{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=12512L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=12512L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=918L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=918L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=918L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=918L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"918","Language":"DE","MeetingNumber":4,"IdSession":4801,"SessionNumber":1,"SessionName":"Wintersession 2007","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1196899200000)\/","Begin":"0800","Modified":"\/Date(1447070028283)\/","LegislativePeriodNumber":48,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Vierte Sitzung","SortOrder":4,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070033,IdSubject=12512L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070033,IdSubject=12512L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070033,IdSubject=12512L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070033,IdSubject=12512L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"12512","BusinessNumber":20070033,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.033","Title":"Rettet den Schweizer Wald. 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Il y aura donc un vote sur l'entr\u00e9e en mati\u00e8re.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Die Beratung dieses Gesch\u00e4ftes wird unterbrochen</i></p>\n<p><i>Le d\u00e9bat sur cet objet est interrompu</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20071206","MeetingVerbalixOid":1615,"IdSession":"4801","SpeakerFirstName":"Andr\u00e9","SpeakerLastName":"Bugnon","SpeakerFullName":"Bugnon Andr\u00e9","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1196929694856)\/","End":"\/Date(1196929724138)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877898729)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1196929694857+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1196929724137+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79204L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79204L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79204L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79204L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79204L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"79204","Language":"DE","IdSubject":"12512","VoteId":null,"PersonNumber":452,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Das Bundesgesetz von 1991 \u00fcber den Wald sollte teilrevidiert und damit den in den vergangenen Jahren ge\u00e4nderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Das teilrevidierte Gesetz soll der Volksinitiative \"Rettet den Schweizer Wald\" als indirekter Gegenvorschlag gegen\u00fcbergestellt werden. Der Bundesrat richtete am 28. M\u00e4rz 2007 eine entsprechende Botschaft an das Parlament. Die UREK befasste sich an der Sitzung vom [PAGE 1820] 2. Juli 2007 mit der Verfassungsinitiative sowie am 3. September 2007 mit der Waldgesetzvorlage. Ich kann vorwegnehmen, dass die Kommissionssitzungen zu sehr deutlichen Ergebnissen gef\u00fchrt haben. Die UREK beantragt Ihnen mit 16 zu 0 Stimmen bei 4 Enthaltungen, die Volksinitiative \"Rettet den Schweizer Wald\" zur Ablehnung zu empfehlen. Mit 21 zu 0 Stimmen ohne Enthaltungen beantragt sie Nichteintreten auf die \u00c4nderung des Waldgesetzes.</p>\n<p>Wie der Bundesrat in der Botschaft schreibt, steigen die Anspr\u00fcche an die Nutzung des Waldes kontinuierlich, w\u00e4hrend die durch die Forstbetriebe erarbeiteten Eink\u00fcnfte sowie die zur Verf\u00fcgung stehenden F\u00f6rdermittel zur\u00fcckgehen. Mit der vorliegenden Teilrevision will der Bundesrat das Bundesgesetz von 1991 \u00fcber den Wald an das sich schnell \u00e4ndernde Umfeld anpassen. Er will Priorit\u00e4ten setzen und die Bundesinteressen pr\u00e4zisieren. Als Grundlage f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Waldpolitik des Bundes dient das in den Jahren 2002 und 2003 erarbeitete Waldprogramm Schweiz, welches Visionen, Ziele, Strategien und Massnahmen f\u00fcr die Zukunft des Schweizer Waldes enth\u00e4lt. Das Waldprogramm Schweiz ist in einem intensiven und breitabgest\u00fctzten Prozess entstanden, an welchem sich Politiker, Fachleute und zahlreiche Praktiker mit Bezug zur Wald- und Holzwirtschaft, aber auch weitere Interessierte wie Umwelt- und Naturschutzverb\u00e4nde beteiligt haben.</p>\n<p>Der Bundesrat empfiehlt die Verfassungsinitiative zur Ablehnung. Als indirekten Gegenvorschlag stellt ihr der Bundesrat eine Teilrevision des Waldgesetzes gegen\u00fcber. Die von der Stiftung Helvetia Nostra von Franz Weber eingereichte Volksinitiative \"Rettet den Schweizer Wald\" will Artikel 77 der Bundesverfassung so \u00e4ndern, dass Bund und Kantone k\u00fcnftig umfassend f\u00fcr die biologische Vielfalt zu sorgen und die Waldpflege zu organisieren haben; der Bund soll ferner Massnahmen zur Erhaltung des Waldes und zur Behebung der Waldsch\u00e4den finanziell grossz\u00fcgiger als heute f\u00f6rdern. Zudem soll in der Verfassung ein im Vergleich zu heute strengeres Rodungsverbot und ein absolutes Kahlschlagverbot festgeschrieben werden. Die Initiative zielt damit auf einen verst\u00e4rkten Schutz des Waldes und auf eine Einschr\u00e4nkung der heutigen Nutzungsm\u00f6glichkeiten. </p>\n<p>Nicht nur der Bundesrat, sondern auch die Mitglieder der UREK lehnen die Volksinitiative grossmehrheitlich ab - nebst einigen Enthaltungen gab es keine Stimme daf\u00fcr. Die angeh\u00f6rten Vertreter aus dem Lager der Initianten haben die Kommissionsmitglieder nicht von ihrer Volksinitiative \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. Auch die UREK teilt die Bef\u00fcrchtungen des Bundesrates, dass die Volksinitiative gerade in der heutigen Zeit, da der Rohstoff Holz wieder st\u00e4rker gefragt ist, die Nutzungsm\u00f6glichkeiten im Wald zu stark einschr\u00e4nkt. Ausserdem l\u00f6st die Initiative nach Ansicht der Kommission ein finanzpolitisches Problem nicht, denn obwohl Bund und Kantone im Vergleich zum heutigen Verfassungsartikel wesentlich mehr waldpolitische Kompetenzen und Verantwortungen erhalten sollen, stellt die Volksinitiative nicht sicher, dass Bund und Kantonen f\u00fcr die entsprechenden zus\u00e4tzlichen Auflagen tats\u00e4chlich mehr Geld zur Verf\u00fcgung stehen w\u00fcrde. Man kann es auch anders formulieren: Eine konsequente Umsetzung der Formulierung von Artikel 77 Absatz 1 gem\u00e4ss Volksinitiative, wonach Bund und Kantone die Pflege des Waldes organisieren, h\u00e4tte m\u00f6glicherweise ungeahnte Kostenfolgen f\u00fcr Bund und Kantone. </p>\n<p>Interessanterweise machte sich im Verlauf der Anh\u00f6rung von Vertretern der Wald- und Holzwirtschaft, der Natur- und Umweltorganisationen sowie der Kantone durch die UREK keine Seite f\u00fcr die Initiative stark. Bei der Wald- und Holzwirtschaft selber sowie bei ihren wichtigen Bezugsgruppen scheint der Grundkonsens zu herrschen, dass die zu einseitig auf die Rolle des Staates fokussierte Volksinitiative der Waldwirtschaft in unserem Land keine bessere Zukunft beschert. Sie hilft nicht, die wirtschaftliche Situation der Waldeigent\u00fcmer und ihrer Forstbetriebe zu verbessern. Die Initiative behindert eher eine effiziente und produktive Bewirtschaftung und Pflege des Waldes, die jedoch vor dem Hintergrund der zunehmenden Anspr\u00fcche der Gesellschaft an die verschiedenen Funktionen und Leistungen des Waldes dringlicher denn je ist. Auch behindert sie eher die aus umwelt- und klimapolitischer Sicht absolut erw\u00fcnschte verst\u00e4rkte Nutzung des einheimischen, CO2-neutralen und nachwachsenden Rohstoffes Holz, einer der wenigen nutzbaren nat\u00fcrlichen Ressourcen in unserem Land.</p>\n<p>Bemerkenswert war f\u00fcr die Kommission auch der Hinweis der angeh\u00f6rten Vertreter aus dem Lager der Initianten, dass sie ihre Initiative allenfalls zur\u00fcckziehen w\u00fcrden, falls das Parlament beschliesse, auf die Revision des Waldgesetzes nicht einzutreten. Wir alle nahmen etwas \u00fcberrascht zur Kenntnis, dass gerade das Lager der Initianten in der Revision des Waldgesetzes eine grosse Bedrohung f\u00fcr die nachhaltige und multifunktionale Waldwirtschaft nach gutschweizerischer Tradition erkennt. Sie sind m\u00f6glicherweise sogar bereit, zugunsten des Waldgesetzes, Status quo, auf die Volksinitiative zu verzichten. Diese Perspektive beeinflusste m\u00f6glicherweise den einstimmigen Entscheid der Kommission f\u00fcr Nichteintreten auf die Revision des Waldgesetzes, auf die ich gleich zur\u00fcckkommen werde.</p>\n<p>Der Bundesrat selber schreibt in seiner Botschaft, das Waldgesetz vom 4. Oktober 1991 habe sich im Grundsatz bew\u00e4hrt. Anpassungen w\u00fcrden deshalb nur dort vorgenommen, wo diese zur Umsetzung der neuen Waldpolitik gem\u00e4ss Waldprogramm Schweiz unumg\u00e4nglich seien. Mit der Teilrevision des Waldgesetzes sollen insbesondere diejenigen Leistungen des Waldes und der Waldwirtschaft, die der Allgemeinheit zugutekommen, sichergestellt werden. Die vorgeschlagenen \u00c4nderungen betreffen in der Hauptsache die folgenden Punkte:</p>\n<p>Statische Waldgrenzen sollen nicht mehr wie bis anhin nur zwischen Wald und Bauzonen, sondern auch zwischen Wald und weiteren Nutzungszonen festgelegt werden k\u00f6nnen. Die Rodungsersatzpflicht soll abgeschw\u00e4cht werden, dies im Hinblick auf die laufende Zunahme der Waldfl\u00e4che vor allem im Berggebiet und auf der Alpens\u00fcdseite. Es sollen Vorrangfunktionen der W\u00e4lder festgelegt werden, auf deren Grundlage entsprechende Waldfl\u00e4chen ausgeschieden werden k\u00f6nnen. Leistungen im \u00f6ffentlichen Interesse sollen dabei priorisiert werden. Es sollen gesetzliche Grundlagen geschaffen werden, die den Waldeigent\u00fcmerinnen und Waldeigent\u00fcmern den Handel mit CO2-Zertifikaten und damit die Vermarktung der Senkenleistungen ihres Waldes im Sinne des Kyoto-Protokolls erm\u00f6glichen. Damit soll die Erreichung des CO2-Reduktionsziels aufgrund des Kyoto-Protokolls gef\u00f6rdert werden. Mit der Einf\u00fchrung der gesch\u00fctzten Ursprungsbezeichnung AOC sowie der Pr\u00fcfung der Holzverwendung bei Bauvorhaben des Bundes werden punktuell Anreize f\u00fcr die F\u00f6rderung von Holz geschaffen. Die Unterst\u00fctzung von gemeinsamen Massnahmen der Wald- und Holzwirtschaft f\u00fcr Werbung und Absatzf\u00f6rderung soll aufgehoben werden. Mit der Festlegung von Grundanforderungen an einen naturnahen Waldbau sollen \u00f6kologische Sch\u00e4den im Wald vermindert werden. Gleichzeitig soll damit den Waldbewirtschaftenden ihr Handlungsspielraum aufgezeigt werden. Die Aufgabenteilung zwischen Bund, Kantonen und Waldbewirtschaftenden soll durch Neustrukturierung der entsprechenden Artikel verdeutlicht werden.</p>\n<p>Das Endergebnis des Hearings in der Kommission war: Die von allen Seiten ge\u00e4usserte Unzufriedenheit mit der Revisionsvorlage des Bundesrates war so gross, dass die Kommission einstimmig beschloss, Ihnen Nichteintreten auf die Vorlage zu beantragen. Wie bereits erw\u00e4hnt, hat das Signal aus dem Lager der Initianten, dass sie bei einem Nichteintreten des Parlamentes auf die Gesetzesrevision ihre Initiative allenfalls zur\u00fcckziehen, das sehr klare Resultat mitbewirkt. Aus meiner Sicht ist jedenfalls bemerkenswert, dass eine bundesr\u00e4tliche Vorlage quer durch die Fraktionen auf einhellige Ablehnung gestossen ist.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20071206","MeetingVerbalixOid":1615,"IdSession":"4801","SpeakerFirstName":"Elmar","SpeakerLastName":"Bigger","SpeakerFullName":"Bigger Elmar","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":17,"CantonName":"St. Gallen","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1196928895903)\/","End":"\/Date(1196929694856)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877898726)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1196928895903+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1196929694857+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79205L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79205L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79205L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79205L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79205L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"79205","Language":"DE","IdSubject":"12512","VoteId":null,"PersonNumber":1279,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>De quoi s'agit-il? Il y a d'une part une initiative populaire, et d'autre part un projet de modification l\u00e9gale. Je les traiterai en m\u00eame temps parce qu'ils sont imbriqu\u00e9s.</p>\n<p>Le projet de modification de la loi sur les for\u00eats a une longue histoire. Il a notamment travers\u00e9 une proc\u00e9dure de consultation particuli\u00e8rement douloureuse, et le projet que nous a pr\u00e9sent\u00e9 le Conseil f\u00e9d\u00e9ral est une esp\u00e8ce de produit r\u00e9siduel de ce processus de broyage politique. Les auditions en commission ont montr\u00e9 que les milieux concern\u00e9s ne sont pas contents du projet. Les uns consid\u00e8rent que la r\u00e9vision de la loi sur les for\u00eats pr\u00e9sent\u00e9e par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral ne permet pas une exploitation plus \u00e9conomique de la for\u00eat; les autres, bizarrement, consid\u00e8rent que cette r\u00e9vision ne prot\u00e8ge pas assez la for\u00eat contre une surexploitation.</p>\n<p>La logique politico-administrative habituelle consisterait \u00e0 entrer en mati\u00e8re, \u00e0 d\u00e9lib\u00e9rer sur les articles, \u00e0 les amender, \u00e0 adopter la loi, \u00e9ventuellement \u00e0 affronter un r\u00e9f\u00e9rendum. La loi aurait aussi pu constituer un contre-projet indirect \u00e0 l'initiative populaire \"Sauver la for\u00eat suisse\".</p>\n<p>Pourtant, apr\u00e8s lecture des explications du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, puis au cours des auditions, la commission s'est peu \u00e0 peu pos\u00e9 des questions fondamentales sur la finalit\u00e9 de la r\u00e9vision de la loi. Plus on avan\u00e7ait dans la discussion, moins l'objectif de la r\u00e9vision semblait clair et pertinent. Au bout du compte, la commission a d\u00e9cid\u00e9, \u00e0 l'unanimit\u00e9, de proposer de ne pas entrer en mati\u00e8re sur le projet de modification de la loi sur les for\u00eats.</p>\n<p>J'aimerais illustrer les doutes formul\u00e9s en commission par quatre aspects, \u00e0 savoir: la rentabilit\u00e9 de l'exploitation de la for\u00eat; la croissance de la for\u00eat; la r\u00e9partition des t\u00e2ches entre la Conf\u00e9d\u00e9ration, les cantons et les exploitants; la question des puits de CO2. Il y a quelques autres aspects, mais enfin je me concentre sur ceux que j'ai \u00e9num\u00e9r\u00e9s.</p>\n<p>La question de la rentabilit\u00e9 de l'exploitation de la for\u00eat: \u00e0 l'origine, il y avait un probl\u00e8me \u00e9conomique. Dans le sillage de l'ouragan Lothar en 1999, les prix du bois avaient tellement chut\u00e9 qu'il n'\u00e9tait plus rentable d'exploiter la for\u00eat, en tout cas pas en respectant les prescriptions en vigueur.</p>\n<p>On \u00e9tait dans une situation de faible pression \u00e9conomique sur la for\u00eat, m\u00eame une pression \u00e9conomique insuffisante. Pour assurer son entretien et \u00e9viter un vieillissement excessif de la for\u00eat, il aurait fallu augmenter les subventions. La version du projet de loi mis en consultation, qui autorisait des coupes rases de deux hectares, aurait d\u00fb permettre d'abaisser les co\u00fbts de production. Entre-temps, la situation s'est compl\u00e8tement invers\u00e9e et le prix du bois a pris [PAGE 1819] l'ascenseur, d'une part parce qu'il y a une forte demande \u00e9nerg\u00e9tique - le bois comme substitut au mazout - et, d'autre part, parce qu'il y a aussi une forte demande pour la construction - le bois comme mat\u00e9riau de construction. Il est donc \u00e0 nouveau rentable d'exploiter la for\u00eat sur la base des conditions de la loi de 1991. Entre-temps, plus personne ne demande l'autorisation pour des coupes rases de deux hectares, et d'ailleurs cela ne figure plus dans le projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n<p>Deuxi\u00e8me point: la croissance de la for\u00eat dans les zones p\u00e9riph\u00e9riques. En Suisse, la for\u00eat reconquiert des surfaces agricoles abandonn\u00e9es, ce qui n'est pas en soi souhaitable. Actuellement, une fois que le peuplement a atteint un certain \u00e2ge - 10, 20 ou 30 ans, selon les cantons -, il est consid\u00e9r\u00e9 comme une for\u00eat et on ne peut plus couper les arbres sans en replanter ailleurs pour une surface \u00e9quivalente. Pour r\u00e9soudre ce probl\u00e8me, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral propose de porter uniform\u00e9ment l'\u00e2ge d'un peuplement \u00e0 50 ans avant qu'il ne soit consid\u00e9r\u00e9 comme une for\u00eat. Pour cela, cependant, il n'y a pas besoin de modifier la loi f\u00e9d\u00e9rale. En effet, les cantons peuvent d\u00e9j\u00e0 prendre cette d\u00e9cision.</p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral propose en outre de faire constater juridiquement l'emplacement des limites de la for\u00eat. Cela repr\u00e9sente un immense travail bureaucratique et il faudrait pour cela comparer la situation historique sur la base de vieilles photos a\u00e9riennes. Seulement, une fois que le constat est fait, la nouvelle for\u00eat - cette for\u00eat ill\u00e9gitime en quelque sorte - n'est pas pour autant coup\u00e9e. Le probl\u00e8me se pose toujours sur les terrains peu accessibles, ceux justement o\u00f9 exploiter la for\u00eat n'est gu\u00e8re rentable. Il est apparu \u00e0 la commission que le probl\u00e8me ne serait pas r\u00e9solu de la sorte et qu'il relevait plut\u00f4t de la politique agricole. Si ces terrains sont \u00e0 nouveau attrayants pour l'agriculture et en particulier pour l'\u00e9levage, alors il serait int\u00e9ressant de couper les arbres en question, en l'occurrence de les emp\u00eacher de pousser.</p>\n<p>Enfin, dernier point au sujet de la croissance de la for\u00eat, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a propos\u00e9 d'abroger l'article fondamental de la l\u00e9gislation suisse sur les for\u00eats, selon lequel l'aire foresti\u00e8re ne doit pas \u00eatre diminu\u00e9e, ceci sans que les cons\u00e9quences soient tr\u00e8s claires, puisque en m\u00eame temps, globalement, le projet \u00e9tait cens\u00e9 garantir une non-diminution de l'aire foresti\u00e8re.</p>\n<p>Le troisi\u00e8me point, c'est la r\u00e9partition des t\u00e2ches entre la Conf\u00e9d\u00e9ration, les cantons et les exploitants. Sur ce plan, le projet n'a convaincu personne. Au moment o\u00f9 la Conf\u00e9d\u00e9ration diminue son soutien financier aux cantons pour ce qui concerne la for\u00eat, elle voulait s'arroger des comp\u00e9tences r\u00e9glementaires de d\u00e9tail sous pr\u00e9texte d'unifier l'exploitation. Cette mani\u00e8re de faire ne peut qu'engendrer des tensions improductives. D'autre part, si la Suisse souffre de nombreux exc\u00e8s de f\u00e9d\u00e9ralisme dans de multiples domaines, cela ne semble pas vraiment \u00eatre le cas pour ce qui est de la for\u00eat.</p>\n<p>Sur le fond, l'id\u00e9e \u00e9tait d'abandonner le concept de \"multifonctionnalit\u00e9\" de la for\u00eat en cr\u00e9ant la loi de 1991. Il aurait fallu d\u00e9couper la for\u00eat en cinq zones correspondant \u00e0 cinq fonctions. Premi\u00e8re fonction: certaines for\u00eats auraient servi exclusivement \u00e0 la protection de la population et des biens de valeur notable; d'autres for\u00eats auraient \u00e9t\u00e9 r\u00e9serv\u00e9es exclusivement \u00e0 la conservation et \u00e0 l'am\u00e9lioration de la diversit\u00e9 biologique; d'autres for\u00eats seraient exploit\u00e9es pour le bois; d'autres encore utilis\u00e9es \u00e0 des fins de d\u00e9tente; et les derni\u00e8res le seraient pour l'am\u00e9lioration de la protection des eaux souterraines propres au captage. Personne n'a pu nous expliquer le sens de ce d\u00e9coupage. Au contraire, il est rapidement apparu \u00e0 la commission que c'\u00e9tait un non-sens: le m\u00eame hectare de for\u00eat peut remplir plusieurs fonctions et parfois m\u00eame les cinq fonctions \u00e0 la fois.</p>\n<p>D'autres aspects encore \u00e9taient contestables, comme de pr\u00e9voir qu'en r\u00e8gle g\u00e9n\u00e9rale, le garde forestier renonce \u00e0 marquer individuellement quels arbres peuvent \u00eatre abattus - cela s'appelle le martelage. Cela comporte le risque d'un d\u00e9s\u00e9quilibre de la structure d'\u00e2ge des peuplements si le propri\u00e9taire coupe syst\u00e9matiquement les arbres d'une tranche d'\u00e2ge donn\u00e9e parce que le march\u00e9 le demande.</p>\n<p>Bref, il est apparu \u00e0 la commission que la loi de 1991 fonctionnait bien et qu'il n'y avait pas de raison de la r\u00e9viser; elle est \u00e9quilibr\u00e9e et elle donne satisfaction aux propri\u00e9taires et prot\u00e8ge suffisamment la for\u00eat.</p>\n<p>Le quatri\u00e8me et dernier point est celui des puits de CO2. Vous savez que lorsqu'un arbre pousse, il absorbe du CO2 dans l'atmosph\u00e8re. Contre l'avis du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, le Parlement a demand\u00e9 que la Suisse, comme pays, fasse usage de la possibilit\u00e9 de comptabiliser l'accroissement du volume de bois sur pied comme une r\u00e9duction des \u00e9missions au sens du Protocole de Kyoto. Cela implique \u00e9videmment qu'une r\u00e9duction ult\u00e9rieure du volume de bois sur pied en raison d'une coupe, d'une temp\u00eate ou d'un incendie repr\u00e9sente des \u00e9missions au sens du Protocole de Kyoto, avec le risque de devoir acheter des certificats pour compenser.</p>\n<p>Dans cette loi, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral nous proposait de transf\u00e9rer la chance et le risque sur les propri\u00e9taires forestiers, ce qui correspond \u00e0 leurs souhaits. Le propri\u00e9taire dont la for\u00eat cro\u00eet aurait pu vendre des certificats de CO2; si le volume sur pied de sa for\u00eat baisse, par exemple \u00e0 cause d'une temp\u00eate, ce propri\u00e9taire aurait alors d\u00fb acheter des certificats pour compenser. Il est apparu aux yeux de la commission que cela \u00e9tait compl\u00e8tement illusoire et impossible \u00e0 imposer. Finalement, on peut \u00eatre certain que c'est la Conf\u00e9d\u00e9ration qui aurait pay\u00e9 en cas de diminution du volume sur pied. On aurait privatis\u00e9 le gain et socialis\u00e9 la perte. A la d\u00e9charge du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, il faut rappeler que cette proposition s'inscrivait dans les grandes lignes dans l'intention du Parlement. Mais il faudra de toute fa\u00e7on reconsid\u00e9rer la question des puits forestiers de CO2 parce que, pour la r\u00e9duction des gaz \u00e0 effet de serre, il est plus int\u00e9ressant d'avoir une for\u00eat jeune, qui cro\u00eet beaucoup et qui livre de la biomasse \u00e9nerg\u00e9tique climatiquement neutre, qu'une for\u00eat vieille, qui a beaucoup de bois sur pied, mais dont la croissance est faible. </p>\n<p>En r\u00e9sum\u00e9, la commission vous propose \u00e0 l'unanimit\u00e9 et sans abstention de ne pas entrer en mati\u00e8re, pour les raisons suivantes. Le probl\u00e8me de la rentabilit\u00e9 de la for\u00eat auquel on voulait r\u00e9pondre n'existe plus dans cette ampleur et le projet de loi n'y aurait de toute fa\u00e7on pas r\u00e9pondu. Non seulement le probl\u00e8me de la croissance de l'aire foresti\u00e8re n'aurait pas \u00e9t\u00e9 r\u00e9solu, mais il y aurait une croissance de l'aire bureaucratique en plus! Sur le plan du partage des t\u00e2ches, il nous a \u00e9t\u00e9 impossible de savoir quels probl\u00e8mes le projet devait r\u00e9soudre. En revanche, la nouvelle organisation en aurait assur\u00e9ment cr\u00e9\u00e9: en mati\u00e8re de CO2, on aurait socialis\u00e9 les pertes et renforc\u00e9 le vieillissement de la for\u00eat.</p>\n<p>J'en viens tr\u00e8s bri\u00e8vement \u00e0 l'initiative. C'\u00e9tait une sorte de r\u00e9f\u00e9rendum anticip\u00e9. Elle a \u00e9t\u00e9 lanc\u00e9e en r\u00e9action au paquet d'\u00e9conomies de la Conf\u00e9d\u00e9ration dans le cadre de la RPT et, surtout, en r\u00e9action \u00e0 l'avant-projet de loi sur les for\u00eats, qui pr\u00e9voyait une plus forte lib\u00e9ralisation du secteur. En refusant d'entrer en mati\u00e8re sur cette version att\u00e9nu\u00e9e de la loi, comme vous le propose la commission \u00e0 l'unanimit\u00e9, nous \u00f4tons sa raison d'\u00eatre \u00e0 l'initiative. Il n'y a pas besoin de modifier la Constitution f\u00e9d\u00e9rale pour maintenir le niveau de protection existant. Cette initiative est donc dans le meilleur des cas superflue et n'aurait qu'un effet symbolique. Comme le texte est confus, il n'est cependant pas exclu que l'initiative aboutisse \u00e0 une rigidification excessive, qui irait par exemple \u00e0 l'encontre des objectifs de protection du climat.</p>\n<p>Bref, il n'y a aucune raison de soutenir cette initiative, il y a seulement de bonnes raisons de ne pas le faire. A l'unanimit\u00e9 moins 4 abstentions, la commission vous recommande donc de rejeter l'initiative. Il appartiendra ensuite aux initiants de savoir s'ils veulent la maintenir ou la retirer. Leur position n'\u00e9tait pas compl\u00e8tement claire.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20071206","MeetingVerbalixOid":1615,"IdSession":"4801","SpeakerFirstName":"Roger","SpeakerLastName":"Nordmann","SpeakerFullName":"Nordmann Roger","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1196928266325)\/","End":"\/Date(1196928895903)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877898719)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1196928266327+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1196928895903+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79206L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79206L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79206L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79206L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=79206L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"79206","Language":"DE","IdSubject":"12512","VoteId":null,"PersonNumber":null,"Type":3,"Text":"<pd_text><p><b>1. Bundesgesetz \u00fcber den Wald </b></p>\n<p><b>1. 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