fcr Pflanzenschutzmittel und N\u00e4hrstoffverluste, zielgerichteten Anreizen, wirksamen Lenkungsinstrumenten und einem gest\u00e4rkten Wissenstransfer die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit dieser Umbau tats\u00e4chlich gelingt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p>Der Bundesrat teilt grunds\u00e4tzlich das Anliegen der Motion, die Ressourceneffizienz der Schweizer Nahrungsmittelproduktion weiter zu st\u00e4rken und so auch die Abh\u00e4ngigkeit von importierten Produktionsmitteln zu verringern. Er sieht dazu mit der Agrarpolitik 2030+ (AP30+) Massnahmen zur Reduktion des \u00f6kologischen Fussabdruckes von der landwirtschaftlichen Produktion bis zum Konsum von Lebensmitteln vor. Mit einer Verbesserung der Ressourceneffizienz wird auch ein Beitrag geleistet zur wirtschaftlichen und sozialen Nachhaltigkeit des Sektors und zur Schliessung der Ziell\u00fccken im Umweltbereich im Sinne der vom Parlament bereits im Zuge der Parlamentarischen Initiative 19.475 beschlossenen Absenkpfade f\u00fcr N\u00e4hrstoff\u00fcbersch\u00fcsse und Risiken beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Der Stand der Zielerreichung bei den Absenkpfaden ist ersichtlich unter <a href=\"https://www.blw.admin.ch/de/stickstoff\"><u>www.blw.admin.ch/de/stickstoff</u></a> und <a href=\"https://www.blw.admin.ch/de/risikoindiaktoren-pflanzenschutzmittel-neuer-vorschlag\"><u>www.blw.admin.ch/de/risikoindiaktoren-pflanzenschutzmittel-neuer-vorschlag</u></a>.</p><p>Anstelle der in der Motion geforderten Neukonzeption der agrarpolitischen Instrumente verfolgt der Bundesrat mit der AP30+ eine gezielte und schrittweise Weiterentwicklung der bestehenden agrarpolitischen Instrumente, um einen Beitrag zur Reduktion der Abh\u00e4ngigkeit von importierten Produktionsmitteln zu leisten.</p><p>Der Bundesrat wird die Vernehmlassung zu seinen Vorschl\u00e4gen zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik (AP30+) voraussichtlich im Herbst 2026 er\u00f6ffnen.</p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1778025600000)\/","SubmittedBy":"Bertschy Kathrin","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1778075186397)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1778511768250)\/","SubmissionDate":"\/Date(1773964800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5212,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}