{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=50851L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=50851L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4400L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4400L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4400L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4400L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"4400","Language":"DE","MeetingNumber":2,"IdSession":5107,"SessionNumber":7,"SessionName":"Wintersession 2020","Council":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CouncilAbbreviation":"SR","Date":"\/Date(1606780800000)\/","Begin":"0815","Modified":"\/Date(1609838079150)\/","LegislativePeriodNumber":51,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Zweite Sitzung","SortOrder":2,"Location":"S"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20200083,IdSubject=50851L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20200083,IdSubject=50851L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20200083,IdSubject=50851L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20200083,IdSubject=50851L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"50851","BusinessNumber":20200083,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.083","Title":"Assistenzdienst der Armee zugunsten der zivilen Beh\u00f6rden im Rahmen der Massnahmen zur Bek\u00e4mpfung der zweiten Welle der Covid-19-Pandemie","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Erstrat - Premier Conseil\n","Modified":"\/Date(1606398976603)\/","TitleDE":"Assistenzdienst der Armee\nzugunsten der zivilen Beh\u00f6rden\nim Rahmen der Massnahmen\nzur Bek\u00e4mpfung der zweiten Welle\nder Covid-19-Pandemie","TitleFR":"Service d'appui de l'arm\u00e9e\nen faveur des autorit\u00e9s civiles\ndans le cadre des mesures destin\u00e9es\n\u00e0 lutter contre la seconde vague\nde la pand\u00e9mie de Covid-19","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271955L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271955L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271955L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271955L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271955L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"271955","Language":"DE","IdSubject":"50851","VoteId":null,"PersonNumber":1162,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen </i>[GZ]</p>\n<p><i>L'entr\u00e9e en mati\u00e8re est d\u00e9cid\u00e9e sans opposition</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Bundesbeschluss \u00fcber den Assistenzdienst der Armee zur Unterst\u00fctzung des zivilen Gesundheitswesens im Rahmen der Massnahmen zur Bek\u00e4mpfung der zweiten Welle der Covid-19-Epidemie</b>[GZ]</p>\n<p><b>Arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral sur le service d'appui de l'arm\u00e9e en faveur des services de sant\u00e9 civils dans le cadre des mesures destin\u00e9es \u00e0 lutter contre la deuxi\u00e8me vague de l'\u00e9pid\u00e9mie de Covid-19</b>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Detailberatung - Discussion par article </i>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><b>Titel und Ingress, Art. 1 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Kommission </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Titre et pr\u00e9ambule, art. 1 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la commission </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 1a </b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p>Der Armeeeinsatz im Assistenzdienst kann auch zugunsten von Alters- und Pflegeheimen im Bereich der Pflege geleistet werden.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Fran\u00e7ais, Burkart, Dittli, Minder, Wicki)[GZ]</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 1a </b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>L'engagement de l'arm\u00e9e en service d'appui peut \u00e9galement \u00eatre effectu\u00e9 dans le domaine des soins en faveur des \u00e9tablissements m\u00e9dicosociaux et des homes.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Fran\u00e7ais, Burkart, Dittli, Minder, Wicki)[GZ]</p>\n<p>Biffer</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20201201","MeetingVerbalixOid":3343,"IdSession":"5107","SpeakerFirstName":"Alex","SpeakerLastName":"Kuprecht","SpeakerFullName":"Kuprecht Alex","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":5,"CantonName":"Schwyz","CantonAbbreviation":"SZ","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1606811166967)\/","End":"\/Date(1606811210960)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1609944258467)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1606811166967+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1606811210960+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271963L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271963L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271963L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271963L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271963L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"271963","Language":"DE","IdSubject":"50851","VoteId":null,"PersonNumber":4112,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>In den letzten zwei, drei Monaten sind die Corona-Fallzahlen bekanntlich wieder stark gestiegen. Diverse Kantone sahen sich veranlasst, beim Bundesrat ein erneutes Gesuch um Unterst\u00fctzung ihrer Gesundheitsversorgung einzureichen und um Hilfe mittels Assistenzdienst der Armee zu bitten - so Ende Oktober der Kanton Freiburg, in den darauffolgenden Tagen noch die Kantone Jura, Genf, Wallis und Bern. Mitte November stiessen auch die Waadt und das Tessin dazu. In diesen Kantonen war einerseits das Contact-Tracing \u00fcberfordert, andererseits waren aber auch die Testkapazit\u00e4ten am Limit und schliesslich respektive teilweise auch das Personal in den Spit\u00e4lern. Diese Gesuche werden einzeln gepr\u00fcft.</p>\n<p>In der ersten Welle ab M\u00e4rz hatten wir leider bereits dieselbe Situation. Damals hat der Bundesrat beschlossen, das Aufgebot auf 8000 Armeeangeh\u00f6rige festzusetzen. Auch wenn damals Angeh\u00f6rige der Armee im Sicherheitsbereich, also bei Polizei und Zollverwaltung, eingesetzt worden sind, hat sich bald gezeigt, dass die aufgebotenen Ressourcen den effektiven Bestand \u00fcbersteigen. Dies f\u00fchrte zu Kritik, zumal sogar gewisse Spit\u00e4ler Kurzarbeit hatten. Der Bundesrat hat daher aus der ersten Welle seine Lehren gezogen und nun in der zweiten Welle einerseits maximal 2500 Angeh\u00f6rige der Armee aufgeboten; dies ist die Obergrenze. Andererseits tr\u00e4gt er der Subsidiarit\u00e4t mehr Rechnung. Man spricht schliesslich von subsidi\u00e4ren Eins\u00e4tzen. Das Gesuch des Kantons Jura wurde nicht genehmigt, da Hilfe in Alters- und Pflegeheimen im Gesetz nicht vorgesehen ist. Neu will eine knappe Mehrheit der Kommission das ebenfalls erlauben. Es war die einzige Differenz, die in der Kommission l\u00e4nger zu reden gab.</p>\n<p>Was bedeutet dies konkret? Der Bundesrat verlangt nun, dass die gesuchstellenden Kantone zuerst alles tun, um s\u00e4mtliche ihnen zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel und Instrumente auszusch\u00f6pfen, und zwar interkantonal und auch kantons\u00fcbergreifend. Es gibt neu einen Katalog von dreizehn Anforderungen, die allesamt erf\u00fcllt sein m\u00fcssen, um Bundeshilfe zu erhalten. Dazu geh\u00f6rt zum Beispiel: Entsprechendes Personal muss zuerst auf dem Arbeitsmarkt gesucht werden; zuerst m\u00fcssen arbeitslose Personen, insbesondere jene auf den RAV, ber\u00fccksichtigt werden; Ressourcen des Zivilschutzes und der Feuerwehr sind bereits ausgesch\u00f6pft; Medizinstudenten und andere Freiwillige wie Samariter sind angefragt worden; andere Kantone wurden um Hilfe ersucht, um untereinander auszuhelfen. Der Bund teilt Armeeangeh\u00f6rige wirklich nur noch jenen Kantonen zu, die alle anderen M\u00f6glichkeiten ausgesch\u00f6pft haben und danach immer noch in einer Notlage sind.</p>\n<p>Die bewilligten Eins\u00e4tze in der Romandie sind in drei Bereichen aktiv: erstens in Spit\u00e4lern in der allgemeinen Grundpflege, also in \"low-level care\", zweitens in den erweiterten Intensivpflegepl\u00e4tzen durch besonders geschulte Sanit\u00e4tssoldaten und drittens im Logistikbereich, also mit Sanit\u00e4tstransporten. Aufgeboten wurden folgende Kategorien von Soldaten: Durchdiener und Freiwillige, die sich von sich aus anerboten haben, bereits im Dienst stehende Truppen und schliesslich als vierte und letzte Kategorie Milizformationen mit hoher Bereitschaft, die innert 96 Stunden aufgeboten wurden. Bei der letzten Kategorie haben wir in der Kommission nachgehakt, da es nat\u00fcrlich problematisch ist, wenn der Wirtschaft und insbesondere den KMU innert wenigen Tagen wichtiges Personal entzogen wird, unter Umst\u00e4nden wochenlang. Die Armeespitze hat uns versichert, dass solche Soldaten wirklich erst in letzter Priorit\u00e4t aufgeboten werden und ihr das Unbehagen wegen dem kurzfristigen Abziehen von Berufsleuten aus der Wirtschaft sehr wohl bewusst ist. </p>\n<p>Der Einsatz ist also bis zum 31. M\u00e4rz 2021 befristet. Der Bundesrat wollte diese Genehmigung bewusst kurz halten, um nicht ein falsches Image eines ewig verf\u00fcgbaren Assistenzdienstes zu vermitteln. </p>\n<p>Gem\u00e4ss Artikel 70 Absatz 2 des Milit\u00e4rgesetzes muss die Bundesversammlung Eins\u00e4tze genehmigen, wenn mehr als 2000 Armeeangeh\u00f6rige aufgeboten worden sind und der Einsatz l\u00e4nger als drei Wochen dauert. Diese Schwellen sind beide \u00fcberschritten, und \u00fcber diese Genehmigung befinden wir heute. </p>\n<p>Die SiK hat gestern Abend getagt und empfiehlt Ihnen einstimmig, den Einsatz zu genehmigen. Gleichzeitig sprechen wir den Angeh\u00f6rigen der Armee unseren Dank aus, dass sie diese Eins\u00e4tze zugunsten unserer Bev\u00f6lkerung leisten, gerade auch im Hinblick auf die kommenden Wochen und Feiertage.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20201201","MeetingVerbalixOid":3343,"IdSession":"5107","SpeakerFirstName":"Thomas","SpeakerLastName":"Minder","SpeakerFullName":"Minder Thomas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":14,"CantonName":"Schaffhausen","CantonAbbreviation":"SH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1606810655577)\/","End":"\/Date(1606810956380)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1609944258463)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1606810655577+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1606810956380+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271964L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271964L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271964L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271964L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271964L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"271964","Language":"DE","IdSubject":"50851","VoteId":null,"PersonNumber":3879,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La proposition de notre coll\u00e8gue est par nature sympathique. Il est clair en effet que quand on est dans le besoin, il faut agir et agir partout o\u00f9 on peut. C'est compr\u00e9hensible. Pour ma part, au d\u00e9part, j'ai envie de dire que c'est une bonne id\u00e9e, mais il faut voir ce que cela donne sur le terrain.</p>\n<p>Le message a \u00e9t\u00e9 pr\u00e9par\u00e9 en fonction des exp\u00e9riences faites durant la premi\u00e8re vague afin de mettre au point la mani\u00e8re de r\u00e9agir \u00e0 l'avenir. L'un des premiers arguments expos\u00e9s consiste \u00e0 dire qu'il serait appropri\u00e9 d'utiliser le personnel \u00e0 disposition \u00e0 bon escient et de veiller \u00e0 ce que le personnel engag\u00e9 travaille dans de bonnes conditions de s\u00e9curit\u00e9.</p>\n<p>O\u00f9 se trouve le probl\u00e8me r\u00e9el dans les agglom\u00e9rations? Il n'y a pas photo: le probl\u00e8me est dans les h\u00f4pitaux. Dans les autres endroits - que l'on pourrait qualifier de secondaires -, il y a un probl\u00e8me dans les \u00e9tablissements de rang inf\u00e9rieur \u00e0 l'h\u00f4pital, voire dans ceux o\u00f9 il y a moins de personnes, par exemple dans les homes pour personnes \u00e2g\u00e9es ou d'autres \u00e9tablissements sanitaires qui existent dans nos r\u00e9gions.</p>\n<p>Mais l'afflux de personnes aura lieu dans les h\u00f4pitaux. Au moment o\u00f9 il y a des difficult\u00e9s pour g\u00e9rer les entr\u00e9es dans les h\u00f4pitaux, qui peut donner un coup de main? En priorit\u00e9, les pompiers - service d'incendie et de secours -, les particuliers, les membres de la protection civile, les civilistes, et en dernier recours l'arm\u00e9e. D'o\u00f9 viennent les gens qui sont dans l'arm\u00e9e? Ils ne viennent pas automatiquement de la ville o\u00f9 se situe l'\u00e9tablissement en difficult\u00e9, ils ne sont pas automatiquement de la r\u00e9gion o\u00f9 se situe le home qui a besoin d'un renfort. Les personnes qui connaissent la r\u00e9gion sont celles qui sont membres de la protection civile, ce sont les pompiers, voire les civilistes. [PAGE 1095] </p>\n<p>Les gens qui iront accueillir les malades ne parlent pas automatiquement fran\u00e7ais, italien, allemand ou romanche. Donc, si on veut garantir un bon accueil des malades et fournir un appui l\u00e0 o\u00f9 le besoin se fait sentir, c'est l\u00e0 o\u00f9 le plus grand nombre de personnes affluent, c'est \u00e0 l'accueil dans les zones de tri - ceci est clairement sp\u00e9cifi\u00e9 dans la liste des missions \u00e0 remplir -, mais pas dans les homes, les \u00e9tablissements m\u00e9dicosociaux ou les autres sites cit\u00e9s dans la proposition de notre coll\u00e8gue. En cela, la planification des moyens est tr\u00e8s importante. L'ordre de marche donn\u00e9 doit \u00eatre li\u00e9 \u00e0 une coordination, afin d'assurer la rel\u00e8ve.</p>\n<p>Il y a un dernier point \u00e0 pr\u00e9ciser au sujet de l'engagement de l'arm\u00e9e. Si les gens astreints sont diss\u00e9min\u00e9s dans une r\u00e9gion, leur r\u00e9cup\u00e9ration exigerait une logistique relativement lourde qui p\u00e9naliserait la mission principale de l'arm\u00e9e et entraverait sa mission. A mission claire, gestion claire. La mission principale est \u00e0 accomplir dans les lieux o\u00f9 il y a du monde; c'est celle de l'arm\u00e9e, quand on a besoin d'elle. Dans les zones o\u00f9 l'afflux est moins grand, en cas d'urgence \u00e9lev\u00e9e, on a besoin de moins de personnel. Les t\u00e2ches peuvent alors \u00eatre confi\u00e9es \u00e0 la protection civile, aux civilistes, voire \u00e0 d'autres corps constitu\u00e9s.</p>\n<p>Je vous recommande par cons\u00e9quent de rejeter la proposition de la majorit\u00e9 et de suivre le Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20201201","MeetingVerbalixOid":3343,"IdSession":"5107","SpeakerFirstName":"Olivier","SpeakerLastName":"Fran\u00e7ais","SpeakerFullName":"Fran\u00e7ais Olivier","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1606811408257)\/","End":"\/Date(1606811599710)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1609944258467)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1606811408257+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1606811599710+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271965L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271965L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271965L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271965L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271965L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"271965","Language":"DE","IdSubject":"50851","VoteId":null,"PersonNumber":4172,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nach dem Motto \"Chambre de R\u00e9flexion\" m\u00f6chte ich das jetzt etwas reflektieren. Das Ziel der Taskforce ist ja, m\u00f6glichst wenige im Spital zu haben, also die Intensivstationsbetten, die Spitalbetten zu sch\u00fctzen. Jetzt haben wir die M\u00f6glichkeit, f\u00fcr die Pflegeheime allenfalls Armeeangeh\u00f6rige aufzubieten, um eben die Leute in den Pflegeheimen zu halten, damit sie nicht ins Spital m\u00fcssen. Zivildienstler k\u00f6nnen Sie nicht aufbieten, die m\u00fcssen freiwillig gehen, aber die Armee k\u00f6nnen wir eben bei einem Notfall aufbieten. Es ist nicht so, dass wir Tausende von Anfragen haben, sondern wir wollen dort helfen, wo Not am Mann ist und alle Restriktionen, die der Bundesrat in dieser Vorlage gemacht hat, ausgesch\u00f6pft sind. Also ist es doch logisch und eigentlich konsequent, wenn wir sagen, wir brauchen oder geben die M\u00f6glichkeit, dass Armeeangeh\u00f6rige diesen Einsatz machen und dadurch einen kleinen Beitrag in diesem System leisten, damit wir die Ziele der Taskforce und des Bundesrates erf\u00fcllen k\u00f6nnen. </p>\n<p>Besten Dank f\u00fcr die Zustimmung zur Mehrheit.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20201201","MeetingVerbalixOid":3343,"IdSession":"5107","SpeakerFirstName":"Werner","SpeakerLastName":"Salzmann","SpeakerFullName":"Salzmann Werner","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1606811847087)\/","End":"\/Date(1606811924327)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1609944258470)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1606811847087+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1606811924327+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271966L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271966L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271966L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271966L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271966L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"271966","Language":"DE","IdSubject":"50851","VoteId":"3986","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit ... 21 Stimmen[GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit ... 21 Stimmen[GZ]</p>\n<p>(0 Enthaltungen)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Mit Stichentscheid des Pr\u00e4sidenten </i>[GZ]</p>\n<p><i>wird der Antrag der Minderheit angenommen</i></p>\n<p><i>Avec la voix pr\u00e9pond\u00e9rante du pr\u00e9sident </i>[GZ]</p>\n<p><i>la proposition de la minorit\u00e9 est adopt\u00e9e</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20201201","MeetingVerbalixOid":3343,"IdSession":"5107","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":11,"Start":"\/Date(1606812701877)\/","End":"\/Date(1606812716433)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1609944258477)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1606812701877+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1606812716433+0060)\/","VoteBusinessNumber":20200083,"VoteBusinessShortNumber":"20.083","VoteBusinessTitle":"Assistenzdienst der Armee\nzugunsten der zivilen Beh\u00f6rden\nim Rahmen der Massnahmen\nzur Bek\u00e4mpfung der zweiten Welle\nder Covid-19-Pandemie"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271967L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271967L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271967L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271967L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271967L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"271967","Language":"DE","IdSubject":"50851","VoteId":null,"PersonNumber":1162,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Art. 2 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Kommission </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p><i>Proposition de la commission </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20201201","MeetingVerbalixOid":3343,"IdSession":"5107","SpeakerFirstName":"Alex","SpeakerLastName":"Kuprecht","SpeakerFullName":"Kuprecht Alex","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":5,"CantonName":"Schwyz","CantonAbbreviation":"SZ","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":12,"Start":"\/Date(1606812716433)\/","End":"\/Date(1606812794970)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1609944258480)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1606812716433+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1606812794970+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271968L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271968L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271968L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271968L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271968L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"271968","Language":"DE","IdSubject":"50851","VoteId":"3987","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr Annahme des Entwurfes ... 39 Stimmen [GZ]</p>\n<p>(Einstimmigkeit) [GZ]</p>\n<p>(0 Enthaltungen)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20201201","MeetingVerbalixOid":3343,"IdSession":"5107","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":13,"Start":"\/Date(1606812794970)\/","End":"\/Date(1606812861197)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1609944258487)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1606812794970+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1606812861197+0060)\/","VoteBusinessNumber":20200083,"VoteBusinessShortNumber":"20.083","VoteBusinessTitle":"Assistenzdienst der Armee\nzugunsten der zivilen Beh\u00f6rden\nim Rahmen der Massnahmen\nzur Bek\u00e4mpfung der zweiten Welle\nder Covid-19-Pandemie"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271969L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271969L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271969L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271969L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271969L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"271969","Language":"DE","IdSubject":"50851","VoteId":null,"PersonNumber":4244,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Sie sehen auf der Fahne, was der Antrag der Mehrheit ist. Ich sage Ihnen zuerst, worum es der Mehrheit nicht geht. Es geht nicht darum, die Subsidiarit\u00e4tspr\u00fcfung, die sowohl vom Kommissionspr\u00e4sidenten als auch von der Frau Bundespr\u00e4sidentin geschildert wurde, auszuhebeln. Es sollen also beispielsweise keine Angeh\u00f6rigen der Armee f\u00fcr Animation oder sonstige nicht pflegerische Dienstleistungen in Heimen eingesetzt werden. Deshalb ist der Antrag auch explizit auf den Bereich der Pflege beschr\u00e4nkt. Es soll verhindert werden und ist auch nicht die Absicht dieses Antrags, dass Angeh\u00f6rige der Armee eingesetzt werden, wenn zivile L\u00f6sungen und vor allem auch Zivildienstleistende eingesetzt werden k\u00f6nnen. </p>\n<p>Es geht der Mehrheit ebenfalls nicht darum, den Bedarf an Armeeangeh\u00f6rigen deutlich zu erh\u00f6hen. 2500 Armeeangeh\u00f6rige, das ist der Bestand. Diese haben wir. Auch die Mehrheit der Kommission m\u00f6chte der Wirtschaft nicht unn\u00f6tig Leute entziehen. Es ist der Mehrheit auch bewusst, dass das eine Belastung ist. Aber wir haben keinen Idealfall, sonst m\u00fcssten wir \u00fcberhaupt nicht zu einem solchen Assistenzdienst greifen; es gibt nun einmal Gesuche und Bedarf in den Heimen. Die Lage in den Heimen ist zum Teil sehr angespannt. Sie kennen sicher alle auch Beispiele aus verschiedenen Kantonen. Wenn jetzt zivile L\u00f6sungen nicht mehr m\u00f6glich sind, dann will die Mehrheit der Kommission diese zus\u00e4tzliche Option schaffen, damit Gesuche nicht von vornherein abgelehnt werden m\u00fcssen. Die Angeh\u00f6rigen der Armee sind ausgebildet, sie k\u00f6nnen das. Es geht um die Pflege, es geht im Prinzip um nichts anderes als das, was sie auch im Spital tun w\u00fcrden.</p>\n<p>Letztlich kann mit diesem Mehrheitsantrag und mit dieser Erg\u00e4nzung erreicht werden, dass die Leute nicht in den Heimen fehlen, es dann zu unn\u00f6tigen Spitaleinweisungen kommt und als Folge der \u00dcberlastung der Heime dann wieder die Spit\u00e4ler \u00fcberlastet sind. Dort w\u00fcrden dann wieder Angeh\u00f6rige der Armee eingesetzt. Sie w\u00fcrden das tun, was sie zuvor einfacher in den Heimen h\u00e4tten tun k\u00f6nnen. Es geht also darum, eine L\u00f6sung zu schaffen, die es erm\u00f6glicht, zu helfen, wo es brennt, und Gesuche auch annehmen zu k\u00f6nnen, wenn der ganze Subsidiarit\u00e4tsnachweis erf\u00fcllt ist und in den Heimen ein Bedarf besteht. </p>\n<p>Noch einmal: Wenn zivile L\u00f6sungen m\u00f6glich sind, dann soll diese Option nicht gezogen werden. Wenn es nicht mehr m\u00f6glich ist, wenn ein so grosser Bedarf besteht, wenn zivile L\u00f6sungen nicht gehen, wenn der Einsatz von Samaritern nicht m\u00f6glich ist, wenn andere Kantone nicht mehr helfen k\u00f6nnen, dann sollen nach Pr\u00fcfung der Subsidiarit\u00e4t - der Kommissionspr\u00e4sident hat es gesagt - Angeh\u00f6rige der Armee eingesetzt werden k\u00f6nnen. Sie schaffen mit diesem Mehrheitsantrag eine zus\u00e4tzliche Option, um die wir hoffentlich nicht zu froh sein werden. Aber wenn sie dann gezogen werden m\u00fcsste, w\u00e4ren wir froh dar\u00fcber. </p>\n<p>Ich danke f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Mehrheit.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20201201","MeetingVerbalixOid":3343,"IdSession":"5107","SpeakerFirstName":"Mathias","SpeakerLastName":"Zopfi","SpeakerFullName":"Zopfi Mathias","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":8,"CantonName":"Glarus","CantonAbbreviation":"GL","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1606811210960)\/","End":"\/Date(1606811401353)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1609944258467)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1606811210960+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1606811401353+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271970L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271970L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271970L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271970L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271970L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"271970","Language":"DE","IdSubject":"50851","VoteId":null,"PersonNumber":4240,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Tout d'abord, merci au Conseil f\u00e9d\u00e9ral d'avoir entendu les cantons dans leur besoin de renfort. Il y a un r\u00e9el besoin \u00e0 plusieurs endroits.</p>\n<p>Le deuxi\u00e8me engagement qui nous est demand\u00e9 ici est limit\u00e9 vraiment au domaine des soins, contrairement au premier engagement, comme cela a \u00e9t\u00e9 rappel\u00e9 par le pr\u00e9sident de la commission. D'ailleurs, il est clairement pr\u00e9cis\u00e9 dans l'arr\u00eat\u00e9 qui nous est soumis que c'est au profit \"des services de sant\u00e9 civils\". Mais, on a vu en commission - j'y reviendrai tout \u00e0 l'heure -, que cette notion de \"services de sant\u00e9 civils\" m\u00e9ritait une pr\u00e9cision.</p>\n<p>A mon avis, les conditions d'engagement sont claires, pr\u00e9cises, et m\u00eame tr\u00e8s restrictives, cela pour tenir compte du premier engagement du service d'appui de l'arm\u00e9e. C'est tout \u00e0 fait heureux. Il faut une demande des cantons. Il y a de nombreuses conditions qui pr\u00e9cisent la subsidiarit\u00e9. Il faut vraiment utiliser toutes les possibilit\u00e9s civiles disponibles pour veiller \u00e0 ne pas revivre certaines particularit\u00e9s v\u00e9cues lors du premier engagement, par exemple le refus de collaborer avec des cliniques ou des h\u00f4pitaux priv\u00e9s ou encore le fait de mettre du personnel d'autres secteurs que les soins intensifs en r\u00e9duction de l'horaire de travail. Ceci n'est pas admissible et ceci ne pourrait plus se reproduire compte tenu des conditions de subsidiarit\u00e9 qui sont fix\u00e9es ici. Et puis, je le r\u00e9p\u00e8te, c'est clairement limit\u00e9 au domaine des soins. </p>\n<p>Or, \u00e0 la lecture de l'arr\u00eat\u00e9, je l'ai dit tout \u00e0 l'heure, on voit que le libell\u00e9 pr\u00e9cise que c'est au profit des \"services de sant\u00e9 civils\". Avec ce simple libell\u00e9, il n'y a rien qui pr\u00e9tend que cela se limite aux h\u00f4pitaux, et c'est dans le message qu'on lit, en effet, que la volont\u00e9 du Conseil f\u00e9d\u00e9ral est de se limiter aux h\u00f4pitaux civils. Mais pourquoi ne pas \u00e9tendre cette notion \u00e0 d'autres \u00e9tablissements de soins, comme les \u00e9tablissements m\u00e9dicosociaux (EMS), qui pourraient aussi b\u00e9n\u00e9ficier de ce soutien, parce qu'ils offrent des prestations de soins? </p>\n<p>Alors, pour \u00e9viter tout engagement trop important, il faut, je le r\u00e9p\u00e8te, une demande des cantons. Ce n'est pas l'\u00e9tablissement qui fait lui-m\u00eame la demande, donc il y aura d\u00e9j\u00e0 un premier tri. Et puis, il faut remplir toutes les conditions de subsidiarit\u00e9. Une fois de plus, les cantons et les services de la Conf\u00e9d\u00e9ration vont v\u00e9rifier si toutes les autres possibilit\u00e9s ont \u00e9t\u00e9 retenues. Il se pourrait, par exemple, qu'un EMS soit totalement d\u00e9bord\u00e9 et appelle \u00e0 l'aide. Il appartiendrait alors au canton d'\u00e9valuer quels moyens il peut mettre \u00e0 disposition. Et si le canton n'a plus de moyens, m\u00eame en collaborant avec des cantons voisins, il d\u00e9posera une demande que l'arm\u00e9e examinera pour d\u00e9terminer s'il est n\u00e9cessaire ou non d'envoyer du personnel.</p>\n<p>La notion de proximit\u00e9 telle que l'a d\u00e9finie notre coll\u00e8gue Olivier Fran\u00e7ais, je ne la comprends pas tr\u00e8s bien, qu'il s'agisse d'agglom\u00e9ration ou d'autres lieux d'accueil de ces personnes. Ici, on parle bien du renfort du personnel qui doit apporter des soins \u00e0 des personnes malades ou \u00e0 des personnes qui ont besoin d'aide. Que ce soit dans un h\u00f4pital ou dans un EMS, dans la mesure o\u00f9 ce sont des services de sant\u00e9 civils visant \u00e0 apporter des soins, je ne vois pas vraiment la diff\u00e9rence qu'on peut faire. </p>\n<p>Aussi, \u00e0 mon avis, il n'y a pas de risque d'exag\u00e9ration, il n'y a pas de risque d'une explosion des demandes, parce que les contr\u00f4les et le filtre qui est pos\u00e9 sont suffisamment importants pour qu'on puisse s'en tenir aux 2500 militaires pr\u00e9vus par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n<p>Ainsi, je vous recommande de soutenir la proposition de la majorit\u00e9 de la commission.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20201201","MeetingVerbalixOid":3343,"IdSession":"5107","SpeakerFirstName":"Charles","SpeakerLastName":"Juillard","SpeakerFullName":"Juillard Charles","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":26,"CantonName":"Jura","CantonAbbreviation":"JU","ParlGroupName":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1606811610060)\/","End":"\/Date(1606811841840)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1609944258470)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1606811610060+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1606811841840+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271971L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271971L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271971L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271971L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271971L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"271971","Language":"DE","IdSubject":"50851","VoteId":null,"PersonNumber":4112,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Erlauben Sie mir, als Unterzeichner der Minderheit ein paar Worte an Sie zu richten. In verschiedenen Kantonen sind gewisse Alters- und Pflegeheime fast oder ganz ausser Kontrolle geraten. Insassen sind wegen Corona oder mit Corona verstorben, und viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich mit dem Virus angesteckt. Dadurch sind diese Institutionen personell geschw\u00e4cht. Die Schutzkonzepte in diesen Alters- und Pflegeheimen waren erwiesenermassen ungen\u00fcgend. In Pflegeheimen sicherlich und in Altersheimen mehrheitlich schleusen Angeh\u00f6rige oder eben Mitarbeiter das Virus ein. In Schaffhausen gibt es ein Altersheim, bei welchem Corona ausser Kontrolle ist. Mehrere Pension\u00e4re sind dort gestorben, und der Grossteil der Belegschaft ist in Quarant\u00e4ne. In[NB]verschiedenen Kantonen gibt es gleiche oder \u00e4hnliche F\u00e4lle.</p>\n<p>Wegen des Mitarbeiter- bzw. Personalmangels, der infolge zu vieler Corona-Quarant\u00e4nef\u00e4lle entstanden ist, sieht die Mehrheit Handlungsbedarf und m\u00f6chte auch dort Angeh\u00f6rige der Armee einsetzen k\u00f6nnen. W\u00e4ren die Alters- und Pflegeheime personalm\u00e4ssig normal besetzt, g\u00e4be es keine Ausf\u00e4lle, und somit w\u00e4re der Antrag von Kollege Zopfi wohl nicht gestellt worden. Wir sprechen also von subsidi\u00e4ren Eins\u00e4tzen von Armeeangeh\u00f6rigen bei Alters- und Pflegeheimen mit Personalmangel und nicht von Hilfe der Armee bei Institutionen, welche ihre Heime im Griff haben. Die Personalknappheit ist in gewissen Alters- und Pflegeheimen derart akut, dass Kantons\u00e4rzte Mitarbeiter, welche auf Corona positiv getestet wurden, freigegeben haben, damit sie trotzdem arbeiten d\u00fcrfen. Der Kantonsarzt hat also die Quarant\u00e4ne gestrichen. Von diesen Heimen sprechen wir hier bei diesem Passus.</p>\n<p>Nun will die knappe Mehrheit der Kommission Angeh\u00f6rige der Armee genau in diese personell unterbelegten Institutionen schicken, welche erwiesenermassen ein schlechtes eigenes Corona-Schutzkonzept haben. Sie will sie also dort hinschicken, wo das Virus w\u00fctet, in Heime, die die Situation nicht im Griff haben; dort wollen wir die Angeh\u00f6rigen der Armee hinschicken. Das k\u00f6nnte ein b\u00f6ses Erwachen geben, dann n\u00e4mlich, wenn die Angeh\u00f6rigen der Armee sich in diesen Alters- und Pflegeheimen, die ein mangelhaftes - ich unterstreiche: ein mangelhaftes - Schutzkonzept haben, mit dem Virus anstecken und es so zur\u00fcck in ihre Familien oder zu ihrem regul\u00e4ren Arbeitgeber tragen. [PAGE 1096] </p>\n<p>Ist also der Armeeangeh\u00f6rige hier bei diesen hoch heiklen Pflegestationen die richtige Person? Sollten die Armeeangeh\u00f6rigen im Assistenzdienst nicht eher im vorgelagerten Bereich der Spit\u00e4ler t\u00e4tig sein? Ist es nicht besser, wenn sie dort, bei den Spit\u00e4lern, helfen anstatt in den Alters- und Pflegeheimen? Ich denke hier insbesondere an die Sanit\u00e4tssoldaten, auf welche die Armee nicht ewig und dauernd zur\u00fcckgreifen kann, weil die Best\u00e4nde eher knapp sind.</p>\n<p>Es gibt im Gegensatz zu den Spit\u00e4lern in Alters- und Pflegeheimen kaum vorgelagerte Aufgaben und Jobs. Es gibt dort z. B. keine Transporte zu machen. Die Armeeangeh\u00f6rigen w\u00e4ren also unmittelbar in Kontakt mit den Pension\u00e4ren oder eben mit den Risikopersonen, obschon diese Personen bekanntlich die vulnerabelsten sind, welche es vor Corona zu sch\u00fctzen gilt. Da stellt sich wirklich die Frage, ob die jungen Leute, also die Angeh\u00f6rigen der Armee, zur richtigen Zielgruppe geh\u00f6ren. Junge Leute haben ja bekanntlich st\u00e4rker das Bed\u00fcrfnis, sozial zu sein oder sich unter die Leute zu mischen und am Abend auszugehen. F\u00fcr beide Parteien, die Armeeangeh\u00f6rigen und die Pension\u00e4re, besteht also ein viel gr\u00f6sseres Risiko, sich mit Corona anzustecken, als wenn dort geschultes, fest angestelltes und eher \u00e4lteres Personal, welches seinen Arbeitsplatz und die Gegebenheiten schon kennt, zum Einsatz kommt. Doch genau dieses geschulte, fest angestellte Personal und gewisse Heimleitungen - ich unterstreiche: gewisse Heimleitungen - haben Corona nicht im Griff. Wir sollten uns dessen bewusst sein, wenn wir hier der Mehrheit folgen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20201201","MeetingVerbalixOid":3343,"IdSession":"5107","SpeakerFirstName":"Thomas","SpeakerLastName":"Minder","SpeakerFullName":"Minder Thomas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":14,"CantonName":"Schaffhausen","CantonAbbreviation":"SH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":8,"Start":"\/Date(1606811927873)\/","End":"\/Date(1606812198617)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1609944258473)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1606811927873+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1606812198617+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271977L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271977L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271977L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271977L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271977L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"271977","Language":"DE","IdSubject":"50851","VoteId":null,"PersonNumber":4151,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Der Antrag der Mehrheit geht ja urspr\u00fcnglich auf einen Brief zur\u00fcck, den die Kommission von H plus, Curaviva, Spitex und Senesuisse erhalten hat. Sie brachten nat\u00fcrlich ein berechtigtes Anliegen ein, das durchaus verst\u00e4ndlich und auch nachvollziehbar ist. Die Kommission schw\u00e4chte das Anliegen allerdings etwas ab, indem sie die Spitex herausnahm und sich nur noch auf die Alters- und Pflegeheime im Bereich der Pflege ausrichtete. Vor diesem Hintergrund hat man eine gewisse Eingrenzung gemacht. </p>\n<p>Ich muss Ihnen sagen, als ich diesen Brief erhalten habe, dachte ich zuerst, das t\u00f6ne eigentlich pr\u00fcfenswert; es ist ja subsidi\u00e4r, und es ist eine Kann-Formulierung. Im ersten Moment war ich eigentlich offen, war aber auch gespannt auf die Argumente, auch darauf, wie sich die Departementsvorsteherin und der Chef der Armee dazu \u00e4ussern. Ich bin dann im Verlauf der Diskussion zur Einsicht gelangt, dass dieser Antrag nicht richtig ist und dass es besser ist, den Armee-Einsatz, falls es ihn im Assistenzdienst braucht, wie es der Bundesrat beantragt, auf die Gesundheitseinrichtungen mit Schwergewicht im station\u00e4ren Bereich, also auf die Spit\u00e4ler, zu beschr\u00e4nken. </p>\n<p>Warum? Auf der einen Seite - diesen Teil der Argumentation hat Kollege Minder bereits gesagt - kann man sich fragen, inwieweit Angeh\u00f6rige der Armee in dieser speziellen Situation \u00fcberhaupt geeignet sind, f\u00fcr die Heime eingesetzt zu werden. Auf der anderen Seite, das ist f\u00fcr mich fast wichtiger, ist diese Organisation auf den Worst Case ausgelegt, also wenn die zweite Welle wirklich noch schlimmer wird, wenn eine dritte Welle noch schlimmer wird, wenn die Spit\u00e4ler an den Anschlag kommen und auch die Heime an den Anschlag kommen. Man hat das mit einer Obergrenze von 2500 Angeh\u00f6rigen der Armee begrenzt. Wenn wir den F\u00e4cher jetzt \u00f6ffnen und dann auch noch den Heimen die M\u00f6glichkeit geben, \u00fcber die Kantone Soldaten subsidi\u00e4r einzusetzen, dann m\u00fcsste man eigentlich den Bestand der Angeh\u00f6rigen der Armee anheben. Um diesen Worst Case abzudecken, w\u00e4ren meines Erachtens vermutlich nicht 2500 Angeh\u00f6rige der Armee richtig, sondern es m\u00fcsste eine deutlich h\u00f6here Zahl sein. Wir m\u00fcssen uns bewusst sein, dass wir jeden Angeh\u00f6rigen der Armee, den wir f\u00fcr einen solchen Assistenzdienst einsetzen - was durchaus seine Berechtigung hat -, der Wirtschaft[NB]entziehen. Auch die Wirtschaft leidet entsprechend unter Covid-19. </p>\n<p>Unter dem Strich bin ich am Schluss zur Einsicht gekommen, dass man, wenn es wirklich so schlimm wird, was wir alle nicht hoffen, die Angeh\u00f6rigen der Armee dort einsetzen soll, wo sie an vorderster Front wirklich den Hauptnutzen erbringen k\u00f6nnen, und man den Einsatz entsprechend auf die Spit\u00e4ler beschr\u00e4nken soll; dies einerseits in der Hoffnung, dass wir so die Balance zwischen Wirtschaft und Armee-Einsatz in etwa abw\u00e4gen k\u00f6nnen, und andererseits nat\u00fcrlich auch in der Hoffnung, dass dieser Fall nie eintritt. </p>\n<p>Ich bitte Sie, der Minderheit zu folgen, um nicht noch zus\u00e4tzliche Probleme zu schaffen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20201201","MeetingVerbalixOid":3343,"IdSession":"5107","SpeakerFirstName":"Josef","SpeakerLastName":"Dittli","SpeakerFullName":"Dittli Josef","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":2,"CouncilName":"St\u00e4nderat","CantonId":4,"CantonName":"Uri","CantonAbbreviation":"UR","ParlGroupName":"FDP-Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1606812204280)\/","End":"\/Date(1606812424357)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1609944258473)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1606812204280+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1606812424357+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271979L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271979L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271979L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271979L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271979L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"271979","Language":"DE","IdSubject":"50851","VoteId":null,"PersonNumber":1288,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich danke dem Kommissionspr\u00e4sidenten f\u00fcr die ausf\u00fchrliche Darlegung des Gesch\u00e4ftes. Ich will nicht alles wiederholen, vielleicht nur auf einen oder zwei Punkte kurz eingehen. </p>\n<p>Der Kommissionssprecher hat auf die Subsidiarit\u00e4t des Armee-Einsatzes hingewiesen. Das ist etwas ganz Wichtiges in dieser zweiten Pandemiewelle. Wir haben n\u00e4mlich aus dem Einsatz in der ersten Welle gelernt. Damals haben die Kantone in ihren Gesuchen ziemlich grosse Kontingente angefragt, und wir haben alle vollumf\u00e4nglich erf\u00fcllt. Dies hat dazu gef\u00fchrt, dass zum Teil Armeeangeh\u00f6rige eingezogen wurden, die dann nicht direkt in den Einsatz kamen bzw. die nicht alle Aufgaben bekommen haben. Das wollen wir in der zweiten Welle verhindern. Wir wollen nur so viele aufbieten, wie es tats\u00e4chlich braucht, und nicht Reserven zur Verf\u00fcgung stellen. Denn wir entziehen diese Armeeangeh\u00f6rigen der Privatwirtschaft, sie fehlen dann den Unternehmen, und wir k\u00f6nnen es nicht verantworten, dass sie dann irgendwo auf Reserve warten, bis ihnen eine Aufgabe zugeteilt wird. Deshalb haben wir die Kriterien der Subsidiarit\u00e4t gesch\u00e4rft. Diese werden vom Bundesamt f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz klar angewendet. Wenn sie nicht erf\u00fcllt sind, werden die Gesuche nicht bewilligt. In einem Fall ist das bereits passiert. </p>\n<p>Wir machen zus\u00e4tzlich eine Leistungsvereinbarung zwischen der Armee und den Spit\u00e4lern, in welchen die Armeeangeh\u00f6rigen eingesetzt werden, in welcher genau festgehalten ist, welche Aufgaben die Armeeangeh\u00f6rigen zu erf\u00fcllen haben. Auch damit wollen wir garantieren, dass die Armeeangeh\u00f6rigen wirklich f\u00fcr die Aufgaben eingesetzt werden, f\u00fcr die sie geeignet sind und f\u00fcr die nicht beispielsweise Private oder [PAGE 1094] Zivildienstleistende infrage kommen k\u00f6nnen. Da sind wir jetzt sehr streng, und das wird von den Kantonen auch so akzeptiert. Ich finde, es ist auch nicht mehr als recht, wenn wir nicht mehr Leute aufbieten, als es unbedingt ben\u00f6tigt. </p>\n<p>Das Weitere wurde vom Kommissionssprecher bzw. Kommissionspr\u00e4sidenten mehr oder weniger gesagt. Ich kann vielleicht noch etwas zu den Kosten sagen. Wir werden nat\u00fcrlich durch diesen Einsatz bei der Armee Mehrkosten haben. Es ist aber auch so, dass wir in anderen Bereichen weniger Ausgaben haben, beispielsweise bei den Wiederholungskursen, die wir jetzt nicht durchf\u00fchren, die wir verschieben. Da gibt es Einsparungen. So gehen wir davon aus, dass wir 2020 alles im bestehenden Budget auffangen k\u00f6nnen und keine zus\u00e4tzlichen finanziellen Mittel ben\u00f6tigen. F\u00fcr das n\u00e4chste Jahr werden wir, falls es notwendig sein wird, mit einem Nachtragskredit kommen. Aber wir gehen davon aus, dass wir das im Budget regeln k\u00f6nnen. Dies kurz eine oder zwei Erg\u00e4nzungen zu den Ausf\u00fchrungen des Kommissionspr\u00e4sidenten. </p>\n<p>Ich bitte Sie also, auf die Vorlage einzutreten und dem Bundesbeschluss zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20201201","MeetingVerbalixOid":3343,"IdSession":"5107","SpeakerFirstName":"Viola","SpeakerLastName":"Amherd","SpeakerFullName":"Amherd Viola","SpeakerFunction":"BR-F","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":2,"Start":"\/Date(1606810973587)\/","End":"\/Date(1606811166967)\/","Function":"BR-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1609944258463)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1606810973587+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1606811166967+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271986L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271986L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271986L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271986L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=271986L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"271986","Language":"DE","IdSubject":"50851","VoteId":null,"PersonNumber":1288,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Sie haben jetzt von den Minderheits- und Mehrheitssprechern Pro und Contra f\u00fcr einen Assistenzdienst der Armee in Altersheimen geh\u00f6rt. Ich habe Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Schwierigkeiten in Alters- und Pflegeheimen. Es ist offensichtlich, dass auch diese mit der Betreuung und Pflege ihrer Bewohnerinnen und Bewohner Probleme haben. Gest\u00fctzt auf die Erfahrungen in der ersten Pandemiewelle hat der Bundesrat aber beschlossen, den erneuten Assistenzdienst der Armee enger zu definieren und ihn auf sanit\u00e4tsdienstliche Eins\u00e4tze f\u00fcr die Grundpflege in Spit\u00e4lern zu beschr\u00e4nken. Im Fr\u00fchjahr hat die Armee die Gesuche der Kantone umgehend und umfassend erf\u00fcllt. Sie haben in meinem kurzen Eintrittsvotum geh\u00f6rt, dass es dadurch in der ersten Welle zu Situationen kam, in denen mehr Angeh\u00f6rige der Armee verlangt wurden, als dann tats\u00e4chlich gebraucht wurden. Das heisst, die Armee musste, wenn auch insgesamt zu einem kleinen Teil, der Wirtschaft Mitarbeitende entziehen, die im Einsatz nicht unbedingt gebraucht wurden. Entsprechend wurde die Armee mit Vorw\u00fcrfen konfrontiert, sie habe mit zu grosser Kelle angerichtet und zu viele Soldatinnen und Soldaten seien mobilisiert worden. </p>\n<p>Darauf hat der Bundesrat nun reagiert und die Kriterien f\u00fcr die Subsidiarit\u00e4t gesch\u00e4rft, eine Pr\u00fcfung eingef\u00fchrt sowie die Einsatzpalette reduziert. Dazu kommt, dass f\u00fcr den Einsatz in Alters- und Pflegeheimen Zivildienst- und Zivilschutzleistende besser geeignet sind als die Armee; dies gilt insbesondere f\u00fcr Zivildienstangeh\u00f6rige. Es darf nicht vergessen werden, dass die eingesetzten Soldatinnen und Soldaten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Uniform sind. Ich will damit sagen, dass die Armee nicht \u00fcber einen Pool von Personen verf\u00fcgt, die einfach da sind und auf einen Einsatz warten. In unserem Milizsystem werden die Armeeangeh\u00f6rigen mit Marschbefehl aufgeboten, und sie m\u00fcssen ihren Arbeitsplatz, ihre angestammte T\u00e4tigkeit verlassen, um Assistenzdienst zu leisten. Das kann gerade bei kleineren Unternehmen zu schwierigen Situationen f\u00fchren.</p>\n<p>Die Armee bem\u00fcht sich sehr, Soldatinnen und Soldaten einzusetzen, die sich freiwillig melden. Im Moment machen diese Freiwilligen rund 60 Prozent des Kontingentes aus. Es gibt aber viele, vor allem bei den Sanit\u00e4tstruppen, die bereits im Fr\u00fchjahr im Durchschnitt bis sieben Wochen Assistenzdienst leisteten und jetzt wieder einr\u00fccken mussten oder m\u00fcssen. Von diesen Betroffenen oder von ihren Arbeitgebern bekomme ich teilweise Zuschriften, in denen sie sich verst\u00e4ndlicherweise \u00fcber die neue Mobilisierung beschweren. Aus diesen Gr\u00fcnden ist der Bundesrat der Meinung, dass in Alters- und Pflegeheimen in erster Linie zivile Freiwillige rekrutiert und Zivildienstleistende eingesetzt werden sollen.</p>\n<p>Abschliessend halte ich fest, dass die Armee als letzte strategische Reserve da ist, wenn es sie braucht. Ich halte auch fest, dass, sollte das Parlament dies entscheiden, die Armee den Auftrag umsetzen wird, Leistungen der Grundpflege in Alters- und Pflegeheimen zu erbringen. Die Armee muss aber daf\u00fcr Soldatinnen und Soldaten aufbieten, die von ihrer Arbeit abgezogen werden - dessen m\u00fcssen Sie sich bewusst sein. Ebenso m\u00fcssen Sie sich bewusst sein, dass Diensttage nicht unbeschr\u00e4nkt zur Verf\u00fcgung stehen. Eine grosse Anzahl der Diensttage, bis 38 pro Armeeangeh\u00f6rigem, die sowohl im ersten als auch jetzt im aktuellen Einsatz zur Bew\u00e4ltigung der Pandemie geleistet wurden und werden, steht in Zukunft f\u00fcr die Ausbildung der Truppe nicht mehr zur Verf\u00fcgung. Das hat negative Auswirkungen auf die Qualit\u00e4t der Ausbildung, auf die Bereitschaft und somit auch auf weitere solche Eins\u00e4tze der Armee, wie wir sie jetzt haben. Auch deshalb sollten wir die Armee nur als Ultima Ratio einsetzen. Dies meine Ausf\u00fchrungen zur Frage des Einsatzes der Armee in Alters- und Pflegeheimen. [PAGE 1097] </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"S","MeetingDate":"20201201","MeetingVerbalixOid":3343,"IdSession":"5107","SpeakerFirstName":"Viola","SpeakerLastName":"Amherd","SpeakerFullName":"Amherd Viola","SpeakerFunction":"BR-F","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":10,"Start":"\/Date(1606812439163)\/","End":"\/Date(1606812701877)\/","Function":"BR-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1609944258477)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1606812439163+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1606812701877+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"50851","Language":"DE","IdMeeting":"4400","VerbalixOid":633844,"SortOrder":1,"Modified":"\/Date(1606814508670)\/"}}