{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=11628L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=11628L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=860L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=860L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=860L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=860L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"860","Language":"DE","MeetingNumber":12,"IdSession":4716,"SessionNumber":16,"SessionName":"Fr\u00fchjahrssession 2007","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1174348800000)\/","Begin":"0800","Modified":"\/Date(1447070005380)\/","LegislativePeriodNumber":47,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Zw\u00f6lfte Sitzung","SortOrder":12,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20050057,IdSubject=11628L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20050057,IdSubject=11628L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20050057,IdSubject=11628L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20050057,IdSubject=11628L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"11628","BusinessNumber":20050057,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"05.057","Title":"CO2-Gesetz. 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Umsetzung"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73822L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73822L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73822L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73822L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73822L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"73822","Language":"DE","IdSubject":"11628","VoteId":null,"PersonNumber":134,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Vor der Gesamtabstimmung m\u00f6chte ich noch Folgendes sagen. Es war vor etwas \u00fcber dreissig Jahren - da waren einige in diesem Rat noch gar nicht auf der Welt -, als die Idee einer Lenkungsabgabe geboren wurde. Diese, ich m\u00f6chte das hier wiederholen, ist keine Steuer, sondern sie wird an die Bev\u00f6lkerung zur\u00fcckerstattet. Das dauerte dann seine lange Zeit, bis der Bundesrat im Jahre 1994 ein CO2-Gesetz in die Vernehmlassung schickte. Das gab vehementen Widerstand, vor allem in der Wirtschaft, und die Vorlage, wie sie damals in der Vernehmlassung war, fand auch keine Mehrheit im Bundesrat. Der Bundesrat fand dann 1997 in mehreren Sitzungen einen Kompromiss. Dieser Kompromiss bestand darin, dass zuerst den freiwilligen Massnahmen eine Chance gegeben wird und dass es nur zu einer CO2-Abgabe kommt, wenn diese nicht zum Ziel f\u00fchren. Der zweite Kompromiss, den er damals formulierte, war der, dass Unternehmungen von der CO2-Abgabe befreit w\u00fcrden, wenn sie eine Vereinbarung eingehen. Diese Vorlage mit zwei Kompromissen kam dann 1997 ins Parlament. Das Parlament beriet die Vorlage w\u00e4hrend zweier Jahre, n\u00e4mlich bis 1999, und brachte einen weiteren Kompromiss in diese Vorlage ein, n\u00e4mlich den, dass das Parlament die H\u00f6he der CO2-Abgabe genehmigen m\u00fcsse.</p>\n<p>Nachher bereitete der Bundesrat die CO2-Abgabe vor. Sie wurde bek\u00e4mpft mit der Idee eines Klimarappens. Der Bundesrat schlug daher nach mehreren Sitzungen schliesslich einen weiteren Kompromiss vor, den Kompromiss n\u00e4mlich, dass f\u00fcr Treibstoffe ein Klimarappen und f\u00fcr Brennstoffe eine CO2-Abgabe bezahlt wird. Diese Vorlage mit diesen weiteren Kompromissen wurde dem Parlament zugebracht. Das Parlament hat zun\u00e4chst einmal dar\u00fcber diskutiert, ob nicht doch auch bei Brennstoffen ein Klimarappen eingef\u00fchrt werden solle. Ihre UREK ist damals auf die Vorlage nicht eingetreten; es gab wilde Diskussionen. Sie, das Plenum, haben die Sache doch wieder zur\u00fcck an Ihre Kommission gepostet.</p>\n<p>Nun haben Sie materiell \u00fcber die CO2-Abgabe diskutiert, und Sie sind weitere Kompromisse eingegangen. Die CO2-Abgabe soll n\u00e4mlich in drei Stufen eingef\u00fchrt werden, und diese drei Stufen sind an spezielle Bedingungen gekn\u00fcpft - so, wie es jetzt hier formuliert ist. Gleichzeitig ist \u00fcber Gas- und Dampfkraftwerke beraten worden. Hier haben Sie einen weiteren Kompromiss gefunden. Dieser Kompromiss, den Sie bei den Gas- und Dampfkraftwerken gefunden haben, ber\u00fchrt nun ausgerechnet den allerersten Kompromiss, den der Bundesrat 1997 gemacht hatte, als er die Befreiung von Unternehmungen, mit einer Vereinbarung, vorsah.</p>\n<p>Diese ganze Geschichte zeigt Ihnen: Nun kann eine Vorlage mit zahlreichen Kompromissen auf den 1. Januar des n\u00e4chsten Jahres eingef\u00fchrt werden. Wir lernen daraus: Ziele formulieren ist oft nicht schwer, sie umzusetzen jedoch sehr. Politik besteht nicht nur im Bohren dicker Bretter - mit Augenmass -, diese Bretter k\u00f6nnen zuweilen sehr, sehr zahlreich sein. Es ist nur m\u00f6glich, sie zu durchbohren, wenn wir von einem Kompromiss zum anderen Kompromiss gehen. Dank Beharrlichkeit und sehr langem Atem ist es Ihnen nun gelungen, eine CO2-Abgabe zu beschliessen. </p>\n<p>Ich m\u00f6chte all jenen, die so lange durchgehalten haben, danken und Sie ersuchen, dieser Vorlage mit ihren zahlreichen Kompromissen, aber doch mit einer Lenkungsabgabe in der Gesamtabstimmung zuzustimmen.</p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070320","MeetingVerbalixOid":1529,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Moritz","SpeakerLastName":"Leuenberger","SpeakerFullName":"Leuenberger Moritz","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":14,"Start":"\/Date(1174380865417)\/","End":"\/Date(1174381271167)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877943255)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1174380865417+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1174381271167+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73823L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73823L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73823L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73823L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73823L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"73823","Language":"DE","IdSubject":"11628","VoteId":null,"PersonNumber":316,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen</i></p>\n<p><i>L'entr\u00e9e en mati\u00e8re est d\u00e9cid\u00e9e sans opposition</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Detailberatung - Discussion par article</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Titel und Ingress</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Titre et pr\u00e9ambule</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 1</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit I</i></p>\n<p>(Men\u00e9trey-Savary)</p>\n<p><i>Abs. 1</i></p>\n<p>Projektierte oder im Bewilligungsverfahren stehende gr\u00f6ssere fossil-thermische Kraftwerke d\u00fcrfen nur bewilligt werden, wenn sie ihre CO2-Emissionen vollumf\u00e4nglich in der Schweiz kompensieren.</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS] [PAGE 403] </p>\n<p><i>Antrag der Minderheit II</i></p>\n<p>(Keller, Bigger, Kunz, Reymond, Rutschmann, Schibli, Stahl)</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>Der Bundesrat legt den maximalen Prozentsatz der Emissionszertifikate aus dem Ausland fest.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 1</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 I</i></p>\n<p>(Men\u00e9trey-Savary)</p>\n<p><i>Al. 1</i></p>\n<p>Les grandes centrales \u00e0 combustible fossile qui sont en projet ou dont la proc\u00e9dure d'autorisation est en cours ne sont autoris\u00e9es que si leurs \u00e9missions de CO2 sont totalement compens\u00e9es en Suisse.</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 II</i></p>\n<p>(Keller, Bigger, Kunz, Reymond, Rutschmann, Schibli, Stahl)</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral fixe la part maximale des certificats d'\u00e9missions \u00e9trangers.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abs. 1 - Al. 1</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 128 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit I .... 54 Stimmen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abs. 2 - Al. 2</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sidentin </b>(Egerszegi-Obrist Christine, Pr\u00e4sidentin): Frau Men\u00e9trey-Savary sagt mir, dass der Antrag der Minderheit I auf Streichen von Absatz 2 im Zusammenhang mit ihrem Konzept zu Absatz 1 steht. Deshalb er\u00fcbrigt sich hier eine separate Abstimmung.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abstimmung - vote</i></p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 127 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit II .... 53 Stimmen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 2, 3</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sidentin </b>(Egerszegi-Obrist Christine, Pr\u00e4sidentin): Vor der Gesamtabstimmung w\u00fcnscht Herr Bundesrat Leuenberger das Wort.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070320","MeetingVerbalixOid":1529,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Christine","SpeakerLastName":"Egerszegi-Obrist","SpeakerFullName":"Egerszegi-Obrist Christine","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":13,"Start":"\/Date(1174380635526)\/","End":"\/Date(1174380865417)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877943252)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1174380635527+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1174380865417+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73824L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73824L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73824L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73824L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73824L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"73824","Language":"DE","IdSubject":"11628","VoteId":null,"PersonNumber":1279,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nous en sommes toujours \u00e0 la discussion sur l'approbation de la taxe sur le CO2, plus pr\u00e9cis\u00e9ment \u00e0 la question de la compensation des \u00e9missions caus\u00e9es par les centrales \u00e0 gaz. Mais une solution se dessine. Je ferai un petit rappel: pour des raisons juridiques, notre conseil avait refus\u00e9 de se rallier \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats, qui consistait \u00e0 obliger les centrales \u00e0 gaz \u00e0 compenser int\u00e9gralement leurs \u00e9missions, dont au maximum 30 pour cent par des certificats \u00e9trangers. C'\u00e9tait le 6 mars dernier. En effet, on ne pouvait pas d\u00e9roger \u00e0 la loi sur le CO2 et imposer une restriction importante de la libert\u00e9 \u00e9conomique sans une base l\u00e9gale formelle. Or, nous discutons ici d'un simple arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral, approuvant le montant de la taxe et non sujet au r\u00e9f\u00e9rendum, et non d'une loi.</p>\n<p>Le 6 mars, nous avions donc suivi notre commission en admettant que les centrales thermiques \u00e0 combustible fossile qui veulent une exemption de la taxe doivent compenser int\u00e9gralement leurs \u00e9missions, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral fixant la part admissible des certificats d'\u00e9missions \u00e9trangers. Nous restions donc dans la logique de la loi sur le CO2. Sur le fond, notre conseil voulait la pleine compensation sur une base volontaire. Il fallait que la compensation ne soit pas plus ch\u00e8re que la taxe, et donc qu'il puisse y avoir une proportion \u00e9lev\u00e9e de certificats d'\u00e9missions \u00e9trangers, d'o\u00f9 la d\u00e9l\u00e9gation de comp\u00e9tence au Conseil f\u00e9d\u00e9ral. Il s'agissait d'avoir une solution juridiquement solide.</p>\n<p>Dans un premier temps, la commission du Conseil des Etats a camp\u00e9 sur sa position; elle a refus\u00e9 de voir nos objections juridiques. Au Conseil des Etats, le 13 mars, il est cependant apparu que notre conseil avait raison et que nos objections juridiques \u00e9taient tout \u00e0 fait pertinentes. Le  Conseil des Etats a donc renvoy\u00e9 le dossier \u00e0 sa commission. Suite \u00e0 cela, la commission du Conseil des Etats a propos\u00e9 une nouvelle solution qui a \u00e9t\u00e9 approuv\u00e9e le 15 mars par son conseil; c'est celle-ci que la forte majorit\u00e9 de notre commission vous propose de soutenir.</p>\n<p>Cette nouvelle solution consiste \u00e0 s\u00e9parer en deux l'objet de la discussion. D'une part, il y a le projet 1 d'arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral concernant l'approbation du montant de la taxe sur le CO2 appliqu\u00e9e aux combustibles. C'est mot pour mot la version approuv\u00e9e par une nette majorit\u00e9 de notre conseil le 21 juin 2006. Cet arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral est expurg\u00e9 du passage sur la compensation des \u00e9missions des centrales \u00e9lectriques \u00e0 combustible fossile. D'autre part, on a un projet 2 qui est un arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral concernant l'obligation de compenser les \u00e9missions de CO2 des centrales \u00e0 cycles combin\u00e9s aliment\u00e9es au gaz. Ce second arr\u00eat\u00e9 reste en vigueur jusqu'au 1er janvier 2009 et il est sujet au r\u00e9f\u00e9rendum facultatif.</p>\n<p>Le projet 1 n'appelle plus de commentaires particuliers. Il pr\u00e9sente la solution d'une introduction progressive de la taxe \u00e0 12, 24 et 36 francs par tonne de CO2, si on ne se rapproche pas rapidement des objectifs. Il n'y a pas de proposition de minorit\u00e9 ni de proposition individuelle pour le projet 1. Nous allons donc tacitement l'approuver \u00e0 l'instant d\u00e9finitivement, puisque, en vertu de l'article 81 de la loi sur le Parlement, il n'y a pas de votation finale lorsqu'il s'agit d'un arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral simple non sujet au r\u00e9f\u00e9rendum.</p>\n<p>Le projet 2 n\u00e9cessite quelques explications, d'abord sur le fond, puis sur la forme juridique. Sur le fond, le projet 2 est con\u00e7u comme une sorte de mesure provisionnelle limit\u00e9e dans le temps pour imposer aux centrales \u00e0 gaz \u00e0 cycles combin\u00e9s de compenser int\u00e9gralement leurs \u00e9missions. Cela correspond \u00e0 l'id\u00e9e initiale du Conseil des Etats et, du reste, \u00e0 l'objectif d'une grande majorit\u00e9 des membres de notre conseil. En principe, le Conseil des Etats en est rest\u00e9 \u00e0 sa solution de 30 pour cent de part de certificats d'\u00e9missions \u00e9trangers au titre de la compensation, mais le Conseil f\u00e9d\u00e9ral peut, en cas de n\u00e9cessit\u00e9 absolue pour assurer l'approvisionnement en \u00e9lectricit\u00e9 du pays, porter cette part \u00e0 50 pour cent. Le Conseil des Etats fait donc un pas en direction de notre conseil et plus pr\u00e9cis\u00e9ment en direction de la proposition Freysinger que nous avions approuv\u00e9e, c'est-\u00e0-dire que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral fixe lui-m\u00eame la part de certificats \u00e9trangers.</p>\n<p>Le projet 2, comme je l'ai dit, reste en vigueur jusqu'au 1er janvier 2009 au plus tard. Cet intervalle de temps doit permettre d'ancrer dans la loi sur le CO2 des dispositions d\u00e9finitives sur la question des compensations des \u00e9missions pour les centrales thermiques \u00e0 combustible fossile, en suivant le processus l\u00e9gislatif ordinaire. La CEATE du Conseil des Etats d\u00e9posera une motion pour lancer ce processus et une initiative parlementaire sur le sujet a d\u00e9j\u00e0 \u00e9t\u00e9 annonc\u00e9e par Monsieur Rechsteiner-Basel. En pratique, l'effet du projet 2 sera vraisemblablement de suspendre la construction d'\u00e9ventuelles centrales \u00e0 gaz d'ici \u00e0 l'adoption, fin 2008, d'une r\u00e9glementation d\u00e9finitive sur la compensation des \u00e9missions des centrales \u00e0 gaz.</p>\n<p>Sur le plan formel, le projet 2 est un acte particulier au sens de l'article 29 de la loi sur le Parlement. Il r\u00e8gle un ou plusieurs cas particuliers, en l'occurrence celui des quelques centrales \u00e0 gaz qui sont actuellement en projet ou en proc\u00e9dure d'autorisation. Concr\u00e8tement, les projets de centrales \u00e0 gaz vis\u00e9s sont les suivants: Chavalon, de l'entreprise EOS; Monthey, de l'entreprise Atel; Utzenstorf, des BKW; Cornaux, d'EOS et de Groupe E; et Perlen, de l'entreprise Axpo.</p>\n<p>Comme cet acte particulier s'\u00e9carte de la base l\u00e9gale, en l'occurrence de la loi sur le CO2, il doit \u00eatre sujet au r\u00e9f\u00e9rendum facultatif en vertu de l'article 29 alin\u00e9a 2 de la loi sur le Parlement. Le fait qu'il soit sujet au r\u00e9f\u00e9rendum facultatif lui donne quasiment un rang l\u00e9gal et r\u00e9sout la question de la restriction de la libert\u00e9 \u00e9conomique, ceci d'autant plus que sa validit\u00e9 est limit\u00e9e dans le temps. Enfin, vu la clause r\u00e9f\u00e9rendaire, ce projet sera soumis au vote final vendredi prochain, contrairement au projet 1.</p>\n<p>Avec le projet 2, on l\u00e8ve les obstacles juridiques li\u00e9s \u00e0 l'obligation faite aux centrales \u00e0 gaz de compenser leurs \u00e9missions. Nous pouvons donc l'approuver sans h\u00e9sitation. Il faut relever que la commission a approuv\u00e9 \u00e0 l'unanimit\u00e9 cette s\u00e9paration en un projet 1 et un projet 2.</p>\n<p>Plusieurs voix au sein de la commission ont cependant tenu \u00e0 signaler que, sur le plan politique, l'approbation de la taxe et l'arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral sur la compensation des \u00e9missions des centrales \u00e0 gaz formaient un tout indissociable. Une [PAGE 399] proposition qui demandait de traiter ult\u00e9rieurement le projet 2 a \u00e9t\u00e9 rejet\u00e9e, par 23 voix contre 1 et 1 abstention, mais la question sera \u00e9videmment rapidement remise sur le m\u00e9tier dans le cadre de la r\u00e9vision partielle de la loi sur le CO2.</p>\n<p>Il me reste encore \u00e0 vous commenter deux propositions de minorit\u00e9. La proposition de la minorit\u00e9 I (Men\u00e9trey-Savary) vise \u00e0 ce que la totalit\u00e9 des \u00e9missions de CO2 soit compens\u00e9e en Suisse; la proposition de la minorit\u00e9 II (Keller) demande au contraire de confier cette pes\u00e9e d'int\u00e9r\u00eats au Conseil f\u00e9d\u00e9ral, dans l'id\u00e9e \u00e9vidente de pouvoir porter la part maximale des certificats d'\u00e9missions \u00e9trangers au-del\u00e0 des 50 pour cent pr\u00e9vus par la d\u00e9cision du Conseil des Etats.</p>\n<p>La majorit\u00e9 de la commission vous sugg\u00e8re, pour des raisons formelles, de rejeter les propositions d\u00e9fendues par ces deux minorit\u00e9s. Nous en rediscuterons au cours des prochains mois dans le cadre d'une modification de la loi sur le CO2. L\u00e0, nous pourrons adopter une solution durable en ayant bien clarifi\u00e9 le fond de la question. Cr\u00e9er ici une divergence n'a pas de sens. Elle ne ferait que retarder l'adoption d'un projet dont la dur\u00e9e de vie est de toute fa\u00e7on limit\u00e9e au 1er janvier 2009. Au fond, c'est un projet qui est une simple mesure provisionnelle.</p>\n<p>Je vous invite donc \u00e0 suivre la majorit\u00e9 de la commission sur toute la ligne.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070320","MeetingVerbalixOid":1529,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Roger","SpeakerLastName":"Nordmann","SpeakerFullName":"Nordmann Roger","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1174377739183)\/","End":"\/Date(1174378167511)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877943228)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1174377739183+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1174378167510+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73825L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73825L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73825L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73825L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73825L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"73825","Language":"DE","IdSubject":"11628","VoteId":null,"PersonNumber":108,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir sprechen noch einmal zur letzten Differenz beim CO2-Gesetz. Wie schon in der Beratung vom 6. M\u00e4rz besteht sie immer noch bei Artikel 1 Absatz 2 der Vorlage.</p>\n<p>Die st\u00e4nder\u00e4tliche UREK hat sich nochmals grunds\u00e4tzlich mit der Frage befasst, ob die Formulierung bez\u00fcglich Gaskombikraftwerken, wie wir sie in der ersten Sessionswoche beschlossen haben, nicht doch mit dem CO2-Gesetz kollidiert. Offenbar ist dem so. Ein nicht referendumsf\u00e4higer Bundesbeschluss geht zwar in die richtige Richtung, hat aber keine gen\u00fcgende gesetzliche Grundlage. Einen Ausweg hat der St\u00e4nderat gefunden, indem er das Ganze dreiteilte. Erstes Element ist die Vorlage f\u00fcr die Einf\u00fchrung einer CO2-Abgabe ohne den bisherigen Absatz 2. Zur Fassung des Nationalrates besteht so keine Differenz mehr, und die Vorlage wird auf ihren urspr\u00fcnglichen Gehalt zur\u00fcckgef\u00fchrt, n\u00e4mlich die Genehmigung des CO2-Abgabesatzes. Das zweite Element ist ein Vorstoss - eine Motion oder eine parlamentarische Initiative - aus der st\u00e4nder\u00e4tlichen UREK, der diese Woche eingereicht wird, mit der Forderung nach einer auf Dauer angelegten gesetzlichen Regelung f\u00fcr fossil-thermische Kraftwerke in der Schweiz. Das dritte Element ist eine \u00dcbergangsbestimmung bis 1. Januar 2009, weil es eine bestimmte Zeit braucht, bis eine auf lange Sicht angelegte gesetzliche Regelung steht.</p>\n<p>Der bisherige Absatz 2 von Artikel 1 war der Versuch, Regelungen f\u00fcr fossil-thermische Kraftwerke zu schaffen und der Erstellung solcher Anlagen auch klare Grenzen zu setzen. Wie bereits bei unserer letzten Beratung bef\u00fcrchtet, scheiterte dieser Versuch jedoch an der mangelnden Rechtsgrundlage. Beim Vorstoss, der diese Woche im St\u00e4nderat eingereicht wird, sollen in folgenden Punkten Klarstellungen verlangt werden:</p>\n<p>1. K\u00f6nnten nebst den Gaskombikraftwerken \u00fcberhaupt auch andere fossil-thermische Kraftwerke erlaubt werden?</p>\n<p>2. Auch Gaskombikraftwerke bed\u00fcrfen einer Betriebsbewilligung des Bundes.</p>\n<p>3. Welches k\u00f6nnen die Voraussetzungen, Bedingungen und Auflagen f\u00fcr eine solche Betriebsbewilligung sein?</p>\n<p>4. F\u00fcr solche Kraftwerke soll der Loskauf durch Entrichtung einer Abgabe ausgeschlossen sein, sie sollen zur vollst\u00e4ndigen Kompensation verpflichtet werden.</p>\n<p>5. Welcher Anteil kann \u00fcber den Kauf von Emissionszertifikaten aus dem Ausland kompensiert werden?</p>\n<p>Der Bundesbeschluss 2, der nun vorliegt, vermeidet die Nachteile des bisherigen Absatzes 2 von Artikel 1, indem wir ihn dem Referendum unterstellen k\u00f6nnen. Er hat damit eine demokratische Legitimation wie ein Gesetz. Die jetzt projektierten oder im Bewilligungsverfahren stehenden Gaskombikraftwerke sind individuell identifizierbar. Es sind die folgenden Standorte: Chavalon, Monthey, Utzenstorf, Cornaux und Perlen, wobei erst f\u00fcr Chavalon ein Baugesuch eingereicht worden ist. Diese abschliessende Aufz\u00e4hlung wird ausdr\u00fccklich zuhanden des Amtlichen Bulletins und der Materialien vorgenommen.</p>\n<p>Der St\u00e4nderat hat die nun vorliegende neue Regelung einstimmig verabschiedet, Ihre UREK hat ihr gestern mit 16 zu 7 Stimmen zugestimmt. Die Minderheit I will eine hundertprozentige Kompensation in der Schweiz, und die Minderheit II das Gegenteil: Sie will es dem Bundesrat \u00fcberlassen, welchen Prozentsatz er f\u00fcr Emissionszertifikate aus dem Ausland zulassen will. Der Mehrheitsantrag aus der Kommission ist ein gangbarer Mittelweg; er schliesst sich dem St\u00e4nderat an, und damit kann das Gesch\u00e4ft abgeschlossen werden.</p>\n<p>Ich bitte Sie im Namen der Kommission, so zu beschliessen. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070320","MeetingVerbalixOid":1529,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Rolf","SpeakerLastName":"Hegetschweiler","SpeakerFullName":"Hegetschweiler Rolf","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1174378167511)\/","End":"\/Date(1174378491698)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877943231)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1174378167510+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1174378491697+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73826L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73826L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73826L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73826L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73826L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"73826","Language":"DE","IdSubject":"11628","VoteId":null,"PersonNumber":316,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>1. Bundesbeschluss \u00fcber die Genehmigung des CO2-Abgabesatzes f\u00fcr Brennstoffe </b></p>\n<p><b>1. Arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral concernant l'approbation du montant de la taxe sur le CO2 appliqu\u00e9e aux combustibles </b></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 1 Abs. 2</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 1 al. 2</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>2. Bundesbeschluss \u00fcber die Kompensationspflicht f\u00fcr Gaskombikraftwerke </b></p>\n<p><b>2. Arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral concernant l'obligation de compenser les \u00e9missions de CO2 des centrales \u00e0 cycles combin\u00e9s aliment\u00e9es au gaz </b></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sidentin </b>(Egerszegi-Obrist Christine, Pr\u00e4sidentin): Die Vorlage wurde vom St\u00e4nderat aufgeteilt. Es gibt in Vorlage 2 noch eine Differenz bei Artikel 1 Abs\u00e4tze 1 und 2.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070320","MeetingVerbalixOid":1529,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Christine","SpeakerLastName":"Egerszegi-Obrist","SpeakerFullName":"Egerszegi-Obrist Christine","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1174378491698)\/","End":"\/Date(1174378517636)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877943232)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1174378491697+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1174378517637+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73827L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73827L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73827L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73827L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73827L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"73827","Language":"DE","IdSubject":"11628","VoteId":null,"PersonNumber":495,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Le groupe des Verts ne veut pas de centrales \u00e0 gaz et pas non plus de centrales nucl\u00e9aires. Il estime que le d\u00e9bat sur ces installations a \u00e9t\u00e9 mal emmanch\u00e9, qu'il est parasit\u00e9 par des proc\u00e8s d'intention, des non-dits et des luttes de clan. C'est pourquoi il s'est, d\u00e8s le d\u00e9part, clairement oppos\u00e9 \u00e0 l'id\u00e9e d'introduire une disposition sur les centrales \u00e0 gaz dans l'arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral concernant l'approbation du montant de la taxe sur le CO2 appliqu\u00e9e aux combustibles. Sur ce point, le Conseil des Etats nous a donn\u00e9 pleinement raison, et nous avons maintenant un nouvel arr\u00eat\u00e9. Celui-ci pr\u00e9sente l'avantage de remettre la question des centrales \u00e0 gaz l\u00e0 o\u00f9 elle doit \u00eatre, c'est-\u00e0-dire dans la loi sur le CO2.</p>\n<p>La majorit\u00e9 de la commission, qui avait adh\u00e9r\u00e9 dans l'ensemble \u00e0 la pr\u00e9c\u00e9dente version du Conseil des Etats, puis qui avait quelque peu tergivers\u00e9 entre de nouvelles propositions venant du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, puis des propositions \u00e9manant des rangs du groupe UDC, trouve maintenant cette nouvelle version tout \u00e0 fait acceptable, m\u00eame si elle ne correspond plus tout \u00e0 fait \u00e0 celle que notre conseil a vot\u00e9e la semaine derni\u00e8re. Est-ce clair? A notre avis pas vraiment!</p>\n<p>Le groupe des Verts aurait voulu consacrer davantage de temps \u00e0 un examen approfondi de cette question, mais cela lui a \u00e9t\u00e9 refus\u00e9 et il vous propose donc maintenant ses solutions avec ma proposition de minorit\u00e9 I \u00e0 l'article 1. Elle porte sur trois points.</p>\n<p>Nous demandons d'abord la diff\u00e9renciation des exigences en fonction de la grandeur des centrales \u00e0 gaz - on aurait pu aussi diff\u00e9rencier en fonction de l'utilisation de la chaleur produite par ces centrales. Ensuite, nous demandons l'extension des exigences \u00e0 toutes les centrales \u00e0 combustible fossile et pas seulement \u00e0 celles \u00e0 gaz. Enfin, point le plus [PAGE 400] important, nous demandons la compensation int\u00e9grale des \u00e9missions de CO2, et ceci \u00e0 100 pour cent \u00e0 l'int\u00e9rieur de notre pays. Le succ\u00e8s qu'a eu cette proposition en commission, vous pouvez vous en douter en consultant la liste des cosignataires de la minorit\u00e9 I: je suis toute seule, mais nous maintiendrons!</p>\n<p>Une compensation int\u00e9grale en Suisse, c'est un principe auquel les Verts sont tr\u00e8s attach\u00e9s. Le climat ne sera pas sauv\u00e9 par de belles d\u00e9clarations et des discours de cantine, ni par l'achat de droits de polluer l\u00e0 o\u00f9 \u00e7a ne co\u00fbte pas cher. La lutte contre le r\u00e9chauffement climatique exige des changements dans notre soci\u00e9t\u00e9 et une r\u00e9orientation profonde, ici et maintenant, de notre politique \u00e9nerg\u00e9tique. La population suisse, qui pourra bient\u00f4t signer une initiative populaire pour la protection du climat, ne s'accommodera peut-\u00eatre pas longtemps d'une exportation \u00e0 bon compte \u00e0 l'\u00e9tranger de nos probl\u00e8mes de CO2.</p>\n<p>De plus, les \u00e9tudes le disent, les compensations \u00e0 l'int\u00e9rieur du pays sont une bonne affaire. Les programmes de compensation repr\u00e9sentent un gain en mati\u00e8re d'innovation technologique et d'emploi. En Suisse, le march\u00e9 de l'environnement repr\u00e9sentait en 2002 95 000 emplois et suscitait un chiffre d'affaires de 20 milliards de francs. Selon une \u00e9tude du WWF, ces chiffres pourraient se monter en 2015 jusqu'\u00e0 32 milliards de francs et 131 000 places de travail. Alors, si les projets de compensation sont une bonne affaire, pourquoi s'en priver?</p>\n<p>Si les promoteurs des centrales \u00e0 gaz pr\u00e9f\u00e8rent renoncer \u00e0 ce type d'installation, eh bien les Verts ne vont pas pleurer; ils s'en r\u00e9jouiront dans la mesure o\u00f9 cet abandon s'accompagne d'un effort d\u00e9termin\u00e9 pour la promotion des \u00e9nergies renouvelables et la r\u00e9duction de la consommation.</p>\n<p>Le groupe des Verts vous recommande donc d'adopter la proposition de la minorit\u00e9 I.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070320","MeetingVerbalixOid":1529,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Anne-Catherine","SpeakerLastName":"Men\u00e9trey-Savary","SpeakerFullName":"Men\u00e9trey-Savary Anne-Catherine","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1174378517636)\/","End":"\/Date(1174378832558)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877943235)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1174378517637+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1174378832557+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73828L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73828L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73828L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73828L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73828L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"73828","Language":"DE","IdSubject":"11628","VoteId":null,"PersonNumber":480,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Stroml\u00fccke kommt auf uns zu, in der Gr\u00f6ssenordnung von zehn Jahren - infolge steigender Nachfrage und Produktionswegfall, infolge auslaufender Bezugsvertr\u00e4ge mit franz\u00f6sischen KKW sowie infolge des Auslaufens \u00e4lterer schweizerischer KKW. Dies wurde in mehreren Studien belegt. Ich erw\u00e4hne die \"Energieperspektiven 2035\" des Bundesamtes f\u00fcr Energie, die Vorschau 2006 auf die Elektrizit\u00e4tsversorgung der Schweiz im Zeitraum bis 2035/2050 des VSE sowie eine Studie \"Stromperspektiven 2020\" der Axpo. </p>\n<p>Zur L\u00f6sung des Problems braucht es mehrere Massnahmen:</p>\n<p>1. Energieeffizienz: F\u00f6rderung mit 15 Millionen Franken pro Jahr gem\u00e4ss revidiertem Energiegesetz. Diese Differenz zwischen Nationalrat und St\u00e4nderat werden wir heute Abend ausr\u00e4umen. Zudem: Auftrag des Bundesrates an das UVEK f\u00fcr einen Aktionsplan bis Ende 2007.</p>\n<p>2. Erneuerbare Energien: F\u00f6rderung mit \u00fcber 300 Millionen Franken pro Jahr gem\u00e4ss revidiertem Energiegesetz. Zudem: Auftrag des Bundesrates an das UVEK f\u00fcr einen Aktionsplan bis Ende 2007.</p>\n<p>3. Wasserkraft: Ausbau des begrenzten Potenzials.</p>\n<p>4. Kernenergie: Leider braucht eine Bewilligung f\u00fcr ein neues Kernkraftwerk gem\u00e4ss Kernenergiegesetz mindestens 15 Jahre. Das heisst: Wir brauchen bis zu der Zeit, wo neue Kernkraftwerke am Netz sind, wohl oder \u00fcbel eine \u00dcberbr\u00fcckungsl\u00f6sung, denn das Negativste f\u00fcr unsere Wirtschaft und unsere Bev\u00f6lkerung w\u00e4re kein Strom, ein Blackout.</p>\n<p>Realistischerweise ist diese \u00dcberbr\u00fcckung - das wissen Sie ja - nur durch Gaskraftwerke sicherzustellen. Hohe CO2-Emissionen sind das Problem der Gaskraftwerke. Deshalb unterst\u00fctzt die SVP die vollst\u00e4ndige Kompensation der CO2-Emissionen - also kein Ablasshandel. So ist die CO2-Bilanz ausgeglichen - also kein Nachteil f\u00fcr das Erreichen der Kyoto-Ziele. Allerdings m\u00fcssen wir Rahmenbedingungen schaffen, die Gaskraftwerke nicht verunm\u00f6glichen.</p>\n<p>Die L\u00f6sung des St\u00e4nderates und der Mehrheit der UREK ist technisch nicht umsetzbar, sie ist nicht realistisch. Zum Beispiel investiert die Stiftung Klimarappen bis Ende 2011 \u00fcber 0,5 Milliarden Franken f\u00fcr Reduktionen im Inland von 200 000 Tonnen CO2 pro Jahr. Ein 400-Megawatt-Gaskraftwerk soll also im Jahr bis 700 000 Tonnen CO2 einsparen. Das ist doch kein Verh\u00e4ltnis! Es geht mit der L\u00f6sung des St\u00e4nderates nur darum, Gaskraftwerke zu verhindern, um den politischen Druck f\u00fcr neue Kernkraftwerke aufrechtzuerhalten. Es w\u00e4re ehrlicher, Gaskraftwerke zu verbieten. Diese Haltung ist politisch nachvollziehbar, doch sachlich ein Spiel mit dem Feuer. Sie provoziert Blackouts. Die SVP will dieses Spiel mit dem Feuer nicht mitmachen. Stromversorgung ist zentral f\u00fcr unsere Wirtschaft, f\u00fcr unsere Bev\u00f6lkerung. Gaskraftwerke sollen deshalb nicht verunm\u00f6glicht werden.</p>\n<p>F\u00fcr das Klima macht es keinen Unterschied, wo die CO2-Einsparungen stattfinden, ob im Inland oder im Ausland. Klimapolitisch ist es deshalb egal, ob die Version des St\u00e4nderates oder der Minderheitsantrag II angenommen wird. Mit dem Antrag der Minderheit II wird der Bau von Gaskraftwerken als \u00dcbergangsl\u00f6sung realistischer - also eine bessere L\u00f6sung f\u00fcr die Versorgungssicherheit, aber kein Freipass f\u00fcr viele Gaskraftwerke. Die Erh\u00f6hung betr\u00e4gt mehr als 1,3 Rappen pro Kilowattstunde, da die Rahmenbedingungen im Ausland immer noch viel besser w\u00e4ren.</p>\n<p>Ich bitte Sie, die Minderheit II zu unterst\u00fctzen. Die Wirtschaft und die Bev\u00f6lkerung werden es Ihnen danken.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070320","MeetingVerbalixOid":1529,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Robert","SpeakerLastName":"Keller","SpeakerFullName":"Keller Robert","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1174378832558)\/","End":"\/Date(1174379163511)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877943238)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1174378832557+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1174379163510+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73829L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73829L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73829L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73829L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73829L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"73829","Language":"DE","IdSubject":"11628","VoteId":null,"PersonNumber":1233,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich bitte Sie namens der SVP-Fraktion, den Minderheitsantrag II (Keller) zu unterst\u00fctzen. Der St\u00e4nderat hat mit der Zweiteilung der Vorlage, mit dem separaten Bundesbeschluss, eine rechtlich saubere L\u00f6sung bez\u00fcglich der Gaskraftwerke gefunden; eine L\u00f6sung, welche wir grunds\u00e4tzlich unterst\u00fctzen. Wir bezweifeln jedoch, dass diese L\u00f6sung technisch so auch umsetzbar ist. Wir bezweifeln, dass der geforderte Kompensationsanteil im Inland \u00fcberhaupt machbar ist - vermutlich oder wahrscheinlich ist er es nicht. Wenn dies jedoch nicht m\u00f6glich ist, ist die L\u00f6sung des St\u00e4nderates lediglich ein Verhinderungsbeschluss f\u00fcr Gaskraftwerke - das w\u00e4re jedoch nicht ehrlich und sicher auch nicht im Interesse unseres Landes. </p>\n<p>Mit der \u00dcbergangsl\u00f6sung Gaskraftwerke geht es darum, einen allf\u00e4lligen Versorgungsengpass zu \u00fcberbr\u00fccken. Eine sichere, m\u00f6glichst unabh\u00e4ngige Stromversorgung ist f\u00fcr unsere Wirtschaft und f\u00fcr unsere Bev\u00f6lkerung sehr wichtig. Deshalb sollten wir den maximalen Kompensationsanteil im Ausland nicht allzu eng festschreiben. Deshalb hat unser Rat in der letzten Debatte in der ersten Sessionswoche ja auch mehrheitlich der Kompetenzdelegation an den Bundesrat zugestimmt. Klimapolitisch spielt es auch keine Rolle, ob die CO2-Einsparungen im Inland oder im Ausland passieren, das hat Ihnen vorhin Kollege Keller ja erl\u00e4utert. Mit dem Minderheitsantrag II (Keller) wird der Bau von Gaskraftwerken jedoch realistischer und damit unsere Versorgungssicherheit sicher besser. Umgekehrt ist die Kompetenzdelegation an den Bundesrat trotzdem kein Freipass f\u00fcr unn\u00f6tige Gaskraftwerke, aber der Bundesrat kann situationsgerechter entscheiden. </p>\n<p>Ich bitte Sie namens der SVP-Fraktion, den Minderheitsantrag II (Keller) zu unterst\u00fctzen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070320","MeetingVerbalixOid":1529,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Hans","SpeakerLastName":"Rutschmann","SpeakerFullName":"Rutschmann Hans","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1174379163511)\/","End":"\/Date(1174379329730)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877943239)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1174379163510+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1174379329730+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73830L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73830L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73830L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73830L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73830L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"73830","Language":"DE","IdSubject":"11628","VoteId":null,"PersonNumber":348,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Es wurde jetzt wieder sehr viel \u00fcber die Nichtalternativen der Gas- und der Atomkraft gesprochen. Ich m\u00f6chte die Gewichte der SP-Fraktion hier noch einmal klarlegen: In diesem Jahr gehen weltweit Windkraftwerke mit 20 000 Megawatt in Betrieb. Diese Zahl verdoppelt sich alle drei Jahre. In drei Jahren werden Windkraftwerke mit 40 000 Megawatt und in sechs Jahren mit 80 000 Megawatt in Betrieb gehen. Das einzige Problem dabei ist, dass diese Zahlen wahrscheinlich zu klein sind - die Realit\u00e4t hat die Prognosen bisher immer \u00fcbertroffen. Bei den Solarzellen haben wir auf bestehenden D\u00e4chern ein Potenzial von 70 Prozent des heutigen Stromverbrauchs. Der Zubau von Solarzellen weltweit verdoppelt sich alle zwanzig Monate. In Deutschland gehen sozusagen monatlich neue Solarfabriken in Betrieb, und ich w\u00fcnsche mir, dass die Massenproduktion solcher Anlagen auch in der Schweiz m\u00f6glich ist. Das sind unsere Optionen, die wir verfolgen, und wir sind sehr zuversichtlich, dass wir diesen mit dem neuen [PAGE 401] Energiegesetz, das wir morgen verabschieden, einen grossen Schritt n\u00e4herkommen.</p>\n<p>Nun zum Thema CO2 und Gaskraftwerke: Diesem heutigen Beschluss sind zahlreiche Gespr\u00e4che vorangegangen. Wir m\u00f6chten, dass die CO2-Abgabe heute nicht mehr zu Fall kommt. Deshalb haben wir eingewilligt, bei beiden Beschl\u00fcssen dem St\u00e4nderat zuzustimmen. Gas kann nicht eine nachhaltige L\u00f6sung f\u00fcr die Zukunft sein. Wir haben vor einer Woche dem SVP-Vorschlag zugestimmt, weil er der einzige war, der eine sichere CO2-Kompensation sicherstellte. Der St\u00e4nderat hat vergessen, dass gem\u00e4ss Gesetz anstelle der Kompensation eine Abgabe bezahlt werden darf. Man kann das Gesetz nicht mit einer Verordnung oder einem Bundesbeschluss einfach ausser Kraft setzen. Nun ist der St\u00e4nderat in sich gegangen und bringt eine neue Fassung, welche den Ablass verbietet. Diese Fassung ist tauglich, sie sichert die volle Kompensation. </p>\n<p>F\u00fcr uns ist es so: Wenn \u00fcberhaupt Gas genutzt wird, sind wir daf\u00fcr, dass dies immer gekoppelt geschieht. Wir sind also insbesondere gegen Gasheizungen, die keinen Strom produzieren, oder gegen Kraftwerke, die keinen W\u00e4rmeabnehmer haben. Deshalb haben wir auch eine parlamentarische Initiative eingereicht, welche verlangt, dass Gaskraftwerke einer eidgen\u00f6ssischen Genehmigung unterliegen und ihre Abw\u00e4rme genutzt werden muss. Wenn bei Gaskraftwerken die Abw\u00e4rme genutzt wird - nehmen Sie z. B. das Werk der BASF in Ludwigshafen, wo Sie mitten in einem Fabrikareal ein Gaskraftwerk haben und hintendran eine W\u00e4rmenutzung -, dann ist dies eine vern\u00fcnftige L\u00f6sung im Vergleich zur Erzeugung von Prozessw\u00e4rme ohne Kraftwerk. Wenn wir das in der Schweiz machen, wenn wir im grossen Stil \u00d6lheizungen und Gasheizungen stilllegen und kleine Gaskraftwerke in Quartierw\u00e4rmeverb\u00fcnde integrieren, dann sind CO2-Reduktionen auch mit Erdgas m\u00f6glich. Ich sage das deshalb so ausf\u00fchrlich, weil diese etwas komplexen Zusammenh\u00e4nge von gewissen Medien technisch einfach noch immer nicht verstanden werden.</p>\n<p>Es geht also darum, falls wir in der Schweiz Gas \u00fcberhaupt brauchen, diese Prim\u00e4renergie m\u00f6glichst effizient zu nutzen, das heisst, dass man damit eben nicht bloss W\u00e4rme erzeugt, sondern immer auch Strom.</p>\n<p>In diesem Sinne empfehle ich Ihnen, heute die CO2-Abgabe zu genehmigen. Es ist ein historischer Schritt, nach Jahrzehnten von Diskussionen zum ersten Mal eine Lenkungsabgabe mit R\u00fcckerstattung in diesem Land einzuf\u00fchren, eine Abgabe, welche das Mass des Treibhausgasausstosses lenkt. Leider sind wir im Treibstoffsektor noch nicht so weit, auch dort w\u00e4re es \u00fcberf\u00e4llig. Wir nehmen die L\u00f6sung des St\u00e4nderates bei den Gaskraftwerken hin, weil jetzt die volle Kompensation auch rechtlich abgesichert ist.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070320","MeetingVerbalixOid":1529,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Rudolf","SpeakerLastName":"Rechsteiner","SpeakerFullName":"Rechsteiner Rudolf","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":12,"CantonName":"Basel-Stadt","CantonAbbreviation":"BS","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1174379329730)\/","End":"\/Date(1174379615714)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877943242)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1174379329730+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1174379615713+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73831L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73831L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73831L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73831L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73831L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"73831","Language":"DE","IdSubject":"11628","VoteId":null,"PersonNumber":1143,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die CVP-Fraktion unterst\u00fctzt den Mehrheitsantrag und lehnt die beiden Minderheitsantr\u00e4ge ab.</p>\n<p>Mit der vom St\u00e4nderat eingebrachten Version kann erstens das in langen Verhandlungen ausgearbeitete System der emissionsabh\u00e4ngigen und an den Absenkpfad gebundenen CO2-Abgabe endg\u00fcltig beschlossen und umgesetzt werden. Zweitens wird die unausweichliche Frage betreffend die zuk\u00fcnftige Handhabung der CO2-Kompensation bei den neu zur Diskussion stehenden Gaskombikraftwerken beantwortet. Durch den vorgesehenen, zeitlich beschr\u00e4nkten Bundesbeschluss \u00fcber die Kompensationspflicht f\u00fcr Gaskombikraftwerke kann die Kompensationspflicht rechtlich sauber geregelt werden. Damit wird die von unserem Rate verlangte vollst\u00e4ndige Kompensation der Emissionen aus Gaskombikraftwerken sichergestellt.</p>\n<p>Den Antrag der Minderheit II (Keller), welcher die Kompetenz f\u00fcr die Festlegung der maximalen Auslandkompensation an den Bundesrat delegiert, lehnt die CVP-Fraktion ab. Ebenfalls lehnt sie den Antrag der Minderheit I (Men\u00e9trey-Savary) ab, welcher eine vollumf\u00e4ngliche inl\u00e4ndische Kompensation verlangt. Wegen der Bereinigung der letzten Differenz im Bundesbeschluss \u00fcber die CO2-Abgabe kann das Anliegen der Minderheit I nicht ber\u00fccksichtigt werden. Die vom St\u00e4nderat in Artikel 2 vorgesehene Kompensation von 30 Prozent der CO2-Emissionen durch ausl\u00e4ndische Zertifikate, erg\u00e4nzt durch die Option einer Erh\u00f6hung bis auf maximal 50 Prozent, l\u00e4sst einen gen\u00fcgenden Spielraum offen, um die notwendigen Massnahmen zur Sicherstellung der Elektrizit\u00e4tsversorgung unseres Landes wirksam zu ergreifen. Mit diesem Antrag kann die einzige noch verbleibende Differenz auch im Sinne einer verantwortbaren Klimabelastung bereinigt werden.</p>\n<p>Aus diesem Grund bitte ich Sie im Namen der CVP-Fraktion, dem Antrag der Kommissionsmehrheit zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070320","MeetingVerbalixOid":1529,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Sep","SpeakerLastName":"Cathomas","SpeakerFullName":"Cathomas Sep","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":18,"CantonName":"Graub\u00fcnden","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":8,"Start":"\/Date(1174379615714)\/","End":"\/Date(1174379764808)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877943243)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1174379615713+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1174379764807+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73832L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73832L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73832L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73832L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73832L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"73832","Language":"DE","IdSubject":"11628","VoteId":null,"PersonNumber":496,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die FDP h\u00e4lt an ihrer Politik fest, indem sie alles daransetzen wird, zu beeinflussen, dass Gaskraftwerke in der Schweiz nicht gebaut werden k\u00f6nnen. Wir wollen uns nicht von einer sauberen Stromproduktion verabschieden, wie wir sie heute kennen. Wir wollen keinen R\u00fcckschritt in der Stromproduktion nur aus irgendwelchen fadenscheinigen \u00dcberlegungen. Darum war die erste Version, wie sie uns vom St\u00e4nderat vorgelegt wurde, die sauberste und beste Version. Es hat sich nun aber gezeigt, dass es gesetzestechnische Probleme gibt und eine Anfechtbarkeit m\u00f6glich w\u00e4re.</p>\n<p>Nun haben wir einen neuen Vorschlag vor uns, den Weg \u00fcber einen speziellen Bundesbeschluss, und wir haben uns in der Kommission dar\u00fcber unterhalten und gesehen, dass dies ein m\u00f6glicher Weg ist; der Kommissionssprecher hat ihn aufgezeigt. Dieser Einzelbeschluss soll die konkrete Erw\u00e4hnung jener Projekte enthalten, die damit gemeint sind.</p>\n<p>Ich komme noch zu den beiden Minderheitsantr\u00e4gen: Inhaltlich k\u00f6nnte ich f\u00fcr einmal den Antrag der Minderheit I (Men\u00e9trey-Savary) unterst\u00fctzen; wir k\u00f6nnten gemeinsam daf\u00fcr stimmen. Nur k\u00f6nnen wir diesen Antrag trotzdem nicht unterst\u00fctzen, denn er f\u00e4llt wieder in das alte Muster der Anfechtbarkeit zur\u00fcck, weil er nicht konkret aufz\u00e4hlt, worum es geht. Das ist genau das, was wir gestern in der Kommission besprochen haben. Deshalb m\u00fcssen wir diesen Antrag ablehnen.</p>\n<p>Zum Antrag der Minderheit II (Keller): Dieser ist nichts anderes als der erste Antrag. Er h\u00e4lt an der M\u00f6glichkeit fest, dass der Bundesrat bis zu 100 Prozent im Ausland kompensieren lassen k\u00f6nnte. Das ist der Inhalt dieser Vorlage! Dann n\u00fctzt es auch nichts, wenn Sie hier so markant betonen, dass Sie an der vollen Kompensation festhalten! Das ist nicht entscheidend. Wir sind uns alle einig, dass voll kompensiert werden muss; aber Sie \u00f6ffnen die T\u00fcre wieder f\u00fcr eine M\u00f6glichkeit der hundertprozentigen Kompensation im Ausland. Das ist doch keine glaubw\u00fcrdige Klimapolitik! Auf der anderen Seite blockieren wir dann die Kompensationsm\u00f6glichkeiten anderer - das habe ich letztes Mal erw\u00e4hnt -, weil festgehalten ist, dass nur 50 Prozent vom Gesamten kompensiert werden d\u00fcrfen. Das heisst: Wir belasten dieses Kontingent, und es schl\u00e4gt zur\u00fcck auf uns in der Schweiz in Bezug auf zus\u00e4tzliche Auflagen und Massnahmen im Geb\u00e4udebereich, im Automobilbereich usw. Ausbaden m\u00fcssen es dann wir Schweizer, weil die Gaskraftwerke das dort kompensieren k\u00f6nnen. Ich kann diese Politik nicht verstehen.</p>\n<p>Darum bitte ich Sie, auch den Antrag der Minderheit II abzulehnen.</p>\n<p>Mit der Zustimmung zur Mehrheit \u00f6ffnen wir dem CO2-Gesetz endlich die T\u00fcre, damit es in Kraft gesetzt werden kann. Noch ein Wort zu Herrn Rechsteiner-Basel - ich sehe ihn jetzt gerade nicht -: Wir stimmen dem CO2-Gesetz zu, aber nicht mit einer so euphorischen Stimmung wegen der Lenkungsabgaben. Wir sind nach wie vor der Meinung, die Lenkungsgabe, wie sie heute dort enthalten ist, sei nicht die beste L\u00f6sung; es h\u00e4tte bessere gegeben. Trotzdem haben wir endlich einmal eine L\u00f6sung.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070320","MeetingVerbalixOid":1529,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Werner","SpeakerLastName":"Messmer","SpeakerFullName":"Messmer Werner","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":20,"CantonName":"Thurgau","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1174379764808)\/","End":"\/Date(1174379989370)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877943245)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1174379764807+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1174379989370+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73833L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73833L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73833L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73833L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73833L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"73833","Language":"DE","IdSubject":"11628","VoteId":null,"PersonNumber":806,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Das Wichtigste vorweg: Wir Gr\u00fcnen lassen uns auf das Spiel \"Gaskraftwerke versus Atomkraftwerke\" nicht ein. Wenn wir heute und vor allem morgen endlich die Weichen f\u00fcr Effizienzmassnahmen und erneuerbare Energien stellen, braucht es weder Atomkraftwerke noch Gaskraftwerke. Wir Gr\u00fcnen w\u00e4hlen nicht das kleinere \u00dcbel, [PAGE 402] sondern keines der beiden \u00dcbel. Wir wollen Probleme l\u00f6sen und nicht neue schaffen. In der gesamten Auseinandersetzung um das CO2-Gesetz spielen die b\u00fcrgerlichen Parteien n\u00e4mlich ein Doppelspiel: Die einen wollen Gaskraftwerke verhindern, weil sie neue AKW bauen wollen, die anderen pushen Gaskraftwerke als \u00dcbergangsl\u00f6sung f\u00fcr neue Atomkraftwerke. Gaskraftwerke stellen aber klar keine M\u00f6glichkeit dar, Atomkraftwerke zu verhindern. Wir Gr\u00fcnen lassen uns nicht auf dieses Doppelspiel ein.</p>\n<p>Nun zur vorliegenden Vorlage: Wir begr\u00fcssen grunds\u00e4tzlich die Trennung der CO2-Abgabe von der Kompensationspflicht f\u00fcr Gaskombikraftwerke. Wir haben uns immer dagegen gewehrt, dass die Frage der Gaskraftwerke mit der CO2-Abgabe gekoppelt wird. Wir verlangen aber - wie die Minderheit I (Men\u00e9trey-Savary) - eine vollst\u00e4ndige Kompensation im Inland. Die Nutzung fossiler Energietr\u00e4ger zur Stromproduktion ist klimapolitisch ein massives Problem. Der Bau von Gaskraftwerken w\u00fcrde das Schweizer Klimaschutzengagement mehr als gef\u00e4hrden und die CO2-Emissionen massiv erh\u00f6hen. Sollte es gegen den Willen der Gr\u00fcnen zum Bau von Gaskraftwerken kommen, sind harte Auflagen vorzusehen. Die CO2-Bilanz der Schweiz darf durch die Verstromung von Gas keinesfalls negativ beeinflusst werden. Das CO2 muss aus Sicht der Gr\u00fcnen vollst\u00e4ndig im Inland kompensiert werden; das ist uns sehr wichtig. Wir m\u00fcssen mit dem Klimaschutz in der Schweiz hier und heute beginnen. Der Antrag der Minderheit II (Keller) ist daher unbedingt abzulehnen.</p>\n<p>Stimmen Sie bitte der Minderheit I (Men\u00e9trey-Savary) zu.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070320","MeetingVerbalixOid":1529,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Maya","SpeakerLastName":"Graf","SpeakerFullName":"Graf Maya","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":13,"CantonName":"Basel-Landschaft","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":10,"Start":"\/Date(1174379989370)\/","End":"\/Date(1174380170948)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877943246)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1174379989370+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1174380170947+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73834L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73834L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73834L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73834L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73834L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"73834","Language":"DE","IdSubject":"11628","VoteId":null,"PersonNumber":449,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Klimapolitik und Energiepolitik h\u00e4ngen engstens zusammen. Die Auswirkungen des einen Politikbereichs beeinflussen den anderen Politikbereich jeweils direkt, aber auch indirekt. Deshalb zuerst die Grundlagen und die Grundz\u00fcge der Energiepolitik der EVP/EDU-Fraktion: Wir setzen in der Energiepolitik als Erstes auf Sparmassnahmen und Sparbem\u00fchungen. Energiesparen kann sehr viele von unseren Energieproblemen l\u00f6sen. Zum Zweiten setzen wir auf Effizienz bei der Herstellung und Gewinnung von Energie, aber auch bei der Nutzung von Energie. Das dritte Standbein ist die massive F\u00f6rderung und Nutzung der neuen erneuerbaren Energien, die wir in unserem Land haben. Wir sind \u00fcberzeugt, dass mit diesen drei Strategien die sogenannte und herbeigeredete Stroml\u00fccke gar nicht entstehen muss. Wenn wir intensiv und wirklich engagiert auf all diesen drei Ebenen arbeiten und auch die m\u00f6glichen Erfolge dabei erzielen, dann werden wir gar nicht in die sogenannte Stroml\u00fccke fallen. Wir m\u00fcssen nicht mehr dar\u00fcber diskutieren.</p>\n<p>Aus diesem Grund ist f\u00fcr uns auch die Kernenergie keine Option, \u00fcber die wir ja in diesen Tagen doch auch sprechen. Und aus diesem Grund gibt es f\u00fcr uns auch keine dringende Notwendigkeit, M\u00f6glichkeiten und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Gaskombikraftwerke erm\u00f6glichen oder sogar bevorzugen. Das ist aus unserer Optik keine Notwendigkeit - und dies sage ich ohne Hintergedanken. Dies sage ich nicht in der Absicht, jetzt irgendwo eine Stroml\u00fccke entstehen zu lassen, wie das gewisse Fraktionen machen, um dann Druck zu bekommen, neue Kernkraftwerke bewilligen zu m\u00fcssen. Ich sage es aber auch nicht mit dem Hintergedanken, dass wir irgendwo Zeit f\u00fcr uns herausholen wollen, in welcher dann auf anderem Wege neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Energiegewinnung geschaffen werden. </p>\n<p>Wenn wir keine dringende Notwendigkeit haben, solche \u00dcbergangs-Gaskombikraftwerke jetzt m\u00f6glichst rasch bei uns herbeif\u00fchren zu wollen, gibt es f\u00fcr uns auch keinen Grund, irgendwelche Erleichterungen in Bezug auf den CO2-Ausstoss solcher Gaskombikraftwerke zu erm\u00f6glichen. Diese haben ja auch den Nachteil, dass wir weiterhin abh\u00e4ngig bleiben von ausl\u00e4ndischen Gaslieferungen, und auch das macht keinen Sinn. Deshalb wird die Mehrheit unserer Fraktion ganz sicher f\u00fcr die Minderheit I (Men\u00e9trey-Savary) stimmen; wir werden uns zudem gegen den Antrag der Minderheit II aus der SVP-Fraktion wehren. Wenn die Mehrheit obsiegt, dann haben wir mindestens die hundertprozentige M\u00f6glichkeit der Kompensation, aber das ist f\u00fcr unsere Energie- und Klimapolitik im Grundsatz zu wenig. Der geradlinige Weg ohne Wenn und Aber und ohne Hintergedanken f\u00fchrt uns hingegen wirklich dazu, dass wir hier f\u00fcr die Gaskombikraftwerke die gleichen strengen Regeln wie f\u00fcr alle anderen Emittenten von CO2 vorgeben und nicht irgendeinen Weg gehen, der hier spezielle Erleichterungen schafft.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070320","MeetingVerbalixOid":1529,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Ruedi","SpeakerLastName":"Aeschbacher","SpeakerFullName":"Aeschbacher Ruedi","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"EVP/EDU Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"E","SortOrder":11,"Start":"\/Date(1174380170948)\/","End":"\/Date(1174380485323)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877943249)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1174380170947+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1174380485323+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73835L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73835L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73835L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73835L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=73835L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"73835","Language":"DE","IdSubject":"11628","VoteId":null,"PersonNumber":134,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Das Konzept, dem Ihre Kommission jetzt zustimmt, ist im Bem\u00fchen um eine rechtlich korrekte Regelung entstanden. Der Bundesrat steht hinter dieser vom St\u00e4nderat neu gefundenen Regelung. </p>\n<p>Was die beiden Minderheitsantr\u00e4ge angeht, so ist der Minderheitsantrag I (Men\u00e9trey-Savary) klimapolitisch nicht notwendig. Wir haben schon ein paarmal dar\u00fcber diskutiert. Es ist l\u00f6blich, wenn das Bem\u00fchen dahin geht, s\u00e4mtlichen CO2-Ausstoss innerhalb der Schweiz zu kompensieren, aber der Handel mit Zertifikaten ist nichts Negatives. Es kann in anderen L\u00e4ndern durch diesen Handel nicht nur klimapolitisch, sondern auch entwicklungspolitisch sehr Wesentliches und sehr Gutes getan werden, sodass es sich hier also keineswegs aufdr\u00e4ngt, nun an einer Differenz festzuhalten - ganz abgesehen davon, dass die Kompetitivit\u00e4t von Gaskraftwerken so ausser Kraft gesetzt w\u00fcrde. </p>\n<p>Was den Minderheitsantrag II (Keller) angeht, ist es ein offenes Geheimnis, dass der Bundesrat ihn unterst\u00fctzt. Er ist tats\u00e4chlich richtiger, er ist flexibler. Insbesondere die L\u00f6sung der Mehrheit und des St\u00e4nderates, wonach der Bundesrat auf h\u00f6chstens 50 Prozent Auslandzertifikate gehen k\u00f6nne, wenn die Versorgung mit Elektrizit\u00e4t im Inland dies unmittelbar - unmittelbar - erfordere, ist etwas fragw\u00fcrdig, weil wir nat\u00fcrlich auf l\u00e4ngere Zeit planen m\u00fcssen. Auch die Gaskraftwerke sollten auf l\u00e4ngere Zeit wissen, ob sie wirtschaftlich kompetitiv agieren k\u00f6nnen oder nicht. </p>\n<p>Wir unterst\u00fctzen also die Minderheit II. Aber - da muss ich auch ansetzen - der St\u00e4nderat hat seiner L\u00f6sung einstimmig zugestimmt. Wir befinden uns ganz, ganz am Schluss des Differenzbereinigungsverfahrens. Wir werden also sehen, ob das halt nicht doch auch ein Argument f\u00fcr die Mehrheit ist - vielleicht nicht ein sachliches, aber eines, damit endlich abgeschlossen werden kann.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070320","MeetingVerbalixOid":1529,"IdSession":"4716","SpeakerFirstName":"Moritz","SpeakerLastName":"Leuenberger","SpeakerFullName":"Leuenberger Moritz","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":12,"Start":"\/Date(1174380485323)\/","End":"\/Date(1174380635526)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877943250)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1174380485323+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1174380635527+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"11628","Language":"DE","IdMeeting":"860","VerbalixOid":241832,"SortOrder":1,"Modified":"\/Date(1447070006000)\/"}}