{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=13140L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=13140L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=960L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=960L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=960L,Language='FR')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=960L,Language='FR')/Subjects"}},"ID":"960","Language":"FR","MeetingNumber":2,"IdSession":4802,"SessionNumber":2,"SessionName":"Session de printemps 2008","Council":1,"CouncilName":"Conseil national","CouncilAbbreviation":"CN","Date":"\/Date(1204588800000)\/","Begin":"0800","Modified":"\/Date(1447070043273)\/","LegislativePeriodNumber":48,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Deuxi\u00e8me s\u00e9ance","SortOrder":2,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070058,IdSubject=13140L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070058,IdSubject=13140L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070058,IdSubject=13140L,Language='FR')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20070058,IdSubject=13140L,Language='FR')/Businesses"}},"IdSubject":"13140","BusinessNumber":20070058,"Language":"FR","BusinessShortNumber":"07.058","Title":"Rapport de politique \u00e9trang\u00e8re 2007","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Zweitrat - Deuxi\u00e8me Conseil\n","Modified":"\/Date(1447069328736)\/","TitleDE":"Aussenpolitik 2007.\nBericht des Bundesrates","TitleFR":"Politique \u00e9trang\u00e8re 2007.\nRapport du Conseil f\u00e9d\u00e9ral","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83000L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83000L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83000L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83000L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83000L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83000","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":null,"Type":3,"Text":"<pd_text><p><i>Die Beratung dieses Gesch\u00e4ftes wird unterbrochen</i></p>\n<p><i>Le d\u00e9bat sur cet objet est interrompu</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":21,"Start":"\/Date(1204630078706)\/","End":"\/Date(1204630078706)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886418)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204630078707+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204630078707+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83001L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83001L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83001L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83001L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83001L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83001","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":1131,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Den neuen Ansatz der regelm\u00e4ssigen, j\u00e4hrlichen aussenpolitischen Berichterstattung begr\u00fcsse ich sehr: einerseits, weil dies eine Reflexion der eigenen T\u00e4tigkeiten f\u00f6rdert und der Koh\u00e4renz der verschiedenen Handlungsfelder dient, andererseits, weil die Aussenpolitik auch f\u00fcr die Schweiz immer wichtiger wird und auch immer st\u00e4rker auf die Innenpolitik Einfluss nimmt. Ich m\u00f6chte im Folgenden ein paar Spotlichter auf ausgew\u00e4hlte Themenfelder werfen:</p>\n<p>Nur mit einer aktiven Aussenpolitik kann die Schweiz die Globalisierung gestalten und auch langfristig von ihr profitieren. Heute geh\u00f6rt unser Land zu jenen Staaten, die am meisten Vorteile aus den globalen M\u00e4rkten ziehen. Wenn wir uns jedoch auf den Lorbeeren ausruhen und die aussenpolitischen Herausforderungen nicht anpacken, werden bald andere an unserer Seite stehen. Denn wie wir alle wissen, birgt die Globalisierung neben vielen Chancen auch zahlreiche Herausforderungen und Risiken. Diese wird die Schweiz nicht mit einer Igelmentalit\u00e4t bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen - im Gegenteil: Sie muss sich auf multilateraler sowie bilateraler Ebene daf\u00fcr einsetzen, dass die Globalisierung m\u00f6glichst viel Nutzen f\u00fcr m\u00f6glichst viele Menschen bringt; das heisst, dass wir die Globalisierung sozial und \u00f6kologisch gestalten und uns im eigenen Interesse sehr aktiv und engagiert weltweit f\u00fcr entsprechende Standards einsetzen m\u00fcssen. Es liegt in [PAGE 52] unserem Interesse, dass keine ausgebeuteten Menschen mit miserablen L\u00f6hnen in verseuchten Gegenden leben m\u00fcssen, denn das ist nicht nur menschenunw\u00fcrdig, sondern gef\u00e4hrdet die weltweite Stabilit\u00e4t und f\u00fchrt zu Auseinandersetzungen, zu Kriegen und zu Migrationsstr\u00f6men.</p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gerne erw\u00e4hne ich das Engagement der Schweiz im Bereich der Friedensf\u00f6rderung, auch wenn der Beschluss von heute Morgen ein unr\u00fchmliches Beispiel von Knausrigkeit ist. Die Schweiz setzt sich in verschiedenen Krisenherden friedensf\u00f6rdernd ein und versucht damit, in diesen Regionen Stabilit\u00e4t und Sicherheit aufzubauen. Das ist nicht nur ein hehres Ziel, es ist - wie etwa Kosovo zeigt - auch deshalb wichtig, weil es mithilft zu verhindern, dass Perspektivenlosigkeit Migrationsstr\u00f6me ausl\u00f6st. Damit dies nicht geschieht, sind wirtschaftlicher Aufbau, die Schaffung demokratischer Strukturen und eines funktionierenden Rechtssystems genauso wichtig wie die kurzfristige Gew\u00e4hrung von Sicherheit und Ordnung vor Ort. Und genau deshalb verstehe ich all jene Kr\u00e4fte nicht, die sich rhetorisch f\u00fcr mehr Sicherheit einsetzen und, nicht immer zu Unrecht, die Probleme und Herausforderungen der Migration ansprechen, dann aber in der Friedensf\u00f6rderung oder bei der Entwicklungszusammenarbeit Positionen einnehmen, welche diesen Zielen diametral entgegenlaufen.</p>\n<p>Damit bin ich bei der Entwicklungszusammenarbeit. Die Schweiz leistet viel Sinnvolles in diesem Bereich. Wir haben das heute schon mehrfach geh\u00f6rt. Leider fehlt aber nach wie vor der politische Wille, um das zu tun, was n\u00f6tig w\u00e4re, um den Millenniumszielen ernsthaft nachzukommen. Entwicklungszusammenarbeit hat viele Gesichter, und mir gef\u00e4llt auch nicht jedes. Aber solange Millionen von Menschen unter elenden Bedingungen leben, keine minimale Gesundheitsversorgung kennen, mangelhafte oder gar keine Bildung haben, an Fehl- oder Unterern\u00e4hrung sterben, so lange ist klar, dass die Schweiz mehr tun sollte, als sie heute tut. Denn das, was sie in diesem Bereich macht, macht sie sehr gut.</p>\n<p>Zuletzt m\u00f6chte ich ein paar Worte zu der im Bericht angek\u00fcndigten Strategie einer schweizerischen Umweltaussenpolitik sagen. Ich hoffe sehr, dass die Schweiz in diesem Bereich einen grossen und mutigen Schritt tut, um die globalen Gefahren des Klimawandels, aber auch andere internationale Umweltgefahren, wie zum Beispiel leckende Atomm\u00fclllager oder vergiftete Wasserl\u00e4ufe, in den Griff zu bekommen. Gerade der Umweltschutz beweist, wie Aussenpolitik immer st\u00e4rker zur Innenpolitik wird. Vergiftete Luft und verseuchtes Wasser machen keinen Halt vor Landesgrenzen. Die Schweiz ist als Alpenstaat besonders vom Klimawandel betroffen. Gerade deshalb erwarte ich, dass die schweizerische Umweltaussenpolitik sich als Herzschrittmacher im internationalen Klima- und Umweltschutz versteht.</p>\n<p>Zum Schluss: Ich bin froh um dieses neue, regelm\u00e4ssige Instrument eines aussenpolitischen Berichtes, das uns die Gelegenheit gibt, dar\u00fcber nachzudenken, wo und wie wir uns international f\u00fcr eine sicherere und friedlichere Welt und damit f\u00fcr eine sicherere und friedlichere Schweiz einsetzen wollen.</p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Evi","SpeakerLastName":"Allemann","SpeakerFullName":"Allemann Evi","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":20,"Start":"\/Date(1204629758331)\/","End":"\/Date(1204630078706)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886415)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204629758330+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204630078707+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83002L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83002L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83002L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83002L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83002L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83002","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":1115,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>A la suite du rapport de politique \u00e9trang\u00e8re de juin 2007, il me semble n\u00e9cessaire d'ajouter quelques remarques au sujet de notre politique de d\u00e9veloppement.</p>\n<p>Sur le plan international, l'aide suisse a une bonne cote; mais est-elle efficace? C'est bien la question que l'on peut se poser. N'y a-t-il pas des doublons ou une rivalit\u00e9 r\u00e9elle entre la Direction du d\u00e9veloppement et de la coop\u00e9ration et le Secr\u00e9tariat d'Etat \u00e0 l'\u00e9conomie? Evidemment, la DDC et le SECO d\u00e9sirent d\u00e9montrer l'efficacit\u00e9 de leurs interventions. Mais ils se sont rendu compte de la n\u00e9cessit\u00e9 de concentrer leurs efforts \u00e0 l'avenir dans un nombre de pays plus restreint. Il est en effet n\u00e9cessaire d'avoir un impact maximal tout en respectant les budgets impos\u00e9s par la Conf\u00e9d\u00e9ration. On devrait exiger de la DDC beaucoup plus de transparence concernant ses buts et son budget.</p>\n<p>C'est d'ailleurs ce que demandait l'an dernier la Commission de gestion du Conseil des Etats au vu des commentaires qui revenaient r\u00e9guli\u00e8rement \u00e0 ce sujet: manque de transparence, trop de dispersion, trop compliqu\u00e9. La DDC attribue des mandats d'expertise \u00e0 des tiers sans aucune forme de concurrence. Et c'est principalement dans le domaine financier, entre les achats de biens divers, les services, les salaires du personnel et les frais administratifs que les rumeurs allaient bon train. La question que l'on peut se poser est de savoir comment est d\u00e9pens\u00e9 le budget de la DDC, dont le montant annuel se monte \u00e0 plus de 1,3 milliard de francs par an.</p>\n<p>Le patron de la DDC, dont la comp\u00e9tence est reconnue, est pr\u00eat \u00e0 \u00e9couter tout le monde. Donner l'impression qu'un d\u00e9partement peut agir comme un Etat dans un Etat fait perdre de sa cr\u00e9dibilit\u00e9. Il semblerait que les projets pouvant g\u00e9n\u00e9rer des profits n'ont pas la cote \u00e0 la DDC. Il est vrai que la Conf\u00e9d\u00e9ration n'a pas \u00e0 faire de b\u00e9n\u00e9fices sur les investissements li\u00e9s \u00e0 l'aide publique au d\u00e9veloppement dans les infrastructures. Par contre, il est r\u00e9jouissant de savoir que la DDC va augmenter son partenariat dans le domaine de la recherche.</p>\n<p>Le SECO, quant \u00e0 lui, d\u00e9pense 260 millions de francs par an. Il vient de lancer un projet int\u00e9ressant de fonds d'investissement pour les petits entrepreneurs. Du point de vue \u00e9conomique, le contact entre hommes d'affaires suisses et \u00e9trangers est ainsi facilit\u00e9 et les entrepreneurs \u00e9trangers se sentent responsabilis\u00e9s.</p>\n<p>Notre pays est \u00e0 la base de l'id\u00e9e de l'Infrastructure Development Finance Corporation. En effet, il \u00e9tait pr\u00e9vu que les partenaires publics c\u00e8dent leurs actions au profit du secteur priv\u00e9. Le Swiss Investment Fund for Emerging Markets est l'organe de gestion du portefeuille d'investissements du SECO avec ses 33 fonds. Deux de ces fonds sont destin\u00e9s \u00e0 d\u00e9velopper des infrastructures, principalement en Inde et en Afrique.</p>\n<p>Cet exemple qui a r\u00e9ussi en Inde peut \u00eatre un mod\u00e8le pour d'autres pays en Afrique. Pour sortir l'Afrique de sa mis\u00e8re, diviser la pauvret\u00e9 par deux en moins de dix ans est fort louable. Mais cet Objectif du Mill\u00e9naire ne pourra pas \u00eatre atteint. Malgr\u00e9 certains succ\u00e8s dans l'\u00e9ducation et la sant\u00e9, les chances de r\u00e9duire l'extr\u00eame pauvret\u00e9 sont nulles.</p>\n<p>Le Nigeria, l'Alg\u00e9rie, l'Angola avec l'exportation du p\u00e9trole, la Zambie, le Mali et l'Afrique du Sud avec l'or, l'acier, le cuivre et le platine, sont des pays qui re\u00e7oivent aussi l'aide de la Suisse. Mais quels moyens politiques sont utilis\u00e9s pour que les habitants profitent directement de notre aide? Certains milieux reprochent \u00e0 notre pays que notre soutien ne soit pas port\u00e9 \u00e0 0,7 pour cent du produit int\u00e9rieur brut. Porter cette contribution \u00e0 ce niveau ne sert \u00e0 rien si la politique \u00e9conomique suisse ne met pas en place une aide au d\u00e9veloppement efficace. Notre pays ne s'est jamais dot\u00e9 de mesures de contr\u00f4le pour v\u00e9rifier les effets et la coh\u00e9rence de notre politique de d\u00e9veloppement envers l'Afrique. L'OCDE admet que l'aide publique au d\u00e9veloppement suisse est l'une des meilleures au monde. N\u00e9anmoins, il s'agit d'un saupoudrage et non d'une aide bien cibl\u00e9e. La Suisse ne peut pas agir dans plus de 70 pays, comme pourraient le faire d'autres grandes nations.</p>\n<p>D'autre part, est-il raisonnable que des projets de 20 millions de francs soient accept\u00e9s par une simple formalit\u00e9 administrative? Et que dire de ces voyages offerts \u00e0 la presse tous frais pay\u00e9s pendant plus de dix ans avant la votation sur le 1 milliard de francs accord\u00e9 aux pays de l'Est?</p>\n<p>La DDC, qui est rattach\u00e9e au D\u00e9partement f\u00e9d\u00e9ral des affaires \u00e9trang\u00e8res, r\u00e9alise ses propres programmes de soutien avec les oeuvres d'entraide suisses. Le Corps suisse d'aide humanitaire fait \u00e9galement partie de son activit\u00e9. Elle assure aussi la coordination avec les autres offices f\u00e9d\u00e9raux. Pour terminer, je pr\u00e9cise que, tout en apportant une aide de base \u00e0 des centaines de milliers de personnes, elle ne tient pas compte des lois du march\u00e9.</p>\n<p>Le SECO, quant \u00e0 lui, d\u00e9pend du D\u00e9partement f\u00e9d\u00e9ral de l'\u00e9conomie. Son activit\u00e9 est bas\u00e9e sur les mesures \u00e9conomiques et commerciales en faveur des pays en d\u00e9veloppement ax\u00e9es sur l'\u00e9conomie de march\u00e9. Il facilite une mobilisation des ressources priv\u00e9es. Donc, ne serait-il pas souhaitable qu'\u00e0 l'avenir la DDC et le SECO ne forment plus qu'une seule unit\u00e9 pour l'aide publique au d\u00e9veloppement?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Andr\u00e9","SpeakerLastName":"Reymond","SpeakerFullName":"Reymond Andr\u00e9","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":25,"CantonName":"Gen\u00e8ve","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":19,"Start":"\/Date(1204629393643)\/","End":"\/Date(1204629758331)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877886412)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204629393643+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204629758330+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83003L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83003L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83003L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83003L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83003L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83003","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":1137,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Mit dem vorliegenden Bericht orientiert das EDA im Rahmen der allgemeinen Aussenpolitik \u00fcber aussenpolitische Schwerpunkte des letzten Jahres. Des Weiteren wird eine Auswahl sektorieller Aussenpolitiken anderer Departemente dargestellt.</p>\n<p>Die Schweiz bem\u00fcht sich, mit allen Staaten der Welt so gut wie m\u00f6glich stabile Beziehungen zu pflegen. Die FDP begr\u00fcsst eine gegen\u00fcber allen Staaten offene Aussenpolitik. Eine Aussenpolitik, die koh\u00e4rent zu unseren wirtschaftlichen Interessen ist und in Einklang mit unserer Neutralit\u00e4t steht, ist die wichtigste Basis f\u00fcr den Abschluss von Freihandelsvertr\u00e4gen, sei es im Rahmen der Efta oder bilateral. Die Leistungen der Schweiz im Rahmen der internationalen Organisationen oder der direkte Kontakt mit den einzelnen Staaten sind wesentliche Voraussetzungen f\u00fcr ein gutes Image der Schweiz in der ganzen Welt. Immer wieder kann man feststellen, dass die Schweiz mit ihrer Neutralit\u00e4t, der direkten Demokratie und dem F\u00f6deralismus wegen ihrer Besonderheit gesch\u00e4tzt und geachtet wird.</p>\n<p>Der Bundesrat hat nun zur Wahrung der Interessen der Schweiz f\u00fcr ausgew\u00e4hlte Staaten Gesamtstrategien entwickelt. Darunter fallen der Westbalkan, die USA, Russland und China. Leider geht aus dem Bericht nicht hervor, aufgrund welcher Kriterien und Interessen der Bundesrat auf Antrag des EDA solche sogenannten Gesamtstrategien entwickelt. Ich frage nun den Bundesrat, warum er eine l\u00e4nderspezifische Aussenpolitik definiert, warum er nicht ganz generell die Grunds\u00e4tze und die strategische Ausrichtung der schweizerischen Aussenpolitik aufgrund von Verfassung und gesetzlichen Vorgaben unter Mitwirkung von Parlament und Kantonen definiert.</p>\n<p>Die FDP h\u00e4tte diesbez\u00fcglich vom Bericht mehr Substanz erwartet. Wir erachten es als unabdingbar, dass die schweizerische Aussenpolitik aufgrund bew\u00e4hrter Grunds\u00e4tze langfristig definiert wird. Sie muss sowohl aus innenpolitischer wie auch aus aussenpolitischer Sicht verl\u00e4sslich und berechenbar sein. Aussenpolitik darf nicht von den jeweils verantwortlichen K\u00f6pfen abh\u00e4ngig sein. F\u00fcr eine kreative und erfolgreiche Aussenpolitik bleibt gerade unter klaren Vorgaben der notwendige Handlungsspielraum, um erfolgreich die Interessen der Schweiz wahrzunehmen. Aussenpolitik ist immer Interessenpolitik des eigenen Landes. Die FDP erwartet vom Bundesrat, dass seitens des Bundesrates die Neutralit\u00e4tspolitik als Instrument unserer Aussenpolitik in einer koh\u00e4renten und langfristig berechenbaren Weise vertreten wird. </p>\n<p>Im August 2006 hat die Aussenpolitische Kommission unseres Rates auf Antrag der FDP-Fraktion eine Vertiefung der Frage der Neutralit\u00e4t beschlossen. Der Bericht erl\u00e4utert zwar im Anhang die bekannten Grunds\u00e4tze des Neutralit\u00e4tsrechts und der Neutralit\u00e4tspolitik, wenn es aber um die konkrete Handhabung der Neutralit\u00e4tspolitik geht, ist dieser Bericht wenig aussagekr\u00e4ftig. So wird im Abschnitt \"Einsitznahme der Schweiz im Sicherheitsrat\" etwas lapidar ausgef\u00fchrt, sie w\u00e4re mit der Neutralit\u00e4t kompatibel und schon andere neutrale Staaten h\u00e4tten dem Sicherheitsrat angeh\u00f6rt. Die FDP erwartet bei solch konkreten F\u00e4llen, bei welchen das Konfliktpotenzial bez\u00fcglich unserer Neutralit\u00e4t offensichtlich ist, eine vertiefte Auseinandersetzung und das Aufzeigen von Vor- und Nachteilen einer solchen Mitgliedschaft. Die Schweiz hat heute innerhalb der Uno einen ausgezeichneten Ruf und kann oft im Hintergrund als Vermittlerin und Koordinatorin von tragf\u00e4higen Antr\u00e4gen wirken. Eine Mitgliedschaft im Sicherheitsrat w\u00e4re m\u00f6glicherweise prestigetr\u00e4chtiger, d\u00fcrfte aber die heute erfolgreiche Vermittlerrolle gef\u00e4hrden. Auch hier gilt der Grundsatz, dass die verfolgte Politik den Interessen des Landes dienen muss. Das heisst halt oft auch, auf das Scheinwerferlicht zu verzichten.</p>\n<p>Etwas einfacher d\u00fcrften die aussenpolitischen Interessen der Schweiz im Wirtschaftsbereich festzulegen sein. Auf Antrag des EVD verabschiedete der Bundesrat Ende 2006 eine l\u00e4nderspezifische Strategie f\u00fcr die Wirtschaftspolitik der Schweiz gegen\u00fcber den sogenannten Bric-Staaten. Die FDP begr\u00fcsst es, wenn in bilateralen Abkommen Marktzugang und Rechtssicherheit f\u00fcr  Schweizer Unternehmen in diesen aufstrebenden Wirtschaftsstandorten angestrebt werden. Weitere Staaten m\u00fcssen diese Priorit\u00e4tenliste laufend erg\u00e4nzen. </p>\n<p>Besondere Aufmerksamkeit muss unsere Aussenpolitik den USA und China schenken. Schon nur deren Gr\u00f6sse und Wirtschaftspotenzial rechtfertigen das. Das Memorandum of Understanding mit den USA muss jetzt rasch mit konkreten Inhalten gef\u00fcllt werden. Der Abbau von technischen Handelshemmnissen und die Verhinderung von \u00fcberbordenden und markthemmenden Sicherheitsvorschriften sind  anzugehen. Den geplanten Ausbau der wissenschaftlichen Zusammenarbeit begr\u00fcsst die FDP ausdr\u00fccklich. Bei China d\u00fcrften [PAGE 51] neben dem Marktzugang die Rechtssicherheit und der Patentschutz wichtige Anliegen der Schweiz sein. </p>\n<p>Einen ganz besonderen Stellenwert m\u00fcssen die aussenpolitischen Beziehungen zur EU, dem absolut wichtigsten Handelspartner der Schweiz, einnehmen. Die Sicherung und Weiterentwicklung der bilateralen Abkommen stehen f\u00fcr die FDP im Zentrum. Die bilateralen Vertr\u00e4ge sichern uns den notwendigen diskriminierungsfreien Marktzugang. Unsere direkte Demokratie und der F\u00f6deralismus w\u00e4ren nicht mit einer Mitgliedschaft in der EU kompatibel. Die FDP wird sich auch in Zukunft f\u00fcr den bilateralen Weg einsetzen und lehnt einen Beitritt ab. Wir kritisieren die Erpresserstrategie von links und ganz rechts im Rahmen der bevorstehenden Erweiterung der Personenfreiz\u00fcgigkeit auf Bulgarien und Rum\u00e4nien. Wenn die SVP mit einem m\u00f6glichen Scheitern des bilateralen Weges die Beitrittsdiskussion provozieren m\u00f6chte, nur um parteipolitisches Kapital daraus zu schlagen, so handelt sie grobfahrl\u00e4ssig und unverantwortlich. Das Gleiche gilt f\u00fcr die SP und die Gewerkschaften, die mit \u00fcberzogenen Forderungen zu den flankierenden Massnahmen die Erweiterung der Personenfreiz\u00fcgigkeit infrage stellen. Die FDP fordert alle verantwortlichen Kr\u00e4fte im Parlament auf, solch provokanten Spielereien eine klare Absage zu erteilen: Aus Spielereien k\u00f6nnte sehr schnell bitterer Ernst werden.</p>\n<p>Zur Entwicklungshilfepolitik \u00e4ussern wir uns im Rahmen dieses Berichtes nicht konkret. Die FDP fordert aber Ver\u00e4nderungen und wird sich an geeigneter Stelle mit Nachdruck f\u00fcr Verbesserungen einsetzen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Walter","SpeakerLastName":"M\u00fcller","SpeakerFullName":"M\u00fcller Walter","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":17,"CantonName":"St-Gall","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Groupe radical-lib\u00e9ral","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":18,"Start":"\/Date(1204628867878)\/","End":"\/Date(1204629393643)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886409)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204628867877+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204629393643+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83004L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83004L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83004L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83004L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83004L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83004","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":542,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Gem\u00e4ss dem aussenpolitischen Bericht verfolgt die Schweizer Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit folgende Ziele: Wohlstandssteigerung, nachhaltige Nutzung der nat\u00fcrlichen Ressourcen, Sicherheit und [PAGE 50] Demokratie, Bek\u00e4mpfung der Armut. Tatsache ist: Mit dem Instrument des Rahmenkredites delegieren wir als Parlament einen betr\u00e4chtlichen Teil unserer Budgethoheit an den Bundesrat und an die Verwaltung. Im Gegenzug erwarten wir eine klare politische F\u00fchrung, ein hohes Mass an Handlungstransparenz und Lesbarkeit. Dies ist heute nicht der Fall. Die GPK-SR hat dies in ihrem Bericht erkannt. Sie hat sich intensiv mit diesem Problem befasst und hat auch aufgezeigt, dass ein grosser Teil der \u00f6ffentlichen Entwicklungshilfe keinem Land, keiner Region, keinem Programm zugeordnet werden kann. 2004 hat die Deza 123 Millionen Franken f\u00fcr den Beizug externer Berater bezahlt - mehr, als ihr Personal gekostet hat. So kann man nat\u00fcrlich die Personalplafonierung des Bundes umgehen.</p>\n<p>Ist die Schweizer Entwicklungspolitik also eine Erfolgsgeschichte? Ich erinnere ans Tsunami-Debakel. In der ihr eigenen Gef\u00fchlsdiplomatie ist Frau Aussenministerin Calmy-Rey Anfang 2005 mit einem Medientross im Bundesratsjet in die Tsunami-Gebiete gereist, hat dort die Diplomaten bei ihrer Arbeit behindert, hat in Thailand und Sri Lanka spontan Hilfe versprochen, im Beisein des Deza-Direktors. Was aber ist passiert? Es gab beim Bund keinen ausreichenden Budgetposten. Die \"Gl\u00fcckskette\" musste, entgegen jeder rechtlichen Grundlage, aus rein politischen Gr\u00fcnden, mit Spendengeldern einspringen.</p>\n<p>\u00dcberhaupt zeichnete sich das Management der Tsunami-Hilfe durch Pleiten, Pech und Pannen aus. Die Hilfsgelder versickerten in korrupten Projekten, die Schweiz bezahlt, ohne mitreden zu k\u00f6nnen. Das grossangek\u00fcndigte Projekt \"Cash for Host Families\" wurde ebenso abgebrochen wie der versprochene Wiederaufbau von Schulh\u00e4usern. Man warf Geld in volle T\u00f6pfe, verschleppte den Spendenfluss, brach Vereinbarungen mit Partnerl\u00e4ndern, duldete in vollem Wissen Misswirtschaft, Bestechung und Betrug in vielfacher Millionenh\u00f6he, stellte Kritiker kalt, vertuschte die Fakten und zensierte Dokumente. Das ist die Erfolgsgeschichte der Deza, ganz abgesehen von der mangelnden Gesamtstrategie. Wir sehen diese nicht. Auch die GPK-SR ist verbl\u00fcfft ob der Schwierigkeiten, sich ein Gesamtbild der Deza-Aktivit\u00e4ten zu verschaffen.</p>\n<p>Wir verzetteln uns, weil wir zu viele Akteure haben; die Aufgabenteilung zwischen Deza und Seco bietet viele Reibungsfl\u00e4chen. Ich hoffe, dass das jetzt erkannt worden ist; ich hoffe auch, dass es gel\u00f6st werden kann. Letztlich sind 6 von 17 T\u00e4tigkeitsbereichen einem der beiden \u00c4mter zugeordnet - so kann man ja nicht f\u00fchren. Die Priorit\u00e4tensetzung ist absolut mangelhaft. Die Deza hat 17 Schwerpunktl\u00e4nder und 6 Sonderprogramme. 17 L\u00e4nder profitieren zudem von der Osthilfe. Erstaunlich ist, dass nur 18 Prozent der Mittel der Deza in den Schwerpunktl\u00e4ndern zum Einsatz kommen. Das ist doch keine Schwergewichtsbildung! Man will alles machen, man will das ganze Spektrum der Entwicklungshilfe abdecken und verzettelt sich so in vielen Projekten. Das ist inakzeptabel. Hier muss endlich die Leitungsaufgabe wahrgenommen werden, hier muss Kontrolle stattfinden. Die GPK des St\u00e4nderates hat das klar aufgezeigt. Es herrschen da skandal\u00f6se Missst\u00e4nde, es sind da \"K\u00f6nigreiche\" aufgebaut worden. Es ist allerh\u00f6chste Zeit, dass diese unhaltbaren Zust\u00e4nde im Bereich Entwicklungspolitik sp\u00e4testens 2008, beim anstehenden personellen Wechsel, endlich in Ordnung gebracht werden. Sonst werden wir mit unserer Entwicklungspolitik vollends Schiffbruch erleiden.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"M\u00f6rgeli","SpeakerFullName":"M\u00f6rgeli Christoph","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":17,"Start":"\/Date(1204628598487)\/","End":"\/Date(1204628867878)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886405)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204628598487+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204628867877+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83005L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83005L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83005L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83005L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83005L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83005","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":1120,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>J'essaierai de revenir \u00e0 un discours plus serein, o\u00f9 l'invective n'est pas forc\u00e9ment l'axe principal.</p>\n<p>Lorsqu'on examine le rapport de politique \u00e9trang\u00e8re de l'ann\u00e9e \u00e9coul\u00e9e, on peut faire un bilan d\u00e9taill\u00e9 ou utiliser cet exercice pour se projeter dans l'avenir - c'est ce que Monsieur Fehr a fait, et ce que je ferai \u00e9galement. Pour le groupe socialiste, il est important, dans un monde globalis\u00e9, que la politique \u00e9trang\u00e8re de la Suisse mette l'accent sur deux points essentiels.</p>\n<p>Le premier est celui d'un projet de globalisation qui soit aussi orient\u00e9 sur les plans social et environnemental: aujourd'hui, on ne peut pas simplement laisser les forces du march\u00e9 mener cette globalisation. La Suisse, dans sa politique \u00e9trang\u00e8re et dans son action, peut \u00e9galement contribuer \u00e0 ce que cette globalisation tienne compte de la dimension sociale et environnementale.</p>\n<p>Elle peut le faire notamment dans des cadres multilat\u00e9raux, que ce soit naturellement dans le cadre de l'Organisation internationale du travail, en renfor\u00e7ant les dispositions fondamentales de protection des travailleurs; elle peut le faire dans les c\u00e9nacles internationaux relatifs \u00e0 la d\u00e9finition d'une politique internationale en mati\u00e8re climatique ou de l'apr\u00e8s-Kyoto, mais elle peut le faire \u00e9galement \u00e0 plus petite \u00e9chelle, chaque fois qu'un accord de libre-\u00e9change est n\u00e9goci\u00e9, avec les Etats BRIC ou d'autres Etats. Nous l'avons dit et nous le r\u00e9p\u00e9tons: il y a aussi n\u00e9cessit\u00e9 pour la Suisse d'int\u00e9grer dans la politique \u00e9conomique ext\u00e9rieure les dimensions sociale et environnementale.</p>\n<p>On ne peut pas continuer aujourd'hui \u00e0 faire une dichotomie entre d'une part une politique \u00e9trang\u00e8re fond\u00e9e sur un certain nombre de valeurs comme les droits humains, qui comprennent aussi les droits sociaux, et d'autre part une politique \u00e9conomique qui ne tienne pas compte de cet aspect. Il y a donc lieu de garder syst\u00e9matiquement \u00e0 l'esprit cette pr\u00e9occupation, et le Conseil f\u00e9d\u00e9ral doit trouver une solution pour assurer une certaine coh\u00e9rence en la mati\u00e8re.</p>\n<p>Le deuxi\u00e8me \u00e9l\u00e9ment important de cette politique ext\u00e9rieure est la politique du d\u00e9veloppement. La communaut\u00e9 internationale, autour des Objectifs du Mill\u00e9naire pour le d\u00e9veloppement, a d\u00e9cid\u00e9 de r\u00e9duire - et ce n'est pas forc\u00e9ment un objectif \u00e9norme - de 50 pour cent, et non totalement, la pauvret\u00e9 sur cette plan\u00e8te. On aurait souhait\u00e9 naturellement qu'elle ait comme objectif strat\u00e9gique la suppression totale de la pauvret\u00e9 sur cette plan\u00e8te. Cela dit, cet objectif n\u00e9cessite d\u00e9j\u00e0 une mobilisation importante de ressources, c'est-\u00e0-dire que chaque Etat puisse consacrer le 0,7 pour cent de son produit int\u00e9rieur brut \u00e0 l'aide publique au d\u00e9veloppement. Malheureusement, au niveau de la Suisse, nous sommes extr\u00eamement \u00e9loign\u00e9s de cet objectif et il s'agit \u00e0 l'avenir et relativement rapidement de l'atteindre. Que cela se fasse par \u00e9tape ou que cela se fasse directement, c'est finalement un d\u00e9bat secondaire, mais il faut que l'objectif soit fix\u00e9.</p>\n<p>D'ailleurs la population suisse, par une p\u00e9tition qui a \u00e9t\u00e9 d\u00e9pos\u00e9e, est extr\u00eamement attentive \u00e0 cette question et attend une r\u00e9ponse du Conseil f\u00e9d\u00e9ral. Mais la cr\u00e9dibilit\u00e9 de la Suisse passe aussi par cette augmentation. On ne peut pas rester sur des montants relativement bas, alors que la communaut\u00e9 europ\u00e9enne voit que d'autres Etats en dehors de l'Europe font des efforts consid\u00e9rables pour accro\u00eetre l'aide au d\u00e9veloppement. Mais cette cr\u00e9dibilit\u00e9 passe aussi par une coh\u00e9rence entre l'aide \u00e9conomique au d\u00e9veloppement et l'aide au d\u00e9veloppement traditionnelle men\u00e9e par la DDC.</p>\n<p>Il y a donc lieu ici d'\u00e9viter de commencer \u00e0 d\u00e9finir des politiques diff\u00e9renci\u00e9es qui ne feraient qu'augmenter la bureaucratie, voire les divergences, voire les co\u00fbts, au sein de notre administration, et ceci aux d\u00e9pens des projets sur le terrain. Finalement il y a \u00e9galement une politique europ\u00e9enne \u00e0 d\u00e9velopper - mon coll\u00e8gue vous l'a d\u00e9j\u00e0 dit, je n'entrerai pas dans le d\u00e9tail - mais je rappelle simplement que m\u00eame en politique europ\u00e9enne, la dimension sociale et environnementale - mais sociale essentiellement - reste de mise. Ainsi, si nous sommes naturellement favorables \u00e0 l'extension de la libre circulation et au renouvellement de celle-ci, il appara\u00eet indispensable que des mesures d'accompagnement prot\u00e9geant le march\u00e9 du travail, mais aussi le march\u00e9 du logement, soient adopt\u00e9es.</p>\n<p>Par ailleurs, cette politique au niveau de l'Europe et au niveau des Etats qui l'entourent vise \u00e9galement la stabilit\u00e9 et ceci est aussi indispensable, dans le cadre d'une politique plus g\u00e9n\u00e9rale, qui est celle de la promotion de la paix. On a d\u00e9j\u00e0 eu ce matin un d\u00e9bat \u00e0 ce sujet.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Carlo","SpeakerLastName":"Sommaruga","SpeakerFullName":"Sommaruga Carlo","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":25,"CantonName":"Gen\u00e8ve","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":16,"Start":"\/Date(1204628278768)\/","End":"\/Date(1204628598487)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877886402)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204628278767+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204628598487+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83006L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83006L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83006L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83006L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83006L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83006","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":1127,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Auf Seite 5558 des aussenpolitischen Berichtes lese ich: \"Eine glaubw\u00fcrdige und koh\u00e4rente Neutralit\u00e4tspolitik dient vor allem dazu, die anderen Staaten von der F\u00e4higkeit und Bereitschaft des betreffenden Staates zu \u00fcberzeugen, sich im Falle k\u00fcnftiger bewaffneter Konflikte neutral zu verhalten.\" In der Einleitung ist auch zu lesen, dass die Schweiz eine unparteiliche Akteurin sei, die keinem milit\u00e4rischen Block oder Milit\u00e4rb\u00fcndnis angeh\u00f6re. [PAGE 49] </p>\n<p>Nun, wie verhielt sich die sogenannt unparteiliche Akteurin in der letzten Zeit im Balkan? Statt sich wirklich neutral zu verhalten, hat unser Land die Abspaltung eines Teils des Hoheitsgebietes eines souver\u00e4nen Staates als legitim anerkannt, obwohl diese Abspaltung eine grobe Verletzung des V\u00f6lkerrechts darstellt. Auf diese Weise hat die Schweiz einer Uno-Resolution zuwidergehandelt, die eindr\u00fccklich festh\u00e4lt, dass Kosovo eine Provinz des serbischen Staates ist. Mehr noch, die unparteiliche Akteurin Schweiz hat sich dazu entschlossen, einem Milit\u00e4rb\u00fcndnis, sprich Nato, zu Diensten zu sein, welches den Staat Serbien ohne Kriegserkl\u00e4rung und ohne Uno-Mandat einen Monat lang einem schweren Bombenhagel unterwarf. </p>\n<p>Wer das Resultat eines verbrecherischen Unternehmens gutheisst, steckt mit dem Verbrecher unter einer Decke. Es verwundert deshalb nicht, dass Serbien seinen Botschafter aus der Schweiz zur\u00fcckrief und dieser am Radio verk\u00fcndete, die Schweiz komme als neutraler Vermittler im Kosovo-Konflikt nicht mehr infrage. Wieder einmal wurde die M\u00f6glichkeit verspielt, den Vorteil der dauernden Neutralit\u00e4t zu erfassen und als unparteilicher Staat seine Guten Dienste anzubieten. Dies h\u00e4tte uns zur Ehre gereicht und in der ganzen Welt Respekt verschafft. Nun werden wir aufgrund der Voreiligkeit unserer Aussenministerin und unserer r\u00fcckgratlosen Regierung als Stiefelknecht der Nato und der Amerikaner wahrgenommen. Unsere Neutralit\u00e4t verkommt hiermit v\u00f6llig zur Farce, denn unser Land hat sich eindeutig f\u00fcr ein Lager entschieden. Die Anerkennung einer konflikttr\u00e4chtigen Unabh\u00e4ngigkeit, die einen von der Nato und den USA abh\u00e4ngigen Kleinstaat betrifft, wird uns in einen dauerhaften Konfliktherd mit hineinziehen, insbesondere weil wir vorsorglich schon unsere Soldaten dort platziert haben, damit der albanischen Mafia ja nichts passiert und das Drogen- und Waffengesch\u00e4ft sowie die Prostitution weiter bl\u00fchen und den westeurop\u00e4ischen Markt beliefern k\u00f6nnen. </p>\n<p>Unsere Neutralit\u00e4tspolitik ist nur noch ein Scherbenhaufen. Was aber noch schlimmer ist: Wir haben als souver\u00e4ner, neutraler Rechtsstaat einer Verletzung der Souver\u00e4nit\u00e4t eines anderen Staates beigepflichtet und dadurch bedenkenlos das V\u00f6lkerrecht mit F\u00fcssen getreten, welches der Garant unserer eigenen Unabh\u00e4ngigkeit ist. Wir haben einen Pr\u00e4zedenzfall gutgeheissen, der sich in Zukunft auch gegen unser eigenes Land wenden k\u00f6nnte. Fortan ist keine Grenze, kein souver\u00e4ner Staat mehr sicher vor imperialen Milit\u00e4rb\u00fcndnissen. Heute trifft es Serbien, morgen die letzten freien Staaten, die sich noch dagegen wehren, in irgendwelche Koalitionen eingebunden zu werden. \u00c4hnlich wie Hitler vor dem Zweiten Weltkrieg mit der Tschechoslowakei umging, geht heute die Nato mit Serbien um. Und wir Schweizer wenden betreten den Blick ab, wenn Hunderte von Basiliken und Kl\u00f6stern mit unersetzlichen Kunstsch\u00e4tzen in Flammen aufgehen; wir stellen uns blind, w\u00e4hrend Hunderttausende vertrieben werden, und mit dem Vorwand, ein Grossserbien verhindern zu wollen, bieten wir Hand zu einem Grossalbanien. Und das wagt unser aussenpolitischer Bericht auch noch \"dauerhafte Neutralit\u00e4t\" zu nennen; \"immerw\u00e4hrende Duckm\u00e4userei\" w\u00e4re wohl der passendere Begriff. Jedenfalls schlage ich unserer Regierung vor, das Kapitel \u00fcber die Neutralit\u00e4t aus dem aussenpolitischen Bericht zu streichen, denn Kadaver soll man begraben und nicht vorf\u00fchren, sonst stinken sie zum Himmel.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Oskar","SpeakerLastName":"Freysinger","SpeakerFullName":"Freysinger Oskar","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":23,"CantonName":"Valais","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":15,"Start":"\/Date(1204628021159)\/","End":"\/Date(1204628278768)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886399)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204628021160+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204628278767+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83007L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83007L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83007L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83007L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83007L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83007","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":1293,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Le rapport qui nous est soumis passe en revue de mani\u00e8re non exhaustive les diverses activit\u00e9s d\u00e9ploy\u00e9es par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral en mati\u00e8re de politique \u00e9trang\u00e8re. Comme il en a d\u00e9j\u00e0 \u00e9t\u00e9 fait mention, son but n'est pas d'expliciter les diff\u00e9rentes strat\u00e9gies \u00e0 mettre en oeuvre pour assurer et d\u00e9fendre les int\u00e9r\u00eats de notre pays \u00e0 l'avenir, mais bien de passer en revue ce qui a \u00e9t\u00e9 fait durant l'ann\u00e9e 2006.</p>\n<p>Ce rapport porte sur les trois th\u00e8mes principaux suivants: la neutralit\u00e9 telle que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral la d\u00e9finit et qu'il entend la pratiquer dans ses relations avec l'\u00e9tranger; le r\u00f4le de la Suisse en tant que pays d\u00e9positaire des Conventions de Gen\u00e8ve; l'implication de notre pays dans le d\u00e9veloppement du droit international humanitaire, en relation avec des formes asym\u00e9triques de conflits.</p>\n<p>Par ailleurs, d'autres rapports ont abord\u00e9 diff\u00e9rents th\u00e8mes sp\u00e9cifiques de notre politique \u00e9trang\u00e8re - nous en avons d\u00e9j\u00e0 trait\u00e9 quelques-uns entre hier et aujourd'hui -, notamment nos relations et nos activit\u00e9s au sein des Nations Unies, notre r\u00f4le au sein du Conseil de l'Europe, et notre implication en mati\u00e8re de gestion civile des conflits et de promotion des droits de l'homme. C'est ainsi que nous avons pris connaissance des relations bilat\u00e9rales que la Suisse a intensifi\u00e9es avec certains pays comme les Etats-Unis, la Chine, la Russie, le Japon, l'Inde, le Br\u00e9sil et l'Afrique du Sud afin de n\u00e9gocier des accords de libre-\u00e9change.</p>\n<p>Les Verts ont d\u00e9j\u00e0 exprim\u00e9 \u00e0 plusieurs reprises leur scepticisme quant aux accords n\u00e9goci\u00e9s avec certains pays en transition comme l'Inde, notamment en ce qui concerne les dossiers li\u00e9s \u00e0 la protection de la propri\u00e9t\u00e9 intellectuelle. Dans ses relations avec l'Union europ\u00e9enne, la Suisse a beaucoup \u00e0 faire car maintenir, d\u00e9velopper et mettre en oeuvre les accords bilat\u00e9raux I et II avec les 27 pays membres demeure une t\u00e2che complexe, qui n'a pas tendance \u00e0 se simplifier avec le temps. Nous en voulons pour preuve les diff\u00e9rends qui nous occupent ces derniers temps, notamment en mati\u00e8re de fiscalit\u00e9 des entreprises, de secret bancaire, de libre circulation des personnes et du programme MEDIA - pour n'en citer que quelques-uns.</p>\n<p>L'Union europ\u00e9enne reste pourtant notre principal partenaire \u00e9conomique. Nous aurions donc tout avantage \u00e0 trouver rapidement des accords, voire \u00e0 participer de l'int\u00e9rieur aux discussions, en entamant une r\u00e9flexion sur notre future adh\u00e9sion \u00e0 l'Union europ\u00e9enne car, comme d'habitude, nous allons adapter notre l\u00e9gislation \u00e0 celle de l'Union sans m\u00eame y avoir particip\u00e9 et, par cons\u00e9quent, sans m\u00eame avoir pu influencer le d\u00e9bat d\u00e9mocratique au sein de l'Union europ\u00e9enne. Vu nos comp\u00e9tences, la Suisse peut certainement r\u00eaver mieux que de jouer simplement le r\u00f4le d'une chambre d'enregistrement. D'autres dossiers sont encore sur les tables de travail: il s'agit par exemple de l'accord agricole, de notre approvisionnement en \u00e9lectricit\u00e9, d'un partenariat dans les domaines de la formation et de la recherche, etc. Il reste donc encore du pain sur la planche, mais pas beaucoup de marge de manoeuvre.</p>\n<p>Dans ce rapport, la politique de promotion de la paix occupe une part importante. Nous saluons les efforts entrepris pour que les Etats et les milices arm\u00e9es non \u00e9tatiques soient incit\u00e9s \u00e0 respecter un certain nombre de r\u00e8gles qui trouvent leur fondement dans le respect des Conventions de Gen\u00e8ve. Il s'agit notamment de la non-utilisation des mines antipersonnel et bient\u00f4t - du moins nous l'esp\u00e9rons - des bombes \u00e0 sous-munitions - comme le propose l'initiative parlementaire Dupraz 05.452 sur laquelle nous nous sommes prononc\u00e9s hier -, du contr\u00f4le d\u00e9mocratique des forces arm\u00e9es ou des corps de police.</p>\n<p>Pour rester un interlocuteur cr\u00e9dible, la Suisse a aussi int\u00e9r\u00eat \u00e0 revoir ses crit\u00e8res en mati\u00e8re d'exportation de mat\u00e9riel de guerre, car si nous voulons prot\u00e9ger les populations civiles dans les r\u00e9gions en d\u00e9veloppement, nous devons aussi nous assurer que le mat\u00e9riel de l'arm\u00e9e que nous vendons ne sera pas utilis\u00e9 pour les combattre, comme cela s'est r\u00e9v\u00e9l\u00e9 \u00eatre le cas au Tchad avec nos avions Pilatus.</p>\n<p>S'il est vrai que notre politique \u00e9trang\u00e8re doit servir notre pays, cette prosp\u00e9rit\u00e9 ne doit pas se faire aux d\u00e9pens des pays du Sud et en transition. La Suisse doit veiller \u00e0 ce que le d\u00e9veloppement tende \u00e0 diminuer les disparit\u00e9s \u00e9conomiques et sociales, mais doit aussi s'engager en faveur d'une plus grande stabilit\u00e9 dans les pays qui nous sont proches, comme au Kosovo, en pr\u00e9servant la s\u00e9curit\u00e9 des minorit\u00e9s sur ce territoire ou en s'engageant aupr\u00e8s de la Serbie, pour emp\u00eacher que la situation fragile et tendue qui pr\u00e9vaut actuellement dans cette r\u00e9gion ne d\u00e9g\u00e9n\u00e8re.</p>\n<p>C'est \u00e0 ces conditions que nous d\u00e9fendrons le mieux notre cause et nos atouts pour une prosp\u00e9rit\u00e9 qui profite au plus grand nombre. Si en plus, nous arrivions \u00e0 imposer que des crit\u00e8res environnementaux et sociaux soient pris en compte dans les accords de libre-\u00e9change, le monde ne s'en porterait que mieux et le climat aussi.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Francine","SpeakerLastName":"John-Calame","SpeakerFullName":"John-Calame Francine","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":24,"CantonName":"Neuch\u00e2tel","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":14,"Start":"\/Date(1204627649800)\/","End":"\/Date(1204628021159)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877886396)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204627649800+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204628021160+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83008L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83008L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83008L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83008L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83008L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83008","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":511,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Je vous rappelle que les questions aux orateurs doivent v\u00e9ritablement \u00eatre des questions; quant aux r\u00e9ponses, elles doivent \u00eatre donn\u00e9es \"de mani\u00e8re succincte\". 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Im Fokus des Berichtes stehen die aussenpolitischen T\u00e4tigkeiten der Schweiz im Jahr 2006, ohne dass der Anspruch erhoben wird, alle aussenpolitischen Aktivit\u00e4ten seien ersch\u00f6pfend abgehandelt worden. Erg\u00e4nzt wird der Bericht durch die drei Papiere zur Neutralit\u00e4t, zur Rolle der Schweiz als Depositarstaat der Genfer Konventionen sowie zur Weiterentwicklung des V\u00f6lkerrechtes im Bereich der sogenannten asymmetrischen Konflikte.</p>\n<p>Auf der Basis dieses Berichtes hat unsere Kommission anl\u00e4sslich ihrer Sitzung vom 10. September 2007 in Genf mit der Vorsteherin des Eidgen\u00f6ssischen Departementes f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten eine ausf\u00fchrliche Diskussion gef\u00fchrt. Ferner hatte die Kommission Mitte 2006 beschlossen, in Anbetracht der damaligen Krise in Libanon, die Frage der Neutralit\u00e4t und des Neutralit\u00e4tsverst\u00e4ndnisses unseres Landes vertieft zu pr\u00fcfen. Mit dem Positionspapier zur Neutralit\u00e4t - das ist Anhang 1 des Berichtes - kam der Bundesrat diesem Auftrag nach und lieferte der Kommission eine Diskussionsgrundlage. Die Kommission wird sich in diesem Jahr vertieft mit der Neutralit\u00e4tsthematik befassen.</p>\n<p>Der vorliegende aussenpolitische Bericht bietet ein Panorama der Aktivit\u00e4ten der schweizerischen Aussenpolitik, im Rahmen sowohl der bilateralen wie auch der multilateralen Aussenbeziehungen. In der Diskussion zum Bericht wurde seitens der Kommission denn auch der Einwand vorgebracht, die vorgelegte Auslegeordnung der aussenpolitischen T\u00e4tigkeiten lasse in einigen Bereichen keine klare Strategie erkennen. Es war jedoch nicht Ziel des vorliegenden Berichtes, an dieser Stelle Strategien aufzuzeigen, sondern das Ziel war es, die aussenpolitischen Aktivit\u00e4ten in den diversen Bereichen und multilateralen Gremien mit zeitlichem Fokus auf das Berichtsjahr zu beschreiben.</p>\n<p>Ferner ist dieser Bericht in Bezug auf die aussenpolitische Gesamtsicht in eine ganze Reihe von komplement\u00e4ren Berichten einzuordnen, welche wir an anderer Stelle beraten haben. Namentlich handelt es sich um die vom Bundesrat ebenfalls am 15. Juni 2007 verabschiedeten Berichte \u00fcber die T\u00e4tigkeiten der Schweiz im Europarat, \u00fcber das Verh\u00e4ltnis der Schweiz zur Uno, um den Bericht zur zivilen Konfliktbearbeitung und Menschenrechtsf\u00f6rderung, den ich heute bereits erw\u00e4hnt habe, sowie um den Aussenwirtschaftsbericht, den wir gestern beraten haben. </p>\n<p>Zum Inhalt des vorliegenden Berichtes: Auf zwischenstaatlicher, bilateraler Ebene bilden die Beziehungen zu den folgenden Staaten einen Schwerpunkt der Aussenpolitik: Vereinigte Staaten von Amerika, China, Russland, Japan, Indien, Brasilien und S\u00fcdafrika. In diesem Bereich erarbeitet der Bundesrat eine Gesamtstrategie zu den Beziehungen mit diesen einzelnen Staaten. Im Bericht l\u00e4sst er jedoch offen, welche Bereiche die l\u00e4nderspezifischen Strategien beinhalten, namentlich beispielsweise im Hinblick auf die f\u00fcr die Schweiz zentrale Frage der Energieversorgung. </p>\n<p>Zum Wirtschaftsbereich verabschiedete der Bundesrat Ende 2006 eine l\u00e4nderspezifische Strategie f\u00fcr die Wirtschaftspolitik der Schweiz gegen\u00fcber den sogenannten Bric-Staaten - sprich Brasilien, Russland, Indien und China. Mit der Bric-Strategie will die Schweiz einerseits Unternehmen den Zugang zu diesen M\u00e4rkten erleichtern und andererseits die Rechtssicherheit f\u00fcr schweizerische Investoren erh\u00f6hen, die dort bereits pr\u00e4sent sind. Die Kommission unterst\u00fctzt die Bric-Strategie weitgehend und sprach in den Beratungen mit der Aussenministerin auch die Fragen an, die sich zu den einzelnen dieser L\u00e4nder in Bezug auf die Einhaltung der Menschenrechte stellen. </p>\n<p>Im Abschnitt zur Europapolitik betont der Bundesrat wiederholt, dass die Europ\u00e4ische Union die wichtigste Partnerin der Schweiz ist. Bereits in seinem Europabericht 2006 hat der Bundesrat eine ausf\u00fchrliche Auslegeordnung verschiedener europapolitischer Szenarien vorgelegt. Der Bundesrat kommt zum Schluss, dass die Weiterf\u00fchrung der bilateralen Zusammenarbeit mit der EU im Moment das beste Instrument zur Wahrung der Interessen der Schweiz gegen\u00fcber ihrer wichtigsten Partnerin ist. Gleichzeitig macht er die erfolgreiche Weiterf\u00fchrung des bilateralen Ansatzes von der Erf\u00fcllung dreier Bedingungen abh\u00e4ngig: erstens von einem verbleibenden Handlungsspielraum der Schweiz zur Durchf\u00fchrung der eigenen Politiken, zweitens von einer f\u00fcr die Schweiz vorteilhaften wirtschaftlichen Beziehung mit der EU und drittens von der Bereitschaft der EU, die bisherige Partnerschaft in diesem Sinne weiterzuf\u00fchren. Der vorliegende aussenpolitische Bericht sowie der Europabericht 2006 lassen jedoch offen, inwiefern die Schweiz diese drei Bedingungen in ihrem Interesse und zu ihren Gunsten beeinflussen kann bzw. wie der Bundesrat dies zu tun beabsichtigt. Im aussenpolitischen Bericht best\u00e4tigt der Bundesrat denn auch, dass es sich bei dieser Einsch\u00e4tzung des bilateralen Ansatzes um eine Momentaufnahme handelt. Es heisst w\u00f6rtlich: \"Der Bundesrat ist sich aber bewusst, dass sich die Situation rasch \u00e4ndern kann.\"</p>\n<p>F\u00fcr die Weiterf\u00fchrung des bilateralen Weges, welche das Stimmvolk mehrfach best\u00e4tigt hat, gilt es als priorit\u00e4r, dass alle bilateralen Abkommen vollst\u00e4ndig und effizient umgesetzt werden. Dabei ist die Verl\u00e4ngerung des Personenfreiz\u00fcgigkeitsabkommens mit der Erweiterung auf die Staaten Bulgarien und Rum\u00e4nien von besonderer Bedeutung. Ferner m\u00f6chte der Bundesrat die Beziehungen mit der EU festigen und dadurch die bestehenden sektoriellen Abkommen sichern. Dies soll nach Ansicht des Bundesrates allenfalls mit einem f\u00fcr beide Seiten vorteilhaften Rahmenabkommen geschehen. Weiter will der Bundesrat die Beziehungen zur EU in neuen Dossiers intensivieren, namentlich in den Bereichen Gesundheit, Elektrizit\u00e4t und im Agrar- und Lebensmittelsektor. </p>\n<p>Im Rahmen der allgemeinen bilateralen Aussenpolitik beschreibt der Bericht ferner die Beziehungen zu unseren Nachbarl\u00e4ndern. Im Berichtsjahr ist insbesondere die Intensivierung der Beziehungen zu Italien zu begr\u00fcssen. In Bezug auf die Energieversorgung im Krisenfall bem\u00fcht sich die Schweiz, die Probleme bei den langfristigen Liefervertr\u00e4gen f\u00fcr Elektrizit\u00e4t und Gas mit Frankreich im Sinne der Versorgungssicherheit zu l\u00f6sen. Mit Deutschland konnten auf der Ebene der regionalen Zusammenarbeit Fortschritte erzielt werden. Zwischenstaatlich stand aber das An- und [PAGE 44] Abflugregime des Flughafens Z\u00fcrich weiterhin im Zentrum der Beziehungen zu Deutschland. Generell decken die politischen und administrativen Beziehungen zu allen Nachbarstaaten die unterschiedlichsten Aspekte des Wirtschafts- und Soziallebens ab. </p>\n<p>Der Bericht gibt auch einen guten \u00dcberblick \u00fcber die sektoriellen Aussenpolitiken der Schweiz. Anl\u00e4sslich der aussenpolitischen Standortbestimmung 2005 hat der Bundesrat die M\u00f6glichkeit von sektoriellen Zielvereinbarungen vorgesehen, um die Zusammenarbeit zwischen dem EDA und den zust\u00e4ndigen Fachdepartementen zu regeln. Dadurch soll die Koh\u00e4renz zwischen allgemeiner und sektorieller Aussenpolitik im Interesse der Schweiz gef\u00f6rdert werden. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Gesundheit, Umwelt, Energie, Wissenschaft und Forschung sowie die Kultur. </p>\n<p>Im Abschnitt zur Friedensf\u00f6rderung legt der Bundesrat dar, dass die Schweiz aufgrund ihrer langj\u00e4hrigen humanit\u00e4ren Tradition, ihrer Neutralit\u00e4t, ihrer kulturellen Vielfalt und ihrer Erfahrung auf dem Gebiet der Guten Dienste besonders bef\u00e4higt ist, einen effektiven Beitrag zu leisten. Der Bundesrat informiert in seinem Bericht 2006 zuhanden der Aussenpolitischen Kommissionen ausf\u00fchrlich \u00fcber Massnahmen der zivilen Konfliktbearbeitung und Menschenrechtsf\u00f6rderung. Wie ich schon erw\u00e4hnt habe, behandeln wir diesen Bericht nicht hier im Plenum, sondern beraten ihn lediglich in der Kommission. Aber zur Erinnerung: Stichworte f\u00fcr die erfolgreiche Vermittlung der Schweiz im Rahmen der Friedensf\u00f6rderung im vergangenen Jahr sind Kolumbien, Nepal, das iranische Nukleardossier sowie die Aufnahme des neuen Schutzzeichens in der Rotes-Kreuz- und Roter-Halbmond-Bewegung. </p>\n<p>Im Bereich der multilateralen Zusammenarbeit hat sich die Schweiz im Rahmen der Vereinten Nationen seit ihrer Mitgliedschaft innert kurzer Zeit als glaubw\u00fcrdige, dynamische, konstruktive und sachkundige Akteurin profiliert. Stichwort hiezu ist beispielsweise die Schaffung des neuen Menschenrechtsrates in Genf, in dem die Schweiz ferner als Mitglied Einsitz nimmt. Unser Land wird sich auch k\u00fcnftig in der Uno f\u00fcr Reformen einsetzen, die die Arbeitsweise der Uno verbessern und deren Effizienz im Dienst der Mitgliedstaaten steigern sollen.</p>\n<p>Der Bericht gibt ferner einen \u00dcberblick \u00fcber die T\u00e4tigkeiten der Schweiz in anderen wichtigen internationalen Organisationen wie der WTO, der Weltbank, dem IWF oder der Internationalen Atomenergieorganisation. Bedeutsame und bew\u00e4hrte Formen f\u00fcr die Schweizer Aussenpolitik sind aber auch die regionalen Organisationen wie der Europarat und die OSZE, in welcher die EU eine zunehmende Vormachtstellung innehat. Der Europarat und die OSZE bieten der Schweiz als Nicht-EU-Mitglied eine gute Basis, um die Beziehungen zu Staaten ausserhalb der EU wie Russland und die zentralasiatischen L\u00e4nder zu pflegen, zu Staaten also, die vor allem im Energiebereich \u00fcber ein gewaltiges Wirtschaftspotenzial verf\u00fcgen. </p>\n<p>Abschliessend beschreibt der Bericht die M\u00f6glichkeiten der Schweiz, als Gaststaat von insgesamt 25 internationalen und 6 quasi zwischenstaatlichen Organisationen in einem Umfang Einfluss zu nehmen, der das objektive Gewicht unseres Landes in den internationalen Beziehungen \u00fcbersteigt. Im Vordergrund steht dabei die Rolle des internationalen Genf. Hiezu geh\u00f6rt auch der Ausbau eines angemessenen akademischen Umfelds, der in Genf mit dem neuen Institut f\u00fcr internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik realisiert wird.</p>\n<p>Neben dem eigentlichen Bericht hat die Kommission auch die drei Positionspapiere des Bundesrates zur Neutralit\u00e4t, zu den Aufgaben der Schweiz als Depositarstaat der Genfer Konventionen und zur Thematik der asymmetrischen Kriegsf\u00fchrung mit der Vorsteherin des EDA beraten und diese zur Kenntnis genommen. Betreffend die Frage einer allf\u00e4lligen Kandidatur der Schweiz f\u00fcr den Uno-Sicherheitsrat h\u00e4lt das Papier zur Neutralit\u00e4t in Anhang 1 des Berichtes fest, dass ein solches Engagement der Schweiz im Sicherheitsrat nicht mit dem Neutralit\u00e4tsrecht in Konflikt stehen w\u00fcrde. Andere neutrale Staaten Europas wie Schweden, Finnland und Irland waren ihrerseits schon Mitglieder des Sicherheitsrates. Bei der Beschlussfassung im Sicherheitsrat h\u00e4tte die Schweiz immer noch die M\u00f6glichkeit, sich allenfalls der Stimme zu enthalten, falls sich dies im Einzelfall als notwendig oder w\u00fcnschenswert erweisen sollte. Neutralit\u00e4tsrechtlich ist eine solche Enthaltung zwar nicht erforderlich, hingegen k\u00f6nnte sie im Einzelfall aus neutralit\u00e4tspolitischen \u00dcberlegungen angemessen sein. Neben der Neutralit\u00e4t ist auch der Respekt des V\u00f6lkerrechts ein entscheidender Faktor, der zur Stabilisierung und Strukturierung der internationalen Gemeinschaft beitr\u00e4gt. Die Aussenpolitische Kommission hat in diesem Sinne auch mit Befriedigung zur Kenntnis genommen, dass der Bundesrat den Vorrang des V\u00f6lkerrechts im Bericht wiederholt explizit betont.</p>\n<p>Im Namen der Kommission empfehle ich Ihnen, den vorliegenden aussenpolitischen Bericht des Bundesrates zur Kenntnis zu nehmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Christa","SpeakerLastName":"Markwalder B\u00e4r","SpeakerFullName":"Markwalder B\u00e4r Christa","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe radical-lib\u00e9ral","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1204624651253)\/","End":"\/Date(1204625420675)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886367)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204624651253+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204625420677+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83010L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83010L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83010L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83010L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83010L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83010","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":1133,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Comme chaque ann\u00e9e \u00e0 pareille \u00e9poque, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral nous soumet le rapport de politique \u00e9trang\u00e8re avec pour objet essentiel les activit\u00e9s de la Suisse en la mati\u00e8re durant l'ann\u00e9e 2006. Si ce rapport n'a pas la pr\u00e9tention de couvrir tous les sujets, il offre tout de m\u00eame une vue d'ensemble int\u00e9ressante sur les activit\u00e9s de la Suisse en mati\u00e8re de politique ext\u00e9rieure. Trois th\u00e8mes sont trait\u00e9s en annexe de mani\u00e8re approfondie et compl\u00e8tent ce tour d'horizon: premi\u00e8rement, la partie sur la neutralit\u00e9, deuxi\u00e8mement, celle qui concerne le r\u00f4le de la Suisse en tant qu'Etat d\u00e9positaire des Conventions de Gen\u00e8ve; et, troisi\u00e8mement, le d\u00e9veloppement du droit international humanitaire en lien avec des conflits asym\u00e9triques.</p>\n<p>La Commission de politique ext\u00e9rieure a trait\u00e9 ce rapport \u00e0 Gen\u00e8ve, le 10 septembre 2007, en pr\u00e9sence de la cheffe du D\u00e9partement f\u00e9d\u00e9ral des affaires \u00e9trang\u00e8res, alors pr\u00e9sidente de la Conf\u00e9d\u00e9ration. La d\u00e9cision de la commission d'examiner plus avant la question sensible de la neutralit\u00e9 remonte \u00e0 2006 dans le contexte du conflit libanais. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a par cons\u00e9quent rempli son mandat; la commission se penchera sur cette question au cours des prochains mois.</p>\n<p>Dans le pr\u00e9sent rapport, tous les types de relations, qu'elles soient bilat\u00e9rales ou multilat\u00e9rales, sont \u00e9voqu\u00e9s. Ce qui a \u00e9t\u00e9 parfois critiqu\u00e9 par une minorit\u00e9 de la commission, c'est le manque de lisibilit\u00e9 de la strat\u00e9gie suivie. La majorit\u00e9 y r\u00e9pond en disant que le but du rapport n'est pas de d\u00e9crire dans le d\u00e9tail la strat\u00e9gie qu'applique la Suisse, mais d'\u00e9num\u00e9rer toutes les activit\u00e9s r\u00e9alis\u00e9es au cours de l'exercice 2006. Le rapport ne saurait d'ailleurs \u00eatre consid\u00e9r\u00e9 isol\u00e9ment: il est \u00e0 inscrire dans le contexte plus large d'autres rapports, ceux qui traitent des relations entre la Suisse et l'Organisation des Nations Unies, avec le Conseil de l'Europe, de la politique \u00e9conomique ext\u00e9rieure, et j'en passe.</p>\n<p>Au niveau du contenu, d'abord, il y a les relations bilat\u00e9rales entre la Suisse et d'autres pays, tels que les Etats-Unis, la Chine, la Russie, le Japon, l'Inde, le Br\u00e9sil ou encore l'Afrique du Sud. A ce sujet, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral souhaite une strat\u00e9gie coordonn\u00e9e, m\u00eame s'il ne divulgue pas dans le rapport tous les d\u00e9tails mat\u00e9riels sur lesquels la strat\u00e9gie adopt\u00e9e pour chaque pays se concentrera.</p>\n<p>Dans le domaine \u00e9conomique, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a approuv\u00e9, fin 2006, une strat\u00e9gie BRIC - acronyme de Br\u00e9sil, Russie, Inde et Chine. Ainsi, la Suisse s'engage pour faciliter l'acc\u00e8s des entreprises \u00e0 de nouveaux march\u00e9s, et aussi pour am\u00e9liorer la s\u00e9curit\u00e9 des investissements \u00e0 l'\u00e9tranger. La Commission de politique ext\u00e9rieure soutient cette strat\u00e9gie dans une large mesure, aussi a-t-elle \u00e9voqu\u00e9 la question des droits de l'homme au sujet de certains de nos partenaires commerciaux qui ne se sont pas toujours distingu\u00e9s par une application parfaite de nos engagements internationaux.</p>\n<p>Au chapitre de la politique europ\u00e9enne, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral insiste pour la \u00e9ni\u00e8me fois sur l'importance vitale de l'Union europ\u00e9enne comme principal partenaire \u00e9conomique de la Suisse. Comme d\u00e9crit dans le Rapport Europe 2006, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral parvient \u00e0 la conclusion que, pour l'heure, la [PAGE 45] voie bilat\u00e9rale entre la Suisse et l'Union europ\u00e9enne est la seule qui vaille: c'est celle qui permet au mieux de d\u00e9fendre les int\u00e9r\u00eats sp\u00e9cifiques de la Suisse. Trois conditions sont n\u00e9cessaires au succ\u00e8s de la voie bilat\u00e9rale: la premi\u00e8re consiste \u00e0 sauvegarder la marge de manoeuvre de la Suisse pour mener une politique autonome; la deuxi\u00e8me, c'est de trouver un int\u00e9r\u00eat \u00e9conomique pour la Suisse dans ses relations avec l'Union europ\u00e9enne; la troisi\u00e8me, c'est que l'Union europ\u00e9enne soit pr\u00eate \u00e0 poursuivre sous la forme actuelle ses relations avec la Suisse.</p>\n<p>L'int\u00e9r\u00eat conf\u00e9r\u00e9 par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral \u00e0 la voie bilat\u00e9rale doit \u00eatre per\u00e7u comme une vision actuelle qui peut \u00eatre sujette \u00e0 \u00e9volution. La poursuite de la libre circulation des personnes ainsi que l'extension de cette libre circulation \u00e0 la Bulgarie et \u00e0 la Roumanie rev\u00eatent une tr\u00e8s grande importance dans la poursuite et la consolidation de la voie bilat\u00e9rale, ainsi qu'en a d\u00e9cid\u00e9 le peuple dans le cadre de cinq votations. Selon le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, c'est dans l'int\u00e9r\u00eat de l'ensemble des partis en pr\u00e9sence.</p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral souhaite d'ailleurs intensifier ses relations avec l'Union europ\u00e9enne dans trois domaines cit\u00e9s dans le rapport: la sant\u00e9, l'\u00e9nergie et le domaine de l'agriculture et de l'agroalimentaire. Nos relations de voisinage avec l'Italie ont elles aussi \u00e9t\u00e9 renforc\u00e9es en 2006. Avec la France, nous souhaitons am\u00e9liorer la s\u00e9curit\u00e9 de l'approvisionnement en \u00e9nergie, avec des contrats \u00e0 long terme pour la fourniture d'\u00e9lectricit\u00e9 et de gaz, m\u00eame si cela ne concerne pas directement que la France. Nous souhaitons \u00e9galement trouver des solutions pour nos relations avec l'Allemagne, et le dossier qui a occup\u00e9 pratiquement tous les esprits et mobilis\u00e9 les \u00e9nergies concerne l'approche de l'a\u00e9roport de Zurich-Kloten (Unique Airport).</p>\n<p>Dans le domaine de la promotion de la paix, la Suisse a r\u00e9ussi \u00e0 renforcer sa position au cours de l'ann\u00e9e 2006. C'est dans le sens de son histoire, de sa neutralit\u00e9, de sa culture et de sa tradition humanitaire que la Suisse a pu se repositionner plus fortement en mati\u00e8re de bons offices. La promotion civile de la paix s'est manifest\u00e9e dans diff\u00e9rents pays: en Colombie, au N\u00e9pal, dans le dossier nucl\u00e9aire iranien et dans la n\u00e9gociation engag\u00e9e sur l'embl\u00e8me de la Croix-Rouge et du Croissant-Rouge.</p>\n<p>Sur le plan multilat\u00e9ral, en tant que membre de l'ONU, la Suisse a pris une part active et dynamique afin de s'imposer comme un partenaire cr\u00e9dible d\u00e8s le d\u00e9part et comme cheville ouvri\u00e8re de la cr\u00e9ation du Conseil des droits de l'homme. Elle a \u00e9galement pris une part active \u00e0 la r\u00e9forme des institutions de l'Organisation des Nations Unies pour plus d'efficacit\u00e9. La Suisse prend aussi une part active \u00e0 l'Organisation mondiale du commerce, \u00e0 la Banque mondiale, au Fonds mon\u00e9taire international ou encore \u00e0 l'Agence internationale de l'\u00e9nergie atomique.</p>\n<p>La candidature de la Suisse au Conseil de s\u00e9curit\u00e9 a aussi \u00e9t\u00e9 discut\u00e9e au sein de notre commission. Elle n'entrerait pas en conflit avec la neutralit\u00e9 de la Suisse, preuve en est que certains Etats europ\u00e9ens neutres comme la Su\u00e8de, la Finlande ou l'Irlande sont membres du Conseil de s\u00e9curit\u00e9 de l'ONU. Au cas o\u00f9 une prise de position pourrait entrer en conflit avec la neutralit\u00e9, la Suisse pourrait s'abstenir lors d'un vote.</p>\n<p>Pour terminer, je dirai que le th\u00e8me de la neutralit\u00e9 a \u00e9t\u00e9 important, ainsi que celui du respect du droit international. La stabilit\u00e9 et la structuration du monde en d\u00e9pendent. La majorit\u00e9 s'est d'ailleurs r\u00e9jouie que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral r\u00e9affirme une fois de plus la primaut\u00e9 du droit international.</p>\n<p>Au nom de la Commission de politique ext\u00e9rieure, je vous enjoins de prendre acte du rapport du Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Christophe","SpeakerLastName":"Darbellay","SpeakerFullName":"Darbellay Christophe","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":23,"CantonName":"Valais","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Groupe PDC/PEV/PVL","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1204625420675)\/","End":"\/Date(1204625893971)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877886371)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204625420677+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204625893970+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83011L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83011L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83011L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83011L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83011L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83011","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":1144,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Pour le groupe radical-lib\u00e9ral, l'avenir de la Suisse est fortement li\u00e9 \u00e0 la fa\u00e7on dont elle se positionne sur la sc\u00e8ne politique internationale. Notre pays a ses int\u00e9r\u00eats \u00e0 d\u00e9fendre, une situation \u00e9conomique et sociale \u00e0 pr\u00e9server, de m\u00eame que son autonomie, son ind\u00e9pendance, sa neutralit\u00e9 et son libre arbitre dans les domaines qui la concernent. Les radicaux-lib\u00e9raux s'engagent donc en faveur d'une politique d'ouverture qui sache faire preuve de g\u00e9n\u00e9rosit\u00e9, mais qui ne c\u00e8de ni \u00e0 la na\u00efvet\u00e9, ni \u00e0 l'effet vitrine. Nous pouvons d\u00e8s lors faire n\u00f4tre le fait qu'une solidarit\u00e9 en mati\u00e8re de politique du d\u00e9veloppement r\u00e9ponde \u00e0 un int\u00e9r\u00eat bien compris. Mais nous ajouterons aussi que ce choix exige rigueur dans l'usage des deniers publics et clairvoyance dans l'intervention \u00e0 conduire.</p>\n<p>Nous nous engageons clairement en faveur des accords bilat\u00e9raux avec l'Union europ\u00e9enne, mais nous sommes tous conscients du fait que les accords ainsi n\u00e9goci\u00e9s constituent \u00e0 l'heure actuelle la seule voie \u00e0 suivre. Mais nous ajoutons que cet enjeu ne doit pas nous conduire \u00e0 n'importe quelle concession, ni \u00e0 accepter de nouvelles restrictions \u00e0 la libert\u00e9 \u00e9conomique que nous d\u00e9fendons. Nous approuvons la volont\u00e9 du Conseil f\u00e9d\u00e9ral de renforcer les liens, dans un esprit d'universalit\u00e9, qui s'\u00e9tendent \u00e0 la Russie comme au Japon, \u00e0 la Chine comme \u00e0 l'Afrique du Sud, mais nous estimons indispensable que la vision de la Suisse porte aussi, comme le d\u00e9fend d'ailleurs le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, sur le renforcement des relations avec des Etats de plus petite dimension.</p>\n<p>La politique \u00e9trang\u00e8re ne se r\u00e9duit pas aux relations \u00e9conomiques et sociales, mais doit s'\u00e9tendre \u00e0 une coop\u00e9ration plus diversifi\u00e9e. Tout comme le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, nous sommes conscients du fait que la Suisse ne peut assurer sa position au sein d'organes internationaux importants qu'avec l'appui de nombre de pays qui ne sont pas tous, et de loin, des partenaires de premier plan du point de vue \u00e9conomique.</p>\n<p>Ceci \u00e9tant pos\u00e9, j'aimerais ici, au nom du groupe que je repr\u00e9sente, mettre l'accent sur des points plus sp\u00e9cifiques du rapport et de ses annexes, car la Suisse assume un r\u00f4le particulier, je l'ai dit tout \u00e0 l'heure. Elle se trouve aujourd'hui encore acteur comme d'autres de la politique internationale. Mais de par sa neutralit\u00e9, de par son exp\u00e9rience en mati\u00e8re de bons offices, elle constitue aussi, dans le cadre de certains conflits ou crises internationales, un pays facilitateur dans la recherche de solutions. Ce n'est donc pas sans r\u00e9ticence que les repr\u00e9sentants du groupe radical-lib\u00e9ral ont appuy\u00e9 la reconnaissance du Kosovo par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral. Ils ont m\u00eame propos\u00e9 un amendement laissant au Conseil f\u00e9d\u00e9ral le soin de d\u00e9cider du moment o\u00f9 il prendrait d\u00e9finitivement position. Cette annonce a eu lieu mercredi dernier. Il serait vain de revenir sur les \u00e9v\u00e9nements qui font qu'en 2005, la Suisse s'\u00e9tait d\u00e9j\u00e0 positionn\u00e9e et les commissions concern\u00e9es pas encore exprim\u00e9es.</p>\n<p>Nous sommes inquiets pour le futur. Nos inqui\u00e9tudes portent sur la protection des minorit\u00e9s au Kosovo, les relations avec la Serbie, avec laquelle la Suisse entretenait jusqu'ici un rapport particulier, et l'\u00e9quilibre dans la r\u00e9gion. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a d'ailleurs soulign\u00e9 lui-m\u00eame que la reconnaissance du Kosovo aujourd'hui va de pair avec la volont\u00e9 de resserrer les relations \u00e9troites qu'il entretient avec la Serbie et de renforcer la tr\u00e8s bonne coop\u00e9ration entre la Suisse et la Serbie. C'est donc sur ces points-l\u00e0 que nous attendons son action.</p>\n<p>Nous souhaitons que la Suisse reste pr\u00e9sente et que la Swisscoy soit maintenue. Nous souhaitons la pr\u00e9sence de la KFOR. Mais nous nous demandons aussi quel sera le mandat et quel sera le statut r\u00e9el du groupe de suivi dans lequel la Suisse souhaite d\u00e9sormais s'engager. Nous attendons du Conseil f\u00e9d\u00e9ral des pr\u00e9cisions \u00e0 cet \u00e9gard.</p>\n<p>Parler de la politique \u00e9trang\u00e8re de la Suisse, c'est aussi parler de la fa\u00e7on dont la Suisse assume sa vocation internationale chez elle. Le groupe radical-lib\u00e9ral appuie la politique d'accueil des organisations internationales, gouvernementales et non gouvernementales sur le territoire helv\u00e9tique, et \u00e0 Gen\u00e8ve en particulier. Cette strat\u00e9gie ne concerne pas le seul canton d'accueil, mais s'inscrit dans une politique qui profite \u00e0 l'ensemble du pays. Il nous para\u00eet indispensable que le Parlement f\u00e9d\u00e9ral puisse mieux mesurer les apports de cette politique d'accueil de la Suisse au-del\u00e0 de ce qui profite directement aux cantons concern\u00e9s.</p>\n<p>Comme le rel\u00e8ve le Rapport de politique \u00e9trang\u00e8re 2007, la concurrence est rude sur le plan international lorsqu'il s'agit d'obtenir le si\u00e8ge d'une nouvelle organisation. La Suisse ne peut pas se battre sur tous les fronts sans risque de se [PAGE 46] disperser. Le groupe radical-lib\u00e9ral souhaite donc que soient clairement pr\u00e9cis\u00e9es les priorit\u00e9s du Conseil f\u00e9d\u00e9ral en la mati\u00e8re. Ceci nous para\u00eet d'autant plus important qu'il ne s'agit pas d'apporter uniquement un soutien moral, mais aussi l'appui ferme \u00e0 des cr\u00e9dits importants pour favoriser l'installation ou l'extension d'organisations sur notre territoire.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Martine","SpeakerLastName":"Brunschwig Graf","SpeakerFullName":"Brunschwig Graf Martine","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":25,"CantonName":"Gen\u00e8ve","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Groupe radical-lib\u00e9ral","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1204625893971)\/","End":"\/Date(1204626217378)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877886374)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204625893970+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204626217377+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83012L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83012L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83012L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83012L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83012L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83012","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":319,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Sie haben soeben von Frau Brunschwig Graf geh\u00f6rt, wie l\u00f6blich doch diese Aussenpolitik und dieser aussenpolitische Bericht seien. Sie sehen es: Die Reihen sind mager besetzt, wenn auch mit guten Leuten; das Interesse h\u00e4lt sich in Grenzen. Aber eigentlich sollte ein Aufschrei durch Ihre Reihen gehen, angesichts dessen, was in den letzten Wochen und Monaten von offizieller Seite der Schweiz in der Aussenpolitik gelaufen ist - oder sagen wir besser: was in der sogenannten Neutralit\u00e4tspolitik gelaufen ist.</p>\n<p>Der vorliegende Bericht - ich spreche nur \u00fcber Anhang 1 zur Neutralit\u00e4t - t\u00f6nt zwar wunderbar. Da steht beispielsweise - mir kommen fast die Tr\u00e4nen -: \"Man k\u00f6nnte sogar sagen, dass die anderen Staaten die Schweiz eng mit ihrer Neutralit\u00e4t in Verbindung bringen.\" Und - h\u00f6ren Sie gut -: \"Die Neutralit\u00e4t geh\u00f6rt ... zu den St\u00e4rken, die die Schweiz bei ihren internationalen Aktivit\u00e4ten zur Geltung bringen kann.\" Die Neutralit\u00e4t geh\u00f6rt laut Bericht also zu den St\u00e4rken der Schweiz. Warum wird dann die Neutralit\u00e4tspolitik der offiziellen Schweiz so falsch praktiziert?</p>\n<p>Man sagt zwar, in der Neutralit\u00e4tspolitik, also quasi im politischen Alltag, gebe es keinerlei rechtliche Vorschriften, die zu beachten seien. Frau Bundesr\u00e4tin, das mag stimmen, aber unsere Neutralit\u00e4tspolitik ist eine Frage der politischen Glaubw\u00fcrdigkeit, nicht der rechtlichen Situation. Meine Frage: Warum praktizieren Sie nicht die offizielle Politik der Schweiz, die Sie da besingen, warum machen Sie das Gegenteil? Frau Bundesr\u00e4tin, warum anerkennen Sie als Vertreterin eines neutralen Staates Kosovo, die v\u00f6lkerrechtswidrige Abtrennung von 15 Prozent des Territoriums eines souver\u00e4nen Staates? Das war ein kapitaler neutralit\u00e4tspolitischer S\u00fcndenfall, wie er gr\u00f6sser nicht sein k\u00f6nnte. Das wird f\u00fcr die Schweiz - das garantiere ich Ihnen -, f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit unserer Neutralit\u00e4t, die eine Erfolgsgeschichte ist, schwerwiegende Folgen haben.</p>\n<p>Es ist ja fast tragisch. Verschiedene Kommentatoren in Zeitungen und anderen Medien haben gesagt, der Bundesrat habe gar nicht anders entscheiden k\u00f6nnen. Wissen Sie warum? Weil Frau Bundesr\u00e4tin Calmy-Rey bereits Jahre vorher im Namen der Schweiz gesagt habe, man wolle die Anerkennung Kosovos als selbstst\u00e4ndiger Staat. Es ist unglaublich: Weil die Aussenministerin vorgeprellt ist, kann man das nicht mehr zur\u00fccknehmen. Wenn das nicht zum Schreien w\u00e4re, w\u00fcrden ja sogar die H\u00fchner lachen!</p>\n<p>Ich glaube, wir sollten wieder zur schweizerischen, dauernden, verl\u00e4sslichen, bewaffneten Neutralit\u00e4t zur\u00fcckkehren. Diese zeichnet sich, gerade in einem so hoch brisanten Fall wie Kosovo, erstens durch strikte Nichtparteinahme und zweitens durch Nichteinmischung in fremde Konflikte aus. Halten Sie sich doch an das biblische Wort gem\u00e4ss dem Buch Prediger, Kapitel 3, wo es heisst: \"Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit.\" Manchmal muss man, Frau Bundesr\u00e4tin, aus neutralit\u00e4tspolitischen Gr\u00fcnden schweigen! Ich w\u00fcnsche Ihnen beim Schweigen viel Erfolg, m\u00f6chte Ihnen aber als letzten Versuch das \"Livre noir de la neutralit\u00e9\" der Auns schenken. Darin sind alle Ihre neutralit\u00e4tspolitischen S\u00fcnden aufgelistet. Der Mensch kann sich ja bessern, und die Hoffnung stirbt zuletzt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Hans","SpeakerLastName":"Fehr","SpeakerFullName":"Fehr Hans","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1204626217378)\/","End":"\/Date(1204626511971)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886376)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204626217377+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204626511970+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83013L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83013L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83013L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83013L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83013L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83013","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":502,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die CVP/EVP/glp-Fraktion dankt f\u00fcr den ausf\u00fchrlichen aussenpolitischen Bericht.</p>\n<p>Die Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber eine lange humanit\u00e4re Tradition, sie geh\u00f6rt keinem Milit\u00e4rb\u00fcndnis an und steht nicht im Verdacht, geheime Absichten zu verfolgen. Sie ist daher besonders bef\u00e4higt, einen n\u00fctzlichen und wertvollen Beitrag an die Friedensf\u00f6rderung und zur L\u00f6sung allgemeiner globaler Probleme zu leisten. Der 2006 mit Sitz in Genf geschaffene neue Menschenrechtsrat konnte weitherum Lob und Anerkennung ernten. Eines sollte uns aber bewusst sein: Die Schweizer Aussenpolitik kann nicht spektakul\u00e4r sein, sie darf es auch nicht sein, und manchmal findet die grosse Friedenspolitik ohne die Schweiz statt. \"Schweiz nicht auf der G\u00e4steliste von Annapolis\", titelte die \"NZZ\" am 23. November 2007. Die Schweiz hat von Pr\u00e4sident Bush keine Einladung zur Nahost-Friedenskonferenz in Annapolis, Maryland, erhalten. Mit Dutzenden von Regierungschefs und Ministern sowie Vertretern internationaler Organisationen waren beispielsweise Slowenien, Schweden, Norwegen und Polen eingeladen. Die Schweiz erhielt keine Einladung, obwohl sie in den vergangenen Jahren geheime Gespr\u00e4che mit Israel und Syrien moderierte und die Genfer Initiative f\u00fcr einen umfassenden Friedensplan mitgesponsert hat. Dies zeigt, wie begrenzt unsere M\u00f6glichkeiten sind und dass die Guten Dienste, die sich mehr als 70 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer von unserer Regierung w\u00fcnschen, nur in einem sehr beschr\u00e4nkten Masse m\u00f6glich sind.</p>\n<p>Trotzdem ist unsere Gaststaatpolitik im internationalen Genf wertvoll und verdient unsere volle Unterst\u00fctzung. Die internationalen Organisationen mit Sitz in Genf dienen auch dem Ansehen der Schweiz. Wir begr\u00fcssen es, dass der Gesamtbundesrat zum Prinzip des Vorrangs des V\u00f6lkerrechts steht. Die Schweiz hat ein Interesse daran, dass das V\u00f6lkerrecht eingehalten und gest\u00e4rkt wird. Gute Dienste k\u00f6nnen wir auch im Rahmen einer internationalen Umweltpolitik erbringen. Dies kommt im vorliegenden Bericht eher zu kurz. Eine aktive Klimapolitik gegen das \"global warming\" verdient mehr Niederschlag in einer nachhaltigen Aussenpolitik. Ein weltweit wichtiges Thema ist auch die Problematik von gef\u00e4hrlichen Chemikalien und ganz allgemein von gef\u00e4hrlichen Abf\u00e4llen. Hier stehen wir vor enormen globalen Problemen.</p>\n<p>Und nun zu den bilateralen Beziehungen: Wir begr\u00fcssen die aussenpolitische Strategie, die insbesondere mit den Bric-Staaten - Brasilien, Russland, Indien und China - engere Beziehungen kn\u00fcpfen will. Die bilateralen Abkommen mit verschiedenen aussereurop\u00e4ischen Staaten, aber insbesondere mit der EU, erlauben den Schweizer Unternehmen einen Zugang zu den betreffenden L\u00e4ndern, der mindestens gleichwertig ist wie derjenige, von dem ihre wichtigsten ausl\u00e4ndischen Konkurrenten profitieren. Freihandelsabkommen erm\u00f6glichen zudem stabilere und berechenbarere Rahmenbedingungen f\u00fcr den Handel. Ihre Bedeutung wird je l\u00e4nger, desto wichtiger. Auch hier wird ausgezeichnete Arbeit geleistet. </p>\n<p>Die diplomatischen Verhandlungen mit der EU werden eine Daueraufgabe bleiben. Nach der Erweiterung der EU auf 27 Mitglieder werden wir wieder Anpassungen vornehmen m\u00fcssen. Ein Rahmenabkommen mit der EU w\u00e4re daher sehr w\u00fcnschenswert. Wir sind uns aber bewusst, dass dies nicht einfach ist.</p>\n<p>Der Bundesrat kommt im vorliegenden Bericht zum Schluss, dass die Weiterf\u00fchrung der bilateralen Zusammenarbeit mit der EU im Moment das beste Instrument zur Wahrung der Interessen der Schweiz gegen\u00fcber ihrer wichtigsten Partnerin sei. Der Bundesrat ist sich aber bewusst - so steht es im Bericht -, dass sich die Situation rasch \u00e4ndern kann, insbesondere weil die EU selber in st\u00e4ndigem Wandel begriffen ist. Er f\u00fchrt weiter aus, dass man sich f\u00fcr ein anderes Instrument entscheiden m\u00fcsste, sollte sich zeigen, dass die bilaterale Zusammenarbeit nicht mehr das beste Instrument zur Wahrung der Schweizer Interessen ist. Und hier meine Frage an Frau Bundesr\u00e4tin Calmy-Rey: Was heisst das? An welche Instrumente denkt der Bundesrat?</p>\n<p>Nun noch zur Uno: Bereits am 5. Oktober des letzten Jahres, im Rahmen der Diskussion des Uno-Berichtes 2006, haben wir hier unsere Bedenken zu den ambiti\u00f6sen Vorstellungen der Aussenministerin f\u00fcr einen Sitz im Sicherheitsrat der Uno ausgesprochen, denn im Rahmen der Abstimmungskampagne vor sieben Jahren haben wir und der Bundesrat auf allen Podien versprochen, dass die Schweiz zwar Vollmitglied der Uno werden soll, aber nicht Mitglied im Sicherheitsrat, dies aus neutralit\u00e4tspolitischen und aussenpolitischen \u00dcberlegungen. Zudem h\u00e4tten wir erst im Jahr 2020 [PAGE 47] Chancen f\u00fcr eine Mitgliedschaft in diesem Gremium, welches auch einen Irakkrieg nicht verhindern konnte. Wir bitten unsere Aussenministerin, in diesem heiklen Bereich Zur\u00fcckhaltung zu \u00fcben.</p>\n<p>Unsere wertvolle T\u00e4tigkeit in der Uno verdient aber hohe Anerkennung. Wir stellen fest, dass die Oppositionspartei SVP, die vor Kurzem noch den Austritt aus der Uno gefordert hat, bei der Diskussion um die Anerkennung Kosovos die aktiven Dienste der Uno beanspruchen wollte. Sie forderte zuerst eine Anerkennung Kosovos durch die Uno, bevor die Schweiz die Unabh\u00e4ngigkeit Kosovos anerkenne. Widerspr\u00fcche sind in dieser Partei offensichtlich problemlos m\u00f6glich bei der Kosovo-Frage, bei welcher es um ein Abw\u00e4gen zwischen dem V\u00f6lkerrecht, der territorialen Unversehrtheit und der Selbstbestimmung eines Volkes geht, Herr Fehr. Ich verstehe eigentlich nicht, Herr Fehr, dass Sie sich nicht auf die Seite des Volkes, sondern auf die Seite der territorialen Integrit\u00e4t des V\u00f6lkerrechtes stellen.</p>\n<p>Zum Schluss m\u00f6chte ich dem Bundesrat danken und eine Anregung deponieren. Aufgrund der Probleme, welche infolge der Subprime-Krise im Juli 2007 durch die rund 20 global t\u00e4tigen Banken entstanden sind und die weitere, bedrohliche Ausmasse annehmen k\u00f6nnten, w\u00e4re mit Blick auf diese anstehenden Finanzmarktprobleme zu bedenken, ob nicht im Rahmen der Bretton-Woods-Institutionen Strategien und Regeln entwickelt werden k\u00f6nnten; dies eine Anregung f\u00fcr weitere Gute Dienste der Schweiz.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Kathy","SpeakerLastName":"Riklin","SpeakerFullName":"Riklin Kathy","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe PDC/PEV/PVL","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1204626511971)\/","End":"\/Date(1204626971550)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886381)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204626511970+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204626971550+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83014L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83014L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83014L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83014L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83014L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83014","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":542,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Sie haben gesagt, dass die Schweiz keine Einladung zur Friedenskonferenz nach Annapolis bekommen habe, obwohl sie eine aktive Politik im Nahen Osten betrieben habe. Sind Sie nicht der Meinung, dass wir keine Einladung erhalten haben, gerade weil wir diese Politik betrieben haben, weil wir Partner - auch Handelspartner - ver\u00e4rgert haben, weil wir mit dieser Art von Zeigefingerdiplomatie Freunde vor den Kopf stossen?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Christoph","SpeakerLastName":"M\u00f6rgeli","SpeakerFullName":"M\u00f6rgeli Christoph","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1204626971550)\/","End":"\/Date(1204627006065)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886383)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204626971550+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204627006067+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83015L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83015L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83015L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83015L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83015L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83015","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":502,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich kann nicht in die Seele von Pr\u00e4sident Bush hineinsehen. Ich stelle einfach fest, dass wir nicht eingeladen wurden. Das geschah wahrscheinlich aus verschiedenen Gr\u00fcnden. Aber es ist nun ein Fakt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Kathy","SpeakerLastName":"Riklin","SpeakerFullName":"Riklin Kathy","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe PDC/PEV/PVL","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1204627006065)\/","End":"\/Date(1204627023175)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886384)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204627006067+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204627023177+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83016L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83016L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83016L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83016L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83016L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83016","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":214,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Frau Kollegin, habe ich Sie richtig verstanden? Sie haben tats\u00e4chlich gesagt, Sie k\u00f6nnten nicht verstehen, wie man beim Gegen\u00fcberstellen des V\u00f6lkerrechtes einerseits und der Interessen der V\u00f6lker andererseits sich auf die Seite des V\u00f6lkerrechtes stellen k\u00f6nne. Sie verstehen also nicht, wie man sich auf die Seite des V\u00f6lkerrechtes stellen kann? Habe ich das richtig verstanden?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Luzi","SpeakerLastName":"Stamm","SpeakerFullName":"Stamm Luzi","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":19,"CantonName":"Argovie","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":8,"Start":"\/Date(1204627023175)\/","End":"\/Date(1204627042768)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886385)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204627023177+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204627042767+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83017L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83017L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83017L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83017L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83017L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83017","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":502,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nein, ich habe es nicht so gesagt! Ihre Partei hat in anderem Zusammenhang manchmal M\u00fche mit dem V\u00f6lkerrecht; darum verstehe ich die Argumentation Ihrer Partei nicht.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Kathy","SpeakerLastName":"Riklin","SpeakerFullName":"Riklin Kathy","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe PDC/PEV/PVL","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1204627042768)\/","End":"\/Date(1204627058862)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886387)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204627042767+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204627058863+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83018L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83018L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83018L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83018L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83018L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83018","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":465,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich m\u00f6chte namens der SP-Fraktion dem Bundesrat und der Aussenministerin zuerst f\u00fcr den Bericht danken, den zu diskutieren wir in der Aussenpolitischen Kommission ausf\u00fchrlich Gelegenheit hatten. Die sozialdemokratische Fraktion m\u00f6chte diesen Bericht f\u00fcr eine Diskussion der Perspektiven f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei, drei Jahre nutzen. Uns geht es in diesen zwei, drei Jahren zentral um drei Punkte: Wir wollen erstens die Personenfreiz\u00fcgigkeit mit der EU-Erweiterung fortsetzen und gleichzeitig die Diskussion \u00fcber den EU-Beitritt der Schweiz aktiv f\u00fchren und an Europa mitbauen. Zweitens wollen wir die Entwicklungszusammenarbeit qualitativ und quantitativ st\u00e4rken und ausbauen. Drittens wollen wir uns f\u00fcr Frieden und Menschenrechte weltweit einsetzen.</p>\n<p>1. Ich glaube, es ist unbestritten, dass die Frage der Personenfreiz\u00fcgigkeit und unseres Verh\u00e4ltnisses zu Europa im Zentrum der Debatte der n\u00e4chsten zwei Jahre stehen wird. Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass es mit der Europ\u00e4ischen Union keine irgendwie geartete Zusammenarbeit geben kann, wenn wir nicht f\u00fcr die Personenfreiz\u00fcgigkeit f\u00fcr alle 27 EU-Staaten eintreten. Wir haben ja ein Netz von bilateralen Vertr\u00e4gen. Diese bilateralen Vertr\u00e4ge haben ihren Ursprung im Nein zum EWR vom 6. Dezember 1992. Wer nicht f\u00fcr die Personenfreiz\u00fcgigkeit f\u00fcr s\u00e4mtliche 27 EU-Staaten einschliesslich der wirksamen flankierenden Massnahmen eintritt, der ist auch nicht f\u00fcr bilaterale Vertr\u00e4ge. Wir werden uns in den n\u00e4chsten beiden Jahren f\u00fcr die Personenfreiz\u00fcgigkeit und f\u00fcr konkrete flankierende Massnahmen engagieren, die auch durchsetzbar sind. </p>\n<p>Wir glauben, dass dar\u00fcber hinaus auf verschiedenen Sektoren - Strom, Medien, Jugend, Schengen/Dublin - unser Verh\u00e4ltnis zur Europ\u00e4ischen Union vertieft werden muss. Gleichzeitig m\u00fcssen wir eine aktive Diskussion f\u00fchren \u00fcber Vor- und Nachteile eines EU-Beitritts, \u00fcber die Frage, wieso wir eigentlich nicht an allen diesen Entscheiden partizipieren k\u00f6nnen, die uns direkt betreffen, und dar\u00fcber, ob wir so, wie wir uns heute im Verh\u00e4ltnis zur Europ\u00e4ischen Union pr\u00e4sentieren, wirklich noch ein souver\u00e4ner Staat sind. Wir werden den Bundesrat \u00fcberall dort, wo er mit der Europ\u00e4ischen Union vern\u00fcnftige, gescheite Vertr\u00e4ge aushandelt, unterst\u00fctzen, weil wir im Moment diesen bilateralen Weg st\u00fctzen werden, bis es eine Mehrheit f\u00fcr etwas noch Besseres gibt.</p>\n<p>2. Wir werden in der Entwicklungszusammenarbeit fordern, dass sie quantitativ ausgebaut wird. Wir sind der \u00dcberzeugung, dass die Schweiz insgesamt eine gute Entwicklungszusammenarbeit leistet und dass es nicht notwendig ist, die Zahl der Staaten, mit denen wir entwicklungspolitisch zusammenarbeiten, noch einmal zu reduzieren. Wir sind auch der \u00dcberzeugung, dass die privaten Hilfswerke in der Schweiz gute Arbeit leisten. Qualitativ kann man der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit ein gutes Zeugnis ausstellen, nicht jedoch quantitativ. Wenn Sie beispielsweise die Europ\u00e4ische Union ansehen, die sich verpflichtet hat, bis 2010 einen Anteil von 0,56 Prozent und dann bis 2015 einen Anteil von 0,7 Prozent ihres Bruttosozialproduktes in die Entwicklungszusammenarbeit zu investieren, dann sehen Sie, dass wir mit knapp 0,4 Prozent schlicht und einfach nicht dort sind, wo wir sein sollten. Wer die Millenniumsziele bis 2015 tats\u00e4chlich erreichen will, muss hier einen kr\u00e4ftigen Sprung nach vorne machen.</p>\n<p>3. Wir werden den Bundesrat \u00fcberall dort, wo er f\u00fcr Frieden und Menschenrechte eintritt, unterst\u00fctzen. Wir werden uns, wie heute Morgen, f\u00fcr mehr Mittel in diesem Bereich engagieren. Wir treten beispielsweise deshalb f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit Kosovos ein, weil wir \u00fcberzeugt sind, dass dieser Schritt mehr Stabilit\u00e4t auf dem Balkan bringen wird. Ich verstehe die Diskussion \u00fcber Neutralit\u00e4t und Nichtneutralit\u00e4t eigentlich nicht, denn es gibt, gesch\u00e4tzter Kollege Hans Fehr, einfach Momente im Leben, in denen man sich entscheiden muss und in denen man sich nicht einfach nicht entscheiden kann. Und ich glaube, es ist richtig, sich f\u00fcr diejenige Seite zu entscheiden, die auf dem Balkan letztlich mehr Stabilit\u00e4t bringt und weniger Migration sowie mehr Wachstum in Kosovo und die letzten Endes auch unseren Interessen dient. Es ist allerdings nicht damit getan, dass wir jetzt einfach die H\u00e4nde in den Schoss legen; wir m\u00fcssen die guten Beziehungen zu Serbien, die wir beispielsweise im Rahmen des IWF haben, ausbauen und st\u00fctzen. Ich glaube auch, dass die Serben merken werden, dass dieser Entscheid nicht gegen sie gerichtet war, sondern dass es um mehr Stabilit\u00e4t auf dem Balkan geht.</p>\n<p>Zusammenfassend kann die SP-Fraktion den Bundesrat \u00fcberall dort unterst\u00fctzen, wo er f\u00fcr \u00d6ffnung und f\u00fcr Zusammenarbeit eintritt. Wir glauben, dass in einer globalisierten Welt ein demokratisches Europa ein wesentlicher Faktor ist, um die Probleme der Globalisierung zu l\u00f6sen. Wir glauben, dass wir hier einen Beitrag leisten m\u00fcssen. Diese Zusammenarbeit, diese \u00d6ffnung, diese Kooperation dient immer auch den Interessen unseres Landes, und das ist gut so.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Mario","SpeakerLastName":"Fehr","SpeakerFullName":"Fehr Mario","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":10,"Start":"\/Date(1204627058862)\/","End":"\/Date(1204627441378)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886389)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204627058863+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204627441377+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83019L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83019L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83019L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83019L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83019L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83019","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":319,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Mario Fehr, manchmal scheint mir, Ihre Blau\u00e4ugigkeit im aussenpolitischen Bereich sei grenzenlos. Frage: Warum zelebrieren Sie die ganze Zeit die Personenfreiz\u00fcgigkeit als wunderbare Errungenschaft, als Wirtschaftswachstumsfaktor, und wollen dieses [PAGE 48] Wundermittel gleichzeitig mit immer mehr sogenannt flankierenden Massnahmen bek\u00e4mpfen? Das passt doch nicht zusammen. Und zweitens: Wir sind mit der Swisscoy, die angeblich f\u00fcr Stabilit\u00e4t sorgt, in Kosovo. Warum sind dennoch 200 000 Kosovo-Albaner in der Schweiz? Wo bleibt da die stabilisierende Wirkung der Swisscoy?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Hans","SpeakerLastName":"Fehr","SpeakerFullName":"Fehr Hans","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":11,"Start":"\/Date(1204627441378)\/","End":"\/Date(1204627492987)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886391)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204627441377+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204627492987+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83020L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83020L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83020L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83020L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=83020L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"83020","Language":"FR","IdSubject":"13140","VoteId":null,"PersonNumber":465,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Das waren eigentlich drei Fragen. Die erste Frage betraf meine Augen: Sie sind nicht blau, das kann ich Ihnen best\u00e4tigen, sie sind braun und werden es auch immer bleiben. </p>\n<p>Ich gehe dann auf Ihre dritte Frage ein: Viele Kosovo-Albanerinnen und -Albaner, die in der Schweiz leben, sind nicht im Zuge des Konfliktes auf dem Balkan gekommen; das wissen Sie genauso gut wie ich. Die allermeisten, die hier sind, sind als Arbeitskr\u00e4fte geholt worden und leisten seit den Sechziger- und Siebzigerjahren ihren Dienst an unserem Land. Viele unter ihnen haben mittlerweile auch unsere Staatsb\u00fcrgerschaft. Sie wissen also genau, dass das mit diesem Konflikt nichts zu tun hat. Ich kann Ihnen aber eines sagen: Wenn es nicht gelingt, den Balkan zu beruhigen und dort Stabilit\u00e4t hinzukriegen, werden wir wieder Migrationsstr\u00f6me haben wie nach 1999. M\u00f6glicherweise haben Sie daran ein politisches Interesse; wir haben es nicht und wollen einen stabilen Kosovo, der wirtschaftlich gedeiht. Wir wollen, dass die Leute in ihrem Land bleiben k\u00f6nnen und dort ein Erwerbseinkommen finden. Dazu m\u00fcssen wir einen Beitrag leisten. </p>\n<p>Ihre zweite Frage betraf die Personenfreiz\u00fcgigkeit; sie ist ein Bestandteil der bilateralen Vertr\u00e4ge, auch das wissen Sie ganz genau. Ohne Personenfreiz\u00fcgigkeit gibt es keine bilateralen Vertr\u00e4ge. Es ist auch hier m\u00f6glich, dass Sie gar keine bilateralen Vertr\u00e4ge wollen; Sie waren schon 1999 mit der Z\u00fcrcher SVP gegen solche Vertr\u00e4ge. Wir schlagen hier einen pragmatischen Weg ein, Herr Fehr Hans, der lautet: Bei der Personenfreiz\u00fcgigkeit wollen wir das Vertrauen der schweizerischen Bev\u00f6lkerung gewinnen. Das gewinnen wir dann, wenn Lohndumping nicht m\u00f6glich ist; daf\u00fcr k\u00e4mpfen wir, und Sie sind dagegen. Sie wollen dieses Lohndumping, damit Sie polemisieren k\u00f6nnen. Wir wollen die Personenfreiz\u00fcgigkeit, weil wir die Leute brauchen und gute Beziehungen zur Europ\u00e4ischen Union wollen. Ich kann Ihnen sagen: Das Schweizervolk wird uns an der Urne Recht geben.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20080304","MeetingVerbalixOid":1642,"IdSession":"4802","SpeakerFirstName":"Mario","SpeakerLastName":"Fehr","SpeakerFullName":"Fehr Mario","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":12,"Start":"\/Date(1204627492987)\/","End":"\/Date(1204627624300)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877886392)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1204627492987+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1204627624300+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"13140","Language":"FR","IdMeeting":"960","VerbalixOid":263632,"SortOrder":3,"Modified":"\/Date(1774877886358)\/"}}