{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263702,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263702,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3702","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Beschr\u00e4nkung des Familiennachzugs auf Personen, die ihre Familienangeh\u00f6rigen versorgen k\u00f6nnen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, folgende \u00c4nderungen der Rechtsgrundlagen vorzulegen:</p><ol><li>Der Familiennachzug soll nur m\u00f6glich sein, wenn die betreffende Person nachweislich&nbsp;\u00fcber ein ausreichendes Einkommen verf\u00fcgt, nicht von der Sozialhilfe abh\u00e4ngig ist und keine konkrete Gefahr besteht, dass sie k\u00fcnftig von der Sozialhilfe abh\u00e4ngig wird.</li><li>Die antragstellende Person soll f\u00fcr den Unterhalt der nachgezogenen Familienangeh\u00f6rigen st\u00e4rker in die Verantwortung genommen werden. Zudem sind klare Konsequenzen vorzusehen, falls nach dem Familiennachzug die erforderlichen Voraussetzungen in wirtschaftlicher Hinsicht sowie hinsichtlich Integration nicht mehr gegeben sind.</li><li>Der f\u00fcr den heimischen Arbeitsmarkt tats\u00e4chlich notwendigen Wirtschaftsimmigration ist Vorrang einzur\u00e4umen, und es ist zu verhindern, dass der Familiennachzug zu einem dauerhaften Einwanderungskanal wird, der losgel\u00f6st von der Integrationsf\u00e4higkeit des Landes ist.</li></ol>","ReasonText":"<p>45,21 Prozent der Schweizer Stimmb\u00fcrgerinnen und Stimmb\u00fcrger und ganze 12 Kantone haben die Initiative \u201eNein zu einer 10-Millionen-Schweiz\u201c angenommen. Auch wenn keine Mehrheit erreicht wurde, best\u00e4tigt dieses Ergebnis, dass ein sehr grosser Teil der Bev\u00f6lkerung die derzeitige Einwanderung f\u00fcr \u00fcberm\u00e4ssig h\u00e4lt und konkrete Massnahmen zu ihrer Eind\u00e4mmung fordert.</p><p>&nbsp;</p><p>W\u00e4hrend der Kampagne haben auch viele Gegnerinnen und Gegner der Initiative anerkannt, dass das Problem tats\u00e4chlich besteht. Ihr Widerstand richtete sich nicht immer direkt gegen das Ziel, den Migrationsdruck zu verringern, sondern oft gegen die institutionellen Folgen der Initiative, insbesondere gegen die Gefahr, dass die bilateralen Abkommen mit der EU h\u00e4tten in Frage gestellt werden k\u00f6nnen. Man kann daher mit Fug und Recht davon ausgehen, dass die Zahl der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, die \u00fcber das derzeitige Ausmass der Einwanderung besorgt sind, h\u00f6her ist als der Anteil der Ja-Stimmen allein.</p><p>&nbsp;</p><p>Deshalb sollte der Familiennachzug gr\u00fcndlich \u00fcberpr\u00fcft werden. Die Schweiz muss der f\u00fcr den Arbeitsmarkt notwendigen Wirtschaftsimmigration Vorrang einr\u00e4umen k\u00f6nnen, d.\u202fh. Menschen, die kommen, um zu arbeiten, einen Beitrag zur Wirtschaft zu leisten und den Sozialstaat zu finanzieren. Es ist hingegen nicht tragbar, dass der Familiennachzug zu einem dauerhaften Einwanderungskanal wird, der von der wirtschaftlichen Leistungsf\u00e4higkeit der antragstellenden Person und den Integrationsm\u00f6glichkeiten der nachziehenden Familienangeh\u00f6rigen losgel\u00f6st&nbsp;ist.</p><p>Die Familie bleibt ein wichtiges Element, muss jedoch mit den Interessen des Landes, der finanziellen Tragbarkeit und der Integrationsf\u00e4higkeit in Einklang gebracht werden. Wer den Nachzug von Familienangeh\u00f6rigen in die Schweiz beantragt, muss nachweisen, dass sie oder er f\u00fcr deren Unterhalt aufkommen kann, ohne auf Sozialhilfe angewiesen zu sein, und dass sie oder er g\u00fcnstige Bedingungen f\u00fcr deren Integration gew\u00e4hrleistet.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Marchesi Piero","BusinessStatus":202,"BusinessStatusText":"Eingereicht","BusinessStatusDate":"\/Date(1781654400000)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"10|28|44|2811","Category":null,"Modified":"\/Date(1783596696500)\/","SubmissionDate":"\/Date(1781654400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5214,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Europapolitik|Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Migration"}}