{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=20551L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=20551L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1404L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1404L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1404L,Language='FR')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1404L,Language='FR')/Subjects"}},"ID":"1404","Language":"FR","MeetingNumber":11,"IdSession":4905,"SessionNumber":5,"SessionName":"Session d'automne 2012","Council":1,"CouncilName":"Conseil national","CouncilAbbreviation":"CN","Date":"\/Date(1348444800000)\/","Begin":"1430","Modified":"\/Date(1447070218330)\/","LegislativePeriodNumber":49,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Onzi\u00e8me s\u00e9ance","SortOrder":11,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20129003,IdSubject=20551L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20129003,IdSubject=20551L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20129003,IdSubject=20551L,Language='FR')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20129003,IdSubject=20551L,Language='FR')/Businesses"}},"IdSubject":"20551","BusinessNumber":20129003,"Language":"FR","BusinessShortNumber":"12.9003","Title":"Eloge fun\u00e8bre","SortOrder":1,"PublishedNotes":null,"Modified":"\/Date(1447069577920)\/","TitleDE":"Nachruf","TitleFR":"Eloge fun\u00e8bre","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=126606L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=126606L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=126606L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=126606L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=126606L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"126606","Language":"FR","IdSubject":"20551","VoteId":null,"PersonNumber":519,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Leider m\u00fcssen wir in dieser Sessionswoche gar zwei Nachrufe verlesen.</p>\n<p>Wir gedenken heute des ehemaligen St\u00e4nderatspr\u00e4sidenten Peter Hefti, der am 17. September 2012 im Alter von 89 Jahren verstorben ist.</p>\n<p>Peter Hefti wurde 1968 als Mitglied der FDP von der Glarner Landsgemeinde in den St\u00e4nderat gew\u00e4hlt. Er vertrat seinen Kanton in der Kleinen Kammer bis im Mai 1990. Seine politische Karriere begann er als 31-J\u00e4hriger mit der Wahl in den Glarner Landrat, dem er von 1953 bis 1968 angeh\u00f6rte. Ab 1957 wirkte er w\u00e4hrend 27 Jahren im Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Schwanden, davon acht Jahre als Gemeindepr\u00e4sident. Der studierte Jurist und Anwalt diente seinem Kanton zudem von 1963 bis 1990 als Obergerichtspr\u00e4sident.</p>\n<p>W\u00e4hrend seiner 22-j\u00e4hrigen T\u00e4tigkeit im St\u00e4nderat arbeitete Peter Hefti in \u00fcber dreihundert Ad-hoc-Kommissionen und acht st\u00e4ndigen Kommissionen mit, unter anderem in der Finanzkommission - die er auch pr\u00e4sidierte -, in der Aussenwirtschaftskommission, der Milit\u00e4rkommission und der Bundesbahnkommission. In der Wintersession 1980 w\u00e4hlte ihn der St\u00e4nderat einstimmig zu seinem Pr\u00e4sidenten. Peter Hefti erinnerte in seiner Er\u00f6ffnungsrede daran, dass der St\u00e4nderat als \"juristisches Gewissen im Bundeshaus\" bezeichnet werde; gerade deshalb d\u00fcrfe der Gesetzgeber \"beim Legiferieren nicht vergessen, dass sich der Rechtsstaat in der Praxis zum Wohle von Mensch und Gesellschaft bew\u00e4hren\" m\u00fcsse (AB 1980 S 603). Peter Hefti leitete die Ratsverhandlungen \"mit k\u00fchler \u00dcberlegenheit und klarer Stimme\" (AB 1981 S 440), wie sein Nachfolger Jost Dillier ausf\u00fchrte. Generell habe er den Rat mit \"grosser Eleganz und W\u00fcrde\" pr\u00e4sidiert, hielt 1990 bei seiner Verabschiedung aus dem Rat der damalige Pr\u00e4sident Luregn Mathias Cavelty fest. Weiter meinte der Ratspr\u00e4sident: \"Mit Herrn Hefti verlieren wir ein gutes St\u00fcck senatorialer Tradition. Seine hohe Auffassung von Amt und W\u00fcrde, seine juristische Fachkompetenz und seine eigenst\u00e4ndige, ehrliche Meinung und Haltung, die oft durchaus kritisch war, haben uns immer wieder beeindruckt.\" (AB 1990 S 274)</p>\n<p>In seiner politischen Arbeit engagierte sich Peter Hefti insbesondere f\u00fcr die Rand- und Berggebiete und die schweizerische Industrie sowie in Wasserwirtschafts- und Energiefragen. Als Jurist war ihm die Rechtssicherheit wichtig. Der B\u00fcrger m\u00fcsse, so unterstrich er in seiner Rede am Schluss seines Pr\u00e4sidialjahres, aus den Gesetzen klar herauslesen k\u00f6nnen, wie er sich rechtskonform zu verhalten habe, und d\u00fcrfe nicht erst hinterher vom Richter erfahren, was als rechtens gelte. Peter Hefti gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass unter dem Strich das Parlament mit seinen Gesetzesvorlagen mehr alte Probleme l\u00f6se, als es neue schaffe.</p>\n<p>Peter Hefti war eine markante Pers\u00f6nlichkeit. Er vertrat seine Ansichten auf souver\u00e4ne Art, unbeirrt und eigenwillig, nicht den g\u00e4ngigen Meinungen und Mehrheiten folgend, sondern seiner ureigensten \u00dcberzeugung. Wegen seiner w\u00fcrdevollen Art wurde er in der Presse auch als \"Grandseigneur\" und \"Lord von Schwanden\" bezeichnet. Er genoss hohen Respekt und begegnete seinerseits seinen Kollegen und deren Meinung respektvoll. </p>\n<p>Wir werden Peter Hefti als integren, eigenst\u00e4ndigen und hochgeachteten Menschen und Politiker in Erinnerung behalten. Im Namen der Bundesversammlung m\u00f6chte ich seiner Familie von Herzen mein tiefstes Beileid aussprechen.</p>\n<p>Nun habe ich wiederum die \u00e4usserst schmerzliche Pflicht, einen Nachruf auf einen unserer Ratskollegen zu verlesen. Peter Malama weilt nicht mehr unter uns; Blumen an seinem Platz erinnern an ihn. Vorgestern Samstag haben wir die traurige Nachricht erhalten, dass er mit erst knapp 52 Jahren der Krebserkrankung, gegen die er so lange und so tapfer gek\u00e4mpft hat, erlegen ist.</p>\n<p>Peter Malama war seit 2007 hier im Nationalrat unser Kollege. Damals w\u00e4hlte die Bev\u00f6lkerung von Basel-Stadt den 47-j\u00e4hrigen \u00d6konomen als Vertreter der FDP in die Grosse Kammer. Von Anfang an engagierte sich der Generalstabsoberst in der Sicherheitspolitischen Kommission. Er war kein an der Vergangenheit orientierter Nostalgiker und setzte sich f\u00fcr eine starke und moderne Landesverteidigung ein. Er wollte Reformen nicht um der Reformen willen, sondern immer im Interesse der Sache. Das Gleiche galt f\u00fcr sein zweimaliges Engagement in der Legislaturplanungskommission, wo er sich mit der strategischen Planung der Bundespolitik auseinandersetzen konnte.</p>\n<p>Peter Malama war als Direktor des Gewerbeverbandes Basel-Stadt Gewerbepolitiker. Er sah dabei Gewerbepolitik nie als blosse Interessenpolitik, sondern als Einsatz f\u00fcr die Gesamtwirtschaft und die Gesellschaft. Er war \u00fcberzeugt, dass innovative KMU die Basis einer erfolgreichen Wirtschaft sind, und war dezidiert der Meinung, dass die Wirtschaft auch gesellschaftliche Verantwortung zu tragen hat. Deshalb setzte er sich als Gewerbepolitiker auch intensiv f\u00fcr Umweltfragen, f\u00fcr die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und vor allem f\u00fcr die Berufsbildung und den Forschungsplatz Schweiz ein. In der Kommission f\u00fcr Wissenschaft, Bildung und Kultur, der er von 2009 bis 2011 angeh\u00f6rte, fand er daf\u00fcr ein geeignetes Bet\u00e4tigungsfeld. Eine ganze Reihe parlamentarischer Vorst\u00f6sse zeugt von diesem Einsatz.</p>\n<p>Peter Malama k\u00e4mpfte hier im Rat und in der \u00d6ffentlichkeit immer sehr dezidiert und mit Engagement, gelegentlich auch scharfz\u00fcngig f\u00fcr seine Anliegen und seine \u00dcberzeugungen. Dass er sich dabei auch der Kritik aussetzte, st\u00f6rte ihn nicht. Als liberaler Geist verk\u00f6rperte er eine Unabh\u00e4ngigkeit und ein Engagement, die beeindruckten. Als ihn die FDP und die Liberalen von Basel-Stadt 2010 f\u00fcr den Bundesrat nominierten, fasste er sein Credo kurz und treffend zusammen: \"Ich bin stolz darauf, Schweizer zu sein, und m\u00f6chte meinem Land etwas von dem zur\u00fcckgeben, was es mir erm\u00f6glicht hat. Ich will die Werte und Positionen st\u00e4rken, welche die Schweiz gross gemacht haben. Als liberaler Politiker mit urbanen Wurzeln stehe ich ein f\u00fcr eine starke Wirtschaft, die sich ihrer Verantwortung f\u00fcr Mensch und Umwelt bewusst ist und sie wahrnimmt.\" Es war ein inneres Feuer, das Peter Malama antrieb, und selbst w\u00e4hrend seiner schweren Erkrankung erlosch dieses innere Feuer nie.</p>\n<p>Peter Malama war ein sehr freundlicher, weltoffener und humorvoller Kollege. Diskussionen oder auch nur ein kurzes Gespr\u00e4ch mit ihm waren immer bereichernd. Er sagte selbst von sich, dass er im Gespr\u00e4ch mit anderen immer wieder etwas lerne. Seine Liebe f\u00fcr solche Gespr\u00e4che haben wir immer wieder sp\u00fcren d\u00fcrfen. Peter Malamas Engagement in der Politik und seine Stimme werden diesem Rat und dem Kanton Basel-Stadt fehlen - und uns allen wird der Mensch Peter Malama fehlen.</p>\n<p>Allen voran wird Peter Malama aber seiner Frau, seinen drei Kindern, seiner Familie fehlen. Sie waren - in seinen eigenen Worten - f\u00fcr ihn eine \"Krafttankstelle\", und das galt in den letzten Monaten mit Sicherheit mehr denn je.</p>\n<p>Ich bitte Sie und die Zuschauer auf den Trib\u00fcnen, sich zu erheben und der Verstorbenen in einem kurzen Moment des Schweigens zu gedenken.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Der Rat erhebt sich zu Ehren der Verstorbenen</i></p>\n<p><i>L'assistance se l\u00e8ve pour honorer la m\u00e9moire des d\u00e9funts</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Johann Sebastian Bach</b></p>\n<p><b>Sarabande aus der Suite Nr. 5</b></p>\n<p><b>Jean-S\u00e9bastien Bach</b></p>\n<p><b>Sarabande de la suite no 5</b></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Ren\u00e9 Camacaro, Violoncello</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[PAGE 1606] </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20120924","MeetingVerbalixOid":2228,"IdSession":"4905","SpeakerFirstName":"Hansj\u00f6rg","SpeakerLastName":"Walter","SpeakerFullName":"Walter Hansj\u00f6rg","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":20,"CantonName":"Thurgovie","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1348502357239)\/","End":"\/Date(1348503336147)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877619557)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1348502357240+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1348503336147+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"20551","Language":"FR","IdMeeting":"1404","VerbalixOid":390187,"SortOrder":45,"Modified":"\/Date(1774877619550)\/"}}