{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=40866L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=40866L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=3964L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=3964L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=3964L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=3964L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"3964","Language":"DE","MeetingNumber":1,"IdSession":5010,"SessionNumber":10,"SessionName":"Herbstsession 2017","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1505088000000)\/","Begin":"1430","Modified":"\/Date(1506957204807)\/","LegislativePeriodNumber":50,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Erste Sitzung","SortOrder":1,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20160437,IdSubject=40866L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20160437,IdSubject=40866L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20160437,IdSubject=40866L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20160437,IdSubject=40866L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"40866","BusinessNumber":20160437,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.437","Title":"\u00dcberregulierung stoppen! Gesetze befristen (Sunset-Klauseln)","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Vorpr\u00fcfung - Examen pr\u00e9alable\n","Modified":"\/Date(1467302878583)\/","TitleDE":"Parlamentarische Initiative\nVogt Hans-Ueli.\n\u00dcberregulierung stoppen!\nGesetze befristen (Sunset-Klauseln)","TitleFR":"Initiative parlementaire\nVogt Hans-Ueli.\nStopper l'inflation normative. 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Nat\u00fcrlich tragen andere Faktoren ebenfalls zu schwierigen wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnissen bei. Im Unterschied dazu ist das Regulierungsdickicht hausgemacht und kann viel leichter durch eigene Anstrengungen beseitigt werden. Das schreibt Avenir Suisse im Bericht \u00fcber \u00dcberregulierung aus dem Jahr 2016.</p>\n<p>Ein Grund f\u00fcr die \u00dcberregulierung ist, dass einmal in Kraft getretene Gesetze nicht mehr hinterfragt werden oder aus politischen Gr\u00fcnden nicht mehr aufgehoben werden k\u00f6nnen. Eine Befristung von Gesetzen kann darum einen Beitrag zur Deregulierung leisten. Wenn bestimmte Gesetzesvorschriften nur befristet gelten, gibt es einen Zwang, nach einer bestimmten Zeit dar\u00fcber nachzudenken, ob es die Vorschriften noch braucht beziehungsweise ob sie zweckm\u00e4ssig sind und ihre Wirkungen entfaltet haben. Vielleicht ist ein Ziel erreicht worden. Dann braucht es die Vorschrift nicht mehr. Man denke etwa an die vom Bundesrat vorgeschlagene Vorschrift zur Vertretung der Geschlechter in den Verwaltungsr\u00e4ten grosser b\u00f6rsenkotierter Unternehmen. Wenn eine Regelung nicht die gew\u00fcnschte oder einfach keine Wirkung hat, ist es sinnvoll, dass sie rasch ausser Kraft tritt. Da ist eine Befristung ebenfalls hilfreich.</p>\n<p>Diese parlamentarische Initiative verlangt nat\u00fcrlich nicht - ich kann das nicht genug betonen -, dass Gesetze oder Vorschriften generell befristet werden. Das w\u00e4re ja komplett unsinnig. Das w\u00fcrde Rechtsunsicherheit schaffen, riesige Transaktionskosten ausl\u00f6sen, und Verwaltung und Parlament w\u00e4ren st\u00e4ndig mit der Weiterf\u00fchrung von Gesetzen besch\u00e4ftigt. Die Initiative verlangt nur - aber immerhin -, dass die Frage der Befristung von Erlassen oder einzelnen Regelungen in Erlassen systematisch gepr\u00fcft wird, namentlich wenn mit neuen Vorschriften staatliche Ausgaben oder hohe Rechtsbefolgungskosten, sogenannte Compliance-Kosten, verbunden sind.</p>\n<p>Zu denken ist etwa an neue Regulierungen f\u00fcr bestimmte T\u00e4tigkeiten oder Branchen. Denken Sie an die Regulierung der Finanzdienstleistungen, \u00fcber die wir in den n\u00e4chsten Tagen sprechen werden, oder an die Regulierung von Risikosportarten. Immer dann, wenn sich der Gesetzgeber fairerweise eingestehen muss, dass er eigentlich nicht genau sagen kann, was seine Regelungen bewirken werden, ist es richtig, eine Befristung zu pr\u00fcfen und gegebenenfalls ins Gesetz aufzunehmen.</p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es richtig, dass das Parlament und der Bundesrat frei sind, jede Gesetzesvorschrift von sich aus zu befristen. Aber seien wir ehrlich: Das geschieht in der Praxis einfach nicht. Das vorhin erw\u00e4hnte Beispiel der Geschlechterquoten f\u00fcr Verwaltungsr\u00e4te grosser kotierter Unternehmen zeigt gerade, dass der Bundesrat diesen Vorschlag nicht von sich aus gemacht hat, sondern dass es einen entsprechenden Vorstoss aus den Reihen des Parlamentes brauchte. </p>\n<p>Es hilft in der parlamentarischen Beratung, namentlich in den Kommissionen, wenn die Frage, ob eine neue Regelung befristet gelten soll, von Anfang an als Thema, als Traktandum auf dem Tisch liegt, sodass sich die Kommission damit auseinandersetzen kann. Im \u00dcbrigen ist die Frage der Befristung auch technisch nicht so einfach, wie man vielleicht denkt. Im Einzelnen kann die Frage, wie eine Regelung befristet sein soll, wie der Mechanismus ausgestaltet sein soll, durchaus kompliziert sein. Da kann es sinnvoll sein, wenn der Bundesrat, sprich die Verwaltung, der Kommission entsprechende Vorschl\u00e4ge unterbreitet.</p>\n<p>Ist ein Erlass befristet, dann m\u00fcssen Verwaltung und Parlament beim Fristablauf eben dar\u00fcber nachdenken, ob es die [PAGE 1247] Vorschrift weiterhin braucht oder ob sie allenfalls an ge\u00e4nderte Einsichten, ver\u00e4nderte Tatsachen, ver\u00e4nderte Anschauungen anzupassen ist. Wenn die Befristung nicht fl\u00e4chendeckend eingesetzt wird - und das soll sie, ich betone es nochmals, nat\u00fcrlich nicht -, sondern nur dort, wo man zuerst Erfahrungen sammeln will, wo man sich fairerweise eingestehen muss, dass man nicht genau weiss, wie eine Norm wirken wird, beispielsweise eine Quotenvorschrift, dann ist es sinnvoll und richtig, dass sich die Verwaltung und das Parlament beim Fristablauf \u00fcberlegen, ob es die Vorschrift weiterhin geben soll. </p>\n<p>Ich m\u00f6chte Sie deshalb darum bitten, dem Antrag der Kommissionsmehrheit zu folgen und der Initiative Folge zu geben. Das wird der Kommission die M\u00f6glichkeit geben, dar\u00fcber nachzudenken, wie man den Gedanken der Befristung von Gesetzesvorschriften systematisch in den Rechtsetzungsprozess einf\u00fchren kann. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20170911","MeetingVerbalixOid":2907,"IdSession":"5010","SpeakerFirstName":"Hans-Ueli","SpeakerLastName":"Vogt","SpeakerFullName":"Vogt Hans-Ueli","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1505145300678)\/","End":"\/Date(1505145625760)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877293151)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1505145300677+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1505145625760+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218552L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218552L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218552L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218552L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218552L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"218552","Language":"DE","IdSubject":"40866","VoteId":null,"PersonNumber":1122,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Sie haben in Ihrer Begr\u00fcndung erstens ausgef\u00fchrt: Ein Erlass ist in der Regel insbesondere dann zu befristen, wenn er Folgendes beinhaltet: staatliche Ausgaben, Eingriffe in Grundrechte. Zweitens haben Sie ausgef\u00fchrt: Zu erfassen sind alle Gesetzesvorlagen, alle Rechtsetzungsakte des Bundesrates, der Amtsstellen usw. Daraus habe ich gelesen und interpretiert, dass bei allen Gesetzesvorlagen, bei allen Rechtsetzungsakten - d. h. bei allen Verordnungen - die Frage der Befristung zu pr\u00fcfen ist. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20170911","MeetingVerbalixOid":2907,"IdSession":"5010","SpeakerFirstName":"Kurt","SpeakerLastName":"Fluri","SpeakerFullName":"Fluri Kurt","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":11,"CantonName":"Solothurn","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1505146005104)\/","End":"\/Date(1505146042593)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877293157)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1505146005103+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1505146042593+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218555L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218555L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218555L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218555L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218555L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"218555","Language":"DE","IdSubject":"40866","VoteId":null,"PersonNumber":4176,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Kollege Fluri, besten Dank f\u00fcr die Ausf\u00fchrungen. Sie haben betont, die parlamentarische Initiative beziehe sich auf alle Erlasse. Ist es nicht richtig, dass sich die parlamentarische Initiative, wenn man sie genau liest, zwar auf alle Erlasse bezieht, dass aber nicht gemeint ist, es seien alle Erlasse immer zu befristen, sondern dass diese Frage immer gepr\u00fcft werden m\u00fcsse?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20170911","MeetingVerbalixOid":2907,"IdSession":"5010","SpeakerFirstName":"Hans-Ueli","SpeakerLastName":"Vogt","SpeakerFullName":"Vogt Hans-Ueli","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1505145973416)\/","End":"\/Date(1505146005104)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877293155)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1505145973417+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1505146005103+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218556L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218556L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218556L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218556L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218556L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"218556","Language":"DE","IdSubject":"40866","VoteId":null,"PersonNumber":4154,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Je commence par quelques mots sur le contexte dans lequel s'inscrit cette initiative parlementaire. Elle est li\u00e9e \u00e0 trois autres initiatives parlementaires qui, elles aussi, ont pour objectif de nous donner les moyens de stopper l'inflation normative. Deux de ces initiatives doivent \u00eatre mises en oeuvre dans un projet de modifications diverses du droit parlementaire. L'objectif g\u00e9n\u00e9ral est, \u00e9videmment, de combattre l'augmentation constante du nombre et de la complexit\u00e9 des lois.</p>\n<p>Comment cette initiative parlementaire pr\u00e9voit-elle de le faire? Eh bien, par un m\u00e9canisme de limitation de la dur\u00e9e de validit\u00e9 des actes normatifs. Il s'agit aussi d'imposer au Conseil f\u00e9d\u00e9ral l'obligation d'examiner l'opportunit\u00e9 d'une telle limitation pour chaque projet de loi et de soumettre au Parlement des propositions dans ce sens. Contrairement \u00e0 ce qui a \u00e9t\u00e9 dit par Monsieur Fluri au nom de la minorit\u00e9, il ne s'agit effectivement pas de pr\u00e9voir dans tous les cas la limitation de la dur\u00e9e des lois. L'initiative donne un certain nombre d'exemples de cas pour lesquels il y a lieu de le faire: quand il s'agit d'instituer des d\u00e9penses publiques, des imp\u00f4ts ou des taxes, ou encore quand il s'agit de pr\u00e9voir des mesures qui entra\u00eenent des frais importants ou des atteintes graves \u00e0 des garanties importantes, comme celles de la sph\u00e8re priv\u00e9e, de la libert\u00e9 \u00e9conomique ou de la propri\u00e9t\u00e9. L'auteur de l'initiative a encore rappel\u00e9 \u00e0 l'instant qu'il ne s'agissait pas d'id\u00e9ologie, mais plut\u00f4t d'imaginer un m\u00e9canisme qui oblige [PAGE 1248] soit le Conseil f\u00e9d\u00e9ral avant le Parlement, soit ce dernier \u00e0 se livrer \u00e0 cette r\u00e9flexion.</p>\n<p>En janvier 2017, la Commission des institutions politiques de notre conseil, par 14 voix contre 11, avait d\u00e9cid\u00e9 de donner suite \u00e0 cette initiative. En mars 2017, la commission soeur a d\u00e9cid\u00e9 l'inverse, mais \u00e0 une courte majorit\u00e9 de 6 voix contre 5 et 1 abstention. En ao\u00fbt dernier, notre commission, par 12 voix contre 10, a d\u00e9cid\u00e9 \u00e0 nouveau de vous proposer de donner suite \u00e0 cette initiative.</p>\n<p>L'argumentation de la minorit\u00e9 de la commission consiste, entre autres, \u00e0 dire que cette proposition est inutile parce que la possibilit\u00e9 de pr\u00e9voir de telles limitations de la dur\u00e9e des lois existe d\u00e9j\u00e0, qu'il s'agit d'une question politique et qu'il nous revient de le faire ou non. La minorit\u00e9 met aussi en avant le risque de cr\u00e9er une ins\u00e9curit\u00e9 juridique li\u00e9e au fait qu'on ne sache pas exactement si telle ou telle loi a une dur\u00e9e ind\u00e9termin\u00e9e ou pas. En outre, la minorit\u00e9 pointe le risque de bureaucratie inutile que provoquerait l'obligation de suivre \u00e0 nouveau toutes les \u00e9tapes de la proc\u00e9dure l\u00e9gislative s'il s'agissait de maintenir des dispositions que personne ne remettrait en question.</p>\n<p>La majorit\u00e9 de la commission reconna\u00eet que la possibilit\u00e9 de pr\u00e9voir des limitations de la dur\u00e9e de validit\u00e9 des lois existe, mais elle constate que, en r\u00e9alit\u00e9, cela ne se produit que dans des cas tout \u00e0 fait exceptionnels. Pour la majorit\u00e9 de la commission, cette possibilit\u00e9 n'est finalement qu'une illusion; la r\u00e9alit\u00e9, c'est que tous les jours o\u00f9 nous si\u00e9geons, nous ajoutons une couche de plus \u00e0 l'arsenal l\u00e9gislatif existant. Il manque donc un contr\u00f4le r\u00e9gulier des lois, et il manque un m\u00e9canisme - pr\u00e9cis\u00e9ment propos\u00e9 par cette initiative parlementaire - permettant d'\u00e9valuer leur efficacit\u00e9 ainsi que leur ad\u00e9quation aux d\u00e9veloppements sociaux et \u00e9conomiques. Un tel m\u00e9canisme nous oblige \u00e0 nous livrer \u00e0 ce genre de r\u00e9flexion.</p>\n<p>L'initiative parlementaire propose une piste que la majorit\u00e9 de la commission a jug\u00e9e int\u00e9ressante. Il s'agit d'une contribution efficace, dans son esprit, \u00e0 la d\u00e9r\u00e9glementation, notamment dans l'int\u00e9r\u00eat de notre \u00e9conomie dont on sait qu'elle \u00e9touffe sous une r\u00e9glementation toujours plus lourde. La question est de savoir comment faire pour \u00e9viter que des lois devenues inutiles restent en vigueur.</p>\n<p>Pour la majorit\u00e9 de la commission, on ne peut pas se limiter \u00e0 des discours: il faut trouver des moyens. Cette initiative parlementaire en propose un. C'est la raison pour laquelle la majorit\u00e9 de la commission vous invite \u00e0 y donner suite.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20170911","MeetingVerbalixOid":2907,"IdSession":"5010","SpeakerFirstName":"Jean-Luc","SpeakerLastName":"Addor","SpeakerFullName":"Addor Jean-Luc","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1505146042593)\/","End":"\/Date(1505146367406)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877293160)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1505146042593+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1505146367407+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218558L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218558L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218558L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218558L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218558L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"218558","Language":"DE","IdSubject":"40866","VoteId":null,"PersonNumber":3901,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Im Endergebnis teile ich Ihre Ausf\u00fchrungen, Herr Kollege Pfister, zu hundert Prozent. Fast 80 Prozent der neuen Regulierungen gehen auf internationales Recht zur\u00fcck. Unterst\u00fctzen Sie dann auch die Selbstbestimmungs-Initiative? Oder was wollen Sie in den F\u00e4llen von internationalem Recht machen?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20170911","MeetingVerbalixOid":2907,"IdSession":"5010","SpeakerFirstName":"Lukas","SpeakerLastName":"Reimann","SpeakerFullName":"Reimann Lukas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":17,"CantonName":"St. Gallen","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":8,"Start":"\/Date(1505146688629)\/","End":"\/Date(1505146712261)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877293164)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1505146688630+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1505146712260+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218559L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218559L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218559L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218559L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218559L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"218559","Language":"DE","IdSubject":"40866","VoteId":null,"PersonNumber":1109,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Es gilt auch bei internationalem Recht zu unterscheiden. Internationales Recht ist nicht per se \u00fcberall gleich. Dort, wo die Schweiz in souver\u00e4ner Weise Verpflichtungen eingeht, ist sie auch gehalten, sich daran zu halten. Da haben Sie im Parlament gen\u00fcgend Verhinderungsm\u00f6glichkeiten; das ist das eine.</p>\n<p>Wo es aber Regulierungen gibt, die man nicht unbedingt \u00fcbernehmen w\u00fcrde, w\u00fcrde eine solche Regulierungsbremse eben auch wirken.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20170911","MeetingVerbalixOid":2907,"IdSession":"5010","SpeakerFirstName":"Gerhard","SpeakerLastName":"Pfister","SpeakerFullName":"Pfister Gerhard","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":9,"CantonName":"Zug","CantonAbbreviation":"ZG","ParlGroupName":"CVP-Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1505146712261)\/","End":"\/Date(1505146740588)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877293166)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1505146712260+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1505146740587+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218561L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218561L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218561L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218561L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218561L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"218561","Language":"DE","IdSubject":"40866","VoteId":null,"PersonNumber":1122,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Kommissionsminderheit beantragt Ihnen, dieser Initiative keine Folge zu geben.</p>\n<p>In einer ersten Beratung hat die Kommission mit 13 zu 9 Stimmen bei 3 Enthaltungen der Initiative Folge gegeben. Die st\u00e4nder\u00e4tliche Kommission hat das knapp abgelehnt mit 6 zu 5 Stimmen bei 1 Enthaltung. Nun empfiehlt Ihnen die Kommission unseres Rates mit 12 zu 10 Stimmen, der Initiative Folge zu geben.</p>\n<p>Der Initiant hat vorhin ausgef\u00fchrt, es solle ja keine Regel eingef\u00fchrt werden, die immer zu einer Befristung f\u00fchren m\u00fcsse. Allerdings f\u00fchrt er in seiner Begr\u00fcndung aus, dass ein Erlass in der Regel dann zu befristen sei, wenn er staatliche Ausgaben beinhalte, Steuern, andere Abgaben, hohe Kosten der Rechtsbefolgung, schwere Eingriffe in die Privatsph\u00e4re und andere Grundrechte. </p>\n<p>Erfassen w\u00fcrde diese Initiative alle Gesetzesvorlagen des Bundesrates an das Parlament - alle, nicht einzelne, alle Gesetzesvorlagen -, dann alle, nicht einzelne, alle Rechtsetzungsakte des Bundesrates und der Amtsstellen der zentralen und dezentralen Bundesverwaltung, einschliesslich unabh\u00e4ngiger Beh\u00f6rden der Bundesverwaltung. Hier ist also keine Rede von Ausnahmen; \"Ausnahmen\" hat Herr Vogt nicht gesagt, aber er hat auch nicht gesagt, die Befristung sei nicht bei allen diesen Erlassen vorgesehen. In seiner Begr\u00fcndung widerlegt er seine Ausf\u00fchrungen von vorhin. Er verlangt die Befristung bei allen Rechtsetzungsakten, bei allen Gesetzesvorlagen.</p>\n<p>In der Kommission wurde dagegen argumentiert, dass man damit paradoxerweise eine Regelung einf\u00fchre, die zum Regelungsabbau f\u00fchren solle. Das ist ja unser Paradox, generell, die Regulierung mit Regulierung und B\u00fcrokratie zu bek\u00e4mpfen. Es gibt eigentlich keine Mittel, die landl\u00e4ufig empfohlen werden, um der B\u00fcrokratie Herr zu werden, die nicht ihrerseits Regelungen und B\u00fcrokratie produzieren. Der Initiant hat insgesamt vier Initiativen eingereicht zu diesem Thema. Auch die \u00fcbrigen drei Initiativen bringen mehr Regulierung und mehr B\u00fcrokratie. Ohne das geht es offenbar nicht.</p>\n<p>Deregulierung und Entb\u00fcrokratisierung, das beginnt aber vermutlich im Kopf: Will man eine perfekte L\u00f6sung, will man m\u00f6glichst viel Rechtsgleichheit schaffen mit einem Gesetz? Es ist klar, dass dann ein Gesetz detaillierter wird. Will man das nicht, will man eher auf eine m\u00f6glichst perfekte Rechtsetzung verzichten, dann kann es eine gewisse Reduktion der Regelungsdichte geben. Aber dann muss man mit den Unebenheiten und mit allf\u00e4lligen L\u00fccken leben. Wir sind offenbar nicht in einem Zeitalter, wo man bereit ist, mit L\u00fccken und Unebenheiten in der Gesetzgebung zu leben. Deswegen streben wir tendenziell alle - mal diese Fraktion, mal jene, mal andere Fraktionen - nach einer m\u00f6glichst abgeschlossenen, perfekten Regulierung.</p>\n<p>Der Initiant verweist auf das Beispiel der Aktienrechtsrevision. Ich bin hier v\u00f6llig seiner Auffassung. Die Frage der Geschlechterquoten oder andere Regelungen soll man von mir aus auch hinsichtlich einer Befristung pr\u00fcfen. Dieses Gesetz ist aber ja noch nicht im Parlament. Es steht uns da v\u00f6llig frei, eine Befristung an die Hand zu nehmen. Mindestens in den Kommissionen, denen ich angeh\u00f6re - KVF und SPK -, wird bei Abschluss der Beratung eines Gesetzes regelm\u00e4ssig die Frage aufgeworfen, ob man das Gesetz unbefristet erlassen oder ob man es befristen solle. Sehr h\u00e4ufig sind wir dabei zum Schluss gekommen, dass man eine Befristung zwar einf\u00fchren k\u00f6nnte, dass aber die \u00dcberpr\u00fcfung mit Blick auf eine Aufhebung der Befristung wiederum einen grossen Aufwand nach sich ziehen w\u00fcrde. Es br\u00e4uchte dann m\u00f6glicherweise wieder Vernehmlassungen, es br\u00e4uchte breite Abkl\u00e4rungen, ob die Aufhebung der Befristung einfach so akzeptiert werden k\u00f6nnte oder nicht. </p>\n<p>Sehr h\u00e4ufig melden sich da erfahrungsgem\u00e4ss betroffene Kreise, die in einem Gesetz gesch\u00fctzt werden, zu Wort und sagen, die Befristung solle nicht aufgehoben werden, sie solle aufgehoben oder sie solle verl\u00e4ngert werden. Mit anderen Worten - dieser Ausdruck fiel im St\u00e4nderat - gebiert man mit einer solchen Regelung ein weiteres B\u00fcrokratiemonster. Es m\u00fcssten, so ebenfalls gem\u00e4ss einem Votum im St\u00e4nderat, auch immer wieder dieselben Experten bzw. Experten aus \u00e4hnlichen Gebieten zur Pr\u00fcfung der Frage beigezogen werden, ob man eine Regulierung aufheben kann oder nicht. </p>\n<p>Zu guter Letzt: Die SPK-NR hat sich an ihrer letzten Sitzung mit der Frage der Deregulierung befasst. Sie hat dazu unter anderem auch den Vorsitzenden des Nationalen Normenkontrollrates von Deutschland angeh\u00f6rt. Er hat ausgef\u00fchrt: \"Sunset-Klauseln haben sich international und auch in Deutschland nicht durchgesetzt, weil die allermeisten Gesetze verl\u00e4ngert werden m\u00fcssen und sich so eine Routine einstellt und es zu keiner echten \u00dcberpr\u00fcfung kommt. Das Thema ist weitgehend vorbei.\" </p>\n<p>Ich bitte Sie deshalb, die Beratung dieses Themas auch in diesem Saal abzuschliessen und der parlamentarischen Initiative keine Folge zu geben.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20170911","MeetingVerbalixOid":2907,"IdSession":"5010","SpeakerFirstName":"Kurt","SpeakerLastName":"Fluri","SpeakerFullName":"Fluri Kurt","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":11,"CantonName":"Solothurn","CantonAbbreviation":"SO","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1505145625760)\/","End":"\/Date(1505145973416)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877293154)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1505145625760+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1505145973417+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218565L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218565L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218565L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218565L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218565L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"218565","Language":"DE","IdSubject":"40866","VoteId":null,"PersonNumber":1109,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Diese parlamentarische Initiative sollte man nicht isoliert betrachten. Sie ist Teil eines Gesamtpakets von urspr\u00fcnglich vier parlamentarischen Initiativen unseres Kollegen Vogt. Alle vier haben zum Ziel, dass Massnahmen gegen Regulierungs\u00fcbertreibungen, gegen unn\u00f6tige Regulierungen ergriffen werden. Diese vier Initiativen hatten ein unterschiedliches Schicksal. Zweien davon wurde auch in unserer Schwesterkommission Folge gegeben, da kann man nun eine parlamentarische Vorlage f\u00fcr eine \u00c4nderung des Parlamentsgesetzes ausarbeiten. Einer wurde bereits in der SPK-NR keine Folge gegeben. Dieser hier wurde von der SPK-NR Folge gegeben, aber von der SPK-SR keine Folge gegeben. Das gemeinsame Interesse dieser Initiativen ist es, wie ich bereits gesagt habe, unn\u00f6tige Regulierungen zu bek\u00e4mpfen.</p>\n<p>Sie sehen am Schicksal dieser Initiativen etwas, was f\u00fcr die Regulierungsdiskussion nicht ganz untypisch ist. Im Grundsatz sind sich n\u00e4mlich immer alle einig, dass unn\u00f6tige Regulierungen wenn m\u00f6glich zu vermeiden sind. Das ist der Grundsatz. Wenn es dann aber darum geht, \u00fcber konkrete Vorschl\u00e4ge gegen unn\u00f6tige Regulierungen zu befinden, dann findet man immer Gr\u00fcnde, warum gerade dies nicht das geeignete Instrument ist. Dies f\u00fchrte auch dazu, dass die st\u00e4nder\u00e4tliche Kommission diese Initiative abgelehnt hat. </p>\n<p>Was ist das Ziel dieser Initiative? Sie will einen Mechanismus einf\u00fchren, der die Dauerhaftigkeit der Gesetze befristet. Sie will dem Bundesrat eine gewisse Verpflichtung \u00fcbergeben, bei jedem Gesetz, das er verabschieden will, zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob er von sich aus eine Limitierung vorschlagen will oder nicht. Das kann sehr sinnvoll sein, es ist auch sinnvoll. Es gibt Staaten, die diese sogenannte Sunset-Klausel bereits kennen. Der Staat Kalifornien beispielsweise kennt sie, mit recht gutem Erfolg. Der Sinn ist, dass man regelm\u00e4ssig evaluiert, ob die Gesetze den urspr\u00fcnglichen Sinn nach wie vor erf\u00fcllen oder nicht.</p>\n<p>Die Minderheit unserer Kommission hat eingeworfen, dass das ja eigentlich jetzt schon m\u00f6glich sei, dass es nur vom politischen Willen abh\u00e4nge, ob man das wolle oder nicht. Es sei uns unbenommen - das stimmt eigentlich -, einen Vorstoss zu machen, der ein Gesetz zu Ende bringe. Das Problem ist aus Sicht der Kommissionsmehrheit einfach, dass man die M\u00f6glichkeit zwar hat, es aber nicht tut.</p>\n<p>Der zweite Einwand der Minderheit ist die Rechtsunsicherheit, die man schaffen w\u00fcrde. Das sieht die Mehrheit auch anders: Die Rechtsunsicherheit wird nicht vergr\u00f6ssert, wenn man Erlasse befristet erl\u00e4sst, denn so ist die Rechtssicherheit nat\u00fcrlich bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gegeben. Es geh\u00f6rt zu guter Politik, dass man nicht gerade am Tag des Ablaufdatums zu debattieren beginnt, ob man einen Erlass verl\u00e4ngern soll, sondern schon etwas fr\u00fcher. Die Rechtssicherheit ist aus Sicht der Mehrheit also kein Argument.</p>\n<p>Das gewichtigste Argument - es ist jetzt nat\u00fcrlich auch von Kollege Fluri angef\u00fchrt worden - ist, dass man mit dieser Antib\u00fcrokratisierungs-Massnahme zus\u00e4tzlichen b\u00fcrokratischen Aufwand generiert, also eigentlich genau das macht, was man verhindern will. Aus Sicht der Mehrheit aber l\u00e4sst sich die Frage der Befristung mit etwas gutem Willen, und den sollte man schon voraussetzen k\u00f6nnen, durchaus effizient und ohne B\u00fcrokratie erledigen.</p>\n<p>Die Argumente der Mehrheit waren eigentlich, dass die M\u00f6glichkeit zwar tats\u00e4chlich existiere, das Problem sei aber, dass niemand von dieser M\u00f6glichkeit Gebrauch mache und dass in der Schweiz im Moment keine regelm\u00e4ssige, kontinuierliche \u00dcberpr\u00fcfung der Gesetze darauf hin stattfinde, ob ihre Ziele erreicht w\u00fcrden, ob sie notwendig seien oder nicht.</p>\n<p>Ich komme zum Schluss: Im Grundsatz sind alle immer gegen unn\u00f6tige Gesetze, aber konkret findet man leider immer wieder Gr\u00fcnde, warum man genau in diesem konkreten Fall dem Grundsatz nicht folgen will.</p>\n<p>Im Grundsatz ist das, was hier eingef\u00fchrt wird, das Prinzip der Schuldenbremse: Man entzieht der Politik einen gewissen Handlungsspielraum. Das ist unsch\u00f6n, aber anders scheint es bei Finanzen oder auch bei Regulierungen nicht mehr zu gehen. Das Prinzip der Schuldenbremse ist im Parlament unbestritten, es hat sich bew\u00e4hrt. Es soll also eine Regulierungsbremse eingef\u00fchrt werden.</p>\n<p>Im Januar 2017, es ist von meinem Kollegen bereits gesagt worden, entschied die SPK des Nationalrates mit 14 zu 11 Stimmen f\u00fcr Folgegeben, die SPK des St\u00e4nderates entschied mit 6 zu 5 Stimmen bei 1 Enthaltung dagegen, und im August hielt die nationalr\u00e4tliche SPK mit 12 zu 10 Stimmen an ihrem Beschluss fest.[GZ]</p>\n<p>Ich bitte Sie, der Initiative Folge zu geben. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20170911","MeetingVerbalixOid":2907,"IdSession":"5010","SpeakerFirstName":"Gerhard","SpeakerLastName":"Pfister","SpeakerFullName":"Pfister Gerhard","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":9,"CantonName":"Zug","CantonAbbreviation":"ZG","ParlGroupName":"CVP-Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1505146367406)\/","End":"\/Date(1505146688629)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877293163)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1505146367407+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1505146688630+0120)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218611L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218611L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218611L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218611L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=218611L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"218611","Language":"DE","IdSubject":"40866","VoteId":"15520","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sident </b>(Stahl J\u00fcrg, Pr\u00e4sident): Die Kommissionsmehrheit beantragt, der Initiative Folge zu geben. Eine Minderheit beantragt, der Initiative keine Folge zu geben. [PAGE 1249] </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr Folgegeben ... 97 Stimmen [GZ]</p>\n<p>Dagegen ... 84 Stimmen [GZ]</p>\n<p>(7 Enthaltungen)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20170911","MeetingVerbalixOid":2907,"IdSession":"5010","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":10,"Start":"\/Date(1505146740588)\/","End":"\/Date(1505146740588)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877293169)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1505146740587+0120)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1505146740587+0120)\/","VoteBusinessNumber":20160437,"VoteBusinessShortNumber":"16.437","VoteBusinessTitle":"Parlamentarische Initiative\nVogt Hans-Ueli.\n\u00dcberregulierung stoppen!\nGesetze befristen (Sunset-Klauseln)"}]},"ID":"40866","Language":"DE","IdMeeting":"3964","VerbalixOid":546544,"SortOrder":9,"Modified":"\/Date(1774877293146)\/"}}