{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=40486L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=40486L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=3950L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=3950L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=3950L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=3950L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"3950","Language":"DE","MeetingNumber":8,"IdSession":5009,"SessionNumber":9,"SessionName":"Sommersession 2017","Council":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CouncilAbbreviation":"SR","Date":"\/Date(1497312000000)\/","Begin":"0815","Modified":"\/Date(1498469064467)\/","LegislativePeriodNumber":50,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Achte Sitzung","SortOrder":8,"Location":"S"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20173104,IdSubject=40486L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20173104,IdSubject=40486L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20173104,IdSubject=40486L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20173104,IdSubject=40486L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"40486","BusinessNumber":20173104,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3104","Title":"Saudi-Arabien, Jemen und die Schweiz. 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Sie beantragt Diskussion. - Dem wird nicht opponiert.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20170613","MeetingVerbalixOid":2893,"IdSession":"5009","SpeakerFirstName":"Ivo","SpeakerLastName":"Bischofberger","SpeakerFullName":"Bischofberger Ivo","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":16,"CantonName":"Appenzell I.-Rh.","CantonAbbreviation":"AI","ParlGroupName":"CVP-Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1497342987723)\/","End":"\/Date(1497343011853)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1513022520280)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1497342987723+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1497343011853+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=217281L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=217281L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=217281L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=217281L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=217281L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"217281","Language":"DE","IdSubject":"40486","VoteId":null,"PersonNumber":466,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich danke dem Bundesrat f\u00fcr die Beantwortung meiner Fragen, vor allem aber Ihnen, Herr Burkhalter, f\u00fcr Ihr Engagement zugunsten der jemenitischen Zivilbev\u00f6lkerung. Ich habe Ihre Rede gelesen, die Sie an der Geberkonferenz f\u00fcr Jemen gehalten haben, und sie hat mich beeindruckt.</p>\n<p>Wenn ich mit den Antworten des Bundesrates trotzdem nur teilweise zufrieden bin, dann wegen folgender Punkte: Wie Sie alle wissen, ist die Lage f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung in Jemen katastrophal und verschlechtert sich t\u00e4glich. Von den 27 Millionen Jemenitinnen und Jemeniten sind nach den Jahren des Krieges etwa zwei Drittel auf humanit\u00e4re Hilfe angewiesen, 17 Millionen sind unmittelbar vom Hunger bedroht. Unterdessen tobt auch noch die Cholera.</p>\n<p>Sie alle haben den Besuch des US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump in Saudi-Arabien mitverfolgt. Er hat weitere Waffen f\u00fcr Betr\u00e4ge in Milliardenh\u00f6he zugesagt, was den Krieg nat\u00fcrlich zus\u00e4tzlich alimentieren wird. Das geht uns nur schon als humanit\u00e4re Wesen etwas an. Ganz besonders stossend aber ist - und das muss uns etwas angehen -, dass an der amerikanischen Waffenproduktion zum Teil auch unsere Nationalbank beteiligt ist. Die Schweiz profitiert damit vom uns\u00e4glichen Leid der Zivilbev\u00f6lkerung in Jemen, und zwar auf unertr\u00e4gliche Art und Weise.</p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus - und das macht mir auch Sorgen - schw\u00e4cht es das Engagement der Schweiz als neutrale Vermittlerin dort in diesen Konflikten. Mit der Einberufung der Geberkonferenz f\u00fcr Jemen hat sich, wie ich schon gesagt habe, der Bundesrat, insbesondere Herr Burkhalter, engagiert: Er hat ausdr\u00fccklich f\u00fcr Solidarit\u00e4t mit der jemenitischen Bev\u00f6lkerung geworben und sich in einem Appell f\u00fcr die Einhaltung des internationalen humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechts, f\u00fcr einen Kampfunterbruch und f\u00fcr den Frieden starkgemacht. Das ist genau das, was sinnvoll und richtig ist! Ich unterst\u00fctze dieses Engagement voll und ganz und danke dem Bundesrat daf\u00fcr. Wenn aber unsere eigene Zentralbank an den Gr\u00e4ueln in Jemen indirekt mitverdient, dann schw\u00e4cht das die Position der Schweiz als humanit\u00e4res und neutrales Land. </p>\n<p>Ich bitte Sie deshalb, Herr Bundesrat, dringend, im Bundesrat darauf hinzuwirken, dass bei den regelm\u00e4ssigen Gespr\u00e4chen, die ja zwischen dem Bundesrat und der Nationalbank stattfinden, dieser klipp und klar mitgeteilt wird, dass wir diese Beteiligung nicht w\u00fcnschen. Die Nationalbank kann sich nicht immer auf eine sogenannt unpolitische Position zur\u00fcckziehen, aber dann hochpolitische Beteiligungen eingehen. Das geht so nicht, weil das f\u00fcr die Schweiz sehr sch\u00e4dlich ist. Das wollte ich Ihnen wirklich mit Dringlichkeit mitgeben. Sobald das international ein Thema wird - und das wird es, denn alle gucken auf den starken Franken; Trump ist ja bereits daran zu sagen, das sei manipuliert - und vermehrt im \u00f6ffentlichen Rahmen diskutiert wird, wird es brandgef\u00e4hrlich und sch\u00e4digend f\u00fcr die Schweiz.</p>\n<p>Der Bundesrat schreibt in seiner Antwort zur unbefriedigenden Menschenrechtssituation in Saudi-Arabien weiter, dass er regelm\u00e4ssige politische Konsultationen mit diesem Land f\u00fchre. Das finde ich auch wichtig. Ich habe nachgeguckt: Der letzte Dialog war vor anderthalb Jahren. Vielleicht k\u00f6nnte man die Kadenz ein bisschen erh\u00f6hen. Sie wissen besser als ich, dass dort doch ein Brandherd ist; Saudi-Arabien ist da stark im Fokus.</p>\n<p>Ein letzter Punkt, der mir auch ein Anliegen ist: Sie wissen ja, dass der saudi-arabische Blogger Raif Badawi seit Jahren wegen eines angeblichen Vergehens inhaftiert ist. Sein angebliches Vergehen war, eine zutiefst humanistische Botschaft der Toleranz gegen\u00fcber Andersgl\u00e4ubigen und Nichtgl\u00e4ubigen formuliert zu haben. Er hat Muslime, Christen, Juden und Nichtgl\u00e4ubige als gleichwertige Menschen bezeichnet und ist daf\u00fcr ins Gef\u00e4ngnis gekommen und ausgepeitscht worden. Ich weiss, der Bundesrat beobachtet die Situation. Trotzdem w\u00fcnschte ich mir ein etwas aktiveres Vorgehen. Es scheint mir ein ganz zentrales Symbol f\u00fcr den Umgang mit Menschenrechten zu sein, wie Raif Badawi wegen seiner zutiefst menschlichen Aussagen behandelt wird. </p>\n<p>In diesem Sinne finde ich es auf der einen Seite super, wie Sie sich, Herr Bundesrat, in dieser sehr schwierigen Region engagieren, aber auf der anderen Seite sollten Sie zusammen mit dem Gesamtbundesrat mit unserer Nationalbank mal Klartext reden. [PAGE 472] </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20170613","MeetingVerbalixOid":2893,"IdSession":"5009","SpeakerFirstName":"Anita","SpeakerLastName":"Fetz","SpeakerFullName":"Fetz Anita","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":12,"CantonName":"Basel-Stadt","CantonAbbreviation":"BS","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1497343011853)\/","End":"\/Date(1497343405370)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1513022520280)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1497343011853+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1497343405370+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=217295L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=217295L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=217295L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=217295L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=217295L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"217295","Language":"DE","IdSubject":"40486","VoteId":null,"PersonNumber":1116,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Je remercie Madame Fetz de me dire \"klipp und klar\", ce que je dois transmettre au Conseil f\u00e9d\u00e9ral. Je ne me manquerai pas de le faire, bien que je garde ma totale ind\u00e9pendance - je sais que cela \u00e9nerve de temps \u00e0 autre, mais c'est ainsi. Je transmettrai bien que je connaisse d\u00e9j\u00e0 la r\u00e9ponse: la Banque nationale suisse \u00e9tant ind\u00e9pendante, l'influence du Conseil f\u00e9d\u00e9ral se limitera \u00e0 un \u00e9ventuel dialogue s'inscrivant dans le cadre de rencontres p\u00e9riodiques entre la D\u00e9l\u00e9gation du Conseil f\u00e9d\u00e9ral pour la politique \u00e9conomique et le directoire de la Banque nationale. Les discussions entre la d\u00e9l\u00e9gation du Conseil f\u00e9d\u00e9ral et le directoire de la Banque nationale ont lieu \u00e0 intervalles plus r\u00e9guliers que les consultations politiques entre repr\u00e9sentants de la Suisse et de l'Arabie saoudite; j'y reviendrai.</p>\n<p>Plus s\u00e9rieusement, si on r\u00e9sume votre interpellation, Madame Fetz, vous dites \"klipp und klar\" que la Suisse a, en Arabie saoudite, plus de succ\u00e8s dans la promotion \u00e9conomique que dans la promotion des droits humains. Franchement dit, vous avez raison: c'est vrai. Je crois que nous avons, depuis longtemps d'ailleurs, plus de succ\u00e8s dans la promotion \u00e9conomique que dans la promotion des droits humains. C'est valable non seulement dans la r\u00e9gion du monde dont il est question dans votre interpellation, mais \u00e9galement dans beaucoup d'autres r\u00e9gions. Les progr\u00e8s dans le domaine des droits humains, les avanc\u00e9es en mati\u00e8re de lutte contre la corruption et l'extension de l'Etat de droit, sont parfois d\u00e9cevants. Donc, actuellement, malgr\u00e9 tout ce que l'on peut faire, on constate parfois que la promotion \u00e9conomique se d\u00e9veloppe plus rapidement que la promotion des droits humains.</p>\n<p>Ce que je voudrais ajouter, c'est que je ne crois pas qu'il faille opposer la promotion \u00e9conomique et la promotion des droits humains. Il est en effet assez souvent possible de faire des progr\u00e8s dans les deux domaines en parall\u00e8le ou de faire en sorte que les progr\u00e8s r\u00e9alis\u00e9s dans un domaine permettent des avanc\u00e9es dans l'autre. Les choses ne sont pas aussi simples que cela, ce n'est pas noir ou blanc. Mais il y a des possibilit\u00e9s, on le sait, d'aborder certains dossiers en utilisant les dossiers \u00e9conomiques comme leviers. Lorsqu'elles s'intensifient, les relations \u00e9conomiques offrent des marges de manoeuvre sur les questions soci\u00e9tales.</p>\n<p>Ces marges de manoeuvre sur les questions soci\u00e9tales permettent d'initier de nouveaux dialogues. Avec certains pays, nous menons beaucoup de dialogues que nous n'aurions pas pu instaurer sans la porte d'entr\u00e9e offerte par l'\u00e9conomie. Je crois vraiment qu'il faut consid\u00e9rer les progr\u00e8s dans chaque domaine comme quelque chose qui nourrit l'autre domaine, en quelque sorte, m\u00eame si, je le r\u00e9p\u00e8te, ce n'est pas tout simple et cela ne fonctionne pas ainsi partout.</p>\n<p>J'aimerais reprendre concr\u00e8tement quelques points, notamment la question du Y\u00e9men, la probl\u00e9matique des droits humains en Arabie saoudite et en particulier le cas de Raif Badawi ainsi que, tr\u00e8s bri\u00e8vement, la situation actuelle dans cette r\u00e9gion du Golfe.</p>\n<p>S'agissant de la crise au Y\u00e9men, il faut dire qu'elle n'int\u00e9resse vraiment pas grand monde. C'est la premi\u00e8re chose qu'il faut constater. Si elle n'int\u00e9resse pas grand monde, c'est vraisemblablement parce qu'il n'y a pas beaucoup de r\u00e9fugi\u00e9s y\u00e9m\u00e9nites en dehors de la r\u00e9gion en proie au conflit. Il y a toutefois beaucoup de gens d\u00e9plac\u00e9s dans le pays et dans les r\u00e9gions toutes proches. Donc, le monde n'a pas les yeux riv\u00e9s sur le Y\u00e9men, et pourtant le pays est touch\u00e9 par une des crises humanitaires les plus graves que le monde ait connues. L'\u00e9quivalent de deux fois la population suisse est dans une situation humanitaire critique. Il y a en effet une \u00e9pid\u00e9mie de chol\u00e9ra en plus de tous les probl\u00e8mes d'eau qui sont de toute mani\u00e8re tr\u00e8s graves dans cette r\u00e9gion. Le pays conna\u00eet depuis longtemps les pires probl\u00e8mes en termes d'eau, auxquels s'ajoutent maintenant les conflits. Des probl\u00e8mes sans fin auxquels le pays est confront\u00e9 depuis assez longtemps et qui s'accentuent encore, alors que le conflit s'enlise.</p>\n<p>Il devrait donc y avoir plus d'int\u00e9r\u00eat pour ce pays, et c'est pour cela que nous avons lanc\u00e9 une op\u00e9ration avec les Nations Unies qui souhaitaient qu'un Etat membre le fasse. Avec la Su\u00e8de, la Suisse a lanc\u00e9 une op\u00e9ration de mobilisation de la communaut\u00e9 internationale sur la question du droit international humanitaire. Mais, surtout, une conf\u00e9rence a \u00e9t\u00e9 organis\u00e9e pour trouver de l'argent. Afin d'aider le Y\u00e9men sur le plan humanitaire, il faut 2,1 milliards de dollars, or, il n'y avait quasiment rien \u00e0 disposition avant la conf\u00e9rence. Gr\u00e2ce \u00e0 cette conf\u00e9rence, nous avons actuellement obtenu des promesses de dons pour un peu plus de 1,2 milliard de dollars, soit plus de la moiti\u00e9 du montant n\u00e9cessaire, ce qui est un bon r\u00e9sultat, m\u00eame un tr\u00e8s bon r\u00e9sultat pour une premi\u00e8re conf\u00e9rence de ce type sur un tel dossier. Ce qui \u00e9tait surtout important, c'\u00e9tait d'additionner les forces et les sp\u00e9cificit\u00e9s de ceux qui ont lanc\u00e9 cette conf\u00e9rence. Les Nations Unies avaient un message \u00e0 faire passer, la Suisse en avait un aussi, lequel n'\u00e9tait pas diff\u00e9rent mais un petit peu plus explicite sur les questions de droit international humanitaire, ce qui \u00e9tait \u00e9videmment voulu.</p>\n<p>Je crois que cela a pu se faire sans froisser compl\u00e8tement ceux qui ne pensent pas forc\u00e9ment toujours comme nous. La Gen\u00e8ve internationale a jou\u00e9 son r\u00f4le dans un dossier extr\u00eamement d\u00e9licat, du fait que les acteurs r\u00e9gionaux qui soutiennent l'humanitaire sont en m\u00eame temps impliqu\u00e9s dans la difficile situation conflictuelle au Y\u00e9men.</p>\n<p>J'aimerais ajouter que la Suisse est toujours \u00e0 disposition pour offrir ses bons offices. Nous avons accueilli deux conf\u00e9rences sur le Y\u00e9men pour essayer de trouver une solution politique. La situation est un peu bloqu\u00e9e, c'est le moins que l'on puisse dire, mais nous sommes toujours \u00e0 disposition et nous collaborons avec l'ONU, en premier lieu, mais aussi avec tous les acteurs r\u00e9gionaux favorables \u00e0 une m\u00e9diation.</p>\n<p>Concernant les droits de l'homme et le cas de Monsieur Raif Badawi, je vais \u00eatre tr\u00e8s clair. Les consultations politiques avec des repr\u00e9sentants de l'Arabie saoudite sont importantes parce que c'est dans ce cadre que sont abord\u00e9es les questions li\u00e9es aux droits humains vu que nous n'avons pas de dialogue direct sur les droits humains avec la diplomatie saoudienne. C'est donc important, m\u00eame s'il y a aussi des contacts directs et bilat\u00e9raux entre les consultations, c'est le premier point. De plus - je vais essayer d'\u00eatre aussi clair que possible alors que je ne peux pas vraiment l'\u00eatre -, on dit toujours que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral observe, surveille, suit avec attention, etc. C'est vrai! Mais il ne fait pas que cela. Simplement, dans un tel cas, il y a un temps pour la discr\u00e9tion et un temps pour la diplomatie publique, or, il s'agit maintenant du temps pour la discr\u00e9tion. Je ne dirai donc rien sur ce cas, dans l'int\u00e9r\u00eat des relations entre l'Arabie saoudite et la Suisse et dans l'int\u00e9r\u00eat de la personne.</p>\n<p>Concernant l'\u00e9volution dans la r\u00e9gion, l'escalade des tensions dans les pays du Golfe est pr\u00e9occupante. Il y avait beaucoup de tensions, de crises un peu partout dans cette r\u00e9gion, mais une situation relativement calme dans les pays du Golfe. Maintenant, il y a une tension de plus qui n'est pas compl\u00e8tement d\u00e9connect\u00e9e des autres, et qui n'arrange pas du tout la situation. Il faut alors tenter de trouver la cl\u00e9 - et, l\u00e0 aussi, il faut \u00eatre tr\u00e8s clair: la cl\u00e9 se trouve \u00e0 l'int\u00e9rieur de ces pays, on ne peut pas r\u00e9gler ce genre de probl\u00e8mes de l'ext\u00e9rieur.</p>\n<p>Le message que nous avons envoy\u00e9, c'est que nous restons abordables, que nous sommes tr\u00e8s disponibles et que nos bons offices sont toujours offerts. Je suis toutefois convaincu qu'il faut surtout soutenir les efforts de m\u00e9diation des acteurs r\u00e9gionaux.</p>\n<p>Le Kowe\u00eft, en particulier, a indiqu\u00e9 tr\u00e8s clairement qu'il voulait trouver une solution, et c'est sur le plan r\u00e9gional que la solution sera trouv\u00e9e. Notre message, y compris le mien dans mes contacts directs avec certains de mes homologues, c'est de dire que la Suisse est \u00e0 disposition pour apporter de l'aide. Mais il faut \u00eatre tr\u00e8s clair, je le r\u00e9p\u00e8te: c'est vraiment dans la r\u00e9gion m\u00eame que la solution sera trouv\u00e9e. Je suis d'avis que c'est possible mais difficile: la situation est d\u00e9licate, elle est tendue et dans une phase particuli\u00e8rement dangereuse.</p>\n<p>Dans ce domaine \u00e9galement, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral continue de suivre avec attention, d'observer la situation, et peut-\u00eatre parfois de faire un peu plus sans le dire. <i>(Hilarit\u00e9 partielle) [PAGE 473] </i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20170613","MeetingVerbalixOid":2893,"IdSession":"5009","SpeakerFirstName":"Didier","SpeakerLastName":"Burkhalter","SpeakerFullName":"Burkhalter Didier","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":24,"CantonName":"Neuenburg","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":3,"Start":"\/Date(1497343405370)\/","End":"\/Date(1497343890157)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1513022520297)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1497343405370+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1497343890157+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"40486","Language":"DE","IdMeeting":"3950","VerbalixOid":525086,"SortOrder":2,"Modified":"\/Date(1513022520280)\/"}}