{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=42603L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=42603L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4034L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4034L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4034L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4034L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"4034","Language":"DE","MeetingNumber":6,"IdSession":5012,"SessionNumber":12,"SessionName":"Fr\u00fchjahrssession 2018","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1520208000000)\/","Begin":"1430","Modified":"\/Date(1522753906257)\/","LegislativePeriodNumber":50,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Sechste Sitzung","SortOrder":6,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20164094,IdSubject=42603L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20164094,IdSubject=42603L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20164094,IdSubject=42603L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20164094,IdSubject=42603L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"42603","BusinessNumber":20164094,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.4094","Title":"Verbesserung der Situation der KMU in Wettbewerbsverfahren","SortOrder":1,"PublishedNotes":null,"Modified":"\/Date(1487589627246)\/","TitleDE":"Motion Fournier Jean-Ren\u00e9.\nVerbesserung der Situation der KMU\nin Wettbewerbsverfahren","TitleFR":"Motion Fournier Jean-Ren\u00e9.\nAm\u00e9liorer la situation des PME\ndans les proc\u00e9dures de concurrence","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226480L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226480L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226480L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226480L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226480L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"226480","Language":"DE","IdSubject":"42603","VoteId":"16578","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit ... 123 Stimmen [GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit ... 54 Stimmen [GZ]</p>\n<p>(1 Enthaltung) [PAGE 191] </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20180305","MeetingVerbalixOid":2977,"IdSession":"5012","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":6,"Start":"\/Date(1520270919958)\/","End":"\/Date(1520271073014)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877266609)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1520270919957+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1520271073013+0060)\/","VoteBusinessNumber":20164094,"VoteBusinessShortNumber":"16.4094","VoteBusinessTitle":"Motion Fournier Jean-Ren\u00e9.\nVerbesserung der Situation der KMU\nin Wettbewerbsverfahren"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226489L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226489L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226489L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226489L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226489L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"226489","Language":"DE","IdSubject":"42603","VoteId":null,"PersonNumber":508,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Freie M\u00e4rkte und der Wettbewerb sind uns wichtig und die administrative Entlastung selbstverst\u00e4ndlich auch, insbesondere bei den KMU. Der Auftrag der Motion lautet, eine kartellrechtliche Bestimmung anzupassen; das Ziel ist, die Situation von KMU in Wettbewerbsverfahren zu verbessern. Ich habe daf\u00fcr grosse Sympathie, denn die administrative Last ist ein dauerhaftes Thema.</p>\n<p>Wir haben im September 2015 einen Bundesratsbericht zur administrativen Entlastung der Unternehmen diskutiert. Es standen damals 31 Massnahmen zur Diskussion. Wir haben seit 2011 inzwischen 91 Massnahmen und Pr\u00fcfauftr\u00e4ge abgearbeitet. Ein Zwischenbericht vom September 2017 besagt, dass 80 Prozent der Massnahmen umgesetzt oder in planm\u00e4ssiger Umsetzung sind. Es geht also auch anders, deshalb diese Aufz\u00e4hlung.</p>\n<p>Die vorliegende Motion wird das Ziel kaum erreichen. Im ersten Anliegen der Motion - Sie haben es eben geh\u00f6rt - geht es um die Fristen f\u00fcr die Gerichte, damit Gerichtsverfahren beschleunigt werden k\u00f6nnen. Der Bundesrat will ebenfalls rasche und einfache Gerichtsprozesse, aber starre Fristen sind der falsche Weg. Wettbewerbsverfahren sind komplex, und umfangreiche Sachverhaltsabkl\u00e4rungen ben\u00f6tigen Zeit. Die Fristen erh\u00f6hen die Gefahr von schlechten Urteilen, das auch wieder zum Nachteil der KMU. Die WAK-SR war der Meinung, es m\u00fcssten nicht zwingend starre Fristen sein, sondern eher Richtlinien; \"comply or explain\" war hier der Fachbegriff.</p>\n<p>Beim zweiten Anliegen der Motion geht es um die Er\u00f6ffnung einer Untersuchung und um Entscheide der Weko, die erst dann ver\u00f6ffentlicht werden, wenn sie rechtskr\u00e4ftig sind. Mit anderen Worten: Es ginge um ein langes Zuwarten mit der Ver\u00f6ffentlichung - bis hin zu einem allf\u00e4lligen Bundesgerichtsentscheid nach Jahren. Das ist sehr problematisch f\u00fcr die Betroffenen. Gerade im Kartellrecht ist es wichtig, dass betroffene Dritte bereits zu Beginn einer Untersuchung an Verfahren teilnehmen k\u00f6nnen. Die Weko erh\u00e4lt so wichtige Informationen, und die Dritten erfahren, dass sie betroffen sind - fr\u00fcher oder allenfalls eben sp\u00e4ter, wenn Sie entsprechend entscheiden.</p>\n<p>Beim dritten Anliegen geht es um die Sanktionen nach Gr\u00f6sse der Unternehmen und um die Tragbarkeit der Sanktionen. Das ist ein legitimes Anliegen, das aber im geltenden Kartellrecht bereits verankert ist. Bereits heute gibt es umsatzabh\u00e4ngige Sanktionen: maximal 10 Prozent des Umsatzes in der Schweiz in den letzten drei Jahren. Die Sanktionen orientieren sich also ausdr\u00fccklich am Prinzip der Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit. Die Praxis der Weko ber\u00fccksichtigt bereits heute allenfalls drohende Zahlungsunf\u00e4higkeiten eines Unternehmens. Damit ist gesagt, dass es erstens bereits heute ein ausgewogenes und umsatzabh\u00e4ngiges Sanktionsregime gibt und dass zweitens heute die wirtschaftlichen und finanziellen F\u00e4higkeiten eines jeden Unternehmens ber\u00fccksichtigt werden.</p>\n<p>Das vierte Anliegen ist eine Parteientsch\u00e4digung f\u00fcr kartellrechtliche Verfahren. Das Verwaltungsverfahrensgesetz sieht im erstinstanzlichen Verwaltungsverfahren generell keine Parteientsch\u00e4digung vor. Solche Anspr\u00fcche k\u00f6nnen erst im Rahmen eines Beschwerdeverfahrens vor den Gerichten geltend gemacht werden. Es gibt also keinen ersichtlichen Grund, warum nur im Kartellrecht von diesem Grundsatz abgewichen werden sollte.</p>\n<p>Das l\u00e4sst einen Schluss zu, der lautet: Die Forderungen der Motion sind alle vier nicht zielf\u00fchrend. Der Bundesrat empfiehlt Ihnen daher die Ablehnung der Motion.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20180305","MeetingVerbalixOid":2977,"IdSession":"5012","SpeakerFirstName":"Johann N.","SpeakerLastName":"Schneider-Ammann","SpeakerFullName":"Schneider-Ammann Johann N.","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":5,"Start":"\/Date(1520270645471)\/","End":"\/Date(1520270919958)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877266601)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1520270645470+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1520270919957+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226494L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226494L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226494L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226494L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226494L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"226494","Language":"DE","IdSubject":"42603","VoteId":null,"PersonNumber":4138,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>R\u00e9unie le 13 novembre 2017, la Commission de l'\u00e9conomie et des redevances du Conseil national a proc\u00e9d\u00e9 \u00e0 l'examen pr\u00e9alable de cette motion, qui a \u00e9t\u00e9 d\u00e9pos\u00e9e le 15 d\u00e9cembre 2016 par Monsieur le conseiller aux Etats Jean-Ren\u00e9 Fournier et qui a \u00e9t\u00e9 adopt\u00e9e le 27 septembre 2017 par le Conseil des Etats.</p>\n<p>La commission propose, respectivement par 15 voix contre 7 et 1 abstention et 16 voix contre 6 et 1 abstention, d'adopter uniquement les chiffres 1 et 4 de la motion. Elle propose, respectivement par 22 voix contre 0 et 1 abstention et 8 voix contre 8 et 7 abstentions avec la voix pr\u00e9pond\u00e9rante de la pr\u00e9sidente d'alors, de rejeter les chiffres 2 et 3.</p>\n<p>Je ne vais pas citer le texte, puisque Madame Schneeberger a pu vous rappeler de quoi il s'agissait. Sachez que la commission, qui a vot\u00e9 s\u00e9par\u00e9ment sur chaque point de la motion, propose donc d'adopter les chiffres 1 et 4. Elle consid\u00e8re que les PME sont souvent d\u00e9pass\u00e9es par le r\u00e9gime actuel et elle souhaite, d'une part, que les proc\u00e9dures judiciaires soient simplifi\u00e9es et acc\u00e9l\u00e9r\u00e9es et, d'autre part, que les parties et les proc\u00e9dures administratives aient droit \u00e0 une allocation des d\u00e9penses.</p>\n<p>J'aimerais m'attarder maintenant sur les raisons pour lesquelles la commission, contrairement au Conseil des Etats, a rejet\u00e9 les chiffres 2 et 3 de la motion. S'agissant du chiffre 2, selon la l\u00e9gislation actuelle, le secr\u00e9tariat de la Commission de la concurrence est tenu de communiquer l'ouverture d'une enqu\u00eate par publication officielle et de mentionner express\u00e9ment l'objet et les parties concern\u00e9es. C'est ce qui figure actuellement \u00e0 l'article 28 de la loi sur les cartels. Cette disposition, selon la commission et d'ailleurs selon le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, a pour but d'attirer l'attention des tiers concern\u00e9s afin qu'ils puissent participer \u00e0 l'enqu\u00eate.</p>\n<p>En vertu du principe de l'\u00e9conomie de proc\u00e9dure, il est souhaitable, selon la commission, que les potentielles victimes du cartel participent aussi t\u00f4t que possible \u00e0 la proc\u00e9dure, afin que tous les arguments soient connus au plus vite, ce qui ne serait plus possible si le chiffre 2 de la motion \u00e9tait accept\u00e9.</p>\n<p>Par ailleurs, la loi sur les cartels contient des normes extr\u00eamement complexes avec des notions qui demandent \u00e0 \u00eatre interpr\u00e9t\u00e9es. Pour les entreprises, il est important de savoir, \u00e0 l'avance, la mani\u00e8re dont ces normes seront appliqu\u00e9es par les autorit\u00e9s. Il en va de la s\u00e9curit\u00e9 juridique.</p>\n<p>Le fait de ne publier les d\u00e9cisions qu'une fois celles-ci entr\u00e9es en vigueur, c'est-\u00e0-dire, potentiellement, seulement apr\u00e8s une d\u00e9cision du Tribunal f\u00e9d\u00e9ral, signifierait que seules les anciennes d\u00e9cisions de la Commission de la concurrence, potentiellement d\u00e9su\u00e8tes, seraient publi\u00e9es, ce qui constituerait un consid\u00e9rable pas en arri\u00e8re en mati\u00e8re de pr\u00e9vention et de transparence des activit\u00e9s de l'administration.</p>\n<p>Par ailleurs, cela pourrait inciter - c'est le dernier argument en faveur du rejet du chiffre 2 - certaines entreprises \u00e0 exploiter les voies de droit juste pour repousser une publication, ce qui ne correspond pas \u00e0 la volont\u00e9 de la commission.</p>\n<p>S'agissant du chiffre 3, sachez que, concernant la sanction d'une entreprise, la loi sur les cartels pr\u00e9voit d'ores et d\u00e9j\u00e0 que la sanction maximale ne peut en aucun cas \u00eatre sup\u00e9rieure \u00e0 10 pour cent du chiffre d'affaires r\u00e9alis\u00e9 en Suisse par l'entreprise au cours des trois derniers exercices. C'est ce qui figure \u00e0 l'article 49a alin\u00e9a 1 de la loi sur les cartels. Et l'ordonnance sur les sanctions, en cas de restriction illicite \u00e0 la concurrence, pose d\u00e9j\u00e0 express\u00e9ment le principe de proportionnalit\u00e9 qui \u00e9tait vis\u00e9 par Monsieur Jean-Ren\u00e9 Fournier. La sanction est d\u00e9j\u00e0 calcul\u00e9e en fonction de la dur\u00e9e et surtout de la gravit\u00e9 des pratiques illicites, sachant que le profit pr\u00e9sum\u00e9 r\u00e9sultant des pratiques illicites de l'entreprise est d\u00fbment pris en compte pour le calcul de cette sanction.</p>\n<p>Ce sont les raisons qui ont fait que la commission a rejet\u00e9 les chiffres 2 et 3.</p>\n<p>Je pr\u00e9cise, avant que Madame Birrer-Heimo ne prenne la parole, qu'une minorit\u00e9 de la commission rejette \u00e9galement les chiffres 1 et 4. En tant que rapporteur, je me permets de r\u00e9sumer bri\u00e8vement les raisons pour lesquelles ils ont \u00e9t\u00e9 rejet\u00e9s. Selon la minorit\u00e9, le fait de pr\u00e9voir des d\u00e9lais pour les proc\u00e9dures ne permettrait tout bonnement pas de tenir compte de la complexit\u00e9 de certains cas. Or je rappelle que ce qui est vis\u00e9 par la commission, ce sont des d\u00e9lais d'ordre, ce ne sont pas des d\u00e9lais obligatoires, mais des recommandations \u00e0 la justice pour qu'elle aille plus vite. Par ailleurs, la minorit\u00e9 consid\u00e8re que l'octroi d'une allocation de d\u00e9pens aux parties \u00e0 une proc\u00e9dure cartellaire cr\u00e9erait un pr\u00e9c\u00e9dent, de sorte que des demandes similaires \u00e9maneraient \u00e0 l'avenir aussi d'autres domaines du droit. C'\u00e9tait un des arguments du Conseil f\u00e9d\u00e9ral \u00e9galement.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20180305","MeetingVerbalixOid":2977,"IdSession":"5012","SpeakerFirstName":"Guillaume","SpeakerLastName":"Barazzone","SpeakerFullName":"Barazzone Guillaume","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"CVP-Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1520270141865)\/","End":"\/Date(1520270430296)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877266591)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1520270141867+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1520270430297+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226533L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226533L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226533L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226533L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226533L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"226533","Language":"DE","IdSubject":"42603","VoteId":null,"PersonNumber":1124,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p>Annahme der Ziffern 1 und 4 und Ablehnung der Ziffern 2 und 3 der Motion</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Birrer-Heimo, Allemann, Bertschy, Jans, Leutenegger Oberholzer, Pardini, Schelbert)[GZ]</p>\n<p>Ablehnung der Motion</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>Adopter les chiffres 1 et 4 et rejeter les chiffres 2 et 3 de la motion</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Birrer-Heimo, Allemann, Bertschy, Jans, Leutenegger Oberholzer, Pardini, Schelbert)[GZ]</p>\n<p>Rejeter la motion</p>\n<p>[VS] [PAGE 189] </p>\n<p><b>Le pr\u00e9sident </b>(de Buman Dominique, pr\u00e9sident): Vous avez re\u00e7u un rapport \u00e9crit de la commission. La majorit\u00e9 de la commission propose d'adopter les chiffres 1 et 4 de la motion et de rejeter les chiffres 2 et 3. Une minorit\u00e9 Birrer-Heimo propose de rejeter aussi les chiffres 1 et 4, c'est-\u00e0-dire de rejeter, comme le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, la motion dans son ensemble.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20180305","MeetingVerbalixOid":2977,"IdSession":"5012","SpeakerFirstName":"Dominique","SpeakerLastName":"de Buman","SpeakerFullName":"de Buman Dominique","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"CVP-Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1520269901587)\/","End":"\/Date(1520269948475)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877266582)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1520269901587+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1520269948477+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226577L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226577L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226577L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226577L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226577L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"226577","Language":"DE","IdSubject":"42603","VoteId":null,"PersonNumber":4060,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die WAK-NR hat am 13. November 2017 die von St\u00e4nderat Jean-Ren\u00e9 Fournier am 15. Dezember 2016 eingereichte und am 27. September 2017 vom St\u00e4nderat angenommene Motion vorberaten. Mit der Motion soll der Bundesrat beauftragt werden, das Kartellgesetz in vier Bereichen den Bed\u00fcrfnissen der KMU anzupassen. Erstens: Die Gerichtsverfahren sollen beschleunigt werden. Zweitens: Die Entscheide der Weko sollen erst ver\u00f6ffentlicht werden, wenn sie rechtskr\u00e4ftig sind. Drittens: Sanktionen bei unzul\u00e4ssigen Abreden sollen der Gr\u00f6sse des Unternehmens und den wirtschaftlichen Umst\u00e4nden besser Rechnung tragen. Viertens: Die Parteien sollen eine Entsch\u00e4digung f\u00fcr ihre Kosten erhalten. </p>\n<p>Die Kommission hat die Motion ziffernweise beraten und ziffernweise abgestimmt. Sie beantragt Ihnen Annahme von Ziffer 1; das Stimmenverh\u00e4ltnis war 15 zu 7 Stimmen bei 1 Enthaltung. Lange Gerichtsverfahren belasten insbesondere kleinere Unternehmen administrativ und sind kostenintensiv. Mit der M\u00f6glichkeit der Verh\u00e4ngung von Ordnungsfristen soll ein gewisser Druck auf die Gerichte ausge\u00fcbt werden, um einerseits die Verfahren zu beschleunigen. Andererseits sollen die Verfahren auch vereinfacht werden. </p>\n<p>Ziffer 2 lehnte die Kommission mit 22 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung ab. Die Kommission erachtet die Forderung des Motion\u00e4rs als problematisch. Es ist wichtig, dass die Entscheide der Weko umgehend ver\u00f6ffentlicht werden, damit die Gesch\u00e4digten davon Kenntnis nehmen k\u00f6nnen. Die Rechtssicherheit w\u00fcrde verschlechtert, wenn Ver\u00f6ffentlichungen zu Verfahren erst bei rechtskr\u00e4ftigem Beschluss erlaubt w\u00e4ren. Die bestehenden Regelungen sollen deshalb beibehalten werden. </p>\n<p>Ziffer 3 wurde mit 8 zu 8 Stimmen bei 7 Enthaltungen und mit Stichentscheid der damaligen Pr\u00e4sidentin abgelehnt. Die Sanktionen werden bereits heute an die Gr\u00f6sse der Unternehmen angepasst. Somit ist die Forderung gem\u00e4ss Ziffer 3 bereits geregelt und weitgehend erf\u00fcllt. Auf der anderen Seite kann auch die heutige Regelung zu Unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit f\u00fchren und die Existenz der Betroffenen gef\u00e4hrden. </p>\n<p>Ziffer 4 hat die Kommission mit 16 zu 6 Stimmen bei 1 Enthaltung zugestimmt. Bei der Parteientsch\u00e4digung besteht Handlungsbedarf. Kartellrechtliche Untersuchungen sind sehr aufwendig und k\u00f6nnen insbesondere kleine Unternehmungen \u00fcberfordern, administrativ wie auch finanziell. Die betroffenen Parteien sollen deshalb Entsch\u00e4digungen f\u00fcr ihre Kosten erhalten. Es soll der Tendenz entgegengewirkt werden, dass Untersuchungen eingeleitet werden, obschon nicht gen\u00fcgend Hinweise vorliegen.</p>\n<p>Die Kommissionsminderheit lehnt auch die Ziffern 1 und 4 ab. Die Verfahren mit Fristen zu versehen w\u00fcrde der Komplexit\u00e4t gewisser F\u00e4lle schlicht nicht gerecht. Sollte man Entsch\u00e4digungen f\u00fcr Parteien im Kartellverfahren vorsehen, w\u00fcrde dies einem Pr\u00e4judiz gleichkommen und k\u00fcnftig wohl auch in anderen Rechtsbereichen gefordert werden.</p>\n<p>Zusammenfassend gesagt: Die Mehrheit der Kommission beantragt Ihnen die Annahme der Ziffern 1 und 4 der Motion.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20180305","MeetingVerbalixOid":2977,"IdSession":"5012","SpeakerFirstName":"Daniela","SpeakerLastName":"Schneeberger","SpeakerFullName":"Schneeberger Daniela","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":13,"CantonName":"Basel-Landschaft","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1520269948475)\/","End":"\/Date(1520270141865)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877266586)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1520269948477+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1520270141867+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226579L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226579L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226579L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226579L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=226579L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"226579","Language":"DE","IdSubject":"42603","VoteId":null,"PersonNumber":4030,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Der Bundesrat lehnt die vorliegende Motion ab, und die WAK-NR hat sich auch gegen die Ziffern 2 und 3 ausgesprochen; Sie haben es soeben [PAGE 190] von der Kommissionsberichterstatterin und dem Kommissionsberichterstatter geh\u00f6rt. Ich bitte Sie namens der Minderheit, auch die Ziffern 1 und 4 der Motion abzulehnen, denn auch sie sind problematisch.</p>\n<p>Mit Ziffer 1 verlangt der Motion\u00e4r, dass die Gerichtsverfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen seien, indem Fristen in die Gesetzgebung aufgenommen w\u00fcrden. An einer raschen und einfachen Abwicklung von Kartellverfahren sind wir wahrscheinlich alle interessiert, doch muss dabei der Komplexit\u00e4t der Materie, dem Umfang der notwendigen Abkl\u00e4rungen und den Ressourcen von Wettbewerbsbeh\u00f6rden und Gerichten Rechnung getragen werden. Da es bei Sanktionsverfahren gem\u00e4ss Kartellgesetz um strafrecht\u00e4hnliche Verfahren geht, braucht es gut ausgepr\u00e4gte Partei- und Verfahrensrechte, und diese brauchen ihre Zeit.</p>\n<p>Die geltenden Regelungen bieten ausreichend Flexibilit\u00e4t; starre, im Gesetz festgehaltene Fristen k\u00f6nnen die Qualit\u00e4t der Untersuchungen und der Entscheide hingegen gef\u00e4hrden. Das Problem von langen Verfahren kann nicht einfach mit Fristen gel\u00f6st werden. Da w\u00e4re z. B. die Organisationsstruktur ein Ansatzpunkt, dies haben wir aber im Rahmen der Kartellgesetzrevision abgelehnt. Es geht darum, dass man Sachverhalte gen\u00fcgend abkl\u00e4rt. Starre Fristen k\u00f6nnen aber dazu f\u00fchren, dass Sachverhalte ungen\u00fcgend abgekl\u00e4rt und Rechtsfragen zu wenig gr\u00fcndlich beurteilt werden und dass Entscheide zu wenig fundiert sind. Dies f\u00fchrt zu einer Schw\u00e4chung der Instrumente zur Bek\u00e4mpfung von komplexen Kartellangelegenheiten.</p>\n<p>Wenn immer wieder argumentiert wird, man sei bez\u00fcglich der Fristen flexibel, kann man es ja gerade auch beim heutigen System belassen. Wenn Fristen verlangt werden, heisst das, dass ein Verfahren z. B. in sechs Monaten oder zwei Jahren erledigt sein muss. Wenn man der Meinung ist, dass dies flexibel gehandhabt werden k\u00f6nne, dann reicht das heutige Gesetz.</p>\n<p>In Ziffer 4 wird verlangt, dass die Parteien eine Entsch\u00e4digung f\u00fcr ihre Kosten erhalten. Heute sieht das Verwaltungsverfahrensgesetz im erstinstanzlichen Verfahren generell keine Parteientsch\u00e4digung vor: Erst im Rahmen eines Beschwerdeverfahrens k\u00f6nnen solche Anspr\u00fcche vor den Gerichten geltend gemacht werden. Wenn nun im Kartellgesetz von diesem Grundsatz abgewichen wird und eine Spezialregelung eingef\u00fchrt wird, so w\u00e4re das ein Pr\u00e4judiz und w\u00fcrde k\u00fcnftig wohl auch in anderen Rechtsbereichen gefordert werden. Wie k\u00f6nnen Sie in anderen Rechtsbereichen dann argumentieren: \"Hier gibt es die Parteientsch\u00e4digung nicht, sondern allein im Kartellgesetz gibt es sie\"? </p>\n<p>Das w\u00e4re eine Ungleichbehandlung. Ich bitte Sie, auf eine solche zu verzichten und meinem Minderheitsantrag auf Ablehnung der Ziffern 1 und 4, der auch dem Anliegen und dem Antrag des Bundesrates entspricht, zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20180305","MeetingVerbalixOid":2977,"IdSession":"5012","SpeakerFirstName":"Prisca","SpeakerLastName":"Birrer-Heimo","SpeakerFullName":"Birrer-Heimo Prisca","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1520270430296)\/","End":"\/Date(1520270645471)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877266596)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1520270430297+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1520270645470+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"42603","Language":"DE","IdMeeting":"4034","VerbalixOid":559620,"SortOrder":121,"Modified":"\/Date(1774877266579)\/"}}