{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=12772L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=12772L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=934L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=934L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=934L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=934L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"934","Language":"DE","MeetingNumber":9,"IdSession":4717,"SessionNumber":17,"SessionName":"Sommersession 2007","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1181779200000)\/","Begin":"0800","Modified":"\/Date(1447070034760)\/","LegislativePeriodNumber":47,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Neunte Sitzung","SortOrder":9,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070003,IdSubject=12772L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070003,IdSubject=12772L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070003,IdSubject=12772L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070003,IdSubject=12772L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"12772","BusinessNumber":20070003,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.003","Title":"Staatsrechnung 2006","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Zweitrat - Deuxi\u00e8me Conseil\n","Modified":"\/Date(1447069327283)\/","TitleDE":"Staatsrechnung 2006","TitleFR":"Compte d'Etat 2006","TitleIT":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070015,IdSubject=12772L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070015,IdSubject=12772L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070015,IdSubject=12772L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070015,IdSubject=12772L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"12772","BusinessNumber":20070015,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"07.015","Title":"Voranschlag 2007. 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Das Programm sieht vor, dass wir mit diesen Gesch\u00e4ften am Dienstagmorgen um 8 Uhr weitermachen werden.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Die Beratung dieses Gesch\u00e4ftes wird unterbrochen</i></p>\n<p><i>Le d\u00e9bat sur cet objet est interrompu</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Schluss der Sitzung um 13.15 Uhr</i></p>\n<p><i>La s\u00e9ance est lev\u00e9e \u00e0 13 h 15</i></p>\n<p>[PAGE 910] </p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070614","MeetingVerbalixOid":1557,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Christine","SpeakerLastName":"Egerszegi-Obrist","SpeakerFullName":"Egerszegi-Obrist Christine","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":11,"Start":"\/Date(1181826875645)\/","End":"\/Date(1181826914801)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877926103)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1181826875647+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1181826914800+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81001L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81001L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81001L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81001L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81001L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"81001","Language":"DE","IdSubject":"12772","VoteId":null,"PersonNumber":1114,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Was soll man noch \u00fcber die Staatsrechnung sagen, da doch so vieles schon so gut gesagt worden ist, da wir sehen, dass die meisten der Kolleginnen und Kollegen schon nach Hause gegangen sind, und da wir sehen, dass die Zeit l\u00e4ngst abgelaufen ist?</p>\n<p>So m\u00f6chte ich Sie jetzt eigentlich etwas ganz anderes fragen: Hatten Sie schon mal Zahnweh? Erinnern Sie sich daran, wie f\u00fcrchterlich es schmerzte und wie sehr es das ganze Lebensgef\u00fchl beeintr\u00e4chtigte? Erinnern Sie sich auch daran, wie herrlich es war, als die Schmerzen nach einer Spritze wieder nachliessen? Nur: Kaum ist das Zahnweh jeweils weg, ist es ja so, dass sich der Normalzustand wieder einstellt. Kaum sind die Schmerzen weg, vergessen wir die Tortur und sind keineswegs gl\u00fccklich dar\u00fcber, dass wir kein Zahnweh mehr haben.</p>\n<p>Sehen Sie, genau so ist es mit den Finanzen. Sind sie in schlechter Verfassung, vergiften sie das ganze Staatsgeschehen. Sie erzeugen grimmige Verteilk\u00e4mpfe und geh\u00e4ssige Auseinandersetzungen. Kurz: Eine gereizte Stimmung durchzieht die ganze Politik. Sobald sie aber gesund und wieder im Lot sind, empfinden wir das als Normalzustand, und die Finanzpolitik interessiert nur noch am Rande oder gar nicht mehr. Man kann sich das merken: Finanzpolitik ist nur dann interessant, wenn die Finanzen in einem wirklich schlechten Zustand sind.</p>\n<p>Die Finanzen verschwinden aus dem Bewusstsein der Menschen und ganz sicher aus den Schlagzeilen der Medien. Das erleben wir alle in der Finanzkommission, wir sind im Moment nicht interessant. Dennoch bleiben die Zahlen allemal wichtig. Das Rechnungsergebnis 2006 ist der zweitbeste Abschluss der Bundesrechnung aller Zeiten. Daf\u00fcr geb\u00fchrt dem Bundesrat Dank, speziell dem Finanzminister, aber auch dem Bundespersonal, das auch einen grossen Teil zu diesem Erfolg beigetragen hat.</p>\n<p>Dieses gute Ergebnis ist auch das Resultat einer beharrlichen und konsequenten Finanzpolitik der letzten Jahre. Sicher hat auch die gute Konjunktur zu den Mehreinnahmen von 2,8 Milliarden Franken das ihre beigetragen. Aber - das ist wichtig und auch schon oft gesagt worden -: Ohne die beiden Entlastungsprogramme 2003 und 2004 w\u00e4re es nicht m\u00f6glich gewesen, dieses gute Resultat zu erreichen. Wir w\u00e4ren immer noch deutlich im roten Bereich, wenn wir diese Entlastungsprogramme nicht beschlossen h\u00e4tten.</p>\n<p>Ich streiche hier jetzt vieles von dem, was ich auch noch sagen wollte. Herr Loepfe hat das Substanzielle schon gesagt, und Sie wollen sicher nach Hause gehen. Was ich aber noch sagen m\u00f6chte, ist, dass der gute Rechnungsabschluss auch der Schuldenbremse zu verdanken ist. Diese restriktive Finanzpolitik konnte nur erreicht werden, weil wir durch die Schuldenbremse dazu gezwungen wurden. Leider greift die Schuldenbremse nicht \u00fcberall, und zwar greift sie dort nicht, wo es Fonds gibt, wie den Infrastrukturfonds, den Fin\u00f6V-Fonds. Diese werden wahrscheinlich gerade darum so gerne ge\u00e4ufnet, weil man sie so dem Instrument der Schuldenbremse entziehen kann. Aus diesem Grund hat die FDP-Fraktion einen Vorstoss mit dem Titel \"Volle Bremswirkung mit Erg\u00e4nzungsregel zur Schuldenbremse\" eingereicht. Wir wollen, dass in Zukunft alle Ausgaben dieser Schuldenbremse unterstellt werden, auch diejenigen, die in den Fonds \"seitengeparkt\" wurden.</p>\n<p>Ein solider Bundeshaushalt ist die Basis f\u00fcr eine prosperierende Schweiz. Er schafft Spielraum f\u00fcr Investitionen in die Zukunft der Schweiz, zum Beispiel im f\u00fcr unser Land sehr wichtigen Bereich der Bildung, Forschung und Innovation. Hier durften wir vom Finanzminister Ende der letzten Woche die frohe Botschaft vernehmen, dass die Bildung im Budget 2008 von K\u00fcrzungen praktisch verschont werden kann; das ist eine gute Nachricht. Ein solider Bundeshaushalt schafft auch die M\u00f6glichkeit, die Steuerbelastung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger und der Unternehmen zu senken. Sinken die Steuern, haben Privatpersonen und Firmen mehr Geld zur freien Verf\u00fcgung. Mit diesem Geld werden Investitionen get\u00e4tigt, was Arbeitspl\u00e4tze sichert und dem Staat wiederum Steuern einbringt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070614","MeetingVerbalixOid":1557,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Marianne","SpeakerLastName":"Kleiner","SpeakerFullName":"Kleiner Marianne","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":15,"CantonName":"Appenzell A.-Rh.","CantonAbbreviation":"AR","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":10,"Start":"\/Date(1181826561910)\/","End":"\/Date(1181826875645)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877926101)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1181826561910+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1181826875647+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81002L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81002L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81002L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81002L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81002L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"81002","Language":"DE","IdSubject":"12772","VoteId":null,"PersonNumber":453,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>C'est dans une salle pratiquement silencieuse que je vais pouvoir m'exprimer, ce qui fait du bien de temps en temps. C'est avec un montant positif de plus de 2 milliards de francs que le compte financier de la Conf\u00e9d\u00e9ration boucle son exercice 2006. Nous pouvons nous r\u00e9jouir de ce r\u00e9sultat en nette am\u00e9lioration par rapport aux pr\u00e9visions budg\u00e9taires et aux comptes 2005. Cependant, il n'en reste pas moins que le compte de r\u00e9sultats, qui tient compte de certains amortissements principalement en rapport avec la Caisse f\u00e9d\u00e9rale de pensions et de la caisse de pension de la Poste, de provisions et de r\u00e9\u00e9valuations dans les charges, ainsi que du remboursement de pr\u00eats dans les revenus, se solde par un surplus de revenus de 2 millions de francs seulement - et pas de 2 milliards de francs, comme l'a annonc\u00e9 par erreur le rapporteur de langue fran\u00e7aise -, soit un montant nettement inf\u00e9rieur \u00e0 celui du compte financier. Or, c'est bien ce chiffre qu'il faut retenir comme r\u00e9sultat r\u00e9el si l'on tient compte des montants n\u00e9cessaires aux amortissements de nos investissements et \u00e0 ceux des caisses de pension; amortissements qu'il faut bien financer sous une forme ou sous une autre.</p>\n<p>Avec le r\u00e9sultat 2006, le d\u00e9couvert au bilan diminue de 3,2 milliards de francs et la dette de 6,7 milliards de francs, ceci gr\u00e2ce pour une moiti\u00e9 au r\u00e9sultat financier et pour l'autre \u00e0 la vente d'une partie des actions Swisscom.</p>\n<p>Si nous pouvons nous r\u00e9jouir de l'inversion du cycle de l'augmentation de la dette qui a dur\u00e9 depuis trop longtemps en diminuant la dette avec l'exercice 2006, il n'en reste pas moins que sans la mise en oeuvre des mesures d'\u00e9conomies, que nous avons accept\u00e9es avec les programmes d'all\u00e8gement budg\u00e9taire 2003 et 2004, ce r\u00e9sultat n'aurait pas pu \u00eatre atteint. En effet, si nous faisons abstraction de la part des recettes qui doivent obligatoirement \u00eatre redistribu\u00e9es, les d\u00e9penses n'augmentent que de 0,3 pour cent, alors que le rench\u00e9rissement a \u00e9t\u00e9 de 1,1 pour cent, ce qui montre une bonne ma\u00eetrise des d\u00e9penses.</p>\n<p>Sans les mesures de frein \u00e0 l'endettement et d'\u00e9conomies, les d\u00e9penses auraient \u00e9t\u00e9 de 2,766 milliards de francs plus \u00e9lev\u00e9es, si l'on se r\u00e9f\u00e8re au plafond de d\u00e9penses autoris\u00e9es dans la planification financi\u00e8re. Sans les mesures d'\u00e9conomies, on aurait ainsi annul\u00e9 les r\u00e9sultats b\u00e9n\u00e9ficiaires r\u00e9alis\u00e9s dans l'exercice 2006 et obtenu un r\u00e9sultat proche de z\u00e9ro.</p>\n<p>Pour le surplus, outre les effets de la ma\u00eetrise des d\u00e9penses, il faut bien convenir aussi que l'am\u00e9lioration de la situation conjoncturelle a jou\u00e9 un r\u00f4le pr\u00e9pond\u00e9rant dans ce r\u00e9sultat, puisque les recettes ordinaires sont de 5,3 pour cent sup\u00e9rieures aux chiffres inscrits dans le budget et de 7,1 pour cent sup\u00e9rieures \u00e0 l'exercice pr\u00e9c\u00e9dent. Ainsi, ce sont 2,755 milliards de francs que la Conf\u00e9d\u00e9ration a encaiss\u00e9s de plus que pr\u00e9vu, dont une partie doit l\u00e9galement \u00eatre distribu\u00e9e, ce montant de recettes suppl\u00e9mentaires expliquant presque int\u00e9gralement l'am\u00e9lioration du r\u00e9sultat.</p>\n<p>Il n'en reste pas moins que malgr\u00e9 les effets positifs de l'am\u00e9lioration de la conjoncture \u00e9conomique, la quote-part de l'imp\u00f4t en pour cent du produit int\u00e9rieur brut a encore augment\u00e9 pour passer de 10,1 en 2004 \u00e0 10,5 en 2005, et \u00e0 10,8 en 2006. Cette tendance est inqui\u00e9tante, car seul un ratio d'un maximum de 10 pour cent du PIB permet \u00e0 l'\u00e9conomie de pouvoir investir, dans un objectif de croissance et de cr\u00e9ation de places de travail. Si l'on ajoute \u00e0 ce constat le fait que nos assurances sociales n'ont pas encore - et de loin - r\u00e9ussi \u00e0 \u00e9quilibrer leur situation de d\u00e9ficit structurel, nous voyons bien que la menace qui p\u00e8se sur la t\u00eate du citoyen contribuable, que ce soit sous la forme d'augmentation de la TVA, des cotisations sociales tant patronales que de l'employ\u00e9, de taxes de toutes sortes telles que celle sur le CO2 et la RPLP, est plus qu'une r\u00e9alit\u00e9.</p>\n<p>Ainsi, malgr\u00e9 le r\u00e9sultat de l'exercice 2006 des comptes de la Conf\u00e9d\u00e9ration, la pression fiscale n'en continuera pas moins d'\u00eatre d'actualit\u00e9, comme une \u00e9p\u00e9e de Damocl\u00e8s [PAGE 909] suspendue au-dessus de la t\u00eate des citoyennes et citoyens de ce pays et mena\u00e7ant aussi les entreprises. Cette tendance \u00e0 la hausse risque un jour de plomber toute \u00e9volution positive de notre \u00e9conomie qui est confront\u00e9e - elle le sera encore plus \u00e0 l'avenir - en m\u00eame temps \u00e0 une concurrence internationale acharn\u00e9e.</p>\n<p>Tout en vous recommandant d'accepter le compte d'Etat 2006 ainsi que le suppl\u00e9ment I au budget 2007, je ne puis qu'encourager le Conseil f\u00e9d\u00e9ral et ce Parlement \u00e0 continuer de faire preuve de prudence en mati\u00e8re d'engagements financiers non couverts, car, comme la roche Tarp\u00e9ienne est proche du Capitole, la r\u00e9cession de l'\u00e9conomie, plomb\u00e9e par la charge fiscale, n'est jamais loin d'une embellie.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070614","MeetingVerbalixOid":1557,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Andr\u00e9","SpeakerLastName":"Bugnon","SpeakerFullName":"Bugnon Andr\u00e9","SpeakerFunction":"1VP-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1181826299223)\/","End":"\/Date(1181826561910)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877926098)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1181826299223+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1181826561910+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81003L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81003L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81003L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81003L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81003L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"81003","Language":"DE","IdSubject":"12772","VoteId":null,"PersonNumber":254,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die FDP-Fraktion hat mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass die ordentliche Rechnung 2006 des Bundes mit einem \u00dcberschuss von \u00fcber 2,5 Milliarden Franken abschliesst. Das ist gegen\u00fcber dem Budget eine Verbesserung von 3,1 Milliarden Franken. Hierzu kommen - Frau Fr\u00f6sch: leider nur einmalig! - die ausserordentlichen Einnahmen von 3,2 Milliarden aus dem Verkauf der Swisscom-Aktien. Die Bruttoschulden konnten so um immerhin 6,7 Milliarden auf 123,6 Milliarden Franken reduziert werden. Das ist immer noch ein hoher, ein zu hoher Betrag. [PAGE 908] </p>\n<p>Ich habe gesagt: \"mit Genugtuung zur Kenntnis genommen\". Warum? Herr Zuppiger ist leider nicht mehr hier. Der gute Abschluss best\u00e4tigt n\u00e4mlich, dass die wesentlich freisinnig gepr\u00e4gte Wirtschafts-, Steuer- und Finanzpolitik, von Herrn Bundesrat Villiger eingeleitet und von Herrn Bundesrat Merz in pragmatisch ruhiger und sachlicher Art und ohne Marktschreierei weiter umgesetzt, ein Erfolg ist und dass sich die gelegentlich verlangten Opfer und Vorausleistungen auszahlen. Denn gute Konjunktur kommt nicht von alleine. Sie ist auch nicht nur Frucht des Konjunkturaufschwungs im Ausland, sondern ist wesentlich Folge von guten Rahmen- und Arbeitsbedingungen in der Schweiz. Diese gute Konjunktur hat nun dazu gef\u00fchrt, dass 2,8 Milliarden Franken Mehreinnahmen verzeichnet werden konnten, wovon 70 Prozent auf die drei Haupteinnahmequellen Verrechnungssteuer, Mehrwertsteuer und direkte Bundessteuer entfallen.</p>\n<p>Bei solchen Abweichungen stellt sich schnell die Frage nach der Budgetgenauigkeit und der dort verwendeten Sorgfalt oder der Politik des Pessimismus. Herr Direktor Siegenthaler von der Eidgen\u00f6ssischen Finanzverwaltung konnte in der Finanzkommission eine \u00fcberraschende Antwort geben. Seit 1991, also \u00fcber die Dauer von 16 Jahren, wurden die Einnahmen neunmal untersch\u00e4tzt und siebenmal \u00fcbersch\u00e4tzt. Die kumulierten Voranschl\u00e4ge und die kumulierten Rechnungen \u00fcber diese 16 Jahre zeigen gesamthaft ein Delta von gerade einmal 14 Millionen Franken oder 0,1 Prozent. Das verdient nicht Kritik, sondern das verdient ein Kompliment.</p>\n<p>Ein Kompliment verdient auch die Verwaltung unter der Federf\u00fchrung des Finanzdepartementes und der Finanzverwaltung, n\u00e4mlich daf\u00fcr, dass das Ausgabenwachstum mit 1,9 Prozent wesentlich unter dem Wachstum des Bruttoinlandproduktes von 4,2 Prozent gehalten werden konnte. Aber das ist auch eine Messgr\u00f6sse: Das Ausgabenwachstum ist immer noch dreimal h\u00f6her als die Zunahme der Teuerung. Wenn wir weitere Verbesserungen erreichen wollen, liegt es nicht alleine an der Verwaltung, sondern ganz wesentlich an uns, dem Parlament: Wir m\u00fcssen mit gutem Beispiel - Ausgabendisziplin und weniger Begehrlichkeiten - vorangehen.</p>\n<p>Zum guten Ergebnis haben, ich sage das mit Absicht, auch die Entlastungsprogramme 2003 und 2004 beigetragen; mit rund 4 Milliarden Franken pro Jahr wirken sie also nachhaltig. Gespannt warten wir vom Freisinn nun auch auf die Ergebnisse der Aufgaben\u00fcberpr\u00fcfung und der Verwaltungsreform. Bei diesen Projekten darf unseres Erachtens trotz des guten Abschlusses 2006 nicht nachgelassen werden. Ich bitte deshalb Herrn Bundesrat Merz - wahrscheinlich tut er es erst n\u00e4chste Woche -, zu den Medienberichten Stellung zu nehmen, nach denen er gesagt haben soll, die Aufgaben\u00fcberpr\u00fcfung und andere Massnahmen seien nicht mehr dringend.</p>\n<p>Nach dem Allgemeinen noch kurz zu einigen Details. Auffallend ist f\u00fcr mich, dass 91 Prozent der Bundesausgaben auf drei Sparten entfallen: Finanzen und Steuern als Durchlaufposten, soziale Wohlfahrt und Verkehr. Ein Ausgabenwachstum verzeichneten die Sparten Finanzen und Steuern, Bildung und Forschung, Landwirtschaft und soziale Wohlfahrt. Landwirtschaft und soziale Wohlfahrt verzeichneten prozentm\u00e4ssig ein sehr geringes Wachstum, aber umgelegt auf die Frankenbetr\u00e4ge ist es doch ein Wachstum, das hinterfragt und kritisch begleitet werden muss.</p>\n<p>Die Personalausgaben haben abgenommen und betragen mit 4,3 Milliarden Franken noch rund 8 Prozent der Gesamtausgaben. Diese Reduktion ist, es ist gesagt worden, eine Folge des Abbaus von 916 Vollzeitstellen bzw. 2,8 Prozent, womit von den 4000 einzusparenden oder abzubauenden Stellen \u00fcber 2200 abgebaut worden sind. Es ist aber festzustellen, dass unser Staat deswegen nicht zusammengebrochen ist. Dem Staatspersonal geb\u00fchrt Dank f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die unumg\u00e4nglichen Massnahmen.</p>\n<p>Zu den Vorrednerinnen und Vorrednern: Entgegen dem, was die Ratslinke Ihnen erz\u00e4hlt hat, ist der Bund nach wie vor ein guter, gesch\u00e4tzter und verl\u00e4sslicher Arbeitgeber.</p>\n<p>Im Namen der FDP-Fraktion beantrage ich Ihnen, die Rechnung 2006 und den Nachtrag I zum Voranschlag 2007 gutzuheissen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070614","MeetingVerbalixOid":1557,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Rudolf","SpeakerLastName":"Steiner","SpeakerFullName":"Steiner Rudolf","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":11,"CantonName":"Solothurn","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":8,"Start":"\/Date(1181825967520)\/","End":"\/Date(1181826299223)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877926095)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1181825967520+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1181826299223+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81004L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81004L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81004L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81004L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81004L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"81004","Language":"DE","IdSubject":"12772","VoteId":null,"PersonNumber":476,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Das Ergebnis der Staatsrechnung 2006 ist zweifelsohne erfreulich; das gilt ebenso f\u00fcr die Prognosen bez\u00fcglich der Einnahmen f\u00fcr das laufende und f\u00fcr das kommende Jahr. Wir danken dem gesamten Bundespersonal, das im vergangenen Jahr mit den beschr\u00e4nkt zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln eine gute Arbeit f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger geleistet hat und mit dem Geld haush\u00e4lterisch umgegangen ist. Klar ist f\u00fcr uns, dass bei den heutigen Perspektiven f\u00fcr das kommende Jahr auf reine Spar\u00fcbungen nach der Rasenm\u00e4hermethode zu verzichten ist. Minderausgaben sind gegebenenfalls dort angebracht, wo dies von der Sache her Sinn macht, also gezielt aufgrund einer politischen Abw\u00e4gung. Ich m\u00f6chte bei dieser Ausgangslage darauf verzichten, das wiederzugeben, was man in der Regel bei jeder Staatsrechnungsdebatte hier von uns geh\u00f6rt hat und was wir auch von meinen Vorrednerinnen und Vorrednern in einer \u00e4hnlichen Art und Weise wie bereits vor einem, zwei oder drei Jahren hier geh\u00f6rt haben. Ich m\u00f6chte vielmehr auf einzelne Punkte eingehen, die uns im jetzigen Zeitpunkt wichtig scheinen. </p>\n<p>Vor drei Jahren wurde vom Bundesrat eine umfassende Aufgaben\u00fcberpr\u00fcfung in Angriff genommen, mit dem ambiti\u00f6sen Ziel einer Reduktion der Staatsausgaben um bis zu 30 Prozent. Die \u00dcbungsanlage und die Zielvorgaben haben sich zwischenzeitlich ver\u00e4ndert, wie dies bei unrealistischen Eingangsvorgaben ja meistens der Fall ist. Die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler h\u00e4tten jedoch erwarten d\u00fcrfen, dass ihnen bez\u00fcglich tiefgreifender Umgestaltungen, wie sie in Aussicht gestellt wurden, vor den n\u00e4chsten Wahlen reiner Wein eingeschenkt werde, insbesondere im Bereich der sozialen Sicherheit, in welchem nach dem bundesr\u00e4tlichen Szenario in den n\u00e4chsten Jahren Reduktionen von mehreren Milliarden Franken erforderlich sein sollen. Dass nun aber in Fragen von gr\u00f6sstem \u00f6ffentlichem Interesse die Katze ganz bewusst bis nach den Wahlen im Sack gehalten wird, ist f\u00fcr uns nicht verst\u00e4ndlich und politisch auch nicht akzeptabel. Der Bundesrat hat hier seine Hausaufgaben, die er sich selbst aufgegeben hat, nicht rechtzeitig gemacht. Er schafft damit f\u00fcr die Wahlen Intransparenz statt Transparenz; das ist gegen\u00fcber den W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hlern nicht fair. Wir erwarten deshalb vom Bundesrat, dass er sich im Zusammenhang mit dem Finanzplan 2009-2011 auch klar und deutlich \u00fcber seine Absichten im Bereich der Aufgaben\u00fcberpr\u00fcfung \u00e4ussert.</p>\n<p>Die bessere Finanzlage des Bundes ist offenkundig auch der ausgezeichneten konjunkturellen Lage zu verdanken; auch meine Vorrednerinnen und Vorredner haben es gesagt. F\u00fcr uns ist deshalb klar, dass im heutigen wirtschaftlichen Umfeld und angesichts der Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt in der Lohnpolitik des Bundes zwingender Handlungsbedarf besteht. Zwar mag es zutreffen, dass bei bestimmten Spezialisten der Marktvergleich nach besonderen Massnahmen ruft. Wir stellen jedoch fest, dass der Bund generell bei qualifizierten Mitarbeitenden, und das ist beim Bund der Grossteil der Angestellten, nicht mehr als vorbildlicher Arbeitgeber wahrgenommen wird. Seit 16 Jahren wurde keine Reallohnerh\u00f6hung mehr gew\u00e4hrt. Die Bedingungen der Pensionskasse werden mit dem \u00dcbergang zum Beitragsprimat verschlechtert. Der Arbeitsdruck nimmt aufgrund der Reduktionen im Personalbereich zu. Es ist deshalb zwingend geboten, dass im Budget 2008 nebst dem Teuerungsausgleich, wie er heute auch in der Privatwirtschaft nicht nur verlangt, sondern auch gew\u00e4hrt wird, eine angemessene Reallohnerh\u00f6hung f\u00fcr alle Mitarbeitenden des Bundes vorgesehen wird.</p>\n<p>Ebenfalls zum Personalbereich noch zwei Bemerkungen: Wir haben mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen m\u00fcssen, dass im vergangenen Jahr die Zahl der Lehrstellen r\u00fcckl\u00e4ufig war, obwohl sich der Bundesrat nach wie vor zu einer Lehrstellenquote von 4 Prozent bekennt. Es mag sein, dass das mit dem VBS im Zusammenhang steht, Tatsache ist aber, dass wir auch in diesem Jahr und auch noch in den n\u00e4chsten beiden Jahren zu wenig Lehrstellen haben werden. Deshalb ist es n\u00f6tig, dass der Bund jetzt sofort handelt. Wir erwarten vom Bundesrat und vom Finanzdepartement, dass sie das Eidgen\u00f6ssische Personalamt beauftragen, hier einen Massnahmenplan auszuarbeiten, der f\u00fcr das Jahr 2007 und die folgenden Jahre zusammen mit den Verwaltungsabteilungen umgesetzt wird. Es n\u00fctzt jenen, die heute eine Lehrstelle suchen, nichts, wenn in vier oder f\u00fcnf Jahren irgendein Soll erreicht wird, dann, wenn gen\u00fcgend Lehrstellen auf dem Markt sein werden.</p>\n<p>Infolge des \u00dcbergangs zum Beitragsprimat steht uns beim Bund eine Pensionierungswelle bevor. Rund 2500 Mitarbeitende haben die M\u00f6glichkeit, noch vor dem 1. Juli 2008, wenn der Primatwechsel dann greifen soll, von einer vorzeitigen Pensionierung Gebrauch zu machen. Es ist davon auszugehen, dass weit \u00fcber die H\u00e4lfte dieser Personen im ersten Halbjahr 2008 in Pension gehen wird. Die Finanzdelegation hat bereits vor geraumer Zeit mit Unbehagen von dieser Situation Kenntnis genommen und Massnahmen zur Verhinderung eines Wissensverlustes gefordert. Wir bef\u00fcrchten, dass der Bundesrat die sich hier abzeichnenden Schwierigkeiten massiv untersch\u00e4tzt, und fordern ihn auf, zus\u00e4tzliche finanzielle Anreize f\u00fcr die Weiterbesch\u00e4ftigung wichtiger Mitarbeitender anzubieten. Rechtzeitiges Handeln tut hier not, wenn wir nicht riskieren wollen, dereinst fr\u00fchpensionierte Mitarbeitende f\u00fcr hohe Expertenhonorare als pseudoselbstst\u00e4ndige Berater wieder beiziehen zu m\u00fcssen, was mit Sicherheit teurer k\u00e4me und von niemandem verstanden w\u00fcrde.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070614","MeetingVerbalixOid":1557,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Urs","SpeakerLastName":"Hofmann","SpeakerFullName":"Hofmann Urs","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1181825592457)\/","End":"\/Date(1181825967520)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877926091)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1181825592457+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1181825967520+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81005L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81005L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81005L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81005L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81005L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"81005","Language":"DE","IdSubject":"12772","VoteId":null,"PersonNumber":1128,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die EVP/EDU-Fraktion stimmt den Bundesbeschl\u00fcssen zur Staatsrechnung 2006 zu, ebenso dem Nachtrag I zum Voranschlag 2007.</p>\n<p>Bei dieser Gelegenheit m\u00f6chten wir als Fraktion ganz bewusst den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Bundesverwaltung, aber auch der Parlamentsdienste unseren Dank und unsere Anerkennung f\u00fcr die Arbeit aussprechen, die sie im vergangenen Haushaltjahr gemacht haben. Ohne diese zuverl\u00e4ssige Arbeit w\u00e4re die Umsetzung von Beschl\u00fcssen und Entscheiden des Parlamentes und der Regierung schwerlich m\u00f6glich. Ich bitte den Bundesrat, diesen Dank auch weiterzuleiten. Er darf ohne Weiteres auch Auswirkungen in der Lohnt\u00fcte haben - dies auch noch als Vorbeugung mit Blick auf die Arbeitsmarktsituation mit einem grossen Bedarf an gutausgebildeten Leuten.</p>\n<p>Kurz einige Gedanken aus unserer Sicht zur Staatsrechnung 2006: Als positiv beurteilen wir die Tatsache, dass dank Mehreinnahmen von rund 2,7 Milliarden Franken und Minderausgaben von etwa 366 Millionen Franken in der Finanzrechnung ein erfreulicher \u00dcberschuss von rund 3,2 Milliarden Franken resultiert. Dank ausserordentlicher Einnahmen konnten erfreulicherweise die Schulden des Bundes reduziert werden. Aber Einnahmen\u00fcbersch\u00fcsse erh\u00f6hen das Risiko, dass in unserem Parlament die Finanzdisziplin erodiert und neue Forderungen gestellt werden. Ebenfalls positiv beurteilen wir die Einhaltung der Schuldenbremse. Daf\u00fcr sprechen wir den verantwortlichen Vorstehern der Departemente und Bundes\u00e4mter, aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundesverwaltung unseren Dank aus.</p>\n<p>Als eher negativ m\u00fcssen wir die Tatsache bezeichnen, dass unser Staatshaushalt durch eine gef\u00e4hrliche Eigendynamik der T\u00f6pfe, die ausserhalb der Bundeskasse stehen, nach wie vor in seinem Gleichgewicht gef\u00e4hrdet wird. Ich erw\u00e4hne hier als Beispiele den aktuellen Zustand der Arbeitslosenversicherung, den AHV-Fonds mit seinem Milliardenloch bei der IV und der bisherigen Weigerung unseres Parlamentes, [PAGE 907] diesen IV-Schuldenberg wirksam abzutragen; auch der verschuldete Fin\u00f6V-Fonds und die Kostenentwicklung bei der Neat sowie der in Flims von uns beschlossene, neugeschaffene Infrastrukturfonds sind ein solches Risiko.</p>\n<p>Auch die Einnahmenausf\u00e4lle aus der Unternehmenssteuerreform II und den Sofortmassnahmen bei der Ehepaarbesteuerung sind bis dato nicht gegenfinanziert, ebenso wenig wie die beschlossene Erh\u00f6hung der Prozents\u00e4tze der durchschnittlichen Wachstumsraten im BFI-Bereich. Die in der Vernehmlassung stehenden Projekte bei der Ehepaarbesteuerung beziehungsweise der Individualbesteuerung werden ebenfalls Einnahmenverluste ausl\u00f6sen. Mit Blick auf die Entwicklung der Zinsen werden die Schuldzinsen der verbleibenden, immer noch enormen Staatsschulden in den n\u00e4chsten Jahren wohl noch st\u00e4rker aufs Budget dr\u00fccken.</p>\n<p>Trotz positivem Abschluss der Staatsrechnung 2006 m\u00fcssen wir gegen\u00fcber uns selbst, aber auch gegen\u00fcber unseren Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrgern ehrlicher werden und unsere eigenen Anspr\u00fcche an unseren Staat auf allen Stufen auf ein vertretbares und vor allem finanzierbares Mass reduzieren, wenn wir unseren Staat der n\u00e4chsten Generation nicht finanziell bankrott \u00fcbergeben wollen.</p>\n<p>Gemeinsam m\u00fcssen wir uns deshalb zu einer rigorosen \u00dcberpr\u00fcfung der eigentlichen Kernaufgaben unseres Staates zusammenraufen. Prim\u00e4r gefordert sind hier die Regierungsparteien. Dabei darf Besitzstandwahrung nicht die oberste Maxime sein, sondern Ziel muss im allseitigen Interesse eine nachhaltige Gesundung unserer Staatsfinanzen sein. Wenn wir dieses Ziel nicht innert n\u00fctzlicher Frist erreichen, wird diese Zielerreichung immer teurer, ja unbezahlbar. Ich w\u00fcnsche uns allen den Mut, dieser Aufgabe auch im Wahljahr 2007 die n\u00f6tige Priorit\u00e4t zu geben.</p>\n<p>Die EVP/EDU-Fraktion empfiehlt Ihnen Zustimmung zu den Bundesbeschl\u00fcssen zur Staatsrechnung 2006 und zum Bundesbeschluss \u00fcber den Nachtrag I zum Voranschlag 2007.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070614","MeetingVerbalixOid":1557,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Markus","SpeakerLastName":"W\u00e4fler","SpeakerFullName":"W\u00e4fler Markus","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"EVP/EDU Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"E","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1181825312473)\/","End":"\/Date(1181825592457)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877926088)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1181825312473+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1181825592457+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81006L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81006L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81006L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81006L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81006L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"81006","Language":"DE","IdSubject":"12772","VoteId":null,"PersonNumber":1155,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>\"Schuld - schuldig - Schulden\" - das ist die protestantische Lehre meiner zwei Vorredner. Die Defizite h\u00e4ngen ihr zufolge allein vom Willen der Einzelnen ab, man kann sie, wenn man sich wohlverh\u00e4lt, vermeiden. Ansonsten ist man eben schuld f\u00fcr die Schulden.</p>\n<p>Wenn man ein bisschen realistischer ist, die Gesellschaft und die Wirtschaft einbezieht, muss man festhalten, dass Defizite eine konjunkturelle und eine strukturelle Seite haben. Ihre strukturelle Seite sind wir angegangen. Ich m\u00f6chte noch daran erinnern, dass die letzten Jahre ja sehr schwierige Jahre waren. Es wurde gesagt: Weil der Wirtschaftsmotor stockte, musste der Staat eben eingreifen. Es mussten Programme oder Invalidisierungen finanziert werden, die eben bei guter Konjunktur auch gar nicht n\u00f6tig gewesen w\u00e4ren: Diese Leute h\u00e4tten arbeiten k\u00f6nnen, was die Gesundheitskosten nicht in die H\u00f6he getrieben h\u00e4tte; diese Leute h\u00e4tten Steuern bezahlt usw. Es ist ein bisschen einfach, das voneinander abzutrennen. </p>\n<p>Die konjunkturelle Seite hat sich zum Gl\u00fcck jetzt auch ein bisschen, ja sogar stark verbessert. Die Staatsrechnung schliesst ausserordentlich erfreulich ab. Ich bin auch ganz der Meinung meiner Vorredner, dass man nat\u00fcrlich Schulden abbauen soll - falls man denn kann. Das Dilemma ist ja, dass nach einer gewissen Zeit, nachdem man jetzt strukturelle Spar\u00fcbungen gemacht hat - EP 2003, EP 2004, im Rahmen von 5 Milliarden Franken, nachhaltig, wiederkehrend -, auch ein Nachholbedarf respektive die Folgen fr\u00fcherer S\u00fcnden zu sp\u00fcren sind: der Auslagerungen, der Nichtbezahlung der Pensionskassenbeitr\u00e4ge, der Nichtsanierung der Pensionskassen von ausgelagerten Betrieben, der unvern\u00fcnftigen Senkung der Beitragszahlungen in die Arbeitslosenkasse usw. Dieses Dilemma zwischen weiteren Spar\u00fcbungen und dem Nachholbedarf gilt es vern\u00fcnftig zu l\u00f6sen.</p>\n<p>Schuldzuweisungen haben also keinen Sinn. Da sich meine beiden Vorredner auf die Schultern klopfen, muss ich mich fragen, in was f\u00fcr einem Staat ich eigentlich lebe: Sie haben es ja seit f\u00fcnfzig Jahren in den H\u00e4nden, es gibt ja eine satte b\u00fcrgerliche Mehrheit, man h\u00e4tte das ja auch viel fr\u00fcher schon regeln k\u00f6nnen! Die b\u00fcrgerliche Mehrheit muss heute nicht jammern und der Linken die Schuld zuweisen. Das ist ein bisschen einfach!</p>\n<p>Es wurde schon gesagt, die Zahlen wurden von den Kommissionssprechern genannt; ich verzichte darauf, sie zu wiederholen. H\u00f6chstens ein Hinweis zu den Personalausgaben: Diese haben wiederum abgenommen, und zwar um 4,3 Prozent. Damit betragen sie rund 8 Prozent der Gesamtausgaben. Im letzten Jahr wurden erneut 918 Vollzeitstellen abgebaut, das sind 2,8 Prozent. Es kam zu 50 Entlassungen, aber ich muss festhalten, dass ich gefragt habe, ob es H\u00e4rtef\u00e4lle gegeben habe, und man hat mir gesagt, dank der guten Konjunkturlage h\u00e4tten fast alle Leute eine Stelle gefunden und seien wegen dieser Entlassungen nicht pl\u00f6tzlich bei der Krankenkasse gelandet.</p>\n<p>Zu denken gibt hier einerseits das Soll des Lehrstellenangebotes von 4 Prozent oder 921 Lehrstellen. Das heisst, dass der Bundesrat das Ziel der 4 Prozent - es ist ganz wichtig, dass die jungen Leute Arbeit haben - um 50 Lehrstellen verfehlt hat. Das ist bedauerlich, wurde aber sehr gut begr\u00fcndet, unter anderem damit, dass beim VBS sehr viele Stellen abgebaut wurden und es zurzeit nicht m\u00f6glich ist, gleichzeitig auch Lehrstellen in diesem Bereich zu schaffen. Aber ich denke, das muss genau beobachtet werden.</p>\n<p>Andererseits ist der besorgniserregend kleine Anteil von Frauen im Kaderbereich immer noch eine Tatsache. Das braucht dringende Korrekturen, und angesichts der guten Wirtschaftslage sowie der erbrachten Sparanstrengungen ist meines Erachtens auch eine Reallohnerh\u00f6hung f\u00fcr das gesamte Bundespersonal eine \u00dcberlegung wert. Es sind also nicht nur die Kaderl\u00f6hne zu vergleichen, wobei dann gesagt wird, hier hinke man der Privatwirtschaft hintennach usw. Man sollte auch nicht nur die Leistungslohnseite betrachten, sondern daran denken, dass das Bundespersonal seit 1991 nie mehr in den Genuss einer Reallohnerh\u00f6hung gekommen ist.</p>\n<p>Wir stellen fest, dass der Bundeshaushalt dank anhaltend guter Konjunktur und erfolgreicher Sparanstrengungen wieder im Lot ist. Dank des \u00dcberschusses konnte man sogar die Schuldenbremse bez\u00fcglich der zus\u00e4tzlichen Ausgaben, die seit 2003 get\u00e4tigt wurden, auf null stellen; das ist doch erfreulich. Mit den verkauften Swisscom-Aktien konnten wir sogar die Schulden abbauen, sodass die Staatsquote von 11,3 auf heute 11 Prozent zur\u00fcckgegangen ist.</p>\n<p>Wir geh\u00f6ren also zu den Musterknaben und Musterm\u00e4dchen im europ\u00e4ischen Bereich. Es gibt also hier nichts zu klagen, wir haben wieder einen gewissen Handlungsspielraum. Es ist sehr wichtig, dass man eben beides macht: dass man diesen Handlungsspielraum wieder erlangt, mit entsprechenden R\u00fcckzahlungen, aber auch, dass man schaut, die aufgelaufenen Aufgaben auch wirklich wieder erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. </p>\n<p>Wir stellen weiter fest, dass die zu Ende gehende Legislatur unter dem Motto einerseits von fl\u00e4chendeckendem, striktem Sparen und andererseits von unvern\u00fcnftiger Ausgabenpolitik stand; ich erw\u00e4hne das Steuerpaket mit 4 Milliarden Franken, das gl\u00fccklicherweise durch ein Referendum abgewendet werden konnte, oder auch unn\u00f6tige R\u00fcstungsausgaben. Die Legislatur stand auch unter dem Motto der Weigerung der Mehrheit hier im Rat, auch die Einnahmenseite ernsthafter unter die Lupe zu nehmen und auf Steuergeschenke zu verzichten. Das b\u00fcrgerliche Credo, dass tiefere Steuern es richten werden, ist immer mit weiteren Sparpaketen verbunden, welche den politischen Handlungsspielraum einschr\u00e4nken.</p>\n<p>Ich werde Ihnen den Rest meiner Rede beim Budget vortragen, weil ich ein bisschen zu viel aufgeschrieben habe.</p>\n<p>Die Gr\u00fcnen sind mit der Rechnung und auch mit dem Nachtrag I zum Voranschlag 2007 einverstanden.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070614","MeetingVerbalixOid":1557,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Therese","SpeakerLastName":"Fr\u00f6sch","SpeakerFullName":"Fr\u00f6sch Therese","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1181824879660)\/","End":"\/Date(1181825312473)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877926085)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1181824879660+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1181825312473+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81007L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81007L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81007L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81007L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81007L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"81007","Language":"DE","IdSubject":"12772","VoteId":null,"PersonNumber":489,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nach einer f\u00fcnfj\u00e4hrigen Defizitperiode schliesst die Staatsrechnung 2006 mit einem \u00dcberschuss von 2,5 Milliarden Franken in der ordentlichen Rechnung. Den letzten \u00dcberschuss in der Finanzrechnung gab es im Jahr 2000; das ist lange her. Vor dieser Zeit zeigt der R\u00fcckblick bis 1992 eine durchgehende Defizitperiode von mindestens acht Jahren. So weit Sie in den Unterlagen in der Botschaft nachschauen k\u00f6nnen - es gibt eine sch\u00f6ne Darstellung -, hat man mit Ausnahme der Jahre 2000 und 2006 immer Defizite gehabt. Ein positives Ergebnis ist also in der j\u00fcngeren Finanzhaushaltgeschichte unseres Landes ein seltenes Ereignis. Wir sollten das \u00e4ndern und ein positives Ergebnis zum Normalzustand machen. Defizite sollten die Ausnahme bilden, wie es fr\u00fcher einmal war.</p>\n<p>Ein Wirtschaftswachstum von nominell unglaublichen 4,2 Prozent hat die Steuereinnahmen sprudeln lassen, vor allem bei der Mehrwertsteuer, der direkten Bundessteuer und der Verrechnungssteuer. Erlauben Sie mir an dieser Stelle - ich hoffe, dies auch in Ihrem Namen tun zu d\u00fcrfen -, den Steuerzahlern in der ganzen Schweiz zu danken. Die Einnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent oder 3,6 Milliarden Franken. Hier zeigt sich der Segen einer guten, bl\u00fchenden Wirtschaft und eines Wirtschaftswachstums: Die Staatseinnahmen steigen, und gleichzeitig sinkt die Arbeitslosigkeit. Es steigen aber auch die Einnahmen der Sozialversicherungen, w\u00e4hrend deren Ausgaben sinken. Es hat also zweimal einen positiven Effekt. Es gilt also, alles zu tun, was in unseren Kr\u00e4ften liegt - das ist unsere Aufgabe als Parlament -, daf\u00fcr zu sorgen, dass auch in Zukunft ein gesundes Wirtschaftswachstum stattfinden kann. Dazu geh\u00f6ren m\u00f6glichst zahlreiche und starke Standortvorteile; dazu geh\u00f6rt auch ein gesunder Bundeshaushalt.</p>\n<p>Die Ausgaben stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent oder rund 1 Milliarde Franken; sie stiegen also st\u00e4rker als die Teuerung, jedoch weniger als das Wirtschaftswachstum und viel weniger als die Einnahmen. Die Staatsquote des Bundes hat sich somit von 11,3 auf 11 Prozent zur\u00fcckgebildet. Das ist \u00e4usserst positiv. Das moderate Ausgabenwachstum ist das Resultat einer konsequenten Ausgabendisziplin und eben auch der Entlastungsprogramme 2003 und 2004. \u00dcber das Erreichte kann man sich freuen, der Bundesverwaltung und dem Bundesrat ist unser Dank auszusprechen; sie haben ihn verdient. Ich darf noch Herrn Zuppiger sagen, dass die CVP - also nicht nur die SVP - massgeblich am Erfolg beteiligt war. Die SVP h\u00e4tte das allein nicht geschafft, umso weniger, als sie hier mit dem linken Ratsteil nicht gleicher Meinung war. </p>\n<p>F\u00fcr \u00dcbermut und Freudent\u00e4nze ist jedoch noch kein Grund. Die Erfolgsrechnung, welche eigentlich das betriebswirtschaftliche und das tats\u00e4chliche Ergebnis zeigt, schliesst nur mit einer schwarzen Null. Die Differenz zur Finanzrechnung begr\u00fcnden vor allem die 2006 wiederum angefallenen Abschreibungen im Zusammenhang mit der Altlastenbereinigung der Pensionskassen des Bundes und der Post; dies in der H\u00f6he von 1,3 Milliarden Franken bei der Publica und andererseits 0,4 Milliarden Franken bei der Pensionskasse der Post. Mit dem \u00dcberschuss der Finanzrechnung in der H\u00f6he von 2,5 Milliarden und dem Erl\u00f6s aus dem Verkauf von Swisscom-Aktien in der H\u00f6he von 3,2 Milliarden Franken konnten die Schulden reduziert werden; dies, nachdem die Schulden in den letzten sechs Jahren immer nur kontinuierlich angestiegen waren. Die Schulden betragen jedoch brutto immer noch 124 Milliarden und netto 91 Milliarden Franken. Trotzdem sind aber die Fremdkapitalzinsen um 12 Prozent auf rund 4 Milliarden Franken gestiegen - wir zahlen 4 Milliarden Fremdkapitalzinsen. Wir geben somit f\u00fcr die Verzinsung unserer Schulden etwa gleich viel aus wie f\u00fcr die Bildung und die Forschung. Stellen Sie sich vor, was wir gerade in der Bildung und Forschung tun k\u00f6nnten, wenn wir keine Zinsen bezahlen m\u00fcssten! Es ist aber auch mehr, als wir f\u00fcr die Landwirtschaft oder f\u00fcr die Armee ausgeben. In Anbetracht der weiter steigenden Zinss\u00e4tze - und das zeichnet sich ab! - ist ein weiterer Schuldenabbau n\u00f6tig. Ansonsten schr\u00e4nkt auch die Zinslast unseren finanziellen Handlungsspielraum zunehmend ein.</p>\n<p>Der Gesundung des Bundeshaushaltes sind wir letztes Jahr einen Schritt n\u00e4hergekommen; eine Reihe von Entscheiden des Parlamentes d\u00e4mpft jedoch die Hoffnung auf Gesundung. Der Patient ist noch nicht gesund, es braucht noch grosse Anstrengungen; diese sind aber zum Teil bereits wieder infrage gestellt, wie Sie erkennen, wenn Sie sehen, was das Parlament in letzter Zeit beschlossen hat. Das Parlament hat massive zuk\u00fcnftige Mehrausgaben beschlossen, oder es sind solche in Beratung. Beispielsweise haben wir die HGV-Anschl\u00fcsse beschlossen, den Rahmenkredit f\u00fcr die konzessionierten Transportunternehmen erh\u00f6ht, den Infrastrukturfonds Verkehr gebildet und gespiesen. Auch der \u00dcbergang zum neuen Finanzausgleich kostet den Bund Geld; wir haben die Zeitungstransporte von Neuem subventioniert, sofern der Entscheid in dieser Richtung best\u00e4tigt wird. Sie kennen das Problem der Publica, der Pensionskasse des Bundes, das noch lange nicht bereinigt ist. Schon im n\u00e4chsten Jahr werden zus\u00e4tzliche Ausgaben von rund 5 Milliarden Franken anfallen und unsere Schuldenlast wieder vergr\u00f6ssern. Dar\u00fcber hinaus drohen Milliardenausgaben, die noch in keiner Finanzplanung zu sehen sind: Die Entschuldung der IV z. B. ist eine Riesenaufgabe; da geht es um Milliardenbetr\u00e4ge. Dann taucht auch schon die Pensionskasse der SBB in der Diskussion auf, und es wurde ja auch dar\u00fcber beraten, m\u00f6glicherweise Familienerg\u00e4nzungsleistungen einzuf\u00fchren - das w\u00e4re ein riesiger Brocken.</p>\n<p>Die Vorgaben der Schuldenbremse wurden im Jahr 2006 \u00fcbertroffen. Die Schuldenbremse hat sich in den letzten Jahren bew\u00e4hrt. Das ist ein wesentlicher Grund daf\u00fcr, dass wir diese \u00dcbersch\u00fcsse erzielt haben und die Schulden etwas abbauen konnten. Die Bedingungen der Schuldenbremse, n\u00e4mlich Ausgaben gleich Einnahmen, wirken disziplinierend. Deshalb wachsen auch die Bestrebungen, die Schranken der Schuldenbremse zu umgehen, indem man versucht, beabsichtigte Ausgaben \u00fcber Fonds oder per Spezialgesetze abzusichern - ich erinnere an die Fonds des \u00f6ffentlichen Verkehrs und an den Minderheitsantrag im Rahmen der BFI-Botschaft, die n\u00e4chstens beraten wird. Mit einem solchen Vorgehen werden die Budgetflexibilit\u00e4t und der finanzpolitische Spielraum zunehmend eingeschr\u00e4nkt, und die Schuldenbremse wird geschw\u00e4cht. Das ist eine grosse Gefahr, wie Sie erkennen, wenn Sie sehen, wie viel in diesem Bundeshaushalt noch nicht gebunden ist. Der ganze Sozialbereich ist gesetzlich geregelt, da kann man nichts machen. Es bleibt also schon jetzt relativ wenig \u00fcbrig, wo Sie mit der Schuldenbremse ansetzen k\u00f6nnen, wenn es n\u00f6tig wird. Wenn Sie diesen Spielraum noch weiter eingrenzen, wird die Schuldenbremse eines Tages wirkungslos.</p>\n<p>In einer Zeit wirtschaftlichen Wachstums ist die Gefahr, dass grossz\u00fcgig neue Ausgaben get\u00e4tigt werden, eben gross. Wir haben jetzt jedoch die Chance, den Bundeshaushalt in Ordnung zu bringen, die angeh\u00e4uften Schulden abzubauen und die Staats- und Fiskalquote wieder zu senken, nachdem die Schulden und auch die Staats- und Fiskalquote \u00fcber viele Jahre gestiegen sind. Jetzt haben wir die Chance umzukehren. Das sind Ziele, die man seit Jahren anstrebt. Um diese Ziele zu erreichen, m\u00fcssen wir uns auch in guten Zeiten antizyklisch verhalten. Diese in finanziell schlechten Zeiten hier oft geh\u00f6rte Forderung ist weitgehend verstummt; es sind wenige Jahre her, seit hier fast jeden Tag von antizyklischem Verhalten gesprochen wurde, in dem Sinne, man m\u00fcsse jetzt mehr ausgeben, damit die Wirtschaft in Schwung komme. Jetzt m\u00fcssen Sie Wort halten und sich auch in guten Zeiten antizyklisch verhalten. Die Regel gilt ja vor allem in guten Zeiten; ansonsten k\u00f6nnen Sie sich in schlechten [PAGE 906] Zeiten gar nicht antizyklisch verhalten. \"Spare in der Zeit, so hast du in der Not.\" Diese Volksweisheit gilt auch f\u00fcr uns.</p>\n<p>Im Namen der CVP-Fraktion bitte ich Sie, der Staatsrechnung und den entsprechenden Bundesbeschl\u00fcssen sowie dem Nachtrag I zum Budget 2007 zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070614","MeetingVerbalixOid":1557,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Arthur","SpeakerLastName":"Loepfe","SpeakerFullName":"Loepfe Arthur","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":16,"CantonName":"Appenzell I.-Rh.","CantonAbbreviation":"AI","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1181824287879)\/","End":"\/Date(1181824879660)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877926080)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1181824287880+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1181824879660+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81008L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81008L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81008L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81008L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81008L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"81008","Language":"DE","IdSubject":"12772","VoteId":null,"PersonNumber":526,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich kann es vorwegnehmen, auch die SVP-Fraktion wird der Staatsrechnung 2006 und dem Nachtrag I zum Voranschlag 2007 zustimmen.</p>\n<p>Mit dem guten Ergebnis k\u00f6nnen nach jahrelangem Anh\u00e4ufen eines riesigen Schuldenbergs endlich auch einmal Schulden abgebaut werden. Diese Entwicklung ist erfreulich und darf sicher zum Teil auf eine konsequente Sparpolitik der SVP zur\u00fcckgef\u00fchrt werden. <i>(Unruhe) </i>Denn dank der SVP ist es zu Entlastungsprogrammen gekommen, dank ihrer konsequenten Sparpolitik wurden der Bundesrat und Sie im Parlament in einer Mehrheit zu einem sorgsameren Umgang mit den Steuergeldern animiert.</p>\n<p>Und dennoch, wir sind noch lange nicht am Ziel: Die Staatsquote liegt mit 11 Prozent immer noch um 1 Prozentpunkt \u00fcber dem von der SVP geforderten Plafond. Wenn man zudem sieht, was alles an neuen Aufgaben und auch Ausgaben auf uns zukommen k\u00f6nnte, wenn alles realisiert wird, was da \u00fcberall gew\u00fcnscht wird, wird die Freude ob diesem guten Rechnungsabschluss rasch wieder getr\u00fcbt. Wenn der Bundesrat vielleicht auch angesichts der guten Einnahmen, zu denen er notabene nicht sehr viel beigetragen hat, seinen eigenen Terminplan f\u00fcr die Aufgaben\u00fcberpr\u00fcfung bereits wieder ab\u00e4ndert und verschiebt - angeblich wegen besonderer Befindlichkeiten im Wahljahr -, bin ich eher etwas erstaunt. Gerade auch in einem Wahljahr muss uns die Sanierung der Bundesfinanzen am Herzen liegen! Sie muss zumindest all jenen am Herzen liegen, welche nicht laufend nach neuen Steuern, Abgaben und Geb\u00fchren rufen und nicht bereit sind, diese zu akzeptieren. </p>\n<p>Es muss uns unbedingt gelingen, das Wachstum der Ausgaben nachhaltig zu beschr\u00e4nken. Es darf nicht sein, dass sich das Ausgabenwachstum in Zukunft weiterhin weit \u00fcber dem BIP-Wachstum bewegt. Darum m\u00fcssen wir die Aufgaben und Ausgaben \u00fcberpr\u00fcfen und dort beschr\u00e4nken, wo sie f\u00fcr den Bund nicht unbedingt zwingend notwendig sind. Vielleicht m\u00fcssen wir sogar ein neues Paket zur Aufgabenentflechtung zwischen Bund und Kantonen ins Auge fassen und damit dem F\u00f6deralismus noch mehr Bedeutung zukommen lassen.</p>\n<p>Ich warne jetzt schon davor, angesichts der guten Konjunkturlage die Schleusen bei den Ausgaben zu \u00f6ffnen. Im Gegenteil: Die SVP-Fraktion fordert vom Bundesrat jetzt schon, seinen Weisungen vom Februar dieses Jahres f\u00fcr den Voranschlag 2008 sowie die Legislaturplanung 2008-2011 [PAGE 905] strikte Folge zu leisten. Andernfalls sind wir erneut gezwungen, dem Parlament eine Reihe von Sparantr\u00e4gen vorzulegen. Wenn wir die verheerende Defizit- und Schuldenwirtschaft der letzten 15 Jahre endlich beenden wollen, haben wir alle, die hier Verantwortungstr\u00e4ger sind, daf\u00fcr zu sorgen, dass in konjunkturell guten Jahren m\u00f6glichst viel von den aufgelaufenen Schulden getilgt wird und dass wenn immer m\u00f6glich auch die Steuern wieder gesenkt werden k\u00f6nnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070614","MeetingVerbalixOid":1557,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Bruno","SpeakerLastName":"Zuppiger","SpeakerFullName":"Zuppiger Bruno","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1181824008332)\/","End":"\/Date(1181824287879)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877926074)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1181824008333+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1181824287880+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81009L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81009L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81009L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81009L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81009L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"81009","Language":"DE","IdSubject":"12772","VoteId":null,"PersonNumber":1132,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Je m'efforcerai de rendre mon rapport aussi bref que possible et surtout compl\u00e9mentaire \u00e0 celui du rapporteur de langue allemande.</p>\n<p>Le compte financier 2006 se solde par un exc\u00e9dent de 2,5 milliards de francs, alors qu'un d\u00e9ficit de 586 millions de francs avait \u00e9t\u00e9 pr\u00e9vu. Ce r\u00e9sultat s'entend sans la vente des actions Swisscom. Apr\u00e8s s'\u00eatre sold\u00e9 pendant des ann\u00e9es par des d\u00e9ficits parfois \u00e9lev\u00e9s, le compte de la Conf\u00e9d\u00e9ration a affich\u00e9 en 2006 un exc\u00e9dent spectaculaire. La forte hausse des recettes l'explique pour l'essentiel. De son c\u00f4t\u00e9, l'augmentation des d\u00e9penses a \u00e9t\u00e9 contenue. Par rapport \u00e0 l'ann\u00e9e pr\u00e9c\u00e9dente, les d\u00e9penses ont progress\u00e9 de 1,9 pour cent, soit moins que le produit int\u00e9rieur brut qui s'est accru de 4,2 pour cent durant la m\u00eame p\u00e9riode. La quote-part de l'Etat a de la sorte l\u00e9g\u00e8rement diminu\u00e9, passant \u00e0 11 pour cent du PIB.</p>\n<p>Avec un exc\u00e9dent de 2 milliards de francs, le compte de r\u00e9sultats fait lui aussi nettement mieux que pr\u00e9vu au budget. La diff\u00e9rence entre l'exc\u00e9dent du compte financier et celui du compte de r\u00e9sultats est principalement due aux mesures d'amortissement li\u00e9es \u00e0 la prise en charge par la Conf\u00e9d\u00e9ration des d\u00e9couverts techniques de la Caisse f\u00e9d\u00e9rale de pensions et de la caisse de pension de la Poste \u00e0 hauteur de 1,7 milliard de francs.</p>\n<p>Apr\u00e8s avoir enregistr\u00e9 une hausse continuelle au cours des six derni\u00e8res ann\u00e9es, la dette a pu \u00eatre r\u00e9duite de 6,7 milliards de francs gr\u00e2ce \u00e0 l'exc\u00e9dent du compte financier et aux recettes extraordinaires, ainsi qu'\u00e0 la diminution des fonds de tr\u00e9sorerie. Les exigences du frein \u00e0 l'endettement sont largement satisfaites puisque les d\u00e9penses sont inf\u00e9rieures de 2,7 milliards de francs au plafond prescrit.</p>\n<p>En ce qui concerne le d\u00e9tail, je vous pr\u00e9senterai les d\u00e9penses et quelques consid\u00e9rations par groupes de t\u00e2ches. D'abord, la pr\u00e9voyance sociale qui caracole toujours en t\u00eate avec des d\u00e9penses de plus de 14 milliards de francs, ce qui repr\u00e9sente 27 pour cent de l'ensemble des d\u00e9penses de la Conf\u00e9d\u00e9ration. Mais on doit constater que cette augmentation, cette ann\u00e9e, a \u00e9t\u00e9 limit\u00e9e \u00e0 0,2 pour cent. On a \u00e9galement un chapitre tr\u00e8s important, les finances et les imp\u00f4ts, mais c'est un groupe; ce n'est pas un groupe de t\u00e2ches au sens propre du terme, c'est un compte de transfert puisqu'il enregistre des quotes-parts de tiers aux recettes de la Conf\u00e9d\u00e9ration. Constatons encore que le trafic constitue la deuxi\u00e8me t\u00e2che de la Conf\u00e9d\u00e9ration avec 7,6 milliards de francs de d\u00e9penses au compte 2006, en diminution de 181 millions de francs. Les d\u00e9penses consacr\u00e9es \u00e0 la d\u00e9fense nationale s'\u00e9l\u00e8vent \u00e0 4,4 milliards de francs, alors que celles pour la formation et la recherche fondamentale ont atteint 4 milliards de francs, soit 26 millions de francs de moins que l'ann\u00e9e pr\u00e9c\u00e9dente. Avec 3,8 milliards de francs, l'agriculture et l'alimentation constituent la cinqui\u00e8me t\u00e2che de l'Etat f\u00e9d\u00e9ral. Les d\u00e9penses pour les relations avec l'\u00e9tranger se chiffrent \u00e0 2,4 milliards de francs, soit 47 millions de francs de moins qu'en 2005.</p>\n<p>Les six autres groupes de t\u00e2ches se r\u00e9partissent les 4,5 milliards de francs restants. L\u00e0 \u00e9galement, on constate qu'il y a des diminutions, comme par exemple dans les d\u00e9penses du domaine justice et police, budg\u00e9tis\u00e9es \u00e0 763 millions de [PAGE 904] francs, qui marquent le pas et diminuent \u00e0 697 millions de francs.</p>\n<p>Selon le classement des d\u00e9penses par nature, on distingue les d\u00e9penses courantes et les d\u00e9penses d'investissement. Ici, il faut constater que les d\u00e9penses d'investissement sont en diminution par rapport \u00e0 2005. Globalement, les programmes d'all\u00e8gement 2003 et 2004 ont \u00e9t\u00e9 mis en oeuvre int\u00e9gralement. Si on y ajoute le plan d'abandon de t\u00e2ches, ils ont exerc\u00e9 des effets consid\u00e9rables sur les d\u00e9penses qui diminuent de ce fait de 4 milliards de francs au total en 2006. A noter encore \u00e0 ce chapitre que les d\u00e9penses de personnel s'\u00e9l\u00e8vent \u00e0 4,3 milliards de francs et qu'elles sont en r\u00e9gression de 172 millions de francs par rapport \u00e0 2005.</p>\n<p>En ce qui concerne le bilan, j'aimerais faire la remarque suivante: pour la premi\u00e8re fois depuis l'an 2000, le bilan enregistre une \u00e9volution positive, soit une diminution de la dette de 6,7 milliards de francs, laquelle passe ainsi \u00e0 123,6 milliards de francs. Le bilan, dont le total a atteint 159 milliards de francs \u00e0 fin 2006, pr\u00e9sente un d\u00e9couvert de 91 milliards de francs, soit 3,2 milliards de francs de moins que l'ann\u00e9e pr\u00e9c\u00e9dente.</p>\n<p>Permettez-moi maintenant d'\u00e9mettre quelques consid\u00e9rations g\u00e9n\u00e9rales pour vous expliquer les discussions qui se sont d\u00e9roul\u00e9es au sein de la Commission des finances. Sur la base du rapport de r\u00e9vision du Contr\u00f4le f\u00e9d\u00e9ral des finances et apr\u00e8s de longues d\u00e9lib\u00e9rations, la commission approuve dans son ensemble le compte d'Etat 2006 de la Conf\u00e9d\u00e9ration.</p>\n<p>Les principales remarques ont port\u00e9 sur les points suivants: l'am\u00e9lioration des comptes en g\u00e9n\u00e9ral, l'effet b\u00e9n\u00e9fique des programmes d'all\u00e8gement sur les d\u00e9penses, le non-\u00e9puisement d'un grand nombre de cr\u00e9dits, l'\u00e9volution r\u00e9jouissante des recettes et la situation g\u00e9n\u00e9rale de l'endettement. La discussion a \u00e9galement port\u00e9 sur le compte rendu des s\u00e9ances consacr\u00e9es aux entreprises de la Conf\u00e9d\u00e9ration: les CFF, la Poste, Swisscom, Skyguide et RUAG. La situation des caisses de pension, notamment leur recapitalisation, pr\u00e9occupe toujours la Commission des finances, qui continuera de suivre ce dossier de pr\u00e8s. La commission critique surtout la mise en oeuvre de la strat\u00e9gie que la Conf\u00e9d\u00e9ration a fix\u00e9e pour Skyguide en sa qualit\u00e9 de propri\u00e9taire.</p>\n<p>Pour le reste, c'est \u00e0 l'unanimit\u00e9 moins 1 abstention que votre commission vous propose d'approuver le projet d'arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral I concernant le compte d'Etat de la Conf\u00e9d\u00e9ration suisse pour l'ann\u00e9e 2006; par 19 voix contre 1 et 2 abstentions, d'approuver le projet d'arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral II concernant les comptes du fonds pour les grands projets ferroviaires pour l'ann\u00e9e 2006; \u00e0 l'unanimit\u00e9, d'approuver le projet d'arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral III concernant les comptes 2006 du domaine des EPF; et \u00e0 l'unanimit\u00e9 moins 1 abstention, le projet d'arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral IV concernant le compte 2006 de la R\u00e9gie f\u00e9d\u00e9rale des alcools.</p>\n<p>Pour le suppl\u00e9ment I au budget 2007, c'est par 21 voix contre 1 que la commission vous propose d'accepter le projet d'arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n<p>Au cours de leurs nombreuses s\u00e9ances, les Commissions des finances ont \u00e9galement \u00e9t\u00e9 amen\u00e9es \u00e0 discuter d'un certain nombre d'autres objets et, en vertu de l'article 55 de la loi sur le Parlement, j'aimerais attirer votre attention sur l'un ou l'autre dossier.</p>\n<p>Par exemple, suite aux vives critiques \u00e9mises par la D\u00e9l\u00e9gation des finances \u00e0 l'occasion du licenciement de trois collaborateurs de l'Office f\u00e9d\u00e9ral des constructions et de la logistique, la commission a adopt\u00e9, par 14 voix contre 5 et 2 abstentions, une motion de commission qui appelle le Conseil f\u00e9d\u00e9ral \u00e0 modifier aussi rapidement que possible la loi sur le personnel de la Conf\u00e9d\u00e9ration et l'ordonnance y aff\u00e9rente.</p>\n<p>De m\u00eame, Monsieur le conseiller f\u00e9d\u00e9ral Merz a pr\u00e9sent\u00e9 un rapport du Conseil f\u00e9d\u00e9ral sur l'\u00e9tat d'avancement du projet de catalogue des t\u00e2ches de l'Etat. A cet \u00e9gard, il a fait part de sa crainte de voir de plus en plus de domaines d'activit\u00e9 \u00e9chapper au contr\u00f4le de la politique financi\u00e8re en raison de leur assujettissement \u00e0 des plafonds de d\u00e9penses ou de leur financement par des fonds. La commission s'inqui\u00e8te elle aussi des effets de cette \u00e9volution sur la gestion du budget. Elle a par ailleurs critiqu\u00e9 une fois de plus le non-respect du calendrier initial, rappelant que l'approche des \u00e9lections ne devait pas servir de pr\u00e9texte pour reporter des d\u00e9cisions difficiles. De m\u00eame, la commission s'est inqui\u00e9t\u00e9e de l'\u00e9tat d'avancement de la r\u00e9forme de l'administration qui a pris, semble-t-il aussi, quelque retard.</p>\n<p>En ce qui concerne le bilan d'ouverture et le compte consolid\u00e9, je me limiterai ici au second. L'an dernier, la loi sur les finances de la Conf\u00e9d\u00e9ration a \u00e9t\u00e9 mise en vigueur, \u00e0 l'exception de l'article 55 qui concerne le compte consolid\u00e9.</p>\n<p>Apr\u00e8s une longue discussion, les Commissions des finances ont d\u00e9cid\u00e9 de consolider en priorit\u00e9 les unit\u00e9s de la maison m\u00e8re, ainsi que les comptes sp\u00e9ciaux comme ceux du fonds pour les grands projets ferroviaires, du fonds d'infrastructure, du domaine des \u00e9coles polytechniques f\u00e9d\u00e9rales et de la R\u00e9gie f\u00e9d\u00e9rale des alcools. Pour le reste, les commissions proposent de faire le point de la situation apr\u00e8s cinq ans et de d\u00e9cider alors de l'extension de la consolidation \u00e0 d'autres unit\u00e9s administratives. Cela permettra de prendre le temps d'examiner dans le d\u00e9tail ce secteur extr\u00eamement important mais d\u00e9licat.</p>\n<p>A l'issue de ce rapport, il nous reste une t\u00e2che importante: prendre cong\u00e9 du bon vieux mod\u00e8le comptable qui r\u00e9git la Conf\u00e9d\u00e9ration depuis 1991. En effet, c'est la derni\u00e8re fois que nous rapportons sur ce mod\u00e8le qui, pour le budget 2007, a d\u00e9j\u00e0 \u00e9t\u00e9 remplac\u00e9 par le nouveau mod\u00e8le comptable. D\u00e8s l'examen des comptes de l'an prochain, il sera \u00e9galement remplac\u00e9. Malgr\u00e9 ses d\u00e9fauts et ses insuffisances, ce fut un bon mod\u00e8le, mais on lui dit adieu!</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070614","MeetingVerbalixOid":1557,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Jean-No\u00ebl","SpeakerLastName":"Rey","SpeakerFullName":"Rey Jean-No\u00ebl","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1181823430957)\/","End":"\/Date(1181824008332)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877926071)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1181823430957+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1181824008333+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81010L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81010L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81010L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81010L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=81010L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"81010","Language":"DE","IdSubject":"12772","VoteId":null,"PersonNumber":1338,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Um es gleich vorwegzunehmen: Die Finanzkommission stellt Ihnen bei der Staatsrechnung 2006 und beim Nachtrag I zum Voranschlag 2007 keine \u00c4nderungsantr\u00e4ge, weshalb Sie auch keine Fahne erhalten haben. Artikel 55 des Parlamentsgesetzes sieht vor, dass die Finanzkommission einmal j\u00e4hrlich \u00fcber die wichtigsten Gesch\u00e4fte ihrer Arbeit ausserhalb der Rechnungen und des Budgets berichtet. Ich werde, wie \u00fcbrigens auch Kollege Rey, am Schluss ganz kurz einige Ausf\u00fchrungen dazu machen.</p>\n<p>Zuerst nun aber zur Staatsrechnung 2006. Die Finanzrechnung schliesst mit Ausgaben von 52,4 Milliarden Franken ab. Das sind 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Aber - und das ist entscheidend - das sind rund 400 Millionen Franken oder 0,7 Prozent weniger als im Voranschlag. Mit anderen Worten: Die Ausgaben sind im Berichtsjahr langsamer als das nominelle Bruttoinlandprodukt gewachsen, und zwar praktisch in allen Aufgabenbereichen.</p>\n<p>Auf der Einnahmenseite sind 54,9 Milliarden Franken zu verzeichnen. Das sind notabene 7,1 Prozent mehr als im Vorjahr und rund 2,8 Milliarden Franken mehr als budgetiert. Diese Aufwand- und Ertragsentwicklung f\u00fchrt bei der Finanzrechnung zu einem Einnahmen\u00fcberschuss von rund 2,5 Milliarden Franken, w\u00e4hrend im Voranschlag noch ein Defizit von \u00fcber einer halben Milliarde budgetiert war. Insgesamt haben wir also eine Besserstellung um \u00fcber 3 Milliarden Franken - durchaus respektabel, der guten Wirtschaftslage sei Dank.</p>\n<p>Auf die wichtigsten finanzrelevanten Kennzahlen haben diese Ergebnisse nachfolgende Einfl\u00fcsse. Stichwort Staatsquote: Die gesamten Ausgaben machen 11 Prozent des Bruttoinlandproduktes aus. Im Vorjahr waren es noch 11,3 Prozent. Wir haben also einen erfreulichen leichten R\u00fcckgang der Staatsquote. Die Passivzinsen bleiben im Vergleich zu den Ausgaben nach wie vor hoch, sehr hoch sogar. Sie haben im Berichtsjahr weiter zugenommen und erreichen 7,6 Prozent, und dies bei einem historisch betrachtet immer noch sehr tiefen Zinsniveau. Hier tickt m\u00f6glicherweise eine Zeitbombe.</p>\n<p>Die Gesamtschulden, also die Bruttoschulden, sind von 130,3 Milliarden Franken im Jahr 2005 auf 123,6 Milliarden Franken im Berichtsjahr gesunken und haben damit erstmals seit sechs Jahren wieder abgenommen - Nachahmung sei empfohlen! Diese erfreuliche Entwicklung ist im Wesentlichen auf den positiven Rechnungsabschluss - die Finanzrechnung - einerseits sowie auf die ausserordentlichen Einnahmen aus dem Verkauf weiterer Swisscom-Aktien andererseits zur\u00fcckzuf\u00fchren. Im Gleichschritt dazu konnte der Bilanzfehlbetrag von 94,2 auf 91 Milliarden Franken gesenkt werden.</p>\n<p>Zu den Ausgaben und deren Entwicklung in den einzelnen Aufgabenbereichen wird sich Herr Kollege Rey detailliert \u00e4ussern. Ich beschr\u00e4nke mich nachfolgend auf die Kommentierung der Einnahmenseite und dabei auf einige ausgew\u00e4hlte Punkte: Die ordentlichen Einnahmen \u00fcbersteigen die Voranschlagswerte um knapp 2,8 Milliarden Franken oder 5,3 Prozent. Die gr\u00f6sste Abweichung bei den fiskalischen Einnahmen ergab sich bei der Verrechnungssteuer. Mit einem Ertrag von fast 4 Milliarden Franken \u00fcbertraf diese Steuer den budgetierten Betrag und damit auch den langj\u00e4hrigen Durchschnittswert um rund 1 Milliarde Franken. Verantwortlich daf\u00fcr sind Sch\u00e4tzabweichungen auf sehr hohen Bruttobetr\u00e4gen. Eine kleine Abweichung macht dann bereits relativ viel aus.</p>\n<p>Bei der direkten Bundessteuer ergeben sich Mehreinnahmen von rund 465 Millionen Franken. Dazu beigetragen haben in erster Linie, wie bereits erw\u00e4hnt, der gute Konjunkturverlauf und die daraus resultierenden Mehrertr\u00e4ge, insbesondere bei den juristischen Personen. Bei der Mehrwertsteuer, welche mit einem Anteil von knapp 35 Prozent die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle des Bundes ist, ergeben sich Mehreinnahmen von 533 Millionen Franken, auch dies in erster Linie eine Folge des guten Konjunkturverlaufs, insbesondere der deutlich verbesserten Konsumentenstimmung. </p>\n<p>In den erw\u00e4hnten Ertragszahlen sind nichtbudgetierte Ertr\u00e4ge von insgesamt 3,2 Milliarden Franken, sogenannte ausserordentliche Einnahmen, nicht enthalten. Dabei handelt es sich um den Erl\u00f6s aus dem Verkauf von weiteren Swisscom-Aktien. Diese Einnahmen d\u00fcrfen nicht zur Finanzierung von Aufgaben verwendet werden, sondern sind ausschliesslich f\u00fcr den Schuldenabbau einzusetzen. </p>\n<p>Zur Bilanz wird sich Herr Kollege Rey \u00e4ussern. </p>\n<p>[PAGE 903] </p>\n<p>Ich mache Ihnen nun einige Angaben zu den drei Sonderrechnungen. Die erste Rechnung ist jene des Fonds f\u00fcr die Eisenbahn-Grossprojekte: \u00dcber diesen Fonds, den sogenannten Fin\u00f6V-Fonds, laufen die Finanzierungen der Neat, der \"Bahn 2000\", der HGV-Anschl\u00fcsse und der L\u00e4rmschutzmassnahmen. Gespiesen wird dieser Fonds durch zweckgebundene Einnahmen; bei einem allf\u00e4lligen Verlust hat der Bund Vorsch\u00fcsse zu leisten. Dem Fin\u00f6V-Fonds wurden f\u00fcr die Realisierung der Projekte im Berichtsjahr gut 1,6 Milliarden Franken entnommen. Daraus ergab sich eine Finanzierungsl\u00fccke von knapp 430 Millionen Franken. Die Bilanz verzeichnet am Ende des Berichtsjahres kumulierte Vorsch\u00fcsse in der H\u00f6he von rund 6,7 Milliarden Franken. Dieser Fehlbetrag wird wie bereits erw\u00e4hnt durch die Bundestresorerie bevorschusst.</p>\n<p>Die zweite Sonderrechnung betrifft den Bereich der Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen. Der bewilligte Finanzierungsbeitrag des Bundes belief sich im Berichtsjahr auf 1880 Millionen Franken. Diese budgetierten Mittel, welche rund 80 Prozent der gesamten Einnahmen ausmachen, wurden exakt ausgesch\u00f6pft. Die Erfolgsrechnung schliesst insgesamt mit einem Ertrags\u00fcberschuss von knapp 240 Millionen Franken.</p>\n<p>Und last, but not least noch zur dritten Sonderrechnung, n\u00e4mlich jener der Eidgen\u00f6ssischen Alkoholverwaltung: Die Einnahmen der Eidgen\u00f6ssischen Alkoholverwaltung aus der Alkoholbesteuerung betragen nach Abzug der R\u00fcckerstattungen 263 Millionen Franken. Vom daraus resultierenden Reinertrag von 247 Millionen Franken erh\u00e4lt der AHV/IV-Fonds 222 Millionen Franken, w\u00e4hrend der Rest den Kantonen zur Bek\u00e4mpfung der Suchtprobleme zusteht.</p>\n<p>Jetzt einige Bemerkungen zum Nachtrag I zum Voranschlag 2007: Der Bundesrat beantragt Zustimmung zu Kreditnachtr\u00e4gen von insgesamt 7175 Millionen Franken und zu einem Verpflichtungskredit von lediglich 29,6 Millionen Franken. Das Stichwort hierbei lautet: biometrischer Pass. Der Nachtrag ist aber, und das ist entscheidend, gepr\u00e4gt durch die nicht erfolgsrechnungswirksame \u00dcberweisung des Bundesanteils am Erl\u00f6s aus dem \u00fcbersch\u00fcssigen Nationalbankgold an die AHV in der H\u00f6he von 7037 Millionen Franken. Daf\u00fcr sind im Voranschlag 2006 keine Mittel eingestellt, die Finanzdelegation hat deshalb einer Bevorschussung zugestimmt. Der Betrag ist inzwischen vollumf\u00e4nglich an den AHV-Fonds \u00fcberwiesen worden. Die \u00dcberweisung ist ein ausserordentlicher Zahlungsbedarf nach Artikel 15 des Finanzhaushaltgesetzes und bedarf der nachtr\u00e4glichen Zustimmung durch die beiden R\u00e4te. Ohne diesen ausserordentlichen Umstand f\u00fchren die Nachtragskredite zu einer Erh\u00f6hung der veranschlagten Gesamtausgaben - das ist, glaube ich, entscheidend - von lediglich 0,02 Prozent.</p>\n<p>Ich komme zu den Antr\u00e4gen der Finanzkommission: Ihre Kommission befasste sich nach den Vorberatungen durch die Subkommissionen an der Sitzung vom 24. und 25. Mai 2007 mit der Staatsrechnung 2006 und dem Nachtrag I zum Voranschlag 2007. Aus den Subkommissionen wurden keine \u00c4nderungsantr\u00e4ge gestellt. Die Finanzkommission hat festgestellt, dass die \u00c4mter die Budgets gut eingehalten, oft sogar unterschritten haben, was eine gute Budgetdisziplin zeigt. Die Finanzkommission m\u00f6chte es deshalb nicht unterlassen, dem Bundesrat, der Bundesverwaltung sowie den Gerichten f\u00fcr den sorgf\u00e4ltigen Umgang mit Steuergeldern zu danken. </p>\n<p>Aufgrund dieser erfreulichen Ausgangslage beantragt Ihnen die Finanzkommission Zustimmung zur Staatsrechnung 2006, inklusive der drei Sonderrechnungen, und zum Nachtrag I zum Voranschlag 2007 - und zwar durchwegs einstimmig beziehungsweise in zwei F\u00e4llen mit einer Gegenstimme. </p>\n<p>Im \u00dcbrigen kann ich Ihnen mitteilen, dass der St\u00e4nderat s\u00e4mtlichen obgenannten Bundesbeschl\u00fcssen vor einer Woche einstimmig zugestimmt hat. </p>\n<p>Ich komme ganz zum Schluss mit zwei Worten noch zum Stichwort \"Er\u00f6ffnungsbilanz 2007\", die uns ja dann beim Budget 2007 besch\u00e4ftigen wird: Eines der wesentlichsten Gesch\u00e4fte der Finanzkommission im Berichtszeitraum war die Beratung der Er\u00f6ffnungsbilanz. Verschiedene Bilanzpositionen m\u00fcssen aufgrund der Einf\u00fchrung des neuen Rechnungsmodelles neu bewertet werden. Bei den meisten Positionen folgt die Kommission den Vorschl\u00e4gen der Finanzverwaltung. Bez\u00fcglich Bemessung der Vorsorgeverpflichtungen hat sich die Kommission f\u00fcr die Offenlegung der Verpflichtungen als Eventualverbindlichkeit im Anhang zur Jahresrechnung entschieden. Bei den Nationalstrassen ist die Kommission der Meinung, dass die \u00fcbernommenen Anlagen bereits einmal erfolgsneutral mit zweckgebundenen Mitteln finanziert wurden und deshalb eine doppelte, das heisst eine zweite Abschreibung nicht angezeigt ist. Herr Kollege Rey wird Ihnen einige weitere Gesch\u00e4fte, zum Beispiel die Frage der Konsolidierung, erl\u00e4utern.</p>\n<p>Die Kommission bittet Sie nun um Kenntnisnahme dieser Berichterstattung. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20070614","MeetingVerbalixOid":1557,"IdSession":"4717","SpeakerFirstName":"Andreas","SpeakerLastName":"Zeller","SpeakerFullName":"Zeller Andreas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":17,"CantonName":"St. Gallen","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1181822759301)\/","End":"\/Date(1181823430957)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877926064)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1181822759300+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1181823430957+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"12772","Language":"DE","IdMeeting":"934","VerbalixOid":248203,"SortOrder":10,"Modified":"\/Date(1774877926057)\/"}}