{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20263962,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20263962,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.3962","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":" Eiweisserbsen und Ackerbohnen. Sicherstellen, dass der Einzelkulturbeitrag tats\u00e4chlich einen Anreiz f\u00fcr den Anbau schafft","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Einzelkulturbeitragsverordnung zu \u00e4ndern und falls n\u00f6tig eine \u00c4nderung des Landwirtschaftsgesetzes vorzulegen, mit dem Ziel, die Unterst\u00fctzung des Anbaus von Eiweisserbsen, Ackerbohnen und anderen K\u00f6rnerleguminosen zur menschlichen Ern\u00e4hrung gezielt zu verst\u00e4rken.</p><p>Ab 2027 soll darum der Einzelkulturbeitrag f\u00fcr Fl\u00e4chen mit Eiweisserbsen, Ackerbohnen und vergleichbaren K\u00f6rnerleguminosen pro Hektare und Jahr 2100 Franken betragen, sofern die Kulturen im Rahmen des Vertraganbaus oder organisierter Wertsch\u00f6pfungsketten mit dem Ziel der Verwertung in der Schweiz angebaut werden. Diese Massnahme soll mindestens sechs Jahre gelten. Danach soll der Bundesrat die Wirksamkeit der Massnahme evaluieren, indem er untersucht, wie sich die Anbaufl\u00e4chen, die in der Schweiz verarbeiteten Mengen, die Zahl der beteiligten Betriebe und der Beitrag dieser Kulturen zur Ern\u00e4hrungssicherheit der Schweiz entwickelt haben.</p>","ReasonText":"<p>Eiweisserbsen und Ackerbohnen sind f\u00fcr die Schweizer Landwirtschaft von strategischer Bedeutung. Sie sorgen f\u00fcr eine vielf\u00e4ltigere Fruchtfolge, verbessern die Bodenfruchtbarkeit, verringern die Abh\u00e4ngigkeit von der Einfuhr pflanzlicher Proteine und beg\u00fcnstigen eine nachhaltigere Ern\u00e4hrung im Einklang mit den geltenden Ern\u00e4hrungsempfehlungen.</p><p>Die Entwicklung dieser Kulturen ist aber nach wie vor unsicher. Zwar hat die Anbaufl\u00e4che zugenommen. Ohne klare wirtschaftliche Signale k\u00f6nnte sie aber rasch wieder schrumpfen. Die heutigen Beitr\u00e4ge schaffen keinen gen\u00fcgenden Ausgleich f\u00fcr die agronomischen Risiken, f\u00fcr die Anforderungen an Sortierung und Qualit\u00e4t, f\u00fcr die unsicheren Absatzm\u00e4rkte und f\u00fcr die Konkurrenz durch Einfuhren.</p><p>Das geeignete Instrument existiert bereits: Einzelkulturbeitr\u00e4ge, die von den Kantonen ausgerichtet werden und mit denen f\u00fcr die Versorgung des Landes wichtige Kulturen ohne zus\u00e4tzliche B\u00fcrokratie unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. K\u00f6rnerleguminosen sollten \u00e4hnlich behandelt werden wie Zuckerr\u00fcben, deren F\u00f6rderung weitergef\u00fchrt wird, um die heimische Produktion zu stabilisieren.</p><p>Damit kann ein bestehendes Instrument f\u00fcr eine Kultur eingesetzt werden, deren Anbau im Einklang steht mit den Zielen der AP 30+, der Ern\u00e4hrungssicherheit und der Ern\u00e4hrungsstrategie. Mit h\u00f6heren Beitr\u00e4gen \u00fcber mehrere Jahre erhalten die Betriebe die notwendige Sicherheit f\u00fcr ihre Investitionen, f\u00fcr den Abschluss von Vertr\u00e4gen und f\u00fcr den Ausbau der heimischen Produktionskette. Ohne Vorhersehbarkeit kann sich keine Branche konsolidieren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Wie in seinem Bericht \u00fcber die \u00abZuk\u00fcnftige Ausrichtung der Agrarpolitik\u00bb vom 22. Juni 2022 (<a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20220068\"><u>22.068</u></a>) ausgef\u00fchrt, teilt der Bundesrat die grunds\u00e4tzliche Zielsetzung der Motion, die Ackerfl\u00e4che vermehrt zur direkten menschlichen Ern\u00e4hrung zu nutzen. Entsprechend hat er die Einzelkulturbeitragsverordnung (SR <a href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2013/873/de\"><u>910.17</u></a>) so angepasst, dass seit 2023 f\u00fcr alle bekannten Arten von K\u00f6rnerleguminosen, die sich f\u00fcr den Anbau unter den klimatischen Gegebenheiten eignen, unabh\u00e4ngig vom Verwendungszweck ein Einzelkulturbeitrag von 1\u2019000 Franken je Hektare und Jahr ausgerichtet wird.</p><p>Anl\u00e4sslich seiner Aussprache zur k\u00fcnftigen Agrarpolitik ab 2030 (AP30+) hat der Bundesrat im Februar 2026 den Grundsatzentscheid getroffen, pflanzliche Kulturen zur direkten menschlichen Ern\u00e4hrung selektiv st\u00e4rker zu f\u00f6rdern. Im Kontext Ern\u00e4hrungssicherheit und Ressourcennutzung sollen Produktionsanreize f\u00fcr Kulturen verst\u00e4rkt werden, die sich f\u00fcr den Anbau unter den klimatischen Bedingungen der Schweiz eignen und f\u00fcr die eine Nachfrage besteht. Durch die Erh\u00f6hung bzw. Einf\u00fchrung entsprechender Einzelkulturbeitr\u00e4ge sollen diese Kulturen auf Stufe Produktion wirtschaftlich attraktiver und gegen\u00fcber importierten Rohstoffen wettbewerbsf\u00e4higer werden. </p><p>Der Bundesrat wird die Vernehmlassung zur AP30+ voraussichtlich im dritten Quartal 2026 er\u00f6ffnen. Er erachtet es als nicht angebracht, den Ergebnissen der Vernehmlassung vorzugreifen.</p><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1787702400000)\/","SubmittedBy":"Amaudruz C\u00e9line","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1787737500000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1787932075580)\/","SubmissionDate":"\/Date(1781827200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5214,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft|Gesundheit"}}