{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263892,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263892,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3892","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Dem unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig grossen Familiennachzug aus Drittstaaten sind Grenzen zu setzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht darzulegen</p><ol><li>wie sich die Einwanderung von Drittstaatsangeh\u00f6rigen im Rahmen des Familiennachzugs in den letzten zehn Jahren entwickelt hat,</li><li>was die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind, dass aus Drittstaaten \u00fcberproportional viele Personen im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz einwandern,</li><li>wie das Ausl\u00e4nder- und Integrationsgesetz angepasst werden kann, um den Familiennachzug &nbsp;von Drittstaatsangeh\u00f6rigen einzuschr\u00e4nken, ohne dabei gegen den Kerngehalt von Artikel&nbsp;8 EMRK zu verstossen.&nbsp;</li></ol>","ReasonText":"<p>Gem\u00e4ss der \u00abJahresstatistik Zuwanderung\u00bb des Staatssekretariates f\u00fcr Migration SEM f\u00fcr das Jahr 2025 sind im letzten Jahr 88\u2019355 Personen bzw.&nbsp;53,4% zwecks Erwerbst\u00e4tigkeit in die st\u00e4ndige ausl\u00e4ndische Wohnbev\u00f6lkerung der Schweiz eingewandert. 95% davon kamen aus dem EU/EFTA-Raum, der kleine Rest aus Drittstaaten. Der zweith\u00e4ufigste Grund war der Familiennachzug (42'170&nbsp;Personen bzw. 25,5%). Rund 20'000 Personen, d.h. fast die H\u00e4lfte der im Rahmen des Familiennachzugs eingewanderten Personen, stammte aus Drittstaaten, also nicht aus dem EU/EFTA-Raum.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Familienangeh\u00f6rige von Personen aus EU/EFTA-Staaten k\u00f6nnen sich unabh\u00e4ngig von ihrer eigenen Staatsangeh\u00f6rigkeit auf die Bestimmungen des Freiz\u00fcgigkeitsabkommens berufen. Der Familiennachzug von Personen aus Drittstaaten erfolgt demgegen\u00fcber aufgrund der Garantie in Artikel&nbsp;8 EMRK. Den Vertragsstaaten der EMRK ist es erlaubt, innerstaatliche Regeln f\u00fcr den Familiennachzug aufzustellen. Diese finden sich im schweizerischen Recht im Ausl\u00e4nder- und Integrationsgesetz.</p><p>&nbsp;</p><p>W\u00e4hrend im Jahr 2025 aus Drittstaaten rund 4'500 Personen in den Arbeitsmarkt eingewandert sind, wanderten im Rahmen des Familiennachzugs rund 20'000&nbsp;Drittstaatsangeh\u00f6rige zu, also rund viermal mehr. Bei den Personen aus EU/EFTA-Staaten ist das Verh\u00e4ltnis gerade umgekehrt. Rund 84'000&nbsp;Personen wanderten zwecks Erwerbst\u00e4tigkeit ein und rund 22'000&nbsp;Personen im Rahmen des Familiennachzugs, d.h. nur rund ein Viertel.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Dieses Missverh\u00e4ltnis wirft Fragen auf, die im Rahmen eines Berichts des Bundesrats gekl\u00e4rt werden sollen. Dabei ist insbesondere auch aufzuzeigen, welchen Spielraum der schweizerische Gesetzgeber hat, um die nicht mit dem Freiz\u00fcgigkeitsabkommen begr\u00fcndete Einwanderung \u00fcber den Familiennachzug einzuschr\u00e4nken.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"F\u00e4ssler Daniel","BusinessStatus":202,"BusinessStatusText":"Eingereicht","BusinessStatusDate":"\/Date(1781827200000)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2811","Category":null,"Modified":"\/Date(1783521496327)\/","SubmissionDate":"\/Date(1781827200000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5214,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Migration"}}