{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263793,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263793,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3793","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Alimentierung von WK-Best\u00e4nden","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird eingeladen folgende Fragen zu beantworten:</p><ol><li>Die Armee verf\u00fcgte im Jahr 2025 \u00fcber einen vollst\u00e4ndig alimentierten Effektivbestand von \u00fcber 140% des Sollbestandes, trotzdem sind viele Einheiten im WK nicht vollst\u00e4ndig alimentiert. Wie viele WKs fanden in den letzten 3 Jahren statt, die nicht vollst\u00e4ndig personell alimentiert waren? Um wie viele Prozente der WKs handelt es sich hierbei? Welche Bataillone waren von wie viel Prozent Unterbest\u00e4nden betroffen?<br>&nbsp;</li><li>Wie hoch ist der Anteil an Angeh\u00f6rigen der Armee, die aus beruflichen Gr\u00fcnden einen WK nicht oder nur teilweise leisten k\u00f6nnen? Ist das aktuelle WK-System mit dem Berufsleben vereinbar oder br\u00e4uchte es Anpassungen?<br>&nbsp;</li><li>Im Oktober 2025 hat sich der damalige Chef der Armee mit einem offenen Brief an die Wirtschaft gewandt, um diese zu mehr Unterst\u00fctzung und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Armeeangeh\u00f6rige aufzufordern. Werden Armeeangeh\u00f6rige auf dem Schweizer Arbeitsmarkt benachteiligt? Wie hoch ist der Anteil an Unternehmen, die bevorzugt Schweizer anstellen die keinen Milit\u00e4rdienst geleistet haben oder sogar auf ausl\u00e4ndische Arbeitnehmer zur\u00fcckgreifen, weil die WK-Absenzen zu gross sind und nur schwer in den modernen Arbeitsalltag einplanbar sind? Wie kann dieses Problem gel\u00f6st werden?<br>&nbsp;</li><li>Laut Armeeausz\u00e4hlung 2025 sind Bataillonsst\u00e4be mit 108.2% gen\u00fcgend alimentiert. Trotzdem finden viele WKs mit unzureichend alimentierten Stabsbest\u00e4nden statt. Wie gedenkt der Bundesrat dieses Problem zu l\u00f6sen?<br>&nbsp;</li><li>Laut Armeeausz\u00e4hlung 2025 sind die Best\u00e4nde von Stabsoffizieren und Hauptleuten auf Stufe Bataillon insgesamt mit 103.8% knapp gen\u00fcgend alimentiert. Wie sehen die Alimentierungen der St\u00e4be auf Stufe Bataillon konkret nach F\u00fchrungsgrundgebieten und Kompaniekommandanten aus? Wie viele davon sind tats\u00e4chlich noch WK-pflichtig?<br>&nbsp;</li><li>Die Alimentierung mit Subalternoffizieren (Zugf\u00fchrern) ist laut Armeeausz\u00e4hlung 2025 mit 177% \u00fcberalimentiert, was in einem Widerspruch zu der gerade einmal 103,8% Deckung an Hauptleuten und Stabsoffizieren steht. Wo sind die Probleme in der Personalgewinnung f\u00fcr Stabsoffiziere und Hauptleute? Was m\u00fcsste hier angepasst werden, um das Weitermachen attraktiver zu machen?<br>&nbsp;</li><li>Plant der Bundesrat Massnahmen, um die effektive Verf\u00fcgbarkeit des Personals (tats\u00e4chliche Pr\u00e4senz in den WK) zu erh\u00f6hen? Wie sehen m\u00f6gliche Massnahmen aus?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Es ist zwischen Milit\u00e4rdienstpflicht und Ausbildungsdienstpflicht zu unterscheiden. Die Milit\u00e4rdienstpflicht dauert f\u00fcr Soldaten und Unteroffiziere zehn Jahre. Innerhalb dieser Zeitspanne k\u00f6nnen die Betroffenen jederzeit durch Bundesrat und Bundesversammlung f\u00fcr Eins\u00e4tze aufgeboten werden. Die Ausbildungsbildungspflicht betr\u00e4gt f\u00fcr Soldaten 245 Tage. Mit diesen 245 Diensttagen werden in der Regel eine 18-w\u00f6chige Rekrutenschule und anschliessend innerhalb von zehn Jahren maximal sechs Wiederholungskurse \u00e0 19 Tage absolviert. Die unterschiedliche Anzahl Dienstjahre und Wiederholungskurse erm\u00f6glicht es den Armeeangeh\u00f6rigen, Dienste begr\u00fcndet zu verschieben und dennoch die Ausbildungsdienstpflicht nach zehn Jahren erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. </p><p>&nbsp;</p><p>1. In den Jahren 2023 bis 2025 verf\u00fcgten durchschnittlich 8 Prozent der Truppenk\u00f6rper in den Wiederholungskursen \u00fcber einen Effektivbestand von mindestens 100 Prozent. Einen gen\u00fcgenden Effektivbestand (zwischen 80 Prozent und 100 Prozent) wiesen im gleichen Zeitraum durchschnittlich 40 Prozent der Truppenk\u00f6rper auf, w\u00e4hrend 52 Prozent einen ungen\u00fcgenden Effektivbestand (unter 80 Prozent) hatten. Seit der Umsetzung der Weiterentwicklung der Armee (WEA) im Jahr 2018 konnte der Anteil an ungen\u00fcgend alimentierten Truppenk\u00f6rpern reduziert werden.</p><p>&nbsp;</p><p>2./7. Im Jahr 2025 erfolgten rund 25 Prozent der bewilligten Dienstverschiebungsgesuche aus beruflichen Gr\u00fcnden oder aufgrund einer beruflichen Weiterbildung. Dieser Anteil ist seit Jahrzehnten stabil. Gesuche aus Ausbildungsgr\u00fcnden \u2013 insbesondere Studium und Lehre \u2013 machen mit rund 38 Prozent den gr\u00f6ssten Anteil der bewilligten Dienstverschiebungsgesuche aus. Der Bundesrat anerkennt, dass die Vereinbarkeit von Milit\u00e4rdienst mit beruflichen und ausbildungsbedingten Verpflichtungen zunehmend herausfordernd ist. Die daraus resultierenden Abwesenheiten f\u00fchren teilweise zu tieferen Best\u00e4nden in den Wiederholungskursen. Gleichzeitig erachtet es der Bundesrat als wichtig, dass Dienstverschiebungen m\u00f6glich bleiben, um die Vereinbarkeit mit Ausbildung, Beruf und Familie sicherzustellen. Die Armee hat bereits Massnahmen ergriffen und sieht weitere mittelfristige L\u00f6sungsans\u00e4tze vor, um der Alimentierungsproblematik bestm\u00f6glich entgegenzuwirken. Der Bundesrat h\u00e4lt in seinen Leitlinien f\u00fcr die Verteidigung fest, dass eine st\u00e4rkere Flexibilisierung der milit\u00e4rischen Dienstleistungen dazu beitragen soll, die Vereinbarkeit von zivilen und milit\u00e4rischen T\u00e4tigkeiten k\u00fcnftig zu verbessern.</p><p>&nbsp;</p><p>3. Es liegen keine Daten vor, die darauf hindeuten, dass Angeh\u00f6rige der Armee systematisch benachteiligt werden. Ebenso bestehen keine statistisch gesicherten Hinweise darauf, dass Unternehmen gezielt Personen ohne Milit\u00e4rdienstpflicht oder ausl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4fte aufgrund von weniger Abwesenheiten bevorzugen. Der Bundesrat setzt weiterhin auf den Dialog mit der Wirtschaft und Massnahmen zur Verbesserung der Planbarkeit der Dienstleistungen, um die Akzeptanz des Milizsystems zu st\u00e4rken.</p><p>&nbsp;</p><p>4+5. Die Kommandantenfunktionen auf Stufe Einheit sind ausschliesslich mit Ausbildungsdienstpflichtigen besetzt. Die Alimentierungsgr\u00f6ssen sind darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass Einheitskommandantinnen und Einheitskommandanten bis zum Abschluss ihrer Weiterausbildung zu Stabsoffizierinnen und Stabsoffizieren weiterhin auf ihrer bisherigen Sollbestandsfunktion eingeteilt bleiben. Die St\u00e4be der Truppenk\u00f6rper sind mit 103 Prozent knapp ausreichend alimentiert. Dabei bestehen jedoch insbesondere bei den Funktionen der ABC-, Bereitschafts- und F\u00fchrungsunterst\u00fctzungsoffizierinnen und -offiziere sowie der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte ungen\u00fcgende Best\u00e4nde. Betroffen sind insbesondere die F\u00fchrungsgrundgebiete Operationen und Logistik. Seit der Einf\u00fchrung der WEA im Jahr 2018 konnte die Alimentierung dieser St\u00e4be aber verbessert werden. </p><p>&nbsp;</p><p>6. Die Diskrepanz zwischen der \u00dcberalimentierung bei Subalternoffizierinnen und Subalternoffizieren und der vergleichsweise knappen Besetzung h\u00f6herer Kader ist bekannt. Hauptursachen sind die lange Ausbildungsdauer und die h\u00f6here zeitliche Belastung durch zus\u00e4tzliche Ausbildungsdiensttage. Der Bundesrat pr\u00fcft laufend Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit mit zivilen Verpflichtungen (siehe Antwort 2).</p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1787702400000)\/","SubmittedBy":"G\u00f6tte Michael","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1787734714000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1787907527980)\/","SubmissionDate":"\/Date(1781740800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5214,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}