{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264017,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20264017,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.4017","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Deregulierung der Energieetikette","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Energieeffizienzverordnung (EnEV) so anzupassen, dass die Energieetikette mit den Effizienzklassen A\u2013G f\u00fcr Personenwagen sowie die damit verbundenen Pflichtangaben in Werbung, Verkaufsunterlagen und Online-Angeboten ersatzlos aufgehoben werden.</p>","ReasonText":"<p>Die Energieetikette f\u00fcr Personenwagen wurde zu einer Zeit eingef\u00fchrt, als sie den Vergleich verschiedener Verbrennungsmotoren erleichtern sollte. Mit dem raschen \u00dcbergang zur Elektromobilit\u00e4t hat sie jedoch einen grossen Teil ihrer urspr\u00fcnglichen Aussagekraft verloren.</p><p>Die Einteilung in die Klassen A bis G beruht auf regelm\u00e4ssig neu festgelegten Grenzwerten und vermittelt den Eindruck einer absoluten Bewertung, obwohl sie lediglich eine relative Einordnung darstellt. Gleichzeitig werden die tats\u00e4chlichen Unterschiede im Energieverbrauch, im Wirkungsgrad und bei den CO\u2082-Emissionen verschiedener Fahrzeuge nur unzureichend sichtbar gemacht. <strong>Insbesondere die erheblichen Effizienzvorteile der Elektromobilit\u00e4t gegen\u00fcber fossilen Antrieben kommen in der heutigen Darstellung nicht angemessen zum Ausdruck.</strong></p><p>F\u00fcr Konsumentinnen und Konsumenten stehen die entscheidenden Informationen bereits heute direkt zur Verf\u00fcgung. Energieverbrauch, Strom- beziehungsweise Treibstoffverbrauch sowie CO\u2082-Emissionen werden separat ausgewiesen und erm\u00f6glichen einen transparenten Vergleich der Fahrzeuge.</p><p>Die zus\u00e4tzliche Klassifizierung schafft deshalb kaum einen erkennbaren Mehrwert, verursacht jedoch administrativen Aufwand f\u00fcr Garagen, Fahrzeugh\u00e4ndler und Importeure. Dies gilt insbesondere f\u00fcr die vorgeschriebenen Angaben in Inseraten, Werbemitteln und Online-Konfiguratoren.</p><p>Mit der Abschaffung der Energieetikette wird eine \u00fcberholte Regulierung beseitigt, das Autogewerbe von unn\u00f6tigen administrativen Pflichten entlastet und der Fokus auf die tats\u00e4chlich relevanten Informationen f\u00fcr den Fahrzeugkauf gelegt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die<strong> </strong>in der Energieeffizienzverordnung (EnEV; SR 730.02) geregelte Energieetikette informiert Kundinnen und Kunden \u00fcber Energieverbrauch, CO<sub>2</sub>-Ausstoss und Energieeffizienz. Ein tiefer Stromverbrauch ist zur Erreichung der energiepolitischen Ziele auch bei Elektrofahrzeugen relevant. Die aktuell am Markt verf\u00fcgbaren Elektrofahrzeuge unterscheiden sich teils erheblich im Stromverbrauch. Die Schweizer Energieetikette tr\u00e4gt diesem Umstand Rechnung. \u00dcber 80 Prozent aller Elektrofahrzeuge sind in den Effizienzkategorien A und B eingeteilt und jeweils deutlich besser eingestuft als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. In verschiedenen Kantonen dient die Energieetikette zudem als Bemessungsgrundlage f\u00fcr die kantonale Motorfahrzeugsteuer. Eine ersatzlose Abschaffung w\u00fcrde bei diesen Kantonen erheblichen Zusatzaufwand verursachen und die nachfolgende Anpassung der rechtlichen Grundlagen erfordern. </p><p>&nbsp;</p><p>Die EU hat in ihrem Autopaket vom 16. Dezember 2025 angek\u00fcndigt, eine einheitliche Etikette f\u00fcr Personen- und Lieferwagen einzuf\u00fchren (www.ec.europa.eu &gt; Press Corner &gt; Commission Takes Action for Clean and Competitive Automotive Sector). Damit soll die bisherige Rahmenrichtlinie abgel\u00f6st werden, die in den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern zu jeweils unterschiedlichen Etiketten mit abweichender Einteilung gef\u00fchrt hatte. Mit einem Entscheid aller EU-Organe ist voraussichtlich im kommenden Jahr und mit einer Einf\u00fchrung ab 2028 zu rechnen. Der Bundesrat sieht vor, mit Einf\u00fchrung der einheitlichen EU-Etikette die Schweizer Energieetikette abzul\u00f6sen. Damit l\u00e4sst sich der Aufwand f\u00fcr Importeure und Fahrzeughandel insk\u00fcnftig minimieren, da bereits die Hersteller in Europa s\u00e4mtliche Fahrzeugangaben deklarieren m\u00fcssen und etwa im Online-Konfigurator Verbrauch- und CO<sub>2</sub>-Emissionen nicht mehr j\u00e4hrlich anzupassen sind. </p><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1787097600000)\/","SubmittedBy":"Meier Andreas","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1787149598023)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|48|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1787149607343)\/","SubmissionDate":"\/Date(1781827200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5214,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Verkehr|Energie"}}