{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=31122L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=31122L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1898L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1898L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1898L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1898L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"1898","Language":"DE","MeetingNumber":14,"IdSession":4819,"SessionNumber":19,"SessionName":"Sommersession 2011","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1308268800000)\/","Begin":"0800","Modified":"\/Date(1447070416203)\/","LegislativePeriodNumber":48,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Vierzehnte Sitzung","SortOrder":14,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20110005,IdSubject=31122L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20110005,IdSubject=31122L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20110005,IdSubject=31122L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20110005,IdSubject=31122L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"31122","BusinessNumber":20110005,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.005","Title":"Oberaufsicht \u00fcber den Bau der Neat im Jahre 2010","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Zweitrat - Deuxi\u00e8me Conseil\n","Modified":"\/Date(1447069490830)\/","TitleDE":"Oberaufsicht\n\u00fcber den Bau\nder Neat im Jahre 2010.\nBericht","TitleFR":"Haute surveillance\nsur la construction\nde la NLFA en 2010.\nRapport","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174750L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174750L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174750L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174750L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174750L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"174750","Language":"DE","IdSubject":"31122","VoteId":null,"PersonNumber":1117,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Le pr\u00e9sident </b>(Germanier Jean-Ren\u00e9, pr\u00e9sident): La Commission de gestion vous propose de prendre acte du rapport de la D\u00e9l\u00e9gation de surveillance de la NLFA.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Vom Bericht wird Kenntnis genommen</i></p>\n<p><i>Il est pris acte du rapport</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20110617","MeetingVerbalixOid":2076,"IdSession":"4819","SpeakerFirstName":"Jean-Ren\u00e9","SpeakerLastName":"Germanier","SpeakerFullName":"Germanier Jean-Ren\u00e9","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":13,"Start":"\/Date(1308302906731)\/","End":"\/Date(1308302936754)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877698795)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1308302906730+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1308302936753+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174751L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174751L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174751L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174751L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174751L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"174751","Language":"DE","IdSubject":"31122","VoteId":null,"PersonNumber":15,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Turnusgem\u00e4ss ist es an der GPK, Sie \u00fcber den T\u00e4tigkeitsbericht der Neat-Aufsichtsdelegation (NAD) zu informieren.</p>\n<p>\"Die Verwirklichung der Neat kommt gut voran.\" Mit diesem ersten Satz im Bericht ist, so k\u00f6nnte man sagen, eigentlich bereits die gesamte Situation dargelegt. Allein mit einer solchen Aussage w\u00fcrde man dem Projekt aber bei Weitem nicht gerecht. Der ausf\u00fchrliche, umfassende Bericht zeigt die Gesamtsituation der Neat-Realisierung im Detail auf. Die GPK wertet positiv, dass die NAD nicht der Euphorie verfallen ist, die im Berichtsjahr aufgekommen ist, sondern auch die Probleme, Unsicherheiten und Risiken pr\u00e4sentiert, die durchaus noch bestehen.</p>\n<p>Dem Bericht ist zu entnehmen, dass sich die NAD im Jahr 2010 vor allem mit den folgenden Themen befasst hat: den Risiken der bahntechnischen Ausr\u00fcstung des Gotthard-Basistunnels im Zusammenhang mit einer allf\u00e4lligen fr\u00fcheren Inbetriebnahme; der rechtzeitigen Bereitstellung der Kapazit\u00e4ten auf den Neat-Zufahrtsstrecken; der Problematik bez\u00fcglich der Termin- und Kostensituation; dem Korridor mit 4 Metern Eckh\u00f6he auf der Gotthardachse; der Wirtschaftlichkeit und den volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Neat und selbstverst\u00e4ndlich auch mit der zeit- und termingerechten Realisierung des Ceneri-Basistunnels.</p>\n<p>In die Geschichte eingehen wird zweifellos der 15. Oktober 2010, der Tag des Durchschlags in der Ostr\u00f6hre des Gotthard-Basistunnels, der international, vor allem aber europaweit grosse Beachtung gefunden hat. Vergessen wir aber auch nicht den 23. M\u00e4rz 2011, als das Gleiche in der Westr\u00f6hre erfolgt ist. Damit legt die Schweiz ein klares Bekenntnis zur Einhaltung der staatsvertraglich festgelegten Verpflichtungen ab, konkret zur z\u00fcgigen Realisierung des europ\u00e4ischen G\u00fcterverkehrskorridors von Rotterdam nach Italien \u00fcber die deutsche Rheintalstrecke und die beiden Neat-Achsen. Man darf ruhig sagen, dass das der Tag der Mineure und der Ingenieure war. Diesen Leuten gelten unser Respekt, unsere Anerkennung und unser ausdr\u00fccklicher Dank.</p>\n<p>Die NAD hat Anfang 2010 eine Empfehlung an die KVF bez\u00fcglich der Neat-Anschl\u00fcsse in S\u00fcddeutschland adressiert: Die KVF solle sich der Risiken beim Bau dieser Zufahrten annehmen. Dieser Empfehlung Folge leistend, hat die KVF Ende M\u00e4rz 2011 in Sedrun eine Delegation des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages empfangen. Bei diesem Treffen haben wir zur Kenntnis genommen, dass die deutschen Parlamentarier die Verpflichtung Deutschlands zur Realisierung der Zufahrtsstrecken in Erf\u00fcllung des Abkommens mit der Schweiz grunds\u00e4tzlich anerkennen; gleichzeitig haben sie deutlich gemacht, dass eine Realisierung laut Abkommen bis 2019 nicht m\u00f6glich sein wird. Das ist unerfreulich. Deshalb unterst\u00fctzt die GPK die Bekr\u00e4ftigung der Empfehlung der NAD vom 16. November 2009 an den Bundesrat, die am 13. Dezember 2010 ausgesprochen wurde und verlangt, dass der deutschen Regierung klar zu verstehen gegeben wird, das Schweizervolk erwarte, dass Deutschland die Vereinbarung von 1996, an die sich die Schweiz h\u00e4lt, trotz Widerst\u00e4nden ernsthaft umsetze.</p>\n<p>Wenn wir Deutschland mahnen, d\u00fcrfen wir allerdings nicht vergessen, dass auch in der Schweiz noch Aufgaben zu erf\u00fcllen sind: Wir verf\u00fcgen noch nicht \u00fcber einen durchgehenden 4-Meter-Korridor und k\u00f6nnen deshalb die Basistunnelkapazit\u00e4ten noch nicht voll n\u00fctzen. Darum begr\u00fcssen wir die Absicht des Bundesrates, dem Parlament bez\u00fcglich der Realisierung eines solchen Korridors auf der Gotthardachse Massnahmen vorzuschlagen.</p>\n<p>Zu den Kosten: Wir stellen fest, dass die Kostenprognose f\u00fcr die Neat und die Kredite seit drei Jahren stabil sind. Die Kostenprognose von 18,7 Milliarden Franken zum Preisstand von 1998 ist seit drei Jahren stabil. Sie ist gedeckt durch den Betrag des Neat-Gesamtkredites in der H\u00f6he von 19,1 Milliarden Franken.</p>\n<p>Ich komme zum Kostenrisiko: Im Jahre 2010 hat sich auch das Kostenrisiko der Neat weiter verringert. Trotzdem soll nicht verschwiegen werden, dass immer noch wichtige Risikofaktoren bestehen: bei der Geologie und den damit verbundenen Nachforderungen der Unternehmungen, bei allf\u00e4lligen Projekt\u00e4nderungen, beim Management der komplexen Nahtstellen, vor allem bez\u00fcglich Einbau der Bahntechnik und Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels durch die Betreiberin SBB. Auf Druck und Empfehlung der NAD und unter Leitung des BAV haben die ATG und die SBB Grunds\u00e4tze zur Bahntechnik vereinbart. </p>\n<p>Die Bewirtschaftung der Nachforderungen ist ein Standardtraktandum jeder NAD-Sitzung. Es darf festgestellt werden, dass die ATG bei der Behandlung der Nachforderungen - wie das \u00fcbrigens schon die Alptransit L\u00f6tschberg AG getan hat - sehr professionell vorgeht. Die NAD unterst\u00fctzt die klare, konsequente und strikte Haltung uneingeschr\u00e4nkt.</p>\n<p>Seit einiger Zeit ebenfalls ein Standardtraktandum ist die Fertigstellung des Gotthard-Basistunnels respektive die \u00dcbergabe des Tunnels an die SBB als Betreiberin. Die ATG hat letztes Jahr den prognostizierten Termin f\u00fcr die [PAGE 1248] \u00dcbergabe des Tunnels an die SBB auf Mai 2016 vorverschoben. Entsprechende Anpassungen bei der Terminplanung und den Werkvertr\u00e4gen wurden vorgenommen. Die SBB haben bis Ende Mai dieses Jahres einen Bericht an das BAV erstellt, in dem sie darlegen, welche Auswirkungen eine fr\u00fchere Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels auf das Betriebskonzept, den Fahrplan, den Test- und Probebetrieb und vor allem die Kosten hat. Die NAD wird sich an einer der n\u00e4chsten Sitzungen intensiv mit dieser Problematik befassen. Die NAD erkennt bez\u00fcglich der \u00e4usserst komplexen und anspruchsvollen Inbetriebsetzungsphase nach wie vor grosse Risiken. F\u00fcr die NAD gilt weiterhin, dass eine kommerzielle Inbetriebnahme zu keinen Mehrkosten zulasten des Neat-Gesamtkredits f\u00fchren darf. </p>\n<p>Die GPK stellt fest, dass die Realisierung der Neat auf Kurs ist. Gleichzeitig stellt sie auch fest, dass die NAD ihre Aufsichtsaufgabe sehr aufmerksam wahrnimmt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20110617","MeetingVerbalixOid":2076,"IdSession":"4819","SpeakerFirstName":"Max","SpeakerLastName":"Binder","SpeakerFullName":"Binder Max","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1308299855135)\/","End":"\/Date(1308300305361)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877698730)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1308299855137+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1308300305360+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174752L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174752L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174752L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174752L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174752L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"174752","Language":"DE","IdSubject":"31122","VoteId":null,"PersonNumber":504,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La Commission de gestion a pris connaissance du rapport de la D\u00e9l\u00e9gation de surveillance de la NLFA et en a discut\u00e9 lors de sa s\u00e9ance du 16 mai 2011.</p>\n<p>La Commission de gestion prend acte des constats et partage les diff\u00e9rentes analyses qui ont \u00e9t\u00e9 port\u00e9es \u00e0 sa connaissance dans ce rapport. Depuis l'octroi du nouveau cr\u00e9dit en automne 2008, l'\u00e9volution des co\u00fbts et des cr\u00e9dits est stable et, parall\u00e8lement, les risques r\u00e9gressent. Une anticipation de la mise en service commerciale du tunnel de base du Saint-Gothard peut \u00eatre d\u00e9sormais envisag\u00e9e pour fin 2016.</p>\n<p>Le moment le plus fort de ce douzi\u00e8me exercice a \u00e9t\u00e9 le percement du tube est du tunnel ferroviaire de base du Saint-Gothard le 15 octobre 2010. Cet \u00e9v\u00e9nement a marqu\u00e9 une nouvelle \u00e9tape d\u00e9cisive dans la r\u00e9alisation de la politique suisse des transports.</p>\n<p>J'aimerais bri\u00e8vement \u00e9voquer quatre points qui ont \u00e9t\u00e9 discut\u00e9s au sein de la commission.</p>\n<p>Premi\u00e8rement, s'agissant des co\u00fbts, les co\u00fbts pr\u00e9visionnels de l'ouvrage \"Axe du Saint-Gothard\" s'\u00e9tablissent \u00e0 12,341 milliards de francs \u00e0 fin 2010. Au cours de l'exercice sous revue, les co\u00fbts se sont accrus d'environ 182 millions de francs, mais, simultan\u00e9ment, les risques potentiels ont diminu\u00e9 de quelque 241 millions de francs. Un peu plus de 75 pour cent des risques potentiels ne se r\u00e9aliseront pas. L'\u00e9volution des co\u00fbts n'est pas encore consolid\u00e9e pour la sous-section complexe Faido/Bodio pour le projet de technique ferroviaire et pour l'am\u00e9nagement du gros oeuvre dans le tunnel de base du Saint-Gothard, et enfin pour la technique ferroviaire du tunnel de base du Ceneri.</p>\n<p>La Commission de gestion, comme la D\u00e9l\u00e9gation de surveillance de la NLFA, encouragent Alptransit Gothard SA et les CFF \u00e0 poursuivre l'examen continu du potentiel d'optimisation. En effet, l'accumulation des petites \u00e9conomies t\u00e9moigne d'une approche \u00e9conome dans l'utilisation des ressources financi\u00e8res de la Conf\u00e9d\u00e9ration et concourt \u00e0 stabiliser les co\u00fbts finaux.</p>\n<p>Le deuxi\u00e8me \u00e9l\u00e9ment que je souhaiterais \u00e9voquer est l'analyse des risques. Celle-ci a pour fonction de permettre une meilleure appr\u00e9ciation de la fiabilit\u00e9 des projections concernant la suite de cet \u00e9norme projet. Les informations fournies ne donnent qu'un ordre de grandeur indicatif de certaines tendances. L'analyse des risques de l'OFT fait appara\u00eetre un risque potentiel d'environ 1,2 milliard de francs et des opportunit\u00e9s \u00e9ventuelles d'environ moins 1 milliard de francs. Sur un an, les risques potentiels ont diminu\u00e9 de 0,4 milliard de francs et les opportunit\u00e9s \u00e9ventuelles de 0,2 milliard de francs.</p>\n<p>En 2010, les CFF et Alptransit ont pass\u00e9 un accord de principe concernant, entre autres, le d\u00e9veloppement des projets sur lesquels des modifications ne doivent \u00eatre envisag\u00e9es qu'en cas de n\u00e9cessit\u00e9 du point de vue de la fonctionnalit\u00e9 et de la s\u00e9curit\u00e9. La D\u00e9l\u00e9gation de surveillance de la NLFA ne peut toutefois pas compl\u00e8tement exclure qu'\u00e0 l'avenir des risques r\u00e9siduels, qui ne peuvent pas encore \u00eatre identifi\u00e9s aujourd'hui et qui ne sont pas inclus dans les co\u00fbts provisionnels de l'OFT, puissent encore se manifester.</p>\n<p>Troisi\u00e8me \u00e9l\u00e9ment: il s'agit des effets macro\u00e9conomiques de la NLFA. En vertu de l'arr\u00eat\u00e9 sur le transit alpin, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral doit informer les Chambres f\u00e9d\u00e9rales sur le calcul de la rentabilit\u00e9 de la NLFA. L'analyse de rentabilit\u00e9 2010 command\u00e9e par l'OFT rel\u00e8ve que, du point de vue micro\u00e9conomique, les recettes suppl\u00e9mentaires des entreprises et infrastructures de transport voyageurs et marchandises devraient couvrir les frais de gestion et d'entretien mais pas les charges financi\u00e8res. Dans une optique macro\u00e9conomique, par contre, l'apport quantifiable de la NLFA couvre pratiquement les investissements.</p>\n<p>La Commission de gestion prend connaissance des regrets de la D\u00e9l\u00e9gation de surveillance de la NLFA s'agissant de l'absence d'une analyse plus large dans une optique macro\u00e9conomique. C'est pourquoi, au printemps 2010, la d\u00e9l\u00e9gation a recommand\u00e9 au D\u00e9partement f\u00e9d\u00e9ral de l'\u00e9conomie d'\u00e9tudier ou de faire \u00e9tudier l'apport macro\u00e9conomique de la planification de la construction et de l'exploitation de la NLFA.</p>\n<p>Enfin, quatri\u00e8me \u00e9l\u00e9ment: la Commission de gestion a trait\u00e9 la question des conditions de travail sur les chantiers de la NLFA. Un certain nombre de contr\u00f4les ont \u00e9t\u00e9 effectu\u00e9s par les autorit\u00e9s cantonales sur ces chantiers; ils ont mis en \u00e9vidence des violations parfois graves des dispositions relatives \u00e0 la dur\u00e9e du travail. La Commission de gestion et la d\u00e9l\u00e9gation estiment par cons\u00e9quent que le SECO doit rester vigilant dans le cas de la haute surveillance sur les inspections cantonales du travail.</p>\n<p>Voil\u00e0 quelques \u00e9l\u00e9ments, rapidement r\u00e9sum\u00e9s, de ce vaste rapport de la D\u00e9l\u00e9gation de surveillance de la NLFA pour l'ann\u00e9e 2010. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20110617","MeetingVerbalixOid":2076,"IdSession":"4819","SpeakerFirstName":"St\u00e9phane","SpeakerLastName":"Rossini","SpeakerFullName":"Rossini St\u00e9phane","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1308300305361)\/","End":"\/Date(1308300628447)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877698737)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1308300305360+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1308300628447+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174753L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174753L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174753L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174753L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174753L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"174753","Language":"DE","IdSubject":"31122","VoteId":null,"PersonNumber":1294,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die SVP-Fraktion nimmt den vorliegenden Bericht der Neat-Aufsichtsdelegation einigermassen kritisch zur Kenntnis. Wir stellen fest, dass die Delegation richtigerweise sowohl die Kosten als auch die Risiken st\u00e4ndig hinterfragt. Die entsprechenden Empfehlungen im Anhang 1 des Berichtes sind letztlich Ausdruck dieser Begleitung. </p>\n<p>Wir k\u00f6nnen ebenfalls zur Kenntnis nehmen, dass dieses gigantische Projekt weiterhin auf gutem Kurs ist. Wir teilen jedoch vollkommen die Meinung der Delegation, dass das Hauptziel das Einhalten der Kosten und nicht eine fr\u00fchere Fertigstellung des Bauwerks ist. Die entsprechenden Risiken sind nach wie vor vorhanden, sei es bei der Geologie - beispielsweise am Ceneri -, sei es bei Nachforderungen von Unternehmungen, wobei derzeit laut Auskunft der Delegation \u00fcber 380 Millionen Franken gestritten wird. Aber auch bei Projekt\u00e4nderungen oder beim Ausbau der Bautechnik d\u00fcrfte noch Risikopotenzial vorhanden sein. Die Lieferung von nichtvertragskonformen Entw\u00e4sserungsrohren f\u00fcr den Gotthard-Basistunnel zeigt, dass auch bei der Bauausf\u00fchrung unerwartete Risiken vorhanden sind. Deshalb sind die Kosten, welche das Parlament im September 2008 mittels Beschluss angepasst hat - sie betragen nun insgesamt 19,1 Milliarden Franken -, unbedingt einzuhalten. </p>\n<p>Beunruhigt ist die SVP-Fraktion \u00fcber die grenz\u00fcberschreitenden Anschl\u00fcsse in den Nachbarl\u00e4ndern Italien und Deutschland. Die Entwicklung in S\u00fcddeutschland ist mit dem Machtwechsel in Baden-W\u00fcrttemberg schwieriger geworden. Nicht nur sind die dortigen Zufahrten durch Tausende von Einsprachen blockiert, auch die Finanzierung ist keineswegs gesichert. Damit sich die Wirtschaftlichkeit des Projekts nicht noch zus\u00e4tzlich verschlechtert, ist es zwingend, dass der Bundesrat auf die Erf\u00fcllung des Staatsvertrags mit Deutschland pocht. Die SVP-Fraktion weist seit mehreren Jahren auf diesen Umstand hin.</p>\n<p>Nach Aussagen von Vertretern des Bundestags werden diese Strecken 2019 noch nicht in Betrieb sein. Dies f\u00fchrt dazu, dass die Verlagerung auf die Schiene nur bedingt vollzogen werden kann und dass die Neat damit f\u00fcr ihren eigentlichen Zweck, die G\u00fcterverlagerung, nur bedingt nutzbar ist. Gegebenenfalls muss die Schweiz hier entsprechende [PAGE 1249] finanzielle Forderungen stellen, sei es mit direkten Anspr\u00fcchen ans Nachbarland oder sei es indirekt \u00fcber entsprechende Preiserh\u00f6hungen f\u00fcr die LKW-Durchfahrten durch unser Land. Diesbez\u00fcglich ist notabene auch die EU gefordert. </p>\n<p>Interessieren w\u00fcrde auch, was mit den seinerzeit gesprochenen Mitteln f\u00fcr die Porta Alpina passiert ist; offenbar ist dieser Kredit in den Sand gesetzt worden. Dazu erwarten wir vom Bundesrat noch Erkl\u00e4rungen. </p>\n<p>Wir danken allen Beteiligten f\u00fcr die geleistete Arbeit, vor allem denjenigen Personen, die an diesem Bauwerk tagt\u00e4glich engagiert einen ausgezeichneten Job verrichten. </p>\n<p>Wir nehmen den Bericht mit diesen kritischen Bemerkungen zur Kenntnis.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20110617","MeetingVerbalixOid":2076,"IdSession":"4819","SpeakerFirstName":"Lieni","SpeakerLastName":"F\u00fcglistaller","SpeakerFullName":"F\u00fcglistaller Lieni","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1308300628447)\/","End":"\/Date(1308300838864)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877698743)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1308300628447+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1308300838863+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174754L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174754L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174754L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174754L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174754L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"174754","Language":"DE","IdSubject":"31122","VoteId":null,"PersonNumber":1159,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>In der \"Wirtschaftlichkeitsstudie Neat 2010\" vom 28. M\u00e4rz 2011 steht: \"Insgesamt sind sowohl die betriebswirtschaftliche wie auch die volkswirtschaftliche Bilanz der Neat praktisch ausgeglichen. Dabei kommt ein grosser Teil des volkswirtschaftlichen Nutzens auch dem Ausland zugute, w\u00e4hrend die Investitionskosten zum gr\u00f6ssten Teil durch die Schweiz finanziert werden ... Insgesamt ist die Neat f\u00fcr unsere Nachbarl\u00e4nder eine lohnende Massnahme - die Nutzen sind etwa dreimal so hoch wie die Kosten.\" Nun haben wir ja eine bevorschusste Verschuldung des Fin\u00f6V-Fonds, die sich Ende 2010 auf 7,8 Milliarden Franken belief. Diese Forderungen sollen nach der kommerziellen Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels zur\u00fcckbezahlt werden.</p>\n<p>Nun unsere Frage an die Frau Bundesr\u00e4tin: Ist der Bundesrat allenfalls bereit, einen Teil dieser bevorschussten Verschuldung wegen des hohen Nutzens f\u00fcr das Ausland vom Ausland zur\u00fcckzufordern?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20110617","MeetingVerbalixOid":2076,"IdSession":"4819","SpeakerFirstName":"Pirmin","SpeakerLastName":"Schwander","SpeakerFullName":"Schwander Pirmin","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":5,"CantonName":"Schwyz","CantonAbbreviation":"SZ","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1308300838864)\/","End":"\/Date(1308300921749)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877698746)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1308300838863+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1308300921750+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174755L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174755L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174755L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174755L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174755L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"174755","Language":"DE","IdSubject":"31122","VoteId":null,"PersonNumber":273,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die BDP hat mit einem lachenden, aber auch mit einem weinenden Auge bzw. mit Freude und Sorge vom T\u00e4tigkeitsbericht unserer Aufsichtsdelegation f\u00fcr das letzte Jahr Kenntnis genommen. Freude herrschte nat\u00fcrlich \u00fcber das Hauptereignis, den Hauptdurchschlag in den beiden R\u00f6hren des Gotthard-Basistunnels. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt f\u00fcr unser Jahrhundertprojekt Neat, das damit auf Kurs ist. Wir k\u00f6nnen auch feststellen, dass die Neat insgesamt gut vorankommt. Es ist auch erfreulich, dass eine kommerzielle Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels nun bereits auf Ende 2016 ins Auge gefasst werden kann. Dies muss allerdings ohne Mehrkosten zulasten des Neat-Kredits erfolgen k\u00f6nnen. Die n\u00f6tigen Vorbereitungen sind nach Auffassung der BDP intensiv anzugehen, wobei Aspekte der Sicherheit aber trotzdem nie aus den Augen zu verlieren sind. </p>\n<p>Sorge bereitet der BDP-Fraktion demgegen\u00fcber die Verf\u00fcgbarkeit der Neat-Zufahrten. Unsere NAD hat sich im Berichtsjahr vertieft mit deren rechtzeitiger Verf\u00fcgbarkeit befasst und musste leider zum Schluss kommen, dass diese nicht gesichert ist. Damit wird aber letztlich die ganze Umsetzung des geplanten europ\u00e4ischen G\u00fcterverkehrskorridors von Rotterdam nach Italien verz\u00f6gert, ja infrage gestellt. Denn die Neat kann ihre Wirkung erst dann voll entfalten, wenn die Zufahrten im In- und Ausland die Kapazit\u00e4ten nicht mehr einschr\u00e4nken. </p>\n<p>Hier liegen in den kommenden Jahren die grossen Herausforderungen. W\u00e4hrend von Italien zugesichert wurde, dass die Neat-S\u00fcdanschl\u00fcsse bis 2020 fertiggestellt w\u00fcrden, was allerdings dann auch erst noch geschehen muss, gibt es nun im Norden Probleme. So hat zwar Deutschland seine Verpflichtungen grunds\u00e4tzlich anerkannt, aber ebenso deutlich gemacht, dass es diese nicht fristgerecht wird erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Die BDP-Fraktion ist deshalb mit der NAD der Meinung, dass der Bundesrat bez\u00fcglich der Einhaltung des Abkommens zwischen der Schweiz und Deutschland auf allen Ebenen politischen Einfluss geltend machen muss.</p>\n<p>Wir begr\u00fcssen ebenfalls, dass das Anliegen auch auf Stufe EU thematisiert wird.</p>\n<p>Bei den Zufahrten im Inland begr\u00fcssen wir den Entscheid des Bundesrates, Massnahmen zur Realisierung eines 4-Meter-Korridors auf der Gotthardachse vorzuschlagen und damit, auch in Wahrnehmung der schweizerischen Verantwortung, einen durchg\u00e4ngigen Nord-S\u00fcd-Korridor sowohl f\u00fcr den Personenverkehr als insbesondere auch f\u00fcr den Schieneng\u00fcterverkehr zu erreichen und zur Verf\u00fcgung zu stellen. Aus Sicht der BDP ist es schliesslich erfreulich, dass die SBB betreffend Bahnstromversorgung einen hohen Grad an Eigenversorgung anstreben und dass sie diesbez\u00fcglich k\u00fcrzlich die Verl\u00e4ngerung von langfristigen Wasserkraftkonzessionen erreichen konnten.</p>\n<p>Abschliessend noch etwas zur finanziellen Zukunft: Zentrales Thema im Umfeld der Neat wird in den n\u00e4chsten Monaten die k\u00fcnftige Finanzierung der Eisenbahninfrastruktur sein, also die geplante Abl\u00f6sung des Fin\u00f6V-Fonds und der Leistungsvereinbarung. Der Bundesrat beabsichtigt, den Fin\u00f6V-Fonds durch einen Bahninfrastrukturfonds abzul\u00f6sen. Dies ist sicher pr\u00fcfenswert. Diesbez\u00fcgliche Entscheide werden nicht nur auf die Neat, sondern insbesondere auch auf die Folgeprojekte der Nord-S\u00fcd-Achse grossen Einfluss haben. Deshalb fordert die BDP f\u00fcr diese Entscheide eine gesamtheitliche Betrachtung von Infrastrukturangebot und Rollmaterial sowie deren Finanzierung und auch Folgekosten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20110617","MeetingVerbalixOid":2076,"IdSession":"4819","SpeakerFirstName":"Brigitta M.","SpeakerLastName":"Gadient","SpeakerFullName":"Gadient Brigitta M.","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":18,"CantonName":"Graub\u00fcnden","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Fraktion BD","ParlGroupAbbreviation":"BD","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1308300921749)\/","End":"\/Date(1308301180313)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877698752)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1308300921750+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1308301180313+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174756L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174756L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174756L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174756L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174756L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"174756","Language":"DE","IdSubject":"31122","VoteId":null,"PersonNumber":105,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Neat ist das gr\u00f6sste Bauprojekt, welches die Schweiz je realisiert hat. Der L\u00f6tschberg-Basistunnel ist seit Jahren \u00e4usserst erfolgreich in Betrieb. Der Gotthard-Basistunnel ist auf gutem Weg. Beide R\u00f6hren sind durchschlagen. Dies ist ein wichtiges Etappenziel. Doch das Werk ist noch keineswegs vollendet. Ich m\u00f6chte auf drei Stolpersteine oder Risiken hinweisen. </p>\n<p>1. Der Einbau der Bahntechnik im Gotthard-Basistunnel ist technisch und logistisch \u00e4usserst anspruchsvoll, eine riesige Herausforderung. Die Bahntechnik ist das gr\u00f6sste und komplexeste Los der ganzen Neat-Achse, zwar weniger spektakul\u00e4r als Sprengungen und Bohrungen im Fels, aber \u00e4usserst anspruchsvoll.</p>\n<p>2. Der Ceneri-Basistunnel steht ganz im Schatten des Gotthard-Basistunnels. Er ist fast viermal kleiner, hat eine geringere \u00dcberdeckung usw. Trotzdem, auch der Ceneri ist alles andere als eine Routineangelegenheit. Die Geologie ist anspruchsvoll, zum Beispiel im Bereich des Val Colla. Es gibt verschiedene technische Knackn\u00fcsse zu l\u00f6sen, zum Beispiel im Bereich der Eingangsportale. Dies bedarf einer sorgf\u00e4ltigen Aufsicht und Oberaufsicht. Es w\u00e4re schade, wenn die Erfolgsgeschichte, die am Gotthard und am L\u00f6tschberg geschrieben wurde, ausgerechnet beim kleinsten Neat-Projekt Kratzer abbek\u00e4me.</p>\n<p>3. Die sicher weitaus gr\u00f6sste Herausforderung der kommenden Jahre ist die Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels. Dies hat mit dem Erfolg des Projektes direkt zu tun. Die Alptransit Gotthard AG \u00fcbergibt den fixfertig ausger\u00fcsteten Tunnel der Betreiberin SBB ein Jahr fr\u00fcher, n\u00e4mlich im Sommer 2016 statt im Sommer 2017. Nun stellt sich die grosse Frage, ob die SBB in der Lage sind, alle Arbeiten vorzunehmen und zu vollenden, die n\u00f6tig sind, um das Werk auch tats\u00e4chlich per Fahrplanwechsel 2016 zu betreiben. Es w\u00e4re n\u00e4mlich schwer verst\u00e4ndlich und kaum kommunizierbar, wenn ein fertiggestelltes Jahrhundertbauwerk w\u00e4hrend eineinhalb Jahren nicht oder nur eingeschr\u00e4nkt betrieben werden k\u00f6nnte. Deshalb m\u00fcssen die SBB alles daransetzen, 2016 f\u00fcr die Inbetriebnahme bereit zu sein.</p>\n<p>All diese kritischen Punkte sind im Verh\u00e4ltnis zu den Problemen, die unsere Nachbarl\u00e4nder mit Eisenbahn-Grossprojekten haben, direkt idyllisch: Am Brenner wurde k\u00fcrzlich zum x-ten Mal ein erster Spatenstich durchgef\u00fchrt, finanziert ist das Brenner-Bahnprojekt aber nur bis ins Jahr 2015, das heisst, nur die Vorbereitungsarbeiten sind finanziert - alles andere ist unklar. Die Rheintallinie Basel-Karlsruhe ist teilweise durch Einsprachen blockiert, und sie ist auch nicht finanziert. Es gibt dort trotz allem Druck, den alle aus\u00fcben, eine Versp\u00e4tung von mindestens zehn Jahren. Die Zukunft von Stuttgart 21 ist ungewiss. [PAGE 1250] </p>\n<p>Fazit: Die Schweiz darf stolz auf ihre Neat und auf deren Finanzierung sein. Die Fondsl\u00f6sung hat sich bew\u00e4hrt, sie soll weitergef\u00fchrt werden. Europa beneidet uns darum.</p>\n<p>Ich danke, auch im Namen unserer Fraktion, allen Beteiligten auf allen Ebenen f\u00fcr die riesige und erfolgreiche Arbeit.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20110617","MeetingVerbalixOid":2076,"IdSession":"4819","SpeakerFirstName":"Andrea","SpeakerLastName":"H\u00e4mmerle","SpeakerFullName":"H\u00e4mmerle Andrea","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":18,"CantonName":"Graub\u00fcnden","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1308301180313)\/","End":"\/Date(1308301456929)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877698759)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1308301180313+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1308301456930+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174757L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174757L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174757L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174757L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174757L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"174757","Language":"DE","IdSubject":"31122","VoteId":null,"PersonNumber":490,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Sie erinnern sich, dass es im Zusammenhang mit der Vergabe von Grossauftr\u00e4gen bei der Neat zu unterschiedlichen Meinungen bez\u00fcglich der Anwendung des Bundesgesetzes \u00fcber das \u00f6ffentliche Beschaffungswesen kam. Ich nutze meine Redezeit, um hier zwei, drei Punkte zu erw\u00e4hnen: Im vorliegenden Bericht begr\u00fcsst die Neat-Aufsichtsdelegation die Botschaft des Bundesrates in diesem Zusammenhang, wonach die Beschwerden gegen die Vergabe von Bauauftr\u00e4gen bei dringlichen Bundesvorhaben von \u00fcberregionaler Bedeutung k\u00fcnftig generell keiner aufschiebenden Wirkung mehr unterstellt werden sollen. Die Kommission f\u00fcr Rechtsfragen unseres Rates ist gerade der gegenteiligen Auffassung, und sie hat k\u00fcrzlich beschlossen, auf die Vorlage des Bundesrates nicht einzutreten. Wenn die Meinungen in einem solch wichtigen Gesch\u00e4ft dermassen divergieren, ist es letztlich dann auch f\u00fcr den Bundesrat nicht so einfach, die Kurve zu kriegen.</p>\n<p>Die Bauwirtschaft - Sie wissen es: Ich bin ein Teil dieser Bauwirtschaft - steht der Vorlage des Bundesrates tats\u00e4chlich auch etwas kritisch gegen\u00fcber. Ich frage mich, ob es allenfalls nicht die richtige L\u00f6sung w\u00e4re, wenn man k\u00fcnftig bei den Gerichten ein Beschleunigungsgebot erwirken k\u00f6nnte. Dann w\u00fcrde n\u00e4mlich die Rechtssicherheit eingehalten, und der Weg f\u00fcr die Rekursm\u00f6glichkeit w\u00e4re vorgegeben. Aber man m\u00fcsste die Gerichte verpflichten k\u00f6nnen, dann auch in einem schnellen Verfahren zu entscheiden. Das, Frau Bundesr\u00e4tin, w\u00e4re allenfalls eine M\u00f6glichkeit, um in dieser etwas verzwickten Situation einen Ausweg zu finden, der die Rechtssicherheit gew\u00e4hrleistet, aber auch keine lange Aufschiebung von Bauprojekten mit sich ziehen w\u00fcrde.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20110617","MeetingVerbalixOid":2076,"IdSession":"4819","SpeakerFirstName":"Ruedi","SpeakerLastName":"Lustenberger","SpeakerFullName":"Lustenberger Ruedi","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Fraktion CVP/EVP/glp","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1308301456929)\/","End":"\/Date(1308301608499)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877698762)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1308301456930+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1308301608500+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174758L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174758L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174758L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174758L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174758L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"174758","Language":"DE","IdSubject":"31122","VoteId":null,"PersonNumber":4001,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Den Hauptdurchschlag am Gotthard-Basistunnel h\u00e4tte es ohne sie nicht gegeben: die zweitausend Arbeiter, welche im Schichtbetrieb Fels sprengen, Gestein zerkleinern oder eine Maschine fahren. 24 Millionen Tonnen Fels werden f\u00fcr den Gotthard-Basistunnel ausgebrochen. Das ist f\u00fcnfmal so viel, wie f\u00fcr den Bau der ber\u00fchmten \u00e4gyptischen Cheops-Pyramide gebraucht wurde.</p>\n<p>Mit ihrem grossen Einsatz machen diese zweitausend Menschen schier Unm\u00f6gliches m\u00f6glich. Acht Arbeiter starben bisher beim Bau des Eisenbahn-Basistunnels. Im vergangenen Jahr waren zwei Todesf\u00e4lle zu beklagen. W\u00e4ren sie zu vermeiden gewesen? Wie steht es um die Sicherheit auf den Neat-Baustellen?</p>\n<p>Das Seco und die Suva \u00fcberwachen die Arbeitsbedingungen, die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz auf den Baustellen der Achse Gotthard. Kontrolliert wird ausserhalb der Tunnels und in den Tunnels. Ausserhalb der Tunnels fanden dreizehn Kontrollen durch kantonale Arbeitsinspektorate statt. Leider steht nicht alles zum Besten. Ich zitiere aus dem vorliegenden Bericht der Neat-Aufsichtsdelegation: \"Bei der Kontrolle in Sedrun stiess das kantonale Arbeitsinspektorat allerdings auf regelm\u00e4ssige und erhebliche Arbeits- und Ruhezeit\u00fcbertretungen bei einem von vier Subunternehmen der Arbeitsgemeinschaft.\" Bei den technischen Kontrollen betreffend Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz wurden keine gravierenden M\u00e4ngel festgestellt. Die Suva stellte bei ihren rund vierzig regelm\u00e4ssigen Kontrollen in den Tunnels fest, dass die mit den Arbeitgebern abgesprochene Systemsicherheit weitgehend funktioniert. Die Arbeitsrisiken beim Gotthard haben nach dem Durchschlag in der Ostr\u00f6hre abgenommen. Positiv zu vermerken ist, dass die Zahl der Arbeitsunf\u00e4lle auf den Neat-Baustellen der Achse Gotthard im Jahr 2010 wie im Jahr zuvor eine leicht sinkende Tendenz aufweist.</p>\n<p>Die gr\u00fcne Fraktion verlangt, dass die \u00dcberwachung der Arbeitsbedingungen, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes oberste Priorit\u00e4t haben muss, auch wenn die Neat mit L\u00f6tschberg- und Gotthardtunnel mehr kostet als geplant und der Betrieb teurer wird als angenommen. Dies verlangen wir gerade auch vor dem Hintergrund, dass eine vorgezogene Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels im Raum steht. Die Sicherheit der Arbeitnehmer darf nicht aufs Spiel gesetzt werden; hier darf jetzt unter dem steigenden Budget- und Zeitdruck nicht gespart werden. Es muss alles unternommen werden, dass wir keine Todesf\u00e4lle mehr beklagen m\u00fcssen und sich der Trend zu sinkenden Unfallzahlen fortsetzt. Unternehmer, Bauleitungen und die Bauherrin ATG sind in diesem Sinne vermehrt in die Pflicht zu nehmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20110617","MeetingVerbalixOid":2076,"IdSession":"4819","SpeakerFirstName":"Marie-Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Weber-Gobet","SpeakerFullName":"Weber-Gobet Marie-Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":8,"Start":"\/Date(1308301608499)\/","End":"\/Date(1308301813999)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877698765)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1308301608500+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1308301814000+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174759L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174759L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174759L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174759L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174759L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"174759","Language":"DE","IdSubject":"31122","VoteId":null,"PersonNumber":1318,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Mit den folgenden \u00c4usserungen schliesse ich an das Votum von Fraktionskollegin Weber-Gobet an. Unsere Fraktion ist sehr interessiert am sicheren, z\u00fcgigen Fortgang der Bauarbeiten f\u00fcr die Neat. Die Inbetriebnahme des Tunnels ist die Basis f\u00fcr die Verlagerung des Schwerverkehrs von der Strasse auf die Schiene. Ausgehend von der prognostizierten, knapp erreichbaren betrieblichen Rentabilit\u00e4t sind nun mehr Stimmen f\u00fcr eine Favorisierung der Personentransporte zu h\u00f6ren. F\u00fcr uns Gr\u00fcne hat mit der Neat die Verlagerung des alpenquerenden G\u00fcterverkehrs h\u00f6chste Priorit\u00e4t, das wollen wir hier deponieren. So wurde der Bau dem Volk begr\u00fcndet. Die damit verbundenen Versprechen sind einzuhalten.</p>\n<p>Finanzpolitisch ist die Lage seit drei Jahren stabil: Die Kostenprognose betr\u00e4gt 18,7 Milliarden Franken und ist durch den Gesamtkredit von 19,1 Milliarden Franken gedeckt. Mit Besorgnis verfolgen wir Gr\u00fcnen die Entwicklung der zum Teil enorm hohen Nachforderungen verschiedener Bauunternehmen. Wir Gr\u00fcnen erwarten eine h\u00f6chst restriktive Haltung der Verantwortlichen: Es d\u00fcrfen nur ganz klar ausgewiesene Forderungen erf\u00fcllt werden. Das sch\u00fctzt nicht nur den Bundeshaushalt, es ist auch im Interesse eines fairen Wettbewerbs.</p>\n<p>Zu denken geben die Nord- und S\u00fcdanschl\u00fcsse der Neat in Deutschland und in Italien. Wie die Schweiz m\u00fcssen auch unsere Partnerl\u00e4nder die gemeinsamen Vertr\u00e4ge einhalten. Wir Gr\u00fcnen verlangen vom Bundesrat, dass er die Interessen der Schweiz auf allen Ebenen, auch auf der Ebene der EU, und mit aller Kraft vertrete.</p>\n<p>In diesem Sinn nehmen wir gerne Kenntnis vom Bericht.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20110617","MeetingVerbalixOid":2076,"IdSession":"4819","SpeakerFirstName":"Louis","SpeakerLastName":"Schelbert","SpeakerFullName":"Schelbert Louis","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1308301813999)\/","End":"\/Date(1308301942876)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877698768)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1308301814000+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1308301942877+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174760L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174760L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174760L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174760L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174760L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"174760","Language":"DE","IdSubject":"31122","VoteId":null,"PersonNumber":3912,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die FDP-Liberale Fraktion besch\u00e4ftigen die gleichen Themen wie die Vorrednerinnen und Vorredner. Noch einmal zu diesen Zufahrten: Es ist ja eigentlich schon erstaunlich: Da hat es relativ flache L\u00e4nder um die Schweiz herum, dort ist die Eisenbahn noch nicht gebaut, und ausgerechnet durch das Bergmassiv der Schweiz sind die L\u00f6cher schon fertig. Das ist schon eine erstaunliche Entwicklung. Das schwierigste St\u00fcck der ganzen Eisenbahntransversale liegt in unserem Land. W\u00e4hrend zum Beispiel die Tunnelbohrmaschine \"Gabi 1\", benannt nach unserer Fraktionschefin Gabi Huber, der Tunnelpatin, ihre Arbeit schon vollbracht hat, ist man in Deutschland nicht f\u00e4hig, die Rheintalebene mit einem entsprechenden Gleis zu versehen. Das ist eine aussenpolitische Frage, und Bundesr\u00e4tin Doris Leuthard wird sich sehr wahrscheinlich intensiv damit besch\u00e4ftigen m\u00fcssen, wie es dort weitergehen soll.</p>\n<p>Ich habe gerade noch eine Pressemitteilung aus \u00d6sterreich gesehen. In \u00d6sterreich ist eine Studie herausgekommen, in der es um den Brenner-Basistunnel geht. Man macht sich ernsthafte Sorgen: Wenn in Europa einerseits die ganzen Infrastrukturen vor allem auf die LKW ausgerichtet werden und andererseits die Finanzierungen oder Zufahrten nicht geregelt werden k\u00f6nnen, k\u00f6nnte selbst die Wirtschaftlichkeit des imagin\u00e4ren Brenner-Basistunnels, der ja noch nicht gebohrt ist, nicht gut sein.</p>\n<p>Wir in der Schweiz haben unsere Aufgaben gemacht. Jetzt sind wir darauf angewiesen, dass auch im Ausland die Aufgaben gemacht werden, und zwar richtig. Ich darf nur daran erinnern: Wir haben neben den Autobahnen oder Eisenbahnen irgendwann einmal auch die Stromautobahnen zu [PAGE 1251] beschliessen. Wenn f\u00fcr die Elektrizit\u00e4t das gleiche Problem mit den Zuleitungen und Ableitungen in die umliegenden L\u00e4nder entsteht, dann wird es schwierig. Ich m\u00f6chte einfach darauf hinweisen, dass man in der Schweiz vieles dazu sagen kann, dass wir uns in ein Verkehrsnetz, in ein Stromnetz usw. integrieren m\u00f6chten. Aber wir sind angewiesen auf das Ausland, auch das Ausland muss seine Hausaufgaben machen. Ich nehme an, das k\u00f6nnte nicht nur in der Verkehrspolitik, sondern auch in der Energiepolitik von zentraler Bedeutung sein.</p>\n<p>Wir haben auch noch einige Probleme und Versp\u00e4tungen in Kauf zu nehmen. Der Bau des Ceneri-Basistunnels ist im Moment wirklich etwa sieben Monate im R\u00fcckstand. Unsere Frage von der FDP-Liberalen Fraktion an den Bundesrat ist die: Gibt es eine Best\u00e4tigung des Bundesrates daf\u00fcr, dass man diese Versp\u00e4tungen in den Griff bekommt und dass diese Versp\u00e4tungen insbesondere beim Ceneri-Basistunnel nicht dazu f\u00fchren k\u00f6nnen, dass das Funktionieren des Neat-Gesamtsystems in der Schweiz - wir k\u00f6nnen ja nur f\u00fcr die Schweiz sprechen - gef\u00e4hrdet ist? Es w\u00e4re n\u00e4mlich nicht sch\u00f6n, wenn dann aus den sieben Monaten vielleicht ein Jahr oder zwei Jahre Versp\u00e4tung w\u00fcrden, mit welcher das Werk fertiggestellt w\u00e4re. W\u00e4hrend dieser Zeit h\u00e4tten wir dann in der Schweiz das Problem, dass das Gesamtsystem der Neat nicht vollumf\u00e4nglich funktionieren w\u00fcrde. Aber das Funktionieren des Gesamtsystems h\u00e4ngt eben, wie ich vorhin geschildert habe, nicht alleine von unserem Land ab, sondern h\u00e4ngt insbesondere auch davon ab, was Deutschland und Italien machen.</p>\n<p>Ich m\u00f6chte dem Bundesrat auch die Frage stellen, ob er jetzt wirklich dazu bereit ist, auch einmal zu sagen: Die Schweiz hat die Aufgaben gemacht, wir sind aber bez\u00fcglich des Funktionierens des Gesamtsystems auf das Ausland angewiesen. Ich denke, dort braucht es halt, wie bei einem Flughafen usw., auch etwas Druck, damit man dieses Projekt zum Fliegen bringt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20110617","MeetingVerbalixOid":2076,"IdSession":"4819","SpeakerFirstName":"Christian","SpeakerLastName":"Wasserfallen","SpeakerFullName":"Wasserfallen Christian","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":10,"Start":"\/Date(1308301942876)\/","End":"\/Date(1308302193600)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877698774)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1308301942877+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1308302193600+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174761L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174761L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174761L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174761L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174761L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"174761","Language":"DE","IdSubject":"31122","VoteId":null,"PersonNumber":488,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich danke vorerst der NAD f\u00fcr die gute Behandlung dieser Gesch\u00e4fte und f\u00fcr ihre professionelle Begleitung, die sie in ihrem Bericht einmal mehr beweist.</p>\n<p>Ich nehme gerne noch zu einigen aufgeworfenen Fragen Stellung und beginne mit jener von Herrn Nationalrat F\u00fcglistaller, der hier insbesondere auch gefragt hat, was mit den seinerzeit f\u00fcr die Porta Alpina bewilligten Geldern passiere. Die gesprochenen Mittel betrugen insgesamt 15 Millionen Franken, 7,5 Millionen Franken kamen vonseiten des Bundes, und der gleich hohe Betrag wurde durch den Kanton Graub\u00fcnden zur Verf\u00fcgung gestellt. Diese Mittel wurden f\u00fcr Vorinvestitionen gesprochen. Diese sind abgeschlossen, die Warter\u00e4ume sind erstellt; sie bleiben auch bestehen und erlauben somit sp\u00e4ter, falls man zu einer anderen Beurteilung kommt als bisher, den Bau der Porta Alpina. F\u00fcr die Realisierung der Porta Alpina haben Parlament und Bundesrat keine Mittel gesprochen. Das ist die Situation, und insofern ist dieses Gesch\u00e4ft korrekt abgewickelt worden.</p>\n<p>Zu diversen Fragen aus praktisch allen Fraktionen zur Nord-S\u00fcd-Achse: Hier teilen wir alle die Sorge, dass die Zufahrtsstrecke zur Rheintalbahn im Norden mit grosser Sicherheit nicht fristgerecht, das heisst gem\u00e4ss dem bestehenden Vertrag zwischen der Schweiz und Deutschland, fertiggestellt werden kann. Das ist unsch\u00f6n, und wir thematisieren dieses Problem auch regelm\u00e4ssig in Kontakten mit dem deutschen Verkehrsministerium. Es zeigt sich aber eben auch, dass unser System in der Schweiz mit der demokratischen Abstimmung auf die Bev\u00f6lkerung, die in die Grossprojekte eingebunden wird und sich dazu \u00e4ussert, ein grosser Vorteil ist. Andere Staaten projektieren und kennen eigentlich keine demokratischen Mitwirkungsrechte bei solchen Infrastrukturprojekten. Deutschland interessiert sich denn auch seit geraumer Zeit daf\u00fcr, wie wir solche Realisierungsvorhaben mit der Bev\u00f6lkerung umsetzen k\u00f6nnen.</p>\n<p>Ein weiterer Grund ist die Finanzierung. Wir haben mit den Fondsl\u00f6sungen - es wurde von einigen Fraktionssprechern gesagt - ein Instrument, das Planungs- und Realisierungssicherheit gibt. Ein j\u00e4hrliches Budget unterliegt auch den Schwankungen und den politischen Priorisierungen durch die Parlamente, und dann ist es immer sehr schwierig, langfristig Sicherheit f\u00fcr die Realisierung solcher Projekte zu erhalten. Im Umfeld des Euro-Raums gibt es derzeit zudem so gewaltige Probleme, dass dann sehr schnell die Mittel f\u00fcr die Infrastrukturbauten fehlen. Was passiert ist - und das ist trotzdem ein Fortschritt -: Die EU hat im Verkehrsbereich die strategischen Korridore bestimmt. Und diese Nord-S\u00fcd-Achse von Rotterdam nach Genua wurde als strategischer Korridor bezeichnet, der sogenannte Corridor 24; er hat somit die Unterst\u00fctzung der EU-Kommission, und man hat sich auf eine Realisierung entsprechend geeinigt. Im Moment ist auch dort in Diskussion, ob die EU neben der nationalen Kompetenz im Verkehrsbereich gewisse Mittel f\u00fcr die strategischen Linien haben m\u00fcsste. Aber ob sie das erreichen und damit die Realisierung beschleunigt werden kann, ist derzeit nicht gekl\u00e4rt.</p>\n<p>Zu Herrn Nationalrat Schwander: Nat\u00fcrlich profitiert das Ausland von der Erstellung dieser Neat. Aber, Herr Nationalrat, es war das Schweizervolk, welches das geplant und beschlossen hatte; es war das Schweizervolk, welches damit dem Verlagerungsziel der Verfassung nachlebte. Insofern kann man nicht die Rechnung im Nachhinein anderen vorhalten, weil wir das autonom geplant, gewollt und auch finanziert haben. Wir sind stolz darauf, dass wir ohne fremde Hilfe in der Lage sind, ein solches Grossprojekt zu realisieren. Mit der LSVA, die auch f\u00fcr transportierende Camions gilt, haben wir eine Einnahmequelle, welche mit der EU ausgehandelt ist und welche zur Realisierung der Grossprojekte beitr\u00e4gt.</p>\n<p>Was von Herrn Nationalrat H\u00e4mmerle und von Herrn Nationalrat Wasserfallen zum Ceneri gesagt wurde, ist richtig: Wir rechnen mit f\u00fcnf bis sechs Monaten Verz\u00f6gerung bei den Arbeiten, das ist so. Aber ich habe mit dem Statusbericht von letzter Woche auch die Meldung erhalten, dass das auf die Gesamtrealisierung keine Auswirkungen hat. Man wird das im Lauf der Jahre, die ja noch bleiben, auffangen k\u00f6nnen, mindestens aus heutiger Sicht der Fachleute.</p>\n<p>Zur Frage von Herrn Nationalrat Lustenberger: Ja, es gingen seinerzeit zu Vergaben von Neat-Teillosen Beschwerden ein, die nat\u00fcrlich die ganze Realisierung erstens verz\u00f6gert und zweitens verteuert haben. Darauf hat auch das Parlament reagiert: Es hat Motionen und Postulate eingereicht und den Bundesrat beauftragt zu schauen, wie man zum Beispiel bei solchen Beschwerden die aufschiebende Wirkung entziehen oder anders ausgestalten kann. Das war die Grundlage f\u00fcr diese Botschaft des Bundesrates. </p>\n<p>In der Vernehmlassung wurde der Vorschlag eigentlich in breiten Kreisen begr\u00fcsst. Die Kommission f\u00fcr Rechtsfragen des Nationalrates hat jetzt aber Nichteintreten auf diese Vorlage beschlossen, und das Parlament muss nun dar\u00fcber entscheiden. Nat\u00fcrlich ist ein Eingriff in Verfahren immer auch mit Eingriffen in die Rechtsstaatlichkeit verbunden. Da muss sich das Parlament halt entscheiden: Will man Beschleunigung? Will man f\u00fcr Grossprojekte auch die Kostenfrage durch Beschwerden l\u00f6sen? Oder sagt man: \"Die Rechtsstaatlichkeit hat halt ihren Preis, und wir lassen die Verfahren, wie sie sind\"? </p>\n<p>Ihre Idee des Beschleunigungsgebots ist schon mehrfach gepr\u00fcft worden. Es gibt ein Postulat (06.3888) des damaligen St\u00e4nderates Wicki, in dem er Beschleunigungsgebote und Ordnungsfristen vorgeschlagen hat. Dieses Postulat liegt vor. Die Problematik ist die: Wir haben zwar in diversen Bereichen Ordnungsfristen f\u00fcr die Gerichte formuliert, aber wenn diese Fristen nicht eingehalten werden, haben wir keine M\u00f6glichkeit, zu sanktionieren oder zu sagen: Ihr habt die Behandlungsfrist verpasst, jetzt gilt die Beschwerde als abgelehnt oder angenommen. Bislang haben solche Methoden eben nicht wirklich weitergeholfen. Das sind \u00dcberlegungen, die angestellt worden sind. Wenn das Parlament im Rahmen dieser Vorlage in diese Richtung gehen m\u00f6chte, sind wir nat\u00fcrlich immer bereit, aber es liegt eigentlich alles [PAGE 1252] auf dem Tisch. Es geht um Grundsatzentscheide: Was wollen Sie schlussendlich beschleunigen? Wo sind f\u00fcr Sie die rechtsstaatlichen Grenzen? </p>\n<p>Voil\u00e0, ich hoffe, damit Ihre Fragen beantwortet zu haben. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20110617","MeetingVerbalixOid":2076,"IdSession":"4819","SpeakerFirstName":"Doris","SpeakerLastName":"Leuthard","SpeakerFullName":"Leuthard Doris","SpeakerFunction":"BR-F","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":11,"Start":"\/Date(1308302193600)\/","End":"\/Date(1308302702386)\/","Function":"BR-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877698783)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1308302193600+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1308302702387+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174762L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174762L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174762L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174762L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=174762L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"174762","Language":"DE","IdSubject":"31122","VoteId":null,"PersonNumber":15,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nur einige kleine Erg\u00e4nzungen: Frau Gadient hat auf die Gesamtkosten hingewiesen. Dazu kann ich Ihnen sagen, dass die NAD dem EVD im Fr\u00fchjahr 2010 die Empfehlung abgegeben hat, eine umfassende volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse der Neat im internationalen, nationalen und regionalen Kontext vorzunehmen. Die Ergebnisse werden der NAD im Herbst 2011 pr\u00e4sentiert. </p>\n<p>Vielleicht noch ein Wort zu Herrn Lustenberger, der das \u00f6ffentliche Beschaffungswesen herangezogen hat. Herr Lustenberger, Sie m\u00f6gen sich erinnern: Dieser Vorschlag des Bundesrates in Bezug auf das \u00f6ffentliche Beschaffungswesen resultiert eigentlich aus der Problematik des ber\u00fchmten Loses 151 Erstfeld. Damals kam es zu einer Verz\u00f6gerung von 18 Monaten und zu Mehrkosten von 50 Millionen Franken. Das resultierte daraus, dass eben der Vergabeentscheid zweimal zur\u00fcckgewiesen wurde. Wir erachteten es als unsere Aufgabe und auch als unsere Pflicht, hier zu intervenieren und dem Bundesrat Empfehlungen abzugeben. Es ist nat\u00fcrlich nicht mehr die Aufgabe der NAD, zu kontrollieren und zu diskutieren, was der Bundesrat jetzt daraus macht - das ist jetzt die Aufgabe der entsprechenden Kommissionen und letztlich auch des Plenums.</p>\n<p>Frau Weber-Gobet hat auf die arbeitsrechtlichen und arbeitssicherheitstechnischen Situationen hingewiesen. Dazu darf ich Ihnen sagen, dass die NAD diesem Anliegen mit grosser Priorit\u00e4t Rechnung tr\u00e4gt. Wir laden die Leute des Seco und der Suva immer wieder zur Berichterstattung ein. Wenn Sie gesagt haben, im Jahre 2010 habe sich die Lage verbessert, d\u00fcrfen wir doch nicht ausser Acht lassen, dass es im Jahre 2010 trotzdem zwei t\u00f6dliche Unf\u00e4lle gegeben hat. </p>\n<p>Noch eine Bemerkung zu Herrn Wasserfallen, auch wenn die Frau Bundesr\u00e4tin es bereits gesagt hat: Die Verz\u00f6gerung um sieben, sechs oder f\u00fcnf Monate - wer weiss das schon genau? - hat aus heutiger Sicht keine Auswirkung auf den Endtermin. Ob sich das noch \u00e4ndert, steht in den Sternen.</p>\n<p>Gesamthaft m\u00f6chte ich Ihnen f\u00fcr die positive Aufnahme des Berichtes danken. Ich stelle fest, dass Sie unisono die gleichen Kritikpunkte anbringen und die gleichen Risiken sehen wie wir: Sie sehen Risiken und Unsicherheiten bei den Zufahrten zur Neat und vor allem bei der allenfalls vorgezogenen Inbetriebnahme.</p>\n<p>Die GPK empfiehlt Ihnen Kenntnisnahme des Berichtes.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20110617","MeetingVerbalixOid":2076,"IdSession":"4819","SpeakerFirstName":"Max","SpeakerLastName":"Binder","SpeakerFullName":"Binder Max","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":12,"Start":"\/Date(1308302702386)\/","End":"\/Date(1308302906731)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877698790)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1308302702387+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1308302906730+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"31122","Language":"DE","IdMeeting":"1898","VerbalixOid":359734,"SortOrder":4,"Modified":"\/Date(1774877698720)\/"}}