{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=32243L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=32243L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1928L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1928L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1928L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=1928L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"1928","Language":"DE","MeetingNumber":9,"IdSession":4917,"SessionNumber":17,"SessionName":"Fr\u00fchjahrssession 2015","Council":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CouncilAbbreviation":"SR","Date":"\/Date(1426464000000)\/","Begin":"1515","Modified":"\/Date(1447070432223)\/","LegislativePeriodNumber":49,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Neunte Sitzung","SortOrder":9,"Location":"S"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20130101,IdSubject=32243L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20130101,IdSubject=32243L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20130101,IdSubject=32243L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20130101,IdSubject=32243L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"32243","BusinessNumber":20130101,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.101","Title":"Zivilgesetzbuch. 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Warum? Nach einer Trennung oder nach einer Scheidung wohnen ja die Eltern meistens nicht mehr im gleichen Haushalt, sodass das Kind je nach Betreuungsmodell den Vater oder die Mutter - meistens den Vater - nur noch selten sieht. Weil es ihn nur noch selten sieht, ist es schwierig, eine Beziehung aufzubauen, die lebendig ist, in der man sich auch streiten und vers\u00f6hnen kann; das geh\u00f6rt eben zu einer lebendigen Beziehung. Bei einer Sonntagsbeziehung ist es schwieriger, sie lebendig zu erhalten. </p>\n<p>Deshalb haben Sie letztes Mal eingebracht, dass es wichtig ist, dass im Moment der Scheidung der Richter oder die Richterin nochmals hinschaut, um zu sehen, welches Betreuungsmodell aus Sicht des Kindes das beste ist und ob es allenfalls sogar M\u00f6glichkeiten gibt, dieses Modell gegen\u00fcber dem, was vorher gelebt wurde, zu ver\u00e4ndern. Diese \u00dcberpr\u00fcfung beruht auf der \u00dcberzeugung und Sichtweise, dass es f\u00fcr das Kind besser ist, ein Betreuungsverh\u00e4ltnis zwischen den Eltern zu \u00e4ndern, damit der regelm\u00e4ssige pers\u00f6nliche Kontakt zum Kind sichergestellt ist. Das ist der Hintergrund, einige von Ihnen haben es gesagt: Es ist heute bei den Gerichten sehr unterschiedlich, aber es gibt immer noch eine Tendenz, bisherige Betreuungsverh\u00e4ltnisse einfach weiterzuf\u00fchren, indem man sagt, dass es bisher so war und dass es so bleiben soll. Aus Sicht des Kindeswohls ist es aber richtig, dass das Gericht bei der \u00dcberpr\u00fcfung des k\u00fcnftigen Betreuungsmodells ber\u00fccksichtigt, dass eben regelm\u00e4ssige pers\u00f6nliche Beziehungen zu beiden Elternteilen sehr wichtig sind.</p>\n<p>Deshalb haben Sie die Bestimmungen eingef\u00fcgt, mit denen verlangt wird, dass das ber\u00fccksichtigt werden soll, und vorgesehen, dass eine alternierende Obhut gepr\u00fcft wird. Es wird nichts vorgeschrieben, aber eine alternierende Obhut soll gepr\u00fcft werden. Man kann sagen, dass das Gericht das auf Antrag eines Elternteils oder auf Antrag des Kindes schon heute macht. Aber diese Bestimmungen bringen zum Ausdruck, dass die Beziehung zwischen Eltern und Kind nach einer Scheidung nicht mehr die gleiche ist und dass das Kindeswohl auch unter diesem Aspekt noch einmal anzuschauen ist.</p>\n<p>Der Bundesrat hat die beiden Abs\u00e4tze, die Sie eingef\u00fcgt haben, bereits letztes Mal unterst\u00fctzt; er tut es noch immer. Wenn Sie in den letzten Tagen wieder Briefe von M\u00fcttern und Briefe von V\u00e4tern bekommen haben - solche haben Sie wie bei dieser Vorlage auch bei jener zur gemeinsamen elterlichen Sorge immer wieder bekommen -, bitte ich Sie, sich einfach vor Augen zu halten, dass der Gesetzgeber sich f\u00fcr das Wohl des Kindes einsetzen muss. Er macht die Gesetze nicht f\u00fcr die M\u00fctter oder f\u00fcr die V\u00e4ter, aber auch nicht gegen die M\u00fctter oder gegen die V\u00e4ter; er macht sie f\u00fcr die Kinder. Was Sie letztes Mal beschlossen haben, ist f\u00fcr die Kinder.</p>\n<p>Ich bitte Sie, die Kommissionsmehrheit zu unterst\u00fctzen und an Ihrem Beschluss festzuhalten. [PAGE 190] </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20150316","MeetingVerbalixOid":2582,"IdSession":"4917","SpeakerFirstName":"Simonetta","SpeakerLastName":"Sommaruga","SpeakerFullName":"Sommaruga Simonetta","SpeakerFunction":"BPR-F","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":8,"Start":"\/Date(1426520484307)\/","End":"\/Date(1426520718673)\/","Function":"BPR-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1758882199037)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1426520484307+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1426520718673+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178752L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178752L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178752L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178752L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178752L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"178752","Language":"DE","IdSubject":"32243","VoteId":null,"PersonNumber":3914,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Il faut rejeter la proposition de la minorit\u00e9 Hefti pour deux raisons. La premi\u00e8re, c'est l'argument qu'on entend dans ce d\u00e9bat selon lequel l'article 298 alin\u00e9a 2bis tel que le propose la majorit\u00e9 de la commission serait une disposition inutile, qui aurait uniquement un int\u00e9r\u00eat d'ordre p\u00e9dagogique puisqu'elle se bornerait \u00e0 rappeler au juge ses devoirs lorsqu'il doit statuer. Dans ce cas, si cette disposition a uniquement un int\u00e9r\u00eat d'ordre p\u00e9dagogique, non seulement il est difficile de comprendre pourquoi on s'y oppose, mais de surcro\u00eet je pense qu'il est utilement p\u00e9dagogique de rappeler que le juge doit examiner s\u00e9rieusement la question de la garde altern\u00e9e.</p>\n<p>Deuxi\u00e8mement, il y a la question de fond. Aujourd'hui, tout le droit suisse va dans le sens de l'\u00e9galit\u00e9; il va dans le sens de l'\u00e9galit\u00e9 entre les parents, et il va dans le sens d'une r\u00e9flexion tr\u00e8s simple: un enfant, quels que soient les conflits qui puissent exister entre ses parents, doit se voir reconna\u00eetre le droit de conserver des relations personnelles \u00e9gales avec son papa et avec sa maman. Cette consid\u00e9ration l'emporte sur tout le reste. Nous devons r\u00e9affirmer ce principe chaque fois que nous en avons l'occasion.</p>\n<p>Dans le m\u00eame temps, nous ne pouvons pas ignorer que, mis \u00e0 part les questions de droit de garde, dans le cadre d'une proc\u00e9dure de divorce, un certain nombre d'int\u00e9r\u00eats financiers sont en jeu. Ces int\u00e9r\u00eats financiers sont de la responsabilit\u00e9 du juge.</p>\n<p>Il y a s\u00fbrement un certain nombre de pratiques des tribunaux qui doivent \u00e9voluer, mais le l\u00e9gislateur doit affirmer sans cesse les principes. Ces principes ont des avantages et des inconv\u00e9nients. En l'occurrence, peut-\u00eatre que ces principes peuvent avoir un certain nombre d'inconv\u00e9nients, au d\u00e9triment de la m\u00e8re, dans le cadre de la conduite de la proc\u00e9dure de divorce. Il faut l'assumer, ce sont les cons\u00e9quences de l'\u00e9galit\u00e9. Il revient au juge, auquel notre Code civil donne toutes les comp\u00e9tences pour le faire, de veiller \u00e0 ce que personne ne soit l\u00e9s\u00e9 dans le cadre d'un proc\u00e8s en divorce, tout en consid\u00e9rant que l'int\u00e9r\u00eat de l'enfant \u00e0 avoir des relations \u00e9gales avec son papa et sa maman doit \u00eatre plac\u00e9 avant tous les autres int\u00e9r\u00eats.</p>\n<p>C'est dans ce sens que je vous invite \u00e0 soutenir la proposition tr\u00e8s claire de la majorit\u00e9 de notre commission.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20150316","MeetingVerbalixOid":2582,"IdSession":"4917","SpeakerFirstName":"Robert","SpeakerLastName":"Cramer","SpeakerFullName":"Cramer Robert","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1426520261623)\/","End":"\/Date(1426520461627)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1758882199037)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1426520261623+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1426520461627+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178753L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178753L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178753L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178753L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178753L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"178753","Language":"DE","IdSubject":"32243","VoteId":null,"PersonNumber":477,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich m\u00f6chte mich nur ganz kurz melden, nachdem Kollege Stadler all jene Punkte aufgelistet hat, die auch mich dazu f\u00fchren, Sie zu bitten, an unserem Beschluss festzuhalten.</p>\n<p>Ich habe geh\u00f6rt, hier werde durch die Bestimmung, die wir eingef\u00fcgt haben, einfach eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ausgedr\u00fcckt. Es ist davon die Rede gewesen, dass das ja nur bescheidene Differenzen seien. Wenn ich aber die Post, die wir bekommen haben, anschaue, muss ich feststellen, dass bei dieser Frage die Emotionen offenbar doch hochgehen; jedenfalls l\u00e4sst mich das aufhorchen. Ich muss Ihnen einfach sagen, dass wir die genau gleiche Debatte gef\u00fchrt haben, als es um die gemeinsame Sorge ging: Diejenigen, die dagegen waren, sind nun auch gegen diese Bestimmung, die wir eingef\u00fcgt haben. Tatsache ist aber, dass das erste Gesch\u00e4ft \u00fcber die B\u00fchne gegangen ist. Wir haben in der Kommission, als wir diesen Artikel diskutierten, auch ganz klar gesagt, dass unsere Variante aus unserer Sicht eine der Folgen der gemeinsamen Sorge sei, welche durch das Parlament beschlossen worden ist. Wir sagen das auch deshalb, weil es in der Realit\u00e4t halt eben immer noch so ist - Herr Stadler hat das zu Recht ausgef\u00fchrt -: Es ist leider noch nicht bei allen Gerichten angekommen, wie sich die Rechtslage heute ver\u00e4ndert hat.</p>\n<p>Ich bitte Sie, hier gem\u00e4ss Mehrheit am Beschluss unseres Rates festzuhalten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20150316","MeetingVerbalixOid":2582,"IdSession":"4917","SpeakerFirstName":"Claude","SpeakerLastName":"Janiak","SpeakerFullName":"Janiak Claude","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":13,"CantonName":"Basel-Landschaft","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1426520173190)\/","End":"\/Date(1426520261623)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1758882199037)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1426520173190+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1426520261623+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178754L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178754L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178754L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178754L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178754L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"178754","Language":"DE","IdSubject":"32243","VoteId":null,"PersonNumber":1148,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Aujourd'hui, nous avan\u00e7ons avec beaucoup de succ\u00e8s dans les r\u00e9formes du droit de la famille. Ces avanc\u00e9es, que nous r\u00e9alisons depuis quelques ann\u00e9es sous la responsabilit\u00e9 de Madame la conseill\u00e8re f\u00e9d\u00e9rale Sommaruga, ont deux objectifs. Le premier est de parier sur la confiance, \u00e0 savoir que le p\u00e8re et la m\u00e8re sont responsables de l'enfant. Le deuxi\u00e8me est de placer l'enfant au centre de notre processus, que ce soit avec l'autorit\u00e9 parentale conjointe ou avec la r\u00e9forme de l'entretien de l'enfant, que nous discutons aujourd'hui. Je crois que nous avons d\u00e9montr\u00e9 une certaine efficacit\u00e9 et une envie de faire en sorte que notre arsenal juridique corresponde d\u00e9sormais aux pratiques actuelles.</p>\n<p>En fait, la divergence qui demeure aujourd'hui n'est pas la plus importante. Je n'aimerais pas, et je trouverais dommage, qu'en fin de proc\u00e9dure on en revienne \u00e0 des d\u00e9bats de fond. Qu'est-ce qui divise aujourd'hui le Conseil des Etats et le Conseil national? Les diff\u00e9rences sont en fait assez modestes. Madame la conseill\u00e8re f\u00e9d\u00e9rale Sommaruga l'a dit au Conseil national et redit devant la commission du Conseil des Etats: les dispositions propos\u00e9es par le Conseil des Etats n'ont quasiment aucun impact. Elles ne sont pas un enjeu fondamental dans le cadre de cette r\u00e9forme puisque le juge n'est pas li\u00e9 aux demandes des parties. Donc, au final, le juge d\u00e9terminera le type de garde.</p>\n<p>Ensuite, ce qui me fait soutenir, mais avec un certain nombre d'h\u00e9sitations, la proposition de la minorit\u00e9 Hefti, c'est qu'on a eu un certain nombre de discussions sur cette question et que le d\u00e9partement, \u00e0 notre demande, avait fait un rapport sur les diff\u00e9rentes propositions relatives \u00e0 cet article, mais jugeait que le statu quo \u00e9tait pr\u00e9f\u00e9rable.</p>\n<p>En outre, c'est que je crains qu'avec une disposition de ce type - cela a aussi \u00e9t\u00e9 dit au Conseil national -, on donne de faux espoirs aux parents: alors que le juge ne sera pas contraint d'octroyer la garde altern\u00e9e, les parents, dans une situation de s\u00e9paration, pourraient consid\u00e9rer, en raison de cet article, que la garde altern\u00e9e est un imp\u00e9ratif, un droit.</p>\n<p>Enfin, le Conseil national a accept\u00e9 le 4 mars dernier le postulat 15.3003 de la Commission des affaires juridiques du Conseil national, \"Garde altern\u00e9e. Clarification des r\u00e8gles l\u00e9gales et pistes de solutions\", que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral proposait d'accepter. Je le dis avec beaucoup d'insistance: je ne suis pas oppos\u00e9e \u00e0 la garde altern\u00e9e, au contraire, puisque je la pratique avec ma premi\u00e8re fille depuis quinze ans avec \u00e9norm\u00e9ment de succ\u00e8s. Cela marche tr\u00e8s bien. Je consid\u00e8re que c'est un mod\u00e8le qui, s'il ne fait pas le bonheur des enfants, permet en tout cas aux enfants de trouver un \u00e9quilibre entre le p\u00e8re et la m\u00e8re.</p>\n<p>Le Conseil national nous a un peu critiqu\u00e9s. En effet, il a \u00e9t\u00e9 dit dans l'autre conseil - on peut le lire dans le Bulletin officiel - que notre conseil avait un peu bricol\u00e9 cet article. Je pense que la critique est un peu exag\u00e9r\u00e9e, mais il n'emp\u00eache que le Conseil national a soulev\u00e9 un certain nombre de questions que sa commission comp\u00e9tente a int\u00e9gr\u00e9es dans le postulat pr\u00e9cit\u00e9, accept\u00e9 par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral et le Conseil national. Il aborde la probl\u00e9matique de la garde [PAGE 189] altern\u00e9e en demandant d'analyser ce qui se passe dans un jugement de divorce, ce qui se passe apr\u00e8s s'il y a garde altern\u00e9e, ce qui se passe du point de vue fiscal et des assurances sociales. Toutes ces questions restent aujourd'hui totalement ouvertes. On avance sur un terrain relativement inconnu et je pense qu'il est juste, avant d'introduire ce type d'article, d'avoir des r\u00e9ponses \u00e0 ces questions.</p>\n<p>Enfin, m\u00eame si la garde altern\u00e9e semble \u00eatre une solution tout \u00e0 fait int\u00e9ressante, je ne suis pas s\u00fbre que ce mod\u00e8le plut\u00f4t qu'un autre doive, d\u00e9j\u00e0 aujourd'hui, \u00eatre pris en consid\u00e9ration dans la loi. Je trouve que les r\u00e9formes que nous avons men\u00e9es jusqu'\u00e0 pr\u00e9sent sont vraiment de qualit\u00e9.</p>\n<p>Dans ce deuxi\u00e8me match de ping-pong entre le Conseil national et le Conseil des Etats, je vous invite \u00e0 adh\u00e9rer aux d\u00e9cisions du Conseil national et \u00e0 soutenir par cons\u00e9quent la proposition de la minorit\u00e9 Hefti.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20150316","MeetingVerbalixOid":2582,"IdSession":"4917","SpeakerFirstName":"G\u00e9raldine","SpeakerLastName":"Savary","SpeakerFullName":"Savary G\u00e9raldine","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1426519879897)\/","End":"\/Date(1426520173190)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1758882199037)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1426519879897+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1426520173190+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178755L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178755L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178755L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178755L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178755L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"178755","Language":"DE","IdSubject":"32243","VoteId":null,"PersonNumber":4033,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich spreche zu den n\u00e4mlichen Artikeln wie meine beiden Vorredner. Als Ausgangspunkt scheinen mir zwei Dinge besonders wichtig. Es geht hier um das Sorge- bzw. Unterhaltsrecht von Eltern, die sich nicht einigen k\u00f6nnen. Und wir sollten auch beim Kindesunterhalt das Prinzip der gemeinsamen Sorge umsetzen.</p>\n<p>Im Nationalrat gab es zur Ablehnung des Beschlusses des St\u00e4nderates etwa die folgenden Begr\u00fcndungen:</p>\n<p>1. Was der St\u00e4nderat ins Gesetz schreiben wolle, sei eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, denn es gelte die Offizialmaxime. Betroffene berichten uns allerdings, mit dieser Selbstverst\u00e4ndlichkeit sei es nicht immer so. An den Gerichten w\u00fcrden in nicht wenigen F\u00e4llen traditionelle Beziehungsbilder vorherrschen, die in die Richtung gingen, die Obhut entweder der Mutter oder dem Vater zuzuordnen und dabei vom Prinzip \"Betreuungsverh\u00e4ltnis vor der Scheidung gleich Betreuungsverh\u00e4ltnis nach der Scheidung\" auszugehen. Martin Widrig von der Rechtswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Uni Freiburg schreibt denn auch dazu: \"Trotz Sorgerechtsrevision ist es nach wie vor eine Tatsache, dass es Gerichte und Beh\u00f6rden gibt, welche die Pr\u00fcfung der M\u00f6glichkeit einer alternierenden Obhut auf Antrag unterlassen oder mit einer pauschalen Begr\u00fcndung abweisen.\"</p>\n<p>2. Es sei ein Nachteil, dass mit dem Beschluss des St\u00e4nderates in keiner Weise die Pflicht der Beh\u00f6rden verbunden w\u00e4re, gleiche Betreuungsverh\u00e4ltnisse anzuordnen. Diese Argumentation geht, meine ich, am Willen unserer Kommission und an der bisherigen Diskussion in unserem Rat vorbei. Es war nie die Rede davon, eine alternierende Obhut m\u00fcsse genau im Verh\u00e4ltnis 50 zu 50 Prozent ausgesprochen werden, im Gegenteil: Die Formulierung meint, die Gerichte h\u00e4tten in Ber\u00fccksichtigung des Rechts des Kindes auf eine regelm\u00e4ssige pers\u00f6nliche Beziehung zu beiden Elternteilen im Sinne des Kindeswohls auch die M\u00f6glichkeit einer alternierenden Obhut zu pr\u00fcfen, wenn ein Elternteil oder das Kind das verlangt. Nur eine Pr\u00fcfung soll verlangt werden, nicht der sich daraus ergebende Entscheid. Das Modell der alternierenden Obhut kann dabei verschiedene Formen annehmen und ist keine mathematische Formel. </p>\n<p>3. Es sei unrichtig, eine Betreuungsform, n\u00e4mlich die alternierende Obhut, im Gesetz explizit zu nennen. Bei Lichte betrachtet, gibt es aber gar nicht viele Betreuungsformen; es gibt in Kombination mit dem Besuchsrecht im Wesentlichen die alleinige Obhut, von der das Gesetz traditionellerweise ausgeht, und die alternierende Obhut bzw. Variationen dieser beiden, was mich zum ersten Punkt zur\u00fcckbringt. </p>\n<p>4. Die nur unklar ausgesprochene Begr\u00fcndung, gewisse V\u00e4ter w\u00fcrden eine alternierende Obhut nur wollen, um ihre finanziellen Verpflichtungen zu reduzieren, liegt auf einem Diskussionsniveau, das wir nicht betreten sollten, denn schliesslich liesse sich dieses Argument auch umkehren.</p>\n<p>Es soll um das Wohl des Kindes gehen, um nichts anderes. Zusammen mit der Mehrheit der Kommission bitte ich Sie entsprechend, der Mehrheit zuzustimmen und am Beschluss unseres Rates festzuhalten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20150316","MeetingVerbalixOid":2582,"IdSession":"4917","SpeakerFirstName":"Markus","SpeakerLastName":"Stadler","SpeakerFullName":"Stadler Markus","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":4,"CantonName":"Uri","CantonAbbreviation":"UR","ParlGroupName":"Gr\u00fcnliberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1426519634073)\/","End":"\/Date(1426519879897)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1758882199037)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1426519634073+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1426519879897+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178756L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178756L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178756L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178756L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178756L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"178756","Language":"DE","IdSubject":"32243","VoteId":null,"PersonNumber":4139,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>F\u00fcr eine zahlenm\u00e4ssig kleine Minderheit, die aus Kollegin Savary und mir besteht, beantrage ich Ihnen, dem Nationalrat zu folgen, und zwar bei allen vier Differenzen - der Kommissionspr\u00e4sident hat ja schon ausgef\u00fchrt, dass die Bestimmungen zusammengeh\u00f6ren und zusammen behandelt werden k\u00f6nnen. Ich werde auch nur einmal sprechen.</p>\n<p>Der Nationalrat hat diese Bestimmungen mit 109 zu 72 bzw. 110 zu 73 Stimmen gestrichen. Da wir sie ganz ohne weitere Diskussionen in den Text aufgenommen haben, m\u00f6chte ich doch meine Kehrtwendung begr\u00fcnden. Im Nationalrat ist zu Recht darauf hingewiesen worden, dass das, was wir mit unserer L\u00f6sung wollen, vom Richter auch dann zu pr\u00fcfen ist, wenn wir unsere L\u00f6sung weglassen; dies, weil die Gerichte in dieser Materie der Offizialmaxime verpflichtet sind. Der Richter hat das zu pr\u00fcfen, ob wir es gem\u00e4ss unserer Fassung im Gesetz haben oder gem\u00e4ss Nationalrat weglassen. Es ist also nicht so, dass der Nationalrat das Handlungsfeld [PAGE 188] der Gerichte einschr\u00e4nkt. Man ist fast versucht zu sagen: im Gegenteil. Darauf ist im Nationalrat auch hingewiesen worden.</p>\n<p>Man k\u00f6nnte sagen, dass wir mit unserer st\u00e4nder\u00e4tlichen Fassung den Richter in eine bestimmte Richtung lenken m\u00f6chten. Das w\u00e4re deshalb falsch, weil diese eine Richtung nicht unbedingt und vor allem nicht immer dem Kindeswohl entsprechen muss. Und dies, das Wohl des Kindes, hat im Zentrum der richterlichen \u00dcberlegungen zu stehen - nichts anderes. Wenn es das Kindeswohl gebietet, wird der Richter die gemeinsame Obhut anordnen. Wenn die Eltern diese wollen - und das wird immer \u00f6fter der Fall sein -, dann wird sich der Richter nicht grundlos dar\u00fcber hinwegsetzen, es sei denn, es w\u00e4re eben zum Wohl des Kindes. Wo sie hingegen problematisch ist, also nicht zum Wohl des Kindes ist, da soll der Richter oder die Richterin davon absehen. Problematisch und damit allenfalls nicht dem Kindeswohl dienlich kann die gemeinsame Obhut z. B. wegen des Weges sein, der zwischen den Wohnungen der beiden Elternteile zur\u00fcckgelegt werden muss, allenfalls auch wegen bestimmter Berufe, die die Elternteile aus\u00fcben. Schliesslich hat man es auch manchmal mit Elternteilen zu tun, die eine problematische Pers\u00f6nlichkeit aufweisen - das gibt es; vielleicht war ja gerade das der Grund f\u00fcr eine Trennung.</p>\n<p>Haben wir doch Vertrauen in unsere Richterinnen und Richter, dass sie ihre Aufgabe gewissenhaft ausf\u00fchren, dass sie nicht Vorurteile sprechen, sondern abw\u00e4gen, pr\u00fcfen und dann entscheiden. Haben wir Vertrauen, dass die Richterinnen und Richter, die, wie wir auch, Kinder unserer Zeit und damit unseres Zeitgeistes sind, diesem Rechnung tragen k\u00f6nnen, weil sie ja dank der Offizialmaxime diesbez\u00fcglich keine Schranken haben und ausdr\u00fccklich dazu befugt sind!</p>\n<p>Ich bitte Sie daher, der Minderheit zuzustimmen und diese Differenz auszur\u00e4umen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20150316","MeetingVerbalixOid":2582,"IdSession":"4917","SpeakerFirstName":"Thomas","SpeakerLastName":"Hefti","SpeakerFullName":"Hefti Thomas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":8,"CantonName":"Glarus","CantonAbbreviation":"GL","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1426519396273)\/","End":"\/Date(1426519624553)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1758882199037)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1426519396273+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1426519624553+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178757L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178757L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178757L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178757L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178757L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"178757","Language":"DE","IdSubject":"32243","VoteId":null,"PersonNumber":4055,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Bis auf eine Frage wurden durch den Nationalrat alle Differenzen ausger\u00e4umt. Namentlich hat der Nationalrat die von uns als Zweitrat neueingebrachten Bestimmungen zur Sicherung von Vorsorgeguthaben bei Vernachl\u00e4ssigung der Unterhaltspflicht unver\u00e4ndert \u00fcbernommen.</p>\n<p>Geblieben ist zwischen den beiden R\u00e4ten eine Differenz, und zwar dar\u00fcber, was f\u00fcr Betreuungsmodelle, um die pers\u00f6nliche Beziehung des Kindes zu den geschiedenen oder in Trennung lebenden Eltern zu st\u00e4rken, in Betracht zu ziehen sind bzw. von den Gerichten und Kindesschutzbeh\u00f6rden gepr\u00fcft werden m\u00fcssen. Weil es sich jeweils um die gleichlautende Thematik handelt, f\u00e4llen wir mit dem Entscheid zu Artikel 298 Abs\u00e4tze 2bis und 2ter gleichzeitig auch einen Entscheid zu Artikel 298b Abs\u00e4tze 3bis und 3ter.</p>\n<p>Die klare Mehrheit der Kommission beantragt Ihnen, an unserem Entscheid festzuhalten. Die Minderheit Hefti will sich dem Nationalrat anschliessen. </p>\n<p>F\u00fcr die Mehrheit kann die durch den St\u00e4nderat vorgenommene Erg\u00e4nzung, wonach nebst dem klassischen Modell der alleinigen Obhut mit Besuchsrecht ein alternatives Modell mit wechselnder Obhut gepr\u00fcft wird, einen Mehrwert im Interesse des Kindeswohls darstellen. Worin soll dieser Mehrwert liegen? Er liegt einmal darin, dass damit nach der Sorgerechtsrevision die Eltern darauf hingewiesen werden, dass eine ausgepr\u00e4gte Teilhabe beider Eltern am Leben der Kinder f\u00fcr diese in der Regel vorteilhafter ist, insbesondere dann, wenn beide Elternteile damit einverstanden sind und dies auch ausdr\u00fccklich wollen. Im Interesse der Kinder m\u00fcssen sich ein Gericht und die Kindesschutzbeh\u00f6rde auch gegen den Willen eines Elternteils und auf Wunsch des Kindes selber mit der Frage der alternierenden Obhut auseinandersetzen d\u00fcrfen. Aufseiten der beiden Elternteile mag durchaus ein Interesse daran bestehen, ein bestimmtes Betreuungsmodell vorzuziehen. Der ausdr\u00fcckliche Hinweis im Gesetz auf die M\u00f6glichkeit der alternierenden Betreuung soll aber nicht mehr erreichen, als eine Organisation des Familienalltags im Interesse des Kindeswohls zu erm\u00f6glichen. Dies ist umso mehr gerechtfertigt, als heute bereits vor einer Scheidung und vor einer Trennung immer mehr Eltern die Betreuung ihrer Kinder untereinander aufteilen.</p>\n<p>Deshalb beantragt Ihnen die Mehrheit, an der Fassung gem\u00e4ss St\u00e4nderat festzuhalten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20150316","MeetingVerbalixOid":2582,"IdSession":"4917","SpeakerFirstName":"Stefan","SpeakerLastName":"Engler","SpeakerFullName":"Engler Stefan","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":18,"CantonName":"Graub\u00fcnden","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Fraktion CVP-EVP","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1426519188910)\/","End":"\/Date(1426519381810)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1758882199020)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1426519188910+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1426519381810+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178758L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178758L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178758L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178758L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=178758L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"178758","Language":"DE","IdSubject":"32243","VoteId":null,"PersonNumber":3916,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Schweizerisches Zivilgesetzbuch (Kindesunterhalt)</b></p>\n<p><b>Code civil suisse (Entretien de l'enfant)</b></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 298 Abs. 2bis, 2ter; 298b Abs. 3bis, 3ter</b></p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit</i></p>\n<p>Festhalten</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit</i></p>\n<p>(Hefti, Savary)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 298 al. 2bis, 2ter; 298b al. 3bis, 3ter</b></p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>Maintenir</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Hefti, Savary)</p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil national</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20150316","MeetingVerbalixOid":2582,"IdSession":"4917","SpeakerFirstName":"Claude","SpeakerLastName":"H\u00eache","SpeakerFullName":"H\u00eache Claude","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":26,"CantonName":"Jura","CantonAbbreviation":"JU","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1426519174393)\/","End":"\/Date(1426519188910)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1758882199020)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1426519174393+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1426519188910+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"32243","Language":"DE","IdMeeting":"1928","VerbalixOid":460680,"SortOrder":2,"Modified":"\/Date(1758882199020)\/"}}