{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263937,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263937,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3937","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Agrarpolitische Instrumente zur umfassenden Gesundheitsvorsorge im Rinderbereich. Finanzierung und L\u00fcckenschliessung bis 2030","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ein landwirtschaftlicher Betrieb kann nur mit gesunden Tieren nachhaltig hochwertige Lebensmittel produzieren. Die F\u00f6rderung der Tiergesundheit setzt optimale Haltungsbedingungen, konsequente Krankheitspr\u00e4vention, regelm\u00e4ssige Weiterbildung sowie eine tier\u00e4rztliche Bestandesbetreuung voraus. Diese Massnahmen st\u00e4rken die Widerstandskraft der Tiere, reduzieren Krankheitsausbr\u00fcche und tragen zur Biosicherheit bei.</p><p>Die Bev\u00f6lkerung erwartet einen m\u00f6glichst tiefen Antibiotikaeinsatz in der Human- und Veterin\u00e4rmedizin. Die vom BLV ver\u00f6ffentlichten Daten zeigen jedoch, dass insbesondere bei K\u00e4lbern und Milchk\u00fchen weiterhin Handlungsbedarf besteht. Innovative Pr\u00e4ventionskonzepte sind deshalb notwendig, um den Antibiotikaverbrauch nachhaltig zu senken, ohne die Tiergesundheit zu gef\u00e4hrden.</p><p>Vor diesem Hintergrund wird der Bundesrat gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><ol><li>Mit welchen konkreten agrarpolitischen Massnahmen plant der Bundesrat, die F\u00f6rderung der Tiergesundheit, Biosicherheit und Seuchenpr\u00e4vention in den Jahren 2027\u20132030 finanziell zu unterst\u00fctzen? Ist er bereit, entsprechende Pr\u00e4ventions- und Biosicherheitsleistungen gest\u00fctzt auf das Landwirtschaftsgesetz finanziell abzugelten?</li><li>Mit welchen Instrumenten will der Bund innovative Branchenkonzepte zur gesundheitlichen Vorsorge und tier\u00e4rztlichen Bestandesbetreuung f\u00f6rdern, um den Antibiotikaeinsatz in der Rinderhaltung nachhaltig zu reduzieren?</li><li>Wie gedenkt der Bundesrat die agrarpolitische L\u00fccke zu schliessen, die durch die Sistierung der AP22+ und das Fehlen systemischer Tiergesundheitsmassnahmen seit der Aufhebung der Tiergesundheitsbeitr\u00e4ge entstanden ist?</li></ol>","ReasonText":"<p>Die F\u00f6rderung der Tiergesundheit und des Tierwohls ist ein zentraler Bestandteil einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion und entspricht dem One-Health-Ansatz des Bundes. Mit der Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR) und dem One-Health-Aktionsplan 2024\u20132027 wurden ambitionierte Ziele formuliert. Produzentenorganisationen, Bildungsinstitutionen und die RGS haben daf\u00fcr bereits praxistaugliche Pr\u00e4ventions- und Gesundheitsprogramme entwickelt. Deren breite Umsetzung scheitert jedoch h\u00e4ufig an fehlenden finanziellen Anreizen. Die Kosten verbleiben weitgehend bei den Tierhaltenden, w\u00e4hrend der Nutzen der Allgemeinheit zugutekommt. Vor diesem Hintergrund erscheint ein verst\u00e4rktes agrarpolitisches Engagement des Bundes notwendig.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1.+3. Der Bundesrat misst der Tiergesundheit und dem Tierwohl grosse Bedeutung bei. Pr\u00e4vention, Biosicherheit und ein nachhaltiger Antibiotikaeinsatz sind zentral in einem One-Health-Ansatz. Vor diesem Hintergrund hat der Bundesrat im Zusammenhang mit der Agrarpolitik ab 2022 eine neue gesetzliche Grundlage geschaffen, um ein vom Verein Nutztiergesundheit Schweiz (NTGS) betriebenes Kompetenz- und Innovationsnetzwerk Tiergesundheit (KIN TG; https://www.ntgs.ch/kin) zu unterst\u00fctzen. Dieses Netzwerk spielt eine Schl\u00fcsselrolle und finanziert Massnahmen zur Pr\u00e4vention, zur Fr\u00fcherkennung und zum Wissenstransfer. Es schliesst damit die erkannte L\u00fccke und f\u00f6rdert die Umsetzung innovativer L\u00f6sungen in die Praxis. Die Unterst\u00fctzung im Rahmen der Agrarpolitik erfolgt auch zuk\u00fcnftig \u00fcber Finanzhilfen an konkrete Projekte aus der Branche, etwa f\u00fcr eine nachhaltige Milchproduktion und zugunsten der Mutter-Kalb-Haltung. Hinzu kommen bestehende Beitr\u00e4ge wie besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme (BTS), regelm\u00e4ssiger Auslauf im Freien (RAUS), Weidebeitrag und die l\u00e4ngere Nutzungsdauer von K\u00fchen. Ausserdem will der Bund auch sein Engagement im Rahmen der StAR und des One-Health-Ansatzes fortsetzen.</p><p>&nbsp;</p><p>2. Der Bund f\u00f6rdert mit bestehenden Instrumenten innovative Konzepte zur gesundheitlichen Vorsorge. Zu nennen ist hier z. B. die Task Force K\u00e4lbergesundheit, die aus dem vom Bund mitfinanzierten K\u00e4lbergesundheitsdienst hervorgegangen ist. Diese Task Force gab den Anstoss zur Erarbeitung eines Branchenkonzepts zur Impfung der K\u00e4lber gegen die K\u00e4lbergrippe, das 2025 in die Praxis implementiert wurde. Weiter baut die NTGS derzeit eine Begleitgruppe zur Optimierung des Antibiotikaeinsatzes auf und leistet Unterst\u00fctzung bei der Implementierung von Biosicherheitsmassnahmen und Bestandsbetreuung.</p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1787097600000)\/","SubmittedBy":"Glur Christian","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1787154082783)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1787154128853)\/","SubmissionDate":"\/Date(1781827200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5214,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}