{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=24787L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=24787L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1599L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1599L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1599L,Language='IT')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1599L,Language='IT')/Subjects"}},"ID":"1599","Language":"IT","MeetingNumber":6,"IdSession":4914,"SessionNumber":14,"SessionName":"Sessione estiva 2014","Council":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CouncilAbbreviation":"CN","Date":"\/Date(1402358400000)\/","Begin":"1430","Modified":"\/Date(1447070296327)\/","LegislativePeriodNumber":49,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Sesta seduta","SortOrder":6,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20130086,IdSubject=24787L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20130086,IdSubject=24787L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20130086,IdSubject=24787L,Language='IT')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20130086,IdSubject=24787L,Language='IT')/Businesses"}},"IdSubject":"24787","BusinessNumber":20130086,"Language":"IT","BusinessShortNumber":"13.086","Title":"Stop alla sovrappopolazione - s\u00ec alla conservazione delle basi naturali della vita. 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Der Bundesrat sieht hingegen das Ziel der Initiative in der dauerhaften Sicherstellung der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen in der Schweiz und in anderen L\u00e4ndern. Was ist nun Ziel, und was ist Massnahme? Initianten, Bundesrat und der beigezogene Gutachter, Professor Andreas Kley, scheinen eine unterschiedliche Gewichtung vorzunehmen. Ob als Ziel oder als Massnahme - es geht sowohl um die Anzahl Menschen auf unserem Planeten als auch um die Anzahl Menschen in unserem eigenen Land. F\u00fcr die Schweiz verlangt die Initiative eine H\u00f6chstgrenze der Zuwanderung von 0,2 Prozent. Um das Bev\u00f6lkerungswachstum in den Entwicklungsl\u00e4ndern zu stoppen, sollen 10 Prozent der Gelder f\u00fcr internationale Entwicklungszusammenarbeit in Massnahmen zur F\u00f6rderung der freiwilligen Familienplanung eingesetzt werden. Damit werden zwei Aspekte verbunden, die meines Erachtens sachlich nicht zusammenh\u00e4ngen.</p>\n<p>Gem\u00e4ss Artikel 194 der Bundesverfassung muss eine Teilrevision der Verfassung die Einheit der Materie wahren und darf zwingende Bestimmungen des V\u00f6lkerrechts nicht verletzen. Die Einheit der Materie ist hier gewahrt, wenn zwischen den beiden Teilen ein innerer Zusammenhang besteht. Konkret heisst das, dass zwischen der Beschr\u00e4nkung des Wachstums der st\u00e4ndigen Wohnbev\u00f6lkerung in der Schweiz auf maximal 0,2 Prozent im dreij\u00e4hrigen Durchschnitt einerseits und der Zweckbindung von mindestens 10 Prozent der Gelder der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit f\u00fcr Massnahmen zur F\u00f6rderung der freiwilligen Familienplanung andererseits ein innerer Zusammenhang bestehen soll. Politisch kann man im weitesten Sinn einen Zusammenhang konstruieren, wie es der Bundesrat tut. Eine unverf\u00e4lschte Stimmabgabe, welche durch Artikel 34 Absatz 2 der Bundesverfassung garantiert wird, ist indes nicht m\u00f6glich. Als Stimmb\u00fcrgerin kann ich f\u00fcr die Massnahme zur Familienplanung sein, aber nicht f\u00fcr Einwanderungsgrenzen, weil wir solche mit der Masseneinwanderungs-Initiative ohnehin schon in der Bundesverfassung verankert haben. Ich kann umgekehrt f\u00fcr diese strengere Zuwanderungsbegrenzung sein und gegen 140 Millionen Franken zur F\u00f6rderung der freiwilligen Familienplanung in Entwicklungsl\u00e4ndern. So oder so: Ich muss beidem zustimmen oder beides ablehnen. Eine unverf\u00e4lschte Stimmabgabe ist nicht m\u00f6glich. [PAGE 968] </p>\n<p>Ich respektiere, dass man politisch und ideologisch im weitesten Sinne einen Zusammenhang zwischen einer maximalen Einwanderungsquote in der Schweiz und der freiwilligen Familienplanung in Entwicklungsl\u00e4ndern sehen kann. Rechtlich besteht aber kein Zusammenhang, und es ist ziemlich spitzfindig, einen solchen konstruieren zu wollen.</p>\n<p>Als Parlament d\u00fcrfen wir in der Frage der G\u00fcltigkeit von Initiativen nicht nur politisch nach dem Grundsatz \"in dubio pro populo\" entscheiden, wir m\u00fcssen Volksinitiativen auch juristisch beurteilen. Wir haben keine Verfassungsgerichtsbarkeit, und die Ratsmehrheit will auch keine solche. Gerade deshalb sind wir Parlamentarierinnen und Parlamentarier speziell aufgefordert, Verfassungsgrunds\u00e4tze einzuhalten und Teilrevisionen auf ihre Verfassungsm\u00e4ssigkeit hin zu pr\u00fcfen. Das Bundesgericht stellt an kantonale Verfassungen und Gesetzesvorlagen strengere Anforderungen als die Bundesversammlung. F\u00fcr Partialrevisionen gilt der Grundsatz der Einheit der Materie vollumf\u00e4nglich.</p>\n<p>Die Einhaltung der Bundesverfassung ist Aufgabe des Parlamentes. Wir haben diese Verantwortung wahrzunehmen und m\u00fcssen bei der Pr\u00fcfung der G\u00fcltigkeit auch rechtliche Erw\u00e4gungen anstellen. Wir haben die Balance zu wahren zwischen dem rechtsstaatlichen und dem demokratischen Prinzip. Auch den Volksrechten sind Grenzen gesetzt. Wenn sie uneingeschr\u00e4nkt gelten w\u00fcrden, s\u00e4he unsere Verfassung keine Schranken vor. Es gibt aber Schranken. Gem\u00e4ss Artikel 139 Absatz 3 der Bundesverfassung erkl\u00e4rt die Bundesversammlung eine Initiative \"f\u00fcr ganz oder teilweise ung\u00fcltig\", wenn sie \"die Einheit der Form, die Einheit der Materie oder zwingende Bestimmungen des V\u00f6lkerrechts\" verletzt. In seinem Gutachten bezeichnet Professor Andreas Kley die Praxis der Bundesversammlung zur Einheit der Materie bei Volksinitiativen als \"large\", und er verweist auf einen gewissen Gegensatz zur strengen Rechtsprechung des Bundesgerichtes zu kantonalen Initiativen. Als Parlamentarier m\u00fcssen wir den Verfassungsauftrag, der uns von Volk und St\u00e4nden erteilt worden ist, ernst nehmen. Wir d\u00fcrfen nicht l\u00e4nger large damit umgehen.</p>\n<p>Mit der CVP/EVP-Fraktion bin ich f\u00fcr die Ung\u00fcltigerkl\u00e4rung dieser Initiative. Damit erf\u00fcllen wir einen Verfassungsauftrag und schw\u00e4chen keineswegs die Volksrechte - im Gegenteil, wir respektieren und st\u00e4rken die Volksrechte, wenn wir die Verfassung einhalten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Ruth","SpeakerLastName":"Humbel","SpeakerFullName":"Humbel Ruth","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":19,"CantonName":"Argovia","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Gruppo PPD-PEV","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":51,"Start":"\/Date(1402426471036)\/","End":"\/Date(1402426784674)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501883)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402426471037+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402426784673+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144954L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144954L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144954L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144954L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144954L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144954","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":3830,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Con l'iniziativa Ecopop, ancora una volta ci troviamo a discutere di un'iniziativa che punta il dito contro gli stranieri e vuole regolare l'immigrazione con criteri rigidi. In questo caso addirittura ponendo la pianificazione familiare come strumento per limitare la crescita demografica nei Paesi in via di sviluppo al fine di ridurre l'afflusso di persone straniere, per preservare le risorse naturali nel nostro Paese. Intendiamoci, mi sono sempre battuta per favorire l'accesso alla pianificazione familiare per tutti, dappertutto, ma rifiuto con forza un atteggiamento colonialista, come quello proposto dagli autori di quest'iniziativa. Si tratta di un approccio totalmente disgiunto da una visione di politica sanitaria e riproduttiva globale che deve riconoscere la contraccezione come elemento costitutivo dei diritti umani.</p>\n<p>Quello che propongono gli autori dell'iniziativa \u00e8 quindi controproducente, anche perch\u00e9 vanificherebbe l'impegno del nostro Paese in questo ambito, ma \u00e8 soprattutto sbagliato: \u00e8 sbagliato fare unicamente del controllo delle nascite un mezzo per limitare la crescita delle popolazione, senza tener conto di altri aspetti che incidono sulle gravidanze - come la povert\u00e0, l'accesso ai servizi sanitari, la violenza contro le donne, i matrimoni forzati, la discriminazione sessuale - e senza riconoscere a tutti gli individui il diritto di decidere e determinarsi sul numero di figli in maniera consapevole. Ed \u00e8 quindi con un'attenzione a tutti questi fattori che si deve intervenire e non con delle misure calate dall'alto, come quelle proposte in questo caso.</p>\n<p>L'iniziativa, se venisse applicata, porterebbe poi a una tale diminuzione dell'immigrazione che le conseguenze sarebbero pesanti anche per il nostro Paese - e non toccherebbe, di fatto, il consumo e l'impronta ecologica qui da noi. Ancora una volta si vuol far credere che chiudendo le frontiere ci si preserver\u00e0 dalle conseguenze di processi migratori. Ancora una volta si preferisce proporre un isolamento, si preferisce impedire la sottoscrizione di accordi internazionali e si punta il dito contro gli immigranti per lo spreco di risorse che abbiamo qui. </p>\n<p>L'iniziativa vuole bloccare il numero della popolazione nel nostro Paese introducendo dei contingenti per tutti permessi superiori all'anno, agendo di fatto sui permessi B e C, senza toccare i permessi di corta durata. Permessi di corta durata che aumenteranno - c'\u00e8 gi\u00e0 oggi il rischio dopo il voto del 9 febbraio - e che significano spesso precariet\u00e0 e pressione sul mondo del lavoro.</p>\n<p>L'obiettivo degli autori dell'iniziativa di \"preservare le risorse naturali e la qualit\u00e0 di vita in Svizzera e nel mondo per le generazioni future\" \u00e8 a prima vista condivisibile. Ma se ci vogliono s\u00ec una crescita e uno sviluppo durabili non \u00e8 limitando l'immigrazione quasi a zero e mettendo in discussione i diritti fondamentali dei migranti che ne si riduce lo sperpero.</p>\n<p>L'iniziativa Ecopop si basa su un ragionamento sbagliato, fuorviante e non propone di fatto niente di concreto per frenare lo spreco di risorse. I problemi di crescita non sostenibile o di consumo eccessivo non si risolvono limitando le persone, bens\u00ec modificando il consumo di risorse per persona e mutando lo stile di vita anzitutto nel nostro Paese. L'iniziativa \u00e8 dunque sbagliata, ma anche improponibile, addirittura non garantisce l'unit\u00e0 di materia. Se per\u00f2 verr\u00e0 messo in votazione, allora va presa sul serio e combattuta in maniera decisa per le conseguenze che ho citato. </p>\n<p>Vi invito quindi a raccomandare di respingere l'iniziativa popolare.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Marina","SpeakerLastName":"Carobbio Guscetti","SpeakerFullName":"Carobbio Guscetti Marina","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":27,"CantonName":"Ticino","CantonAbbreviation":"TI","ParlGroupName":"Gruppo socialista","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":50,"Start":"\/Date(1402426234586)\/","End":"\/Date(1402426471036)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"IT","Modified":"\/Date(1774877501880)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402426234587+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402426471037+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144955L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144955L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144955L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144955L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144955L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144955","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":3907,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Les Verts partagent les pr\u00e9occupations des initiants concernant la surexploitation des ressources, mais pas le reste de leur analyse. Oui, la pression d\u00e9mographique est un facteur qui influence notre impact environnemental, mais ce n'est qu'un facteur parmi d'autres. Cela n'a aucun sens de dire que la Suisse ne pourrait supporter tel ou tel nombre d'habitants. Tout d\u00e9pend de [PAGE 967] leur mode de vie, en particulier en mati\u00e8re de consommation, d'habitat et de mobilit\u00e9.</p>\n<p>De plus, l'instrument migratoire est un leurre. Le fait que tel ou tel travailleur allemand, italien ou fran\u00e7ais soit actif dans nos fronti\u00e8res ou hors d'elles ne modifie en rien son impact environnemental global. Seuls les changements de comportements ou de technologies effectu\u00e9s par chacun d'entre nous, quel que soit notre passeport et o\u00f9 que nous vivions, sont d\u00e9terminants. La surexploitation des ressources n'a ni fronti\u00e8res ni nationalit\u00e9.</p>\n<p>Ecopop se trompe ainsi d'abord d'indicateurs en se concentrant sur le facteur d\u00e9mographique. Il se trompe ensuite d'instrument en pr\u00e9tendant r\u00e9gler nos probl\u00e8mes environnementaux en fermant nos fronti\u00e8res. C'est notre empreinte \u00e9cologique que nous devons r\u00e9duire, en Suisse et dans le monde. C'est pourquoi les Verts ont d\u00e9pos\u00e9 leur initiative \"Pour une \u00e9conomie verte\", dont le contre-projet est actuellement trait\u00e9 par nos coll\u00e8gues au Conseil des Etats.</p>\n<p>Plut\u00f4t que de couper la Suisse de l'Europe et du monde, ce qui d\u00e9boucherait sur une crise \u00e9conomique et sociale majeure, nous devons changer notre \u00e9conomie pour la rendre plus efficiente et plus durable. Nous devons aussi mieux ma\u00eetriser notre croissance \u00e9conomique. Certaines r\u00e9gions vivent une forme de surchauffe de la croissance qui peut avoir un impact n\u00e9gatif sur la qualit\u00e9 de vie de leurs habitants. Or ces r\u00e9gions pourraient mieux g\u00e9rer leur d\u00e9veloppement en soumettant par exemple leur politique de promotion \u00e9conomique \u00e0 des crit\u00e8res de durabilit\u00e9. La m\u00eame politique de ma\u00eetrise cibl\u00e9e devrait \u00eatre appliqu\u00e9e au domaine de l'am\u00e9nagement du territoire et de la mobilit\u00e9. Evidemment, un tel projet implique que nous acceptions de repenser nos pratiques \u00e9conomiques et nos comportements de consommation.</p>\n<p>Aux yeux des Verts, c'est dans un tel engagement, tant individuel que collectif, que se trouve la solution \u00e0 notre surconsommation de ressources et non dans la d\u00e9signation de boucs \u00e9missaires, car nous sommes tous responsables, Suisses ou migrants, que nous vivions ici ou au-del\u00e0 de nos fronti\u00e8res, de la transmission d'un patrimoine naturel intact \u00e0 nos descendants.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Ad\u00e8le","SpeakerLastName":"Thorens Goumaz","SpeakerFullName":"Thorens Goumaz Ad\u00e8le","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":22,"CantonName":"Vaud","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Gruppo dei Verdi","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":49,"Start":"\/Date(1402426059890)\/","End":"\/Date(1402426234586)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877501876)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402426059890+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402426234587+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144956L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144956L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144956L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144956L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144956L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144956","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":319,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Kollega Tsch\u00e4pp\u00e4t, es ist unglaublich, was alles f\u00fcr B\u00f6sartigkeiten und Niedertr\u00e4chtigkeiten Sie in diese arme Ecopop-Initiative hineininterpretieren. Ich habe auf Ihre Wortwahl geachtet. Sie m\u00f6gen ja zum Teil Recht haben. Aber f\u00fcr die F\u00fclle negativer Ausdr\u00fccke und Verunglimpfungen gegen\u00fcber der Urheberschaft h\u00e4tten Sie fast den Nobelpreis verdient, wenn auch einen negativen. Einmal mehr: Die Ecopop-Initiative des Vereins, der - das wissen die meisten nicht - \"Ecologie et Population\" heisst, hat in der Zielsetzung, ob Sie das wahrhaben wollen oder nicht, eine gewisse Logik. Herr Tsch\u00e4pp\u00e4t, ich glaube, man m\u00fcsste sich echte Sorge um die Zukunft unseres Landes - auch Ihrer Stadt Bern - und der Erde machen. </p>\n<p>Mit der Zielsetzung der Ecopop-Leute, die Zuwanderung zu bremsen, gehen wir einig. Sehr viele Leute in diesem Saal wollen die Zuwanderung auch bremsen. Ich gebe aber zu, dass die Ecopop-Initiative, die auch wir in der Gesamtbeurteilung ablehnen, inhaltlich falsch ist. Mit dem Rechenschieber und den starren 0,2 Prozent l\u00e4sst sich keine gute Politik machen. Die Ecopop-Initiative nimmt leider auch keine R\u00fccksicht auf die wirtschaftliche Situation. Man m\u00fcsste eine gewisse Flexibilit\u00e4t haben und nicht einfach nur mit dem Zweih\u00e4nder und den 0,2 Prozent arbeiten. Das ist leider wirklich negativ.</p>\n<p>Herr Pfister hat zwar gewaltig \u00fcbertrieben, aber nat\u00fcrlich ist auch die Kombination dieser Zuwanderungsbegrenzung mit der Geburtenregelung in Entwicklungsl\u00e4ndern eine praxisferne Illusion. Da haben Sie ein St\u00fcck weit Recht. Aber, Herr Gasche und Herr Pfister, wir m\u00fcssen trotzdem festhalten, dass wir nicht bereit sind, bei der Ung\u00fcltigerkl\u00e4rung dieser Initiative mitzumachen. Sie sollten sich dar\u00fcber im Klaren sein, dass eine Ung\u00fcltigerkl\u00e4rung immer ein schlechtes Mittel ist. Sie ist gegen ein zentrales Volksrecht gerichtet. \u00dcber 100 000 Leute haben den Text unterschrieben und sind \u00fcberzeugt, dass etwas in dieser Richtung passieren muss. Wir wollen, dass diese Initiative f\u00fcr g\u00fcltig erkl\u00e4rt wird, damit das Volk dar\u00fcber entscheiden kann. Lassen Sie doch dem Volk die Entscheidung, ob es die zwei Komponenten der Initiative als vereinbar erachtet oder nicht. Herr Pfister, wenn Sie ein echter Demokrat sind, dann m\u00fcssen Sie im Zweifelsfall f\u00fcr G\u00fcltigkeit pl\u00e4dieren und das Volk entscheiden lassen - sonst ist die Demokratie in Gefahr. Herr Gasche, Sie sollten keine neuen Kriterien f\u00fcr die G\u00fcltig- oder Ung\u00fcltigerkl\u00e4rung erfinden, sondern die bestehenden anwenden!</p>\n<p>In diesem Saal besteht Einigkeit dar\u00fcber, dass in der Zuwanderungsfrage Handlungsbedarf besteht. Wir m\u00fcssen die massive Zuwanderung in die Schranken weisen. Es ist dringend n\u00f6tig, die Massenzuwanderung mit intelligenten Massnahmen zu bremsen, denn es ist ja klar: 80 000 zus\u00e4tzliche Zuwanderer netto pro Jahr - das entspricht der Einwohnerzahl von Luzern oder St. Gallen - sind auf Dauer nicht verkraftbar! Darum haben wir ja die taugliche Alternative zu Ecopop auf den Tisch gelegt. Wir sagen nicht einfach Nein, wir bringen eine Alternative! Mit der Volksinitiative \"gegen Masseneinwanderung\" haben wir eine taugliche Alternative vorgelegt. Ich hoffe, Sie haben es nicht vergessen: Am 9. Februar dieses Jahres wurde diese Volksinitiative der SVP mit dem Volksentscheid zu g\u00fcltigem Verfassungsrecht. Das Volk will, dass wir die Zuwanderung wieder eigenst\u00e4ndig regeln, es will mit intelligenten, praxistauglichen Massnahmen Remedur schaffen! Das Volk will wieder Kontingente. 1970 bis 2002 hatten wir ein taugliches System mit Kontingenten, wir hatten 1970 bis 2007 sogar ein Wirtschaftswachstum. Der Volksentscheid vom 9. Februar l\u00e4sst keinen Platz f\u00fcr irgendwelche Hintertreppenspiele mit Br\u00fcssel. Das Volk hat klipp und klar Nein gesagt zur Personenfreiz\u00fcgigkeit, es hat Kontingente festgelegt. Ich bitte Sie, das zu ber\u00fccksichtigen. </p>\n<p>Sagen Sie also Nein zu Ecopop, weil das nicht das richtige Mittel ist, aber Ja zu einer konsequenten Umsetzung der Volksinitiative \"gegen die Masseneinwanderung\"!</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Hans","SpeakerLastName":"Fehr","SpeakerFullName":"Fehr Hans","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":1,"CantonName":"Zurigo","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":24,"Start":"\/Date(1402421097795)\/","End":"\/Date(1402421458134)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501812)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402421097797+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402421458133+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144957L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144957L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144957L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144957L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144957L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144957","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":224,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir sind heute alle gr\u00fcn, von leicht gr\u00fcn bis dunkelgr\u00fcn. Darum kommt es einem politischen Selbstmord gleich, gegen Ressourcenbewusstsein und Umweltschutz anzutreten - aber dar\u00fcber reden wir ja heute gar nicht. Wir reden auch nicht dar\u00fcber, dass 20 Prozent der Bev\u00f6lkerung 80 Prozent der Ressourcen beanspruchen oder dass Bev\u00f6lkerungswachstum etwas mit Bildung und Gesundheit zu tun hat. Nein, wir reden nicht \u00fcber Lebensgrundlagen und die \u00d6kologie, sondern dar\u00fcber, dass es uns in der Schweiz sehr gut geht und wir in eine Wohlstandsstimmung verfallen sind. Wir wollen Ruhe haben - das manifestiert die Ecopop-Initiative.</p>\n<p>Bei Licht betrachtet hat das, was heute zur Debatte steht, mit der Sorge um die Lebensgrundlagen nichts zu tun - auch nicht mit \u00d6kologie. Zu tun hat die moralisch \u00fcberh\u00f6hte [PAGE 958] Ecopop-Initiative hingegen mit Etikettenschwindel, mit Scheinl\u00f6sungen, mit der Pervertierung gr\u00fcner Anliegen und mit dem selbstgerechten Abservieren von Verantwortung. Die Initianten kommen mir vor wie der frischgebackene Besitzer eines neuen Einfamilienh\u00e4uschens auf der gr\u00fcnen Wiese, der per Einsprache den Bau weiterer H\u00e4uschen mit dem Argument bek\u00e4mpft, sie w\u00fcrden der Natur schaden. Dabei geht es ihm nur um die eigene Aussicht ins Gr\u00fcne.</p>\n<p>Aber auch sachlich gesehen spricht nichts f\u00fcr diese Initiative. Mit der Masseneinwanderungs-Initiative ist die Schweiz schon mehr als genug auf Kollisionskurs mit den Bilateralen. Mit der Ecopop-Initiative sind wir nicht nur auf Kollisionskurs mit der EU, sondern wir versenken uns gleich selbst. Die wirtschaftlichen Konsequenzen w\u00e4ren dramatisch.</p>\n<p>Aber auch in \u00f6kologischer Hinsicht bringt die Initiative null und nichts. Umweltschutz und Ressourceneinsatz haben nichts damit zu tun, wie viele Menschen in einem Land oder in einem bestimmten Gebiet leben, sondern sie haben damit zu tun, welche Umweltgesetzgebung wir uns geben, wie wir uns wirtschaftlich, gesellschaftlich und sozial organisieren und welche Rahmenbedingungen wir festlegen. Alles andere ist Hosensack-\u00d6kologie.</p>\n<p>Was uns dar\u00fcber hinaus Sorge bereiten sollte, ist die Geisteshaltung, die hinter dieser Initiative steckt. Das Volksbegehren trieft vor Selbstgef\u00e4lligkeit und Selbstgerechtigkeit. Die Initiative offenbart eine \"Desperate Housewives\"-Ideologie mit einer Weitsicht bis zum eigenen Vorgartenzaun: bieder, kleinkariert, besserwisserisch, moralisierend und bigott. Hier wird in neuer Form der Sonderfall Schweiz zelebriert.</p>\n<p>Diese deprimierende Selbstbezogenheit zeigt sich auch daran, dass Entwicklungshilfegelder gem\u00e4ss der Ecopop-Initiative f\u00fcr die freiwillige Familienplanung eingesetzt werden sollen. Die Botschaft dieses Passus ist klar: Die Menschen in der Dritten Welt sollen sich, bitte sch\u00f6n, nicht so stark vermehren; wie das geht, das zeigt das Musterland Schweiz. Dabei scheinen die Initianten ja regelrechte Mustersch\u00fclerinnen und Mustersch\u00fcler zu sein, Gutmenschen, Humanisten, denen es um nichts weniger als um die Rettung der Welt geht. Hinter der adretten Fassade aber erkennen wir Brandstifter, willentliche und naive. Sie verraten jene Werte und Normen, die sie zu sch\u00fctzen vorgeben. Mit dem Verweis auf Heimatschutz wird Ausgrenzung betrieben und damit der wirtschaftliche Totalschaden und das moralische Grounding riskiert. Wenn schon nicht mit dem Segen des lieben Gottes, so sind die \"Ecopopper\" doch mindestens applaudiert von der unappetitlichen Allianz der europ\u00e4ischen nationalen Bewegungen unterwegs. Ziel der Reise ist die Insel der Gl\u00fcckseligen. Dabei werden nebenbei die Grundlagen unserer Geschichte und unseres Selbstverst\u00e4ndnisses verraten, als w\u00e4re dies ein unvermeidlicher Kollateralschaden.</p>\n<p>Wir f\u00fchlen uns in der Schweiz anscheinend so sicher, so unangreifbar und so \u00fcberlegen gegen\u00fcber allen anderen, dass wir uns einbilden, alles tun zu k\u00f6nnen, ohne Konsequenzen bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen. Aus dieser selbstsicheren Wohlstandsstimmung heraus werden Initiativen wie die Ecopop-Initiative geboren. Das sind keine Zeichen der St\u00e4rke, das sind vielmehr Zeichen der politischen Desorientierung.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Alexander","SpeakerLastName":"Tsch\u00e4pp\u00e4t","SpeakerFullName":"Tsch\u00e4pp\u00e4t Alexander","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":2,"CantonName":"Berna","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Gruppo socialista","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":23,"Start":"\/Date(1402420816411)\/","End":"\/Date(1402421097795)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501808)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402420816410+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402421097797+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144958L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144958L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144958L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144958L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144958L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144958","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4060,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Ecopop-Initiative bietet keinen Interpretationsspielraum: Die Bev\u00f6lkerung unseres Landes darf durch Zuwanderung um maximal 0,2 Prozent pro Jahr wachsen. Sobald die 0,2 Prozent \u00fcberschritten sind, m\u00fcssen wir die Grenzen schliessen.</p>\n<p>Die Forderungen der Initiative sind realit\u00e4tsfremd. Die Initiative schadet ganz klar dem Wohlstand der Menschen in der Schweiz. Sie untergr\u00e4bt die KMU-Wirtschaft. KMU m\u00fcssen flexibel auf die Nachfrage reagieren und Mitarbeitende einstellen k\u00f6nnen. Die Initiative verletzt auch bestehendes Recht. Sie ist mit dem Freiz\u00fcgigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU nicht vereinbar. Das Schlimmste aus meiner Sicht: Die Initiative f\u00fchrt die Schweiz schnurgerade in eine \u00dcberalterung. Wir haben immer mehr alte Menschen. Wenn keine Jungen zuwandern, m\u00fcssen wir das Rentenalter massiv erh\u00f6hen.</p>\n<p>Ich bin eine KMU-Vertreterin, deshalb f\u00fchre ich diesen Punkt noch aus: Die geforderte, extrem unflexible Begrenzung der Rekrutierung von ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ften wird sich negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirken. Die Folgen sind sinkender Wohlstand und weniger Geld f\u00fcr AHV und Pensionskassen. Es wird uns allen schlechter gehen. Gleichzeitig steigen die Kosten. Die Umsetzung f\u00fchrt zu immensem B\u00fcrokratieaufbau. Formulare \u00fcber Formulare, Zuteilungsb\u00fcros und Entscheidprozesse mit Instanzenwegen werden geschaffen werden m\u00fcssen. Die Initianten wollen aber noch mehr B\u00fcrokratie. 10 Prozent aller Gelder im Bereich der internationalen Entwicklungszusammenarbeit sollen f\u00fcr Massnahmen zur F\u00f6rderung von Familienplanungen in Entwicklungsl\u00e4ndern investiert werden. Ich frage mich ernsthaft: Ist es unsere Aufgabe, auf anderen Kontinenten als Schulmeister in die Familien einzugreifen und dies noch in unsere Verfassung zu schreiben? Sollen wir unsere Schweizer Entwicklungshelfer damit beauftragen, in Afrika Geburtenkontrollen durchzuf\u00fchren?</p>\n<p>Die Herausforderungen im Bereich Wohnraum, Erholungsraum usw. in der Schweiz der Zukunft k\u00f6nnen wir nicht mit einer Radikalkur meistern, damit schneiden wir uns ins eigene Fleisch. Hier braucht es intelligentere, vor allem nachhaltige und wirtschaftsvertr\u00e4gliche Ans\u00e4tze und L\u00f6sungen. Die Ecopop-Initiative erf\u00fcllt diese Erfordernisse in keiner Weise, sie ist sch\u00e4dlich und sch\u00fcttet das Kind mit dem Bade aus. Gerade auch als KMU-Vertreterin lehne ich diese Initiative entschieden ab. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Daniela","SpeakerLastName":"Schneeberger","SpeakerFullName":"Schneeberger Daniela","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":13,"CantonName":"Basilea-Campagna","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Gruppo liberale radicale","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":22,"Start":"\/Date(1402420662028)\/","End":"\/Date(1402420816411)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501804)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402420662027+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402420816410+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144959L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144959L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144959L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144959L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144959L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144959","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":1156,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die SP-Fraktion lehnt diese Initiative ab. Wir sehen zwar, die Initiantinnen und Initianten der Ecopop-Initiative sorgen sich, und dies durchaus begr\u00fcndet, um die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen auf unserem Planeten. Sie glauben, sie m\u00fcssten die Welt retten, dies allerdings auf dem Irrweg einer h\u00f6chst problematischen Bev\u00f6lkerungspolitik. </p>\n<p>Nun, prim\u00e4r gilt es, die G\u00fcltigkeit der Initiative zu hinterfragen. Man kann, anders als die Kommission, in der Auslegung zur Meinung kommen, sie w\u00fcrde den Verfassungsgrundsatz der Einheit der Materie verletzen. Die Fraktion wird hier uneinheitlich stimmen. Eines aber zeigt sich ganz exemplarisch: Es braucht dringend eine Grundsatzdebatte zum Thema der G\u00fcltigkeit von Initiativen. Dabei kann sich diese Diskussion nicht allein um die Frage der Einheit der Materie drehen, sondern muss sich viel genereller mit Fragen der Grundrechte, der Kompatibilit\u00e4t mit Grunds\u00e4tzen der Bundesverfassung und der EMRK auseinandersetzen. Die SP-Fraktion ist gegen die R\u00fcckweisung dieses Gesch\u00e4fts. Die Kommission hat \u00fcber die G\u00fcltigkeit des Langen und Breiten diskutiert und mehrheitlich, wie St\u00e4nderat und Bundesrat, die G\u00fcltigkeit best\u00e4tigt.</p>\n<p>Nun also zu den inhaltlichen Aspekten der Initiative: Auffallend ist als Erstes deren Grundhaltung; wir kritisieren sie. Denn in den Augen der Initiantinnen und Initianten sind nicht wir schuld am drohenden \u00f6kologischen Kollaps, sondern die anderen, die Fl\u00fcchtlinge, die ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4fte in der Schweiz und das Bev\u00f6lkerungswachstum in der Dritten Welt. Deshalb wollen sie das Bev\u00f6lkerungswachstum beschr\u00e4nken, in der Schweiz und in den Entwicklungsl\u00e4ndern. Es ist eine \u00f6kofundamentalistische Initiative, doch \u00f6kopolitisch setzt sie den Hebel am falschen Ort an. Denn das eigentliche Umweltproblem ist der Ressourcenverschleiss der modernen Welt. W\u00fcrden alle Menschen so leben wie wir, br\u00e4uchte es nicht eine, sondern gleich drei oder vier Erden. Wir leben definitiv \u00fcber unsere Verh\u00e4ltnisse. Daran \u00e4ndert auch eine noch so drastische Beschr\u00e4nkung der Zuwanderung nichts, im Gegenteil: Sie entzieht uns Fachkr\u00e4fte, auf die wir angewiesen sind, um unser Wirtschaften auf ein qualitatives Wachstum mit weniger Energie- und Rohstoffverbrauch auszurichten. Die Antwort auf die Sorge um die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen liegt nicht in der populistischen Bev\u00f6lkerungspolitik, sondern in der \"Entschwendung\" von Energie, Rohstoffen und Kulturland. </p>\n<p>Lassen Sie es mich so sagen: Ecopop ist ein Flop. Es ist eine fremdenfeindliche Initiative, die mit einem gr\u00fcnen M\u00e4ntelchen getarnt ist. Wie bei der Abschottungs-Initiative, nur noch rigoroser, droht auch hier, dass schliesslich schutzsuchende Fl\u00fcchtlinge und der Bedarf an Fachkr\u00e4ften gegeneinander ausgespielt werden; selbst das R\u00fcckkehrrecht der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer w\u00e4re gef\u00e4hrdet. Das soll mit Blick auf Fl\u00fcchtlinge und auf Schutzsuchende die humanit\u00e4re Tradition der Schweiz sein? Die Initiative nimmt Grenzg\u00e4nger sowie Kurzaufenthalterinnen und Kurzaufenthalter von der geplanten Drosselung der Zuwanderung aus. Das w\u00fcrde heissen, dass man weiterhin ausl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4fte ins Land holen kann, wobei damit aber Lohndumping und Prekarisierung vorprogrammiert w\u00e4ren.</p>\n<p>Warum ist Ecopop ein Flop? Die Schweiz braucht keine Zuwanderungsbeschr\u00e4nkung, sondern einen Sondereffort in der Berufsbildung an den Hochschulen, Investitionen in die Menschen in diesem Land, einschliesslich der Migrantinnen und Migranten.</p>\n<p>Die Geisteshaltung hinter dieser Initiative erinnert an unselige Zeiten des Kolonialismus. Deshalb muss das Volksbegehren entschieden abgelehnt und bek\u00e4mpft werden. Eine Annahme der Initiative w\u00fcrde zur K\u00fcndigung der bilateralen Vertr\u00e4ge f\u00fchren. Das h\u00e4tte gravierende Folgen auch f\u00fcr die Schweiz. </p>\n<p>Mit anderen Worten: Lehnen Sie diese Initiative ab! Sie ist nichts anderes als eine fremdenfeindliche Kampagne, getarnt mit einem gr\u00fcnen M\u00e4ntelchen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Bea","SpeakerLastName":"Heim","SpeakerFullName":"Heim Bea","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":11,"CantonName":"Soletta","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Gruppo socialista","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":21,"Start":"\/Date(1402420382508)\/","End":"\/Date(1402420662028)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501802)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402420382507+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402420662027+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144960L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144960L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144960L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144960L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144960L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144960","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":1109,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Von den vielen Initiativen, die in den letzten Jahren in diesen Rat kamen, ist die Ecopop-Initiative eine der bizarrsten, widerspr\u00fcchlichsten und inkoh\u00e4rentesten. Ecopop macht die Bedrohung der sogenannten nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen einzig an einem Ph\u00e4nomen fest: der Anzahl Ausl\u00e4nder in der Schweiz bzw. dem Bev\u00f6lkerungswachstum in allen L\u00e4ndern. Es ist anmassend und widerspr\u00fcchlich, weil der \u00f6kologische Fussabdruck der 120 000 Schweizerinnen und Schweizer, die diese Initiative unterschrieben haben, ziemlich sicher um ein Mehrfaches gr\u00f6sser ist als derjenige der Menschen in den Entwicklungsl\u00e4ndern, die von der Initiative betroffen sind und denen man nun vorwirft, sie w\u00fcrden die Umwelt belasten, nur schon, weil sie auf der Welt sind und existieren. Die Initiative ist anmassend, weil sie sich herausnimmt, dass die Schweiz anderen L\u00e4ndern vorschreiben soll, wie sie ihre Familienplanung zu machen haben. Wie w\u00fcrden die Initianten reagieren, wenn die EU oder die USA ihnen \u00c4hnliches abverlangen w\u00fcrden?</p>\n<p>Die Initianten verk\u00f6rpern eine Geisteshaltung, die inhuman ist. Man bekommt den Eindruck, wenn man ihre Argumentarien liest, dass den Initianten jeder einzelne K\u00e4fer in der Schweiz, jeder Grashalm auf Schweizer Wiesen oder jeder Bach in den Schweizer Bergen um einiges wichtiger ist als ein Mensch aus Nigeria oder Mali. Der Bach ist ausschliesslich erhaltenswerte Ressource f\u00fcr sie, der Nigerianer ausschliesslich ressourcenbedrohendes Problem mit der Unf\u00e4higkeit zur Familienplanung nach Schweizer Art. Die Initianten haben sich wohlig auf dem heute erreichten Wohlstandsniveau eingerichtet und m\u00f6chten, dass das so bleibt. Man m\u00f6chte nicht, dass andere auch erreichen d\u00fcrfen, was man selber hat.</p>\n<p>Es geht nicht an, wenn man meint, das globale Bev\u00f6lkerungswachstum m\u00fcsse gedrosselt werden und die Schweiz solle beispielhaft vorangehen, indem sie die Zuwanderung starr auf 0,2 Prozent festsetze. Wenn das beim Volk eine Mehrheit f\u00e4nde, dann w\u00e4re das wirtschaftlicher Suizid in Raten eines ganzen Landes wegen Wohlstandsm\u00fcdigkeit. Welche Unternehmen sollen dann hierzulande noch Wertsch\u00f6pfung und Steuersubstrat generieren, wenn ihnen schlichtweg die Arbeitskr\u00e4fte fehlen? Oder will man auch das Wirtschaftswachstum einfrieren oder reduzieren? Dann w\u00e4re das etwa das f\u00fcnfte oder sechste Ziel dieser Initiative.</p>\n<p>Die Initianten argumentieren widerspr\u00fcchlich. Sie wollen 10 Prozent der Mittel der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zur F\u00f6rderung von Familienplanung einsetzen, sie nennen in ihren Unterlagen einen Betrag von 1,4 Milliarden Franken. Bei diesen 1,4 Milliarden Franken sind aber die L\u00e4nder Osteuropas und der GUS auch dabei, und man kann sich vorstellen, wie die Osteurop\u00e4er sich bedanken w\u00fcrden, wenn sie Schweizer Familienplanungsvorschriften erhalten w\u00fcrden.</p>\n<p>Weiter behaupten die Initianten, die 0,2-Prozent-Marke sei Ausdruck davon, dass die Schweiz keineswegs fremdenfeindlich sei; jeder, der komme, m\u00fcsse einfach jemanden finden, der dann eben gehe. Damit reduziert man aber das [PAGE 957] globale Wachstum der Bev\u00f6lkerung nicht, ausser man schickt die Leute, die die Schweiz verlassen, auch gleich vom Planeten weg, n\u00e4mlich auf den Mond.</p>\n<p>Diese Initiative ist anmassender Ausdruck einer Gruppe wohlstandsm\u00fcder Menschen, die ihren Lebensstandard durch andere Menschen bedroht sehen, die gerne den gleichen Wohlstand h\u00e4tten. Man nennt es die Sorge um den Erhalt der Ressourcen, man meint eigentlich die Sicherung des eigenen Lebensstandards auf Kosten anderer. Das ist egoistisch, anmassend und weltfremd. Solche Vorschl\u00e4ge kann man der Bev\u00f6lkerung zwar machen - offensichtlich ist Koh\u00e4renz keine Grundvoraussetzung f\u00fcr eine g\u00fcltige Initiative -, aber man kann gleichzeitig sicher sein, dass sie in unserer direkten Demokratie das deutliche Nein erhalten werden, das sie verdienen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Gerhard","SpeakerLastName":"Pfister","SpeakerFullName":"Pfister Gerhard","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":9,"CantonName":"Zugo","CantonAbbreviation":"ZG","ParlGroupName":"Gruppo PPD-PEV","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":20,"Start":"\/Date(1402420141073)\/","End":"\/Date(1402420382508)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501799)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402420141073+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402420382507+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144961L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144961L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144961L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144961L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144961L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144961","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":3897,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir Gr\u00fcnliberalen lehnen die Ecopop-Initiative entschieden ab. Die Initiative ist irref\u00fchrend und schadet unserem Land. Sie ist irref\u00fchrend, weil sie im Titel vorgibt, Umweltprobleme zu l\u00f6sen, dazu aber keinen nachhaltigen Beitrag leistet. Und sie ist f\u00fcr die Schweiz sch\u00e4dlich, weil sie mit starren Zuwanderungsgrenzen unser Land und unsere Wirtschaft isoliert. [PAGE 956] </p>\n<p>Die Initiative greift zwar unbestritten zentrale Fragen auf. Selbstverst\u00e4ndlich teilen wir die grosse Sorge um den zu hohen Ressourcenverbrauch - das ist die Frage, die uns Gr\u00fcnliberale politisch antreibt. Den Ressourcenverbrauch senken wir aber definitiv nicht, indem wir unsere Grenzen schliessen. Viel wichtiger ist es, unseren \u00f6kologischen Fussabdruck grunds\u00e4tzlich zu reduzieren. Die Initiative vermittelt das Bild, dass sie die Einfamilienh\u00e4user mit grossen G\u00e4rten in der Schweiz bewahren will, ignoriert aber, wie viele Ressourcen grunds\u00e4tzlich von Bewohnern verschwendet werden. Damit ist aber noch nicht genug: Sie geht auch davon aus, dass es zweitrangig ist, wie viel Energie, Boden und Wasser auf der anderen Seite der Grenze verbraucht werden. So ist es aber nicht. Das ist widersinnig.</p>\n<p>Die Ecopop-Initiative ist keine Umwelt-Initiative, sondern eine Anti-Einwanderungs-Initiative. Sie bringt der Umwelt herzlich wenig. Wir m\u00fcssen unsere Hausaufgaben selbst machen. Es ist anmassend und ethisch fragw\u00fcrdig, f\u00fcr uns den absoluten Ressourcenverbrauch zu beanspruchen und die Suche nach L\u00f6sungen dem Rest der Welt zu \u00fcberantworten. Die Gr\u00f6sse der Bev\u00f6lkerung mag ein Element sein. Liberale und zielf\u00fchrende L\u00f6sungen setzen aber beim Konsum und beim Verbrauch an. Wir Gr\u00fcnliberalen haben mit unserer Volksinitiative \"Energie- statt Mehrwertsteuer\" f\u00fcr eine \u00f6kologische Steuerreform einen zielf\u00fchrenden Vorschlag; es gibt selbstverst\u00e4ndlich zahlreiche weitere Beispiele. Wir brauchen eine ressourcenschonende Gesamtpolitik in unserem Land. Das bringt wirklich Verbesserungen f\u00fcr die Umwelt, und daran sollten sich alle politischen Kr\u00e4fte in unserem Land beteiligen. </p>\n<p>Im Kontext dieser Initiative wird die Frage nach den Grenzen des Wachstums gestellt. Diese Frage m\u00fcssen wir uns in der Tat stellen. Was wir anstreben m\u00fcssen, ist ein qualitatives Wachstum, das den Ressourcenverbrauch, die externen Kosten einbezieht. Die Initianten ignorieren, dass sie mit ihren Forderungen auch ein qualitatives Wirtschaftswachstum verhindern, denn die Schweiz wird so f\u00fcr Investitionen in Forschung und Entwicklung unattraktiv, und damit werden Innovationen verhindert - Innovationen, die auch der Umwelt n\u00fctzen w\u00fcrden.</p>\n<p>Die Schweiz ver\u00e4ndert sich, hat sich ver\u00e4ndert und wird sich ver\u00e4ndern. In den letzten Jahren gingen diese Ver\u00e4nderungen in einer Geschwindigkeit vor sich, die bei vielen Menschen Unbehagen ausl\u00f6ste. Ein grosser Teil dieser Ver\u00e4nderungen ist aber hausgemacht. Wir alle nehmen mehr Platz und Boden in Anspruch, sind mobiler, konsumieren mehr, verbrauchen mehr Ressourcen und schieben die Kosten f\u00fcr diesen Lebensstil oft auf die Gesellschaft und die kommenden Generationen ab. Die lokale Zuwanderung ist dabei nur ein Faktor.</p>\n<p>Die Personen, die in den letzten Jahren in die Schweiz gekommen sind, sind zu einem grossen Teil qualifizierte Fachkr\u00e4fte f\u00fcr unsere Wirtschaft. Auch hier m\u00fcssen wir - die Politik und vor allem die Wirtschaft - unsere Hausaufgaben machen. Das Fachkr\u00e4ftepotenzial der Schweiz ist noch lange nicht ausgesch\u00f6pft. Wir haben Handlungsbedarf bei den \u00e4lteren Arbeitnehmern und bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gerade die politischen Kr\u00e4fte, die sich lauthals gegen die Zuwanderung wehren, sollten auch ihren Beitrag zu Verbesserungen leisten, anstatt einfach die Probleme zu bewirtschaften. Die Ecopop-Initiative ist so starr, dass nach der Ber\u00fccksichtigung von Angeheirateten, zur\u00fcckkehrenden Auslandschweizern und Asylsuchenden kaum mehr Flexibilit\u00e4t f\u00fcr Fachkr\u00e4fte bleiben wird. Ganz werden wir unseren Bedarf aber nicht durch einheimische Arbeitskr\u00e4fte decken k\u00f6nnen.</p>\n<p>Die Bev\u00f6lkerung hat am 9. Februar zum Ausdruck gebracht, dass L\u00f6sungen f\u00fcr die Zuwanderung gefunden werden m\u00fcssen. Wir Gr\u00fcnliberalen sind \u00fcberzeugt, dass die Bev\u00f6lkerung nicht Nein zu den Bilateralen gesagt hat. Wir unterst\u00fctzen deshalb den Bundesrat bei der schwierigen Suche nach einer Umsetzung jener Initiative und beim Erhalt der Bilateralen. Bei einer Annahme der Ecopop-Initiative gibt es mit der EU nichts mehr zu diskutieren; es ist das Aus f\u00fcr die Bilateralen. Mit der Ecopop-Initiative wird in der Verfassung eine enge Zusammenarbeit mit der EU verunm\u00f6glicht. Das ist f\u00fcr uns Gr\u00fcnliberale keine Option.</p>\n<p>Nun m\u00f6chte ich noch zwei, drei Worte zum Aspekt der Entwicklung sagen. Erstens ignoriert die Initiative kausale Zusammenh\u00e4nge der Geburtenentwicklung: Die freiwillige Familienplanung ist nicht der einzige zentrale Faktor zur Senkung der Kinderzahl. Damit erreicht die Initiative ihr eigenes Ziel nicht. Zweitens ist die Initiative anmassend, indem sie in unsere Verfassung schreiben will, dass wir die Bev\u00f6lkerungszahl anderer L\u00e4nder reduzieren wollen. So ein Verfassungsartikel w\u00fcrde unserem Ansehen und damit unseren M\u00f6glichkeiten der internationalen Zusammenarbeit schaden. Ein solcher Artikel ist nicht nur anmassend, sondern auch ethisch bedenklich.</p>\n<p>Wir Gr\u00fcnliberalen lehnen die Ecopop-Initiative deshalb entschieden ab. Sie widerspricht unseren liberalen und ethischen Grunds\u00e4tzen fundamental, bringt der Umwelt nichts, schadet der Wirtschaft und isoliert unser Land.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Tiana Angelina","SpeakerLastName":"Moser","SpeakerFullName":"Moser Tiana Angelina","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":1,"CantonName":"Zurigo","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gruppo verde liberale","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":19,"Start":"\/Date(1402419795775)\/","End":"\/Date(1402420141073)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501795)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402419795777+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402420141073+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144962L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144962L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144962L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144962L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144962L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144962","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":1065,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>L'initiative pr\u00e9tend vouloir sauver la Suisse par une limitation rigide de l'immigration et la d\u00e9nonciation des accords sur la libre circulation des personnes. Elle pr\u00e9tend aussi vouloir sauver la plan\u00e8te par une politique interventionniste dans le domaine de la planification familiale via l'aide au d\u00e9veloppement dans les pays les plus pauvres.</p>\n<p>L'ensemble des organisations engag\u00e9es dans la coop\u00e9ration et dans l'aide humanitaire rejette fermement ce deuxi\u00e8me objectif de l'initiative.</p>\n<p>Je vais m'attarder sur le premier objectif de l'initiative: la pr\u00e9tention de viser \u00e0 la pr\u00e9servation durable des ressources naturelles. Il est quand m\u00eame \u00e9trange qu'elle ne propose aucune mesure d'am\u00e9lioration concr\u00e8te dans le domaine de la politique \u00e9nerg\u00e9tique ou climatique, ni pour une utilisation mesur\u00e9e du sol et des ressources. Rien non plus contre le mitage du pays. L'initiative ne s'occupe nullement des probl\u00e8mes structurels li\u00e9s \u00e0 la pr\u00e9servation durable des ressources naturelles. Elle veut sauver la Suisse et la plan\u00e8te en r\u00e9partissant les ressources disponibles limit\u00e9es entre un nombre le plus restreint possible de personnes. Elle fait de l'immigration la cause principale de la d\u00e9gradation de l'environnement. Une fois de plus les immigr\u00e9s servent de boucs \u00e9missaires.</p>\n<p>L'acceptation de l'initiative entra\u00eenera des mesures hostiles aux \u00e9trangers, telle la restriction du regroupement familial pour ceux qui travaillent en Suisse, avec des r\u00e9percussions dramatiques et inhumaines pour les enfants.</p>\n<p>Mais qui est responsable du gaspillage des ressources, du b\u00e9tonnage et du mitage de notre pays? Le travailleur immigr\u00e9 et sa famille ou la politique de d\u00e9veloppement erron\u00e9e de la majorit\u00e9 politique, qui fait qu'actuellement, nous exploitons les ressources naturelles comme si nous avions trois plan\u00e8tes \u00e0 disposition?</p>\n<p>J'invite toutes les citoyennes et tous les citoyens de notre pays, en particulier celles et ceux qui sont pr\u00e9occup\u00e9s par l'avenir de notre plan\u00e8te, et tout particuli\u00e8rement celles et ceux qui partagent beaucoup de nos id\u00e9es vertes, \u00e0 examiner de pr\u00e8s la voie qu'Ecopop propose pour ne pas faire fausse route.</p>\n<p>Les Verts sont des \u00e9cologistes humanistes. Nous travaillons pour des solutions qui allient la protection de l'environnement et le respect des valeurs humanistes.</p>\n<p>Je vous invite, chers coll\u00e8gues, comme j'invite notre population, \u00e0 faire triompher une politique \"pour\" plut\u00f4t que \"contre\" les \u00eatres humains et \u00e0 recommander le rejet de l'initiative populaire d'Ecopop.</p>\n<p>La question du changement de cat\u00e9gorie du d\u00e9bat sera d\u00e9velopp\u00e9e par d'autres coll\u00e8gues.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Ueli","SpeakerLastName":"Leuenberger","SpeakerFullName":"Leuenberger Ueli","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":25,"CantonName":"Ginevra","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Gruppo dei Verdi","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":18,"Start":"\/Date(1402419603399)\/","End":"\/Date(1402419795775)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877501791)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402419603400+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402419795777+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144963L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144963L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144963L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144963L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144963L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144963","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":1122,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Namens der FDP-Liberalen Fraktion m\u00f6chte ich mich zum R\u00fcckweisungsantrag der BDP-Fraktion und nat\u00fcrlich auch zur Frage der G\u00fcltigkeit und zum Inhalt der Initiative \u00e4ussern, welche wir ebenfalls einhellig ablehnen. Ebenfalls ablehnen werden wir den R\u00fcckweisungsantrag der BDP-Fraktion.</p>\n<p>Nur ganz kurz, zur Erinnerung: Gem\u00e4ss Artikel 139 Absatz 3 der Bundesverfassung gibt es drei Gr\u00fcnde, eine Volksinitiative f\u00fcr ung\u00fcltig zu erkl\u00e4ren: wenn sie in der allgemeinen Formulierung oder als ausformulierte Initiative die Vorschrift bez\u00fcglich der Einheit der Form verletzt, wenn sie die Einheit der Materie verletzt - hierauf komme ich zur\u00fcck - oder wenn sie zwingendes V\u00f6lkerrecht verletzt. [PAGE 955] </p>\n<p>Wie Sie wissen, haben wir diese Frage bereits mehrmals diskutiert. Wir haben auch \u00fcber die Frage der erweiterten materiellen Pr\u00fcfung im Vorfeld der Unterschriftensammlung diskutiert; eine entsprechende Motion ist angenommen worden. Nun hat allerdings die Vernehmlassung gezeigt, dass das nicht mehrheitsf\u00e4hig ist. Eine zweite Motion betraf den Katalog der Ung\u00fcltigkeitsgr\u00fcnde, den man m\u00f6glicherweise h\u00e4tte ausdehnen k\u00f6nnen, indem man \u00fcber die zwingenden Bestimmungen des V\u00f6lkerrechts hinaus beispielsweise auch die EMRK in den Katalog aufgenommen h\u00e4tte. Auch dies hat sich in der Vernehmlassung als nicht mehrheitsf\u00e4hig erwiesen. Bez\u00fcglich dieser beiden Motionen werden wir \u00fcber einen Abschreibungsantrag des Bundesrates diskutieren. </p>\n<p>Die Diskussion um die G\u00fcltigkeit findet heute anhand der Antr\u00e4ge von Mehr- und Minderheit der Kommission statt. Diese Frage ist in der SPK-NR ausgiebig diskutiert worden. Unsere Fraktion spricht sich grossmehrheitlich f\u00fcr die G\u00fcltigkeit aus und folgt damit dem Bundesrat. </p>\n<p>Das Bundesgesetz \u00fcber die politischen Rechte umschreibt in Artikel 75 Absatz 2 als Voraussetzung, dass die Einheit der Materie dann gewahrt sei, wenn zwischen den einzelnen Teilen einer Volksinitiative ein sachlicher Zusammenhang bestehe. Es geht also um die freie und unverf\u00e4lschte Willensbildung und Willenskundgebung. Die Bundesversammlung ist bisher immer sehr grossz\u00fcgig mit dieser Frage umgegangen und hat, wie erw\u00e4hnt, im Zweifelsfalle f\u00fcr das Volk entschieden. Das Bundesgericht hat sich nat\u00fcrlich schon \u00f6fters zu entsprechenden Initiativen auf kantonaler Ebene ge\u00e4ussert, ist aber nicht wesentlich weniger grossz\u00fcgig. Auch die bundesgerichtliche Praxis betont, dass der Grundsatz von relativer Natur und vor dem Hintergrund der konkreten Verh\u00e4ltnisse zu betrachten sei.</p>\n<p>So folgt die Mehrheit unserer Fraktion dem Bundesrat, der der Auffassung ist, dass das Ziel der dauerhaften Sicherstellung der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen auch in anderen L\u00e4ndern unterst\u00fctzt werden soll, namentlich im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Der Bundesrat ist ferner der Auffassung, dass die Schonung nat\u00fcrlicher Lebensgrundlagen durch Stabilisierung der Bev\u00f6lkerungszahl als eine politische Frage verstanden werden kann. Deswegen verkn\u00fcpfe diese Initiative nicht mehrere selbstst\u00e4ndige politische Ziele.</p>\n<p>Die Mehrheit unserer Fraktion hat sich somit der Haltung angeschlossen, die vom Staatsrechtler Professor Luzius Wildhaber einmal so zusammengefasst worden ist, dass die Einheit der Materie dann begr\u00fcndet werden k\u00f6nne, wenn das Thema der Initiative letztlich auch die Verkn\u00fcpfung mehrerer Elemente sei, die teleologisch, also vom Zweck der Initiative her, historisch oder pragmatisch noch einer einheitlichen Thematik zugerechnet werden k\u00f6nnten. Eine Minderheit der Fraktion wird der Minderheit der Kommission zustimmen und die Initiative als ung\u00fcltig erkl\u00e4ren wollen.</p>\n<p>Nun zur Initiative selbst: Wir werden diese einhellig ablehnen, aus den bereits mehrfach genannten Gr\u00fcnden. Der Einwanderungssaldo beliefe sich, gemessen an den Zahlen von 2011, auf eine Bruttoeinwanderung von etwa 80 000 bis 90 000 Personen, mit einer Nettozuwanderung von 16 000 Personen. Wie im St\u00e4nderat ausgef\u00fchrt worden ist, w\u00fcrde sich mit der Initiative f\u00fcr das Jahr 2013 noch eine Zuwanderung von rund 96 000 Personen vertreten lassen, damit am Schluss dieser Saldo resultierte. Mit anderen Worten, in Bezug auf die Durchschnittszahlen der letzten Jahre m\u00fcsste die Zuwanderung um einen Drittel reduziert werden. Mit dem Wortlaut der Initiative, mit einer korrekten und genauen Anwendung dieses Artikels, best\u00fcnde keine M\u00f6glichkeit, eine L\u00f6sung zugunsten der Erfordernisse der Wirtschaft zu finden. Damit geht diese Initiative weiter als die Masseneinwanderungs-Initiative. Sie w\u00e4re, der Kommissionssprecher aus der SVP-Fraktion hat es erw\u00e4hnt, noch gravierender als die Initiative der SVP, die nat\u00fcrlich auch gravierend ist.</p>\n<p>Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang, dass wir vor Kurzem - letzte Woche - das Auslandschweizergesetz beraten haben. Diese Vorlage betrifft rund 700 000 Schweizer B\u00fcrgerinnen und Schweizer B\u00fcrger, die im Ausland leben. Angenommen, die j\u00e4hrliche Zuwachsgrenze von 0,2 Prozent gem\u00e4ss Ecopop-Initiative w\u00e4re nun erreicht, so h\u00e4tten nicht einmal mehr Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer die M\u00f6glichkeit, ins eigene Heimatland zur\u00fcckzukommen. Das ist eine der absurden Folgen dieser Initiative. Wir k\u00f6nnen uns unschwer vorstellen, dass es unter Einrechnung der Aufenthaltsbewilligungen im Bereich des Asylwesens und der humanit\u00e4ren Aufnahme sowie bei Einhaltung des Non-Refoulement-Prinzips \u00e4usserst schwierig und mit Sicherheit nicht wirtschaftsvertr\u00e4glich w\u00e4re, der Initiative Folge zu leisten und diese korrekt umzusetzen. Sie l\u00e4sst keinen Handlungsspielraum. </p>\n<p>Die bereits erw\u00e4hnten Worte wiederholend, dass die Folgen dieser Initiative noch gravierender w\u00e4ren als diejenigen der Initiative vom 9. Februar, ist es f\u00fcr unsere Fraktion klar, dass wir diese Initiative einhellig ablehnen. Wir bitten die anderen Fraktionen, das ebenfalls so zu tun.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Kurt","SpeakerLastName":"Fluri","SpeakerFullName":"Fluri Kurt","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":11,"CantonName":"Soletta","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Gruppo liberale radicale","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":17,"Start":"\/Date(1402419180228)\/","End":"\/Date(1402419603399)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501789)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402419180227+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402419603400+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144964L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144964L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144964L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144964L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144964L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144964","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4107,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Notre conseil s'appr\u00eate aujourd'hui \u00e0 se prononcer sur la septi\u00e8me initiative populaire populiste de ces quatorze derni\u00e8res ann\u00e9es. Cela fait beaucoup pour un seul pays.</p>\n<p>Derri\u00e8re une phon\u00e9tique doucereuse, Ecopop est avant tout une association \u00e0 prendre au s\u00e9rieux parce que le contenu de son initiative est dangereux \u00e0 plus d'un titre. Avec cette initiative, la politique migratoire deviendrait toujours plus irr\u00e9aliste sur le plan des chiffres: le 0,2 pour cent et le 10 pour cent invoqu\u00e9s sont absurdes et consacr\u00e9s sans aucune explication rationnelle ni scientifique. Avec cette initiative, la politique migratoire deviendrait toujours plus suicidaire pour nos emplois.</p>\n<p>Si l'initiative d'Ecopop \u00e9tait appliqu\u00e9e, elle aurait pour effet de diminuer l'immigration de 38 pour cent. Le texte implique l'introduction de contingents pour toutes les cat\u00e9gories d'autorisations de s\u00e9jour de plus d'un an et une d\u00e9nonciation non seulement de l'accord sur la libre circulation des personnes, mais \u00e9galement, tr\u00e8s probablement des accords de Schengen et de Dublin. Cette r\u00e9duction de 38 pour cent de l'immigration aurait des cons\u00e9quences d\u00e9vastatrices sur les besoins de l'\u00e9conomie et sur nos emplois puisque les possibilit\u00e9s de recrutement seraient totalement r\u00e9duites. Cette d\u00e9croissance \u00e9conomique induirait des diminutions drastiques de recettes pour les assurances sociales et le fisc, sans compter la mise en place d'une multiplication de bureaucratie avec les contingents et une profonde transformation de notre \u00e9conomie.</p>\n<p>Avec cette initiative, la politique migratoire deviendrait toujours plus x\u00e9nophobe et plus colonialiste. Sur le plan de l'aide au d\u00e9veloppement, l'initiative cr\u00e9e une situation malsaine et induit une profonde remise en cause de la politique de la DDC qui soutient les pays du Sud et les organisations partenaires en fonction de leurs priorit\u00e9s et de leurs demandes.</p>\n<p>Cette initiative ne tient pas compte de la transition d\u00e9mographique. Or c'est bien la crainte du d\u00e9peuplement et du vieillissement de la population qui doit nous inqui\u00e9ter, et non pas celle de l'explosion d\u00e9mographique.</p>\n<p>Finalement, il importe de rappeler que les migrations constituent un facteur cl\u00e9 du d\u00e9veloppement humain, que nous devons les accompagner non seulement par des instruments de gouvernance qui doivent \u00eatre d\u00e9velopp\u00e9s, mais aussi par une d\u00e9fense stricte des droits fondamentaux des migrants. La limitation artificielle pr\u00f4n\u00e9e par l'initiative, par des contingents archirigides, nuit gravement \u00e0 nos emplois et, de par son inefficacit\u00e9, va augmenter massivement le nombre de travailleurs pr\u00e9caires et de frontaliers.</p>\n<p>L'initiative contient \u00e9galement une atteinte profond\u00e9ment choquante aux droits fondamentaux, en opposant les droits de la nature \u00e0 ceux de l'\u00eatre humain.</p>\n<p>Apr\u00e8s l'\u00e9chec du 9 f\u00e9vrier 2014, il est essentiel de ne pas consid\u00e9rer le r\u00e9sultat de la votation comme acquis et de nous mobiliser pour faire \u00e9chouer l'initiative. Nous vous invitons donc \u00e0 consid\u00e9rer cette initiative comme valable, \u00e0 rejeter la proposition de la minorit\u00e9 Pfister Gerhard et \u00e0 recommander le rejet de l'initiative.</p>\n<p>Je voudrais faire une d\u00e9claration au nom du groupe socialiste, en vous invitant \u00e0 rejeter l'amendement Gasche et \u00e0 proposer aux repr\u00e9sentants du PBD de soumettre leur proposition dans le cadre d'un r\u00e9examen abstrait des crit\u00e8res de validation des initiatives lors de la prochaine s\u00e9ance de la Commission des institutions politiques du 12 ao\u00fbt, au cours de laquelle nous \u00e9tudierons cinq interventions parlementaires relatives au probl\u00e8me des liens entre le droit international et le droit national.</p>\n<p>La r\u00e9elle difficult\u00e9 \u00e0 laquelle nous sommes confront\u00e9s aujourd'hui se concentre sur la d\u00e9finition du droit international public imp\u00e9ratif qui figure \u00e0 l'article 139 alin\u00e9a 3 de la Constitution f\u00e9d\u00e9rale, et non sur l'unit\u00e9 de mati\u00e8re. Depuis 1893, un total de 191 initiatives populaires ont \u00e9t\u00e9 pr\u00e9sent\u00e9es au peuple. Parmi elles, 22 ont \u00e9t\u00e9 accept\u00e9es par le peuple et les cantons, dont 9 entre 2004 et 2014. Sur ces 9 initiatives, 6 ont pos\u00e9 probl\u00e8me, \u00e0 savoir celle sur l'internement \u00e0 vie en 2004, celle sur l'imprescriptibilit\u00e9 des actes de pornographie enfantine en 2008, celle contre les minarets en 2009, celle sur le renvoi des d\u00e9linquants \u00e9trangers en 2010, celle sur le travail des p\u00e9dophiles en 2014 ainsi que celle sur l'immigration de masse en 2014 \u00e9galement. Toutes ces initiatives touchent \u00e0 la question de la d\u00e9finition du droit international public figurant \u00e0 l'article 139 alin\u00e9a 3 de la Constitution f\u00e9d\u00e9rale. Nous avons \u00e9chou\u00e9 sur les solutions institutionnelles, nous avons \u00e9chou\u00e9 sur les solutions politiques, il faut maintenant que nous r\u00e9ussissions sur les solutions juridiques.</p>\n<p>C'est la raison pour laquelle nous vous demandons instamment, \u00e0 terme, de faire en sorte que nous puissions trouver une solution juridique dans le domaine de la r\u00e9interpr\u00e9tation autonome du droit international public. Nous vous demandons que le Parlement prenne ses responsabilit\u00e9s. Le populisme ne se combat pas par un simple amendement mais par une r\u00e9flexion profonde au sujet de l'article 139 alin\u00e9a 3 de la Constitution f\u00e9d\u00e9rale.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Cesla","SpeakerLastName":"Amarelle","SpeakerFullName":"Amarelle Cesla","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":22,"CantonName":"Vaud","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Gruppo socialista","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":16,"Start":"\/Date(1402418896097)\/","End":"\/Date(1402419180228)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877501784)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402418896097+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402419180227+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144965L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144965L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144965L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144965L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144965L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144965","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4067,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ja, mit Sicherheit hat die Masseneinwanderungs-Initiative keine negativen Auswirkungen auf die Volkswirtschaft. Sie l\u00e4sst sich planm\u00e4ssig und sukzessive umsetzen, im Gegensatz zur Ecopop-Initiative, die keine \u00dcbergangsfristen vorsieht und einen sofortigen R\u00fcckgang verlangt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Heinz","SpeakerLastName":"Brand","SpeakerFullName":"Brand Heinz","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":18,"CantonName":"Grigioni","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":15,"Start":"\/Date(1402418872194)\/","End":"\/Date(1402418896097)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501780)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402418872193+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402418896097+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144966L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144966L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144966L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144966L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144966L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144966","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":487,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Brand, ich habe Ihnen gut zugeh\u00f6rt. Haben Sie den Eindruck, die Masseneinwanderungs-Initiative h\u00e4tte weniger katastrophale Folgen f\u00fcr die Wirtschaft als die Ecopop-Initiative?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Susanne","SpeakerLastName":"Leutenegger Oberholzer","SpeakerFullName":"Leutenegger Oberholzer Susanne","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":13,"CantonName":"Basilea-Campagna","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Gruppo socialista","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":14,"Start":"\/Date(1402418858499)\/","End":"\/Date(1402418872194)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501778)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402418858500+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402418872193+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144967L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144967L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144967L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144967L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144967L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144967","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4067,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Kollege Wasserfallen, ich habe gesagt - das wissen Sie, wenn Sie mir richtig zugeh\u00f6rt haben -, die Reduktion von 80 000 auf 16 000 ohne \u00dcbergangsfristen sei zu restriktiv; das habe ich gesagt. Ich habe nicht gesagt, dass 16 000 Personen das mit der Masseneinwanderungs-Initiative anzuvisierende Begrenzungsziel seien.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Heinz","SpeakerLastName":"Brand","SpeakerFullName":"Brand Heinz","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":18,"CantonName":"Grigioni","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":13,"Start":"\/Date(1402418836436)\/","End":"\/Date(1402418858499)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501777)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402418836437+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402418858500+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144968L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144968L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144968L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144968L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144968L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144968","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":null,"Type":3,"Text":"<pd_text><p><i>Ordnungsantrag der Fraktion der Schweizerischen Volkspartei</i></p>\n<p>Das Gesch\u00e4ft ist in Kategorie II (180 Minuten Redezeit) zu behandeln.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Motion d'ordre du groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre</i></p>\n<p>L'objet est trait\u00e9 en cat\u00e9gorie II (180 minutes de d\u00e9bat).</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Fraktion der B\u00fcrgerlich-Demokratischen Partei</i></p>\n<p>R\u00fcckweisung der Vorlage an die Kommission</p>\n<p>mit dem Auftrag, die Frage der G\u00fcltigkeit in Absprache mit der Staatspolitischen Kommission des St\u00e4nderates erneut zu pr\u00fcfen. Gest\u00fctzt auf die beiden konkreten Beispiele der Erbschaftssteuer-Initiative und der Volksinitiative \"Stopp der \u00dcberbev\u00f6lkerung\" soll eine tragf\u00e4hige Praxis definiert werden, welche sowohl dem Prinzip des Respekts vor den demokratischen Rechten der Initianten als auch der Rechtsstaatlichkeit Rechnung tr\u00e4gt.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition du groupe du Parti bourgeois-d\u00e9mocratique</i></p>\n<p>Renvoyer le projet \u00e0 la commission</p>\n<p>avec mandat de r\u00e9examiner la validit\u00e9 de l'initiative, en concertation avec la Commission des institutions politiques du Conseil des Etats. Il s'agit de d\u00e9finir, sur la base des deux exemples concrets que sont l'initiative sur la r\u00e9forme de la fiscalit\u00e9 successorale et l'initiative populaire \"Halte \u00e0 la surpopulation\", une pratique acceptable qui respecte aussi [PAGE 950] bien les droits d\u00e9mocratiques des auteurs d'initiatives que le principe de l'Etat de droit.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":1,"Start":null,"End":null,"Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501738)\/","StartTimeWithTimezone":null,"EndTimeWithTimezone":null,"VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144969L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144969L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144969L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144969L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144969L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144969","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":490,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sident </b>(Lustenberger Ruedi, Pr\u00e4sident): Wir f\u00fchren eine allgemeine Aussprache und behandeln darin auch die Frage der R\u00fcckweisung an die Kommission und die Frage der G\u00fcltigkeit der f\u00fcr heute traktandierten Volksinitiative. Die Behandlung der Volksinitiative wird viel mehr Zeit in Anspruch nehmen, als urspr\u00fcnglich angenommen wurde. Da sich 62 Rednerinnen und Redner gemeldet haben, werden die heute zur Verf\u00fcgung stehenden drei Stunden bei Weitem nicht ausreichen; wir gehen von einer Behandlungszeit von etwa sechs bis sieben Stunden aus. Ich habe vorgesehen, die Behandlung dieser Initiative am n\u00e4chsten Montag, dem 16. Juni 2014, fortzusetzen. Um sicherzustellen, dass das Gesch\u00e4ft am n\u00e4chsten Montag fertigberaten werden kann, informiere ich Sie, dass die Sitzung vom 16. Juni 2014 erst geschlossen wird, wenn das Gesch\u00e4ft zu Ende beraten ist. Falls die zur Verf\u00fcgung stehende Zeit von nochmals drei Stunden am n\u00e4chsten Montag nicht ausreicht, wird die Sitzung mit offenem Ende gef\u00fchrt.</p>\n<p>Sie haben einen Ordnungsantrag der SVP-Fraktion ausgeteilt erhalten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Ruedi","SpeakerLastName":"Lustenberger","SpeakerFullName":"Lustenberger Ruedi","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":3,"CantonName":"Lucerna","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Gruppo PPD-PEV","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1402416163780)\/","End":"\/Date(1402416293316)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877501740)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402416163780+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402416293317+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144970L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144970L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144970L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144970L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144970L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144970","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":1135,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Sie haben die \u00dcbungsanlage f\u00fcr diese Monsterdebatte soeben vom Pr\u00e4sidenten geh\u00f6rt. Ich beantrage Ihnen f\u00fcr die Behandlung dieser Volksinitiative einen Wechsel zu Kategorie II mit 180 Minuten Redezeit. Das w\u00fcrde bedeuten, dass wir heute mit den Wortmeldungen etwa bis zum Votum des Bundesrates k\u00e4men. Am Donnerstag k\u00f6nnte dann in einem freien Zeitfenster die restliche Debatte stattfinden. Dort k\u00f6nnte der Bundesrat Stellung nehmen, und die Abstimmungen k\u00f6nnten durchgef\u00fchrt werden.</p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich halte auch ich die Redefreiheit hoch. Wenn eine Fraktion einzelne Mitglieder hat, die sich f\u00fcr diese Initiative aussprechen, dann k\u00f6nnen wir diesen Einzelpersonen grossz\u00fcgig Redefreiheit gew\u00e4hren. Aber es macht doch, gelinde gesagt, keinen Sinn, wenn wir jetzt 62-mal sagen, wir seien gegen diese Initiative; das macht wirklich keinen Sinn.</p>\n<p>Ich bitte Sie in Anbetracht der restlichen wichtigen Gesch\u00e4fte, die in dieser Session zu behandeln sind, meinem Ordnungsantrag auf Behandlung in Kategorie II mit 180 Minuten Redezeit zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Adrian","SpeakerLastName":"Amstutz","SpeakerFullName":"Amstutz Adrian","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":2,"CantonName":"Berna","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1402416293316)\/","End":"\/Date(1402416389783)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501741)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402416293317+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402416389783+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144971L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144971L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144971L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144971L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144971L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144971","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4075,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Amstutz, ich habe einmal vorgeschlagen, dass man Volksinitiativen generell in Kategorie II ber\u00e4t. W\u00e4ren Sie jetzt, nach dieser neuen Erkenntnis, damit einverstanden, dass man die Spielregeln generell anpassen w\u00fcrde?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Andrea","SpeakerLastName":"Caroni","SpeakerFullName":"Caroni Andrea","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":15,"CantonName":"Appenzello Esterno","CantonAbbreviation":"AR","ParlGroupName":"Gruppo liberale radicale","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1402416389783)\/","End":"\/Date(1402416415053)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501743)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402416389783+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402416415053+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144972L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144972L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144972L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144972L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144972L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144972","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":1135,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nein, damit bin ich dezidiert nicht einverstanden. Ich gebe Ihnen auch die Begr\u00fcndung dazu: Wissen Sie, Herr Kollege, wenn wir hier den Wettbewerb der Meinungen, der in einer direkten Demokratie wie der unseren hochzuhalten ist, auch leben wollen, dann m\u00fcssen wir die Redefreiheit in aller Breite gew\u00e4hrleisten. Aber in diesem speziellen Fall, wo sich keine einzige Fraktion f\u00fcr diese Initiative ausspricht, macht es nun wirklich keinen Sinn, eine solche \u00dcbung durchzuf\u00fchren. Das ist der wesentliche und matchentscheidende Unterschied.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Adrian","SpeakerLastName":"Amstutz","SpeakerFullName":"Amstutz Adrian","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":2,"CantonName":"Berna","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1402416415053)\/","End":"\/Date(1402416454997)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501745)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402416415053+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402416454997+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144973L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144973L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144973L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144973L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144973L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144973","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":"10367","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>[NAM]</p>\n<p>F\u00fcr den Ordnungsantrag der SVP-Fraktion ... 78 Stimmen</p>\n<p>Dagegen ... 70 Stimmen</p>\n<p>(9 Enthaltungen)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":6,"Start":"\/Date(1402416454997)\/","End":"\/Date(1402416646725)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877501748)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402416454997+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402416646727+0120)\/","VoteBusinessNumber":20130086,"VoteBusinessShortNumber":"13.086","VoteBusinessTitle":"Halte \u00e0 la surpopulation\n- Oui \u00e0 la pr\u00e9servation durable\ndes ressources naturelles.\nInitiative populaire"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144974L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144974L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144974L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144974L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144974L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144974","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":453,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>L'initiative populaire intitul\u00e9e \"Halte \u00e0 la surpopulation - Oui \u00e0 la pr\u00e9servation durable des ressources naturelles\" a \u00e9t\u00e9 d\u00e9pos\u00e9e le 2 novembre 2012 apr\u00e8s avoir recueilli 119 816 signatures valables.</p>\n<p>Son but est de modifier la Constitution suisse en y int\u00e9grant un article 73a visant \u00e0 limiter l'accroissement de la population r\u00e9sidant dans notre pays, de fa\u00e7on \u00e0 ce que son niveau soit compatible avec la pr\u00e9servation durable des ressources naturelles.</p>\n<p>Ainsi, c'est avec un objectif de protection de l'environnement et afin d'\u00e9viter les effets n\u00e9gatifs qu'une surpopulation sur notre territoire entra\u00eenerait sur le plan de la protection du paysage et des ressources naturelles que cette initiative a \u00e9t\u00e9 d\u00e9pos\u00e9e.</p>\n<p>Pour atteindre cet objectif, l'initiative propose de limiter l'accroissement de la population qui est attribuable au solde migratoire. La part de cet accroissement ne devrait pas d\u00e9passer 0,2 pour cent par an sur une moyenne de trois ans, ce qui implique de facto une limitation de l'immigration.</p>\n<p>Pour \u00e9viter la pression d\u00e9mographique li\u00e9e au fait que les disparit\u00e9s \u00e9conomiques entre les continents rendent notre pays attractif et pour \u00e9viter une croissance trop forte des populations des pays en voie de d\u00e9veloppement, l'initiative pr\u00e9voit que la Conf\u00e9d\u00e9ration consacre 10 pour cent des moyens allou\u00e9s \u00e0 la coop\u00e9ration internationale au d\u00e9veloppement \u00e0 favoriser la planification familiale volontaire dans les pays concern\u00e9s.</p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a examin\u00e9 la validit\u00e9 de cette initiative sur la question de l'unit\u00e9 de la forme et de l'unit\u00e9 de la mati\u00e8re. Il consid\u00e8re que ces crit\u00e8res sont respect\u00e9s. Il en va de m\u00eame pour le crit\u00e8re de la compatibilit\u00e9 avec le droit international. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a en effet conclu que le droit international peut \u00eatre interpr\u00e9t\u00e9 de telle sorte que ses r\u00e8gles imp\u00e9ratives sont respect\u00e9es, notamment sur la question du principe de non-refoulement.</p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral recommande de rejeter cette initiative populaire car il anticipe certaines difficult\u00e9s dans son application; selon lui, si on limite de mani\u00e8re stricte l'immigration, en provenance de l'UE notamment, les entreprises suisses conna\u00eetraient des difficult\u00e9s pour recruter les travailleurs dont elles ont besoin.</p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral craint \u00e9galement que l'acceptation de cette initiative entra\u00eene une d\u00e9nonciation de l'accord sur la libre circulation des personnes, ce qui d\u00e9clencherait la clause guillotine et rendrait tous les accords bilat\u00e9raux I caducs, portant ainsi un grave pr\u00e9judice \u00e0 la Suisse et \u00e0 son \u00e9conomie.</p>\n<p>Pour ce qui concerne le volet de la planification familiale dans les pays en d\u00e9veloppement, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral constate exp\u00e9rience faite que des mesures individuelles isol\u00e9es sur le terrain sont inad\u00e9quates et qu'une limitation des moyens financiers actuellement consacr\u00e9s \u00e0 d'autres mesures dans le domaine du d\u00e9veloppement aurait des cons\u00e9quences contre-productives au regard des objectifs recherch\u00e9s par les auteurs de l'initiative.</p>\n<p>Le Conseil des Etats a trait\u00e9 cette initiative le 19 mars de cette ann\u00e9e \u00e0 titre de conseil prioritaire.</p>\n<p>Lors des d\u00e9bats au Conseil des Etats, il a \u00e0 nouveau \u00e9t\u00e9 question de la validit\u00e9 de l'initiative. Une minorit\u00e9 de la Commission des institutions politiques du Conseil des Etats estimait que l'initiative devait \u00eatre invalid\u00e9e en argumentant que l'unit\u00e9 de la mati\u00e8re n'\u00e9tait pas respect\u00e9e entre l'objectif de r\u00e9duire l'immigration et celui de prendre des mesures de planning familial dans les pays en d\u00e9veloppement.</p>\n<p>Au Conseil des Etats, la proposition de la minorit\u00e9 a recueilli 11 voix, contre 29 pour la majorit\u00e9 qui soutenait la validit\u00e9 de l'initiative. Le Conseil des Etats a ainsi suivi l'avis du Conseil f\u00e9d\u00e9ral. Si le doute existe sur cette question, il doit profiter au peuple selon le rapporteur de la commission, conform\u00e9ment \u00e0 la maxime \"in dubio pro populo\", autrement dit m\u00eame s'il existe des doutes, il est pr\u00e9f\u00e9rable de consid\u00e9rer une initiative populaire comme valide et de s'en r\u00e9f\u00e9rer au verdict et \u00e0 la sagesse du peuple.</p>\n<p>Une proposition allant dans le sens d'une recommandation de l'acceptation de l'initiative par le peuple a \u00e9t\u00e9 balay\u00e9e par 1 voix contre 39. Ainsi, le Conseil des Etats se rallie \u00e0 la version du Conseil f\u00e9d\u00e9ral qui recommande de rejeter l'initiative.</p>\n<p>La Commission des institutions politiques de notre conseil a trait\u00e9 cet objet le 27 mars dernier. Le point de vue du comit\u00e9 d'initiative, qui a \u00e9t\u00e9 entendu par la commission soeur du [PAGE 951] Conseil des Etats, a pu \u00eatre consult\u00e9 par les membres de notre commission dans le proc\u00e8s-verbal de la s\u00e9ance de la commission du Conseil des Etats. Notre commission n'a donc pas proc\u00e9d\u00e9 \u00e0 l'audition des auteurs de l'initiative. En revanche, les commissaires ont pris connaissance du point de vue du Conseil f\u00e9d\u00e9ral par la bouche de Madame la conseill\u00e8re f\u00e9d\u00e9rale Sommaruga et des repr\u00e9sentants des divers services de l'administration concern\u00e9s par l'initiative. Ainsi, la question de la validit\u00e9 de l'initiative et les cons\u00e9quences de sa mise en oeuvre en cas d'acceptation par le peuple ont \u00e9t\u00e9 abord\u00e9es dans cette discussion.</p>\n<p>Apr\u00e8s un d\u00e9bat sur ces questions au cours duquel divers avis ont \u00e9t\u00e9 exprim\u00e9s, la commission a tout d'abord rejet\u00e9 une proposition visant \u00e0 suspendre le traitement de cette initiative jusqu'\u00e0 fin 2014, en attendant les projets d'application de l'initiative populaire sur l'immigration de masse accept\u00e9e par le peuple et allant dans le m\u00eame sens que l'initiative d'Ecopop. Cette proposition a \u00e9t\u00e9 rejet\u00e9e par 18 voix contre 7.</p>\n<p>La question de la validit\u00e9 de l'initiative a ensuite \u00e9t\u00e9 expos\u00e9e. Une proposition allant dans le sens de la consid\u00e9rer comme non valable du point de vue de l'unit\u00e9 de la mati\u00e8re - puisqu'elle contient une proposition qui pr\u00e9voit de limiter l'immigration dans notre pays et une autre concernant le planning familial dans les pays en d\u00e9veloppement - a \u00e9t\u00e9 d\u00e9battue. Pour les raisons \u00e9voqu\u00e9es par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral et le Conseil des Etats, reprises par des commissaires lors de la discussion, la majorit\u00e9 de la commission a, par 17 voix contre 6 et 2 abstentions, opt\u00e9 pour la validation de l'initiative. La majorit\u00e9 a retenu le point de vue selon lequel l'initiative d'Ecopop respectait le droit sur le plan constitutionnel. Il est \u00e0 noter qu'\u00e0 ce jour, les Chambres f\u00e9d\u00e9rales ont g\u00e9n\u00e9ralement consid\u00e9r\u00e9 qu'une modification constitutionnelle soumise au peuple peut pr\u00e9voir plusieurs mesures visant le m\u00eame objectif, ce qui, selon les experts, est le cas pour la pr\u00e9sente initiative.</p>\n<p>Le point de vue de la minorit\u00e9 de la commission est pr\u00e9sent\u00e9 \u00e0 l'article 1 de l'arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral. Il s'agit de la minorit\u00e9 Pfister Gerhard qui propose de d\u00e9clarer l'initiative non valable. Selon le concept soumis, la minorit\u00e9 propose \u00e9galement de biffer la recommandation de vote \u00e0 l'article 2, \u00e0 partir du moment o\u00f9 l'initiative est d\u00e9clar\u00e9e non valable.</p>\n<p>En ce qui concerne la recommandation de vote, il n'y a eu dans notre commission aucune proposition visant \u00e0 recommander au peuple et aux cantons d'accepter l'initiative. Par cons\u00e9quent, le vote a port\u00e9 sur la question de savoir si les membres de la commission acceptaient ou non la proposition de recommander le rejet de l'initiative. La commission a soutenu la proposition de recommander le rejet de cette initiative par 17 voix contre 0 et 7 abstentions.</p>\n<p>Je vous recommande donc, au nom de la majorit\u00e9 de la commission, d'accepter la validit\u00e9 de cette initiative \u00e0 l'article 1 et de recommander le rejet l'initiative \u00e0 l'article 2 de l'arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Andr\u00e9","SpeakerLastName":"Bugnon","SpeakerFullName":"Bugnon Andr\u00e9","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":22,"CantonName":"Vaud","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1402416646725)\/","End":"\/Date(1402417105713)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877501754)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402416646727+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402417105713+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144975L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144975L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144975L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144975L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144975L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144975","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":97,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Volksinitiative \"Stopp der \u00dcberbev\u00f6lkerung - zur Sicherung der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen\" ist im November 2012 mit rund 120 000 Unterschriften eingereicht worden. Es ist interessant, dass dies, zum f\u00fcnfzigsten Geburtstag der ersten fremdenfeindlichen Initiative, jetzt etwa die f\u00fcnfundzwanzigste solche Initiative ist; auch wenn diese Initiativen nicht alle zur Abstimmung kamen und nicht alle angenommen wurden, haben sie diese f\u00fcnfzig Jahre enorm gepr\u00e4gt.</p>\n<p>Diese Initiative ist fremdenfeindlich mit einem gr\u00fcnen M\u00e4ntelchen. Sie m\u00f6chte die Lebensgrundlagen erhalten, indem erstens die Bev\u00f6lkerungszunahme durch Zuwanderung auf 0,2 Prozent im Jahr beschr\u00e4nkt wird, das sind 16 000 Menschen; indem zweitens 10 Prozent der Mittel f\u00fcr die internationale Entwicklungshilfe in die sogenannte freiwillige Familienplanung investiert werden, das w\u00e4ren etwa 140 Millionen Franken; und indem drittens alle v\u00f6lkerrechtlichen Vertr\u00e4ge, welche k\u00fcndbar sind und diesen Zielen entgegenstehen, gek\u00fcndigt oder anders ausgehandelt werden. </p>\n<p>Wie von meinem Kollegen gesagt wurde, war der St\u00e4nderat Erstrat. Dort ist die Initiative im M\u00e4rz, das heisst also nach dem 9. Februar, behandelt worden: Mit 29 zu 11 Stimmen ist sie f\u00fcr g\u00fcltig erkl\u00e4rt worden, und mit 39 zu 1 Stimmen hat der St\u00e4nderat wie der Bundesrat empfohlen, die Initiative in der Volksabstimmung abzulehnen. </p>\n<p>Wir haben uns in der Staatspolitischen Kommission vor allem mit drei Fragen auseinandergesetzt: </p>\n<p>Zuerst gab es einen Antrag aus der SVP-Fraktion, dass wir diese Initiative nicht behandeln, sondern mit ihrer Behandlung warten, bis wir sehen, wie der Bundesrat die Masseneinwanderungs-Initiative behandelt, die am 9. Februar dieses Jahres angenommen wurde. Die SVP-Fraktion wollte diese Initiative also sozusagen wie eine Durchsetzungs-Initiative in Bezug auf jene behandeln, die am 9. Februar angenommen wurde. Dieser Antrag ist nach intensiver Diskussion mit 18 zu 7 Stimmen abgelehnt worden.</p>\n<p>Dann haben wir uns lange mit der Einheit der Materie, mit der Frage der G\u00fcltigkeit auseinandergesetzt. In Bezug auf die G\u00fcltigkeit geht es nur um die Einheit der Materie. Die M\u00f6glichkeit, die Initiative mit den geltenden Vertr\u00e4gen umzusetzen, besteht n\u00e4mlich. Einer der Gr\u00fcnde, aus welchen man eine Volksinitiative f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4ren k\u00f6nnte, w\u00e4re die Unvereinbarkeit mit dem zwingenden V\u00f6lkerrecht, das auf Vertr\u00e4gen fusst, die nicht k\u00fcndbar sind. Das Argument der fehlenden Kompatibilit\u00e4t mit \u00fcbergeordnetem Recht spielt hier also nicht; es geht nur um die Einheit der Materie. Die Einheit der Materie ist gegeben, auch wenn das nicht sofort einsehbar ist. Eine Minderheit ist anderer Meinung; eine Minderheit von f\u00fcnf Kommissionskollegen zweifelt an der Einheit der Materie. </p>\n<p>Wenn man die Initiative ganz ruhig und aus der Sicht der Initianten beurteilt, kommt man zum Schluss, dass die Initiative eine Grundmotivation hat, n\u00e4mlich die, dass es auf der Welt zu viele Menschen gebe und dass durch die Zahl der Menschen die Lebensgrundlagen bedroht seien. Aus der Sicht der Initianten soll man zwei Dinge tun, um einen Beitrag zu leisten, die Zahl der Menschen zu verringern: Man soll einerseits in der Schweiz weniger Einwanderung zulassen. Man kann ja nicht die Zahl der Schweizer \u00e4ndern; so besteht die einzige M\u00f6glichkeit darin, das Wachstum durch Zuwanderung auf diese 0,2 Prozent zu beschr\u00e4nken. Auf diese Zahl kam man, weil das dem Geburten\u00fcberschuss in der Schweiz entspricht. Per saldo kommen j\u00e4hrlich rund 16 000 Schweizerinnen und Schweizer auf die Welt. 16 000 d\u00fcrften also zuwandern. Andererseits m\u00f6chten die Initianten, dass wir einen Beitrag leisten, damit in der Dritten Welt weniger Kinder geboren werden. Man denkt da vor allem an rund 55 Staaten, in denen die Schweiz t\u00e4tig ist; dort sollen 140 Millionen Franken f\u00fcr Familienplanung eingesetzt werden.</p>\n<p>Pers\u00f6nlich w\u00fcrde ich diese Haltung, die im zweiten Teil der Initiative zum Ausdruck kommt, als \"Herrenmenschentum\" betrachten: Es ist eine alte kolonialistische Vorstellung, dass wir den anderen L\u00e4ndern sagen d\u00fcrfen, wie sie sich im Hinblick auf ihre Bev\u00f6lkerungsentwicklung zu verhalten haben, und dass wir davon ausgehen, dass wir das, was wir bei uns richtig finden, einfach auch ihnen befehlen d\u00fcrfen. Ob diese Leute das akzeptieren, ist etwas ganz anderes. Es widerspricht auch total der Logik unserer Entwicklungszusammenarbeit, die eben auf Partnerschaft beruht und die davon ausgeht, etwas vorzuschlagen, was auch aus der Optik der Entwicklungsl\u00e4nder w\u00fcnschbar ist und von ihnen gew\u00fcnscht wird. Das alles ist hier nicht der Fall.</p>\n<p>Trotzdem ist, wenn man sich in die Logik und in das Denken der Initianten versetzt, ganz klar, dass es ein Ziel gibt und zwei verschiedene M\u00f6glichkeiten, die beide zu diesem Ziel beitragen. Ob man die Sache und diese Logik richtig findet, ist etwas ganz anderes. Bei der rechtlichen Pr\u00fcfung der Einheit der Materie geht es nicht darum zu pr\u00fcfen, ob die Logik \u00fcberzeugt oder ob wir den Inhalt der Initiative gut finden. Wenn wir ihn nicht gut finden, stimmen wir einfach Nein. Aus Sicht der Initianten und m\u00f6glicherweise auch derjenigen, welche die Initiative unterschrieben haben, hat sie eine innere Logik, eine innere Konsistenz und ein einziges Ziel, [PAGE 952] weniger Menschen auf der Welt zu haben. Deshalb gelte es, zu Hause einen Beitrag zu leisten und zu versuchen, von hier aus auch in der Fremde einen Beitrag zu leisten. </p>\n<p>In diesem Sinne teilt die Mehrheit der Kommission die Ansicht des Bundesrates, dass hier die Einheit der Materie gewahrt ist. Sie empfiehlt, wie gesagt, mit 17 zu 6 Stimmen bei 2 Enthaltungen, dem Bundesrat in seiner Beurteilung der Einheit der Materie zu folgen. </p>\n<p>In Bezug auf den Antrag der BDP-Fraktion kann ich sagen, dass wir das sehr entschieden und detailliert diskutiert und beurteilt haben. Es gibt hier keinen Bedarf, das nochmals zu tun. Es ist aber auf der anderen Seite auch so, dass wir in letzter Zeit in vielen F\u00e4llen in Bezug auf die G\u00fcltigkeit von Volksinitiativen in Zweifel gekommen sind. Das betrifft aber immer die andere Frage, bei der wir \u00fcberhaupt \u00fcber die G\u00fcltigkeit befinden k\u00f6nnen, n\u00e4mlich die Vertr\u00e4glichkeit mit den Grunds\u00e4tzen der Menschenrechte, der Verfassung und der Uno-Abkommen, aber nicht die Einheit der Materie. Auch der Verweis auf das Bundesgericht unterst\u00fctzt unsere Logik, unsere These und den Entscheid, den wir gef\u00e4llt haben.</p>\n<p>Es stimmt, dass das Parlament vor zwanzig Jahren einmal gegen die Meinung des Bundesrates eine Initiative, die zwei Ziele hatte und diese auf drei Wegen anstrebte, f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rte und damit allenfalls eine neue Praxis begr\u00fcnden wollte. Aber es ist nicht zu einer neuen Praxis gekommen: Man hat nach wie vor eine liberale, weitgehende Interpretation zugelassen, wie auch das Bundesgericht gegen\u00fcber den Kantonen zwar ein bisschen strenger ist, aber immer noch eine offene Interpretation der Einheit der Materie zul\u00e4sst. Man darf deshalb sagen, dass in diesem Falle, wie ich eben geschildert habe, aus der Sicht der Initianten zu viele Menschen auf der Welt sind und es darum geht, einen Beitrag zu Hause zu leisten und auch subjektiv in der Fremde dagegen anzutreten: Das macht die innere Konsistenz aus, welche die These der G\u00fcltigkeit der Initiative st\u00fctzt.</p>\n<p>Sie werden nachher von Herrn Pfister eine andere Interpretation h\u00f6ren. Er vertritt die Minderheit. Die Mehrheit ist wie gesagt der Meinung, dass wir die Initiative f\u00fcr g\u00fcltig erkl\u00e4ren k\u00f6nnen.</p>\n<p>Inhaltlich, das hat Ihnen Herr Bugnon auch schon gesagt, haben wir wenig diskutiert. Man kann trotzdem als Diskussionsbeitrag sagen, dass die Initiative von drei Pr\u00e4missen ausgeht: Erstens erfordere der Schutz der Lebensgrundlagen in der Schweiz, dass weniger Menschen in der Schweiz seien. Zweitens w\u00fcrden die Zuwanderer die Umwelt in der Schweiz st\u00e4rker belasten als im Heimatland. Drittens w\u00fcrde die Zahl der potenziellen Migranten vermindert, wenn 10 Prozent der Gelder in der Entwicklungszusammenarbeit in die sogenannte freiwillige Familienplanung fliessen w\u00fcrden. Ich finde, dass alle drei Pr\u00e4missen v\u00f6llig falsch sind. Sie er\u00f6ffnen eine Irrfahrt, die in Sackgassen f\u00fchrt. Ich m\u00f6chte Ihnen das, weil auch meine Redezeit beschr\u00e4nkt ist, nur an einem Beispiel zeigen:</p>\n<p>Wenn Sie von diesen 0,2 Prozent ausgehen, dann d\u00fcrfen jedes Jahr 16 000 Menschen zuwandern. Sie wissen, dass heute 9000 Schweizerinnen und Schweizer einen Ausl\u00e4nder oder eine Ausl\u00e4nderin heiraten. Von diesen 16 000 Pl\u00e4tzen sind so 9000 bereits weg. Sie m\u00fcssen ein Kontingent f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge haben. Sie m\u00fcssen zudem ein Kontingent f\u00fcr jene haben, die vorl\u00e4ufig aufgenommen werden, weil sie nicht zur\u00fcckgewiesen werden k\u00f6nnen; Sie m\u00fcssen das Non-Refoulement-Prinzip beachten. Sie haben am Schluss noch 2000 Pl\u00e4tze, die f\u00fcr das zur Verf\u00fcgung stehen, was heute eine wesentliche Motivation f\u00fcr die Einwanderung ist, n\u00e4mlich dass die Schweizer Wirtschaft Fachkr\u00e4fte braucht, die sie nur aufgrund der Einwanderung findet. Die Zahl ist weit gr\u00f6sser als diese 2000 Pl\u00e4tze, die noch \u00fcbrig bleiben, wenn Sie das vorher Gesagte in Erw\u00e4gung ziehen. Das Gerangel um diese Pl\u00e4tze w\u00fcrde gross sein. Es k\u00f6nnte aber sein, dass auf Grenzg\u00e4nger ausgewichen wird, weil die Grenzg\u00e4nger von dieser Initiative nicht erfasst sind. Die Grenzg\u00e4nger sind aber jene, welche die Umwelt \u00f6kologisch viel st\u00e4rker belasten als diejenigen, die hier wohnen, weil sie meistens ganz lange Arbeitswege, und erst noch mit dem Auto, auf sich nehmen.</p>\n<p>Man k\u00f6nnte aber auch Folgendes sagen - nur um zu zeigen, weshalb hier ein Irrweg vorgeschlagen wird -: Wenn wir das hypothetische Beispiel nehmen, dass 500 000 Amerikaner in die Schweiz k\u00e4men, k\u00f6nnen wir davon ausgehen - alles spricht daf\u00fcr -, dass diese Amerikaner in der Schweiz die Umwelt global weniger belasten w\u00fcrden, als wenn sie zu Hause blieben. Das heisst also, dass diese Initiative chauvinistisch ist, man k\u00f6nnte sagen, sie sei \"lebensraumchauvinistisch\". Sie ist auch nationalistisch, nicht patriotisch, weil sie nicht einmal sieht, dass die Zuwanderung in die Schweiz die Belastung der Lebensgrundlagen sogar abbauen und nicht erh\u00f6hen w\u00fcrde, zu denken ist zum Beispiel an \u00f6ffentlichen Verkehr statt Autos, an kleine Autos statt grosse, an das Recycling, an den Lebensstil - all das tr\u00e4gt den Lebensgrundlagen viel mehr Rechnung. Von daher hat die Belastung der Lebensgrundlagen mit der Anzahl der Menschen, die zuwandern, wenig zu tun. Es geht vielmehr darum, wie wir uns organisieren, wie wir Ressourcen verbrauchen und wie wir die Technik einsetzen, um leben zu k\u00f6nnen, ohne die Umwelt so zu belasten, dass das Nachhaltigkeitsprinzip verletzt wird. </p>\n<p>Aus diesen inhaltlichen Gr\u00fcnden spricht sich keine Fraktion f\u00fcr die Initiative aus. Mit 16 Gegenstimmen bei 6 Enthaltungen beantragen wir Ihnen, die Initiative zur Ablehnung zu empfehlen. Sie ist aber g\u00fcltig, auch wenn sie uns inhaltlich nicht gef\u00e4llt. Man muss sich f\u00fcr die G\u00fcltigkeitspr\u00fcfung in die subjektive Situation der Initianten hineindenken. Dann sieht man, dass es eine Fehl\u00fcberlegung ist, aber in der Fehl\u00fcberlegung liegt eine Konsistenz, die es uns nicht erlaubt, die G\u00fcltigkeit der Initiative in Zweifel zu ziehen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Andreas","SpeakerLastName":"Gross","SpeakerFullName":"Gross Andreas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":1,"CantonName":"Zurigo","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gruppo socialista","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":8,"Start":"\/Date(1402417131129)\/","End":"\/Date(1402417949295)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501764)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402417131130+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402417949297+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144976L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144976L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144976L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144976L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144976L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144976","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":1109,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Namens unserer Fraktion beantrage ich Ihnen, diese Initiative f\u00fcr ung\u00fcltig zu erkl\u00e4ren, weil sie unserer Ansicht nach das Kriterium der Einheit der Materie nicht erf\u00fcllt. Denen, die diesen Antrag ablehnen, muss man dann schon sagen: Passen Sie auf, dass Sie hier kein Pr\u00e4judiz schaffen! Wenn Sie hier meinen, das Kriterium der Einheit der Materie sei erf\u00fcllt, dann m\u00fcssen Sie wohl zuk\u00fcnftig fast gar nicht mehr mit analogen Antr\u00e4gen kommen. Wenn das, was die Initianten hier hineingeschrieben haben, noch Einheit der Materie sein soll, dann ist zuk\u00fcnftig bez\u00fcglich Einheit der Materie so ziemlich alles m\u00f6glich. Gerade diejenigen, die eine Bundesverfassungsgerichtsbarkeit ablehnen, m\u00fcssen konsequenterweise als Parlamentarier ihre Verantwortung wahrnehmen und d\u00fcrfen nicht solche Initiativen f\u00fcr g\u00fcltig erkl\u00e4ren oder, das ist vielleicht noch schlimmer - und da unterstelle ich vielleicht einigen etwas -, nur deshalb auf ung\u00fcltig pl\u00e4dieren, weil die Initiativen vom politischen Gegner kommen.</p>\n<p>Lesen Sie die Abs\u00e4tze dieser Initiative einmal genau: Absatz 1 will erstens in der Schweiz \"die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen dauerhaft\" sicherstellen und zweitens \"dieses Ziel auch in anderen L\u00e4ndern, namentlich im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit\", unterst\u00fctzen. Da frage ich Sie, was nur schon mit \"dieses Ziel\" gemeint ist: die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen nur in der Schweiz oder die nat\u00fcrlichen Ressourcen auch in den anderen L\u00e4ndern, namentlich in den Entwicklungsl\u00e4ndern, sch\u00fctzen? Absatz 2 will das Wachstum der Wohnbev\u00f6lkerung in der Schweiz j\u00e4hrlich auf 0,2 Prozent beschr\u00e4nken, unabh\u00e4ngig davon, ob dann Arbeitsstellen unbesetzt bleiben oder nicht. Ich frage Sie: Was hat Absatz 1 mit Absatz 2 zu tun? Was hat die Einwanderung von beispielsweise 73 Personen aus der Mongolei im Jahr 2013 mit den nat\u00fcrlichen Ressourcen hierzulande zu tun? Absatz 3 will nun wieder etwas anderes, n\u00e4mlich dort, wo die Gelder hinfliessen, 10 Prozent der Entwicklungshilfe in die freiwillige Familienplanung investieren.</p>\n<p>Der Bundesrat sagt, das gemeinsame Ziel dieser drei Vorschl\u00e4ge sei der Erhalt der nat\u00fcrlichen Ressourcen in der Schweiz. Dem widersprechen die Initianten oder widerspricht das Gutachten Kley schon einmal: Das Gutachten Kley sagt, das Ziel dieser Initiative sei keineswegs der Erhalt der nat\u00fcrlichen Ressourcen, sondern das Ziel der Initiative sei die globale Stabilisierung der Bev\u00f6lkerungszahl. Da [PAGE 953] haben Sie es schon, da haben Sie zwei verschiedene Ziele, nicht ein Ziel, und verschiedene Massnahmen.</p>\n<p>Die Beschr\u00e4nkung der Zuwanderung hat nichts mit den nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen der Schweiz und schon gar nichts mit der Familienplanung zum Beispiel in Mosambik zu tun. Von dort kamen 2013 genau sieben Personen, 2012 f\u00fcnfzehn Personen und 2011 ebenfalls sieben Personen.</p>\n<p>Wenn der Bundesrat sagt, es handle sich um ein einziges Ziel und um Vorschl\u00e4ge zur Erreichung dieses einen Ziels, liegt er unseres Erachtens falsch. Es handelt sich um mindestens zwei verschiedene Ziele. Die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen in der Schweiz zu erhalten ist ein Ziel, die Begrenzung der Zuwanderung ganz generell, nicht nur aus den Entwicklungsl\u00e4ndern, ist ein zweites Ziel, und die Familienplanung nur in den Entwicklungsl\u00e4ndern ist noch einmal etwas anderes. Hier die Einheit der Materie so auszudehnen, dass sie sozusagen in der Perspektive der Initianten gedacht ist, wie das der Vorredner, Kollege Gross, ausgef\u00fchrt hat, halten wir eigentlich f\u00fcr falsch. Es kommt bei der G\u00fcltigkeitspr\u00fcfung nicht darauf an, wie die Initianten etwas sehen. Die Perspektive der Initianten ist nicht entscheidend. Nicht, was die Initianten sehen, sondern was sie schreiben, ist entscheidend. Und geschrieben haben sie etwas anderes als das, was sie behaupten, geschrieben zu haben. </p>\n<p>Wenn Sie hier die Einheit der Materie als gegeben ansehen, m\u00fcssen Sie auf die folgende, relativ einfache Frage eine koh\u00e4rente Antwort finden, was schwierig ist: Was hat die Anstellung einer deutschen Pflegerin in einem Schweizer Spital mit den nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen in der Schweiz zu tun? Und was haben diese beiden Dinge mit der Frage zu tun, ob in Burkina Faso, Mosambik oder Kuba Kondome verteilt werden sollen, damit dort Familienplanung nach Schweizer Geschmack gemacht wird?</p>\n<p>Altgediente Sozialisten, zu denen ich den Kommissionssprecher nicht z\u00e4hle, m\u00f6gen mir in der Kunst der Dialektik immer noch haushoch \u00fcberlegen sein, und die Initianten sind das offensichtlich auch. Aber dass das etwas mit Einheit der Materie zu tun hat, ist logisch und rechtlich wohl nur damit zu begr\u00fcnden, dass man Angst hat vor der Reaktion gewisser Kreise, wenn man diese Initiative f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4ren muss.</p>\n<p>Angst ist der falsche Ratgeber. Zeigen Sie R\u00fcckgrat und Verantwortung f\u00fcr unsere Bundesverfassung, und erkl\u00e4ren Sie diese Initiative f\u00fcr ung\u00fcltig. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Gerhard","SpeakerLastName":"Pfister","SpeakerFullName":"Pfister Gerhard","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":9,"CantonName":"Zugo","CantonAbbreviation":"ZG","ParlGroupName":"Gruppo PPD-PEV","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1402417949295)\/","End":"\/Date(1402418279892)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501767)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402417949297+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402418279893+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144977L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144977L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144977L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144977L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144977L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144977","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4071,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Zu Artikel 1 des Bundesbeschlusses liegt der Minderheitsantrag Pfister Gerhard auf Ung\u00fcltigerkl\u00e4rung der Initiative vor, wie er jetzt gerade erkl\u00e4rt worden ist. F\u00fcr unsere Fraktion ist dieser Antrag nachvollziehbar. Es stellen sich tats\u00e4chlich Fragen der Rechtm\u00e4ssigkeit, insbesondere im Bereich der Einheit der Materie. Dass das nicht ganz einfache Fragen sind, haben wir soeben aus den Voten der beiden Vorredner geh\u00f6rt. </p>\n<p>Vor einer \u00e4hnlichen Situation stand der St\u00e4nderat vor wenigen Tagen, als er \u00fcber die Erbschaftssteuer-Initiative beriet. Der St\u00e4nderat hat sich entschieden, das Gesch\u00e4ft seiner SPK zuzuweisen, mit dem Auftrag zur vertieften Abkl\u00e4rung der G\u00fcltigkeit und damit des Verh\u00e4ltnisses zwischen dem Recht der Initianten auf einen Volksentscheid und dem Recht des Volkes auf einen freien und eindeutigen Entscheid. Die gleiche Frage stellt sich hier und jetzt hinsichtlich der Volksinitiative \"Stopp der \u00dcberbev\u00f6lkerung - zur Sicherung der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen\", der Ecopop-Initiative. Vor diesem Hintergrund scheint es der BDP-Fraktion zwingend, diese Frage anhand der beiden konkreten Anwendungsf\u00e4lle gemeinsam und praxisbildend zu pr\u00fcfen und zu beurteilen. Dabei ist uns bewusst, dass die SPK-NR die G\u00fcltigkeitsfrage diskutiert und entschieden hat - daraus entstand ja letztlich der Minderheitsantrag Pfister Gerhard. Aus unserer Sicht hat aber der St\u00e4nderat mit seiner R\u00fcckweisung eine neue Ausgangslage geschaffen, die eine erneute und zwischen den beiden SPK koordinierte \u00dcberpr\u00fcfung erfordert. Es kann nicht sinnvoll sein, wenn in sehr \u00e4hnlich gelagerten F\u00e4llen fast gleichzeitig zwei Kommissionen und zwei R\u00e4te debattieren und allenfalls zu unterschiedlichen Entscheiden kommen. </p>\n<p>Ich stelle deshalb namens der BDP-Fraktion den Antrag, das Gesch\u00e4ft an die SPK-NR zur\u00fcckzuweisen, mit dem Auftrag, die G\u00fcltigkeitsfrage in Absprache mit der SPK-SR erneut zu pr\u00fcfen. Gest\u00fctzt auf die beiden konkreten Beispiele soll eine tragf\u00e4hige Praxis definiert werden, welche sowohl dem Prinzip des Respekts vor den demokratischen Rechten der Initianten als auch der Rechtsstaatlichkeit Rechnung tr\u00e4gt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Urs","SpeakerLastName":"Gasche","SpeakerFullName":"Gasche Urs","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":2,"CantonName":"Berna","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Gruppo BD","ParlGroupAbbreviation":"BD","SortOrder":10,"Start":"\/Date(1402418279892)\/","End":"\/Date(1402418469745)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501769)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402418279893+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402418469747+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144978L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144978L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144978L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144978L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144978L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144978","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4067,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich beantrage Ihnen, wie zahlreiche andere Votantinnen und Votanten nach mir wohl auch, die Volksinitiative \"Stopp der \u00dcberbev\u00f6lkerung - zur Sicherung der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen\" zur Ablehnung zu empfehlen. Die Ecopop-Initiative verdient zweifelsohne Respekt hinsichtlich des angestrebten Ziels, scheitert nach meinem Daf\u00fcrhalten aber klar an der Art und Weise der Zielerreichung und muss deshalb folgerichtig abgelehnt werden.</p>\n<p>Es ist zweifelsohne das Verdienst der Ecopop-Initiative, dass sie die tats\u00e4chlichen Ursachen der weltweiten Migration aufnimmt und dass die Initianten zumindest versuchen, diese mit ihrer Initiative einer L\u00f6sung zuzuf\u00fchren. In der Alltagsdiskussion zur Migration werden die wirklichen Gr\u00fcnde der weltweiten Wanderungen bedauerlicherweise meist ausgeblendet oder \u00fcberspielt. Auch in den Beratungen der ausl\u00e4nder- und asylrechtlichen Erlasse in unseren Kommissionen und in diesem Plenum werden die wahren Gr\u00fcnde der Zuwanderung meist \u00fcbergangen, und man beschr\u00e4nkt sich auf die L\u00f6sung hinsichtlich der Symptome. Gerade bei den Revisionen des Asylgesetzes tun wir immer noch so, als ob die zahlreichen Asylsuchenden politisch Verfolgte w\u00e4ren, die hier in unserem Land Schutz vor ihren H\u00e4schern suchten. Ich stelle keinesfalls infrage, dass es unter den vielen Asylsuchenden tats\u00e4chlich Personen gibt, die hier in Europa Schutz vor Verfolgung suchen. Wenn man sich aber die grossen Wanderungsstr\u00f6me vor Augen h\u00e4lt, die sich beispielsweise seit Jahren aus den Regionen der Subsahara nach Norden bewegen, dann wird schnell einmal klar, dass die Ursachen dieser Bewegungen keine wirklich politischen sind. Und wenn man sich die Bilder der unz\u00e4hligen Fl\u00fcchtlingsboote mit Frauen, Kindern und Jugendlichen, wie sie seit Jahren von den afrikanischen K\u00fcsten Richtung Spanien, Malta und Italien aufbrechen und ihr Gl\u00fcck versuchen, vor Augen h\u00e4lt, wird nur allzu schnell deutlich, dass die Ursachen dieser Flucht kaum politischer, sondern in aller Regel existenzieller Natur sind. Was immer auch die Beweggr\u00fcnde dieser Menschen f\u00fcr das Verlassen ihres Heimat- und Herkunftslandes sein m\u00f6gen: Die Perspektivlosigkeit als Folge fehlender Lebens- und Existenzgrundlagen, als Folge von Armut und Unterentwicklung geh\u00f6rt weltweit zu den bedeutendsten Push-Faktoren der Migration.</p>\n<p>Wenn man die Migration in den Entwicklungsl\u00e4ndern als Folge der steigenden Armut stoppen will, muss man zweifelsohne zuerst bei der Familienplanung und bei der Bildung ansetzen. Es ist aber - um damit auf die Ecopop-Initiative zur\u00fcckzukommen - gleichsam auch eine Illusion zu glauben, die Schweiz habe es als kleines, mitteleurop\u00e4isches Land in der Hand, das globale Bev\u00f6lkerungswachstum durch die F\u00f6rderung einer freiwilligen Familienplanung wirksam zu steuern. Die Ursachen des starken globalen Bev\u00f6lkerungswachstums sind vielf\u00e4ltig und einer Beeinflussung im Sinne einer Reduktion deshalb nur schwer zug\u00e4nglich.</p>\n<p>Nachgerade eine Illusion ist die Vorstellung der Initianten, die Familienplanung liesse sich im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit so einfach steuern, um damit eine derart restriktive Zulassungspraxis in der Schweiz, wie sie in der Initiative vorgesehen ist, zu rechtfertigen. Die Ecopop-Initiative annehmen hiesse konkret, den Zuwanderungssaldo von derzeit 80 000 Personen pro Jahr ohne \u00dcbergangsfristen auf rund 16 000 Personen zu reduzieren. Es liegt auf der Hand, dass eine derart rasche und tiefgreifende Reduktion der Zuwanderung f\u00fcr die Schweiz in verschiedenster Hinsicht schlechterdings nicht verkraftbar w\u00e4re. Ich denke dabei nicht einmal ausschliesslich an die wirtschaftlichen Folgen dieser br\u00fcsken Zulassungsbegrenzung, sondern an die praktischen Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieser Initiative, die vorsieht, derart restriktive [PAGE 954] Zielvorgaben innert k\u00fcrzester Zeit zu erf\u00fcllen. Gerade die Annahme der Zweitwohnungs-Initiative hat uns nur allzu deutlich vor Augen gef\u00fchrt, wohin zwar verlockende, aber kaum realisierbare Zielsetzungen f\u00fchren k\u00f6nnen. Gerade aus solchen Erfahrungen j\u00fcngeren Datums m\u00fcssen wir deshalb die notwendigen Konsequenzen ziehen. F\u00fcr einen derart br\u00fcsken Stopp besteht seit der Annahme der Volksinitiative \"gegen Masseneinwanderung\" auch keine Veranlassung mehr. Volk und St\u00e4nde haben mit jener Initiative den Bundesrat beauftragt, eine wirksame Steuerung der Zuwanderung anzugehen.</p>\n<p>Aufgrund des Gesagten m\u00f6chte ich Ihnen beantragen, die Initiative, welche allerdings ehrbare Ziele verfolgt, zur Ablehnung zu empfehlen. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Heinz","SpeakerLastName":"Brand","SpeakerFullName":"Brand Heinz","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":18,"CantonName":"Grigioni","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":11,"Start":"\/Date(1402418496343)\/","End":"\/Date(1402418809557)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501773)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402418496343+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402418809557+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144979L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144979L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144979L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144979L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144979L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144979","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":3912,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Kollege Brand, Sie haben vorhin eindr\u00fccklich ausgef\u00fchrt, dass diese Zuwanderungszahl von netto 16 000 in Ihren Augen zu restriktiv sei. Bei der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative wird es dann auch um solche Zahlen gehen. Welches ist denn die Zahl, die Sie bei der Nettozuwanderung gerne haben m\u00f6chten?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Christian","SpeakerLastName":"Wasserfallen","SpeakerFullName":"Wasserfallen Christian","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":2,"CantonName":"Berna","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Gruppo liberale radicale","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":12,"Start":"\/Date(1402418809557)\/","End":"\/Date(1402418836436)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501775)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402418809557+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402418836437+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144980L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144980L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144980L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144980L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144980L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144980","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4063,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Fehr, Sie haben gesagt, es w\u00e4re nicht sehr demokratisch, wenn man das Volksbegehren von 100 000 Schweizern f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4ren w\u00fcrde. Ist es denn demokratisch, wenn 5,2 Millionen Stimmberechtigte mit einer einzigen Antwort gleichzeitig Ja oder Nein zur Zuwanderungsbegrenzung und zur Kondomverteilung in Afrika sagen m\u00fcssen?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Stefan","SpeakerLastName":"M\u00fcller-Altermatt","SpeakerFullName":"M\u00fcller-Altermatt Stefan","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":11,"CantonName":"Soletta","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Gruppo PPD-PEV","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":25,"Start":"\/Date(1402421458134)\/","End":"\/Date(1402421484093)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501814)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402421458133+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402421484093+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144981L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144981L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144981L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144981L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144981L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144981","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":319,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wenn von den 8 Millionen Bewohnern unseres Landes die Mehrheit der Stimmberechtigten sagt, aus diesen und jenen Gr\u00fcnden - vielleicht wegen der Doppelspurigkeit von Ecopop - wollten sie die Initiative ablehnen, dann z\u00e4hlt das, dann ist das urdemokratisch. Aber wenn Sie sich von vornherein zum Pharis\u00e4er aufspielen und sagen, die Initiative solle dem Volk gar nicht unterbreitet werden, dann sind Sie ein schlechter Demokrat.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Hans","SpeakerLastName":"Fehr","SpeakerFullName":"Fehr Hans","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":1,"CantonName":"Zurigo","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":26,"Start":"\/Date(1402421484093)\/","End":"\/Date(1402421514763)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501815)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402421484093+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402421514763+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144982L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144982L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144982L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144982L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144982L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144982","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":490,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sident </b>(Lustenberger Ruedi, Pr\u00e4sident): Ich benutze gerne die Gelegenheit, um zwei Geburtstagsgratulationen [PAGE 959] auszusprechen: Heute haben unsere beiden Kollegen Ruedi Joder und Bernhard Guhl Geburtstag. <i>(Beifall) </i>Jetzt betritt gerade unsere Kollegin Viola Amherd den Saal. Sie hatte am letzten Samstag Geburtstag. Auch ihr gratulieren wir herzlich. <i>(Beifall)</i></p>\n<p>Aufgrund der Annahme des Ordnungsantrages k\u00f6nnen wir unsere urspr\u00fcngliche Sessionsplanung beibehalten. Die Fortsetzung der Debatte und die Abstimmung \u00fcber dieses Gesch\u00e4ft erfolgen am n\u00e4chsten Donnerstagnachmittag, dem 12. Juni 2014. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Ruedi","SpeakerLastName":"Lustenberger","SpeakerFullName":"Lustenberger Ruedi","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":3,"CantonName":"Lucerna","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Gruppo PPD-PEV","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":27,"Start":"\/Date(1402421514763)\/","End":"\/Date(1402421602022)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877501817)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402421514763+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402421602023+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144983L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144983L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144983L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144983L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144983L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144983","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":502,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die SVP-Initiative \"gegen die Masseneinwanderung\" war eine in Schafwolle eingepackte Absage an die bew\u00e4hrten bilateralen Vertr\u00e4ge. Mit der verf\u00fchrerischen Aussage und Versprechung, die Schweiz solle die Zuwanderung selber steuern, verlangte die SVP-Initiative Kontingente. Die Partei liefert aber keine brauchbaren L\u00f6sungen. Fakt ist, dass die Annahme der Volksinitiative am 9. Februar 2014 gravierende Folgen f\u00fcr unsere Wirtschaft und Aussenpolitik hat und dass sie das Ziel, die Senkung der Einwanderungszahlen, sogar mit grosser Wahrscheinlichkeit verfehlen wird.</p>\n<p>Die in ein gr\u00fcnes M\u00e4ntelchen geh\u00fcllte Ecopop-Initiative will \u00d6kologie, den Schutz der Lebensgrundlagen im Inland, mit - erlauben Sie den Ausdruck - missionarischen Aktionen im Ausland verbinden. In Entwicklungsl\u00e4ndern soll die Schweiz mit rund 140 Millionen Franken j\u00e4hrlich Familienplanungsmassnahmen finanzieren. Soll die Schweiz Verh\u00fctungsmittel, Pillen und Kondome, in diesen L\u00e4ndern verteilen? Der vorgeschlagene Verfassungstext ist eine eigenartige Mixtur von Natur- und Malthus'schen Anliegen. Thomas Malthus ist bekanntlich der Begr\u00fcnder der verordneten Geburtenkontrolle in den letzten zwei Jahrhunderten.</p>\n<p>Hinter der Initiative steht eine schwer fassbare Ansammlung von Ecopop-Anh\u00e4ngern, die unter anderem in Pro Natura, bei den Hell- und Dunkelgr\u00fcnen und an den Hochschulen aktiv sind. Die Ecopop-Initianten gehen von einem rein quantitativen Ansatz aus. In der Schweiz ist der \u00f6kologische Fussabdruck viel, viel gr\u00f6sser als in den Entwicklungsl\u00e4ndern. Er betr\u00e4gt rund 5 globale Hektaren pro Person, was verglichen mit der weltweiten Biokapazit\u00e4t 2,8 Planeten entspr\u00e4che, wenn alle Menschen auf der Welt einen solchen Fussabdruck hinterliessen.</p>\n<p>Massgebend f\u00fcr die \u00f6kologische Belastung ist weniger die Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6sse als vielmehr der Ressourcenverbrauch. Dazu geh\u00f6ren die F\u00f6rderung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums, eine ressourcenschonende Produktion und ressourcenschonendes Konsumverhalten. Bekanntlich sinkt das Bev\u00f6lkerungswachstum mit steigendem Wohlstand, zunehmender Sicherheit und guter Gesundheitsversorgung. Dies sind die richtigen Bereiche, in denen unser Land unterst\u00fctzend helfen kann. Und dazu haben wir die Entwicklungshilfe auf 0,5 Prozent erh\u00f6ht.</p>\n<p>Wir m\u00fcssen aufh\u00f6ren, mit erhobenem Zeigefinger durch die Welt zu laufen. Die Ecopop-Initiative w\u00fcrde es definitiv verunm\u00f6glichen, unsere bew\u00e4hrten Beziehungen zur EU aufrechtzuerhalten. Daher ist sie klar abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Kathy","SpeakerLastName":"Riklin","SpeakerFullName":"Riklin Kathy","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":1,"CantonName":"Zurigo","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gruppo PPD-PEV","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":28,"Start":"\/Date(1402421602022)\/","End":"\/Date(1402421796627)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501819)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402421602023+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402421796627+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144984L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144984L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144984L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144984L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144984L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144984","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4093,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir Gr\u00fcnen sagen einstimmig Nein zur Initiative und bitten Sie, ebenfalls Nein zu sagen. Die Initiative l\u00f6st kein einziges Umweltproblem, darum findet sie auch keine Unterst\u00fctzung bei den Umweltverb\u00e4nden. </p>\n<p>Die Umweltbewegung hat das historische Verdienst, allen bewusstgemacht zu haben, dass die Erde kein grenzenloses Reservoir an Rohstoffen und kein Abfallk\u00fcbel ohne Boden ist, sondern ein Raumschiff mit beschr\u00e4nkten Ressourcen. Wir Gr\u00fcnen stehen aber in jener Tradition der \u00d6kologiebewegung, die immer darauf verweist, dass es auf diesem Raumschiff einen entscheidenden Unterschied gibt \"zwischen erster Klasse und Zwischendeck, Kommandobr\u00fccke und Maschinenraum\", wie es Hans Magnus Enzensberger einmal ausgedr\u00fcckt hat. Und noch viel entschiedener kritisieren wir jene, welche aus dem Raumschiff Erde ein nationales Rettungsboot machen wollen, die nicht nur die Zuwanderung begrenzen, sondern in neokolonialistischer Manier auch unser Wohlstandsniveau sichern wollen, indem sie sagen, Menschen anderer Kontinente sollten abgeschreckt oder \"verh\u00fctet\" werden.</p>\n<p>Stopp dem Gerede von der Bev\u00f6lkerungsexplosion! Der \"peak child\" ist erreicht, die weltweite Bev\u00f6lkerungskurve flacht ab. Die Faktoren, die weltweit zur Verminderung der Geburtenrate beitragen, sind bekannt: eine gute Basisgesundheitsversorgung, eine bessere Ausbildung der Frauen, l\u00e4ngere Lebenserwartung, geringere S\u00e4uglingssterblichkeit. Das senkt die Geburtenrate. Dieser demografische Wandel kann \u00fcberall beobachtet werden, ganz unabh\u00e4ngig davon, ob man es Kondome vom Himmel regnen l\u00e4sst, ob man Anreize f\u00fcr Sterilisationen setzt oder nicht.</p>\n<p>Die wahre Bedrohung f\u00fcr unsere globale Umwelt sind aber nicht jene \u00c4rmsten, die sich heute noch etwas st\u00e4rker vermehren als die Bewohner der Industriel\u00e4nder. Die wahre Bedrohung ist unsere Lebensweise in den Industriestaaten mit den geringen Geburtenraten. Weltweit verbrauchen die reichsten 10 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung 30 Prozent des fossilen Kohlenstoffes - Erd\u00f6l, Erdgas, Kohle. Die \u00e4rmsten 30 Prozent dagegen verbrauchen weniger als 10 Prozent. Sind sie es, die \"zu viel\" sind? Sind \"zu viel\" immer die anderen?</p>\n<p>Wir meinen, dass Natur und Rohstoffe ein Gemeingut aller Menschen sind. Wenn wir sie fair teilen, hat es genug f\u00fcr alle. Die Initianten dagegen stellen sich als Tabubrecher dar, als w\u00e4re die Zuwanderungsbeschr\u00e4nkung in diesem Land ein politisches Tabu. Das wirkliche Tabu w\u00e4re zu fragen, welche Wirtschaftsentwicklung, welches Wirtschaftswachstum uns \u00fcberhaupt mehr Wohlstand bringt und welches nicht. In dem Sinne kritisieren wir als Gr\u00fcne auch die einseitig auf Wachstum ausgerichtete Politik des Bundes - unsere Volksinitiative \"f\u00fcr eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Gr\u00fcne Wirtschaft)\" will hier einen Kurswechsel.</p>\n<p>Wir Gr\u00fcnen sagen Nein zu Ecopop, wir lehnen aber auch den Antrag der Minderheit Pfister Gerhard auf Ung\u00fcltigkeit und den R\u00fcckweisungsantrag der BDP-Fraktion ab. Die Frage der G\u00fcltigkeit kann in besten Treuen so oder so beantwortet werden. Wir sind offen, uns in Zukunft Gedanken \u00fcber klarere Kriterien zu machen, allerdings sollte man die Spielregeln nicht w\u00e4hrend des Spiels \u00e4ndern. Als Gr\u00fcne bek\u00e4mpfen wir aber die Ecopop-Initiative mit politischen Argumenten. F\u00fcr uns ist gr\u00fcne Politik immer noch humanistische Politik, getreu dem fr\u00fcheren Slogan: \"\u00d6kologisch konsequent, sozial engagiert, global solidarisch.\"</p>\n<p>Wer Politik f\u00fcr und nicht gegen die Menschen macht, sagt Nein zu Ecopop.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Balthasar","SpeakerLastName":"Gl\u00e4ttli","SpeakerFullName":"Gl\u00e4ttli Balthasar","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":1,"CantonName":"Zurigo","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gruppo dei Verdi","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":29,"Start":"\/Date(1402421796627)\/","End":"\/Date(1402422071532)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501822)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402421796627+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402422071533+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144985L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144985L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144985L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144985L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144985L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144985","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4008,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die BDP lehnt diese Initiative, die sogenannte Ecopop-Initiative, klar und geschlossen ab. Wir sind auch davon \u00fcberzeugt, dass das Schweizer Stimmvolk dies tun wird und nach dem 9. Februar nicht noch gewissermassen eins draufsetzen wird.</p>\n<p>Das Volk hat am 9. Februar Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative gesagt, weil der Verfassungsgrundsatz, die Zuwanderung selbst zu steuern, f\u00fcr ein souver\u00e4nes Land sehr verlockend war - dies aus verst\u00e4ndlichen Gr\u00fcnden. Gleichzeitig hat uns das Volk signalisiert, dass die Zuwanderung nicht grenzenlos sein darf. Wir alle haben nun im Auftrag des Stimmvolks die damit verbundenen, sehr komplexen Herausforderungen anzupacken, was uns bekannterweise in n\u00e4chster Zukunft sehr intensiv besch\u00e4ftigen wird. Wir sind deshalb davon \u00fcberzeugt, dass das Volk nicht mit einer Annahme der Ecopop-Initiative die von ihm selbst geschaffene Ausgangslage mitten in der Umsetzungsarbeit nochmals \u00e4ndern w\u00fcrde.</p>\n<p>Bei allem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die \u00c4ngste und Emotionen, die mit der Zuwanderung naturgem\u00e4ss verbunden sind: Diese Initiative geht viel zu weit. Sie w\u00fcrde im besten Fall einen Stillstand, wohl aber eher einen schmerzhaften R\u00fcckschritt f\u00fcr dieses Land bedeuten. Neben den \u00fcbertriebenen Zuwanderungsrestriktionen m\u00f6chte diese Initiative auch noch eine Einflussnahme der Schweiz auf die Bev\u00f6lkerungsentwicklung im Ausland, insbesondere in Entwicklungsl\u00e4ndern. Wir glauben kaum, dass sich das Schweizervolk wie eine [PAGE 960] Kolonialmacht auff\u00fchren m\u00f6chte. Erfahrungsgem\u00e4ss hat der Rest der Welt nicht sehnlichst darauf gewartet, dass die Schweiz ihm endlich erkl\u00e4rt, wie Geburtenkontrolle funktioniert.</p>\n<p>Die BDP-Fraktion hat Ihnen zudem einen R\u00fcckweisungsantrag gestellt, der die Frage nach der G\u00fcltigkeit nochmals aufnehmen m\u00f6chte. Ihre Kommission hat sich zwar bereits damit befasst, und ein entsprechender Minderheitsantrag Pfister Gerhard liegt vor. Wir werden diesen Antrag konsequenterweise unterst\u00fctzen, falls Sie unseren R\u00fcckweisungsantrag ablehnen; im Moment deutet ja vieles darauf hin. </p>\n<p>Es geht uns hier aber nicht einfach darum, nochmals die G\u00fcltigkeit dieser Initiative isoliert zu beurteilen. Wir wollen vielmehr eine Grundsatzdiskussion erm\u00f6glichen und den Ball aufnehmen, den uns der St\u00e4nderat mit der R\u00fcckweisung der Erbschaftssteuer-Initiative letzte Woche zugespielt hat. Es ist nicht nur so, dass die Anzahl Volksinitiativen inflation\u00e4r zugenommen hat und wir dem Stimmvolk im Quartalsrhythmus ganze Abstimmungspakete vorlegen. Das ist zwar gelebte direkte Demokratie, die wir damit aber m\u00f6glicherweise \u00fcber die Zeit etwas \u00fcberstrapazieren; auch der Umgang mit Volksrechten bedingt eine entsprechende Sorgfalt. Es ist auch so, dass wir bisher dazu geneigt haben, Initiativen f\u00fcr g\u00fcltig zu erkl\u00e4ren, sobald das einigermassen m\u00f6glich ist; das Volk soll dann jeweils das letzte Wort haben. Dann stellen wir fest, dass das Volk gewisse Initiativen entgegen unseren Einsch\u00e4tzungen annimmt, was es tun darf, und uns dann bei der Umsetzung vor gr\u00f6sste Schwierigkeiten stellt. Dar\u00fcber sollten wir endlich reden, auch mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern, aber nicht wie bisher erst nach den Abstimmungen, sondern vorher.</p>\n<p>Der R\u00fcckweisung der Erbschaftssteuer-Initiative durch den St\u00e4nderat m\u00fcsste deshalb heute mit der R\u00fcckweisung der Ecopop-Initiative ein zweites Exempel folgen, damit diese Diskussion eben grunds\u00e4tzlich, anhand von mehr als nur einem Beispiel, gef\u00fchrt werden kann. Wir h\u00e4tten f\u00fcr diese Diskussion dann zwei Initiativen, die weder inhaltlich noch in Bezug auf die politische Stossrichtung etwas miteinander zu tun haben. Und es w\u00e4ren zwei Initiativen, die in Bezug auf ihre Konformit\u00e4t mit der Bundesverfassung diskutiert werden k\u00f6nnten und nicht in Bezug auf das V\u00f6lkerrecht, \u00fcber dessen Verbindlichkeit wir uns hier im Saal bekannterweise ja nicht ganz einig sind. In Bezug auf die Bundesverfassung sieht dies doch wesentlich besser aus.</p>\n<p>Einige von Ihnen werden diesen Antrag auf R\u00fcckweisung nun auch in Bezug auf taktische Elemente beurteilen. Soll diese Initiative m\u00f6glichst rasch vom Tisch? Wann soll die Abstimmung idealerweise stattfinden? Rund um die Wahlen 2015? Und so weiter und so fort. Es geht uns hier nicht um taktische \u00dcberlegungen, und wir wehren uns sowieso dagegen, dass jede politische Frage nun zunehmend mit Blick auf die Wahlen 2015 abgewogen wird. Wir scheuen uns auch nicht vor einer Abstimmung \u00fcber diese Initiative. Wir werden uns vehement gegen sie engagieren, sofern und sobald sie zur Abstimmung kommt. Uns geht es darum, dass der St\u00e4nderat einen Pflock eingeschlagen hat und wir nun Hand bieten sollten, damit diese Grundsatzdiskussion gef\u00fchrt werden kann. Wir sollten uns nun wirklich mit der Frage auseinandersetzen, ob wir den Modus Vivendi fortsetzen oder ob wir in Zukunft eine sorgf\u00e4ltigere Haltung gegen\u00fcber der direkten Demokratie entwickeln wollen. Wir wollen damit die direkte Demokratie weder schw\u00e4chen noch einschr\u00e4nken. Wir wollen sie damit vielmehr sch\u00fctzen.</p>\n<p>Gestatten Sie uns deshalb diese Ernsthaftigkeit, und unterst\u00fctzen Sie unseren R\u00fcckweisungsantrag. Eine Mehrheit Ihrer Kolleginnen und Kollegen aus allen Fraktionen im St\u00e4nderat hat dies ebenfalls getan.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Martin","SpeakerLastName":"Landolt","SpeakerFullName":"Landolt Martin","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":8,"CantonName":"Glarona","CantonAbbreviation":"GL","ParlGroupName":"Gruppo BD","ParlGroupAbbreviation":"BD","SortOrder":30,"Start":"\/Date(1402422071532)\/","End":"\/Date(1402422384053)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501826)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402422071533+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402422384053+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144986L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144986L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144986L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144986L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144986L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144986","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4086,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Une image de l'\u00e9cologie dans ce qu'elle peut avoir de plus extr\u00eame et de plus irrationnel, tel est le r\u00e9sum\u00e9 de l'initiative d'Ecopop.</p>\n<p>Plus que les chiffres fix\u00e9s arbitrairement comme limite du d\u00e9veloppement tant en Suisse que dans les pays en voie de d\u00e9veloppement, c'est la philosophie m\u00eame de cette initiative qui manque de respect \u00e0 nos concitoyennes et \u00e0 nos concitoyens.</p>\n<p>Pr\u00f4ner ouvertement la d\u00e9croissance, c'est-\u00e0-dire proposer \u00e0 nos descendants un avenir moins s\u00fbr et moins confortable que le n\u00f4tre afin de prot\u00e9ger une nature coup\u00e9e de l'humain, c'est, abstraction faite de l'\u00e9go\u00efsme sous-jacent \u00e0 cette proposition, jouer volontairement et sciemment avec l'avenir de nos enfants. Pour assouvir le fantasme \"naturophile\" de certaines et de certains, d'ailleurs souvent privil\u00e9gi\u00e9s, nos rejetons ne m\u00e9riteraient pas de b\u00e9n\u00e9ficier du m\u00eame bien-\u00eatre que nous aujourd'hui. Et je ne parle pas de consommer toujours plus, je parle simplement de vivre d\u00e9cemment, en s'assurant un mode de vie alliant sant\u00e9 et qualit\u00e9 de vie. Eh bien, non! termin\u00e9! retour \u00e0 la case d\u00e9part! Ceci afin de pr\u00e9server des ressources qui serviront \u00e0 on ne sait plus trop qui. Ou plut\u00f4t si, comme nous serions les seuls \u00e0 suivre cette voie fantasque, pour laisser les autres pays en profiter et assurer leur avenir.</p>\n<p>Comme d\u00e9mocrate-chr\u00e9tien, je n'accepte pas cette mani\u00e8re de subordonner l'humain au reste de la nature et revendique le fait que l'\u00eatre humain est la plus belle chose qui existe sur cette plan\u00e8te. Cet \u00eatre humain, qui doit \u00e9videmment \u00eatre respectueux de son environnement et en prendre soin pour assurer son futur d'abord et celui de la nature ensuite, reste au centre du monde et devrait aussi occuper le coeur de nos pr\u00e9occupations de femmes et d'hommes engag\u00e9s en politique.</p>\n<p>Evident, me direz-vous. Oui, mais cette \u00e9vidence est aujourd'hui remise en question. Alors m\u00eame que les tenants de l'initiative sur l'immigration de masse reconnaissent la difficult\u00e9 de mettre en oeuvre leur texte sans faire trop de d\u00e9g\u00e2ts dans notre r\u00e9ussite \u00e9conomique et notre bien-\u00eatre, bref sans briser la dynamique de succ\u00e8s de notre pays, le peuple suisse ne doit pas se laisser duper et doit dire clairement ce qu'il pense de cette initiative Ecopop qui met en danger l'avenir m\u00eame de notre pays.</p>\n<p>Je ne peux me contenter des arguments habituels, m\u00eame s'ils collent parfaitement \u00e0 cette initiative: inapplicable, exag\u00e9r\u00e9e, inutile. Je dirai simplement que cette initiative ne reconna\u00eet plus le primat de l'humain sur le reste de la nature. Ce seul constat suffit \u00e0 en faire une histoire \u00e0 oublier.</p>\n<p>Je vous remercie de d\u00e9clarer comme nul ce texte d'Ecopop qui veut faire de la Suisse le ghetto du monde de demain. C'est la seule fa\u00e7on envisageable de le traiter.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Yannick","SpeakerLastName":"Buttet","SpeakerFullName":"Buttet Yannick","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":23,"CantonName":"Vallese","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Gruppo PPD-PEV","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":31,"Start":"\/Date(1402422384053)\/","End":"\/Date(1402422569109)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877501828)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402422384053+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402422569110+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144987L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144987L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144987L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144987L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144987L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144987","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":1129,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Einheit der Materie sei gegeben, weil die Initiantinnen und Initianten ein einziges Ziel verfolgten und daf\u00fcr lediglich unterschiedliche Massnahmen vorschl\u00fcgen. Ob diese tauglich seien oder nicht, sei f\u00fcr die Frage der Einheit der Materie nicht relevant. - So die Argumentation jener, die der Meinung sind, die Einheit der Materie sei gew\u00e4hrleistet. Ich teile diese Einsch\u00e4tzung nicht. Ich behaupte, die Initiative benutze ganz gezielt das Vehikel der Zuwanderungsfrage, um ihren zweiten Teil zu transportieren und, so die Hoffnung, ins Ziel zu bringen. Das ist gef\u00e4hrlich; dies, obwohl gerade erst die Masseneinwanderungs-Initiative vom Volk angenommen worden ist. Die Initianten wollen das Bev\u00f6lkerungswachstum bremsen, weil sie der Meinung sind, die Ressourcen unserer Erde verkrafteten das Wachstum langfristig nicht - so steht es auf ihrer Website zu lesen. Das ist das Ziel ihrer Initiative. </p>\n<p>Was hat nun aber eine drastische Beschr\u00e4nkung der Zuwanderung in die Schweiz mit der freiwilligen Familienplanung in afrikanischen L\u00e4ndern zu tun? Welche Wirkung hat es auf die Zuwanderung in die Schweiz, wenn eine Frau in Niger aufgrund des Einsatzes von schweizerischen Entwicklungshilfegeldern vielleicht ein oder zwei Kinder weniger zur Welt bringt? Wie ver\u00e4ndert sich der Ressourcenverbrauch der Deutschen, der Spanier, der Kroaten, wenn man ihnen eine Einreise in die Schweiz verwehrt? Wenn Ihnen auf diese Fragen keine gescheite Antwort einf\u00e4llt, dann m\u00fcssen Sie nicht an sich zu zweifeln beginnen. Dann zeigt sich n\u00e4mlich, wie unsinnig die Verkn\u00fcpfung der beiden Elemente der Ecopop-Initiative ist. Nat\u00fcrlich kann man irgendwie ein \u00fcbergeordnetes gemeinsames Ziel finden. Das geht wohl immer, wenn man sich nicht scheut, auf eine sehr hohe abstrakte [PAGE 961] Ebene zu gehen. Gen\u00fcgt das aber wirklich, um das Kriterium der Einheit der Materie zu erf\u00fcllen? Ich finde nein.</p>\n<p>Ich gehe noch einen Schritt weiter. Die Verbindung der beiden Elemente ist eine perfide Suggestion, die den Eindruck erwecken soll, eine Beschr\u00e4nkung der Zuwanderung h\u00e4tte einen positiven \u00f6kologischen Effekt und w\u00fcrde einen Beitrag gegen den galoppierenden globalen Ressourcenverbrauch leisten. Die Verbindung von Beschr\u00e4nkung der Zuwanderung und Familienplanung ist willk\u00fcrlich, inhaltlich absurd und suggeriert eine Wirkung, die nicht real ist. Manchmal helfen Bilder besser als Worte, um die Dinge auf den Punkt zu bringen: Die Ecopop-Initiative ist wie ein Zug, der aus zwei Lokomotiven und keinem Wagen besteht. Die Initiantinnen und Initianten haben bewusst eine starke, m\u00e4chtige Lokomotive an die andere geh\u00e4ngt, weil sie sich dadurch erhoffen, die eine ins Ziel zu bringen.</p>\n<p>Lassen wir uns nicht darauf ein, und schieben wir den Zug auf das Abstellgeleise, wo er hingeh\u00f6rt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Silvia","SpeakerLastName":"Schenker","SpeakerFullName":"Schenker Silvia","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":12,"CantonName":"Basilea-Citt\u00e0","CantonAbbreviation":"BS","ParlGroupName":"Gruppo socialista","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":32,"Start":"\/Date(1402422569109)\/","End":"\/Date(1402422787558)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501831)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402422569110+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402422787557+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144988L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144988L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144988L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144988L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144988L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144988","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4137,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>En tant que repr\u00e9sentant du MCG en premier lieu, int\u00e9gr\u00e9 dans le groupe parlementaire de l'UDC, je tiens \u00e0 d\u00e9clarer que cette initiative intitul\u00e9e \"Halte \u00e0 la surpopulation - Oui \u00e0 la pr\u00e9servation durable des ressources naturelles\" n'a plus lieu d'\u00eatre. En effet, gr\u00e2ce au vote du peuple en faveur de l'initiative \"contre l'immigration de masse\", le souverain s'est d\u00e9j\u00e0 prononc\u00e9 et a d\u00e9cid\u00e9 de reprendre le contr\u00f4le de l'immigration de mani\u00e8re d\u00e9termin\u00e9e mais n\u00e9anmoins mod\u00e9r\u00e9e, en tenant compte des conditions sociales et \u00e9conomiques sur l'ensemble de notre territoire. Il appartient d\u00e9sormais au Conseil f\u00e9d\u00e9ral de nous soumettre un dispositif l\u00e9gislatif d'application des dispositions relatives \u00e0 l'initiative du 9 f\u00e9vrier 2014. Nous attendons ce texte sereinement mais non sans impatience.</p>\n<p>Il est bon de rappeler que le MCG s'est totalement engag\u00e9 en faveur de l'initiative de l'UDC et se trouve aujourd'hui enti\u00e8rement satisfait du r\u00e9sultat.</p>\n<p>Tout au contraire, le MCG ne peut entrer dans la logique d'Ecopop qui va beaucoup trop loin, en \u00e9tant plus restrictive en mati\u00e8re d'immigration. Accepter l'initiative d'Ecopop serait vouloir appliquer un rem\u00e8de d\u00e9sormais pire que le fl\u00e9au contre lequel il est suppos\u00e9 lutter.</p>\n<p>Dans le contexte actuel, apr\u00e8s la votation du 9 f\u00e9vrier dernier, il est \u00e9vident que cette initiative propose une r\u00e9gulation excessive de l'immigration en la quantifiant de fa\u00e7on pr\u00e9cise dans la loi.</p>\n<p>Le plus grave est que cette contrainte ne tient pas compte des imp\u00e9ratifs de l'\u00e9conomie, pas plus que des param\u00e8tres d\u00e9mographiques.</p>\n<p>Certes, de prime abord, l'initiative Ecopop pose de bonnes questions, mais en r\u00e9alit\u00e9 elle risque d'avoir des effets n\u00e9gatifs pour les citoyennes et citoyens de notre pays bien sup\u00e9rieurs \u00e0 d'hypoth\u00e9tiques aspects positifs.</p>\n<p>Par surabondance d'arguments, certaines dispositions d'Ecopop risquent d'entrer en conflit avec l'initiative \"contre l'immigration de masse\", avec pour effet d'alourdir et de compliquer le travail tant du l\u00e9gislateur que de l'administration. Cela, le MCG ne peut l'accepter.</p>\n<p>S'agissant de la question de la planification familiale, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral devrait s'en inspirer et, pourquoi pas, suivre les initiants dans ce domaine. Cela nous montrerait que l'ex\u00e9cutif entend mener une r\u00e9elle politique d'endiguement de l'immigration. Le MCG ne peut que l'encourager dans cette voie.</p>\n<p>Pour toutes ces raisons, je vous invite \u00e0 recommander au peuple et aux cantons de rejeter cette initiative superf\u00e9tatoire.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Roger","SpeakerLastName":"Golay","SpeakerFullName":"Golay Roger","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":25,"CantonName":"Ginevra","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":33,"Start":"\/Date(1402422787558)\/","End":"\/Date(1402422965918)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877501833)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402422787557+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402422965917+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144989L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144989L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144989L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144989L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144989L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144989","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4069,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Initianten gehen davon aus, dass mit einem vermehrten Einsatz von Instrumenten der Familienplanung das Bev\u00f6lkerungswachstum gestoppt werden kann. Zugespitzt verlangt die Initiative, dass k\u00fcnftig mehr Gelder f\u00fcr Verh\u00fctungsmittel in Entwicklungsl\u00e4ndern ausgegeben werden. Familienplanung kann aber als einzelne, isolierte Massnahme nicht fruchten. Sie h\u00e4ngt mit zahlreichen anderen Themen wie beispielsweise der Sicherstellung sexueller Gesundheit und Aufkl\u00e4rung, der Verhinderung sexueller Gewalt und der Gleichstellung der Geschlechter massgebend zusammen. Die Realit\u00e4t in Entwicklungsl\u00e4ndern zeigt, was f\u00fcr ein Hohn es ist anzunehmen, dass ein Kondom Frauen dabei helfe zu entscheiden, wann und ob sie Kinder wollen. Gesellschaftliche Faktoren wie die fehlende Bek\u00e4mpfung von Zwangsheiraten und von Geschlechterdiskriminierung und der fehlende Zugang zu Bildung f\u00fcr M\u00e4dchen haben da wesentlich mehr Einfluss als die Verf\u00fcgbarkeit von Verh\u00fctungsmitteln.</p>\n<p>Es ist zudem auch aus moralischer Sicht h\u00f6chst problematisch, bei der Familienplanung einen Schwerpunkt zu setzen: Der Wunsch, Kinder zu haben, ist Ausdruck menschlicher Freiheit. Nat\u00fcrlich kann man mit Pr\u00e4ventionsmassnahmen aufkl\u00e4ren, beraten und damit auch Hilfe leisten. Die Initianten streben aber eine kontrollierte Eind\u00e4mmung der Bev\u00f6lkerung in Entwicklungsl\u00e4ndern an. Hinzu kommt, dass die Ecopop-Initiative bereits beschlossene, international abgest\u00fctzte und menschenrechtlich legitimierte Massnahmen im Bereich der Familienplanung missachtet: Das Aktionsprogramm von Kairo beispielsweise wurde bereits 1994 von rund 180 Regierungen, darunter ist auch diejenige der Schweiz, verabschiedet. Das Programm orientiert sich an den Menschenrechten und setzt den Fokus auf die reproduktive Gesundheit, den Zugang zu Bildung f\u00fcr alle und die Gleichstellung der Geschlechter, um eine nachhaltige Bev\u00f6lkerungsentwicklung zu erreichen. Die Ecopop-Initiative, die Familienplanung als gesonderte Massnahme st\u00e4rken will, stellt im Vergleich zum Aktionsprogramm von Kairo einen gewaltigen R\u00fcckschritt dar. Die Vorgabe eines fixen Kredits f\u00fcr Massnahmen, die einzig die Verf\u00fcgbarkeit von Verh\u00fctungsmitteln erh\u00f6hen, verhindert Investitionen in andere, wichtigere Programme und verhindert so nachhaltige Fortschritte.</p>\n<p>Eine Annahme der Ecopop-Initiative w\u00e4re so nicht nur aus migrationspolitischer Sicht ein grosser R\u00fcckschritt, sondern auch aus der Sicht der Menschenrechte und der Familienpolitik: Die Initiative versucht, Massnahmen zu blockieren, die f\u00fcr eine nachhaltige Bev\u00f6lkerungsentwicklung sorgen. Sie setzt sich zudem \u00fcber massgebende Finanzierungen in der Entwicklungszusammenarbeit hinweg und behindert laufende, erfolgreiche Aktionsprogramme des Bundes. Die Fortschritte, die in der Entwicklungszusammenarbeit in den letzten Jahren errungen wurden, w\u00fcrden so zerst\u00f6rt. Familienplanung muss allen Bev\u00f6lkerungsschichten zug\u00e4nglich sein, und das in allen L\u00e4ndern gleichermassen. Deshalb sage ich klar Nein zur Initiative. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Yvonne","SpeakerLastName":"Feri","SpeakerFullName":"Feri Yvonne","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":19,"CantonName":"Argovia","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Gruppo socialista","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":34,"Start":"\/Date(1402422965918)\/","End":"\/Date(1402423178415)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501835)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402422965917+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402423178417+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144990L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144990L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144990L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144990L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144990L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144990","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4036,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Idee der Initianten, in ihrem Volksbegehren die Sicherung der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen mit einer Zuwanderungsbeschr\u00e4nkung und mit dem an sich sinnvollen Anliegen der Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung in Entwicklungsl\u00e4ndern zu verkn\u00fcpfen, ist originell. Aber damit ist meine Sympathie f\u00fcr die Initiative auch schon ersch\u00f6pft.</p>\n<p>Vorweg die Frage: Was um Himmels willen soll eine Verankerung von Kampagnen f\u00fcr freiwillige Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung in Drittweltl\u00e4ndern in unserer Bundesverfassung? Ich halte diese Forderung f\u00fcr einen Beweis f\u00fcr eine kolonialistische Sicht der Familienplanung in Entwicklungsl\u00e4ndern.</p>\n<p>Zudem bin ich klar der \u00dcberzeugung, dass der Zustrom von Menschen aus diesen L\u00e4ndern nach Europa nicht deswegen erfolgt, weil es dort von ihnen zu viele gibt, sondern weil sie von all dem, was sie br\u00e4uchten, viel zu wenig oder oft nichts haben. Die Armut - und zwar nicht in erster Linie die selbstverschuldete - ist es, die sie in den reichen Norden treibt. Als Pr\u00e4sidentin einer schweizerischen Entwicklungs- und Nothilfeorganisation, die zusammen mit lokalen Partnerorganisationen in L\u00e4ndern des S\u00fcdens benachteiligte Menschen durch Bildung, Basisgesundheit und Einkommensf\u00f6rderung f\u00f6rdert und st\u00e4rkt, weiss ich, wovon ich spreche. Entscheidend f\u00fcr die Geburtenrate sind nicht Familienplanungsprogramme, sondern die Abnahme der Kindersterblichkeit, zunehmender Wohlstand und - h\u00f6chstwahrscheinlich der wichtigste Faktor - der Zugang von Frauen zu Bildung. [PAGE 962] </p>\n<p>Noch ein Wort zur G\u00fcltigkeit: Wie die Kommissionsminderheit bin auch ich \u00fcberzeugt, dass bei dieser Initiative die Einheit der Materie nicht wirklich gew\u00e4hrleistet ist. Im Gegenteil: Sie wird durch die verschiedenen Ziele der Initiative verletzt. Einheit der Materie hiesse, dass nur ein Ziel verfolgt wird. Aber hier haben wir mindestens deren zwei:</p>\n<p>1. Einerseits spricht die Initiative von 0,2 Prozent Einwanderung aus der ganzen Welt; sie spricht nicht von 0,2 Prozent Einwanderung aus Afrika. Sogar das R\u00fcckkehrrecht der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer wird beschr\u00e4nkt. Andererseits spricht die Initiative vom Ziel der globalen Bev\u00f6lkerungsentwicklung, nicht von der Bev\u00f6lkerungsentwicklung in Afrika. Die Einheit der Materie ist dadurch verletzt, und zwar deshalb, weil die globale Bev\u00f6lkerungsentwicklung mit der Einwanderung in die Schweiz verkn\u00fcpft wird.</p>\n<p>2. Die Initiative spricht von Entwicklungszusammenarbeit, nennt aber den Betrag von 1,4 Milliarden Franken. Diese 1,4 Milliarden Franken beinhalten auch das, was wir zum Beispiel nach Polen geben. Auch diese Verkn\u00fcpfung verletzt doch die Einheit der Materie.</p>\n<p>Ich bitte Sie, das verungl\u00fcckte Konstrukt dieser Volksinitiative f\u00fcr ung\u00fcltig zu erkl\u00e4ren, und falls das nicht durchkommt, sie ganz klar zur Ablehnung zu empfehlen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Marianne","SpeakerLastName":"Streiff-Feller","SpeakerFullName":"Streiff-Feller Marianne","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":2,"CantonName":"Berna","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Gruppo PPD-PEV","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":35,"Start":"\/Date(1402423178415)\/","End":"\/Date(1402423414033)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501838)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402423178417+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402423414033+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144991L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144991L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144991L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144991L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144991L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144991","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4059,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Tats\u00e4chlich ist es fraglich, ob diese Initiative die Anforderung der Einheit der Materie voll und ganz erf\u00fcllt. Die Initianten sind der Meinung, dass die Einwanderung in die Schweiz in absoluten Zahlen strikt zu begrenzen sei und dass sie einen engen Bezug zur Bev\u00f6lkerungsentwicklung in den Entwicklungsl\u00e4ndern, ja auf der ganzen Welt habe. Materiell gesehen reicht eigentlich ein Blick in die aktuellen Statistiken und Erhebungen zum Thema, um zu sehen, dass dieser Zusammenhang derart gering ist, dass der Grundsatz der Einheit der Materie zumindest geritzt wird.</p>\n<p>Gleichwohl sind die Gr\u00fcnliberalen der Meinung, dass wir nicht anhand dieser einen Initiative die Kriterien klarer oder sch\u00e4rfer definieren sollten. Die Initiative wurde bei der Vorpr\u00fcfung nicht beanstandet. Wenn wir in Zukunft klarere Kriterien haben wollen bei der Frage, was f\u00fcr die Stimmb\u00fcrgerinnen und Stimmb\u00fcrger bei einer Abstimmung \u00fcber verschiedenartige Verfassungsbestimmungen noch zumutbar ist, sollten wir das grunds\u00e4tzlich diskutieren, nicht anhand dieser konkreten Initiative. Daher werden wir den Antrag auf Ung\u00fcltigerkl\u00e4rung ebenso ablehnen wie den Antrag auf R\u00fcckweisung.</p>\n<p>Wir lehnen aber auch die Initiative selbst ganz klar ab. Die Initianten behaupten, sie wollten die Lebensqualit\u00e4t in unserem Land sch\u00fctzen, indem sie daf\u00fcr sorgen, dass weniger Menschen einwandern. Die Initiative verkn\u00fcpft dabei Elemente in einer Weise miteinander, die Ursachen und Wirkungen in der Realit\u00e4t nur bei einer ganz oberfl\u00e4chlichen Betrachtung entsprechen. Das ist so, als w\u00fcrden wir bei R\u00fcckenschmerzen nur \u00fcber die Wirkung von Schmerztabletten diskutieren und nicht dar\u00fcber, wie man sich bewegt, wie man arbeitet und ruht. Die Entwicklungen, welche die Initiative vordergr\u00fcndig bek\u00e4mpfen will, sind nicht Auswirkungen des Bev\u00f6lkerungswachstums auf der Welt oder in der Schweiz, sie sind nicht Auswirkungen der Zuwanderung, sondern zu einem ganz grossen Teil, zu \u00fcber 70 Prozent, hausgemacht.</p>\n<p>Einige Beispiele: Wir pendeln heute viermal weiter als vor dreissig Jahren, und zwar innerhalb derselben Reisedauer und innerhalb desselben Zeitfensters. Wir machen es einfach viermal schneller und viermal energieintensiver. Damit brauchen wir viel mehr Fl\u00e4che als alle Schweizer vor uns. Auch unser Wohnen und unser Freizeitverhalten verbrauchen ein Vielfaches an Ressourcen gegen\u00fcber der Vergangenheit. Die Idee, dass weniger Menschen weniger Ressourcen verbrauchen als viele, ist eben nur oberfl\u00e4chlich betrachtet zutreffend. Viel mehr Einfluss auf den Verbrauch und die Art der Nutzung der \u00f6ffentlichen G\u00fcter wie Luft, Wasser, Boden, Landschaft und aller Erdressourcen, ja eigentlich der Natur \u00fcberhaupt haben deren Verf\u00fcgbarkeit und der Umstand, ob es Anreize gibt, sie nicht oder wenigstens nur haush\u00e4lterisch zu gebrauchen - und nicht zu verbrauchen.</p>\n<p>Dass die Formel \"Wenig Leute gleich wenig Ressourcenverbrauch\" nicht stimmt, sieht man auch deutlich, wenn man sich vor Augen f\u00fchrt, dass wir Schweizer mit unserem Lebensstil umgerechnet die Ressourcen von 2,8 Erden verbrauchen, w\u00e4hrend der Verbrauch von Menschen in afrikanischen Staaten im Schnitt bei 0,8 Erden liegt. Wenn wir unsere Lebensqualit\u00e4t sch\u00fctzen wollen, sollten wir auf die richtigen Rezepte setzen. Wenn es nach den Gr\u00fcnliberalen geht, so sind wir alle sogar dazu aufgerufen, die Lebensqualit\u00e4t nicht nur zu sch\u00fctzen, sondern zu verbessern. Das erreichen wir aber nicht dadurch, dass wir die Menschheit verringern, sondern dadurch, dass wir die Menschen vor Armut sch\u00fctzen, die Bildung f\u00f6rdern und die Erde als Lebensraum f\u00fcr die gesamte Sch\u00f6pfung sichern.</p>\n<p>Die Initiative verfolgt ja den Ansatz, dass mit 10 Prozent der Mittel der Entwicklungshilfe der Schweiz die freiwillige Familienplanung gef\u00f6rdert werden soll. Man k\u00f6nnte das so lesen, als ob wir gerne weiterhin so viel \u00d6l, Gold, Kaffee, Palm\u00f6l, Tropenholz, seltene Erden usw. aus den Entwicklungsl\u00e4ndern beziehen, wie wir halt verbrauchen wollen, aber gleichzeitig den Menschen dort sagen, sie sollten doch schauen, dass sie etwas weniger werden, weil bei uns der Platz in den \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln zu den Spitzenzeiten langsam etwas knapp sei. Ehrlich, ich glaube, dass man sich daf\u00fcr sch\u00e4men m\u00fcsste! Wie w\u00e4re es dann wohl umgekehrt, wenn ein Pazifikstaat eine Bestimmung auf Verfassungsstufe erlassen w\u00fcrde, die uns Schweizern sagt, wir sollten doch bitte mit dem Kinderzeugen etwas zur\u00fcckhaltender sein, weil unser hoher CO2-Ausstoss pro Kopf den Klimawandel antreibe und bei ihnen der Meeresspiegel gef\u00e4hrlich ansteige? Ich glaube, diese Frage braucht gar nicht beantwortet zu werden. Es ist relativ klar, dass ein solcher Eingriff nicht zielf\u00fchrend ist. Daneben ist die Idee auch aus ethischen Gr\u00fcnden sehr fraglich. Es gibt Gegenden auf unserem Planeten, wo die Bestrebung zur freiwilligen Familienplanung dazu gef\u00fchrt hat, dass die Geburten von M\u00e4dchen in besorgniserregender Art zur\u00fcckgegangen sind. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vielschichtig, und man m\u00fcsste dem verst\u00e4rkt auf den Grund gehen. Aber wir sollten auf keinen Fall unsere Entwicklungshilfe als Instrument f\u00fcr solche Entwicklungen gebrauchen. </p>\n<p>Dass die Initiative nicht kompatibel ist mit den bilateralen Vertr\u00e4gen, haben Sie schon geh\u00f6rt.</p>\n<p>Die Gr\u00fcnliberalen lehnen aus all diesen Gr\u00fcnden diese Initiative strikte ab und bitten Sie, dies auch zu tun.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Beat","SpeakerLastName":"Flach","SpeakerFullName":"Flach Beat","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":19,"CantonName":"Argovia","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Gruppo verde liberale","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":36,"Start":"\/Date(1402423414033)\/","End":"\/Date(1402423757336)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501842)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402423414033+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402423757337+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144992L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144992L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144992L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144992L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144992L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144992","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":1346,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Trop de gens polluent trop. Moins de gens polluent moins. C'est le concept simple, que dis-je, simpliste de cette initiative que je ne partage \u00e9videmment pas. Mais quand un concept se r\u00e9sume en deux phrases, c'est qu'il y a bel et bien unit\u00e9 de la mati\u00e8re et que l'initiative ne peut pas \u00eatre invalid\u00e9e pour absence d'unit\u00e9. Et c'est sur le fond qu'il faut rejeter cette initiative. Vouloir pr\u00e9server les ressources naturelles de notre pays et \u00e0 l'\u00e9tranger, c'est juste. Mais les moyens et le r\u00e9sultat de cette initiative sont catastrophiques.</p>\n<p>Limiter \u00e0 0,2 pour cent l'accroissement annuel de la population r\u00e9sidante permanente suisse due \u00e0 l'immigration, cela veut dire tr\u00e8s clairement limiter aussi la croissance \u00e9conomique de la Suisse. Car comment faire tourner notre \u00e9conomie avec une diminution de 38 pour cent de l'immigration, soit une limitation beaucoup plus rigide et drastique que celle de l'initiative sur l'immigration de masse? Ce n'est pas possible. Et c'est l\u00e0 qu'appara\u00eet le vrai but des initiants: la d\u00e9croissance \u00e9conomique. Mais la d\u00e9croissance, concr\u00e8tement, ce sont des pertes d'emplois, c'est vivre moins bien pour tous.</p>\n<p>Deuxi\u00e8mement, la Conf\u00e9d\u00e9ration devrait affecter dix pour cent des moyens qu'elle consacre \u00e0 la coop\u00e9ration internationale au d\u00e9veloppement au financement de mesures visant \u00e0 encourager la planification familiale volontaire. Plus aucun trait\u00e9 international qui emp\u00eacherait ou entraverait l'affectation d'au moins dix pour cent de ces moyens ne pourrait \u00eatre sign\u00e9. Par ce biais, la Suisse inventerait le colonialisme [PAGE 963] du XXIe si\u00e8cle. Si l'on veut que les femmes planifient leurs enfants, il faut d'abord qu'elle puissent planifier leur vie. C'est donc surtout dans la scolarisation, la formation et la promotion de l'\u00e9galit\u00e9 entre les hommes et les femmes qu'il faut investir.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Isabelle","SpeakerLastName":"Moret","SpeakerFullName":"Moret Isabelle","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":22,"CantonName":"Vaud","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Gruppo liberale radicale","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":37,"Start":"\/Date(1402423757336)\/","End":"\/Date(1402423878046)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877501844)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402423757337+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402423878047+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144993L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144993L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144993L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144993L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144993L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144993","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":1147,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Initiative gaukelt Korrelationen vor, die keine sind. Sie hat auf die Verringerung des \u00f6kologischen Fussabdrucks der Schweiz direkt keinen wesentlichen Einfuss. Durch unseren Lebensstil verbrauchen wir ein Vielfaches der Ressourcen, die durch die errechnete Biokapazit\u00e4t der Schweiz wieder regeneriert werden k\u00f6nnen. </p>\n<p>Die Initiative will zwar das Wachstum der \"st\u00e4ndigen Wohnbev\u00f6lkerung\" einschr\u00e4nken. Kurzaufenthalter und Grenzg\u00e4nger w\u00e4ren aber davon ausgenommen. Die Wirtschaft w\u00fcrde vermehrt genau auf Kurzaufenthalter und Grenzg\u00e4nger ausweichen. Deren Reisen bzw. Pendlerstr\u00f6me w\u00e4ren \u00f6kologisch total kontraproduktiv und w\u00fcrden die Umwelt zus\u00e4tzlich belasten. Zudem w\u00e4ren vermehrter Lohndruck und prek\u00e4re Arbeitsverh\u00e4ltnisse die Folge. Das trifft zuerst \"nur\" die Direktbetroffenen, k\u00f6nnte fr\u00fcher oder sp\u00e4ter aber auch auf die einheimischen Arbeitnehmenden \u00fcbergreifen, weil die einen gegen die anderen ausgespielt w\u00fcrden.</p>\n<p>Die Initiative will mit einem kolonialistischen Ansatz die Geburtenrate in der Dritten Welt beeinflussen. Sie unterschl\u00e4gt dabei die weltweit krassen Unterschiede im Ressourcenverbrauch. In der Schweiz ist zum Beispiel der CO2-Verbrauch 54-mal h\u00f6her als in Niger. Die \u00e4rmsten und die am wenigsten zur Umweltbelastung beitragenden Menschen sollen Familienplanung machen. </p>\n<p>Die Initiative ignoriert, dass die schweizerische Entwicklungszusammenarbeit bereits heute mit mehr als 10 Prozent ihrer Mittel Massnahmen unterst\u00fctzt, welche nachweislich zu einem R\u00fcckgang der Geburtenrate f\u00fchren. Frau Yvonne Feri hat diese Programme und Ans\u00e4tze erw\u00e4hnt: Die Schweiz tut dies \u00fcber Investitionen in Gesundheit, Bildung, Gleichstellung der Geschlechter, Aufkl\u00e4rung, insbesondere auch der jungen M\u00e4nner - bitte nicht immer alles auf dem Buckel der Frauen austragen! -, mit einem partnerschaftlichen Ansatz und zur Verbesserung der Lebenschancen der Menschen in weniger privilegierten Regionen der Welt. Wenn die Familienplanung aus dem ganzen Kontext als Einzelmassnahme herausgerissen w\u00fcrde, w\u00e4re dies ein bedenklicher R\u00fcckschritt.</p>\n<p>Ich schliesse mich betreffend die Fragen der Einheit der Materie und der Ung\u00fcltigkeit der Initiative dem Votum meiner Vorrednerin Silvia Schenker an. Ich erachte die Zusammenh\u00e4nge zwischen den verschiedenen Themen als absolut gesucht und konstruiert; das wurde schon ausgef\u00fchrt. Es werden Korrelationen vorgegaukelt, die keine sind, weder statistisch noch mathematisch, noch innen- oder aussenpolitisch. Es wird ein migrationspolitischer Ansatz mit einem \u00e4usserst punktuellen und dazu noch fragw\u00fcrdigen aussenpolitischen Ansatz verkn\u00fcpft. Die beiden haben aus meiner Sicht nichts miteinander zu tun.</p>\n<p>Daher werde ich diese Initiative als ung\u00fcltig erkl\u00e4ren und sie selbstverst\u00e4ndlich dann im Grundsatz zur Ablehnung empfehlen. Ich bitte Sie, dasselbe zu tun.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Margret","SpeakerLastName":"Kiener Nellen","SpeakerFullName":"Kiener Nellen Margret","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":2,"CantonName":"Berna","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Gruppo socialista","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":38,"Start":"\/Date(1402423878046)\/","End":"\/Date(1402424119117)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501848)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402423878047+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402424119117+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144994L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144994L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144994L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144994L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144994L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144994","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4025,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>\"Ich bin sehr froh, dass die Birkenstock-Rassisten und verwirrten Akademiker des Ecopop-Initiativkomitees in der SVP-Fraktion eine Abfuhr erlitten haben.\" So wurde ich letzte Woche in einigen Zeitungen korrekt zitiert. Ich habe f\u00fcr die Populisten einen eher popul\u00e4ren Begriff gew\u00e4hlt. Das ist so. Darauf bekam ich verschiedene Anrufe und Mails von Exponenten der Ecopop-Initiative. Mehrmals wurde mir mit einer Klage gedroht. \u00dcber die Medien erfuhr ich dann, dass nun doch davon abgesehen werde. Vielleicht h\u00e4tte ich die Initianten auch \"'Jute statt Plastik'-Fremdenfeindliche\" nennen k\u00f6nnen. Der Begriff ist in etwa deckungsgleich mit \"Birkenstock-Rassisten\".</p>\n<p>Mich w\u00fcrde interessieren, weshalb man h\u00e4tte klagen wollen. Nehmen wir die vier Begriffe einzeln:</p>\n<p>Zum ersten Begriff, \"Birkenstock\": Es handelt sich um Produkte einer deutschen Schuhmacherdynastie, die von Anh\u00e4ngern der \u00d6kobewegung gerne getragen werden. Der Begriff ist durchaus positiv besetzt. Und die \u00d6kologie ist ja quasi die Raison d'\u00eatre von Ecopop. Hier kann das Problem also kaum liegen.</p>\n<p>Zum zweiten Begriff, \"Rassist\" bzw. \"Rassismus\": Dazu habe ich die folgende Definition gefunden: \"Auch im rechtlichen Sinn gibt es keine einheitliche, formelle Definition von Rassismus. Nahe an der Rechtspraxis ist das Verst\u00e4ndnis von 'rassistischer Diskriminierung' als dem Inbegriff von Ungleichbehandlungen ... die bewirken oder beabsichtigen, dass Menschen wegen ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Ethnie, Nationalit\u00e4t oder Religion herabgesetzt werden.\" Die Ecopopulisten wollen viel Schweizer Geld ausgeben, mit dem Ziel, dass es in jetzigen und k\u00fcnftigen Deza-Schwerpunktl\u00e4ndern weniger Kinder gibt. Dort leben vor allem Schwarze, Asiaten und Latinos. Das wird auch k\u00fcnftig kaum anders sein. Aber die Initianten wollen nicht, dass es in Europa weniger Kinder gibt. Mein zweiter Begriff kann demzufolge auch nicht so falsch sein.</p>\n<p>Zum dritten Begriff, \"verwirrt\": W\u00e4hrend der Sammelzeit bin ich dreimal f\u00fcr eine Unterschrift angegangen worden. Jedes Mal hatte ich den Eindruck, dass die Sammelnden ziemlich wirr auftraten und argumentierten. Das ist meine pers\u00f6nliche Einsch\u00e4tzung; diese wird man mir wohl lassen wollen.</p>\n<p>Zum vierten Begriff, \"Akademiker\": Vor den Namen der Mitglieder des Patronatskomitees steht in 11 von 14 F\u00e4llen \"Professor\", \"Doktor\" oder sogar beides. Mit dem Begriff \"Akademiker\" kann ich also auch nicht weit danebenliegen.</p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich k\u00f6nnte ich wie verschiedene Vorredner \u00fcber den Unsinn der Forderung nach einer starren Zuwanderung reden. Es g\u00e4be und gibt gen\u00fcgend gute Gr\u00fcnde, den politischen und \u00f6konomischen Unsinn solcher Aktionen an den Pranger zu stellen. Ich wiederhole die Argumente nicht; sie wurden verschiedentlich sehr gut dargelegt.</p>\n<p>Geradezu unheimlich, ich habe es erw\u00e4hnt, ist f\u00fcr mich Teil zwei der Initiative. Noch einmal: Die Initianten wollen allen Ernstes die Familienplanung in armen L\u00e4ndern beeinflussen. Sie sagen damit erstens: \"Wir sind den Menschen in jenen L\u00e4ndern \u00fcberlegen, unsere Kinder haben mehr Grund, hier zu sein, als andere.\" Zweitens sagen sie: \"Wir zeigen der ganzen Welt, dass wir bereit sind, das Geld mit beiden H\u00e4nden zum Fenster hinauszuwerfen.\" Die Ecopopulisten m\u00fcssen sich eine Frage gefallen lassen: Weshalb wollen sie ihr Ziel, eine nachhaltige Gesellschaft, ausschliesslich \u00fcber eine Begrenzung der Zuwanderung in die Schweiz erreichen, eine verbesserte Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung daf\u00fcr ausschliesslich in fernen und armen L\u00e4ndern? Was soll jedes Jahr mit einer dreistelligen Millionensumme aus Schweizer Steuergeldern bezahlt werden? Pariser in Phnom Penh? Antibabypillen in Addis Abeba? Unterbindungen in Ulan Bator?</p>\n<p>Kommen wir zur\u00fcck nach Europa, zu unseren Unterh\u00e4ndlern in Br\u00fcssel, zu unserem Aussenminister, zu unserem Wirtschaftsminister, zu Ihnen, gesch\u00e4tzte Justizministerin Sommaruga, und vor allem zum Gesamtbundesrat. Ich ersuche Sie eindringlich, bei der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative eine gute Qualit\u00e4t zu liefern. Sonst besteht die Gefahr, dass auch vern\u00fcnftige Stimmb\u00fcrger auf die Idee kommen, dem Ecopop-Unsinn zuzustimmen. Das darf nicht sein.</p>\n<p>Darum bitte ich Sie, dem Stimmvolk diese Initiative klar zur Ablehnung zu empfehlen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Roland Rino","SpeakerLastName":"B\u00fcchel","SpeakerFullName":"B\u00fcchel Roland Rino","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":17,"CantonName":"San Gallo","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":39,"Start":"\/Date(1402424119117)\/","End":"\/Date(1402424401773)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501852)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402424119117+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402424401773+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144995L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144995L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144995L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144995L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144995L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144995","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4120,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Formulo i miei complimenti a chi ha scelto il titolo di questa iniziativa popolare. Chi da un lato non desidera impegnarsi nella conservazione, nella gestione del nostro territorio e delle nostre risorse e dall'altro non \u00e8 cosciente che la migrazione in Svizzera \u00e8 un problema? Nulla di pi\u00f9 chiaro, lasciatemelo dire! Se discutessimo e votassimo solo sul titolo dell'iniziativa ci troveremmo confrontati con una grande iniziativa e sarebbe impossibile essere contrari e combatterla.</p>\n<p>Se tuttavia si approfondisce l'esame dell'iniziativa e si legge anche il testo proposto dai suoi autori corre immediatamente [PAGE 964] un brivido lungo la schiena. Il metodo proposto \u00e8 semplicemente folle e pericoloso. \u00c8 con questo articolo che vogliamo gestire l'immigrazione nella nostra Costituzione? \u00c8 con questo rigido e discriminatorio meccanismo che vogliamo gestire l'immigrazione nel nostro Paese? Senza mezzi termini esprimo la mia totale contrariet\u00e0 a questa banalizzazione di importanti problematiche che affliggono la Svizzera e altri Paesi intorno.</p>\n<p>L'iniziativa Ecopop, come viene popolarmente definita con riferimento all'associazione che l'ha lanciata, \u00e8 tanto ideologica quanto fondamentalista. Non \u00e8 assolutamente condivisibile e presenta un approccio pericoloso ed irrispettoso nei confronti della storia e della tradizione democratica del nostro Paese. La realt\u00e0 quotidiana \u00e8 complessa e l'articolo costituzionale proposto la misconosce. Il sistema presentato per frenare l'immigrazione creerebbe un danno irrimediabile alla Svizzera e al benessere dei cittadini che vi risiedono. Con questo articolo costituzionale ridicolizziamo la Svizzera a livello continentale.</p>\n<p>Vi invito a raccomandare di respingere l'iniziativa, ma soprattutto vi invito a dichiararla nulla per violazione del principio dell'unit\u00e0 della materia. Per questo motivo non va sottoposta in votazione al popolo. Si tratta di avere finalmente coraggio e di portare rispetto per la nostra democrazia diretta. L'articolo costituzionale proposto dagli autori dell'iniziativa non rispetta minimamente l'unit\u00e0 della materia e di conseguenza non va messo in votazione popolare. Non possiamo accontentarci di combattere l'iniziativa, dobbiamo analizzarla a fondo ed arrivare alla conclusione che \u00e8 nulla. Che legame hanno tra loro l'immigrazione verso la Svizzera e la pianificazione familiare volontaria nel mondo? Alcuni giuristi cercano di convincerci dell'esistenza di un nesso logico e formale, forse per paura di invalidare un' iniziativa popolare. Ci hanno presentato complesse tesi a favore di un presunto legame. Sono argomenti materialmente inconsistenti e logiche astruse, la realt\u00e0 \u00e8 tuttavia un'altra. Si pu\u00f2 giustificare tutto ma quanto presentato \u00e8 una vera e propria arrampicata sui vetri.</p>\n<p>Per fermare l'afflusso di sudamericani o africani in Svizzera dovremmo distribuire profilattici e pillole del giorno dopo a Rio de Janeiro o nei Paesi africani? Quali altri provvedimenti volti a promuovere la pianificazione familiare volontaria potremmo utilizzare per diminuire l'afflusso di stranieri provenienti dai Paesi dell'Est europeo? Anche in questo caso si procederebbe alla distribuzione di profilattici, per esempio a Varsavia? Guardando pi\u00f9 lontano, per evitare che gli eritrei giungano in Svizzera per chiedere asilo, dovremmo investire milioni di franchi per diminuire le nascite in loco? Come? Promuovendo corsi di educazione sessuale? Fatemi il piacere, siamo seri, questa proposta \u00e8 semplicemente demenziale! Potete argomentare come volete, qui non c'\u00e8 unit\u00e0 di materia. Mettendo in votazione il testo dell'iniziativa popolare cos\u00ec come presentato prendiamo in giro i cittadini e banalizziamo sia la problematica della migrazione sia l'assoluta necessit\u00e0 di preservare il nostro territorio e le sue risorse. </p>\n<p>Nel caso l'iniziativa popolare dovesse invece giungere in votazione popolare, perch\u00e9 mancheremmo di coraggio in questa sala, invito subito le cittadine e i cittadini a respingere senza mezzi termini questa proposta.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Marco","SpeakerLastName":"Romano","SpeakerFullName":"Romano Marco","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":27,"CantonName":"Ticino","CantonAbbreviation":"TI","ParlGroupName":"Gruppo PPD-PEV","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":40,"Start":"\/Date(1402424401773)\/","End":"\/Date(1402424659086)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"IT","Modified":"\/Date(1774877501855)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402424401773+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402424659087+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144996L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144996L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144996L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144996L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144996L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144996","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4074,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Je dois avouer que la lecture de l'article 73a alin\u00e9a 3 de cette initiative m'a procur\u00e9 un sentiment particulier, et je me suis dit qu'un certain Malthus n'aurait rien eu \u00e0 redire \u00e0 cette proposition. En effet, il y a dans la finalit\u00e9 de cet alin\u00e9a 3 quelque chose de d\u00e9rangeant.</p>\n<p>Pour ne pas risquer de g\u00eaner notre confort, notre bien-\u00eatre, il est propos\u00e9 de contribuer financi\u00e8rement \u00e0 la r\u00e9duction des naissances dans les pays en voie de d\u00e9veloppement, semble-t-il sans plus d'analyse des causes profondes de cette croissance d\u00e9mographique. Il faut r\u00e9duire les naissances l\u00e0-bas parce que l'on est trop sur cette terre pour se partager le g\u00e2teau, parce que les ressources seraient insuffisantes \u00e0 terme et surtout parce que, plus il y aura de gens sur terre, plus on pourrait en voir immigrer chez nous, tout cela sous le couvert d'un discours \u00e9cologique bon ton.</p>\n<p>Le monde est pluriel, divers, et les peuples qui le composent sont anim\u00e9s de sentiments et de valeurs tr\u00e8s disparates en termes de religion, de morale, de coutumes. Je n'ose imaginer les difficult\u00e9s, les incompr\u00e9hensions, les tensions qu'une telle politique d'aide au d\u00e9veloppement pourrait induire selon les pays. Cela veut-il dire que l'on devra s\u00e9lectionner les pays que nous aiderons \u00e0 l'avenir?</p>\n<p>Le moyen le plus efficace, celui qui a le plus d\u00e9montr\u00e9 son efficacit\u00e9 pour contenir \u00e0 terme la d\u00e9mographie, est l'am\u00e9lioration du niveau de vie et, avec lui, celui de l'\u00e9ducation. R\u00e9duire la pauvret\u00e9, assurer l'acc\u00e8s \u00e0 l'\u00e9ducation pour toutes et tous, am\u00e9liorer le sort des populations tout au long de leur vie en termes de sant\u00e9 et de moyens de survie repr\u00e9sentent un pr\u00e9alable incontournable pour observer au fil des ans une r\u00e9duction du nombre des naissances dans un pays. Car mettre au monde de nombreux enfants, dont beaucoup mourront en bas \u00e2ge, repr\u00e9sente encore dans beaucoup de pays qui ne disposent pas d'un filet social minimum une sorte d'assurance vieillesse, car gr\u00e2ce \u00e0 ces enfants, les parents peuvent esp\u00e9rer \u00eatre aid\u00e9s jusqu'\u00e0 la fin de leur vie. Et ces enfants repr\u00e9sentent aussi souvent des bras pour les travaux des champs.</p>\n<p>Donc plut\u00f4t que de vouloir porter un effort renforc\u00e9 sur la planification familiale volontaire, c'est l'aide au d\u00e9veloppement dans sa globalit\u00e9 et sa diversit\u00e9 qui doit \u00eatre prise en compte pour assurer aux populations des pays en voie de d\u00e9veloppement une am\u00e9lioration de leurs conditions de vie, un acc\u00e8s \u00e0 l'\u00e9ducation et \u00e0 la sant\u00e9, et tenter de renforcer l'\u00e9galit\u00e9 des droits, sans oublier, bien entendu, quand c'est possible, l'\u00e9ducation sexuelle et des mesures de planning familial. C'est le sens, d'ailleurs, des d\u00e9marches actuelles de coop\u00e9ration de notre pays.</p>\n<p>Mais il est de notre responsabilit\u00e9 de faire plus. Nous devons engager des moyens encore accrus dans cette lutte gigantesque, mais nous devons le faire pour eux, les pauvres, les laiss\u00e9s-pour-compte, les oubli\u00e9s de la mondialisation, et pas dans l'esprit qui me d\u00e9range dans cette initiative, pas \u00e9go\u00efstement pour nous, pour assurer notre confort, pour sauvegarder notre bien-\u00eatre insolent dans un pays dont on voudrait faire un \u00eelot fortifi\u00e9 et isol\u00e9.</p>\n<p>Alors je dirai non, comme la plupart d'entre nous, \u00e0 cette initiative.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Pierre-Alain","SpeakerLastName":"Fridez","SpeakerFullName":"Fridez Pierre-Alain","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":26,"CantonName":"Giura","CantonAbbreviation":"JU","ParlGroupName":"Gruppo socialista","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":41,"Start":"\/Date(1402424659086)\/","End":"\/Date(1402424858363)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877501857)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402424659087+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402424858363+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144997L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144997L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144997L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144997L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144997L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144997","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":3881,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich gebe zuerst meine Interessenbindung bekannt: Ich bin Pr\u00e4sidentin der Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz. Sexuelle Gesundheit Schweiz setzt sich gerade auf internationaler Ebene f\u00fcr die Promotion der sexuellen Rechte ein, auch politisch. Dazu geh\u00f6rt auch die Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung. Ich beschr\u00e4nke deswegen meine Stellungnahme auf die Forderung der Ecopop-Initiative, 10 Prozent der Gelder, die insgesamt in die Entwicklungszusammenarbeit fliessen, in die Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung zu investieren.</p>\n<p>Die sexuellen Rechte sind sexualit\u00e4tsbezogene Menschenrechte. Dazu gibt es eine Charta. Diese Rechte leiten sich ab aus dem Recht aller Menschen auf Freiheit, Gleichstellung, Privatsph\u00e4re, Selbstbestimmung, Integrit\u00e4t und W\u00fcrde.</p>\n<p>Die Forderungen der Ecopop-Initiative sind mehrfach falsch. Sie betrachtet erstens die Familienplanung als isolierte Einzelmassnahme und reisst sie aus dem Kontext der sexuellen und reproduktiven Gesundheit heraus. Was n\u00fctzt es einer Frau, wenn Kondome zur Verf\u00fcgung stehen, sie aber als Kind verheiratet wurde und an den Folgen der ersten Schwangerschaft stirbt, weil es keine medizinische Betreuung gibt?</p>\n<p>Ecopop verlangt zweitens auch, dass die Mittel f\u00fcr diese isolierte Einzelmassnahme 10 Prozent der gesamten Gelder ausmachen sollen, welche in die Entwicklungszusammenarbeit fliessen. Auch das ist falsch und ist nicht koh\u00e4rent mit den internationalen Empfehlungen, wonach 10 Prozent der Ausgaben f\u00fcr die Gesundheitsf\u00f6rderung in die sexuelle und reproduktive Gesundheit investiert werden sollen, damit die hohe M\u00fcttersterblichkeit entschieden bek\u00e4mpft werden kann. Auch hier ist es von Land zu Land verschieden, welche Bed\u00fcrfnisse in der Gesundheitsversorgung abgedeckt [PAGE 965] werden sollen; das kann der Kampf gegen die sexuelle Gewalt sein, das kann die Bek\u00e4mpfung von sexuell \u00fcbertragbaren Krankheiten sein, oder das kann auch Verh\u00fctung sein. Strukturelle Ursachen bleiben hier vollst\u00e4ndig ausgeklammert. Dazu geh\u00f6ren zum Beispiel die Armut und die Bildung. Das Verst\u00e4ndnis der Bev\u00f6lkerungskontrolle geht auf eine Anschauungsweise zur\u00fcck, die wir vor zwanzig Jahren hatten, n\u00e4mlich eine mathematische Betrachtung, wonach man das Bev\u00f6lkerungswachstum durch Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung bek\u00e4mpfen wollte, ohne die Menschenrechte als Basis zu nehmen und ohne strukturelle Ursachen zu ber\u00fccksichtigen. Auch das ist falsch. Zudem werden mit diesen Forderungen nach einer Sicherung der Lebensgrundlagen den \u00e4rmsten L\u00e4ndern insgesamt Mittel entzogen.</p>\n<p>Und last, but not least: Die Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz baut auf historisch gewachsenen Kompetenzen auf, steht in einem internationalen Kontext und fusst auf einer internationalen Aufgabenteilung. Mit der Ecopop-Initiative werden einseitige Forderungen gestellt, die weder auf die bestehende Exzellenz noch auf den internationalen Kontext R\u00fccksicht nehmen.</p>\n<p>Ich bitte Sie deshalb, diese Initiative entschieden abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Yvonne","SpeakerLastName":"Gilli","SpeakerFullName":"Gilli Yvonne","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":17,"CantonName":"San Gallo","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Gruppo dei Verdi","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":42,"Start":"\/Date(1402424858363)\/","End":"\/Date(1402425079470)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501861)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402424858363+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402425079470+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144998L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144998L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144998L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144998L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144998L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144998","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":3872,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Personne ne conteste le fait que nos ressources naturelles doivent \u00eatre mieux pr\u00e9serv\u00e9es. Nous n'avons d'ailleurs pas attendu cette initiative pour prendre des mesures, et ceci dans de nombreux domaines, que ce soit au niveau de l'\u00e9nergie, de l'am\u00e9nagement du territoire ou de l'agriculture, pour ne citer que ces exemples.</p>\n<p>Le point qui \u00e0 mon sens pose le plus de probl\u00e8mes et qui doit nous interpeller est l'alin\u00e9a 2 qui pr\u00e9voit de limiter drastiquement le solde migratoire. Une telle mesure diviserait environ par cinq notre solde migratoire actuel. On l'a entendu avec les diff\u00e9rents chiffres qui ont \u00e9t\u00e9 \u00e9voqu\u00e9s, je n'y reviendrai pas. Nous savons tous que nous sommes tributaires de la main-d'oeuvre \u00e9trang\u00e8re pour le bon fonctionnement de notre \u00e9conomie. Comment allons-nous faire, si nous figeons ainsi l'immigration, avec notre \u00e9volution d\u00e9mographique, qui compte actuellement plus de personnes qui prennent leur retraite que de jeunes qui entrent dans la vie active? A l'horizon 2020, en nous basant sur la situation actuelle, nous aurons un d\u00e9ficit de pr\u00e8s de 45 000 personnes actives \u00e0 combler. Sommes-nous pr\u00eats \u00e0 r\u00e9duire notre d\u00e9veloppement \u00e9conomique, \u00e0 ne plus garantir le plein emploi, \u00e0 entrer dans une d\u00e9croissance avec \u00e0 la cl\u00e9 une augmentation de notre taux de ch\u00f4mage, ainsi qu'\u00e0 pr\u00e9cariser notre population? Non, je ne crois pas que ce soit l\u00e0 le d\u00e9sir de notre population.</p>\n<p>Dans le domaine de l'immigration, l'acceptation de l'article constitutionnel 121a par le peuple le 9 f\u00e9vrier dernier a d\u00e9j\u00e0 inscrit au niveau constitutionnel la gestion autonome de l'immigration et la fixation de plafonds par la Conf\u00e9d\u00e9ration. Ces contingents doivent tenir compte des int\u00e9r\u00eats \u00e9conomiques globaux de notre pays, dans le respect de la pr\u00e9f\u00e9rence nationale. Une \u00e9quation \u00e0 plusieurs inconnues devra \u00eatre r\u00e9solue avec, d'un c\u00f4t\u00e9, une immigration \u00e0 ma\u00eetriser et, de l'autre, une croissance \u00e9conomique \u00e0 garantir, pour tous les secteurs \u00e9conomiques confondus, sans pour cela couper les ponts avec l'Union europ\u00e9enne.</p>\n<p>Pour toutes ces raisons, je vous invite \u00e0 recommander le rejet de cette initiative populaire qui est dangereuse pour notre \u00e9conomie et par cons\u00e9quent pour nos emplois.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Jacques","SpeakerLastName":"Bourgeois","SpeakerFullName":"Bourgeois Jacques","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":10,"CantonName":"Friburgo","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Gruppo liberale radicale","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":43,"Start":"\/Date(1402425079470)\/","End":"\/Date(1402425222975)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877501862)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402425079470+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402425222977+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144999L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144999L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144999L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144999L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=144999L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"144999","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4106,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Selbstverst\u00e4ndlich bin ich als Bef\u00fcrworter der Personenfreiz\u00fcgigkeit gegen diese Initiative. Selbstverst\u00e4ndlich betrachte ich Migration als kulturelle Bereicherung. Selbstverst\u00e4ndlich weiss ich, dass die Migration die Grundlage unseres Wohlstandes ist. Aber hier geht es nicht nur um Wohlstand, um Freiheit und um Kultur, und es geht auch nicht um Wachstumskritik: Es ist n\u00e4mlich, wie das Herr Gross einleitend gesagt hat, eine chauvinistische Initiative. Sie betrachtet Menschen, Migrantinnen und Migranten, als \u00f6kologisches Problem, als Umweltverschmutzung. Sie geht noch weiter und masst sich an, in eigenem Wohlstand den \u00c4rmeren vorzuschreiben, wie viele Kinder sie haben sollten, und kn\u00fcpft das absurderweise noch an die Entwicklungszusammenarbeitsgelder: Das ist Wohlstandsdekadenz! Mit Blick auf die Geschichte g\u00e4be es noch andere W\u00f6rter f\u00fcr diese Initiative als \"chauvinistisch\".</p>\n<p>Wenn wir wachstumskritisch, wenn wir \u00f6kologisch sein m\u00f6chten, dann m\u00fcssten wir damit bei uns selbst beginnen und nicht aus der H\u00e4ngematte heraus moralisieren und andere ausgrenzen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Martin","SpeakerLastName":"Naef","SpeakerFullName":"Naef Martin","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":1,"CantonName":"Zurigo","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Gruppo socialista","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":44,"Start":"\/Date(1402425222975)\/","End":"\/Date(1402425305402)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501864)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402425222977+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402425305403+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145000L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145000L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145000L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145000L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145000L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"145000","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4135,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La Suisse a besoin d'une circulation des personnes contr\u00f4l\u00e9e avec le monde entier pour que nous recevions les travailleurs dont nous avons vraiment besoin. Les Suissesses et les Suisses l'ont bien compris en acceptant le 9 f\u00e9vrier 2014 une solution flexible et g\u00e9n\u00e9reuse afin de r\u00e9pondre aux exigences des entreprises tout en ayant le contr\u00f4le de notre immigration, n'en d\u00e9plaise \u00e0 la majorit\u00e9 de ce Parlement.</p>\n<p>En revanche, l'initiative \"Halte \u00e0 la surpopulation - Oui \u00e0 la pr\u00e9servation durable des ressources naturelles\" - plus connue sous le nom d'Ecopop, du nom de l'association \u00e0 l'origine de ce texte - va limiter \u00e0 0,2 pour cent la croissance d\u00e9mographique en Suisse due aux \u00e9trangers. C'est r\u00e9duire de 40 pour cent l'immigration par rapport \u00e0 2012, et cela correspond \u00e0 faire fi des besoins en main-d'oeuvre de l'\u00e9conomie. Cette mesure, qui ne laisserait aucune latitude \u00e0 nos autorit\u00e9s dans la fixation des contingents, aurait des cons\u00e9quences catastrophiques pour notre \u00e9conomie et bien entendu pour les places de travail.</p>\n<p>Les initiants pr\u00f4nent la fermeture des fronti\u00e8res et la mod\u00e9ration d\u00e9mographique. Cette volont\u00e9 de s'immiscer dans la politique de coop\u00e9ration internationale men\u00e9e par la Conf\u00e9d\u00e9ration soul\u00e8ve plusieurs questions. Pourquoi se focaliser sur la planification familiale alors que les d\u00e9fis pos\u00e9s par la croissance d\u00e9mographique appellent une approche globale? Et de quel droit la Suisse se permettrait-elle de dicter \u00e0 d'autres pays ses objectifs de politique d\u00e9mographique? Cette initiative est un leurre \u00e9cologique. Plafonner l'immigration ne r\u00e9duirait en rien la consommation de ressources naturelles car le plafond propos\u00e9 s'appliquerait uniquement \u00e0 la population r\u00e9sidant de mani\u00e8re permanente en Suisse. Du coup, pour notre pays, il faudrait s'attendre \u00e0 une explosion du nombre de frontaliers - car ceux-ci seraient exclus du syst\u00e8me de contingentement - et de leurs d\u00e9placements motoris\u00e9s; cherchez l'erreur.</p>\n<p>Au contraire, nous devons tr\u00e8s rapidement mettre en place des quotas flexibles et g\u00e9n\u00e9reux afin de r\u00e9pondre \u00e0 la volont\u00e9 exprim\u00e9e par le peuple suisse, le 9 f\u00e9vrier 2014, de limiter et contr\u00f4ler l'immigration de masse. Car, si nous ne r\u00e9ussissons pas \u00e0 \u00eatre restrictifs en mati\u00e8re d'immigration, les citoyens limiteront t\u00f4t ou tard, dans les urnes, l'ouverture de la Suisse au monde.</p>\n<p>Alors que l'initiative de l'UDC laisse \u00e0 nos autorit\u00e9s une marge de manoeuvre dans la fixation des contingents, l'initiative d'Ecopop fixe une limitation quantitative stricte, comme je l'ai dit, de 0,2 pour cent qui, inscrite dans la Constitution f\u00e9d\u00e9rale, n'admettrait aucune d\u00e9rogation. Le recours \u00e0 la main-d'oeuvre \u00e9trang\u00e8re serait massivement r\u00e9duit et la croissance fortement frein\u00e9e, ce qui est du reste le seul but de cette initiative. Afin d'\u00e9viter ce genre de d\u00e9rapage, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral doit mettre en oeuvre rapidement et correctement la volont\u00e9 du peuple exprim\u00e9e le 9 f\u00e9vrier dernier.</p>\n<p>En conclusion, je vous invite \u00e0 ne pas soutenir cette initiative populaire et \u00e0 recommander massivement son rejet.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Raymond","SpeakerLastName":"Clottu","SpeakerFullName":"Clottu Raymond","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":24,"CantonName":"Neuch\u00e2tel","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Gruppo dell'Unione democratica di Centro","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":45,"Start":"\/Date(1402425305402)\/","End":"\/Date(1402425532324)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877501867)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402425305403+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402425532323+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145001L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145001L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145001L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145001L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145001L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"145001","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4063,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Es wurde schon x-fach erw\u00e4hnt, dass die vorliegende Volksinitiative das Prinzip der Einheit der Materie arg ritzt. Sie verlangt einerseits eine radikale \u00c4nderung der Schweizer Zuwanderungspolitik, andererseits eine ebenso radikale \u00c4nderung der Praxis in der Entwicklungszusammenarbeit. Ich sage es ganz einfach: Was die Initiative hier herstellt, ist Zusammenhang wie Vorhang, die beiden Dinge haben miteinander so viel zu tun wie [PAGE 966] Gustav mit Gasthof, also nichts. Wir k\u00f6nnen selbstverst\u00e4ndlich beliebig viele juristische Gutachten bestellen, die uns best\u00e4tigen, dass die Einheit der Materie gegeben sei oder eben nicht. Wir k\u00f6nnen aber auch einfach unseren gesunden Menschenverstand einschalten, um zu einem Resultat zu kommen. </p>\n<p>Das Anliegen der Praxis\u00e4nderung in der Entwicklungszusammenarbeit ist schlicht und einfach stupid. Es ist v\u00f6llig klar, dass es nur ein Mittel gibt, um die Bev\u00f6lkerungsexplosion in der Dritten Welt zu bremsen, und das ist die Beseitigung der Armut. Verschwindet die Armut, wird sich das Bev\u00f6lkerungswachstum abschw\u00e4chen - und nicht umgekehrt. Es ist schlicht haneb\u00fcchen zu meinen, man tue etwas f\u00fcr den Erhalt der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen, wenn man Entwicklungshilfegelder f\u00fcr die Familienplanung einsetzt. Somit ist auch der erw\u00e4hnte sachliche Zusammenhang der beiden Anliegen weg, und es wird klar, dass die Initiative f\u00fcr ung\u00fcltig zu erkl\u00e4ren ist.</p>\n<p>Am 9. Februar hat das Schweizer Stimmvolk einer Zuwanderungs-Initiative zugestimmt. Ich staune jetzt schon etwas \u00fcber die Voten aus der SVP, welche sich gegen eine Ung\u00fcltigerkl\u00e4rung wehrt und somit zul\u00e4sst, dass ihr Anliegen mit dem kolonialistisch-imperialistischen Gedankengut von Ecopop verwischt wird. Aber voil\u00e0, Sie werden ja wissen, wie Sie das Ihrer Basis beibringen.</p>\n<p>Sollte die Mehrheit es tats\u00e4chlich so wollen, dann lassen wir das Volk halt \u00fcber diese Initiative abstimmen, \u00fcber eine Initiative, die kolonialistisch, missionarisch, anmassend, schulmeisterlich, absurd, moralisch \u00fcberh\u00f6ht, pervertiert gr\u00fcn, selbstgerecht oder meinetwegen halt auch \"birkenstock-rassistisch\" ist; ich habe jetzt bloss Ausdr\u00fccke gebraucht, die ich in der letzten Stunde in diesem Saal aus dem Munde von Mitgliedern s\u00e4mtlicher Fraktionen geh\u00f6rt habe. Die Initiative ist nicht zielf\u00fchrend und hat nichts mit dem Erhalt der Lebensgrundlagen zu tun. </p>\n<p>Stimmen Sie bitte dem Antrag der Minderheit Pfister Gerhard zu, und erkl\u00e4ren Sie die Initiative f\u00fcr ung\u00fcltig. Falls Sie dies v\u00f6llig wider meine Erwartung nicht tun, so empfehlen Sie die Initiative zur Ablehnung.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Stefan","SpeakerLastName":"M\u00fcller-Altermatt","SpeakerFullName":"M\u00fcller-Altermatt Stefan","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":11,"CantonName":"Soletta","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"Gruppo PPD-PEV","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":46,"Start":"\/Date(1402425532324)\/","End":"\/Date(1402425693859)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877501869)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402425532323+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402425693860+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145002L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145002L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145002L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145002L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145002L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"145002","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4140,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Questa iniziativa popolare si spinge ben oltre a quella \"contro l'immigrazione di massa\" votata lo scorso 9 febbraio, nella misura in cui chiede che l'aumento della popolazione permanente dovuto all'immigrazione nel nostro Paese non superi lo 0,2 per cento all'anno come media triennale - cio\u00e8 circa 16 000 persone -, oltretutto senza alcun periodo di adattamento. Chiede anche che la Confederazione investa nella promozione della pianificazione familiare volontaria all'estero almeno il 10 per cento delle risorse finanziarie allocate a favore della cooperazione internazionale per lo sviluppo. La limitazione draconiana e irrealistica dei permessi di soggiorno comprenderebbe anche le richieste d'asilo, il ricongiungimento familiare e le ammissioni per ragioni umanitarie, ossia settori nei quali la Svizzera \u00e8 vincolata da precisi obblighi costituzionali e da impegni previsti dei trattati internazionali. </p>\n<p>Il contingentamento di tutte le categorie dei permessi di soggiorno di durata superiore a un anno, oltre ad essere un'impresa estremamente complessa, considerato il numero dei tipi di permesso, metterebbe in concorrenza i vari settori economici toccati, i cui interessi divergono significativamente. Non dimentichiamoci che circa il 55 per cento delle persone impiegate nel settore della chimica, della farmaceutica e delle biotecnologie, quindi in ambiti strategici dell'economia nazionale, sono professionisti provenienti dall'estero. Ma anche molti altri settori economici non potrebbero svilupparsi senza l'apporto di forze straniere. </p>\n<p>Ancora pi\u00f9 dell'iniziativa popolare \"contro l'immigrazione di massa\", l'iniziativa popolare \"Stop alla sovrappopolazione - s\u00ec alla conservazione delle basi naturali della vita\" viene a collidere irrimediabilmente con l'Accordo sulla libera circolazione delle persone, obbligando il Consiglio federale a disdirlo formalmente nei confronti dell'Unione europea, con tutte le conseguenze del caso. C'\u00e8 da aspettarsi che questa volta le reazioni del nostro interlocutore a Bruxelles sarebbero ben pi\u00f9 dure di quelle che abbiamo potuto costatare dopo la votazione popolare dello scorso febbraio. Questa volta potrebbe essere la stessa Unione europea - se non lo facesse il nostro governo in caso di approvazione dell'iniziativa popolare - a denunciare l'Accordo sulla libera circolazione, determinando cos\u00ec la decadenza automatica di tutti gli accordi bilaterali in virt\u00f9 del meccanismo della clausola ghigliottina. Non \u00e8 certamente saggio tirare troppo la corda con il nostro principale partner istituzionale e commerciale. \u00c8 anzitutto nel nostro interesse nazionale evitare un pericoloso crescendo di tensioni con l'Unione europea che avrebbe ripercussioni controproducenti in diversi settori strategici per il nostro Paese, come la partecipazione ai progetti europei di ricerca, che anche noi abbiamo contribuito a finanziare, o l'Accordo sull'abolizione degli ostacoli tecnici al commercio e l'accesso ai mercati finanziari europei. </p>\n<p>L'equazione \"meno popolazione uguale meno danno all'ambiente\" \u00e8 semplicistica ed \u00e8 ancora tutta da dimostrare. L'esempio dell'evoluzione nel settore agricolo sembra piuttosto smentirla, per lo meno in relazione all'obiettivo di ridurre l'uso di determinate sostanze nocive per l'ambiente.</p>\n<p>Non \u00e8 possibile affrontare i problemi legati allo sviluppo territoriale, alla pressione sulle infrastrutture e alle tensioni del mercato del lavoro limitandosi ad individuare sempre nello straniero la causa di ogni nequizia. Non \u00e8 con la politica dei continui segnali di avvertimento verso l'estero che faremo passi significativi in avanti e ancor meno introducendo nella nostra Magna Charta propositi di vago sapore xenofobo e neocolonialistico.</p>\n<p>Vi prego quindi di aderire alle conclusione del Consiglio degli Stati, raccomandando il rigetto di questa iniziativa.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Giovanni","SpeakerLastName":"Merlini","SpeakerFullName":"Merlini Giovanni","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":27,"CantonName":"Ticino","CantonAbbreviation":"TI","ParlGroupName":"Gruppo liberale radicale","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":47,"Start":"\/Date(1402425693859)\/","End":"\/Date(1402425940021)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"IT","Modified":"\/Date(1774877501873)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402425693860+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402425940020+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145003L,Language='IT')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145003L,Language='IT')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145003L,Language='IT')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145003L,Language='IT')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=145003L,Language='IT')/Businesses"}},"ID":"145003","Language":"IT","IdSubject":"24787","VoteId":null,"PersonNumber":4115,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>A nouveau, une poign\u00e9e d'apprentis sorciers de la politique migratoire font peser une menace sur notre \u00e9conomie, sur nos emplois et sur les travailleuses et travailleurs de notre pays. L'initiative dite Ecopop n'aura en effet que des effets n\u00e9gatifs sur l'emploi et sur les conditions de travail.</p>\n<p>Tout d'abord, en ce qui concerne l'emploi: comme l'initiative funeste vot\u00e9e le 9 f\u00e9vrier dernier, elle poussera les entreprises qui ne trouveront pas en Suisse la main-d'oeuvre qualifi\u00e9e dont elles ont besoin \u00e0 d\u00e9localiser ou \u00e0 investir ailleurs. C'est aussi ce que feront les entreprises qui ont besoin d'un acc\u00e8s au march\u00e9 unique europ\u00e9en. Comme l'initiative funeste vot\u00e9e le 9 f\u00e9vrier dernier, le risque est grand que cette initiative nous prive de cet acc\u00e8s.</p>\n<p>Ensuite, les conditions de travail: comme l'initiative funeste vot\u00e9e le 9 f\u00e9vrier dernier, l'initiative dite Ecopop porte en elle les germes de la pr\u00e9carit\u00e9 et de la sous-ench\u00e8re salariale. Un corset migratoire trop \u00e9troit ne portant que sur la population r\u00e9sidante aura en effet pour cons\u00e9quence la multiplication des rapports de travail temporaires, \u00e0 dur\u00e9e d\u00e9termin\u00e9e et d\u00e9tach\u00e9. Cette initiative encouragerait donc la sous-ench\u00e8re et la pr\u00e9carit\u00e9 du travail. Et qui dit pr\u00e9carit\u00e9 dit bas salaires, difficult\u00e9s de se d\u00e9fendre lorsque ses droits sont bafou\u00e9s, assurances sociales lacunaires, travail au noir. Les ann\u00e9es de contingents nous ont appris qu'une r\u00e9gulation irr\u00e9fl\u00e9chie de la migration ne profite \u00e0 personne, si ce n'est \u00e0 la poign\u00e9e de personnes sans scrupules qui cassent les prix, les salaires et les personnes. Cette pr\u00e9carit\u00e9, m\u00eame si elle ne s'appliquera d'abord qu'aux travailleurs migrants, finira t\u00f4t ou tard par faire pression sur tous les travailleurs r\u00e9sidant en Suisse. L'aggravation de la sous-ench\u00e8re salariale est programm\u00e9e d'avance.</p>\n<p>Dans l'int\u00e9r\u00eat des travailleuses et travailleurs, il est indispensable de recommander le rejet de cette initiative populaire. Je vous remercie de suivre la majorit\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20140610","MeetingVerbalixOid":2467,"IdSession":"4914","SpeakerFirstName":"Jean Christophe","SpeakerLastName":"Schwaab","SpeakerFullName":"Schwaab Jean Christophe","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Consiglio nazionale","CantonId":22,"CantonName":"Vaud","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Gruppo socialista","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":48,"Start":"\/Date(1402425940021)\/","End":"\/Date(1402426059890)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877501875)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1402425940020+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1402426059890+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"24787","Language":"IT","IdMeeting":"1599","VerbalixOid":438989,"SortOrder":58,"Modified":"\/Date(1774877501736)\/"}}