{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263954,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263954,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3954","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wirkungsevaluation des Gleichstellungsgesetzes. Wie lassen sich Verzerrungen bei den Antworten minimieren?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Februar&nbsp;2025 ver\u00f6ffentlichte der Bundesrat die Zwischenbilanz \u00fcber die Umsetzung der Artikel 13a bis 13i des Gleichstellungsgesetzes (GlG). Diese erg\u00e4nzenden Artikel, die vor sechs Jahren in Kraft getreten sind, verpflichten bestimmte Unternehmen in der Schweiz zu einer Lohngleichheitsanalyse. Die Zwischenbilanz zeigt, dass sich die Mehrheit der Arbeitgebenden nicht an das Gesetz h\u00e4lt. Aufgrund des entt\u00e4uschenden Ergebnisses hat der Bundesrat die Wirkungsevaluation auf Ende&nbsp;2027 vorverlegt.&nbsp;</p><p>Die Zwischenbilanz hebt die R\u00fccklaufquote der Antworten von 39,9&nbsp;Prozent hervor; die antwortenden Unternehmen besch\u00e4ftigen rund 1&nbsp;Million Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie weist jedoch auf mehrere Auswahlverzerrungen hin, darunter insbesondere die Verzerrung, wonach tendenziell vor allem Arbeitgebende geantwortet haben, die sich der Problematik der Lohngleichheit bewusst sind.&nbsp;&nbsp;</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende zwei Fragen zu beantworten:&nbsp;</p><ol><li>Best\u00e4tigt der Bundesrat, dass die Zwischenbilanz die Anzahl der Arbeitgebenden, die sich an das Gesetz halten, aufgrund der erw\u00e4hnten Verzerrungen m\u00f6glicherweise \u00fcbersch\u00e4tzt?&nbsp;</li><li>Wie gedenkt das Eidgen\u00f6ssische Justiz- und Polizeidepartement diese Verzerrungen in der Wirkungsevaluation zu verringern oder zu umgehen?&nbsp;</li><li>Inwieweit erschweren die Auswahlverzerrungen eine fundierte Situationsanalyse?&nbsp;&nbsp;</li><li>Aus der Zwischenbilanz geht ausserdem hervor, dass bei 15&nbsp;Arbeitgebenden, die nicht geantwortet hatten, eine telefonische Nachfrage durchgef\u00fchrt wurde. K\u00f6nnten solche Nachfragen wiederholt und vermehrt stattfinden?&nbsp;</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Im Schlussbericht vom 30. August 2024 der Forschungsgemeinschaft Berner Fachhochschule und PrivatePublicConsulting zur Zwischenbilanz wird darauf hingewiesen, dass die Resultate bei einer schriftlichen Befragung, bei der etwas \u00abzugegeben\u00bb werden muss, verzerrt sein k\u00f6nnen. Auch im Bericht des Bundesamtes f\u00fcr Justiz (BJ) vom 6. Februar 2025 \u00fcber die Ergebnisse der Zwischenbilanz, den der Bundesrat am 7. M\u00e4rz 2025 zur Kenntnis genommen hat, wird auf das Problem der Limitationen der Befragung hingewiesen. Eine solche Verzerrung k\u00f6nnte tats\u00e4chlich, wie von der Interpellantin erw\u00e4hnt, zu einer \u00dcbersch\u00e4tzung des Anteils gesetzeskonformer Unternehmen f\u00fchren. Die Tatsache, dass die Zusammensetzung der Antwortenden bei den Arbeitgebenden bez\u00fcglich beobachtbarer Merkmale nicht erheblich von der Grundgesamtheit abweicht, schw\u00e4cht den Vorbehalt der Verzerrung jedoch ab. Anderseits verdeutlichen die Umfrageergebnisse den mangelnden Einsatz einer Vielzahl von Unternehmen bei der Umsetzung von Massnahmen zur F\u00f6rderung der Lohngleichheit.</p><p>&nbsp;</p><p>2./4. Das BJ hat das Thema der Verzerrung, insbesondere das Problem der nicht antwortenden Unternehmen, als wichtigen Punkt ins Pflichtenheft f\u00fcr die Schlussevaluation aufgenommen. Die beauftragten Evaluatorinnen und Evaluatoren sollen mit verschiedenen Massnahmen daf\u00fcr sorgen, dass allf\u00e4llige Verzerrungen m\u00f6glichst eingegrenzt und bei der Diskussion der Ergebnisse ber\u00fccksichtigt werden. </p><p>&nbsp;</p><p>3. Auch wenn verschiedene Massnahmen getroffen werden, um Verzerrungen zu verhindern, k\u00f6nnen diese nicht v\u00f6llig beseitigt werden. F\u00fcr die Beurteilung der Auswirkungen auf die L\u00f6hne st\u00fctzt sich die Schlussevaluation zus\u00e4tzlich auf Daten der Lohnstrukturerhebung. Dieser Teil der Analyse ist daher nicht vom R\u00fccklauf der Unternehmensbefragung abh\u00e4ngig. </p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1787702400000)\/","SubmittedBy":"Porchet L\u00e9onore","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1787732265000)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1787905079130)\/","SubmissionDate":"\/Date(1781827200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5214,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}