{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=20220L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=20220L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1379L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1379L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1379L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1379L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"1379","Language":"DE","MeetingNumber":5,"IdSession":4902,"SessionNumber":2,"SessionName":"Fr\u00fchjahrssession 2012","Council":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CouncilAbbreviation":"SR","Date":"\/Date(1330992000000)\/","Begin":"0815","Modified":"\/Date(1447070208377)\/","LegislativePeriodNumber":49,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"F\u00fcnfte Sitzung","SortOrder":5,"Location":"S"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20100484,IdSubject=20220L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20100484,IdSubject=20220L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20100484,IdSubject=20220L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20100484,IdSubject=20220L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"20220","BusinessNumber":20100484,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.484","Title":"Keine Bevorzugung von Personen aus dem Asylbereich bei der Niederlassungsbewilligung","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Vorpr\u00fcfung - 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Vote</i></p>\n<p>F\u00fcr Folgegeben ... 12 Stimmen</p>\n<p>Dagegen ... 22 Stimmen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident </b>(Altherr Hans, Pr\u00e4sident): Damit ist die parlamentarische Initiative endg\u00fcltig abgelehnt. </p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Schluss der Sitzung um 11.15 Uhr</i></p>\n<p><i>La s\u00e9ance est lev\u00e9e \u00e0 11 h 15</i></p>\n<p>[PAGE 105] </p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20120306","MeetingVerbalixOid":2172,"IdSession":"4902","SpeakerFirstName":"Hans","SpeakerLastName":"Altherr","SpeakerFullName":"Altherr Hans","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":15,"CantonName":"Appenzell A.-Rh.","CantonAbbreviation":"AR","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1331032577933)\/","End":"\/Date(1331032742827)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1510850113820)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1331032577933+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1331032742827+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124353L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124353L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124353L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124353L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124353L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"124353","Language":"DE","IdSubject":"20220","VoteId":null,"PersonNumber":408,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich m\u00f6chte Sie ebenfalls bitten, der Minderheit zuzustimmen. Anerkannte Fl\u00fcchtlinge haben heute schon ein Bleiberecht. Sie haben im Minimum den Ausweis B. Also geht es heute lediglich um den Fl\u00fcchtlingsstatus. Die parlamentarische Initiative will, dass Niederlassungsbewilligungen an anerkannte Fl\u00fcchtlinge nach gleichen Kriterien erteilt werden wie an Personen aus Drittstaaten. Heute sind das zehn Jahre, sp\u00e4ter vielleicht sieben oder f\u00fcnf Jahre, aber die parlamentarische Initiative will, dass das f\u00fcr beide Kategorien genau gleich gehandhabt wird.</p>\n<p>Kollege F\u00f6hn hat es gesagt: Es ist stossend, dass Personen aus dem Asylbereich anders behandelt werden. Die Mehrheit begr\u00fcndet das mit der besseren Integration auf dem Arbeitsmarkt. Aber das stimmt ja gar nicht! Das k\u00f6nnen Sie heute schon tun. Es geht nicht an, dass anerkannte Fl\u00fcchtlinge praktisch gleich behandelt werden wie EU-B\u00fcrger. Wo liegt denn heute noch der Unterschied zwischen einer sogenannten B-Bewilligung, wie sie eben die anerkannten Fl\u00fcchtlinge haben, und der sogenannten C-Bewilligung, sprich Niederlassungsbewilligung? Diejenigen mit der B-Bewilligung unterliegen der Quellensteuer, diejenigen mit der C-Bewilligung, sprich Niederlassungsbewilligung, werden genau gleich veranlagt wie wir alle.</p>\n<p>Den Personen mit der Niederlassungsbewilligung m\u00fcssten Sie den Familiennachzug gew\u00e4hren, auch wenn die betreffende Person von der Sozialhilfe abh\u00e4ngig oder auf die F\u00fcrsorge angewiesen ist. Das ist der grosse Unterschied. Bei den B-Bewilligungen muss der Gesuchsteller den Beweis erbringen - also heute der anerkannte Fl\u00fcchtling oder solche Personen, von denen viele in meinem Gesch\u00e4ft arbeiten -, dass er eine Arbeit hat, dass er eine Wohnung zur Verf\u00fcgung stellen kann, dass er den Lebensunterhalt selber bestreiten kann. Hier liegt der grosse Unterschied.</p>\n<p>Wieso wollen wir den Vorteil, den wir heute haben, zunichtemachen? Wenn wir als Land f\u00fcr diese Personen wirklich noch attraktiver werden wollen, dieser Tendenz noch mehr Schub und zus\u00e4tzliche Dynamik verleihen wollen, dann brauchen wir nur genau das zu machen, was die Mehrheit will! Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, dass man dieser parlamentarischen Initiative keine Folge gibt.</p>\n<p>Denn die anerkannten Fl\u00fcchtlinge k\u00f6nnen sich integrieren. Sie k\u00f6nnen bei mir eine Arbeitsstelle suchen. Ich habe Dutzende von Leuten von beiden Seiten, und auch diejenigen mit den B-Bewilligungen best\u00e4tigen mir, dass sie keinen Nachteil haben, ausser nat\u00fcrlich, wenn sie bereits nach f\u00fcnf Jahren die Niederlassung wollen. Aber f\u00fcr diejenigen, die arbeiten, die integriert sein wollen, macht das keinen Unterschied. Sie warten einfach zehn anstatt f\u00fcnf Jahre. Aber das tragen alle mit der B-Bewilligung mit Fassung, und ich hatte mit Leuten mit der B-Bewilligung in den letzten Jahren \u00fcberhaupt nie ein Problem. Also ist das eine Frage der Redlichkeit, dass wir sagen: Denjenigen, die sozial abh\u00e4ngig sind, die auf die F\u00fcrsorge angewiesen sind, wollen wir nicht bereits nach f\u00fcnf Jahren eine Niederlassungsbewilligung erteilen, weil das eben Sozialmissbrauch nach sich zieht.</p>\n<p>Ich m\u00f6chte Sie bitten, dieser parlamentarischen Initiative Folge zu geben. Es gibt keinen Grund, das nicht zu tun.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20120306","MeetingVerbalixOid":2172,"IdSession":"4902","SpeakerFirstName":"This","SpeakerLastName":"Jenny","SpeakerFullName":"Jenny This","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":8,"CantonName":"Glarus","CantonAbbreviation":"GL","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1331032336303)\/","End":"\/Date(1331032577933)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1510850113820)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1331032336303+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1331032577933+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124354L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124354L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124354L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124354L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124354L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"124354","Language":"DE","IdSubject":"20220","VoteId":null,"PersonNumber":305,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Je ne veux pas reprendre tous les arguments du porte-parole de la minorit\u00e9, mais j'ai simplement peine \u00e0 comprendre cette obstination \u00e0 vouloir absolument punir les r\u00e9fugi\u00e9s - mais cela est sans doute li\u00e9 \u00e0 un certain programme politique. Ce qui me pose probl\u00e8me, c'est que s'il existe une diff\u00e9rence de traitement, c'est justement parce que le statut entre une personne qui obtient le statut de r\u00e9fugi\u00e9 et une personne qui est venue en Suisse de son propre gr\u00e9, sans \u00eatre pers\u00e9cut\u00e9e dans son pays, n'est pas du tout le m\u00eame.</p>\n<p>Je l'ai rappel\u00e9: \u00e0 l'heure actuelle, 16,5 pour cent uniquement des demandes d'asile sont suivies du statut de r\u00e9fugi\u00e9. Un examen tr\u00e8s attentif d\u00e9j\u00e0 du statut de ces personnes, de leur comportement, a lieu dans le cadre de la proc\u00e9dure d'asile. Je pense donc que ces personnes, qui en plus de cela sont en quelque sorte condamn\u00e9es \u00e0 rester en Suisse - excusez-moi d'employer ce terme, parce que c'est un plaisir d'\u00eatre en Suisse - parce qu'elles n'ont pas la possibilit\u00e9 de retourner dans leur pays, doivent \u00eatre trait\u00e9es d'une fa\u00e7on diff\u00e9rente que les personnes qui viennent ici librement et qui peuvent retourner dans leur pays. On ne peut donc pas invoquer du tout la question de l'\u00e9galit\u00e9 de traitement dans ce dossier, puisque justement les statuts sont diff\u00e9rents. Comme je l'ai d\u00e9j\u00e0 dit, l'\u00e9galit\u00e9 de traitement signifie traiter de fa\u00e7on \u00e9gale ce qui est \u00e9gal et d'une fa\u00e7on diff\u00e9rente ce qui est diff\u00e9rent.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20120306","MeetingVerbalixOid":2172,"IdSession":"4902","SpeakerFirstName":"Didier","SpeakerLastName":"Berberat","SpeakerFullName":"Berberat Didier","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":24,"CantonName":"Neuenburg","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1331032239357)\/","End":"\/Date(1331032336303)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1510850113820)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1331032239357+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1331032336303+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124355L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124355L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124355L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124355L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124355L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"124355","Language":"DE","IdSubject":"20220","VoteId":null,"PersonNumber":321,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wie der Kommissionssprecher gesagt hat, wurde die parlamentarische Initiative M\u00fcller Philipp schon am 12. September 2011 im Nationalrat behandelt. Eine starke Mehrheit mit allen b\u00fcrgerlichen Parteien hat dieser parlamentarischen Initiative Folge gegeben. Genau gleich beantrage ich Ihnen mit meiner Minderheit, entgegen der Kommissionsmehrheit, der Initiative Folge zu geben.</p>\n<p>Es kann doch nicht sein, dass Asylsuchende bessergestellt werden als Mitmenschen, welche auf dem ordentlichen Weg mit Aufenthaltsbewilligung in unser Land kommen! Die Minderheit der Kommission erachtet es als Gebot der Gleichbehandlung, dass anerkannten Fl\u00fcchtlingen eine Niederlassungsbewilligung nach denselben Kriterien gew\u00e4hrt wird wie Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern aus Nicht-EU- oder Nicht-Efta-Staaten, die mit einer Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligung in die Schweiz eingewandert sind.</p>\n<p>Gem\u00e4ss Artikel 60 Absatz 2 des Asylgesetzes haben Personen, denen Asyl gew\u00e4hrt worden ist, bereits nach f\u00fcnf Jahren einen Rechtsanspruch auf eine Niederlassungsbewilligung. Damit werden sie wesentlich bessergestellt als Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder aus Drittstaaten, die nicht \u00fcber den Asylweg eingewandert sind. Diese erhalten gem\u00e4ss Artikel 34 Absatz 2 AuG die Niederlassungsbewilligung erst nach zehn Jahren Aufenthalt in der Schweiz. Zudem haben sie keinen Rechtsanspruch darauf. Der Besitz einer Niederlassungsbewilligung erleichtert zudem den Familiennachzug. Auch in diesem Bereich sind also Personen aus dem Asylbereich bessergestellt als die \u00fcbrigen Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder aus Drittstaaten. Es kann doch nicht sein, dass Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder aus Drittstaaten mit einer Aufenthaltsbewilligung erst nach zehn Jahren Aufenthalt in der Schweiz und Fl\u00fcchtlinge aus denselben Staaten bereits nach f\u00fcnf Jahren Aufenthalt in der Schweiz einen Rechtsanspruch auf die Niederlassungsbewilligung haben. Sie haben vor allem auch beim Familiennachzug einen grossen Vorteil. </p>\n<p>Die Initiative fordert einzig, dass anerkannten Fl\u00fcchtlingen eine Niederlassungsbewilligung nach denselben Kriterien gew\u00e4hrt wird wie Personen aus Nicht-EU- und Nicht-Efta-Staaten, die nicht aufgrund eines Asylgesuchs in die Schweiz eingewandert sind. </p>\n<p>Im Sinne der Gleichbehandlung bitte ich Sie, der Minderheit zu folgen und dieser parlamentarischen Initiative M\u00fcller Philipp Folge zu geben.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20120306","MeetingVerbalixOid":2172,"IdSession":"4902","SpeakerFirstName":"Peter","SpeakerLastName":"F\u00f6hn","SpeakerFullName":"F\u00f6hn Peter","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":5,"CantonName":"Schwyz","CantonAbbreviation":"SZ","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1331031999767)\/","End":"\/Date(1331032239357)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1510850113820)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1331031999767+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1331032239357+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124356L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124356L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124356L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124356L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124356L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"124356","Language":"DE","IdSubject":"20220","VoteId":null,"PersonNumber":305,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La Commission des institutions politiques de votre conseil a examin\u00e9 l'initiative parlementaire du conseiller national Philipp M\u00fcller, tr\u00e8s actif dans le domaine des \u00e9trangers et de l'asile, \u00e0 laquelle le Conseil national a donn\u00e9 suite, le 12 septembre 2011, par 85 voix contre 54. Ladite initiative demande que les personnes qui ont obtenu l'asile en Suisse re\u00e7oivent leur autorisation d'\u00e9tablissement selon les m\u00eames crit\u00e8res et conditions que les \u00e9trangers originaires d'Etats non membres de l'Union europ\u00e9enne ou de l'AELE et qui ont \u00e9migr\u00e9 en Suisse sans \u00eatre pass\u00e9s par une proc\u00e9dure d'asile. La commission vous propose, par 6 voix contre 3 et 2 abstentions, de ne pas donner suite \u00e0 l'initiative. La minorit\u00e9 F\u00f6hn propose, quant \u00e0 elle, de donner suite \u00e0 l'initiative.</p>\n<p>Selon l'article 60 alin\u00e9a 2 de la loi sur l'asile, les personnes qui ont obtenu l'asile en Suisse et qui y s\u00e9journent l\u00e9galement depuis cinq ans au moins ont droit \u00e0 une autorisation d'\u00e9tablissement. Cette r\u00e8gle d\u00e9roge \u00e0 l'article 34 de la loi sur les \u00e9trangers qui pr\u00e9voit que les \u00e9trangers non ressortissants d'un pays de l'Union europ\u00e9enne ou de l'AELE doivent attendre au moins dix ans pour se voir d\u00e9livrer une autorisation d'\u00e9tablissement.</p>\n<p>Rappelons d'abord que le 4 f\u00e9vrier 2011, la Commission des institutions politiques du Conseil national a proc\u00e9d\u00e9 \u00e0 l'examen pr\u00e9alable de l'initiative parlementaire M\u00fcller Philipp d\u00e9pos\u00e9e le 23 septembre 2010. Par 16 voix contre 9, elle a donn\u00e9 suite \u00e0 l'initiative et ensuite demand\u00e9 \u00e0 notre commission d'approuver cette d\u00e9cision. Le 25 mars 2011, nous avons toutefois d\u00e9cid\u00e9, par 6 voix contre 6 avec la voix pr\u00e9pond\u00e9rante du pr\u00e9sident, de ne pas nous rallier \u00e0 cette d\u00e9cision. Le 19 mai 2011, la Commission des institutions politiques du Conseil national a repris le dossier et a d\u00e9cid\u00e9 de maintenir sa d\u00e9cision, par 11 voix contre 8 et 1 abstention. Elle a propos\u00e9 \u00e0 son conseil de donner suite \u00e0 l'initiative. Comme d\u00e9j\u00e0 signal\u00e9, la Chambre basse du Parlement a suivi la proposition de sa commission.</p>\n<p>Pour notre commission, deux options \u00e9taient possibles: se rallier \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil national ou proposer au pl\u00e9num du Conseil des Etats de ne pas donner suite \u00e0 l'initiative, ce que nous vous proposons.</p>\n<p>Si vous approuvez la d\u00e9cision du Conseil national, sa Commission des institutions politiques sera charg\u00e9e de la mise en oeuvre juridique de l'initiative. Si le Conseil des Etats, comme nous le souhaitons, se rallie \u00e0 notre proposition, l'initiative sera d\u00e9finitivement rejet\u00e9e, conform\u00e9ment \u00e0 l'article 109 alin\u00e9a 3 de la loi sur le Parlement.</p>\n<p>En pr\u00e9ambule, il ne me semble pas inutile de rappeler que cette initiative parlementaire concerne les personnes ayant obtenu l'asile, et non pas tous les requ\u00e9rants. En 2010, d'apr\u00e8s l'administration, 20 690 demandes d'asile ont \u00e9t\u00e9 trait\u00e9es en premi\u00e8re instance et 3450 personnes ont obtenu le statut de r\u00e9fugi\u00e9, soit environ 16,5 pour cent des cas. Cela confirme, si besoin est, que dans notre pays les conditions de l'octroi de l'asile sont exigeantes et n\u00e9cessitent un examen tr\u00e8s approfondi de chaque cas.</p>\n<p>La minorit\u00e9 de la commission est d'avis que, en vertu du principe d'\u00e9galit\u00e9 dont il a beaucoup \u00e9t\u00e9 question aujourd'hui, les m\u00eames crit\u00e8res et conditions devraient s'appliquer aux personnes ayant obtenu l'asile et aux \u00e9trangers qui sont originaires d'Etats non-membres de l'Union europ\u00e9enne ou de l'AELE et qui d\u00e9posent une demande d'\u00e9tablissement en Suisse apr\u00e8s avoir obtenu une autorisation de s\u00e9jour ou de courte dur\u00e9e. La modification de la disposition concern\u00e9e dans la loi sur l'asile, si elle \u00e9tait accept\u00e9e, doublerait donc le d\u00e9lai d'attente des r\u00e9fugi\u00e9s, qui passerait de cinq \u00e0 dix ans.</p>\n<p>La commission rejette l'initiative consid\u00e9rant qu'il n'est pas justifi\u00e9 de traiter les demandes d'autorisation d'\u00e9tablissement des personnes ayant obtenu l'asile de la m\u00eame mani\u00e8re que celles des ressortissants d'Etats tiers. En effet, la situation des personnes ayant obtenu l'asile et qui sont pers\u00e9cut\u00e9es dans leur pays d'origine n'est pas du tout comparable \u00e0 celle des autres \u00e9trangers. Ces derniers peuvent librement rentrer dans leur pays d'origine alors que les r\u00e9fugi\u00e9s n'ont que tr\u00e8s exceptionnellement cette possibilit\u00e9. Or, le principe d'\u00e9galit\u00e9, auquel nous sommes tous bien entendu attach\u00e9s dans cette salle, prescrit de traiter de fa\u00e7on \u00e9gale les situations similaires et de mani\u00e8re diff\u00e9rente celles qui ne le sont pas. De plus, du moment que les r\u00e9fugi\u00e9s doivent se pr\u00e9parer \u00e0 vivre durablement en Suisse puisqu'ils ont un statut, il est important qu'ils puissent obtenir rapidement une autorisation d'\u00e9tablissement qui les encouragerait \u00e0 s'int\u00e9grer rapidement sur le march\u00e9 du travail et dans la soci\u00e9t\u00e9.</p>\n<p>Nous tenons \u00e9galement \u00e0 pr\u00e9ciser que l'octroi de cette autorisation d'\u00e9tablissement apr\u00e8s cinq ans n'est pas automatique puisque l'article 60 alin\u00e9a 2 lettres a et b de la loi sur l'asile pr\u00e9cise que l'autorisation ne sera pas octroy\u00e9e si le r\u00e9fugi\u00e9 a \u00e9t\u00e9 condamn\u00e9 \u00e0 une peine privative de libert\u00e9 de longue dur\u00e9e en Suisse ou \u00e0 l'\u00e9tranger, s'il a fait l'objet d'une mesure p\u00e9nale au sens de l'article 61 ou 64 du Code p\u00e9nal, s'il attente de mani\u00e8re grave et r\u00e9p\u00e9t\u00e9e \u00e0 la s\u00e9curit\u00e9 et \u00e0 l'ordre publics en Suisse et \u00e0 l'\u00e9tranger, les met en danger ou repr\u00e9sente une menace pour la s\u00fbret\u00e9 int\u00e9rieure ou ext\u00e9rieure de la Suisse.</p>\n<p>Cela signifie donc que si la personne ayant obtenu l'asile se comporte mal, elle n'aura pas droit \u00e0 un permis d'\u00e9tablissement. Il est enfin \u00e0 noter que, s'agissant de la r\u00e9glementation de leur droit d'\u00e9tablissement, les citoyens de l'Union europ\u00e9enne et de l'AELE b\u00e9n\u00e9ficient d\u00e9j\u00e0 d'un traitement privil\u00e9gi\u00e9 par rapport aux \u00e9trangers originaires d'autres Etats que l'Union europ\u00e9enne ou l'AELE.</p>\n<p>Au vu de ce qui pr\u00e9c\u00e8de, notre commission vous demande instamment de ne pas donner suite \u00e0 cette initiative parlementaire.</p>\n<p>[PAGE 104] </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20120306","MeetingVerbalixOid":2172,"IdSession":"4902","SpeakerFirstName":"Didier","SpeakerLastName":"Berberat","SpeakerFullName":"Berberat Didier","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":24,"CantonName":"Neuenburg","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1331031625323)\/","End":"\/Date(1331031999767)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1510850113820)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1331031625323+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1331031999767+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124357L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124357L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124357L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124357L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=124357L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"124357","Language":"DE","IdSubject":"20220","VoteId":null,"PersonNumber":1256,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Der Initiative keine Folge geben</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(F\u00f6hn, Comte, Minder)</p>\n<p>Der Initiative Folge geben</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Ne pas donner suite \u00e0 l'initiative</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(F\u00f6hn, Comte, Minder)</p>\n<p>Donner suite \u00e0 l'initiative</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident </b>(Altherr Hans, Pr\u00e4sident): Es liegt ein schriftlicher Bericht der Kommission vor.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20120306","MeetingVerbalixOid":2172,"IdSession":"4902","SpeakerFirstName":"Hans","SpeakerLastName":"Altherr","SpeakerFullName":"Altherr Hans","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":15,"CantonName":"Appenzell A.-Rh.","CantonAbbreviation":"AR","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1331031601937)\/","End":"\/Date(1331031625323)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1510850113820)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1331031601937+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1331031625323+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"20220","Language":"DE","IdMeeting":"1379","VerbalixOid":375380,"SortOrder":6,"Modified":"\/Date(1510850113820)\/"}}