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Mai 2026 den Bericht \u00abLangzeitbetrieb der Kernkraftwerke und Versorgungssicherheit\u00bb in Erf\u00fcllung des Postulats 23.4152 ver\u00f6ffentlicht. Darin h\u00e4lt er fest, dass die bestehenden Kernkraftwerke einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten und ein Betrieb der Anlagen G\u00f6sgen und Leibstadt \u00fcber 80 Jahre technisch m\u00f6glich sowie in den meisten Szenarien wirtschaftlich sei.</p><p>Gleichzeitig verweist der Bundesrat auf Unsicherheiten bez\u00fcglich der langfristigen Kosten- und Erl\u00f6sentwicklung sowie auf politische und regulatorische Risiken. Dennoch lehnt er staatliche Massnahmen zur Risikoteilung ab und verweist auf die Verantwortung der Betreiber und ihrer Eigent\u00fcmer.</p><p>Vor diesem Hintergrund wird der Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen gebeten:</p><ol><li>Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass ein Langzeitbetrieb der bestehenden Kernkraftwerke im Interesse der Versorgungssicherheit der Schweiz liegt?</li><li>Welche politischen und regulatorischen Risiken erachtet der Bundesrat heute als besonders relevant f\u00fcr einen Langzeitbetrieb der bestehenden Kernkraftwerke?</li><li>Weshalb erachtet es der Bundesrat als sachgerecht, dass diese Risiken ausschliesslich von den Betreibern und deren Eigent\u00fcmern getragen werden?</li><li>Welche Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit erwartet der Bundesrat, falls die Eigent\u00fcmer aufgrund dieser Risiken auf einen Langzeitbetrieb verzichten sollten?</li></ol><p>&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>Der Bundesrat kommt in seinem Bericht zum Schluss, dass die bestehenden Kernkraftwerke einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten und ihre Laufzeit unter bestimmten Voraussetzungen deutlich verl\u00e4ngert werden k\u00f6nnte. Gleichzeitig weist er auf wirtschaftliche, politische und regulatorische Unsicherheiten hin, welche die entsprechenden Investitionsentscheide beeinflussen.</p><p>Da die Bedeutung der Kernkraftwerke f\u00fcr die Stromversorgung weit \u00fcber die Eigent\u00fcmerkantone hinausgeht, stellt sich die Frage, ob die Verantwortung f\u00fcr die damit verbundenen Risiken ausschliesslich bei den Betreibern und ihren Eigent\u00fcmern liegen soll. Die Interpellation soll die Haltung des Bundesrates zu dieser Frage kl\u00e4ren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Meier Andreas","BusinessStatus":202,"BusinessStatusText":"Eingereicht","BusinessStatusDate":"\/Date(1781827200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"66","Category":null,"Modified":"\/Date(1783585346963)\/","SubmissionDate":"\/Date(1781827200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5214,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Energie"}}