{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264026,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20264026,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.4026","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Untererfassung berufsbedingter Krebserkrankungen. Ein chronisches Problem?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich bitte den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1.\tTeilt der Bundesrat die Auffassung, dass die F\u00e4lle berufsbedingter Krebserkrankungen untererfasst sind?</p><p>2.\tSind die Voraussetzungen f\u00fcr die Anerkennung einer Krebserkrankung als Berufskrankheit zu streng?</p><p>3.\tWie kann dem Druck der Arbeitgebenden begegnet werden, die namentlich aufgrund der finanziellen Folgen wenig geneigt sind, Berufskrankheiten zu melden?</p><p>4.\tWelche bestehenden Hebel k\u00f6nnen rasch in Bewegung gesetzt werden, um die Meldung berufsbedingter Krebserkrankungen zu f\u00f6rdern?</p><p>5.\tWelche Hebel gedenkt der Bundesrat k\u00fcnftig einzurichten und einzusetzen, um eine Meldequote zu erreichen, die der Realit\u00e4t entspricht?</p>","ReasonText":"<p>In den letzten Jahren wurden durchschnittlich 150&nbsp;Krebsf\u00e4lle pro Jahr als berufsbedingt anerkannt. Sch\u00e4tzungen zufolge sind von den 40&nbsp;000 neuen Krebsf\u00e4llen pro Jahr jedoch 2 bis 8&nbsp;Prozent beruflich bedingt. Das bedeutet, dass j\u00e4hrlich zwischen 800 und 3200 neue Krebsf\u00e4lle in der Schweiz als Berufskrankheit anerkannt werden m\u00fcssten.</p><p>Diese Zahlen zeigen, dass eine erhebliche Untererfassung berufsbedingter Krebserkrankungen besteht. Diese Untererfassung f\u00fchrt nicht nur zu einem geringeren sozialen Schutz der Patientinnen und Patienten, sondern verschleiert auch die gesundheitlichen Auswirkungen beruflicher Expositionen und schr\u00e4nkt die M\u00f6glichkeiten gezielter kollektiver Pr\u00e4ventionsmassnahmen ein, namentlich in den Unternehmen. Die Untererfassung f\u00fchrt zu Kosten f\u00fcr die Krankenversicherung, die eigentlich von der Unfallversicherung zulasten der Arbeitgebenden zu tragen w\u00e4ren.</p><p>Aufgrund unterschiedlicher H\u00fcrden werden derzeit nicht mehr F\u00e4lle gemeldet: Komplexit\u00e4t und Dauer des Verfahrens, mangelnde Kenntnisse aller Akteure \u00fcber fr\u00fchere berufliche Expositionen sowie unzureichende Mittel f\u00fcr epidemiologische Forschung und \u00dcberwachung. Es gibt zwar Sensibilisierungskampagnen, aber diese bleiben unzureichend, obwohl die Reduktion der Expositionen (Substitution, kollektive Schutzmassnahmen) entscheidend ist.</p><p>Zur Verbesserung der Situation bestehen jedoch zahlreiche Hebel: fundiertere Ausbildung der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte, Vereinfachung und Begleitung der Verfahren unter Einbezug der Versicherer, mehr Forschung und medizinische Vorsorgeuntersuchungen sowie Einrichtung eines Datenregisters zu Berufen und Expositionen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Clivaz Christophe","BusinessStatus":202,"BusinessStatusText":"Eingereicht","BusinessStatusDate":"\/Date(1781827200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"44|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1785310317930)\/","SubmissionDate":"\/Date(1781827200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5214,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Gesundheit"}}