{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=11830L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=11830L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=879L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=879L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=879L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=879L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"879","Language":"DE","MeetingNumber":12,"IdSession":4717,"SessionNumber":17,"SessionName":"Sommersession 2007","Council":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CouncilAbbreviation":"SR","Date":"\/Date(1182384000000)\/","Begin":"0800","Modified":"\/Date(1447070013223)\/","LegislativePeriodNumber":47,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Zw\u00f6lfte Sitzung","SortOrder":12,"Location":"S"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20063793,IdSubject=11830L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20063793,IdSubject=11830L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20063793,IdSubject=11830L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20063793,IdSubject=11830L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"11830","BusinessNumber":20063793,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"06.3793","Title":"Gesetzliche Grundlagen f\u00fcr die Video\u00fcberwachung","SortOrder":1,"PublishedNotes":null,"Modified":"\/Date(1447069319260)\/","TitleDE":"Motion Bonh\u00f4te Pierre.\nGesetzliche Grundlagen\nf\u00fcr die Video\u00fcberwachung","TitleFR":"Motion Bonh\u00f4te Pierre.\nBases l\u00e9gales\npour la vid\u00e9osurveillance","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75490L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75490L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75490L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75490L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75490L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"75490","Language":"DE","IdSubject":"11830","VoteId":null,"PersonNumber":1161,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>F\u00fcr Annahme der Motion .... 6 Stimmen</p>\n<p>Dagegen .... 19 Stimmen</p>\n<p>[PAGE 633] </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20070621","MeetingVerbalixOid":1576,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Alain","SpeakerLastName":"Berset","SpeakerFullName":"Berset Alain","SpeakerFunction":"2VP-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1182424350880)\/","End":"\/Date(1182424390863)\/","Function":"2VP-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1510849782577)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1182424350880+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1182424390863+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75491L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75491L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75491L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75491L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75491L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"75491","Language":"DE","IdSubject":"11830","VoteId":null,"PersonNumber":21,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Der Bundesrat nimmt das Anliegen der Motion Bonh\u00f4te ernst. Die Frage, unter welchen Voraussetzungen, mit welchen rechtlichen Grundlagen und mit welcher Rechtfertigung eine Video\u00fcberwachung zu geschehen hat, hat der Bundesrat bereits im Jahr 2006 behandelt: Erstens wurden im Zusammenhang mit der zunehmenden Verbrechensbek\u00e4mpfung immer mehr Begehren gestellt, mehr Video\u00fcberwachungen vorzunehmen, weil das ein relativ billiges und effizientes Mittel ist. Zweitens wurden solche Begehren von allen m\u00f6glichen Seiten gestellt. Darum hat der Bundesrat bereits beschlossen, wie er in der Sache vorgehen will. </p>\n<p>In vielen L\u00e4ndern ist das Instrumentarium zur Bek\u00e4mpfung des Terrorismus massiv ausgebaut worden, bei uns nur m\u00e4ssig. Hier geh\u00f6rt vor allem die Video\u00fcberwachung im \u00f6ffentlichen Raum dazu. Im Zusammenhang mit dem vereitelten Terroranschlag in Deutschland, wo aufgrund von Video\u00fcberwachungen die T\u00e4terschaft bzw. die vorgesehene Tat aufgedeckt werden konnte, haben wir auch \u00fcberpr\u00fcft, wie das in der Schweiz w\u00e4re. Wir haben Missst\u00e4nde festgestellt, namentlich was die zeitliche Aufbewahrung der Aufzeichnungen anbelangt. Deutschland hat eine l\u00e4ngere Aufbewahrungsfrist. Mit unserer Aufbewahrungsfrist w\u00e4re die Aufdeckung bei uns nicht m\u00f6glich gewesen, weil wir im Bahnbereich meist nur 24 Stunden Frist haben und die Zusammenh\u00e4nge zur vorgesehenen Tat erst drei Tage nach der Erstellung der Aufnahmen entdeckt wurden. Sie sehen: Es gibt nat\u00fcrlich praktische Gesichtspunkte.</p>\n<p>Es ist klar, dass Video\u00fcberwachungen auch in den privaten Bereich eingreifen. Darum stellt sich in all diesen F\u00e4llen die Frage nach der Rechtm\u00e4ssigkeit, der rechtlichen Grundlage und der Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit, wie das bei solchen Eingriffen notwendig ist.</p>\n<p>Die vorliegende Motion Bonh\u00f4te m\u00f6chte, dass der Bundesrat jetzt eine gesetzliche Grundlage f\u00fcr die Video\u00fcberwachung allgemein ausarbeitet. Das lehnt der Bundesrat ab, weil das viel zu fr\u00fch ist. Ich sage Ihnen jetzt, wie der Bundesrat vorzugehen beschlossen hat; und zwar hat er das bereits Ende des letzten Jahres getan. Der Bundesrat sieht - grob gesagt -, dass die Kompetenzen f\u00fcr die Video\u00fcberwachungen heute komplex sind und sich \u00fcberschneiden. Es gibt private Zust\u00e4ndigkeiten, die dem Datenschutzgesetz unterstehen. Es gibt \u00f6ffentliche Zust\u00e4ndigkeiten, d. h. kommunale, kantonale und bundesrechtliche Kompetenzen. In der Bundeskompetenz liegen heute nur Video\u00fcberwachungen an Bahnh\u00f6fen, in Z\u00fcgen, an der Landesgrenze sowie teilweise an Flugh\u00e4fen; diese stehen unter Bundesrecht und sind auch gesetzlich geregelt. </p>\n<p>Jetzt kommt die generelle Kompetenz: Wenn Video\u00fcberwachungen zu Polizeizwecken vorhanden sind, unterstehen sie aufgrund der allgemeinen verfassungsrechtlichen Polizeihoheit den Kantonen. Es gibt Video\u00fcberwachungen, die gest\u00fctzt auf kantonales und auch - wenn Sie an Stadtpolizeien denken - auf kommunales Polizeirecht durchgef\u00fchrt werden. </p>\n<p>Aufgrund dieser komplexen rechtlichen Situation hat der Bundesrat im Januar 2007 beschlossen, dass zun\u00e4chst eine genaue Abkl\u00e4rung der verfassungsrechtlichen Zust\u00e4ndigkeiten des Bundes n\u00f6tig ist. Zu diesem Zweck hat er das EJPD beauftragt, zusammen mit dem UVEK, der KKJPD und anderen zust\u00e4ndigen Stellen - dort, wo diese eingreifen - die Thematik der Video\u00fcberwachung im \u00f6ffentlichen Raum zu analysieren und dem Bundesrat Bericht zu erstatten.</p>\n<p>Das geht in drei Schritten:</p>\n<p>1. Als Sofortmassnahme haben wir bereits beschlossen, die Aufbewahrungsfristen von Aufzeichnungen in den Z\u00fcgen der SBB und in den Bahnh\u00f6fen zu \u00fcberpr\u00fcfen. Das ist bis zur Jahresmitte vom UVEK vorzulegen.</p>\n<p>2. Als zweiter Schritt muss bis September 2007 Bericht erstattet werden und m\u00fcssen Antr\u00e4ge in Bezug auf Video\u00fcberwachungen in Flugh\u00e4fen, privaten Bahnen, Bussen, Trams usw. - also Dinge, die in der Kompetenz des Bundes liegen - gestellt werden. Dort ist die Frage zu pr\u00fcfen, ob die \u00dcberwachungen auszuweiten, einzuschr\u00e4nken oder klarer zu regeln sind.</p>\n<p>3. Als weiterer Schritt muss bis Anfang 2008 eine generelle Auslegung bez\u00fcglich der Kompetenzen gemacht werden und allf\u00e4llig Antrag gestellt werden, falls es dort, wo heute Polizeirecht der Gemeinden oder der Kantone gilt, mehr Bundeskompetenzen braucht.</p>\n<p>Dann kommt die wesentliche Frage: die Verfassungsm\u00e4ssigkeit und ob es eher ein Gesetz oder auch einen Verfassungsartikel braucht. Heute aber bereits zu sagen, dass wir alle Video\u00fcberwachungen in der Schweiz \u00fcber Bundesrecht regeln sollten, ist zu fr\u00fch. Wahrscheinlich ist diese Schlussfolgerung auch nicht ganz richtig, weil nat\u00fcrlich die Zust\u00e4ndigen f\u00fcr die Sicherheit, die kantonalen Polizeidirektionen, diesbez\u00fcglich ein wesentliches Recht haben m\u00fcssen, um solches zu regeln. Ob man dann das mit weiteren bundesrechtlichen Schranken begleiten soll oder ob die heutigen gen\u00fcgen, wird sich dann zeigen. Wir haben ja heute Schranken: die Rechtm\u00e4ssigkeit, die Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit usw.; wie bei allen Eingriffen in das Pers\u00f6nlichkeitsrecht d\u00fcrfen zum Beispiel Shopping-Center ausserhalb ihres Einflussbereiches Personen nicht \u00fcberwachen.</p>\n<p>Wir bitten Sie, nicht die Sorge, die Herr Bonh\u00f4te hier zum Ausdruck bringt, zu verwerfen, aber das Vorgehen, jetzt eine gesetzliche Grundlage auf Bundesebene schaffen zu wollen. Ein solches Vorgehen w\u00e4re verfr\u00fcht; ich habe Ihnen die Fristen genannt, die der Bundesrat f\u00fcr die Behandlung dieser Sache hat. Ich glaube, dass diese Fristen richtig sind: Wir machen die dringende Sache sofort - das sind die Regelungen der Aufbewahrungsfristen im Bundesbereich -, bis Mitte 2007; dann die Bundeszust\u00e4ndigkeiten bis September 2007; dann die generelle \u00dcberpr\u00fcfung bis Anfang 2008.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20070621","MeetingVerbalixOid":1576,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"Blocher","SpeakerFullName":"Blocher Christoph","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":3,"Start":"\/Date(1182423866410)\/","End":"\/Date(1182424350880)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1510849782577)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1182423866410+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1182424350880+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75492L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75492L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75492L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75492L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75492L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"75492","Language":"DE","IdSubject":"11830","VoteId":null,"PersonNumber":1314,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Un \u00e9l\u00e9ment positif dans la r\u00e9ponse du Conseil f\u00e9d\u00e9ral est qu'elle montre qu'il partage ma pr\u00e9occupation quant \u00e0 l'atteinte aux libert\u00e9s que cause la g\u00e9n\u00e9ralisation de la vid\u00e9osurveillance. Il est r\u00e9jouissant que depuis le d\u00e9p\u00f4t de ma motion, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral ait d\u00e9cid\u00e9 d'examiner, avec les cantons, les questions des comp\u00e9tences dans ce domaine. Mais cela, loin de militer pour le rejet de la motion, me semble plut\u00f4t militer en faveur de son adoption.</p>\n<p>Ce sont plus de 40 000 cam\u00e9ras de vid\u00e9osurveillance qui filment les Suisses 24 heures sur 24, souvent sans d\u00e9claration. L'\u00e9mission \"Kassensturz\" du 13 mars dernier a compt\u00e9 13 cam\u00e9ras de surveillance entre le Palais f\u00e9d\u00e9ral et la gare. Autant dire que nous sommes bien surveill\u00e9s! Comme bien souvent, le droit \u00e9tant en retard d'une guerre sur l'\u00e9volution technique, de plus en plus de cam\u00e9ras sont connect\u00e9es \u00e0 Internet, diffusent des images sans filtre, et les syst\u00e8mes de reconnaissance automatique des visages se perfectionnent. Les logiciels cens\u00e9s rep\u00e9rer automatiquement les comportements suspects se r\u00e9pandent. Ils peuvent par exemple donner l'alarme lorsqu'ils d\u00e9tectent une personne qui court dans une gare. Il pourrait ainsi devenir risqu\u00e9 d'acc\u00e9l\u00e9rer le pas pour prendre son train!</p>\n<p>La transmission des images, leur conservation, leur modalit\u00e9 de traitement, la possibilit\u00e9 d'y acc\u00e9der, tout cela est r\u00e9gl\u00e9 de mani\u00e8re disparate, voire pas r\u00e9gl\u00e9 du tout. \"Nous entrons dans une friche juridique\" a d\u00e9clar\u00e9 Monsieur Bertrand Reeb, juge f\u00e9d\u00e9ral, en commentant le jugement du Tribunal f\u00e9d\u00e9ral du 14 d\u00e9cembre 2006 dans le cas d'un recours relatif \u00e0 un r\u00e8glement saint-gallois sur le sujet. Ainsi, il nous appartient de d\u00e9fricher ce domaine: le combat entre \"Big Brother\" et Ben Laden ne peut pas \u00e9touffer le d\u00e9bat d\u00e9mocratique ni ignorer l'Etat de droit.</p>\n<p>La vid\u00e9osurveillance est une technique utile, m\u00eame si des \u00e9tudes r\u00e9centes ont montr\u00e9 que son efficacit\u00e9 \u00e9tait souvent sur\u00e9valu\u00e9e. Or, le principe de proportionnalit\u00e9 ne permet pas de soumettre l'ensemble du territoire \u00e0 la vid\u00e9osurveillance sans tenir compte par exemple du degr\u00e9 d'ins\u00e9curit\u00e9 qui y r\u00e8gne. Une base l\u00e9gale sp\u00e9cifique est n\u00e9cessaire pour mettre de l'ordre dans ce domaine et faire respecter les principes constitutionnels de l\u00e9galit\u00e9 et de proportionnalit\u00e9, pour ce qui concerne une pratique qui incontestablement porte atteinte aux droits fondamentaux. La base l\u00e9gale doit \u00eatre f\u00e9d\u00e9rale, du moins dans ses grands principes, compte tenu de la mobilit\u00e9 actuelle de la population. Il n'est pas souhaitable de laisser \u00e0 chaque canton exercer son g\u00e9nie propre dans ce domaine.</p>\n<p>L'examen des comp\u00e9tences constitutionnelles auxquelles le Conseil f\u00e9d\u00e9ral entend se livrer est utile, il conduira peut-\u00eatre \u00e0 dire que la Conf\u00e9d\u00e9ration manque de comp\u00e9tences constitutionnelles dans ce domaine, mais ce n'est pas \u00e0 mon sens un argument pour rejeter cette motion. Si nous admettons en effet qu'il est politiquement souhaitable de r\u00e9gler sur le plan f\u00e9d\u00e9ral cette question, les travaux du Conseil f\u00e9d\u00e9ral conduiront \u00e0 d\u00e9terminer si on peut se contenter d'adopter une loi ou s'il faut modifier la Constitution f\u00e9d\u00e9rale.</p>\n<p>Que cette question juridique soit ouverte ne doit pas emp\u00eacher de proc\u00e9der aujourd'hui \u00e0 un choix politique. Nous l'avons fait dans le cadre du hooliganisme, o\u00f9 nous avons estim\u00e9 n\u00e9cessaire de l\u00e9gif\u00e9rer sur le plan f\u00e9d\u00e9ral, quand bien m\u00eame le Conseil f\u00e9d\u00e9ral avait des doutes quant aux comp\u00e9tences de la Conf\u00e9d\u00e9ration dans ce domaine. Nous avons ainsi pri\u00e9 le Conseil f\u00e9d\u00e9ral de pr\u00e9voir une base constitutionnelle sur ce sujet.</p>\n<p>Si le deuxi\u00e8me conseil accepte cette motion, il conviendra d'appr\u00e9cier sur quelles bases il s'agira de l\u00e9gif\u00e9rer par rapport aux \u00e9tudes qui seront r\u00e9alis\u00e9es par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral. Par ailleurs, l'adoption de la motion aurait pour avantage de garantir que le dossier ne s'enlise pas. M\u00eame si nous avons donc ici l'habitude d'\u00eatre film\u00e9s pratiquement \u00e0 longueur de journ\u00e9e, nous ne pouvons pas fermer les yeux sur une question qui met l'Etat de droit au d\u00e9fi.</p>\n<p>C'est la raison pour laquelle je vous invite \u00e0 accepter ma motion.</p>\n<p>[PAGE 632] </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20070621","MeetingVerbalixOid":1576,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Pierre","SpeakerLastName":"Bonh\u00f4te","SpeakerFullName":"Bonh\u00f4te Pierre","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":24,"CantonName":"Neuenburg","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1182423567160)\/","End":"\/Date(1182423866410)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1510849782577)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1182423567160+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1182423866410+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75493L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75493L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75493L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75493L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=75493L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"75493","Language":"DE","IdSubject":"11830","VoteId":null,"PersonNumber":1161,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral propose de rejeter la motion.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20070621","MeetingVerbalixOid":1576,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Alain","SpeakerLastName":"Berset","SpeakerFullName":"Berset Alain","SpeakerFunction":"2VP-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1182423551957)\/","End":"\/Date(1182423567160)\/","Function":"2VP-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1510849782577)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1182423551957+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1182423567160+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"11830","Language":"DE","IdMeeting":"879","VerbalixOid":249945,"SortOrder":18,"Modified":"\/Date(1510849782577)\/"}}