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Wir haben die Situation, dass es in nichtintakten Ehen Alimentenzahlungen gibt; es gibt m\u00fcndige Kinder, die sich bereits oder noch in einer Ausbildung befinden, und es gibt unm\u00fcndige Kinder. Dem allem versucht die Alimentenbesteuerung gerecht zu werden. Wenn Sie beispielsweise bereits m\u00fcndige Kinder haben, die Alimente beziehen, m\u00fcssten die Kinder das eigentlich als Einnahme besteuern, denn sie sind ja m\u00fcndig und im Erwerbsleben; gleichzeitig kann wieder ein Abzug vorgenommen werden. Dies ist nur ein Beispiel f\u00fcr die Komplexit\u00e4t, die wir hier haben. </p>\n<p>Es ist tats\u00e4chlich so, dass hier - wie bei vielen anderen Steuertatbest\u00e4nden - gewisse Ungerechtigkeiten entstehen k\u00f6nnen. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Getrenntlebenden Eltern sind h\u00f6here Steuerabz\u00fcge m\u00f6glich als Eltern in intakten Ehen. Das ist etwas, was allenfalls st\u00f6rend ist. Das wird ja auch angemahnt. Rechtfertigen l\u00e4sst sich diese Bevorzugung allenfalls dadurch, dass getrenntlebende Eltern in schwierigeren finanziellen Situationen sind - nur schon deshalb, weil sie beispielsweise zwei Wohnungen brauchen.</p>\n<p>Sie ersehen daraus: Man kann wahrscheinlich mit dem Gesetz nicht jeder dieser verschiedenen und sehr komplexen Familiensituationen gerecht werden. Wir haben die verschiedensten Formen von Familien, von Ehen, von getrenntlebenden Ehepartnern, von bereits m\u00fcndigen oder noch nicht m\u00fcndigen Kindern, die wieder in neuen Gemeinschaften leben. Sie k\u00f6nnen einfach mit einem Steuergesetz nicht allen dieser komplexen Situationen gerecht werden. Die Forderung der Motion k\u00f6nnen wir wahrscheinlich so nicht erf\u00fcllen.</p>\n<p>Wir haben aber bei der Beantwortung der Interpellation Feri Yvonne 16.3307 darauf hingewiesen, dass wir pr\u00fcfen, wie allenfalls durch eine Gesetzesrevision Einzelf\u00e4llen besser Rechnung getragen werden kann. Wir sind durchaus der Meinung - da deckt sich unsere Haltung mit derjenigen des Motion\u00e4rs -, dass es gewisse F\u00e4lle gibt, in denen noch eine Verbesserung m\u00f6glich ist. Wir meinen aber nicht, dass wir diese Frage generell mit einer Revision anpacken werden, weil Sie, je nachdem, wo Sie die Grenze setzen, neue Ungerechtigkeiten schaffen. Wir m\u00f6chten einen anderen Weg gehen und pr\u00fcfen, wie in Einzelf\u00e4llen der speziellen Situation besser Rechnung getragen werden kann. Wir haben das in der Beantwortung dieser Interpellation ausf\u00fchrlich dargelegt. Wir m\u00f6chten eigentlich gerne diesen Weg gehen.</p>\n<p>Ich bitte Sie, die Motion, die das Problem mit einer generelleren Gesetzesrevision angehen will, abzulehnen und uns den Weg, den wir mit dieser Einzelfallpr\u00fcfung angek\u00fcndigt haben, gehen zu lassen, damit wir dieser Situation eher gerecht werden k\u00f6nnen.</p>\n<p>Es ist aber eine Situation, die komplex ist, mit dieser Konstellation von Alimentenzahlungen bei verschiedensten Familientypen. In diesen Bereichen l\u00e4sst sich wahrscheinlich nicht alles einfach l\u00f6sen. Wir glauben aber, dass wir eine L\u00f6sung haben, die in sich durchaus Sinn macht, die sich auch bew\u00e4hrt hat. Wir m\u00f6chten den Weg gehen, dass wir die H\u00e4rtef\u00e4lle im Einzelfall pr\u00fcfen und dann dort allenfalls eine Korrektur vornehmen. Wenn wir die ganze Masse hier bewegen, f\u00fchrt dies wahrscheinlich zu neuen Fragen, zu neuen Ungerechtigkeiten, wie man das auch immer sieht. Die Komplexit\u00e4t der Familienkonstellationen nimmt eher zu als ab.</p>\n<p>Wir beantragen Ihnen, die Motion abzulehnen und darauf zu warten, welche L\u00f6sungen wir finden, damit den Einzelf\u00e4llen besser Rechnung getragen werden kann.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20170228","MeetingVerbalixOid":2841,"IdSession":"5007","SpeakerFirstName":"Ueli","SpeakerLastName":"Maurer","SpeakerFullName":"Maurer Ueli","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":3,"Start":"\/Date(1488278378493)\/","End":"\/Date(1488278649603)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1528797490643)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1488278378493+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1488278649603+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=210929L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=210929L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=210929L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=210929L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=210929L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"210929","Language":"DE","IdSubject":"39282","VoteId":null,"PersonNumber":305,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Tout d'abord, je remercie le Conseil f\u00e9d\u00e9ral de sa r\u00e9ponse circonstanci\u00e9e.</p>\n<p>Vous l'avez lu, le probl\u00e8me concerne le traitement fiscal diff\u00e9rent des pensions alimentaires qui sont pay\u00e9es, d'un c\u00f4t\u00e9, pour les enfants mineurs et, de l'autre, pour les enfants majeurs aux \u00e9tudes, dans le cas des couples divorc\u00e9s. [PAGE 40] </p>\n<p>Cette question n'est pas nouvelle puisque, en 1996 - il y a donc 21 ans -, l'ancien conseiller national Jean-Claude Rennwald relevait d\u00e9j\u00e0 ce probl\u00e8me. Cette question a \u00e9t\u00e9 reprise en 2005 par Monsieur Guy Parmelin, alors conseiller national, en 2009 par Monsieur le conseiller national Adrian Amstutz, en 2014 par Monsieur le conseiller national Jacques-Andr\u00e9 Maire et, en d\u00e9cembre 2016 - vous vous en souvenez -, nous avons discut\u00e9 de l'initiative du canton de Neuch\u00e2tel 15.317, \"Fiscalit\u00e9 des familles. Adaptation de la l\u00e9gislation \u00e0 l'\u00e9volution des structures parentales\".</p>\n<p>Je f\u00e9licite le Conseil f\u00e9d\u00e9ral de sa constance parce que, depuis 1996, il a toujours la m\u00eame position: circulez, il n'y a rien \u00e0 voir! C'est-\u00e0-dire que la situation n'est pas forc\u00e9ment g\u00e9niale, mais elle est satisfaisante et ne pose pas de probl\u00e8me. Alors, je propose \u00e0 Monsieur le conseiller f\u00e9d\u00e9ral Maurer d'aller rencontrer quelques couples divorc\u00e9s et de leur demander ce qu'ils pensent de cette in\u00e9galit\u00e9 de traitement. Il sera vite \u00e9difi\u00e9 sur le m\u00e9contentement qui r\u00e8gne, notamment chez ceux qui doivent payer des pensions alimentaires pour des enfants majeurs.</p>\n<p>Les enfants, bien que majeurs d\u00e8s l'\u00e2ge de 18 ans, sont rarement ind\u00e9pendants financi\u00e8rement avant l'\u00e2ge de 20 \u00e0 25 ans, en raison de la dur\u00e9e de leur formation. Il convient de signaler que, dans mon canton, les statistiques montrent qu'un couple mari\u00e9 sur deux \u00e0 peu pr\u00e8s divorce, alors que la moyenne suisse est l\u00e9g\u00e8rement inf\u00e9rieure puisqu'elle se situe \u00e0 43 pour cent, d'apr\u00e8s ce que j'ai pu lire.</p>\n<p>Dans le cas des couples divorc\u00e9s, le changement soudain dans la fa\u00e7on de prendre en compte fiscalement le versement des pensions alimentaires lorsqu'un enfant devient majeur p\u00e9nalise consid\u00e9rablement le d\u00e9biteur desdites contributions. Cette nouvelle situation g\u00e9n\u00e8re de nombreux probl\u00e8mes, notamment financiers, qui peuvent conduire le d\u00e9biteur des pensions alimentaires, g\u00e9n\u00e9ralement le p\u00e8re, \u00e0 ne plus payer lesdites pensions.</p>\n<p>C'est la raison pour laquelle j'ai propos\u00e9 de chercher une solution pour harmoniser la question de la d\u00e9ductibilit\u00e9 des pensions vers\u00e9es pour des enfants mineurs et pour des enfants majeurs dans le droit fiscal f\u00e9d\u00e9ral. C'est le point 1 de la motion.</p>\n<p>Ces \u00e9volutions montrent \u00e0 l'\u00e9vidence que les structures et r\u00e9alit\u00e9s familiales sont diverses et diff\u00e9rentes du mod\u00e8le traditionnel qui pr\u00e9valait avant les ann\u00e9es 1950 et m\u00eame jusque dans les ann\u00e9es 1960, puisque, vous le savez, le mode de vie a totalement chang\u00e9. Le nombre de divorces - et c'est regrettable - a beaucoup augment\u00e9, la dur\u00e9e des \u00e9tudes a aussi augment\u00e9. Donc, les situations qui pr\u00e9valaient et les modifications qui avaient \u00e9t\u00e9 op\u00e9r\u00e9es dans ces ann\u00e9es-l\u00e0 ne sont plus du tout d'actualit\u00e9.</p>\n<p>Il y a donc non seulement une in\u00e9galit\u00e9 de traitement entre les parents divorc\u00e9s qui ont des enfants mineurs et ceux qui ont des enfants majeurs en formation - c'est la premi\u00e8re in\u00e9galit\u00e9 -, mais il y a aussi une autre in\u00e9galit\u00e9 de traitement, cette fois entre les couples mari\u00e9s et les parents divorc\u00e9s, puisque les couples mari\u00e9s ne peuvent faire valoir que la d\u00e9duction pour enfant, ce qui n'est pas le cas des couples divorc\u00e9s.</p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, dans sa r\u00e9ponse, convient toutefois que cet avantage pour les couples divorc\u00e9s est compens\u00e9 en quelque sorte par les co\u00fbts suppl\u00e9mentaires occasionn\u00e9s par un divorce - notamment le fait de devoir avoir deux appartements, par exemple. Donc, il estime que cela ne pose pas de gros probl\u00e8mes.</p>\n<p>Il n'emp\u00eache, ces questions d'in\u00e9galit\u00e9 de traitement entre couples mari\u00e9s et divorc\u00e9s doivent \u00eatre examin\u00e9es et r\u00e9gl\u00e9es. C'est la raison pour laquelle je demande, au point 2 de ma motion, d'\"harmoniser au mieux le r\u00e9gime des d\u00e9ductions pour enfant entre les couples mari\u00e9s et divorc\u00e9s\".</p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral propose de rejeter la motion - cela a \u00e9t\u00e9 rappel\u00e9 par le pr\u00e9sident -, vous l'avez lu, car la situation actuelle lui para\u00eet satisfaisante. Mais il rel\u00e8ve par ailleurs que l'Administration f\u00e9d\u00e9rale des contributions examinera comment prendre en compte cette situation et s'il convient de simplifier et d'harmoniser les bar\u00e8mes et les conditions d'octroi des d\u00e9ductions li\u00e9es aux enfants.</p>\n<p>Dans ces circonstances, je ne comprends pas pourquoi, d'un c\u00f4t\u00e9, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral refuse la motion et, de l'autre, il dit qu'il est pr\u00eat \u00e0 examiner ces questions. En acceptant la motion, il aurait tout \u00e0 fait pu examiner aussi ces questions.</p>\n<p>C'est la raison pour laquelle je vous demande d'adopter la motion.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20170228","MeetingVerbalixOid":2841,"IdSession":"5007","SpeakerFirstName":"Didier","SpeakerLastName":"Berberat","SpeakerFullName":"Berberat Didier","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":24,"CantonName":"Neuenburg","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1488278108133)\/","End":"\/Date(1488278378493)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1528797490643)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1488278108133+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1488278378493+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"39282","Language":"DE","IdMeeting":"3898","VerbalixOid":514741,"SortOrder":11,"Modified":"\/Date(1528797490643)\/"}}