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Wann wird endlich Alarm geschlagen und gehandelt?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich bitte den Bundesrat, die folgenden Fragen zu beantworten:&nbsp;</p><ol><li>Sollte der Bundesrat angesichts der Ergebnisse der Studie der Universit\u00e4t Z\u00fcrich die Bedrohung durch den Maskulinismus nicht als Missstand von nationaler Dringlichkeit betrachten?</li><li>Wird der Bundesrat sofort Massnahmen ergreifen, ohne die Antwort auf das Postulat 25.4842 abzuwarten, um die Ausbreitung des Maskulinismus zu stoppen?</li><li>Wie wird der Bundesrat vorgehen, um a) einschl\u00e4gige Netzwerke zu identifizieren und zu zerschlagen und b) die Verbreitung maskulinistischer Inhalte im Internet, die das M\u00e4nnlichkeitsbild junger Menschen ver\u00e4ndern, zu kontrollieren und zu stoppen?</li><li>Steht der Bundesrat mit den Kantonen in Kontakt, um spezifische Massnahmen im Bildungsbereich w\u00e4hrend der Schulpflicht zu st\u00e4rken, wie es die Studie empfiehlt?</li></ol>","ReasonText":"<p>Die Universit\u00e4t Z\u00fcrich hat k\u00fcrzlich eine Studie zum Maskulinismus in der Schweiz ver\u00f6ffentlicht, deren Ergebnisse \u00e4usserst besorgniserregend sind. Die Identifikation mit maskulinistischen Ideen ist ein signifikanter Pr\u00e4diktor f\u00fcr Gewalt im \u00f6ffentlichen Raum, im Bildungswesen und in Paarbeziehungen. Der Studie zufolge sind Feindseligkeiten gegen\u00fcber Frauen und LGBT+-Personen mittlerweile in der Altersgruppe der 18- bis 24-J\u00e4hrigen am st\u00e4rksten verbreitet: Ein Drittel der jungen M\u00e4nner vertritt nachdr\u00fccklich eine maskulinistische Weltanschauung und neigt dazu, verwerfliche Verhaltensweisen an den Tag zu legen (Gewalt, Hassrede, Diskriminierung, Radikalisierung). Die Art der Ausbildung spielt eine Rolle: Bei Personen mit einer Berufslehre steigt dieser Anteil auf 47 Prozent. Zudem f\u00fchrt der Konsum von maskulinistischen Inhalten im Internet zu einer deutlich st\u00e4rkeren Identifikation mit dem Maskulinismus.</p><p>&nbsp;</p><p>Das Hinterfragen dieser toxischen Auffassung von M\u00e4nnlichkeit birgt ein immenses Potenzial, wenn es darum geht, Gewalt zu reduzieren. Der Studie zufolge ist es notwendig, bereits im Schulalter und bei Jugendlichen Massnahmen zu ergreifen, um das Risiko der Entwicklung maskulinistischer Einstellungen zu verringern. Es ist von grundlegender Bedeutung, die Chancengleichheit st\u00e4rker zu f\u00f6rdern, die Mittel f\u00fcr die Gewaltpr\u00e4vention aufzustocken und junge M\u00e4nner zu begleiten, die sich von maskulinistischer Ideologie angezogen f\u00fchlen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Clivaz Christophe","BusinessStatus":202,"BusinessStatusText":"Eingereicht","BusinessStatusDate":"\/Date(1781827200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1783691476543)\/","SubmissionDate":"\/Date(1781827200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5214,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Medien und Kommunikation"}}