{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20264130,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20264130,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"26.4130","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Wasserquellen vollumf\u00e4nglich fassen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die gesetzlichen Grundlagen bzw. die Vollzugshilfen zu den Restwasservorschriften des Gew\u00e4sserschutzgesetzes so anzupassen, dass Quellfassungen im S\u00f6mmerungsgebiet zur Sicherstellung der Wasserversorgung von Mensch und Nutztier vollst\u00e4ndig, das heisst zu 100 %, gefasst werden k\u00f6nnen.&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>Die anhaltende Trockenheit zeigt deutlich, dass im S\u00f6mmerungsgebiet Anpassungen notwendig sind, um eine langfristige und nachhaltige Bewirtschaftung sicherzustellen. Es ist davon auszugehen, dass die Verf\u00fcgbarkeit von Wasser auch in den kommenden Jahren eine zentrale Herausforderung f\u00fcr die Alpbewirtschaftung darstellen wird.</p><p>&nbsp;</p><p>Auf zahlreichen Alpen ist die Wasserversorgung f\u00fcr Mensch und Tier auf eine oder wenige Quellfassungen angewiesen. Die geltenden Restwasservorschriften wurden f\u00fcr Verh\u00e4ltnisse im Talgebiet konzipiert und tragen den besonderen Bedingungen im S\u00f6mmerungsgebiet \u2013 kleine Einzugsgebiete, geringe Sch\u00fcttungen, fehlende Alternativen zur Wasserbeschaffung \u2013 zu wenig Rechnung. Wird eine Quelle wegen vorgeschriebener Restwassermengen nicht vollst\u00e4ndig gefasst, kann bereits eine kurze Trockenperiode zu einem Versorgungsengpass f\u00fchren, der die Bewirtschaftung einer ganzen Alp gef\u00e4hrdet.</p><p>&nbsp;</p><p>Bleiben griffige Massnahmen aus, muss davon ausgegangen werden, dass zahlreiche S\u00f6mmerungsgebiete mittelfristig nicht mehr bewirtschaftet werden k\u00f6nnen. Dies h\u00e4tte zur Folge, dass die Offenhaltung der Kulturlandschaft im Berggebiet nicht mehr gew\u00e4hrleistet werden kann. Eine solche Entwicklung h\u00e4tte weitreichende negative Auswirkungen: Studien belegen den engen Zusammenhang zwischen der Bewirtschaftung des S\u00f6mmerungsgebiets und der Biodiversit\u00e4t. Zudem sind negative Folgen f\u00fcr das Landschaftsbild sowie f\u00fcr den Tourismus zu erwarten, der massgeblich von einer gepflegten und offenen Alplandschaft abh\u00e4ngig ist.</p><p>&nbsp;</p><p>Die S\u00f6mmerung ist ein wichtiger Teil der Arbeitsteilung zwischen dem Tal- und dem Berggebiet und entlastet die Fl\u00e4chen im Talgebiet. Es ist daher dringend notwendig, dass bei der Interessenabw\u00e4gung zwischen Gew\u00e4sserschutz und der Sicherung einer ausreichenden Wasserversorgung im S\u00f6mmerungsgebiet die Bewirtschaftungssicherheit st\u00e4rker gewichtet wird als bisher. Eine Anpassung der Restwasseranforderungen bei Quellfassungen im S\u00f6mmerungsgebiet ist daf\u00fcr eine zentrale und rasch umsetzbare Massnahme.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Wandfluh Ernst","BusinessStatus":202,"BusinessStatusText":"Eingereicht","BusinessStatusDate":"\/Date(1789516800000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1789637928900)\/","SubmissionDate":"\/Date(1789516800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5215,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}