{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=5089L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=5089L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=366L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=366L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=366L,Language='DE')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=366L,Language='DE')/Subjects"}},"ID":"366","Language":"DE","MeetingNumber":13,"IdSession":4616,"SessionNumber":16,"SessionName":"Wintersession 2002","Council":1,"CouncilName":"Nationalrat","CouncilAbbreviation":"NR","Date":"\/Date(1039651200000)\/","Begin":"0800","Modified":"\/Date(1447069822377)\/","LegislativePeriodNumber":46,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Dreizehnte Sitzung","SortOrder":13,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20000079,IdSubject=5089L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20000079,IdSubject=5089L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20000079,IdSubject=5089L,Language='DE')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20000079,IdSubject=5089L,Language='DE')/Businesses"}},"IdSubject":"5089","BusinessNumber":20000079,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"00.079","Title":"Krankenversicherungsgesetz. 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Ich hoffe, dass die Fraktionsbeitr\u00e4ge und die weitere Diskussion nicht mehr vor stark gelichteten Reihen stattfinden, weil es sich wirklich um einen zentralen Punkt dieser Vorlage handelt.</p>\n<p>Mit dem Eventualantrag - wenn der Antrag der Minderheit II (Rossini) nicht angenommen wird - beantragt die Minderheit III und mit ihr die SP-Fraktion, den ganzen Absatz 4 zu streichen. Warum? Man muss sich vergegenw\u00e4rtigen, was diese sehr rasche Einf\u00fchrung der monistischen Finanzierung bedeutet. Die monistische Finanzierung ist ein Schlagwort, das vor allem Journalisten, die wenig von den Problemen verstehen, ben\u00fctzen. Aber die monistische Finanzierung im station\u00e4ren Bereich ist im Grunde genommen nichts anderes als die Aufhebung des Kontrahierungszwanges f\u00fcr den ambulanten Bereich. Gestern haben wir diese Aufhebung verworfen - nachdem diese Frage zuerst eine grosse Begeisterungswelle in der Presse ausgel\u00f6st hatte -, weil wir realisiert haben, was f\u00fcr Probleme damit verbunden sind. Man muss sich vorstellen: Monistische Finanzierung heisst, dass die Kantone nur noch zu bezahlen haben; das ganze Geld geht an die Krankenkassen. Die Krankenkassen entscheiden dann, welche Spit\u00e4ler noch betrieben werden k\u00f6nnen, welche Spit\u00e4ler nicht mehr betrieben werden k\u00f6nnen und wer noch in welches Spital gehen darf.</p>\n<p>Man sagt uns, das sei notwendig, weil wir momentan mit dem Problem konfrontiert seien, dass vor allem die ambulanten Kosten explodierten, n\u00e4mlich um 15 bis 17 Prozent pro Jahr. Die Kantone zwingen uns Spital\u00e4rzte, immer weniger Behandlungen im Spital station\u00e4r durchzuf\u00fchren und alles, was nur m\u00f6glich und manchmal sogar unm\u00f6glich ist, ambulant durchzuf\u00fchren, bevor der Patient hospitalisiert wird oder nachdem er hospitalisiert war. Wenn eine Leistung im Spital station\u00e4r durchgef\u00fchrt wird, muss der Kanton 50 Prozent zahlen; wenn die genau gleiche Leistung ambulant durchgef\u00fchrt wird, muss die Krankenkasse alles bezahlen. Es gibt diese paradoxe Verschiebung der Kosten vom station\u00e4ren zum ambulanten Bereich. Das ist der Hauptgrund f\u00fcr die Kostenexplosion. Deswegen sagt man uns: Dieses Problem k\u00f6nnen wir nur l\u00f6sen, indem wir eine monistische Spitalfinanzierung einf\u00fchren, mit der die Krankenkassen alles bezahlen werden. Das stimmt nicht. Dieses Problem k\u00f6nnen wir genauso gut auch anders l\u00f6sen.</p>\n<p>Die Kommission hat ein Postulat beschlossen, mit dem sie den Bundesrat beauftragen m\u00f6chte, zusammen mit der monistischen Finanzierung auch diese Frage zu studieren. Dieses Problem k\u00f6nnen wir genau gleich l\u00f6sen, indem wir \u00fcberall im Gesundheitssystem ein dual-fixes System einf\u00fchren. Wenn wir sowohl im station\u00e4ren als auch im ambulanten Bereich und vielleicht auch in den Pflegeheimen ein dual-fixes System haben, dann gibt es diese Verschiebung der Kosten nicht mehr. Somit h\u00e4tten wir dieses Problem gel\u00f6st. Dann bleibt nur noch die andere Begr\u00fcndung, d. h., man will den Krankenkassen die ganze Macht geben. Die Kantone m\u00fcssen nur noch zahlen, die Krankenkassen entscheiden. Ich glaube aber nicht, dass wir damit so schnell einverstanden sein k\u00f6nnen.</p>\n<p>Herr Rossini und die Minderheit II sagen: Wenn man sich schon f\u00fcr das monistische Finanzierungssystem entscheidet, dann soll der Staat allein die Kostentr\u00e4gerschaft \u00fcbernehmen, weil die Spit\u00e4ler momentan meistens den Kantonen oder dann den Gemeinden geh\u00f6ren. F\u00fcr den Fall, dass man nicht akzeptiert, dass der Kanton allein der Kostentr\u00e4ger ist, beantragt die Minderheit III, den ganzen Absatz 4, der unausgegoren ist, einfach zu streichen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Franco","SpeakerLastName":"Cavalli","SpeakerFullName":"Cavalli Franco","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":27,"CantonName":"Tessin","CantonAbbreviation":"TI","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":63,"Start":"\/Date(1039697517159)\/","End":"\/Date(1039697803753)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160680)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039697517160+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039697803753+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28894L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28894L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28894L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28894L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28894L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28894","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":504,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La question du financement moniste est relativement importante. Elle l'est parce qu'elle soul\u00e8ve toute la probl\u00e9matique de la r\u00e9gulation que nous avons \u00e9voqu\u00e9e ces deux jours, et ce dans une logique qui va tout simplement dans une perspective de retrait de la r\u00e9gulation par les pouvoirs publics et, finalement, de livrer le syst\u00e8me hospitalier aux r\u00e8gles de la concurrence, comme cela a \u00e9t\u00e9 dit notamment par plusieurs intervenants des partis bourgeois.</p>\n<p>Cette question est particuli\u00e8rement probl\u00e9matique parce qu'on se demande finalement si, lorsqu'il y a un financement moniste et que l'on donne - dans l'\u00e9tat d'esprit - le pouvoir aux assureurs, on r\u00e8gle effectivement la question du financement. On a entendu en commission des choses assez cocasses comme par exemple qu'il y aura un retrait des financements des pouvoirs publics alors que dans la r\u00e9alit\u00e9, le financement moniste n'entra\u00eene strictement aucune d\u00e9pense inf\u00e9rieure pour les cantons, puisque ceux-ci devront allouer des montants aux assureurs qui, ensuite, iront acheter des prestations dans les diff\u00e9rents \u00e9tablissements hospitaliers.</p>\n<p>Aujourd'hui, la question qui peut se poser - et elle se pose dans d'autres d\u00e9bats: dans le cadre de la nouvelle p\u00e9r\u00e9quation financi\u00e8re, on a eu toute une discussion sur la relation entre celui qui commande et celui qui paie - est celle-ci: si l'Etat paie aux assureurs, n'aurait-il plus rien \u00e0 dire puisque la suite logique, c'est la fin pure et simple de la planification hospitali\u00e8re et la concurrence entre les \u00e9tablissements? Par cons\u00e9quent, dans notre optique de r\u00e9gulation du syst\u00e8me de sant\u00e9, non pas par la concurrence parce que cela comporte trop de risques en mati\u00e8re d'offre de prestations et d'acc\u00e8s aux prestations pour la population, je d\u00e9veloppe la proposition de la minorit\u00e9 II qui tend \u00e0 garder un financement unique, c'est-\u00e0-dire une seule source de financement - le mot \"moniste\" veut dire unique. Ce financement unique ne devrait pas ensuite, pour son utilisation, \u00eatre confi\u00e9 aux seuls assureurs, mais  effectivement provenir de ceux qui doivent r\u00e9guler \u00e0 notre avis le syst\u00e8me hospitalier, \u00e0 savoir des pouvoirs publics. Donc, la proposition de financement moniste, telle qu'elle rel\u00e8ve de l'\u00e9tat d'esprit de la majorit\u00e9 de la commission et aussi du Conseil des Etats, n'est \u00e0 mon avis qu'un \u00e9l\u00e9ment de fa\u00e7ade, parce que le financement est en fait fourni par les pouvoirs publics, et les pouvoirs publics [PAGE 2143] n'auraient en fait rien \u00e0 dire dans les d\u00e9cisions. Cela para\u00eet parfaitement incoh\u00e9rent.</p>\n<p>D'autre part, il faut savoir que le probl\u00e8me de la constitutionnalit\u00e9 - je l'ai \u00e9voqu\u00e9 hier - a \u00e9t\u00e9 d\u00e9velopp\u00e9 dans un rapport de l'OFAS o\u00f9 il est tr\u00e8s clairement dit que le financement moniste par les assureurs est anticonstitutionnel. Il l'est parce que la couverture des prestations doit \u00eatre garantie par les pouvoirs publics. Il y avait dans ce rapport une prise de position tr\u00e8s claire sur une dimension anticonstitutionnelle. Alors que, dans d'autres d\u00e9bats, l'anticonstitutionnalit\u00e9 est un \u00e9l\u00e9ment prioritaire, ici, on marginalise cet \u00e9l\u00e9ment. Cela nous para\u00eet particuli\u00e8rement probl\u00e9matique.</p>\n<p>Par cons\u00e9quent, si nous voulons simplifier la structure de financement et avoir un financement moniste, nous pouvons admettre cette volont\u00e9 de simplification, mais alors elle doit \u00eatre en main des pouvoirs publics.</p>\n<p>C'est la raison pour laquelle je vous demande de soutenir la proposition de la minorit\u00e9 II.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"St\u00e9phane","SpeakerLastName":"Rossini","SpeakerFullName":"Rossini St\u00e9phane","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":62,"Start":"\/Date(1039697269007)\/","End":"\/Date(1039697517159)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160676)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039697269007+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039697517160+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28895L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28895L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28895L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28895L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28895L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28895","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":311,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La proposition de la minorit\u00e9 I (Widrig) a \u00e9t\u00e9 retir\u00e9e.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Yves","SpeakerLastName":"Christen","SpeakerFullName":"Christen Yves","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":61,"Start":"\/Date(1039697266179)\/","End":"\/Date(1039697269007)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160674)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039697266180+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039697269007+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28896L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28896L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28896L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28896L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28896L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28896","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":367,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich leiste einen Beschleunigungsbeitrag, indem ich den Antrag der Minderheit I zu Absatz 4 zugunsten des Antrages der Mehrheit zur\u00fcckziehe. S\u00e4mtliche Experten bef\u00fcrworten einen raschen Wechsel zum monistischen System. Das hat viele Vorteile. Mein urspr\u00fcnglicher Antrag wurde bei der Beratung von Artikel 49 hierhin platziert. Inzwischen hat die Mehrheit eine raschere Gangart vorgeschlagen, die ich sehr unterst\u00fctze. Ich ziehe den Antrag der Minderheit I zugunsten des Antrages der Mehrheit zur\u00fcck.</p>\n<p>Ich bitte Sie, der Mehrheit zuzustimmen. Das ist \u00fcbrigens auch die Auffassung der CVP-Fraktion.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Hans Werner","SpeakerLastName":"Widrig","SpeakerFullName":"Widrig Hans Werner","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":17,"CantonName":"St. Gallen","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":60,"Start":"\/Date(1039697209773)\/","End":"\/Date(1039697266179)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160672)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039697209773+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039697266180+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28897L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28897L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28897L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28897L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28897L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28897","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":311,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>F\u00fcr den Antrag Strahm .... 59 Stimmen</p>\n<p>Dagegen .... 76 Stimmen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 104a Abs. 2</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 104a al. 2</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 105</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Abs. 1-3, 5</i></p>\n<p>Unver\u00e4ndert</p>\n<p><i>Abs. 4</i></p>\n<p>.... Dauer von zehn Jahren ab Inkrafttreten dieser Gesetzesrevision vom .... befristet ....</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 105</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Al. 1-3, 5</i></p>\n<p>Inchang\u00e9</p>\n<p><i>Al. 4</i></p>\n<p>.... d\u00e8s l'entr\u00e9e en vigueur de la pr\u00e9sente r\u00e9vision de la loi du .... Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral ....</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. II</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Abs. 1, 2</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p><i>Abs. 3</i></p>\n<p>.... an der Verg\u00fctung nach Artikel 49 Absatz 3, ausgehend vom Finanzierungsverh\u00e4ltnis im Zeitpunkt des Inkrafttretens, so angepasst, dass die Differenz zwischen aktuellem und h\u00e4lftigem Anteil im ersten Jahr um einen Drittel erh\u00f6ht oder verringert und im zweiten Jahr um zwei Drittel erh\u00f6ht oder verringert wird, sodass der h\u00e4lftige Anteil im dritten Jahr nach Inkrafttreten erreicht wird.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abs. 4</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p>Der Bundesrat wird beauftragt, bis Ende Juni 2005 dem Parlament eine Botschaft zur Einf\u00fchrung der monistischen Spitalfinanzierung vorzulegen. Dabei kann f\u00fcr die Finanzierung eine Clearingstelle vorgesehen werden. Gleichzeitig ....</p>\n<p><i>Minderheit I</i></p>\n<p>(Widrig, Dormann Rosmarie, Meyer Th\u00e9r\u00e8se)</p>\n<p>Der Bundesrat beantragt innerhalb von drei Jahren eine Gesetzesrevision ....</p>\n<p><i>Minderheit II</i></p>\n<p>(Rossini, Baumann Stephanie, Cavalli, Fasel, Goll, Gross Jost, Maury Pasquier)</p>\n<p>Der Bundesrat beantragt .... den Leistungserbringern als Kostentr\u00e4ger nur die Kantone gegen\u00fcberstehen. (Rest des Absatzes streichen)</p>\n<p><i>Minderheit III</i></p>\n<p>(Eventualantrag zu Minderheit II)</p>\n<p>(Cavalli, Baumann Stephanie, Fasel, Goll, Gross Jost, Maury Pasquier, Rossini)</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abs. 5</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abs. 6</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p>Im ersten Jahr nach Inkrafttreten dieser \u00c4nderung haben die Kantone ihren Kostenanteil f\u00fcr die station\u00e4re Behandlung in nichtsubventionierten Privatspit\u00e4lern nur dann zu \u00fcbernehmen, wenn diese auf der Spitalliste aufgef\u00fchrt sind sowie einen Leistungsauftrag haben. Die Kantone haben ihre Spitallisten nach Artikel 39 innert einem Jahr nach Inkrafttreten dieser \u00c4nderung dem neuen Recht anzupassen.</p>\n<p><i>[PAGE 2142] Minderheit I</i></p>\n<p>(Guisan, Baumann Stephanie, Cavalli, Rossini)</p>\n<p>.... Artikel 39 innert zwei Jahren ....</p>\n<p><i>Minderheit II</i></p>\n<p>(Borer, Dunant, Fattebert, Gutzwiller)</p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abs. 7</i></p>\n<p>Streichen</p>\n<p><i>Abs. 8</i></p>\n<p>Die Bedingungen nach Artikel 43 Absatz 2 Buchstabe d sind von den Berufsorganisationen in Zusammenarbeit mit den Versicherern bis zum 31. Dezember 2004 aufzustellen. Sie sind vom Bundesrat zu genehmigen. K\u00f6nnen sich Berufsorganisationen und Versicherer nicht einigen, erl\u00e4sst der Bundesrat eine entsprechende Verordnung. Dabei kann er besonderen Versicherungsformen nach Artikel 13 Absatz 2 Buchstabe f, bei denen mit Leistungserbringern eine Versichertenpauschale vereinbart wird, durch besondere Vorschriften Rechnung tragen.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. II</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Al. 1, 2</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p><i>Al. 3</i></p>\n<p>.... doit \u00eatre adapt\u00e9e, sur la base de la part de chacun au financement au moment de l'entr\u00e9e en vigueur, de fa\u00e7on \u00e0 ce que la diff\u00e9rence entre la part actuelle et pour moiti\u00e9 soit augment\u00e9e ou r\u00e9duite d'un tiers pendant la premi\u00e8re ann\u00e9e et de deux tiers pendant la deuxi\u00e8me ann\u00e9e de sorte que la part pour moiti\u00e9 soit atteinte la troisi\u00e8me ann\u00e9e.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Al. 4</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral est charg\u00e9 de pr\u00e9senter au Parlement, d'ici la fin juin 2005, un message sur l'introduction du financement moniste des h\u00f4pitaux. Un service de compensation (clearing house) peut \u00eatre \u00e9rig\u00e9 pour le financement. Dans le m\u00eame temps ....</p>\n<p><i>Minorit\u00e9 I</i></p>\n<p>(Widrig, Dormann Rosmarie, Meyer Th\u00e9r\u00e8se)</p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral propose, dans un d\u00e9lai de trois ans, une r\u00e9vision de la loi ....</p>\n<p><i>Minorit\u00e9 II</i></p>\n<p>(Rossini, Baumann Stephanie, Cavalli, Fasel, Goll, Gross Jost, Maury Pasquier)</p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral propose, dans un d\u00e9lai de trois ans, une r\u00e9vision de la loi .... un seul agent payeur, \u00e0 savoir les cantons. (Biffer le reste de l'alin\u00e9a)</p>\n<p><i>Minorit\u00e9 III</i></p>\n<p>(Proposition subsidiaire de la minorit\u00e9 II)</p>\n<p>(Cavalli, Baumann Stephanie, Fasel, Goll, Gross Jost, Maury Pasquier, Rossini)</p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Al. 5</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Al. 6</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p>Pendant l'ann\u00e9e qui suit l'entr\u00e9e en vigueur de la pr\u00e9sente modification, les cantons ne doivent prendre en charge leur part aux co\u00fbts pour les traitements hospitaliers dans les h\u00f4pitaux priv\u00e9s non subventionn\u00e9s que lorsque ces h\u00f4pitaux figurent sur la liste hospitali\u00e8re et ont un mandat de prestations. Les cantons sont tenus d'adapter leurs listes hospitali\u00e8res selon l'article 39 au nouveau droit dans le d\u00e9lai d'une ann\u00e9e apr\u00e8s l'entr\u00e9e en vigueur de la pr\u00e9sente modification.</p>\n<p><i>Minorit\u00e9 I</i></p>\n<p>(Guisan, Baumann Stephanie, Cavalli, Rossini)</p>\n<p>.... dans le d\u00e9lai de deux ann\u00e9es ....</p>\n<p><i>Minorit\u00e9 II</i></p>\n<p>(Borer, Dunant, Fattebert, Gutzwiller)</p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Al. 7</i></p>\n<p>Biffer</p>\n<p><i>Al. 8</i></p>\n<p>Les conditions selon l'article 43 alin\u00e9a 2 lettre d sont arr\u00eat\u00e9es par les organisations professionelles en collaboration avec les assureurs jusqu'au 31 d\u00e9cembre 2004. Elles sont approuv\u00e9es par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral. Si les organisations professionnelles et les assureurs ne parviennent pas \u00e0 s'entendre, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral \u00e9dicte une ordonnance \u00e0 ce sujet. A cet \u00e9gard, il peut, au moyen de dispositions particuli\u00e8res, prendre en consid\u00e9ration des formes particuli\u00e8res d'assurance au sens de l'article 13 alin\u00e9a 2 lettre f pour lesquelles un forfait par assur\u00e9 est convenu avec des fournisseurs de prestations.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Yves","SpeakerLastName":"Christen","SpeakerFullName":"Christen Yves","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":59,"Start":"\/Date(1039697100476)\/","End":"\/Date(1039697209773)\/","Function":"","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774878160670)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039697100477+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039697209773+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28898L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28898L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28898L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28898L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28898L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28898","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":107,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Zwar konnte sich die Kommission nicht \u00fcber den Antrag Strahm aussprechen; wenn man aber den Artikel 90 anschaut, dann sieht man, dass Herr Strahm nicht nur eine kleine Revision, sondern eine v\u00f6llige Ver\u00e4nderung der Beschwerdeberechtigung bei der Eidgen\u00f6ssischen Rekurskommission f\u00fcr die Spezialit\u00e4tenliste erreichen m\u00f6chte. Wer ist in dieser Kommission denn vertreten? Die Krankenversicherer und die Patientenvertreter sind in der Eidgen\u00f6ssischen Arzneimittelkommission vertreten. Sie k\u00f6nnen dort ihre Stimme erheben und ihre Meinung \u00e4ussern. Wenn ihnen nachher noch ein zus\u00e4tzliches Beschwerderecht einger\u00e4umt wird, f\u00fchrt das zu einer taktischen Beschwerdeerhebung. Sie haben den Xenical-Fall noch im Kopf. Das w\u00fcrde dazu f\u00fchren, dass das Leistungspaket der Grundversicherung nicht durch eine demokratisch legitimierte Beh\u00f6rde, wie es die Arzneimittelkommission ist, definiert wird, sondern durch die Gerichte. Diesen Systemwechsel d\u00fcrfen wir jetzt hier nicht einfach \u00fcbers Knie brechen, ohne dass jemand Gelegenheit hatte, sich \u00fcber die Konsequenzen auszusprechen.</p>\n<p>Ich denke, dass wir bei der heutigen Regelung bleiben m\u00fcssen, denn wir k\u00f6nnen nicht einfach mit einem Einzelantrag einen Systemwechsel formulieren und beschliessen. Wir w\u00fcrden damit das System v\u00f6llig \u00e4ndern. Es w\u00e4re nicht mehr die Arzneimittelkommission, die \u00fcber die Leistungen entschiede, sondern die Gerichte w\u00fcrden dies tun. Das wollen wir nicht.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Trix","SpeakerLastName":"Heberlein","SpeakerFullName":"Heberlein Trix","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":58,"Start":"\/Date(1039697006367)\/","End":"\/Date(1039697100476)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160669)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039697006367+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039697100477+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28899L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28899L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28899L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28899L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28899L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28899","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":219,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Mein Antrag ist eigentlich eher ein pharmamarktpolitischer und nicht in engerem Sinn ein krankenversicherungspolitischer Vorschlag. Ich m\u00f6chte in Artikel 90 klar festlegen, wer bei der Rekurskommission f\u00fcr die Spezialit\u00e4tenliste der Pharmazeutika beschwerdeberechtigt ist. Wie Sie wissen, sind die Entscheide im Zusammenhang mit der Spezialit\u00e4tenliste meistens ein Politikum. Die [PAGE 2141] Auswahl der Medikamente, die auf die Spezialit\u00e4tenliste kommen, ist teils das Resultat von Ermessensentscheiden und teils das Resultat von interessenorientierten Entscheiden. Oft besteht die Frage, ob es sich dabei nur um Scheininnovationen handelt.</p>\n<p>Mein Antrag verlangt, dass die Rekursm\u00f6glichkeit ausgeweitet wird. Bisher hatten nur gerade die Pharmafirmen ein Rekursrecht. Ich m\u00f6chte, dass auch die Krankenversicherungen sowie die Konsumenten- oder Patientenorganisationen ein Rekursrecht haben.</p>\n<p>Weshalb diese Ausweitung? Es besteht ein \u00f6ffentliches Interesse, dass die Aufnahme der Medikamente - diese sind ja sehr kostenwirksam - in die Spezialit\u00e4tenliste im Sinne der Kostend\u00e4mpfung besser kontrolliert und besser eingegrenzt wird. Es besteht auch ein \u00f6ffentliches Interesse, dass die Wirksamkeit neuer Medikamente besser gepr\u00fcft wird. Das erreichen wir mit dem Rekursrecht dieser Organisationen. Wir haben erlebt, dass st\u00e4ndig Medikamente, die eigentlich nur Scheininnovationen enthalten, auf den Markt gedr\u00fcckt werden, damit z. B. einfach das Patent und die Marktbeherrschung weitergef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.</p>\n<p>Wir m\u00f6chten es mit dem Rekursrecht f\u00fcr die Krankenkassen und f\u00fcr die Konsumenten- oder Patientenorganisationen erm\u00f6glichen, dass die Zulassung restriktiver gehandhabt wird. Stimmen Sie diesem Antrag bitte zu! Er dient der Kostend\u00e4mpfung, der besseren Kontrolle und der sorgf\u00e4ltigeren Medikamentenzulassung. Es wird kein neues Medikament behindert; aber das erweiterte Beschwerderecht w\u00fcrde es erlauben, dass auch die Kostentr\u00e4ger etwas zu sagen h\u00e4tten.</p>\n<p>Ich finde es ungerecht, unrichtig und einseitig, wenn - wie nach bisheriger Praxis - nur gerade die Pharmafirmen ein Rekursrecht haben, w\u00e4hrend die anderen, die das Medikament zahlen sollen oder ertragen m\u00fcssen, kein Rekursrecht haben. Wie gesagt, es ist eher ein pharmamarktpolitischer Vorschlag - deshalb bin ich \u00fcberhaupt hier vorne. Er hat Auswirkungen auf die Kostenentwicklung auf dem Pharmamarkt, aber es geht nicht um eine Sache, die die Gesundheitspolitik im engeren Sinn betrifft.</p>\n<p>Stimmen Sie meinem Antrag bitte zu! Es geht um eine kleine Ausweitung der Kontrolle \u00fcber die Aufnahme von Medikamenten in die Spezialit\u00e4tenliste.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Rudolf","SpeakerLastName":"Strahm","SpeakerFullName":"Strahm Rudolf","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":57,"Start":"\/Date(1039696776929)\/","End":"\/Date(1039697006367)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160667)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039696776930+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039697006367+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28900L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28900L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28900L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28900L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28900L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28900","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":311,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 120 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit .... 19 Stimmen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 90 Abs. 2</b></p>\n<p><i>Antrag Strahm</i></p>\n<p>Beschwerdeberechtigt sind:</p>\n<p>- Arzneimittelhersteller und -importeure;</p>\n<p>- Krankenversicherer;</p>\n<p>- Organisationen, welche Interessen von Konsumenten, Patienten und Krankenversicherten vertreten.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 90 al. 2</b></p>\n<p><i>Proposition Strahm</i></p>\n<p>Sont habilit\u00e9s \u00e0 recourir:</p>\n<p>- les fabricants et les importateurs de m\u00e9dicaments;</p>\n<p>- les assureurs-maladie;</p>\n<p>- les organisations repr\u00e9sentant les int\u00e9r\u00eats des consommateurs, des patients ou des assureurs-maladie. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Yves","SpeakerLastName":"Christen","SpeakerFullName":"Christen Yves","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":56,"Start":"\/Date(1039696694898)\/","End":"\/Date(1039696776929)\/","Function":"","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774878160666)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039696694897+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039696776930+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28901L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28901L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28901L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28901L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28901L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28901","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":107,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Kommissionsmehrheit hat diese Ausstandspflicht klar abgelehnt; sie ist nicht umsetzbar. Stellen Sie sich vor, dass in s\u00e4mtlichen Bezirks- und Regionalspit\u00e4lern, in denen die Gemeinden finanziell engagiert sind, kein Mitglied des Gemeinderates mehr in dieser Beh\u00f6rde Einsitz nehmen und mitentscheiden d\u00fcrfte, was mit diesem Geld passieren soll. Wir haben Ausstandspflichten, die aus ethischen Gr\u00fcnden vorgesehen sind, wir k\u00f6nnen aber z. B. nicht s\u00e4mtliche Sanit\u00e4tsdirektoren aus den Verwaltungsr\u00e4ten der Universit\u00e4tsspit\u00e4ler ausschliessen. Das ist eine undurchsetzbare Forderung, die von der Mehrheit in dieser Form klar abgelehnt wurde.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Trix","SpeakerLastName":"Heberlein","SpeakerFullName":"Heberlein Trix","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":55,"Start":"\/Date(1039696640445)\/","End":"\/Date(1039696694898)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160664)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039696640447+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039696694897+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28902L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28902L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28902L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28902L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28902L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28902","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":311,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Abs. 1 - Al. 1</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 95 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit .... 54 Stimmen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abs. 1bis, 2 - Al. 1bis, 2</i></p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag Meyer Th\u00e9r\u00e8se</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition Meyer Th\u00e9r\u00e8se</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abs. 1ter, 1quinquies, 1sexies - Al. 1ter, 1quinquies, 1sexies</i></p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abs. 1quater - Al. 1quater</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Kommission .... 97 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag Zisyadis .... 47 Stimmen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Le pr\u00e9sident</b> (Christen Yves, pr\u00e9sident): Nous traiterons l'article 66 dans le cadre du projet 2.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 66b</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p>Streichen</p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77a</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p><i>Titel</i></p>\n<p>Beitritt</p>\n<p><i>Abs. 1</i></p>\n<p>Wer in der Schweiz obligatorisch f\u00fcr Krankenpflege versichert ist, kann bei einem Versicherer nach Artikel 11 eine freiwillige Hotellerieversicherung abschliessen.</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>Er kann hierf\u00fcr einen anderen Versicherer w\u00e4hlen als f\u00fcr die obligatorische Krankenpflegeversicherung.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77a</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Titre</i></p>\n<p>Adh\u00e9sion</p>\n<p><i>Al. 1</i></p>\n<p>Toute personne qui est obligatoirement assur\u00e9e pour les soins en cas de maladie en Suisse peut conclure une assurance des frais h\u00f4teliers avec un assureur au sens de l'article 11.</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>Elle peut, \u00e0 cet effet, choisir un autre assureur que celui de l'assurance obligatoire des soins.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Minderheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77b</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p><i>Titel</i></p>\n<p>Versicherer</p>\n<p><i>Abs. 1</i></p>\n<p>Die Versicherer nach Artikel 11 m\u00fcssen in ihrem \u00f6rtlichen T\u00e4tigkeitsbereich jede zum Beitritt berechtigte Person aufnehmen.</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>Die Artikel 11 bis 17 gelten sinngem\u00e4ss.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[PAGE 2138] [VS]</p>\n<p><b>Art. 77b</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Titre</i></p>\n<p>Assureurs</p>\n<p><i>Al. 1</i></p>\n<p>Les assureurs au sens de l'article 11 doivent admettre, dans les limites de leur rayon d'activit\u00e9 territorial, toute personne en droit de s'assurer.</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>Les articles 11 \u00e0 17 sont applicables par analogie.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Minderheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77c</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p><i>Titel</i></p>\n<p>Versicherungsvorbehalt</p>\n<p><i>Abs. 1</i></p>\n<p>Die Versicherer k\u00f6nnen Krankheiten, die bei der Aufnahme bestehen, durch einen Vorbehalt von der Versicherung ausschliessen. Das Gleiche gilt f\u00fcr fr\u00fchere Krankheiten, die erfahrungsgem\u00e4ss zu R\u00fcckf\u00e4llen f\u00fchren k\u00f6nnen.</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>Der Versicherungsvorbehalt f\u00e4llt sp\u00e4testens nach f\u00fcnf Jahren dahin. Die Versicherten k\u00f6nnen vor Ablauf dieser Frist den Nachweis erbringen, dass der Vorbehalt nicht mehr gerechtfertigt ist.</p>\n<p><i>Abs. 3</i></p>\n<p>Der Versicherungsvorbehalt ist nur g\u00fcltig, wenn er der versicherten Person schriftlich mitgeteilt wird und die vorbehaltene Krankheit sowie Beginn und Ende der Vorbehaltsfrist in der Mitteilung genau bezeichnet sind.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77c</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Titre</i></p>\n<p>R\u00e9serve d'assurance</p>\n<p><i>Al. 1</i></p>\n<p>Les assureurs peuvent exclure de l'assurance, par une clause de r\u00e9serve, les maladies existant au moment de l'admission. Il en va de m\u00eame pour les maladies ant\u00e9rieures si, selon l'exp\u00e9rience, une rechute est possible.</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>Les r\u00e9serves sont caduques au plus tard apr\u00e8s cinq ans. Avant l'\u00e9ch\u00e9ance de ce d\u00e9lai, l'assur\u00e9 peut fournir la preuve que la r\u00e9serve n'est plus justifi\u00e9e.</p>\n<p><i>Al. 3</i></p>\n<p>La r\u00e9serve n'est valable que si elle est communiqu\u00e9e par \u00e9crit \u00e0 l'assur\u00e9 et qu'elle pr\u00e9cise le d\u00e9but et la fin de sa validit\u00e9 ainsi que le type de maladie qu'elle concerne.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Minderheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77d</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p><i>Titel</i></p>\n<p>Wechsel des Versicherers</p>\n<p><i>Abs. 1</i></p>\n<p>Der neue Versicherer darf keine neuen Vorbehalte anbringen, wenn die versicherte Person den Versicherer wechselt, weil:</p>\n<p>a. sie aus dem T\u00e4tigkeitsbereich des bisherigen Versicherers ausscheidet; oder</p>\n<p>b. der bisherige Versicherer die soziale Krankenversicherung nicht mehr durchf\u00fchrt.</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>Der neue Versicherer kann Vorbehalte des bisherigen Versicherers bis zum Ablauf der urspr\u00fcnglichen Frist weiterf\u00fchren.</p>\n<p><i>Abs. 3</i></p>\n<p>Der bisherige Versicherer sorgt daf\u00fcr, dass die versicherte Person schriftlich \u00fcber ihr Recht auf Freiz\u00fcgigkeit aufgekl\u00e4rt wird. Unterl\u00e4sst er dies, so bleibt der Versicherungsschutz bei ihm bestehen. Die versicherte Person hat ihr Recht auf Freiz\u00fcgigkeit innert drei Monaten nach Erhalt der Mitteilung geltend zu machen.</p>\n<p><i>Abs. 4</i></p>\n<p>Der neue Versicherer muss auf Verlangen der versicherten Person die Leistungen im bisherigen Umfang weiterversichern.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77d</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Titre</i></p>\n<p>Changement d'assureur</p>\n<p><i>Al. 1</i></p>\n<p>Le nouvel assureur n'a pas le droit d'instituer de nouvelles r\u00e9serves si l'assur\u00e9 a chang\u00e9 d'assureur:</p>\n<p>a. parce qu'il sort du rayon d'activit\u00e9 de son assureur ant\u00e9rieur; ou</p>\n<p>b. parce que son assureur ne pratique plus l'assurance-maladie sociale.</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>Le nouvel assureur peut maintenir en vigueur, jusqu'\u00e0 l'\u00e9ch\u00e9ance du d\u00e9lai initial, des r\u00e9serves instaur\u00e9es par l'ancien assureur.</p>\n<p><i>Al. 3</i></p>\n<p>L'ancien assureur doit faire en sorte que l'assur\u00e9 soit renseign\u00e9 par \u00e9crit sur son droit de libre passage. S'il omet de le faire, la couverture d'assurance aupr\u00e8s de lui subsiste. L'assur\u00e9 doit faire valoir son droit au libre passage dans les trois mois qui suivent la r\u00e9ception de la communication.</p>\n<p><i>Al. 4</i></p>\n<p>Le nouvel assureur doit, sur demande de l'assur\u00e9, continuer d'assurer les m\u00eames prestations que pr\u00e9c\u00e9demment.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Minderheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77e</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p><i>Titel</i></p>\n<p>Leistungen</p>\n<p><i>[PAGE 2139] Abs. 1</i></p>\n<p>Der Versicherer \u00fcbernimmt die von der obligatorischen Krankenpflege- oder Unfallversicherung nicht gedeckten zus\u00e4tzlichen Hotelleriekosten aufgrund der Ben\u00fctzung eines 2-Bett- oder 1-Bett-Zimmers aus anderen als medizinischen Gr\u00fcnden in einem Spital nach Artikel 39 gem\u00e4ss vereinbarter Deckung.</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>Der Anspruch auf Deckung der Hotelleriekosten entsteht mit dem Eintritt der Leistungspflicht der obligatorischen Krankenpflege- oder Unfallversicherung bei Ben\u00fctzung eines 2-Bett- oder 1-Bett-Zimmers aus anderen als medizinischen Gr\u00fcnden in einem Spital nach Artikel 39.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77e</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Titre</i></p>\n<p>Prestations</p>\n<p><i>Al. 1</i></p>\n<p>L'assureur prend en charge les frais h\u00f4teliers compl\u00e9mentaires qui ne sont pas couverts par l'assurance obligatoire des soins ou par l'assurance-accidents obligatoire en raison de l'utilisation d'une chambre \u00e0 un ou \u00e0 deux lits dans un h\u00f4pital au sens de l'article 39 selon la couverture convenue.</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>Le droit \u00e0 la couverture des frais h\u00f4teliers prend naissance lorsque l'assurance obligatoire des soins ou l'assurance-accidents obligatoire prend en charge des prestations en cas d'utilisation d'une chambre \u00e0 un ou \u00e0 deux lits pour des raisons autres que m\u00e9dicales dans un \u00e9tablissement hospitalier au sens de l'article 39.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Minderheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77f</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p><i>Titel</i></p>\n<p>Leistungen bei Mutterschaft</p>\n<p><i>Text</i></p>\n<p>Die Versicherer haben bei Schwangerschaft und Niederkunft die Deckung der zus\u00e4tzlichen Hotelleriekosten zu leisten, wenn die Versicherte bis zum Tag ihrer Niederkunft w\u00e4hrend mindestens 270 Tagen und ohne Unterbrechung von mehr als drei Monaten versichert war.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77f</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Titre</i></p>\n<p>Prestations en cas de maternit\u00e9</p>\n<p><i>Texte</i></p>\n<p>En cas de grossesse et d'accouchement, les assureurs doivent couvrir les frais h\u00f4teliers compl\u00e9mentaires, si, lors de l'accouchement, l'assur\u00e9e \u00e9tait au b\u00e9n\u00e9fice d'une assurance depuis au moins 270 jours sans interruption de plus de trois mois.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Minderheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77g</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p><i>Titel</i></p>\n<p>Tarife und Preise</p>\n<p><i>Text</i></p>\n<p>Die Versicherer vereinbaren mit den Spit\u00e4lern nach Artikel 39 Pauschalen f\u00fcr die Verg\u00fctung der zus\u00e4tzlichen Hotelleriekosten. Im \u00dcbrigen gelten die Artikel 43, 44, 46 und 47 sinngem\u00e4ss.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77g</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Titre</i></p>\n<p>Tarifs et prix</p>\n<p><i>Texte</i></p>\n<p>Les assureurs conviennent avec les h\u00f4pitaux au sens de l'article 39 des forfaits pour r\u00e9mun\u00e9rer les prestations h\u00f4teli\u00e8res compl\u00e9mentaires. Au surplus, les articles 43, 44, 46 et 47 sont applicables par analogie.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Minderheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77h</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p><i>Titel</i></p>\n<p>Finanzierungsverfahren und Rechnungsablage</p>\n<p><i>Text</i></p>\n<p>Die Hotellerieversicherung wird nach dem Ausgabenumlageverfahren finanziert. Die Versicherer bilden f\u00fcr bereits eingetretene Krankheiten und zur Sicherstellung der l\u00e4ngerfristigen Zahlungsf\u00e4higkeit ausreichende Reserven. Im \u00dcbrigen gelten die Abs\u00e4tze 2 bis 4 von Artikel 60 sinngem\u00e4ss.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77h</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Titre</i></p>\n<p>Syst\u00e8me financier et pr\u00e9sentation des comptes</p>\n<p><i>Texte</i></p>\n<p>L'assurance des frais h\u00f4teliers est financ\u00e9e d'apr\u00e8s le syst\u00e8me de la r\u00e9partition des d\u00e9penses. Les assureurs constituent des r\u00e9serves suffisantes afin de supporter les co\u00fbts aff\u00e9rents aux maladies d\u00e9j\u00e0 survenues et de garantir leur solvabilit\u00e9 \u00e0 long terme. Au surplus, les alin\u00e9as 2 \u00e0 4 de l'article 60 sont applicables par analogie.</p>\n<p>[PAGE 2140] [VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Minderheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77i</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p><i>Titel</i></p>\n<p>Pr\u00e4mien der Versicherten</p>\n<p><i>Abs. 1</i></p>\n<p>Der Versicherer legt die Pr\u00e4mien f\u00fcr seine Versicherten fest. Er erhebt f\u00fcr gleiche versicherte Leistungen die gleichen Pr\u00e4mien.</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>Der Versicherer kann die Pr\u00e4mien nach dem Eintrittsalter und nach Regionen abstufen.</p>\n<p><i>Abs. 3</i></p>\n<p>Artikel 61 Abs\u00e4tze 2 und 4 gelten sinngem\u00e4ss.</p>\n<p><i>Abs. 4</i></p>\n<p>Der Bundesrat kann f\u00fcr die Pr\u00e4mienabstufungen nach Absatz 2 n\u00e4here Vorschriften erlassen.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 77i</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Titre</i></p>\n<p>Primes des assur\u00e9s</p>\n<p><i>Al. 1</i></p>\n<p>L'assureur fixe le montant des primes \u00e0 payer par ses assur\u00e9s. Il per\u00e7oit des primes \u00e9gales s'il s'agit de prestations assur\u00e9es \u00e9gales.</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>L'assureur peut \u00e9chelonner les primes d'apr\u00e8s l'\u00e2ge d'entr\u00e9e et selon les r\u00e9gions.</p>\n<p><i>Al. 3</i></p>\n<p>L'article 61 alin\u00e9as 2 et 4 est applicable par analogie.</p>\n<p><i>Al. 4</i></p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral peut \u00e9dicter des dispositions plus d\u00e9taill\u00e9es sur l'\u00e9chelonnement des primes au sens de l'alin\u00e9a 2.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Gutzwiller, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Egerszegi, Fattebert, Guisan, Hassler, Heberlein, Triponez, Widrig)</p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Minderheit</i></p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la minorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 79 Abs. 2bis</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 79 al. 2bis</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 83a</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p>Ablehnung des Antrages der Minderheit</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Suter, Borer, Bortoluzzi, Dormann Rosmarie, Guisan, Stahl, Triponez, Widrig)</p>\n<p><i>Titel</i></p>\n<p>Ausstandspflicht</p>\n<p><i>Text</i></p>\n<p>Personen, die an der Kontrolle oder der Beaufsichtigung der sozialen Krankenversicherung beteiligt sind oder f\u00fcr deren Durchf\u00fchrung hoheitliche Funktionen wahrnehmen, namentlich den Mitgliedern der kantonalen Sanit\u00e4tsdirektorenkonferenz, ist die Mitwirkung in Organen von Leistungserbringern im Sinne von Artikel 35 Absatz 2 Buchstaben e bis n untersagt.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 83a</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p>Rejeter la proposition de la minorit\u00e9</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Suter, Borer, Bortoluzzi, Dormann Rosmarie, Guisan, Stahl, Triponez, Widrig)</p>\n<p><i>Titre</i></p>\n<p>Obligation de se r\u00e9cuser</p>\n<p><i>Texte</i></p>\n<p>Les personnes qui participent au contr\u00f4le ou \u00e0 la surveillance de la loi sur l'assurance-maladie sociale, ou qui accomplissent, pour son application, des t\u00e2ches relevant de la puissance publique, \u00e0 savoir notamment les membres de la Conf\u00e9rence des directeurs cantonaux des affaires sanitaires, ne sont pas autoris\u00e9es \u00e0 collaborer aux organes des fournisseurs de prestations au sens de l'article 35 alin\u00e9a 2 lettres e \u00e0 n.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Yves","SpeakerLastName":"Christen","SpeakerFullName":"Christen Yves","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":54,"Start":"\/Date(1039696439273)\/","End":"\/Date(1039696640445)\/","Function":"","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774878160662)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039696439273+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039696640447+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28903L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28903L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28903L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28903L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28903L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28903","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":107,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nach Ablehnung des st\u00e4nder\u00e4tlichen Vorschlages eines Sozialzieles von 8 Prozent gingen Bund und Kantone \u00fcber die B\u00fccher und erarbeiteten gemeinsam eine neue Regelung. Dieser Regelung, Herr Zisyadis, haben s\u00e4mtliche Sanit\u00e4ts- und Finanzdirektoren zugestimmt. F\u00fcr sie war die einzige Bedingung, dass sie noch diese Schwelle haben.</p>\n<p>Das neue Pr\u00e4mienverbilligungsmodell - Sie k\u00f6nnen es in Artikel 65 nachlesen - hat ganz klare Voraussetzungen; die Beitr\u00e4ge werden denjenigen Versicherten geleistet, welche durch die obligatorische Versicherung stark belastet sind. Familien mit Kindern, die gem\u00e4ss Bundesgesetz \u00fcber die direkte Bundessteuer einen Sozialabzug geltend machen k\u00f6nnen, werden ebenfalls unterst\u00fctzt.</p>\n<p>Der Minderheitsantrag Rossini will den Bund noch weiter verpflichten, n\u00e4mlich dazu, auch noch die massgebenden Schwellen festzulegen - ein Antrag, den die Kantone in ihrer Einigung ganz klar abgelehnt haben. Es wird jetzt eine einheitliche Pr\u00e4mienverbilligung geschaffen - es gibt nicht mehr 26 verschiedene Systeme -; daf\u00fcr ist es endlich Zeit. Die Kantone k\u00f6nnen nur noch innerhalb eines schmalen Rahmens die Schwellen festlegen.</p>\n<p>Die Kommission hat diesem Modell mit 13 zu 8 Stimmen zugestimmt. Die Mehrheit der Kommission beantragt Ihnen also, den Minderheitsantrag Rossini abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Trix","SpeakerLastName":"Heberlein","SpeakerFullName":"Heberlein Trix","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":53,"Start":"\/Date(1039696345304)\/","End":"\/Date(1039696439273)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160661)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039696345303+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039696439273+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28904L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28904L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28904L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28904L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28904L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28904","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":94,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich bitte Sie im Namen der SP-Fraktion, die Minderheit Rossini zu unterst\u00fctzen, und zwar aus folgenden Gr\u00fcnden: Wir haben bisher im Rahmen des KVG keine soziale Finanzierung, und wir haben das Problem, dass wir zwar ein individuelles Pr\u00e4mienverbilligungssystem haben, aber ein System, das bisher versagt hat. Das k\u00f6nnen wir auch sehen, wenn wir zur Kenntnis nehmen, dass die Pr\u00e4miensubventionen des Bundes jedes Jahr um rund 500 Millionen Franken nicht voll ausgesch\u00f6pft wurden. Das f\u00fchrt dazu, dass wir zwischen den Kantonen sehr grosse [PAGE 2137] Pr\u00e4mienunterschiede haben, durch die Schaffung von drei Regionen mit drei unterschiedlichen Pr\u00e4mienans\u00e4tzen sogar innerhalb der Kantone selber. Ich habe Ihnen vorher die Unterschiede im Bereich der Kinderpr\u00e4mien mit Zahlen aufgezeigt. Wir bewegen uns hier bez\u00fcglich der Kinderpr\u00e4mien in einer Bandbreite von 41 bis 95 Franken pro Monat. Wir haben beim Pr\u00e4mienverbilligungssystem nicht nur Ungleichheiten, weil die Kantone die Beitr\u00e4ge des Bundes nicht voll aussch\u00f6pfen, sondern wir haben auch deshalb Ungleichheiten, weil die Definition der Einkommensgrenzen von den Kantonen unterschiedlich gehandhabt wird und deshalb je nachdem auch die vorhandenen Gelder auf eine gr\u00f6ssere oder kleinere Bev\u00f6lkerungsgruppe - die eben Subventionen erh\u00e4lt - verteilt werden m\u00fcssen. Das heisst im Klartext: Das Modell, f\u00fcr das sich die SGK entschieden hat, reicht nicht. Letztlich bleibt es dabei, dass die Kantone weiterhin die Einkommensgrenzen definieren k\u00f6nnen. Die einzige Vorgabe auf Bundesebene ist, dass die Kantone mindestens vier Einkommenskategorien schaffen.</p>\n<p>Die Minderheit Rossini beantragt Ihnen, dass der Bundesrat die f\u00fcr einen Beitragsanspruch massgebenden Schwellen festlegen soll. Das ist deshalb wichtig, weil wir die Fehler nicht wiederholen wollen, die wir heute im individuellen Pr\u00e4mienverbilligungssystem haben. Ich muss Ihnen hier sehr deutlich sagen: Wenn Sie dieser Erg\u00e4nzung nicht zustimmen, dann streuen Sie den Versicherten letztlich Sand in die Augen. Sie geben dann n\u00e4mlich vor, dass Sie zwar ein Sozialziel verankern wollen, Sie geben vor, dass Sie das Einkommen der Versicherten ber\u00fccksichtigen wollen, und Sie geben auch vor, dass Sie Familien mit Kindern entlasten wollen - aber das alles letztlich mit einem Modell, dem eine reine Feigenblattfunktion zukommt.</p>\n<p>Deshalb bitte ich Sie, die Minderheit Rossini zu unterst\u00fctzen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Christine","SpeakerLastName":"Goll","SpeakerFullName":"Goll Christine","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":52,"Start":"\/Date(1039696154177)\/","End":"\/Date(1039696345304)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160659)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039696154177+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039696345303+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28905L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28905L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28905L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28905L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28905L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28905","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":311,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Le groupe d\u00e9mocrate-chr\u00e9tien communique qu'il suit la majorit\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Yves","SpeakerLastName":"Christen","SpeakerFullName":"Christen Yves","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":51,"Start":"\/Date(1039696144568)\/","End":"\/Date(1039696154177)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160658)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039696144567+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039696154177+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28906L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28906L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28906L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28906L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28906L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28906","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":241,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La proposition que je vous ai faite est bas\u00e9e sur un certain nombre de r\u00e9alit\u00e9s sociales qui sont plus ou moins bien connues dans les diff\u00e9rents cantons. On ne peut pas, \u00e0 l'alin\u00e9a 1quater de l'article 65, faire d\u00e9marrer, aussi bien pour les lettres a et b, les maximums \u00e0 4 pour cent et \u00e0 2 pour cent du revenu. En effet, il y a toute une s\u00e9rie de personnes qui, aujourd'hui, touchent des subsides en plein et qui seront concern\u00e9es par les propositions qui sont faites. C'est dire que je suis extr\u00eamement inquiet en ce qui concerne un certain nombre de personnes qui sont parmi les plus modestes. J'entends ici \u00e9norm\u00e9ment de discours sur les classes moyennes, mais, dans le m\u00eame temps, l'alin\u00e9a 1quater qui r\u00e9pond effectivement \u00e0 des pr\u00e9occupations des classes moyennes, d\u00e9laisse une fois de plus les personnes qui sont les plus modestes dans notre pays.</p>\n<p>Et je ne souhaite en tout cas pas que les cantons se voient dans l'obligation de laisser tomber cette partie de la population qui, aujourd'hui, est soutenue, et souvent mal soutenue d\u00e9j\u00e0. Si nous d\u00e9favorisions cette cat\u00e9gorie de personnes, ce serait extr\u00eamement grave. Je constate que les propositions qui sont faites ici auront des cons\u00e9quences extr\u00eamement importantes sur les finances des cantons. Par exemple, dans le syst\u00e8me qui a \u00e9t\u00e9 choisi, il y aura 200 millions de francs de plus de d\u00e9penses pour le canton de Gen\u00e8ve, 150 millions de francs de plus pour le canton de Vaud, 80 millions de francs de plus pour le canton de Fribourg, 24 millions de francs de plus pour le canton du Jura. C'est dire que le report de charges que nous sommes en train d'effectuer avec ces propositions est consid\u00e9rable. Donc, si en plus du report de charges, les cantons se mettent eux-m\u00eames \u00e0 reporter les charges sur les personnes les plus modestes, alors, v\u00e9ritablement, nous avons affaire \u00e0 quelque chose qui est extr\u00eamement grave.</p>\n<p>Je vous invite \u00e0 soutenir ma proposition qui consiste \u00e0 situer les seuils maximums \u00e0 z\u00e9ro pour cent dans les deux cas.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Josef","SpeakerLastName":"Zisyadis","SpeakerFullName":"Zisyadis Josef","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Fraktionslos","ParlGroupAbbreviation":"FRAKTIONSLOS","SortOrder":50,"Start":"\/Date(1039696007052)\/","End":"\/Date(1039696144568)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160656)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039696007053+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039696144567+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28907L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28907L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28907L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28907L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28907L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28907","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":504,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Je me demande s'il faut encore tenter quelque chose pour transf\u00e9rer des comp\u00e9tences des cantons \u00e0 la Conf\u00e9d\u00e9ration. N\u00e9anmoins, l'exercice me para\u00eet incontournable parce qu'il convient de mettre en \u00e9vidence un certain nombre de probl\u00e8mes par rapport \u00e0 la pratique actuelle de la r\u00e9duction des primes.</p>\n<p>J'ai \u00e9voqu\u00e9 tout \u00e0 l'heure la question des primes par t\u00eate, la question des modalit\u00e9s relevant de l'application des r\u00e9ductions de primes en faveur des assur\u00e9s \u00e9conomiquement modestes en rappelant les in\u00e9galit\u00e9s de traitement, en rappelant les d\u00e9finitions diff\u00e9rentes d'acc\u00e8s \u00e0 la r\u00e9duction des primes, la pluralit\u00e9 des niveaux de prestations de ces contributions, en rappelant aussi l'aspect de non-utilisation d'un certain nombre de centaines de millions de francs qui ont \u00e9t\u00e9 d\u00e9cid\u00e9s ici pour atteindre les objectifs politiques d\u00e9finis par l'autorit\u00e9.</p>\n<p>Pourquoi sommes-nous confront\u00e9s \u00e0 ces probl\u00e8mes? Tout simplement parce que la pratique de la r\u00e9duction des primes n'est pas fond\u00e9e sur le principe qui est habituellement utilis\u00e9 en mati\u00e8re de protection sociale, c'est-\u00e0-dire sur la d\u00e9finition de seuils sociaux. C'est par exemple le cas pour les prestations compl\u00e9mentaires \u00e0 l'assurance-vieillesse et survivants ou \u00e0 l'assurance-invalidit\u00e9. Ici, nous empoignons le probl\u00e8me \u00e0 l'envers. La Conf\u00e9d\u00e9ration d\u00e9finit une enveloppe et la r\u00e9partit aux cantons sur la base de crit\u00e8res qui n'ont strictement rien \u00e0 faire avec le syst\u00e8me de sant\u00e9, c'est-\u00e0-dire la population et l'indice de capacit\u00e9 financi\u00e8re.</p>\n<p>En empoignant ce probl\u00e8me de cette mani\u00e8re on r\u00e9partit des enveloppes et sur la base de celles-ci, ce sont les cantons qui vont essayer de r\u00e9partir au plus juste, au mieux, les montants \u00e0 disposition des assur\u00e9s modestes, d'o\u00f9 la pluralit\u00e9 des d\u00e9finitions, d'o\u00f9 la diversit\u00e9 des niveaux d'acc\u00e8s, du niveau des prestations. Cette analyse conduit \u00e0 \u00e0 un certain nombre d'aberrations et d'insatisfactions, parce que ce n'est pas forc\u00e9ment l\u00e0 o\u00f9 les primes sont les plus \u00e9lev\u00e9es que l'aide est la plus cibl\u00e9e. Par cons\u00e9quent, apr\u00e8s r\u00e9duction des primes, on arrive \u00e0 des situations qui varient fortement d'un canton \u00e0 l'autre. Par exemple, dans le canton du Valais, apr\u00e8s r\u00e9duction des primes, alors qu'on est dans un canton o\u00f9 les primes sont parmi les plus basses, on n'a quasiment plus aucun assur\u00e9 dont les primes repr\u00e9sentent un pourcentage du revenu sup\u00e9rieur \u00e0 4 pour cent. Dans d'autres cantons, apr\u00e8s r\u00e9duction des primes, on a parfois encore une frange plus ou moins importante de la population qui b\u00e9n\u00e9ficie des subventions, dont les primes repr\u00e9sentent 7, 8, 9, 10, voire 15 pour cent de revenu, comme dans le canton de Gen\u00e8ve.</p>\n<p>Par cons\u00e9quent, il nous para\u00eet important qu'il y ait ici une clarification. Pour pallier ces in\u00e9galit\u00e9s de traitement, il faut que la Conf\u00e9d\u00e9ration d\u00e9finisse, comme elle le fait dans d'autres assurances sociales, des seuils \u00e0 partir desquels les cantons peuvent v\u00e9ritablement d\u00e9finir quels assur\u00e9s ont besoin d'une aide et \u00e9ventuellement comment aller plus loin si leur situation financi\u00e8re et leurs choix politiques ordonnent un effort suppl\u00e9mentaire en mati\u00e8re de subventions.</p>\n<p>Voil\u00e0 les \u00e9l\u00e9ments qui motivent la proposition de la minorit\u00e9 de d\u00e9finition de seuils par la Conf\u00e9d\u00e9ration.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"St\u00e9phane","SpeakerLastName":"Rossini","SpeakerFullName":"Rossini St\u00e9phane","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":49,"Start":"\/Date(1039695784912)\/","End":"\/Date(1039696007052)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160655)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039695784913+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039696007053+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28908L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28908L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28908L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28908L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28908L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28908","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":324,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Es gibt auch ehrenvolle Niederlagen im Leben eines Parlamentariers. Sie haben soeben den Systemwechsel zur einkommensabh\u00e4ngigen Pr\u00e4mie abgelehnt. Sie schaffen damit klare Verh\u00e4ltnisse f\u00fcr die Volksabstimmung vom 18. Mai 2003.</p>\n<p>Man bekommt aber im Leben ja meistens zwei Chancen. Sie haben die einkommensabh\u00e4ngige Pr\u00e4mie abgelehnt. Vielleicht haben Sie mehr soziale Sensibilit\u00e4t f\u00fcr eine einkommensabh\u00e4ngige Gestaltung der Franchise. Sie haben n\u00e4mlich eine entsprechende Motion von Kollege Cavalli (97.3286) vor einiger Zeit oppositionslos und mit Zustimmung des Bundesrates als Postulat \u00fcberwiesen. Parteien, auch b\u00fcrgerliche Parteien wie beispielsweise die FDP, haben signalisiert, dass sie einem solchen Systemwechsel grunds\u00e4tzlich mit Sympathie gegen\u00fcberstehen. Der Bundesrat bzw. das entsprechende Departement hat mit den Vorarbeiten f\u00fcr einen solchen Systemwechsel bereits begonnen.</p>\n<p>Was macht nun heute die FDP, insbesondere einer ihrer massgebenden Vertreter in der Kommission? Kollege Gutzwiller, Sie treten nicht f\u00fcr eine sozialvertr\u00e4glichere Bemessung der Franchise ein, sondern f\u00fcr eine Erh\u00f6hung des Selbstbehaltes. Sie vertreten, zusammen mit einer b\u00fcrgerlichen Mehrheit in der Kommission, eine massive Erh\u00f6hung der gesetzlichen Mindestfranchise von 230 auf 400 Franken.</p>\n<p>Herr Stahl, Sie haben die Frage nach den finanziellen Auswirkungen zulasten der Patienten \u00fcberhaupt nicht beantwortet. Sie m\u00fcssen davon ausgehen - weil Sie die Frage nicht beantworten k\u00f6nnen -, dass wir kommunizieren werden, dass pro Jahr Mehrkosten bzw. Mehrbelastungen von rund 350 Millionen Franken f\u00fcr die Patienten entstehen.</p>\n<p>Es gibt schon heute zahlreiche Personen in der Grenzzone der neuen Armut, die sich selbst bei einer ernsthaften Krankheit \u00fcberlegen, ob sie noch einen Arzt in Anspruch nehmen wollen oder sich einen Spitalaufenthalt leisten k\u00f6nnen, weil sie vor allem den Selbstbehalt nicht mehr tragen k\u00f6nnen. Die Belastung des Patienten in unserem System ist ohnehin schon gewaltig. Zusammen mit den Kopfpr\u00e4mien, den Franchisen und dem Selbstbehalt sind das rund zwei Drittel der effektiven Kosten.</p>\n<p>Ich muss hier an die Adresse von Herrn Ruey sagen: Es kommt nat\u00fcrlich auf die effektive Kostentr\u00e4gerschaft an. Die Kassen sind ja nur Durchgangsstationen f\u00fcr die Kopfpr\u00e4mien. Wenn Sie den Anteil des Gemeinwesens noch betrachten, dann ist es klar so, dass dieser Anteil r\u00fcckl\u00e4ufig ist und unter 30 Prozent liegt.</p>\n<p>Es ist auch empirisch erwiesen - Herr Robbiani hat v\u00f6llig zu Recht darauf hingewiesen -, dass nichts daf\u00fcr spricht, dass h\u00f6here Franchisen und ein erh\u00f6hter Selbstbehalt das Verhalten der Patienten tats\u00e4chlich beeinflussen. Sie beeinflussen es umso weniger, wenn es bei den Betroffenen um echte Kranke, vor allem um Chronischkranke, geht. Diese treffen Sie mit einer solchen Erh\u00f6hung!</p>\n<p>Ich bitte Sie deshalb, hier ein politisches Signal zu setzen und einer sozialen Abstufung der Franchise zuzustimmen. Unser Minderheitsantrag ist wiederum sehr moderat. Wir wollen n\u00e4mlich die effektive Abstufung in einer Bandbreite zwischen null und 4000 Franken in das Ermessen des Bundesrates stellen, d. h., wir wollen sie der Verordnungskompetenz des Bundesrates \u00fcberlassen.</p>\n<p>Noch ein Wort zum Antrag Sommaruga, der mit einem erh\u00f6hten Selbstbehalt Anreize f\u00fcr den Eintritt in die \u00c4rztenetze schaffen m\u00f6chte: Unsere Fraktion stimmt zwar \u00c4rztenetzen zu, aber nicht mit Anreizen zulasten der Patienten. Wir setzen auf ein angebotssteuerndes System der Budgetverantwortung als Zugangsbarriere zur Grundversicherung. Ein massiv erh\u00f6hter Selbstbehalt - in welchem Zusammenhang auch immer - w\u00e4re aus unserer Sicht ein v\u00f6llig falsches politisches Signal, vor allem im Zusammenhang mit dieser v\u00f6llig unverst\u00e4ndlichen, unsozialen Erh\u00f6hung der Mindestfranchise von 230 auf 400 Franken, wie sie die Mehrheit beantragt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Jost","SpeakerLastName":"Gross","SpeakerFullName":"Gross Jost","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":20,"CantonName":"Thurgau","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":24,"Start":"\/Date(1039692467888)\/","End":"\/Date(1039692774756)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160612)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039692467887+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039692774757+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28909L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28909L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28909L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28909L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28909L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28909","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":503,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Le syst\u00e8me de la franchise se trouve au centre d'un double champ de consid\u00e9rations. Il y a, d'un c\u00f4t\u00e9, les consid\u00e9rations concernant la responsabilit\u00e9 des assur\u00e9s visant \u00e0 \u00e9viter qu'ils ne soient incit\u00e9s \u00e0 utiliser le syst\u00e8me de mani\u00e8re excessive. Il y a, de l'autre, les consid\u00e9rations qui touchent aux exigences de garantir un acc\u00e8s aux soins \u00e9gal pour tous, ind\u00e9pendamment du revenu.</p>\n<p>Toute modification de la franchise doit donc tenir compte de cet \u00e9quilibre assez pr\u00e9caire et d\u00e9licat qu'il faut \u00e9videmment \u00e9viter de compromettre. La proposition de faire passer la franchise du montant actuel \u00e0 400 francs me para\u00eet, de ce point de vue, insuffisamment soucieuse de cet \u00e9quilibre. J'invite donc \u00e0 s'en tenir \u00e0 la norme actuelle, et cela pour diff\u00e9rentes raisons.</p>\n<p>Premi\u00e8re consid\u00e9ration: je ne constate qu'il n'y a aucun motif convaincant qui plaide en faveur de l'inscription dans la loi du montant de la franchise. La solution actuelle, qui attribue au Conseil f\u00e9d\u00e9ral la comp\u00e9tence et la t\u00e2che de d\u00e9finir ce montant, me para\u00eet bien plus ad\u00e9quate.</p>\n<p>Deuxi\u00e8me consid\u00e9ration: la proposition de presque doubler la franchise est excessive. La porter d'un seul coup \u00e0 400 francs risque de p\u00e9naliser des groupes d\u00e9j\u00e0 d\u00e9favoris\u00e9s. Je pense en particulier aux malades chroniques, aux personnes \u00e2g\u00e9es, et m\u00eame aux m\u00e9nages.</p>\n<p>Troisi\u00e8me consid\u00e9ration: chacun, d\u00e9j\u00e0 aujourd'hui, a la possibilit\u00e9 de modifier ses primes en assumant un risque plus \u00e9lev\u00e9 d'avoir \u00e0 payer les frais m\u00e9dicaux soi-m\u00eame. On peut choisir une franchise \u00e0 option. Je rappelle que cette solution est d\u00e9j\u00e0 utilis\u00e9e par \u00e0 peu pr\u00e8s 40 pour cent des assur\u00e9s.</p>\n<p>Quatri\u00e8me consid\u00e9ration: la solution actuelle jouit, aupr\u00e8s de la population, d'un bon niveau d'acceptation qu'il serait maladroit de compromettre. On a trouv\u00e9 un \u00e9quilibre supportable, qui est satisfaisant, qui est compris et accept\u00e9.</p>\n<p>Cinqui\u00e8me consid\u00e9ration: une telle modification risque au contraire de conduire les assur\u00e9s \u00e0 se sentir doublement frapp\u00e9s, d'un c\u00f4t\u00e9 par la hausse des primes et de l'autre, par l'augmentation de la franchise, ce qui pourrait restreindre l'adh\u00e9sion au syst\u00e8me.</p>\n<p>Sixi\u00e8me consid\u00e9ration: les assur\u00e9s participent directement \u00e0 la couverture des co\u00fbts de la sant\u00e9 \u00e0 un niveau d\u00e9j\u00e0 significatif. Il y a un rapport de 1 \u00e0 6 aujourd'hui entre les frais que les assur\u00e9s paient eux-m\u00eames et les frais couverts par les assureurs. Il s'agit d'ailleurs, comme le rappelait Mme Dreifuss, conseill\u00e8re f\u00e9d\u00e9rale, d'une proportion des plus \u00e9lev\u00e9es au niveau europ\u00e9en.</p>\n<p>Septi\u00e8me et derni\u00e8re consid\u00e9ration: avant de fixer le montant \u00e0 400 francs, on n'a pas assez approfondi la question. On doit par contre relever que le d\u00e9partement a re\u00e7u du Conseil f\u00e9d\u00e9ral le mandat d'approfondir toute la question de la relation entre la participation directe des assur\u00e9s aux co\u00fbts et leur revenu. Il para\u00eet donc souhaitable d'attendre le r\u00e9sultat de cet examen.</p>\n<p>C'est pourquoi je vous invite \u00e0 soutenir la proposition de minorit\u00e9 \u00e0 l'article 64 alin\u00e9a 2, c'est-\u00e0-dire \u00e0 maintenir le droit en vigueur.</p>\n<p>[PAGE 2130] Il est \u00e9vident que, au cas o\u00f9 le Conseil devrait adopter une franchise en relation avec le revenu, ce qui figure \u00e0 l'article 64 alin\u00e9a 3, tel que propos\u00e9 par la minorit\u00e9 Gross Jost, c'est ce choix qui s'imposerait. Si cela ne devait pas \u00eatre le cas, je souhaite qu'on renonce \u00e0 introduire un montant fixe de franchise dans la loi et surtout \u00e0 en augmenter sensiblement le montant.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Meinrado","SpeakerLastName":"Robbiani","SpeakerFullName":"Robbiani Meinrado","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":27,"CantonName":"Tessin","CantonAbbreviation":"TI","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":23,"Start":"\/Date(1039692225216)\/","End":"\/Date(1039692467888)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160610)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039692225217+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039692467887+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28910L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28910L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28910L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28910L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28910L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28910","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":514,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir haben jetzt noch nicht \u00fcber den Antrag der Mehrheit zu Artikel 64 gesprochen; dazu wird sich die Fraktion noch \u00e4ussern. Ich kann Ihnen nur sagen, dass im Jahr 2001 jeder einzelne Schweizer im Durchschnitt 6300 Franken f\u00fcr die Gesundheit ausgegeben hat. 10 Prozent Kostensteigerung bei der Pr\u00e4mienentwicklung haben Sie mit der Politik der SP mitzuverantworten. Wenn Sie diese 600 Franken den 170 Franken gegen\u00fcberstellen, ist das ein Pappenstiel. <i>(Zwischenruf Cavalli: Sie haben nicht geantwortet!)</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"J\u00fcrg","SpeakerLastName":"Stahl","SpeakerFullName":"Stahl J\u00fcrg","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":22,"Start":"\/Date(1039692183341)\/","End":"\/Date(1039692225216)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160607)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039692183340+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039692225217+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28911L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28911L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28911L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28911L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28911L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28911","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":309,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Stahl, ich mache f\u00fcr Sie eine Berechnung: Wir haben mindestens 50 Prozent Versicherte, die nur die fixe Franchise haben - mindestens! Es sind also mehr als 3 Millionen Versicherte; ich will aber zu Ihren Gunsten rechnen und gehe f\u00fcr die Berechnung von 3 Millionen aus. Mindestens zwei Drittel der Versicherten - aufgrund von dem, was wir wissen - gehen jedes Jahr zum Arzt. Das heisst also: 170 Franken pro Jahr mal 2 Millionen. Mit Ihrem Vorschlag nehmen Sie jetzt nicht nur Familien mit mittleren Einkommen, sondern auch Leuten mit tiefem Einkommen mindestens 340 Millionen Franken aus der Tasche. Sind Sie mit dieser Rechnung einverstanden?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Franco","SpeakerLastName":"Cavalli","SpeakerFullName":"Cavalli Franco","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":27,"CantonName":"Tessin","CantonAbbreviation":"TI","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":21,"Start":"\/Date(1039692122325)\/","End":"\/Date(1039692183341)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160605)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039692122327+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039692183340+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28912L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28912L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28912L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28912L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28912L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28912","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":514,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Der Minderheitsantrag zu Artikel 62 entspricht einem grossen Bed\u00fcrfnis der Bev\u00f6lkerung. Mit 10 zu 13 Stimmen ist der entsprechende Antrag in der Kommission knapp gescheitert; er verdient es, hier von Ihnen noch einmal einer gr\u00fcndlichen Pr\u00fcfung unterzogen zu werden, denn verschiedene Studien zeigen auf, dass die frei w\u00e4hlbaren Franchisen einen wesentlichen Beitrag zur Kostenstabilisierung leisten k\u00f6nnen.</p>\n<p>Die im KVG zaghaft vorgesehene und in der Verordnung noch zaghafter umgesetzte L\u00f6sung ist ein richtiger Anfang. Mit dem Minderheitsantrag gehen Sie auf diesem Weg einen entscheidenden und wichtigen Schritt weiter. Wenn Sie diesen Schritt machen, dann erm\u00f6glichen und f\u00f6rdern Sie eine erh\u00f6hte Eigenverantwortung der einzelnen Versicherten in der Schweiz. Eigenverantwortung ist ja gut - vor allem in einem freiheitlichen Staat ist sie das tragende Grundger\u00fcst -, und wir m\u00fcssen die Eigenverantwortung auch in diesem System zulassen. Doch es ist eine Tatsache, dass Sparen im Schweizer Gesundheitssystem nicht vorgesehen ist, und zwar auf allen Stufen: falsche, verfehlte finanzielle Anreize, keine klare Trennung von Leistungserbringern und Kostentr\u00e4gern, quantitative Faktoren bei der Tarifierung usw. Das alles sind Ausw\u00fcchse dieses interventionistischen Systems, welches durch das staatlich verordnete \u00dcberobligatorium in der Grundversicherung wenig Eigenverantwortung zul\u00e4sst.</p>\n<p>Eines der wenigen Elemente in dieser Krankenversicherungsgesetzgebung, in der die Eigenverantwortung gef\u00f6rdert w\u00fcrde, k\u00f6nnen Sie jetzt st\u00e4rken, indem Sie die Bandbreite der frei w\u00e4hlbaren Franchisen ausdehnen und so die Wahlfreiheit jedes Einzelnen im System erh\u00f6hen. Mit der Annahme des Minderheitsantrages erm\u00f6glichen Sie es jedem Versicherten - auf freiwilliger Basis versteht sich -, einen wesentlichen Beitrag an die Kostenstabilisierung zu leisten. Ich sehe nicht ein, warum die Mehrheit diesen Beitrag verwehren will.</p>\n<p>Darum bitte ich Sie, das System der frei w\u00e4hlbaren Franchisen jetzt im Gesetz grossz\u00fcgig und zukunftsweisend zu verankern.</p>\n<p>Noch eine Bemerkung zum Einbezug des Franchisensystems bei den Kindern: F\u00fcr mich pers\u00f6nlich ist es in der Konsequenz durchaus der richtige Weg. Ich k\u00f6nnte mich aber auch mit dem Antrag Weyeneth anfreunden.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"J\u00fcrg","SpeakerLastName":"Stahl","SpeakerFullName":"Stahl J\u00fcrg","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":20,"Start":"\/Date(1039691948536)\/","End":"\/Date(1039692122325)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160604)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039691948537+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039692122327+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28913L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28913L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28913L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28913L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28913L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28913","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":311,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 77 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit .... 60 Stimmen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 62</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>Unver\u00e4ndert</p>\n<p><i>Abs. 3</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Stahl, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Gutzwiller, Hassler, Heberlein, Triponez)</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>....</p>\n<p>a. .... zu beteiligen (Versicherung mit w\u00e4hlbaren Franchisen). Die w\u00e4hlbaren Franchisen betragen f\u00fcr Erwachsene mindestens 600 Franken und maximal 4000 Franken, f\u00fcr Kinder mindestens 200 Franken und maximal 1500 Franken;</p>\n<p>....</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag Weyeneth</i></p>\n<p>(zum Antrag der Minderheit Stahl)</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>....</p>\n<p>a. .... Die w\u00e4hlbaren Franchisen betragen f\u00fcr Erwachsene mindestens 600 Franken und maximal 4000 Franken. (Rest streichen)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 62</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>Inchang\u00e9</p>\n<p><i>Al. 3</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Stahl, Borer, Bortoluzzi, Dunant, Gutzwiller, Hassler, Heberlein, Triponez)</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>....</p>\n<p>a. .... r\u00e9duction de prime (assurance avec franchises \u00e0 option). Les franchises \u00e0 option varient de 600 francs minimum \u00e0 4000 francs maximum, pour un adulte, et de 200 francs minimum \u00e0 1500 francs maximum pour un enfant;</p>\n<p>....</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition Weyeneth</i></p>\n<p>(selon la proposition de la minorit\u00e9 Stahl)</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>....</p>\n<p>a. .... Les franchises \u00e0 option varient de 600 francs minimum \u00e0 4000 francs maximum pour un adulte. (Biffer le reste)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 64</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>....</p>\n<p>a. einem festen Jahresbeitrag von mindestens 400 Franken (Franchise) und ....</p>\n<p>....</p>\n<p><i>Abs. 3</i></p>\n<p>Unver\u00e4ndert</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Robbiani, Baumann Stephanie, Dormann Rosmarie, Hollenstein, Meyer Th\u00e9r\u00e8se, Rechsteiner-Basel)</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>....</p>\n<p>a. Unver\u00e4ndert</p>\n<p>....</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Gross Jost, Baumann Stephanie, Cavalli, Goll, Hollenstein, Hubmann, Rechsteiner-Basel, Rossini)</p>\n<p><i>Abs. 3</i></p>\n<p>Der Bundesrat bestimmt die Franchise. Sie wird in ihrer H\u00f6he einkommensabh\u00e4ngig ausgestaltet, und zwar in einer Bandbreite von null bis maximal 4000 Franken bei hohem Einkommen. Die Einkommensabstufung gilt auch als Basis f\u00fcr die w\u00e4hlbare Franchise im Rahmen besonderer Versicherungsformen (Art. 62 Abs. 2 Bst. a).</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag Sommaruga</i></p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>Diese Kostenbeteiligung besteht aus:</p>\n<p>a. einem festen Jahresbetrag (Franchise); und</p>\n<p>b. 10 Prozent der die Franchise \u00fcbersteigenden Kosten (Selbstbehalt) f\u00fcr Leistungen, die im Rahmen einer besonderen Versicherungsform gem\u00e4ss Artikel 13 Absatz 2 Buchstabe f bezogen werden sowie f\u00fcr s\u00e4mtliche Leistungen, sofern der Versicherte an einem Ort wohnt, an welchem diese Versicherungsform nicht angeboten werden muss;</p>\n<p>c. 30 Prozent der die Franchise \u00fcbersteigenden Kosten (Selbstbehalt), sofern die Leistungen nicht im Rahmen einer besonderen Versicherungsform gem\u00e4ss Artikel 13 Absatz 2 Buchstabe f bezogen werden.</p>\n<p><i>Abs. 3</i></p>\n<p>.... j\u00e4hrlichen H\u00f6chstbetrag fest. F\u00fcr Leistungen, die nicht im Rahmen einer besonderen Versicherungsform gem\u00e4ss Artikel 13 Absatz 2 Buchstabe f erbracht werden, ist der H\u00f6chstbetrag wesentlich h\u00f6her. Er betr\u00e4gt mindestens das Doppelte.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 64</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>....</p>\n<p>a. une contribution annuelle fixe d'au moins 400 francs et ....</p>\n<p>....</p>\n<p><i>Al. 3</i></p>\n<p>Inchang\u00e9</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Robbiani, Baumann Stephanie, Dormann Rosmarie, Hollenstein, Meyer Th\u00e9r\u00e8se, Rechsteiner-Basel)</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>....</p>\n<p>a. Inchang\u00e9</p>\n<p>....</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Gross Jost, Baumann Stephanie, Cavalli, Goll, Hollenstein, Hubmann, Rechsteiner-Basel, Rossini)</p>\n<p><i>Al. 3</i></p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral fixe le montant de la franchise. Ce montant est fonction du revenu et est compris entre z\u00e9ro et [PAGE 2129] 4000 francs au maximum pour les revenus \u00e9lev\u00e9s. L'\u00e9chelonnement en fonction du salaire vaut \u00e9galement pour la franchise propos\u00e9e dans le cadre de formes d'assurance particuli\u00e8res (art. 62 al. 2 let. a).</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition Sommaruga</i></p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>Leur participation comprend:</p>\n<p>a. un montant fixe par ann\u00e9e (franchise); et</p>\n<p>b. 10 pour cent des co\u00fbts qui d\u00e9passent la franchise (quote-part) pour les prestations per\u00e7ues dans le cadre d'une forme particuli\u00e8re d'assurance au sens de l'article 13 alin\u00e9a 2 lettre f, et, pour autant que l'assur\u00e9 r\u00e9side dans un lieu o\u00f9 cette forme d'assurance n'est pas propos\u00e9e, pour l'ensemble des prestations;</p>\n<p>c. 30 pour cent des co\u00fbts qui d\u00e9passent la franchise (quote-part), pour autant que les prestations ne soient pas per\u00e7ues dans le cadre d'une forme particuli\u00e8re d'assurance au sens de l'article 13 alin\u00e9a 2 lettre f.</p>\n<p><i>Al. 3</i></p>\n<p>.... montant maximal annuel de la quote-part. En ce qui concerne les prestations qui ne sont pas fournies dans le cadre d'une forme particuli\u00e8re d'assurance au sens de l'article 13 alin\u00e9a 2 lettre f, le montant maximal est fix\u00e9 au moins au double dudit montant.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Yves","SpeakerLastName":"Christen","SpeakerFullName":"Christen Yves","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":19,"Start":"\/Date(1039691839177)\/","End":"\/Date(1039691948536)\/","Function":"","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774878160602)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039691839177+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039691948537+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28914L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28914L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28914L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28914L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28914L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28914","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":309,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Verschiedene Haus\u00e4rzte haben mich in den letzten Tagen angerufen und mich gebeten, gegen diese Bestimmung anzutreten. Wir m\u00fcssen uns dar\u00fcber im Klaren sein, was das heisst. Wir wollen die \u00dcbernahme der Kosten und die Leistungen aufschieben. Haus\u00e4rzte, die mit sozial Marginalisierten, die chronisch krank sind, zu tun haben - sie haben mir das ausdr\u00fccklich gesagt -, haben nun Angst, dass einige dieser sozial marginalisierten Personen sich dann nicht mehr behandeln lassen w\u00fcrden. Wenn wir diese Bestimmung annehmen, nehmen wir mindestens die Gefahr von Todesf\u00e4llen in Kauf. Man kann das beschliessen, aber man muss das wissen: Man nimmt die Gefahr von Todesf\u00e4llen in Kauf.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Franco","SpeakerLastName":"Cavalli","SpeakerFullName":"Cavalli Franco","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":27,"CantonName":"Tessin","CantonAbbreviation":"TI","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":18,"Start":"\/Date(1039691780739)\/","End":"\/Date(1039691839177)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160601)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039691780740+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039691839177+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28915L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28915L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28915L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28915L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28915L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28915","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":107,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich m\u00f6chte einen Versuch starten, die Beratung dieser KVG-Revision doch noch in dieser Session abzuschliessen.</p>\n<p>Die Kommission hat mit 14 zu 6 Stimmen bei 1 Enthaltung jenem Antrag zugestimmt, der als Antrag der Mehrheit vorliegt. Nach Aussage der Krankenkassen sind es in keiner Art und Weise die Personen in finanziell prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen, welche die Pr\u00e4mien nicht bezahlen. Ursachen dieser Verz\u00f6gerungen sind weitgehend Nachl\u00e4ssigkeit und allenfalls vor\u00fcbergehende finanzielle Schwierigkeiten. Ich denke, dies m\u00fcssen wir zur Kenntnis nehmen, ebenso wie die [PAGE 2128] Tatsache, dass man die Pr\u00e4mien um rund 2 Prozent senken k\u00f6nnte, wenn alle Zahlungen rechtzeitig eintreffen w\u00fcrden.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Trix","SpeakerLastName":"Heberlein","SpeakerFullName":"Heberlein Trix","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":17,"Start":"\/Date(1039691726911)\/","End":"\/Date(1039691780739)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160599)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039691726910+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039691780740+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28916L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28916L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28916L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28916L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28916L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28916","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":505,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>J'interviens simplement pour rappeler \u00e0 M. Zisyadis - qui, si je ne m'abuse, s'y conna\u00eet en endettement! - qu'un entrepreneur, face \u00e0 des clients qui ne le paient pas, est encore en droit de ne plus les livrer. C'est de \u00e7a qu'il s'agit. Il ne s'agit pas de venir en aide \u00e0 des entrepreneurs, il s'agit simplement de permettre que le droit commun et g\u00e9n\u00e9ral s'applique \u00e0 des gens que l'on ne paie plus. Ils n'ont pas \u00e0 assurer des prestations quand on ne les paie plus, surtout si c'est parce qu'on est indisciplin\u00e9. <i>(Remarque interm\u00e9diaire Zisyadis: C'est faux!)</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Claude","SpeakerLastName":"Ruey","SpeakerFullName":"Ruey Claude","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"L","SortOrder":16,"Start":"\/Date(1039691691942)\/","End":"\/Date(1039691726911)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160598)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039691691943+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039691726910+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28917L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28917L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28917L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28917L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28917L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28917","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":241,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Je suis vraiment choqu\u00e9 des propos qui sont tenus ici. Les propos que tiennent un certain nombre de repr\u00e9sentants de la droite sont quand m\u00eame curieux. Ils ne cessent d'exiger en permanence que les entreprises soient entreprenantes. Ces repr\u00e9sentants viennent les d\u00e9fendre pour faire en sorte que des d\u00e9marches qui doivent \u00eatre effectu\u00e9es ne soient pas poursuivies. Lorsqu'on fait une poursuite, on va jusqu'au bout et on demande des actes de d\u00e9faut de biens. Au fond, ce que demandent les personnes qui ont adopt\u00e9 la version du Conseil des Etats, c'est simplement de faire en sorte que les entreprises qui doivent faire l'effort de poursuivre les d\u00e9marches n'aillent pas jusqu'au bout de celles-ci.</p>\n<p>Je m'inscris en faux contre toutes les d\u00e9clarations qui ont \u00e9t\u00e9 faites, car je constate que ce sont les personnes les plus d\u00e9munies qui seront touch\u00e9es par l'application de cet article. Encore une fois, ce sont elles qui vont subir les suspensions de couverture d'assurance.</p>\n<p>Je constate que ce n'est pas de la mauvaise volont\u00e9. Aujourd'hui, des personnes, dans notre pays, vivent durement. Elles n'arrivent pas \u00e0 payer leurs primes d'assurance-maladie. Ces gens-l\u00e0, vous voulez les p\u00e9naliser encore plus. C'est cela qui est fondamentalement inacceptable. Un tout petit exemple, simple: dans le canton de Vaud, chaque ann\u00e9e, lorsqu'il y a des relances d'information concernant les subventions pour les primes d'assurance-maladie, il y a chaque fois 25 000 ou 30 000 personnes qui d\u00e9couvrent qu'elles ont droit aux subventions. Cela signifie qu'\u00e0 un certain moment, ces gens qui sont aux poursuites ne savent pas quels sont leurs droits.</p>\n<p>Il faut donc, \u00e0 l'article 61a, rejeter la version du Conseil des Etats qui est v\u00e9ritablement sc\u00e9l\u00e9rate.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Josef","SpeakerLastName":"Zisyadis","SpeakerFullName":"Zisyadis Josef","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Fraktionslos","ParlGroupAbbreviation":"FRAKTIONSLOS","SortOrder":15,"Start":"\/Date(1039691586114)\/","End":"\/Date(1039691691942)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160596)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039691586113+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039691691943+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28918L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28918L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28918L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28918L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28918L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28918","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":505,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Je vais essayer d'\u00eatre bref. J'ai entendu M. Rossini s'exprimer et plaider pour les petits et les gens qui sont dans des situations difficiles. Il a parfaitement raison. Mais il ne faut pas l\u00e0 encore peindre le diable sur la muraille pour la veuve et l'orphelin. Les gens qui ont de petits revenus ont des primes qui sont subventionn\u00e9es. Ils ne peuvent pas se trouver dans la situation de ne pas payer leurs primes puisque ce sont la Conf\u00e9d\u00e9ration et le canton qui les leur payent.</p>\n<p>Dans le canton de Vaud, la limite pour un individu c\u00e9libataire est de 31 000 francs de revenu imposable, ce qui correspond probablement \u00e0 40 000 \u00e0 44 000 francs de revenu r\u00e9el; pour un couple sans enfant, elle est \u00e0 46 000 francs de revenu imposable, ce qui revient \u00e0 peu pr\u00e8s \u00e0 60 000 \u00e0 65 000 francs de revenu r\u00e9el. Tous les gens qui se trouvent au-dessous de ces limites sont subventionn\u00e9s et ne se trouvent pas forc\u00e9ment dans la situation que l'on a indiqu\u00e9e.</p>\n<p>En revanche, pour les autres, il y a quand m\u00eame ce que l'on appelle le principe de la responsabilit\u00e9. La responsabilit\u00e9, \u00e7a signifie que si je ne m'acquitte pas de ce que je dois, il doit y avoir des cons\u00e9quences. On nous dit, et vous avez pu le lire, que les assureurs ont toutes les peines du monde \u00e0 faire rentrer des primes: peut-\u00eatre parce qu'elles sont ch\u00e8res, mais peut-\u00eatre aussi parce qu'on sait qu'il n'y a pas de cons\u00e9quences en raison de l'irresponsabilit\u00e9 dont on peut faire preuve, parce qu'on sait qu'il n'y a pas de cons\u00e9quences si l'on ne paie pas certaines factures pour pouvoir en payer d'autres ou peut-\u00eatre pour effectuer des d\u00e9penses de confort ou de luxe qui ne pourraient pas \u00eatre faites si les factures d'assurance \u00e9taient pay\u00e9es. D\u00e8s lors, on profite du syst\u00e8me. C'est d'ailleurs assez humain. Que vous le vouliez ou non, la r\u00e9alit\u00e9 humaine est ainsi faite que, s'il n'y a pas de sanctions, eh bien on finit par abuser de la situation.</p>\n<p>Au final, les petits revenus ne sont pas p\u00e9nalis\u00e9s par les dispositions pr\u00e9vues. Donc, il ne faut pas peindre le diable sur la muraille et venir parler des droits de l'homme. Qui plus est, si l'on maintient ce syst\u00e8me d'irresponsabilit\u00e9, cela co\u00fbte puisque les assureurs doivent faire des relances, des poursuites, etc. Cela alourdit et rench\u00e9rit l'ensemble des co\u00fbts de la sant\u00e9 au d\u00e9triment de l'ensemble des gens qui sont disciplin\u00e9s.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Claude","SpeakerLastName":"Ruey","SpeakerFullName":"Ruey Claude","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"L","SortOrder":14,"Start":"\/Date(1039691442490)\/","End":"\/Date(1039691586114)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160595)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039691442490+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039691586113+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28919L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28919L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28919L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28919L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28919L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28919","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":311,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die SVP- und die FDP-Fraktion unterst\u00fctzen die Mehrheit.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Yves","SpeakerLastName":"Christen","SpeakerFullName":"Christen Yves","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":13,"Start":"\/Date(1039691431958)\/","End":"\/Date(1039691442490)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160593)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039691431957+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039691442490+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28920L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28920L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28920L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28920L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28920L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28920","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":311,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>1. Bundesgesetz \u00fcber die Krankenversicherung </b></p>\n<p><b>1. Loi f\u00e9d\u00e9rale sur l'assurance-maladie </b></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 61 Abs. 3bis</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p>Unver\u00e4ndert</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit I</i></p>\n<p>(Gross Jost, Baumann Stephanie, Cavalli, Goll, Hollenstein, Hubmann, Rechsteiner-Basel, Rossini)</p>\n<p>Aufheben</p>\n<p><i>Minderheit II</i></p>\n<p>(Meyer Th\u00e9r\u00e8se, Dormann Rosmarie, Hess Walter, Robbiani, Z\u00e4ch)</p>\n<p>Bei der Familienversicherung ist das zweite Kind zu 50 Prozent pr\u00e4mienpflichtig; f\u00fcr das dritte und die weiteren Kinder m\u00fcssen keine Pr\u00e4mien entrichtet werden.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 61 al. 3bis</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p>Inchang\u00e9</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9 I</i></p>\n<p>(Gross Jost, Baumann Stephanie, Cavalli, Goll, Hollenstein, Hubmann, Rechsteiner-Basel, Rossini)</p>\n<p>Abroger</p>\n<p><i>Minorit\u00e9 II</i></p>\n<p>(Meyer Th\u00e9r\u00e8se, Dormann Rosmarie, Hess Walter, Robbiani, Z\u00e4ch)</p>\n<p>Concernant l'assurance des familles, le deuxi\u00e8me enfant b\u00e9n\u00e9ficie d'un all\u00e8gement de 50 pour cent de la prime, le troisi\u00e8me et les suivants de la gratuit\u00e9.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 64a</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p>Ablehnung des Antrages der Minderheit</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Goll, Baumann Stephanie, Cavalli, Maury Pasquier, Rossini)</p>\n<p><i>Abs. 1</i></p>\n<p>Der Bund verg\u00fctet den Versicherern die Pr\u00e4mien der bei ihnen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung versicherten Kinder bis zum vollendeten 18. Altersjahr.</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>Der Bundesrat regelt das Verfahren.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 64a</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p>Rejeter la proposition de la minorit\u00e9</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Goll, Baumann Stephanie, Cavalli, Maury Pasquier, Rossini)</p>\n<p><i>Al. 1</i></p>\n<p>La Conf\u00e9d\u00e9ration cr\u00e9dite les assureurs du montant des primes pour les enfants assur\u00e9s chez lui dans le cadre de l'assurance-maladie jusqu'\u00e0 l'\u00e2ge de 18 ans r\u00e9volus.</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral r\u00e8gle la proc\u00e9dure.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Yves","SpeakerLastName":"Christen","SpeakerFullName":"Christen Yves","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1039689381552)\/","End":"\/Date(1039689407708)\/","Function":"","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774878160565)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039689381553+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039689407707+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28921L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28921L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28921L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28921L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28921L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28921","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La proposition de minorit\u00e9 II \u00e0 l'article 61 alin\u00e9a 3bis est destin\u00e9e \u00e0 all\u00e9ger les primes des familles avec plusieurs enfants. Cette proposition est un compl\u00e9ment \u00e0 la proposition de la majorit\u00e9 de la commission \u00e0 l'article 65 qui \u00e9tablit des r\u00e9ductions de primes \u00e9chelonn\u00e9es selon le revenu net. La charge des primes des familles avec enfants ne devra pas d\u00e9passer de 2 \u00e0 10 pour cent et celles sans enfants 4 \u00e0 12 pour cent. Nous sommes, avec la commission bien s\u00fbr, \u00e0 l'unanimit\u00e9 derri\u00e8re cette proposition qui atteint beaucoup mieux le but social fix\u00e9 que la d\u00e9cision du Conseil des Etats, qui pr\u00e9t\u00e9ritait les personnes et les familles \u00e0 bas revenu.</p>\n<p>Notre proposition compl\u00e8te donc le m\u00e9canisme choisi par notre Conseil, qui a malheureusement un d\u00e9faut, car il ne permettra pas d'all\u00e9ger les primes des familles nombreuses de la classe moyenne parce qu'il y a un plafonnement des revenus. Cette proposition correspond \u00e0 l'initiative [PAGE 2124] parlementaire \"LAMal. Assurance des familles\"(00.443) \u00e0 laquelle notre Conseil a donn\u00e9 suite en automne dernier, mais avec une couverture financi\u00e8re diff\u00e9rente. </p>\n<p>Pour que l'\u00e9chelonnement des pourcentages puisse d\u00e9velopper toute son action, il est n\u00e9cessaire de fixer un plafond de revenu net \u00e0 partir duquel il n'y a plus de r\u00e9duction de primes. Le projet d'ordonnance du Conseil f\u00e9d\u00e9ral a fix\u00e9 ce plafond autour de 75 000 francs. Selon le rapport demand\u00e9 par l'OFAS \u00e0 M. Andreas Balthasar, intitul\u00e9 \"Efficacit\u00e9 sociopolitique de la r\u00e9duction des primes dans les cantons\", qui a \u00e9t\u00e9 effectu\u00e9 en 1998 et rendu en 2001, on voit clairement que la charge des primes d'assurance-maladie est sp\u00e9cialement lourde pour la famille type de la classe moyenne ayant trois ou quatre enfants, ou plus. La famille ayant quatre enfants avec un revenu net avoisinant le plafonnement propos\u00e9 reste pr\u00e9t\u00e9rit\u00e9e en comparaison du revenu disponible. Suivant les cantons, jusqu'\u00e0 57 pour cent doivent \u00eatre utilis\u00e9s pour les imp\u00f4ts, les assurances sociales, le loyer, les primes d'assurance-maladie. Il faut ensuite des moyens pour nourrir, habiller et former tout ce petit monde, souvent six bouches \u00e0 nourrir. Cette situation nous a touch\u00e9s.</p>\n<p>Dans la premi\u00e8re prestation radiophonique de Mme Calmy-Rey, conseill\u00e8re f\u00e9d\u00e9rale, il y a un monsieur qui s'est exprim\u00e9 dans ce sens: \"Nous faisons partie de cette majorit\u00e9 silencieuse avec revenu moyen, beaucoup d'enfants, que personne ne soutient.\" Sur 534 000 familles avec enfants, 254 000 ont deux enfants et 90 000 trois enfants et plus, dont 23 000 seulement quatre enfants. Ces familles m\u00e9ritent notre soutien, c'est l'avenir de notre pays. Nous proposons donc une prime de 50 pour cent pour le deuxi\u00e8me enfant et la gratuit\u00e9 pour les enfants suivants. Renseignements pris, il faudrait 120 \u00e0 150 millions de francs de plus pour atteindre cet objectif.</p>\n<p>Nous proposons par une modification de l'article 65 alin\u00e9as 1bis et 2 d'englober ce financement dans la r\u00e9duction g\u00e9n\u00e9rale des primes prise en charge par la Conf\u00e9d\u00e9ration et les cantons. Le cr\u00e9dit-cadre soutenu par la majorit\u00e9 de la commission \u00e0 l'article 66 peut faire face \u00e0 ce financement s'il est organis\u00e9 en collaboration avec les cantons selon les articles 65 et 66 alin\u00e9as 4 et 5.</p>\n<p>Encore quelques comparaisons chiffr\u00e9es. Avec la seule proposition de la majorit\u00e9 de la commission, une famille qui a un revenu net de 30 000 francs payera au maximum 600 francs par an, c'est-\u00e0-dire 50 francs par mois pour toute la famille, quel que soit le nombre de ses membres. Une famille avec quatre enfants et un revenu moyen de 75 000 francs payera en moyenne suisse 8880 francs de prime par an, c'est-\u00e0-dire 740 francs par mois. Notre projet soulagerait cette famille de 1800 francs de prime par an. Je pense qu'il faut faire cet effort pour ne pas d\u00e9courager les familles d'avoir plusieurs enfants.</p>\n<p>La discussion portera aussi sur la proposition de minorit\u00e9 Goll \u00e0 l'article 64a qui demande \u00e0 la Conf\u00e9d\u00e9ration de cr\u00e9diter les assureurs des montants des primes de tous les enfants pour un co\u00fbt annonc\u00e9 de 800 millions de francs. M\u00eame si l'objectif peut para\u00eetre souhaitable, avec de grands moyens financiers qu'il est difficile de d\u00e9gager en l'\u00e9tat actuel, il n'all\u00e9gera pas plus les finances des familles \u00e0 revenu modeste. La famille pr\u00e9cit, par exemple, payera toujours 50 francs par mois pour 30 000 francs de revenu. Par contre, les familles ais\u00e9es avec un seul enfant b\u00e9n\u00e9ficieraient de cette mesure qui toucherait tous les enfants.</p>\n<p>Dans cette loi f\u00e9d\u00e9rale, nous souhaitons soulager les finances de toutes les personnes et les familles \u00e0 revenu modeste, et les familles nombreuses aussi. Qui peut le plus, peut le moins!</p>\n<p>Et ceux qui veulent une exon\u00e9ration totale des primes devraient adopter la proposition de la minorit\u00e9 II pour atteindre cet objectif. Le risque serait trop grand de priver les familles nombreuses d'un quelconque soutien.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1039689407708)\/","End":"\/Date(1039689727223)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160568)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039689407707+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039689727223+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28922L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28922L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28922L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28922L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28922L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28922","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":94,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nachdem der Bundesrat zu Beginn dieses Jahres beschlossen hatte, Frau Bundesr\u00e4tin Dreifuss in der Gesundheitspolitik aktiver zu begleiten, stellen wir fest, dass er zur gleichen Erkenntnis gekommen ist wie die Sozialministerin, einfach ein halbes Jahr sp\u00e4ter: Es \"brennt\" vor allem bei den Mittelschichtfamilien; diese m\u00fcssen entlastet werden, weil dort die Belastung durch die Krankenkassenpr\u00e4mien am gr\u00f6ssten ist.</p>\n<p>Wir wissen das schon lange und haben das in unserer Kommission auch mehrmals ausf\u00fchrlich diskutiert, weil uns auch die Ergebnisse der Wirkungsanalyse zum KVG, insbesondere in Bezug auf die Pr\u00e4mienverbilligungen, bekannt sind. So kommt diese Wirkungsanalyse beispielsweise zum Schluss, dass eine vierk\u00f6pfige Familie - Eltern mit zwei Kindern - mit einem Einkommen von 70 000 Franken im Jahr heute in zwanzig Kantonen durch die Krankenkassenpr\u00e4mien \u00fcberbelastet ist.</p>\n<p>Wir stellen auch fest, dass unsere Gesundheits-Initiative bereits Wirkung gezeitigt hat, nicht nur beim Erkenntnisprozess, der innerhalb des Gesamtbundesrates stattgefunden hat, sondern auch im St\u00e4nderat, der sich ja als Erstrat bei dieser KVG-Revision entschieden hat, ein Sozialziel im Gesetz zu verankern. Er hat beschlossen, dass die Versicherten k\u00fcnftig h\u00f6chstens 8 Prozent ihres Haushalteinkommens f\u00fcr die Krankenkassenpr\u00e4mien aufwenden sollen.</p>\n<p>Ich m\u00f6chte nur daran erinnern, dass die SP-Fraktion das Sozialziel bereits bei der 1. KVG-Revision, Mitte der Neunzigerjahre, im Gesetz verankern wollte, weil wir wussten, dass leere Versprechen in der Praxis nichts bringen, wenn sie nicht festgeschrieben sind. Der Bundesrat hat nun ein Modell entwickelt, das von der SGK \u00fcbernommen wurde. Es erstaunt nicht - auch der Bundesrat hat beim Begriff des Kindes angekn\u00fcpft, und wir werden nachher noch ausf\u00fchrlich dar\u00fcber diskutieren -, dass er ein Modell vorschl\u00e4gt, nach dem Familien mit Kindern k\u00fcnftig h\u00f6chstens 2 bis 10 Prozent und alle \u00fcbrigen Versicherten 4 bis 10 Prozent ihres Einkommens f\u00fcr die Krankenkassenpr\u00e4mien bezahlen sollen.</p>\n<p>Es gibt einfach einen riesengrossen Haken bei diesem Modell, das auch unsere Kommission \u00fcbernommen hat: Zwar wird schon gesagt, dass die Kantone aufgefordert sein sollen, mindestens vier Einkommenskategorien zu schaffen; nur bleibt es weiterhin den Kantonen \u00fcberlassen, diese Einkommensgrenzen selber zu definieren. Das heisst letztlich nichts anderes, als dass wir mit diesem Modell dieselbe Misere antreffen werden, die wir heute schon beim System der individuellen Pr\u00e4mienverbilligung haben. Es geht nicht, dass wir hier Rechtsungleichheiten nach dem Prinzip \"Kant\u00f6nligeist\" schaffen.</p>\n<p>Dass wir heute bereits Rechtsungleichheiten und vor allem grosse Unterschiede bei der Pr\u00e4mienbelastung in den Kantonen haben, das zeigt auch ein Blick in die Statistik. Ich habe die Statistik hier vor mir, die Auskunft \u00fcber die Belastung durch die Kinderpr\u00e4mien gibt. Wir haben gesamtschweizerisch eine durchschnittliche Kinderpr\u00e4mie von 63 Franken pro Monat. Wenn wir das untere und das obere Ende der Skala anschauen, sehen wir auch die Unterschiede. Am meisten belastet sind Familien im Kanton Genf mit einer durchschnittlichen Kinderpr\u00e4mie von 95 Franken, gefolgt vom Kanton Waadt mit 86 Franken und vom Kanton Basel-Stadt mit 83 Franken. Am unteren Ende der Skala haben wir diejenigen Kantone, in denen die Kinderpr\u00e4mien viel tiefer liegen, auch viel tiefer als im Durchschnitt. An erster Stelle finden wir hier den Kanton Appenzell Innerrhoden mit einer monatlichen Kinderpr\u00e4mie von 41 Franken; es folgen der Kanton Nidwalden mit einer Kinderpr\u00e4mie von 44 Franken und schliesslich der Kanton Appenzell Ausserrhoden mit 45 Franken pro Monat.</p>\n<p>Die Minderheit beantragt Ihnen mit Artikel 64a ein Modell, wonach k\u00fcnftig eine vollst\u00e4ndige \u00dcbernahme der Kinderpr\u00e4mien durch den Bund erfolgen soll. Das Zentrale an unserem Modell ist, dass nicht nur Familien mit kleinen Einkommen, sondern vor allem auch Familien mit mittleren Einkommen wirksam und einfach von der Belastung durch die Krankenkassenpr\u00e4mien befreit werden k\u00f6nnen. Den Kantonen kommt nach wie vor die Aufgabe zu, die Pr\u00e4mien von versicherten Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnissen zu verbilligen; wir wollen also an diesem [PAGE 2125] Prinzip nichts \u00e4ndern. Wenn unser Modell, unser Antrag zu einem Artikel 64a, angenommen w\u00fcrde, w\u00fcrde das bedeuten, dass dann auch entsprechende Anpassungen in den Artikeln 65 und 66 vorgenommen werden m\u00fcssten.</p>\n<p>Jedes Modell, auch unseres, ist letztlich von der H\u00f6he der finanziellen Mittel abh\u00e4ngig, die wir f\u00fcr die Pr\u00e4mienverbilligung bzw. in diesem Fall f\u00fcr die Pr\u00e4mienbefreiung zur Verf\u00fcgung stellen wollen. Von daher versteht es sich f\u00fcr uns auch von selbst, dass wir im Bereich der Pr\u00e4mienverbilligungen das Modell des St\u00e4nderates, das bereits beschlossen wurde, unterst\u00fctzen. Der St\u00e4nderat schl\u00e4gt n\u00e4mlich vor, die Mittel f\u00fcr die Pr\u00e4mienverbilligungen um mindestens - mindestens! - 300 Millionen Franken aufzustocken. Das heisst, dass unser Modell mit diesen zus\u00e4tzlichen Mitteln, die der St\u00e4nderat bereits beschlossen hat, finanzierbar w\u00e4re.</p>\n<p>Zum Schluss noch ein Wort an die \"Giesskannen-Fraktion\", die uns vorwirft, dass wir hier nach dem Giesskannenprinzip alle Kinderpr\u00e4mien verg\u00fcten wollen: Ich m\u00f6chte einfach, dass Sie sich die sozialen und wirtschaftlichen Realit\u00e4ten in diesem Lande vor Augen f\u00fchren: Die allermeisten Kinder in diesem Land - das sind 700 000 Kinder - stammen aus Familien mit tiefen oder mittleren Einkommen, also konkret aus Familien mit einem Jahreseinkommen zwischen 45 000 und 75 000 Franken. Sie sehen also: Wenn Sie unserem Minderheitsantrag zustimmen, schaffen Sie eine rasche und wirksame Entlastung f\u00fcr alle Familien mit tiefen oder mittleren Einkommen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Christine","SpeakerLastName":"Goll","SpeakerFullName":"Goll Christine","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1039689727223)\/","End":"\/Date(1039690198505)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160573)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039689727223+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039690198507+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28923L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28923L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28923L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28923L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28923L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28923","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":461,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Frau Goll, darf ich Sie fragen: Ist es Ihr Ernst, dass alle Pr\u00e4mien der Kinder, auch der Kinder der V\u00e4ter und M\u00fctter in diesem Saal, vom Staat bezahlt werden sollen?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Heinrich","SpeakerLastName":"Estermann","SpeakerFullName":"Estermann Heinrich","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1039690198505)\/","End":"\/Date(1039690212426)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160575)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039690198507+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039690212427+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28924L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28924L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28924L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28924L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28924L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28924","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":94,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Estermann, wie Sie wissen, ist es ja heute schon so - auch bei den individuellen Pr\u00e4mienverbilligungen -, dass s\u00e4mtliche Versicherte ein Formular erhalten, auf dem sie angeben k\u00f6nnen, ob sie die Pr\u00e4mienverbilligung brauchen oder nicht. Das gleiche Vorgehen k\u00f6nnte man sich auch bei unserem Modell vorstellen. Wir \u00e4ndern grunds\u00e4tzlich nichts am Pr\u00e4mienverbilligungssystem. Ich rufe Ihnen noch einmal die Tatsache in Erinnerung, dass die allermeisten Kinder in diesem Land nicht aus reichen Familien stammen, sondern aus Familien mit mittleren oder tieferen Einkommen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Christine","SpeakerLastName":"Goll","SpeakerFullName":"Goll Christine","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1039690212426)\/","End":"\/Date(1039690265551)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160576)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039690212427+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039690265550+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28925L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28925L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28925L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28925L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28925L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28925","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":504,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Je serai bref puisque Mme Goll a d\u00e9velopp\u00e9 de mani\u00e8re approfondie la proposition de minorit\u00e9 \u00e0 l'article 64a. Nous avons tout \u00e0 l'heure, en \u00e9voquant la probl\u00e9matique des primes en pour cent des revenus, mis le doigt sur le v\u00e9ritable probl\u00e8me. Maintenant, il s'agit de d\u00e9velopper les garde-fous et, en fait, de trouver des solutions pour r\u00e9pondre aux difficult\u00e9s sociales que g\u00e9n\u00e8re le principe de la prime par t\u00eate qui, si l'on observe la r\u00e9alit\u00e9 et les faits v\u00e9cus par les citoyennes et les citoyens de ce pays, est un \u00e9l\u00e9ment antisocial.</p>\n<p>Aujourd'hui, nous devons v\u00e9ritablement saluer l'effort de la Conf\u00e9d\u00e9ration et des cantons pour lier le niveau des primes \u00e0 la situation \u00e9conomique des m\u00e9nages, apr\u00e8s la d\u00e9cision du Conseil des Etats ainsi qu'apr\u00e8s les discussions que nous allons avoir tout \u00e0 l'heure. En effet, l'essentiel ne r\u00e9side pas dans cette proposition de minorit\u00e9, mais il y aura aussi l'article 65 touchant les seuils de subventionnement, l'article 66 et l'arr\u00eat\u00e9 2 qui d\u00e9finit le montant des subsides f\u00e9d\u00e9raux. N\u00e9anmoins, malgr\u00e9 cet effort, il reste toute une s\u00e9rie de probl\u00e8mes et ce n'est qu'une demi-mesure \u00e0 laquelle nous proc\u00e9dons.</p>\n<p>Il reste d'une part le probl\u00e8me des in\u00e9galit\u00e9s de traitement \u00e9videntes qui r\u00e9sultent de la pratique f\u00e9d\u00e9raliste helv\u00e9tique. Mme Meyer a cit\u00e9 une s\u00e9rie d'exemples qui ne sont que des exemples moyens. Il faut multiplier cela par 26 cantons, par 90 caisses et par une, deux ou trois r\u00e9gions, et \u00e7a devient quelque chose d'extr\u00eamement complexe.</p>\n<p>D'autre part, du fait que nous n'avons pas de seuils sociaux d\u00e9finis, on g\u00e9n\u00e8re toute une s\u00e9rie d'in\u00e9galit\u00e9s. Enfin, il y a le probl\u00e8me des subventions montants qui ne sont pas utilis\u00e9es et qui fait que nous sommes au-dessous des objectifs politiques assign\u00e9s. Dans ce contexte, il y a toute une s\u00e9rie de familles qui sont dans une situation difficile en raison, justement, du poids des primes d'assurance-maladie.</p>\n<p>La proposition de minorit\u00e9 Goll a un axe important, c'est le recentrage de l'effort public sur une cat\u00e9gorie particuli\u00e8re de la population, les enfants et adolescents jusqu'\u00e0 l'\u00e2ge de 18 ans. En ciblant le financement des primes de cette cat\u00e9gorie de la population par la Conf\u00e9d\u00e9ration, on permet v\u00e9ritablement aux cantons, ensuite, d'orienter au mieux leur soutien aux personnes \u00e9conomiquement modestes. Nous y reviendrons tout \u00e0 l'heure lorsqu'on parlera des seuils.</p>\n<p>Dans les pratiques cantonales, il y a des in\u00e9galit\u00e9s crasses de traitement qui sont inacceptables. Je pense par exemple, uniquement pour la Suisse romande, entre un assur\u00e9 valaisan ou un assur\u00e9 genevois, neuch\u00e2telois ou vaudois, eh bien la pratique du subventionnement de l'assur\u00e9 \u00e9conomiquement modeste p\u00e9nalise finalement celui qui a les primes les plus \u00e9lev\u00e9es, c'est notamment le cas des genevois, en fonction des crit\u00e8res qui sont retenus et sur lesquels je reviendrai tout \u00e0 l'heure.</p>\n<p>Par cons\u00e9quent, la proposition de minorit\u00e9 \u00e0 l'article 46a a le m\u00e9rite de cibler l'effort de la Conf\u00e9d\u00e9ration et de permettre ensuite aux cantons d'atteindre effectivement les objectifs sociaux d\u00e9finis par l'assurance-maladie dans le cadre de la r\u00e9duction des primes par la subvention; c'est la raison pour laquelle je vous demande de soutenir la minorit\u00e9 Goll.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"St\u00e9phane","SpeakerLastName":"Rossini","SpeakerFullName":"Rossini St\u00e9phane","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1039690265551)\/","End":"\/Date(1039690491981)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160580)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039690265550+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039690491980+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28926L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28926L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28926L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28926L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28926L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28926","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":107,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir sprechen jetzt nur zur Minderheit Goll und zur Minderheit II (Meyer Th\u00e9r\u00e8se).</p>\n<p>Die Minderheit II (Meyer Th\u00e9r\u00e8se) will die Krankenversicherung von einer Einzel- in eine Familienversicherung umwandeln. Das zweite Kind ist zu 50 Prozent pr\u00e4mienpflichtig, und f\u00fcr das dritte und die weiteren Kinder m\u00fcssen keine Pr\u00e4mien bezahlt werden. Das Krankenversicherungsgesetz geht von der Einzelversicherung aus, sodass nicht alle Familienmitglieder verpflichtet werden, sich derselben Kasse anzuschliessen. Wir haben diese Frage bereits bei der letzten KVG-Revision diskutiert. Die Pr\u00e4mien k\u00f6nnen theoretisch f\u00fcr die Kinder bis zu einem Franken gesenkt werden, falls die Kassen dies aus Konkurrenzgr\u00fcnden w\u00fcnschen.</p>\n<p>Das Anliegen, das die Kommission in den Artikeln zur Pr\u00e4mienverbilligung aufgenommen hat, hat eine andere Zielrichtung. Es erm\u00f6glicht aber gerade Familien aus mittleren Einkommensschichten, sich wesentlich zu entlasten.</p>\n<p>In Artikel 65 wurde dieses Modell von der Kommission geregelt, w\u00e4hrend beim Antrag der Minderheit II (Meyer Th\u00e9r\u00e8se) irgendjemand die Kosten f\u00fcr die Kinder \u00fcbernehmen muss. Das f\u00fchrt automatisch zu einer Erh\u00f6hung der Pr\u00e4mien f\u00fcr die restlichen Familienmitglieder.</p>\n<p>Daher beantragt Ihnen die Kommissionsmehrheit - bei einem Verh\u00e4ltnis von 6 zu 5 Stimmen bei 7 Enthaltungen -, den Antrag der Minderheit II (Meyer Th\u00e9r\u00e8se) und den Antrag der Minderheit Goll abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Trix","SpeakerLastName":"Heberlein","SpeakerFullName":"Heberlein Trix","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1039690491981)\/","End":"\/Date(1039690599638)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160581)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039690491980+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039690599637+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28927L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28927L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28927L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28927L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28927L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28927","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":435,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Excusez-moi, Madame Heberlein, mais je propose, par une modification des articles y relatifs, un financement qui soit englob\u00e9 dans la r\u00e9duction g\u00e9n\u00e9rale des primes.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerLastName":"Meyer","SpeakerFullName":"Meyer Th\u00e9r\u00e8se","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":8,"Start":"\/Date(1039690604497)\/","End":"\/Date(1039690616122)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160583)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039690604497+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039690616123+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28928L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28928L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28928L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28928L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28928L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28928","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":311,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die SVP- und die FDP-Fraktion unterst\u00fctzen die Mehrheit. Die Abstimmung \u00fcber den Antrag der Minderheit II (Meyer Th\u00e9r\u00e8se) gilt auch f\u00fcr den Antrag Meyer Th\u00e9r\u00e8se zu Artikel 65.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Erste Abstimmung - Premier vote</i></p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit II (Meyer Th\u00e9r\u00e8se) .... 83 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 52 Stimmen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Zweite Abstimmung - Deuxi\u00e8me vote</i></p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 86 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit Goll .... 65 Stimmen</p>\n<p>[PAGE 2126] [VS]</p>\n<p><b>Art. 61a</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p>Zustimmung zum Beschluss des St\u00e4nderates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Rossini, Baumann Stephanie, Cavalli, Goll, Maury Pasquier)</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>.... zur Folge:</p>\n<p>a. ist der Versicherer verpflichtet, umgehend eine Betreibung einzuleiten und durchzuf\u00fchren;</p>\n<p>b. sind die Kantone verpflichtet, bei Vorliegen eines Verlustscheins dem Versicherer die unbezahlten Pr\u00e4mien und Kostenbeteiligungen zu verg\u00fcten. Die entsprechende Betr\u00e4ge k\u00f6nnen dem Pr\u00e4mienverbilligungsbudget entnommen werden.</p>\n<p>c. Jegliche Einstellung der obligatorischen Sozialversicherungsdeckung ist verboten.</p>\n<p>d. Es ist nicht zul\u00e4ssig, f\u00e4llige und ausstehende Leistungen miteinander zu verrechnen.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 61a</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p>Adh\u00e9rer \u00e0 la d\u00e9cision du Conseil des Etats</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Rossini, Baumann Stephanie, Cavalli, Goll, Maury Pasquier)</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>.... aucun paiement:</p>\n<p>a. l'assureur a l'obligation d'ouvrir une proc\u00e9dure de poursuite et de la mener \u00e0 terme avec diligence;</p>\n<p>b. les cantons, sur pr\u00e9sentation d'un acte de d\u00e9faut de biens, ont l'obligation de rembourser \u00e0 l'assureur les primes et participations aux co\u00fbts impay\u00e9es. Un pr\u00e9l\u00e8vement sur le budget consacr\u00e9 \u00e0 la r\u00e9duction des primes est possible.</p>\n<p>c. Toute suspension de la couverture d'assurance sociale obligatoire est interdite.</p>\n<p>d. Il n'est pas admis de pratiquer la compensation entre prestations dues et prestations \u00e9chues.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Yves","SpeakerLastName":"Christen","SpeakerFullName":"Christen Yves","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1039690616122)\/","End":"\/Date(1039690805513)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160584)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039690616123+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039690805513+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28929L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28929L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28929L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28929L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28929L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28929","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":504,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nous abordons un article qui me para\u00eet extr\u00eamement important. Au-del\u00e0 d'une pr\u00e9sentation qui rev\u00eat des allures de simplification administrative, on touche ici \u00e0 plusieurs questions fondamentales au niveau des principes de la s\u00e9curit\u00e9 sociale. J'esp\u00e8re que nous pourrons trouver une solution plus satisfaisante que celle du Conseil des Etats.</p>\n<p>En fait, en mati\u00e8re de contentieux - et les assureurs nous ont pr\u00e9sent\u00e9 l'\u00e9volution relativement importante du volume de contentieux -, la version du Conseil des Etats se rapporte \u00e0 la d\u00e9marche de r\u00e9quisition et de continuation de la poursuite. A partir du moment o\u00f9 l'assureur aurait d\u00e9pos\u00e9 une r\u00e9quisition en continuation de la poursuite, il pourrait ensuite suspendre la prise en charge des co\u00fbts des prestations jusqu'\u00e0 ce que les primes ou les participations aux co\u00fbts soient \u00e9chues.</p>\n<p>Il se pose un probl\u00e8me fondamental. D'abord, le probl\u00e8me du positionnement des assureurs. D'un c\u00f4t\u00e9, depuis plusieurs heures, on nous parle de la concurrence, du r\u00f4le des assureurs, de principes \u00e9conomiques, et, \u00e0 cet article, on voudrait privil\u00e9gier les assureurs dans le domaine du contentieux. Je trouve qu'il y a une contradiction: pourquoi un traitement de faveur dans ce domaine pour les assureurs? et pourquoi ne devraient-ils pas fonctionner comme tous les autres agents \u00e9conomiques en mati\u00e8re de contentieux, c'est-\u00e0-dire ouvrir une proc\u00e9dure de poursuite et la mener \u00e0 terme avec diligence, c'est ce qui est demand\u00e9 aujourd'hui dans l'ordonnance? C'est le premier point de la proposition de minorit\u00e9. Je crois que c'est fondamental: il n'y a pas de raison de traiter les assureurs de mani\u00e8re privil\u00e9gi\u00e9e dans ce domaine.</p>\n<p>D'un autre c\u00f4t\u00e9, autre \u00e9l\u00e9ment fondamental, c'est le principe du respect des droits fondamentaux. Nous avons introduit une assurance-maladie obligatoire et on voudrait, \u00e0 partir du moment o\u00f9 l'assureur d\u00e9pose une r\u00e9quisition en continuation de la poursuite, suspendre des prestations. Or, le lien entre la suspension des prestations et l'obligation d'assurance qui est faite aux habitants de ce pays n'est pas clairement r\u00e9gl\u00e9e malgr\u00e9 le fait, et j'y insiste, que l'on informe les autorit\u00e9s cantonales charg\u00e9es de contr\u00f4ler l'ex\u00e9cution de l'obligation d'assurance. Je crois qu'il y a l\u00e0 un deuxi\u00e8me probl\u00e8me, le risque qu'on ne peut pas prendre, \u00e0 savoir de mettre en p\u00e9ril les droits fondamentaux et le principe de l'obligation d'assurance. Il y a l\u00e0 des dangers qu'il ne serait pas responsable d'encourir.</p>\n<p>Par ailleurs, cette pratique g\u00e9n\u00e8re un nouveau transfert de charges sur les cantons. Pour le seul canton de Vaud, cette nouvelle situation entra\u00eenerait pour l'administration cantonale la gestion de 70 000 dossiers de contentieux. C'est pratiquement impossible \u00e0 r\u00e9aliser. D'ailleurs, la LAMal n'a pas confi\u00e9 cette mission aux cantons. Les aspects de financement rel\u00e8vent des assureurs. C'est aux assureurs, effectivement, d'assumer cette pratique et les cons\u00e9quences qui en r\u00e9sultent. On ne peut pas avoir le beurre et l'argent du beurre. Voil\u00e0 les \u00e9l\u00e9ments principaux de cette argumentation.</p>\n<p>Enfin, la question fondamentale qu'on a d\u00e9j\u00e0 d\u00e9battue, et je ne veux pas y revenir, c'est: pourquoi y a-t-il autant de contentieux? C'est bien \u00e9videmment partiellement en fonction de ce syst\u00e8me antisocial des primes par t\u00eate qui g\u00e9n\u00e8re, pour les plus faibles, des probl\u00e8mes de capacit\u00e9 financi\u00e8re et qui rend impossible le paiement des primes. Par ailleurs, si on veut suspendre des prestations, on frappe une deuxi\u00e8me fois la population la plus faible qui est, par d\u00e9finition, et cela a aussi \u00e9t\u00e9 d\u00e9montr\u00e9, la population dans la situation la plus pr\u00e9caire en termes d'\u00e9tat de sant\u00e9.</p>\n<p>Par cons\u00e9quent, la proposition de minorit\u00e9 n'a rien de nouveau. C'est une proposition qui reprend tout simplement l'ordonnance actuelle et maintient le statu quo, qui \u00e9vite de mettre en p\u00e9ril certains droits fondamentaux et de privil\u00e9gier les assureurs qui nous font la le\u00e7on dans ce d\u00e9bat depuis plusieurs heures. Qu'ils assument aussi leurs responsabilit\u00e9s!</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"St\u00e9phane","SpeakerLastName":"Rossini","SpeakerFullName":"Rossini St\u00e9phane","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":23,"CantonName":"Wallis","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":10,"Start":"\/Date(1039690805513)\/","End":"\/Date(1039691086286)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160587)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039690805513+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039691086287+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28930L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28930L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28930L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28930L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28930L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28930","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":63,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Bei dieser Diskussion zum Antrag der Minderheit Rossini geht es nicht um Leute mit kleinen Einkommen. Es geht um Leute, die nicht bereit sind, ihre Pr\u00e4mien f\u00fcr die Krankenversicherung zu bezahlen, obwohl sie dies k\u00f6nnten. Es gibt eine wachsende Anzahl von Leuten, die M\u00fche mit den Krankenkassenpr\u00e4mien haben, weil sie nicht einsehen, dass diese von Wichtigkeit sind. Es scheint mir bald wie in der Landwirtschaft zu sein, wo alle \u00fcber die Situation schimpfen und jammern, obwohl nicht alle den gleichen Grund dazu haben.</p>\n<p>Es geht um die Zahlungsmoral. Es ist nicht richtig, dass wir Leuten, die nicht bereit sind, ihre Pr\u00e4mien zu bezahlen, die Pr\u00e4mien dann aus der Kasse der Pr\u00e4mienverbilligung begleichen. Es ist viel eher an der Zeit, dass die Versicherer die kantonalen Stellen und die Sozialbeh\u00f6rden rascher \u00fcber die s\u00e4umigen Zahler informieren. Die Erfahrung aus der Praxis zeigt n\u00e4mlich, dass dann drei Viertel der ausstehenden Pr\u00e4mien eingebracht werden k\u00f6nnen. Es gibt in der Tat in unserem Land vermehrt Leute, die einen Druck brauchen, damit sie bezahlen, \u00e4hnlich wie dies bei der Verpflichtung f\u00fcr die Bezahlung der Alimente der Fall ist.</p>\n<p>Ich bitte Sie deshalb, der Mehrheit der Kommission zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Rosmarie","SpeakerLastName":"Dormann","SpeakerFullName":"Dormann Rosmarie","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":3,"CantonName":"Luzern","CantonAbbreviation":"LU","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":11,"Start":"\/Date(1039691086286)\/","End":"\/Date(1039691181224)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160589)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039691086287+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039691181223+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28931L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28931L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28931L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28931L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28931L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28931","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":94,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich halte es f\u00fcr eine etwas k\u00fchne Behauptung, es handle sich bei jenen Leuten, deren Pr\u00e4mien ausstehend sind, ausschliesslich um Leute, die ihre Pr\u00e4mien nicht bezahlen wollen, wie sie jetzt Frau Dormann hier vorne verk\u00fcndet hat. Ich muss Ihnen einfach Folgendes sagen: Diese neue Bestimmung bzw. dieser Antrag, der ja schon vom Bundesrat in diese KVG-Revision eingebracht und [PAGE 2127] dann vom St\u00e4nderat \u00fcbernommen worden ist, beinhaltet einen Angriff auf die sozialen Grundrechte. Konkret heisst das n\u00e4mlich, dass der Zugang zur medizinischen Versorgung f\u00fcr die gesamte Bev\u00f6lkerung infrage gestellt wird. Wenn wir heute Probleme mit ausstehenden Krankenkassenbeitr\u00e4gen haben, zeigt dies vor allem eines: dass n\u00e4mlich die Pr\u00e4mienbelastung f\u00fcr eine grosse Zahl von Haushalten heute ein unertr\u00e4gliches Mass angenommen hat. In diesem Sinne besteht die L\u00f6sung f\u00fcr uns auch im Bereich der einkommensabh\u00e4ngigen Pr\u00e4mien, wie wir das vorhin diskutiert haben. Das Problem ist auch, dass es hier nicht nur um Haushalte mit kleinen Einkommen geht, sondern durchaus auch um Haushalte mit mittleren Einkommen, die in eine Verschuldungsspirale geraten k\u00f6nnen.</p>\n<p>Sichtbar wird bei dieser Inkassoproblematik auch ein weiteres Problem, n\u00e4mlich dass das System des \"tiers garant\" versagt hat und dass wir eigentlich besser zum System des \"tiers payant\" \u00fcbergehen m\u00fcssten, wie wir das \u00fcbrigens in der ersten Teilrevision des KVG gefordert haben. Dadurch, dass n\u00e4mlich die Versicherten die Arztrechnungen selber bezahlen und diese an die Krankenkasse schicken m\u00fcssen, um die R\u00fcckerstattung zu erhalten, wird eigentlich gerade eine \"Falle\" aufgestellt, weil dann Leute, die finanziell in Schwierigkeiten sind, dieses Geld f\u00fcr den Lebensunterhalt statt f\u00fcr die Begleichung der Rechnungen brauchen.</p>\n<p>Die Bestimmung des Bundesrates, die der St\u00e4nderat \u00fcbernommen hat, ist keine L\u00f6sung, sondern schafft neue Probleme. Konkret heisst das n\u00e4mlich, dass medizinische Leistungen abgebrochen werden k\u00f6nnen; in dieser Bestimmung wird formuliert, dass der Versicherer die \u00dcbernahme der Kosten f\u00fcr die Leistungen aufschiebt. Das bedeutet Folgendes: Wenn jemand in Behandlung ist, k\u00f6nnen die medizinische Versorgung und die medizinischen Leistungen abgebrochen werden. Wir wissen auch: Wer Schulden hat, ist nicht nur sozial und \u00f6konomisch in einer prek\u00e4ren Lebenssituation, sondern diese Menschen haben sehr oft auch gesundheitliche Probleme. Faktisch bedeutet diese neue Bestimmung, dass f\u00fcr Leute, die Schulden haben, kein Zugang mehr zu den medizinischen Leistungen bestehen soll.</p>\n<p>In der Praxis wird dieser b\u00fcrokratische Vorschlag zwei Auswirkungen haben: Erstens wird es so sein, dass sich die Folgekosten um ein Vielfaches erh\u00f6hen werden, wenn Behandlungen abgebrochen werden. Zweitens - das ist das viel Fatalere an dieser neuen Bestimmung - werden durch den Abbruch dieser Leistungen vor allem die gesundheitlichen Probleme f\u00fcr die betroffenen Patientinnen und Patienten lebensbedrohlich.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Christine","SpeakerLastName":"Goll","SpeakerFullName":"Goll Christine","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":12,"Start":"\/Date(1039691181224)\/","End":"\/Date(1039691431958)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160592)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039691181223+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039691431957+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28932L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28932L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28932L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28932L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28932L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28932","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":505,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Monsieur Gross Jost, vous proposez une franchise \u00e0 option sociale. A vrai dire, le groupe lib\u00e9ral a pris position en disant que c'\u00e9tait probablement une solution envisageable et possible, m\u00eame si elle pose des probl\u00e8mes techniques aux caisses-maladie. Ce qui m'\u00e9tonne dans votre proposition, c'est que la franchise part \u00e0 z\u00e9ro franc et peut se monter jusqu'\u00e0 4000 francs. J'ai de la peine \u00e0 admettre vos arguments. On sait que la franchise a quand m\u00eame, malgr\u00e9 ce que vous avez dit, un effet dissuasif et un effet \u00e9conomique \u00e9vident. Pourquoi avez-vous commenc\u00e9 \u00e0 z\u00e9ro franc? Et seriez-vous pr\u00eat \u00e0 accepter, puisque vous venez de dire que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral fixerait les limites, que la franchise commence au minimum au montant actuel dans le cadre de la d\u00e9cision prise par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Claude","SpeakerLastName":"Ruey","SpeakerFullName":"Ruey Claude","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Liberale Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"L","SortOrder":25,"Start":"\/Date(1039692774756)\/","End":"\/Date(1039692828068)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160614)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039692774757+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039692828067+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28933L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28933L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28933L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28933L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28933L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28933","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":324,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Ruey, wir stellen das System der w\u00e4hlbaren Franchise selbstverst\u00e4ndlich nicht infrage. Wir sind auch der Meinung, dass bei einer einkommensabh\u00e4ngigen Franchise ein zus\u00e4tzliches System der w\u00e4hlbaren Franchise m\u00f6glich ist. Warum fangen wir in der Bandbreite bei null Franken an? Wir sind tats\u00e4chlich der Auffassung, dass es betroffene Kranke gibt - Chronischkranke vor allem -, bei denen es unsozial w\u00e4re, \u00fcberhaupt eine Franchise zu verlangen, weil der Selbstbehalt keinerlei Auswirkungen, keinerlei verhaltenssteuernde Wirkung, hat. Im \u00dcbrigen treten wir f\u00fcr die jetzige gesetzliche Regelung bzw. die entsprechende Festsetzung der gesetzlichen Mindestfranchise von 230 Franken in der Verordnung ein. Die Kompetenz liegt ja beim Bundesrat. Wir sind nicht gl\u00fccklich \u00fcber diesen Ansatz, aber wir werden ihn mit aller Entschlossenheit gegen jede Versuche verteidigen, ihn zu erh\u00f6hen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Jost","SpeakerLastName":"Gross","SpeakerFullName":"Gross Jost","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":20,"CantonName":"Thurgau","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":26,"Start":"\/Date(1039692828068)\/","End":"\/Date(1039692899678)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160615)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039692828067+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039692899677+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28934L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28934L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28934L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28934L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28934L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28934","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":264,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Gestatten Sie, dass ich meine Verbindungen offen lege: Ich bin Vater von vier Kindern. Drei davon sind erwachsen und bezahlen ihre Versicherung selber. Ich bin grunds\u00e4tzlich nicht dagegen, dass man den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern die M\u00f6glichkeit gibt auszuw\u00e4hlen, welche Risiken sie grunds\u00e4tzlich versichern wollen. Ich bin auch der Auffassung, es sollte nicht verboten sein, nach einer einzelnen Arztkonsultation die Rechnung von 60 oder 80 Franken ohne Belastung des Verwaltungsapparates einer Krankenkasse zu bezahlen, denn der Verwaltungsapparat verursacht Kosten in etwa der gleichen H\u00f6he. Aus diesen \u00dcberlegungen heraus habe ich grunds\u00e4tzlich nichts dagegen, dass man bis auf 4000 Franken geht. </p>\n<p>Aber nachdem wir jetzt bei Kindern und Erwachsenen eine unterschiedliche Pr\u00e4miengestaltung haben, nachdem wir die Subventionierung der Krankenkassenpr\u00e4mien in erheblichem Ausmass eingef\u00fchrt haben und wir heute Vormittag auch noch den Antrag der Minderheit II (Meyer Th\u00e9r\u00e8se) zu Artikel 61 Absatz 3bis angenommen haben, wonach das zweite Kind zu 50 Prozent und alle weiteren Kinder gratis zu versichern seien, halte ich die Festlegung eines Franchisevertrages f\u00fcr Kinder f\u00fcr absolut absurd. Kranke Kleinkinder geh\u00f6ren zum Arzt. Sie sollen nicht wegen der Franchise zuhause bleiben und nicht zum Arzt gehen.</p>\n<p>Ich bitte Sie also, den Antrag der Minderheit Stahl abzulehnen und daf\u00fcr meinem Antrag zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Hermann","SpeakerLastName":"Weyeneth","SpeakerFullName":"Weyeneth Hermann","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":27,"Start":"\/Date(1039692899678)\/","End":"\/Date(1039693010318)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160617)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039692899677+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039693010317+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28935L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28935L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28935L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28935L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28935L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28935","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":512,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Mein Antrag bezieht sich auf Artikel 64 Abs\u00e4tze 2 und 3. Er ist aber keine Alternative zu den Antr\u00e4gen der Minderheiten Robbiani und Gross Jost, die ich beide sehr unterst\u00fctze und Ihnen auch zur Annahme empfehle.</p>\n<p>Wir haben im Rahmen dieser KVG-Revision viel \u00fcber die Vorteile einer vernetzten und koordinierten medizinischen Behandlung gesprochen. Deshalb haben wir die Krankenversicherer gestern im Rahmen von Artikel 13 mit grosser [PAGE 2131] Mehrheit dazu verpflichtet, besondere Versicherungsformen anzubieten, n\u00e4mlich Hausarztmodelle oder \u00c4rztenetze mit Budgetverantwortung.</p>\n<p>Mit meinem Antrag, den ich \u00fcbrigens wie jenen zu Artikel 13 zusammen mit Kollege Gutzwiller eingereicht habe, soll jetzt erreicht werden, dass dieser koordinierten medizinischen Behandlung auch tats\u00e4chlich zum Durchbruch verholfen wird. Die koordinierte medizinische Behandlung hat n\u00e4mlich nicht nur das Ziel, unn\u00f6tige Leistungen zu verhindern sowie die Absprache und die Kontrolle zwischen den Leistungserbringenden zu verbessern, sondern sie hat auch und vor allem f\u00fcr die Versicherten und die Patientinnen und Patienten den Vorteil, dass ihre gesamte Behandlung von einer Vertrauensperson koordiniert und begleitet wird. Behandlungssteuerungsmassnahmen, aber auch Qualit\u00e4tskontrolle und Budgetverantwortung sollen die Leistungserbringenden mit den Krankenversicherern aushandeln m\u00fcssen, denn f\u00fcr diese alternativen Versicherungsmodelle besteht kein Vertragszwang.</p>\n<p>F\u00fcr Versicherte, die sich f\u00fcr eine koordinierte und vernetzte Medizin entscheiden, die ihre Behandlung also zusammen mit ihrem Vertrauensarzt planen und durchf\u00fchren, gibt es gegen\u00fcber heute keine \u00c4nderung. Sie behalten wie bisher einen Selbstbehalt von 10 Prozent mit einer H\u00f6chstgrenze von 600 Franken. Wollen die Versicherten aber Leistungen beziehen, ohne sich mit ihrem Hausarzt oder ihrer Haus\u00e4rztin abzusprechen, bezahlen sie einen h\u00f6heren Selbstbehalt, nach meiner Vorstellung 30 Prozent. F\u00fcr die Patientinnen und Patienten bleibt damit die freie Arztwahl, die f\u00fcr viele Versicherte zumindest psychologisch sehr wichtig ist, erhalten.</p>\n<p>Nun stellt sich die Frage, ob dieses Modell ungerecht oder sogar unsozial ist, weil es jene Patienten \"bestraft\", die ohne Absprache mehrere \u00c4rzte parallel und gleichzeitig aufsuchen. Ich meine, das Gegenteil ist der Fall. Unsozial ist, wenn heute alle Versicherten f\u00fcr unn\u00f6tige und doppelt erbrachte Leistungen in einem System zur Kasse gebeten werden, das zu wenige Anreize f\u00fcr Leistungserbringende bietet, sich abzusprechen und auf unn\u00f6tige Leistungen zu verzichten.</p>\n<p>Die Beweise, dass diese alternativen Versicherungsformen nicht nur gut funktionieren, sondern auch in Bezug auf die Kosten und die Mengensteuerung etwas bringen, liegen heute vor. Es gibt verschiedene und gut funktionierende Modelle, und zwar in den St\u00e4dten und in den Randregionen; deshalb wird mein Antrag auch von sehr vielen Haus\u00e4rzten mitgetragen. Diese schon heute funktionierenden Modelle zeigen aber auch sehr deutlich auf, dass die Versicherten sich in solchen Modellen wohl f\u00fchlen und gut aufgehoben sind, denn sie werden zum Beispiel auch w\u00e4hrend des Spitalaufenthaltes von ihrer Vertrauens\u00e4rztin oder ihrem Vertrauensarzt begleitet, und gleichzeitig sind durch diese Begleitung die gr\u00f6ssten Kosteneinsparungen m\u00f6glich.</p>\n<p>Qualit\u00e4tsverbesserung durch Koordination und Vernetzung und die Vermeidung von unn\u00f6tigen und \u00fcberfl\u00fcssigen Leistungen: diese Ziele m\u00fcssen wir unbedingt weiterverfolgen. Ein gutes Modell hat Ihnen gestern unsere Fraktion vorgeschlagen, es wurde von der Mehrheit des Rates aber abgelehnt. Das Resultat darf jetzt nicht sein, dass wir auf dem Weg zu diesem Ziel gar nichts mehr tun.</p>\n<p>Ich bitte Sie deshalb, meinem Antrag zuzustimmen, damit wir in dieser entscheidenden Frage einen Schritt weiterkommen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Simonetta","SpeakerLastName":"Sommaruga","SpeakerFullName":"Sommaruga Simonetta","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":2,"CantonName":"Bern","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":28,"Start":"\/Date(1039693010318)\/","End":"\/Date(1039693286302)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160618)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039693010317+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039693286303+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28936L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28936L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28936L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28936L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28936L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28936","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":523,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die CVP-Fraktion wird gr\u00f6sstenteils die Mehrheit unterst\u00fctzen und weder den Begehren von rechts nach einer massiven Erh\u00f6hung der Franchisen noch der Forderung von links nach sofortiger Einf\u00fchrung einkommensabh\u00e4ngiger Franchisen nachgeben. Das ist kein Zeichen von Unentschlossenheit, sondern Sachpolitik, deren Blick sich auf konkrete L\u00f6sungen statt nach Ideologien richtet. W\u00e4hrend f\u00fcr die einen eine L\u00f6sung nur dann gut ist, wenn sie einkommensabh\u00e4ngig ausgestaltet ist, und f\u00fcr die anderen nur eine grosse und willk\u00fcrliche Erh\u00f6hung der Franchisen infrage kommt, wollen wir sachliche Entscheide. Wir haben von Anfang an klare Grundlagen und Untersuchungen gefordert, die uns \u00fcber die Auswirkungen eines Systemwechsels bei den Franchisen Zahlen und Fakten liefern. Diese Entscheidungsgrundlagen sind zurzeit nicht vorhanden.</p>\n<p>Bei dieser KVG-Revision geht es l\u00e4ngst nicht mehr nur um die Revision der Spitalfinanzierung, sondern um die Korrektur von falschen Anreizen und das Setzen von richtigen Anreizen bei allen Beteiligten, seien es station\u00e4re oder ambulante Leistungserbringer, Kassen und, wie in diesem Fall, Patientinnen und Patienten. Eine Mehrheit der CVP-Fraktion wird deshalb bei Artikel 64 Absatz 2 einer Erh\u00f6hung der minimalen Franchise auf 400 Franken zustimmen, um auch bei den Leistungsbez\u00fcgern einen Anreiz zu setzen.</p>\n<p>In der Kommission haben auch die Verantwortlichen des BSV gesagt, dass eine Anpassung der unteren Stufe der Franchise n\u00f6tig sei. Die Erh\u00f6hung auf 400 Franken bringt gem\u00e4ss BSV eine tiefere Pr\u00e4mie; bei den Erwachsenen betr\u00e4gt die Verminderung 4 Prozent, bei den Kindern sogar 17,5 Prozent. Wir sind bereit, einkommensabh\u00e4ngige Franchisen zu diskutieren, wenn wir wissen, was sie dannzumal bewirken. Das BSV hat im erw\u00e4hnten Bericht schwerwiegende Probleme bei der Umsetzung aufgezeigt, die wir nicht einfach \u00fcbersehen d\u00fcrfen.</p>\n<p>Zus\u00e4tzlich will die CVP-Fraktion die Vorlage mit einer deutlichen Entlastung der Familien noch st\u00e4rker zu einer KVG-Revision f\u00fcr jene machen, die es am n\u00f6tigsten haben.</p>\n<p>Ich bitte Sie, der Mehrheit zuzustimmen und die Antr\u00e4ge der Minderheiten abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Guido","SpeakerLastName":"Z\u00e4ch","SpeakerFullName":"Z\u00e4ch Guido","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":19,"CantonName":"Aargau","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Christlichdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":29,"Start":"\/Date(1039693286302)\/","End":"\/Date(1039693507521)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160620)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039693286303+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039693507520+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28937L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28937L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28937L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28937L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28937L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28937","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":348,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>In den Artikeln 62 und 64 geht es um die Franchisen. Franchisen verfolgen den Zweck, die Patientinnen und Patienten bei der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen zur Zur\u00fcckhaltung anzuhalten. Diese Zur\u00fcckhaltung ist aber nur wirksam zu erreichen, wenn die Kostenbeteiligung nach Einkommen abgestuft wird. Ich m\u00f6chte Sie daran erinnern, dass dieser Rat erst vor kurzem ein Postulat Cavalli \u00fcberwiesen hat, welches einkommensabh\u00e4ngige Franchisen vorsieht. Auch der Bundesrat hat dieses Postulat begr\u00fcsst.</p>\n<p>Jetzt, wo es darauf ankommt, dass man diese Reform umsetzt, wird einfach die pauschale, einkommensunabh\u00e4ngige Franchise - und zwar auf 400 Franken - nahezu verdoppelt. Wir lehnen dies ab und m\u00f6chten dem Antrag der Minderheit Robbiani zustimmen.</p>\n<p>Wir bitten Sie, auf das Modell der einkommensabh\u00e4ngigen Franchise gem\u00e4ss Minderheit Gross Jost umzuschwenken, denn nur dieses ist wirklich in der Lage, auch f\u00fcr mittlere und hohe Einkommen Anreize zu schaffen. Sehen Sie, f\u00fcr einen Million\u00e4r ist eine Franchise von 400 Franken ein Trinkgeld. Damit wecken Sie keine Zur\u00fcckhaltung. Dagegen sind 400 Franken f\u00fcr eine Person mit kleinem Einkommen, beispielsweise eine Verk\u00e4uferin oder eine Rentnerin, ein bedeutender Betrag, eine eindeutige Mehrbelastung.</p>\n<p>Ich bin von dieser KVG-Revision ziemlich entt\u00e4uscht, denn die Quintessenz in finanzieller Hinsicht ist die: Man gibt den Privatspit\u00e4lern Subventionen und holt jetzt das Geld \u00fcber die Franchise von Leuten mit kleinen Einkommen. Das trifft nat\u00fcrlich vor allem die Familien und besonders die Kranken. Franchisen sind eigentlich Kopfsteuern f\u00fcr die Kranken, Kopfpr\u00e4mien sind Kopfsteuern f\u00fcr das ganze Volk. In der Schweiz - das ist bemerkenswert - k\u00f6nnen Sie gegen jede Steuer das Referendum ergreifen, aber nicht gegen die Kopfsteuern der Krankenversicherung; dagegen gibt es offenbar keine Handhabe. Deshalb ist dieses ganze Paket der KVG-Revision nicht ausgewogen.</p>\n<p>Zur Wahl der Franchise: Die Minderheit Stahl stellt einen sehr extremen Antrag mit bis zu 4000 Franken Wahlfranchise. Ich denke, wir sollten uns in Erinnerung rufen, dass der Zweck einer Krankenversicherung darin besteht, dass sich Gesunde und Kranke das Kostenrisiko teilen. Wenn die Gesunden jetzt eingeladen werden, sehr hohe Franchisen zu w\u00e4hlen, dann muss die finanzielle B\u00fcrde f\u00fcr die Kranken [PAGE 2132] immer mehr \u00fcber Hochkostenpools und andere Ausgleichsmassnahmen wieder ausgeglichen werden. Das System der Versicherung wird so zu einem guten St\u00fcck ad absurdum gef\u00fchrt.</p>\n<p>Vor allem besteht hier auch ein Denkfehler. Man hat bei Artikel 35 darauf verzichtet, die \u00c4rzte in diese Revision einzubinden und das Angebot mit der Lockerung des Kontrahierungszwanges zur\u00fcckzunehmen. Die wichtigen Reformen wurden vers\u00e4umt. Daf\u00fcr tut man jetzt bei der Franchise so, als w\u00e4re der Patient der Motor dieser Kostensteigerung. Ich bin \u00fcberhaupt nicht dieser Ansicht. Es sind die \u00c4rzte, die im Wesentlichen mit den Diagnosen den Konsum bestimmen. Sie - und nicht die Patienten - l\u00f6sen die Operationen aus und bestimmen die Nachfrage. Die einzige Folge von hohen Franchisen wird sein, dass sich Personen mit niedrigem Einkommen unter Umst\u00e4nden zu sp\u00e4t zum Arzt begeben und sich zu sp\u00e4t behandeln lassen. Dies k\u00f6nnte unter Umst\u00e4nden gerade zum Gegenteil dessen f\u00fchren, was wir eigentlich wollen, n\u00e4mlich dass Behandlungen erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium aufgenommen werden und zu teuren Folgekosten f\u00fchren.</p>\n<p>Bleiben Sie deshalb bei der alten Franchise. Die Mehrbelastung ist unsozial; sie bewirkt nichts Vern\u00fcnftiges und belastet in erster Linie die kleinen Einkommen. Dem k\u00f6nnen wir so nicht zustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Rudolf","SpeakerLastName":"Rechsteiner","SpeakerFullName":"Rechsteiner Rudolf","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":12,"CantonName":"Basel-Stadt","CantonAbbreviation":"BS","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":30,"Start":"\/Date(1039693507521)\/","End":"\/Date(1039693800161)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160623)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039693507520+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039693800160+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28938L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28938L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28938L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28938L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28938L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28938","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":471,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nachdem die Linke geschlossen die Lockerung des Vertragszwanges verhindert hat, hat es mich nat\u00fcrlich enorm gefreut, dass Kollege Rechsteiner-Basel hier nun sagt, dass dies f\u00fcr die Anreizrevolution, die wir h\u00e4tten durchf\u00fchren wollen, eigentlich ein wichtiger Schritt gewesen w\u00e4re. Ich bin froh \u00fcber diese klare Aussage. Sie gibt mir n\u00e4mlich auch die M\u00f6glichkeit, vorab nochmals in Erinnerung zu rufen, weshalb wir \u00fcberhaupt \u00fcber eine Erh\u00f6hung der Franchise reden. Wir h\u00e4tten n\u00e4mlich eine Reform der Anreize durchf\u00fchren wollen, und zwar eine Reform der Anreize f\u00fcr alle Beteiligten, selbstverst\u00e4ndlich nicht nur f\u00fcr die Versicherten. Wir h\u00e4tten eine Anreizreform durchf\u00fchren wollen, in die die Spit\u00e4ler, die \u00c4rzteschaft - aus genau den Gr\u00fcnden, die Herr Rechsteiner-Basel erw\u00e4hnt hat - und eben auch die Versicherten eingebunden gewesen w\u00e4ren. Wenn wir dieses System in den Griff bekommen wollen - so lautete die Ausgangshypothese -, dann brauchen wir eine \u00c4nderung der Anreize f\u00fcr alle Beteiligten.</p>\n<p>Wir sind jetzt bei der Frage, welche Anreize wir beim Versicherten schaffen k\u00f6nnen. Diese Frage kann man nicht ohne den Gesamtkontext der Reform beantworten, die wir eigentlich h\u00e4tten durchf\u00fchren wollen.</p>\n<p>Was wollen wir hier, wo es um die Versicherten geht?</p>\n<p>1. Wir wollen die Erh\u00f6hung der w\u00e4hlbaren Franchisen. Ich muss das nicht weiter kommentieren, das wurde schon getan. Wir unterst\u00fctzen also den Antrag der Minderheit Stahl, allenfalls den Antrag Weyeneth.</p>\n<p>2. Wir m\u00f6chten auch einen massvollen Akzent beim Versicherten selber setzen, und zwar \u00fcber die Erh\u00f6hung der Franchise auf 400 Franken. Das ist eine massvolle Erh\u00f6hung.</p>\n<p>3. Wir m\u00f6chten zurzeit keine einkommensabh\u00e4ngigen Franchisen. Kollege Gross Jost, Sie sind vorhin sehr pers\u00f6nlich geworden. Ich muss Ihnen einfach sagen: Wir haben - wie Herr Kollege Z\u00e4ch das vorhin erw\u00e4hnt hat - immer gesagt: Wir sind bereit, etwas Derartiges zu pr\u00fcfen. Aber Sie m\u00fcssen selber sagen, dass bis heute keine Konzepte, keine Zahlen \u00fcber die verschiedenen denkbaren Modelle, keine Aussagen \u00fcber die Lenkungswirkung, keine Vorgaben \u00fcber die Umverteilungsaspekte auf dem Tisch des Hauses liegen. Deshalb halten wir es zumindest zurzeit nicht f\u00fcr sinnvoll, solche einkommensabh\u00e4ngigen Franchisen mit einem definitiven System zu verankern.</p>\n<p>4. Wir sind nat\u00fcrlich - auch das geh\u00f6rt ins System - f\u00fcr die Pr\u00e4mienverbilligung, \u00fcber die wir sp\u00e4ter noch sprechen werden. Diese dient ja dazu, dass wirtschaftlich Schwache nicht zu stark unter der Last der Pr\u00e4mie leiden. Die Pr\u00e4mienverbilligung beginnt durchaus zu greifen.</p>\n<p>Im Rahmen der Einzelantr\u00e4ge sind wir - ohne dass wir das in der Fraktion ausdiskutieren konnten, ich m\u00f6chte das hier noch einmal unterstreichen - aus meiner Optik durchaus f\u00fcr den Antrag Sommaruga, den wir, wie Frau Sommaruga erw\u00e4hnt hat, zusammen entwickelt haben. Der Antrag Sommaruga setzt gerade im Rahmen des jetzigen Konzeptes der Mehrheit einen starken Akzent zugunsten von \u00c4rztenetzwerken. Den Versicherten, die keine erh\u00f6hte Franchise wollen, zeigt er den Weg klar auf: \u00dcber den fraktionellen Selbstbehalt - \u00fcber den Anreiz, den sie erhalten, wenn sie ein \u00c4rztenetzwerk w\u00e4hlen - k\u00f6nnen sie diesen Franchisenerh\u00f6hungen entgehen.</p>\n<p>Zu den Franchisenerh\u00f6hungen selber muss Herrn Cavalli entgegengehalten werden: Er spricht von 300, 400 Millionen Franken, die man den Leuten aus den Taschen nehme. Dies ist eine Unterstellung; wir propagieren doch nicht eine massvolle Erh\u00f6hung der Franchise aus Selbstzweck oder aus Freude daran, den Leuten irgendetwas aus der Tasche zu nehmen. Wir tun dies, weil wir ein Ziel haben. Das Ziel ist, endlich etwas Beruhigung an der Pr\u00e4mienfront in dieses System zu bringen. Dazu gibt es zwei M\u00f6glichkeiten: Es geht zum einen \u00fcber die Lenkung des Konsums, bei den \u00c4rzten, bei den Spit\u00e4lern, aber auch bei den Versicherten; und es geht zum anderen \u00fcber Kostenver\u00e4nderungen, die mithelfen, die Pr\u00e4mien zu finanzieren.</p>\n<p>Was heisst es nun, wenn wir die Franchise auf 400 Franken erh\u00f6hen? Es heisst erstens, dass wir zwar keinen grossen, aber doch einen Lenkungseffekt auf den Konsum haben werden. Es gibt eine Studie der Universit\u00e4t Lausanne, wonach die letzte Ver\u00e4nderung von 150 auf 230 Franken eine Auswirkung auf den Konsum in der Gr\u00f6ssenordnung von 4 bis 5 Prozent zur Folge hatte. Unterstellen wir hier einen \u00e4hnlichen Effekt auf den Konsum, dann sind das - Sie k\u00f6nnen das hochrechnen - Hunderte von Millionen Franken. Dies ist sogar bei einer kleinen Auswirkung auf den Konsum der Fall. Diese massvolle Erh\u00f6hung ist sicher nicht unsozial, weil sich dadurch niemand von einem Arztbesuch wird abhalten lassen, wenn er wirklich krank ist.</p>\n<p>Eine Erh\u00f6hung der Franchise hat zweitens einen Pr\u00e4mieneffekt. Selbstverst\u00e4ndlich wird dieses Geld nicht einfach verschwinden. Wir haben eine solidarisch finanzierte Krankenversicherung; also gibt es einen Pr\u00e4mieneffekt, wenn wir diese Lenkung leicht erh\u00f6hen. Dieser Pr\u00e4mieneffekt ist nicht gewaltig, er wird von den Spezialisten auf 4 bis 5 Prozent gesch\u00e4tzt; aber eine Pr\u00e4mienreduktion von 4 bis 5 Prozent ergibt sich durch diese Umlagerung der Finanzierung.</p>\n<p>Es ist nicht nur ein Denkfehler, sondern es ist doch sehr einseitig, wenn man nur von den zus\u00e4tzlichen Belastungen spricht und vergisst, dass ein klarer Lenkungseffekt, ein klarer Pr\u00e4miend\u00e4mpfungseffekt, zustande k\u00e4me. Unser Konzept: eine massvolle Erh\u00f6hung, eine Anreizver\u00e4nderung auch beim Versicherten, zudem ein fraktioneller Selbstbehalt bei den Managed-Care-Organisationen aus den genannten Gr\u00fcnden.</p>\n<p>Ich bitte Sie, diesem Konzept zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Felix","SpeakerLastName":"Gutzwiller","SpeakerFullName":"Gutzwiller Felix","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":31,"Start":"\/Date(1039693800161)\/","End":"\/Date(1039694153842)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160626)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039693800160+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039694153843+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28939L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28939L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28939L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28939L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28939L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28939","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":324,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Gutzwiller, wenn Sie und Ihre Partei offenbar die Auswirkungen einkommensabh\u00e4ngiger Franchisen nicht kalkulieren k\u00f6nnen oder wollen - obwohl Sie seit langer Zeit an der Arbeit an diesem Projekt sind, was man feststellen kann, wenn man Ihre Programme betrachtet -, k\u00f6nnen Sie wenigstens die Rechnung, die hier schon einmal in den Raum gestellt wurde, nachvollziehen? Finden Sie es richtig oder falsch, dass bei einer Erh\u00f6hung der Mindestfranchise von 230 auf 400 Franken etwa 2 Millionen Versicherte mit Mehrkosten von 170 Franken, somit einer Gesamtbelastung der Patienten von 340 Millionen Franken pro Jahr, rechnen m\u00fcssen? Sind Sie mit dieser Rechnung einverstanden, oder wollen Sie diese korrigieren?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Jost","SpeakerLastName":"Gross","SpeakerFullName":"Gross Jost","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":20,"CantonName":"Thurgau","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":32,"Start":"\/Date(1039694153842)\/","End":"\/Date(1039694212498)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160628)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039694153843+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039694212497+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28940L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28940L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28940L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28940L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28940L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28940","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":471,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Gross, ich bin nicht ganz sicher, ob dieser Saal der Ort sein kann, wo wir detaillierte Kostenmodelle ausbreiten, ohne dass diese im Detail vorliegen. Ich sage Ihnen, es liegen solche Berechnungen vor. Sie [PAGE 2133] zeigen klar, dass es eine leichte Verschiebung auf die Patienten, auf die Kranken, gibt, aber klar eine Entlastung  f\u00fcr die Versicherten bei den Pr\u00e4mien um 4 bis 5 Prozent. Diese Transfers k\u00f6nnten wir im Einzelnen ausrechnen; ich habe meine Zahlen auch hier. Tatsache ist: Es gibt sicher eine Verlagerung in der Gr\u00f6ssenordnung von 300 bis 400 Millionen Franken, aber das ist ja nur die eine Seite. Die andere Seite ist, dass wir nach dieser Studie der Universit\u00e4t Lausanne erstens einen deutlich h\u00f6heren Lenkungseffekt auf den Konsum von mehreren 100 Millionen Franken haben. Zweitens haben wir eine Pr\u00e4miensenkung in der Gr\u00f6ssenordnung von 4 bis 5 Prozent, die s\u00e4mtlichen Pr\u00e4mienzahlerinnen und -zahlern zugute kommt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Felix","SpeakerLastName":"Gutzwiller","SpeakerFullName":"Gutzwiller Felix","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":33,"Start":"\/Date(1039694212498)\/","End":"\/Date(1039694269107)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160630)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039694212497+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039694269107+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28941L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28941L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28941L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28941L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28941L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28941","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":311,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Messieurs les poseurs de questions patent\u00e9s, savez-vous qu'\u00e0 vous tout seuls, selon mes statistiques personnelles, vous avez pris la parole pendant pr\u00e8s de deux heures et demie au cours de ce d\u00e9bat?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Yves","SpeakerLastName":"Christen","SpeakerFullName":"Christen Yves","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":34,"Start":"\/Date(1039694269107)\/","End":"\/Date(1039694283529)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160631)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039694269107+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039694283530+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28942L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28942L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28942L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28942L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28942L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28942","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":309,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Gutzwiller, wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben Sie gesagt, dass Sie jetzt gegen die einkommensabh\u00e4ngigen Franchisen seien, nachdem Sie sie zuerst an einem Parteitag selbst vorgeschlagen hatten. In der Kommission nahmen Sie die gleiche Haltung ein; wir f\u00fchrten dort diese Diskussion, bevor wir \u00fcber den Vertragszwang sprachen. Jetzt sind Sie f\u00fcr die Beinahe-Verdoppelung der fixen Franchisen, nur weil wir hier den Kontrahierungszwang nicht aufgehoben haben. Wie kommt es dazu, dass Sie Ihre Haltung ge\u00e4ndert haben?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Franco","SpeakerLastName":"Cavalli","SpeakerFullName":"Cavalli Franco","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":27,"CantonName":"Tessin","CantonAbbreviation":"TI","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":35,"Start":"\/Date(1039694283529)\/","End":"\/Date(1039694320904)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160632)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039694283530+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039694320903+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28943L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28943L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28943L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28943L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28943L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28943","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":471,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Es freut mich nat\u00fcrlich, dass Herr Cavalli unser Parteiprogramm emsig studiert. Er hat vielleicht \u00fcberlesen, dass wir schon immer f\u00fcr eine massvolle Erh\u00f6hung der fixen Franchise eingestanden sind. Das war immer ein Bestandteil unserer Strategie im vorher geschilderten Anreizmodell.</p>\n<p>Zum Zweiten: Wir haben in der Tat schon seit langem gesagt, dass einkommensabh\u00e4ngige Franchisen diskutiert werden k\u00f6nnten, wenn wir entsprechende Modelle auf dem Tisch haben. Dass solche Modelle nicht vorliegen, ist nicht unser Fehler, denn wir haben ja sogar in der Kommission um sie nachgefragt. Wir haben von der Verwaltung die entsprechenden Unterlagen nicht bekommen. Ich bin aber \u00fcberzeugt, dass das Thema - auch wenn wir heute dagegen stimmen - nicht vom Tisch ist, sondern dass wir diese Frage wieder aufgreifen werden.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Felix","SpeakerLastName":"Gutzwiller","SpeakerFullName":"Gutzwiller Felix","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":36,"Start":"\/Date(1039694320904)\/","End":"\/Date(1039694366295)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160634)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039694320903+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039694366297+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28944L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28944L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28944L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28944L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28944L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28944","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":76,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die gr\u00fcne Fraktion wird dem Antrag der Minderheit Robbiani klar und deutlich zustimmen.</p>\n<p>Eine Erh\u00f6hung der Franchise bedeutet f\u00fcr kleinere Einkommen eine starke zus\u00e4tzliche Belastung. Sie f\u00fchrt auch dazu, dass Leute, von denen wir eigentlich erwarten, dass sie tats\u00e4chlich zum Arzt gehen, vom Gesundheitssystem ausgeschlossen werden. Wir sind der Auffassung, dass kranke Menschen grunds\u00e4tzlich zum Arzt und nicht \"in die Franchise\" geh\u00f6ren.</p>\n<p>Da man vorher das Kapitel \"Rechnerei\" er\u00f6ffnet hat und damit wir dieses Kapitel noch vervollst\u00e4ndigen k\u00f6nnen, m\u00f6chte ich zu Herrn Gutzwiller sagen, dass die erw\u00e4hnte Lausanner Studie etwas nicht ber\u00fccksichtigt hat: Es gibt ja immer den sehr gef\u00e4hrlichen Effekt, dass kranke Personen - man kennt das gerade aus den Betrieben - Arztbesuche hinausschieben und dann einfach in den Betrieben l\u00e4nger fehlen. Volkswirtschaftlich gesehen m\u00fcsste man das demnach hineinrechnen. Aber genau das hat die Lausanner Studie nicht getan; dies einfach zur Erg\u00e4nzung Ihrer Ausf\u00fchrungen.</p>\n<p>Im Weiteren m\u00f6chte ich Herrn Ruey noch antworten, weil er auch die Anreizfunktionen angesprochen hat: Wir m\u00fcssen wissen, dass es kein einziges Lehrbuch gibt, nach dem Anreizmechanismen nicht so ausgestaltet sind, dass auch die Einkommenssituation ber\u00fccksichtigt wird. Wenn man will, dass die Anreizmechanismen wirken, muss man auch die Einkommenssituation ber\u00fccksichtigen. An und f\u00fcr sich ist das ja klar, weil ein Selbstbehalt von 400 Franken f\u00fcr jemanden mit einem Jahreseinkommen von 40 000 Franken nicht dasselbe ist wie f\u00fcr jemanden mit einem Jahreseinkommen von 150 000 Franken. Deshalb m\u00fcssten alle - alle! -, die das Wort \"Anreize\" in den Mund nehmen, eigentlich nur eines tun: Sie m\u00fcssten sich unbedingt daf\u00fcr engagieren, dass jede Franchise einkommensabh\u00e4ngig ausgestaltet wird, sonst wird der Steuerungseffekt nie eintreten. Das sagt uns jede \u00f6konomische Studie, das steht in jedem \u00d6konomielehrbuch bereits auf Seite 3! Wenn wir in diesem Bereich Franchisen und Erh\u00f6hungen vorschlagen, m\u00fcssten wir uns auch an die Gesetzm\u00e4ssigkeiten halten, weil das zum gesicherten Wissen bei Steuerungsmechanismen geh\u00f6rt.</p>\n<p>Vor diesem Hintergrund wird die gr\u00fcne Fraktion dem Antrag der Minderheit Robbiani zustimmen und dann allenfalls auch dem Antrag der Minderheit Gross Jost.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Hugo","SpeakerLastName":"Fasel","SpeakerFullName":"Fasel Hugo","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":10,"CantonName":"Freiburg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":"Gr\u00fcne Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":37,"Start":"\/Date(1039694366295)\/","End":"\/Date(1039694539897)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160635)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039694366297+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039694539897+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28945L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28945L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28945L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28945L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28945L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28945","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":514,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Fraktion der Schweizerischen Volkspartei unterst\u00fctzt bei Artikel 62 die Minderheit mit der Modifikation, wie sie der Antrag Weyeneth vorsieht. Ich kann Ihnen hier auch bekannt geben, dass ich meinen Minderheitsantrag zugunsten des Antrages Weyeneth zur\u00fcckziehe.</p>\n<p>Bei Artikel 64 unterst\u00fctzt die SVP-Fraktion die Mehrheit. Den Antrag Sommaruga lehnen wir dagegen ab.</p>\n<p>Nachdem Sie es gestern in diesem Rat nicht geschafft haben, die H\u00fcrde der Aufhebung des Vertragszwanges zu nehmen, was die SVP-Fraktion sehr bedauert, haben wir jetzt bei den Artikeln 62 und 64 die M\u00f6glichkeit, n\u00f6tige Korrekturen zu initiieren. Warum ist es n\u00f6tig? Es ist n\u00f6tig, weil sowohl bei der Erh\u00f6hung der Bandbreite frei w\u00e4hlbarer Franchisen als auch bei der Erh\u00f6hung des Jahresbeitrages als Eintritt ins System eine erh\u00f6hte Eigen- und Selbstverantwortung im Vordergrund steht. Durch Ihre Zustimmung erm\u00f6glichen Sie es, die Versicherten in die Verantwortung zu nehmen und einen Beitrag an die Kostenstabilisierung zu leisten. Diese Eigenverantwortung wollen wir, und die Mehrheit der Kommission will sie auch. Ich bitte Sie, das auch zu tun.</p>\n<p>Ein Wort noch an die Adresse der Kollegen Gross Jost und Cavalli: Auch wenn Sie Unwahrheiten in dreifacher Ausf\u00fchrung erz\u00e4hlen, werden diese nicht zu Wahrheiten. Ich m\u00f6chte hier festhalten, dass es mir nicht darum geht, dass die Kassen gef\u00fcllt werden, sondern darum, konkret Anreizsysteme zu schaffen, jetzt Korrekturen vorzunehmen, damit endlich einmal die Eigenverantwortung in diesem Gesundheitssystem gef\u00f6rdert wird.</p>\n<p>Die SVP-Fraktion ist \u00fcberzeugt, dass nach jahrelanger Misswirtschaft und einer Kostensteigerung bei den Pr\u00e4mien von durchschnittlich 10 Prozent pro Jahr das Parlament das Heft in die Hand nehmen muss und die Betr\u00e4ge im Gesetz festlegen sollte. An dieser Haltung hat die gestrige Rochade im Bundesrat nichts ge\u00e4ndert.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"J\u00fcrg","SpeakerLastName":"Stahl","SpeakerFullName":"Stahl J\u00fcrg","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":1,"CantonName":"Z\u00fcrich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":38,"Start":"\/Date(1039694539897)\/","End":"\/Date(1039694687584)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160637)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039694539897+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039694687583+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28946L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28946L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28946L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28946L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28946L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28946","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":462,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>J'aimerais rappeler d'abord qu'\u00e0 l'article 62, nous traitons bien des franchises \u00e0 option, par rapport aux franchises obligatoires qui figurent \u00e0 l'article 64.</p>\n<p>Les franchises \u00e0 option sont ce que les assurances peuvent offrir comme forme particuli\u00e8re d'assurance aux assur\u00e9s qui choisissent une franchise plus \u00e9lev\u00e9e contre une prime inf\u00e9rieure. C'est une formule o\u00f9 l'assur\u00e9 prend un certain risque \u00e0 sa charge, sa responsabilisation est ainsi mieux mise en valeur. C'est une contribution pour \u00e9viter la surconsommation et les cas bagatelles. Cela offre une possibilit\u00e9 \u00e0 certaines cat\u00e9gories de personnes qui consultent moins volontiers leur m\u00e9decin de payer des primes moins cher.</p>\n<p>Il est \u00e9vident que si l'on va trop loin avec les franchises \u00e0 option, on entame l'obligation de s'assurer, qui est une base fondamentale de cette assurance sociale. Mais en plafonnant la franchise \u00e0 option \u00e0 4000 francs, si l'on d\u00e9duit de ces 4000 francs la diminution de primes, on doit consid\u00e9rer que le risque pris par l'assur\u00e9 n'est pas \u00e9norme, ceci compar\u00e9 aux autres postes de son budget familial. Le but est de [PAGE 2134] susciter une prise de conscience. Par cons\u00e9quent, il conviendrait d'encourager ce genre de d\u00e9marches qui tendraient \u00e0 diminuer le co\u00fbt total de la sant\u00e9. On peut aussi imaginer des d\u00e9marches en faveur de la pr\u00e9vention qui pourraient \u00eatre offertes hors franchise. Mais l\u00e0, c'est le travail des caisses-maladie et non pas du l\u00e9gislateur.</p>\n<p>A l'article 62 alin\u00e9a 2 lettre a, la minorit\u00e9 Stahl propose de fixer les montants minimums et maximums des franchises dans la loi, au lieu de laisser cette comp\u00e9tence au Conseil f\u00e9d\u00e9ral. Les fourchettes iraient de 600 \u00e0 4000 francs pour les adultes et de 200 \u00e0 1500 francs pour les enfants. La majorit\u00e9, elle, veut garder ces chiffres dans l'ordonnance et consid\u00e8re que les chiffres actuels sont suffisamment \u00e9lev\u00e9s: 1500 francs pour les adultes et 375 francs pour les enfants. La minorit\u00e9 veut inciter les assur\u00e9s \u00e0 se responsabiliser et \u00e0 \u00e9viter la surconsommation.</p>\n<p>A l'article 64, par opposition, nous traitons des franchises qui sont une participation des familles aux co\u00fbts de la sant\u00e9. Le droit en vigueur pr\u00e9voit que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, par voie d'ordonnance, fixe une franchise annuelle par t\u00eate, actuellement \u00e0 230 francs, et une quote-part des co\u00fbts qui d\u00e9passe la franchise de 10 pour cent, limite d\u00e9pendant de la comp\u00e9tence du Conseil f\u00e9d\u00e9ral actuellement fix\u00e9e \u00e0 600 francs.</p>\n<p>A l'article 64 alin\u00e9a 2 lettre a, la majorit\u00e9 de la commission propose d'inscrire dans la loi le montant de la franchise: contribution annuelle d'au moins 400 francs. Il s'agit de faire savoir que la sant\u00e9 a un co\u00fbt. La minorit\u00e9 Robbiani vous invite au contraire \u00e0 laisser cette comp\u00e9tence au Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n<p>A l'article 64 alin\u00e9a 3, la minorit\u00e9 Gross Jost vous invite \u00e0 fixer la franchise entre z\u00e9ro et 4000 francs en fonction du revenu, en indiquant de fixer une m\u00eame fourchette \u00e0 l'article 62. De l'avis de la majorit\u00e9, cette proposition n'est pas acceptable pour les m\u00eames raisons que l'\u00e9chelonnement des primes en fonction des revenus. Ici, la d\u00e9responsabilisation serait encore plus flagrante. Nous sommes conscients que nombre de personnes n'ont pas la chance voire pas la volont\u00e9 d'\u00eatre bien loties dans notre soci\u00e9t\u00e9. Les subventions pour r\u00e9duction de primes sont l\u00e0 pour pallier ces handicaps, mais on ne saurait tenir toute une partie de la population \u00e0 bout de bras.</p>\n<p>Je ne peux pas me prononcer au nom de la commission sur les autres propositions. Toutefois, je peux imaginer que la majorit\u00e9 me soutient si je vous dis que nous ne pouvons pas prendre en compte la proposition Zisyadis: z\u00e9ro franc pour les primes, z\u00e9ro franc pour les franchises, z\u00e9ro responsabilit\u00e9. On en arrive au self-service. Nous estimons que ce serait se moquer des gens qui sont les moins bien lotis qui seraient consid\u00e9r\u00e9s comme des irr\u00e9cup\u00e9rables.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Jean","SpeakerLastName":"Fattebert","SpeakerFullName":"Fattebert Jean","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":39,"Start":"\/Date(1039694687584)\/","End":"\/Date(1039694955131)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160638)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039694687583+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039694955130+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28947L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28947L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28947L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28947L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28947L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28947","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":430,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>J'aimerais r\u00e9p\u00e9ter ce que j'ai dit lors du d\u00e9bat d'entr\u00e9e en mati\u00e8re: il faut savoir achever une r\u00e9vision lorsqu'elle est m\u00fbre et d\u00e9finir quels sont les domaines o\u00f9 on a besoin d'en savoir davantage pour trouver les m\u00e9canismes d'incitation qui conviennent vraiment, sans porter pr\u00e9judice \u00e0 la sant\u00e9 publique ou sans entraver l'acc\u00e8s aux soins.</p>\n<p>A l'article 62 alin\u00e9a 2 lettre a, je vous demande de suivre la majorit\u00e9, c'est-\u00e0-dire d'en rester \u00e0 la r\u00e9glementation actuelle.</p>\n<p>A l'article 64 alin\u00e9a 2 lettre a, je vous invite \u00e0 suivre la minorit\u00e9 Robbiani, c'est-\u00e0-dire d'en rester l\u00e0 aussi au droit en vigueur.</p>\n<p>J'aimerais expliquer pourquoi. Premi\u00e8rement, il s'agit d'une question de nature formelle. Donner au Conseil f\u00e9d\u00e9ral ce type de comp\u00e9tence, qui consiste \u00e0 fixer des seuils, des minimums, est judicieux. Par contre, rien n'est moins habile que de mettre des montants en francs et en centimes ou en pour cent dans une loi, d'enlever au pouvoir ex\u00e9cutif la possibilit\u00e9 de tenir compte des besoins, d'adapter la l\u00e9gislation en temps utile en tenant compte du r\u00e9sultat des \u00e9tudes, etc. Donc, je consid\u00e8re qu'en fixant par voie parlementaire dans la loi le montant des franchises \u00e0 option, ce que veut la minorit\u00e9 Stahl \u00e0 l'article 62 - en les augmentant bien s\u00fbr au passage -, et le montant de la franchise de base, ce que veut la majorit\u00e9 de la commission, on m\u00e9lange les comp\u00e9tences et les responsabilit\u00e9s respectives du l\u00e9gislatif et de l'ex\u00e9cutif.</p>\n<p>Deuxi\u00e8mement, j'aimerais rappeler, d'une part, que la Suisse est un des pays d'Europe, parmi tous ceux qui ont un syst\u00e8me moderne d'assurance, o\u00f9 la participation des patients aux co\u00fbts de la sant\u00e9 est la plus \u00e9lev\u00e9e, et d'autre part qu'on ne sait strictement pas quel est l'effet incitatif positif, que l'on recherche, et quel est le seuil qui emp\u00eache les gens d'aller assez t\u00f4t chez le m\u00e9decin, ce qui peut entra\u00eener une aggravation de leur maladie.</p>\n<p>Troisi\u00e8mement, il y a un transfert d'argent avec ce qui est propos\u00e9, du fait notamment de l'augmentation de la franchise de base. M. Gutzwiller a beau jeu de venir dire ici: \"On prend 400 millions de francs, il ne faut pas oublier qu'on rend 400 millions de francs.\" Oui, on prend 400 millions de francs aux malades et on r\u00e9duit ainsi dans la m\u00eame mesure les primes de l'ensemble de la population. Mais en fait, je l'ai bien vu, moi; j'ai augment\u00e9 la franchise et je sais l'effet que \u00e7a fait sur la population, elle dit: \"En fait, vous pr\u00e9tendez agir sur les primes, mais vous nous piquez l'argent d'une autre fa\u00e7on et de la fa\u00e7on la moins solidaire possible.\" Bien s\u00fbr qu'il y a des malades imaginaires; bien s\u00fbr qu'il peut y avoir des consultations m\u00e9dicales inutiles, mais il faut savoir trouver une mesure qui n'emp\u00eache pas les gens d'aller chez le m\u00e9decin lorsque cela s'av\u00e8re n\u00e9cessaire. Et dans ce sens-l\u00e0, je consid\u00e8re que ce sont des propositions qui sont faites \u00e0 la l\u00e9g\u00e8re. On fixe, comme \u00e7a, un chiffre, et on se dit: \"Tiens, qu'est-ce qui ferait joli dans le paysage surtout en 2003 en termes d'effet sur les primes, le temps que les gens comprennent que c'est un gadget.\" Cela, je crois que \u00e7a ne devrait pas se faire.</p>\n<p>Par contre, et l\u00e0 j'en prends l'engagement, et certainement aussi au nom de mon successeur puisque je le prends au nom du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, un des groupes de travail constitu\u00e9 dans la perspective d'une troisi\u00e8me r\u00e9vision de la LAMal - je vous ai expliqu\u00e9 hier comment ces quatre groupes travaillaient ensemble pour pr\u00e9parer pour l'\u00e9t\u00e9 prochain des r\u00e9ponses \u00e0 ces questions - s'int\u00e9resse au m\u00e9canisme franchise/participation aux co\u00fbts. C'est la r\u00e9ponse que j'aimerais aussi donner \u00e0 Mme Sommaruga. Nous voulons que ce groupe aussi examine l'effet d'une modulation de la participation aux co\u00fbts, par exemple pour les m\u00e9dicaments, d'une participation plus basse pour les g\u00e9n\u00e9riques que pour les m\u00e9dicaments de marque, l\u00e0 o\u00f9 il y a le choix effectif.</p>\n<p>Et l'on doit vraiment, je le dis encore une fois, cr\u00e9er des incitations, mais, l\u00e0, dans cette proposition de minorit\u00e9, il y a d'un c\u00f4t\u00e9 une d\u00e9cision qui devrait relever des adaptations du \"fine tuning\" n\u00e9cessaire que doit r\u00e9aliser un gouvernement et, d'un autre c\u00f4t\u00e9, c'est une proposition que je qualifie de l\u00e9g\u00e8re dans la mesure o\u00f9 on fait quelque chose pour faire quelque chose, sans pr\u00e9voir quels sont les effets.</p>\n<p>Donc, j'aimerais vous inciter \u00e0 avoir la sagesse de ne pas modifier l'article 62 et l'article 64 alin\u00e9as 1er \u00e0 3 et de vous dire que c'est un rendez-vous que vous prenez avec vous-m\u00eames et que cela sert vraiment \u00e0 atteindre le but d'incitation que vous poursuivez. Ce n'est pas simplement de la poudre aux yeux par rapport au niveau des primes et obstacles quant \u00e0 l'acc\u00e8s aux m\u00e9decins, et qui co\u00fbterait en fin de compte plus cher au syst\u00e8me de sant\u00e9.</p>\n<p>En d'autres termes, je vous incite \u00e0 accepter la proposition de la majorit\u00e9 \u00e0 l'article 62 et la proposition de la minorit\u00e9 Robbiani \u00e0 l'article 64, voil\u00e0 le point de vue du Conseil f\u00e9d\u00e9ral.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Ruth","SpeakerLastName":"Dreifuss","SpeakerFullName":"Dreifuss Ruth","SpeakerFunction":"BR-F","CouncilId":99,"CouncilName":"Bundesrat","CantonId":25,"CantonName":"Genf","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":40,"Start":"\/Date(1039694955131)\/","End":"\/Date(1039695342115)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160641)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039694955130+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039695342117+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28948L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28948L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28948L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28948L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28948L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28948","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":null,"Type":3,"Text":"<pd_text><p><i>Art. 62</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Le pr\u00e9sident</b> (Christen Yves, pr\u00e9sident): La proposition de la minorit\u00e9 \u00e0 l'article 62 alin\u00e9a 2 a \u00e9t\u00e9 retir\u00e9e en faveur de la proposition Weyeneth.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":41,"Start":"\/Date(1039695342115)\/","End":"\/Date(1039695342115)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160643)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039695342117+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039695342117+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28949L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28949L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28949L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28949L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28949L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28949","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":"3208","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote</i></p>\n<p>[NAM]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 101 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag Weyeneth .... 62 Stimmen</p>\n<p>[PAGE 2135] </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":42,"Start":null,"End":null,"Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160644)\/","StartTimeWithTimezone":null,"EndTimeWithTimezone":null,"VoteBusinessNumber":20000079,"VoteBusinessShortNumber":"00.079","VoteBusinessTitle":"Krankenversicherungsgesetz.\nTeilrevision.\nSpitalfinanzierung"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28950L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28950L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28950L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28950L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28950L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28950","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":"3209","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Art. 64</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Erste Abstimmung - Premier vote</i></p>\n<p>[NAM]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag Sommaruga .... 42 Stimmen</p>\n<p>Dagegen .... 106 Stimmen</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":43,"Start":null,"End":null,"Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160646)\/","StartTimeWithTimezone":null,"EndTimeWithTimezone":null,"VoteBusinessNumber":20000079,"VoteBusinessShortNumber":"00.079","VoteBusinessTitle":"Krankenversicherungsgesetz.\nTeilrevision.\nSpitalfinanzierung"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28951L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28951L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28951L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28951L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28951L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28951","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":311,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>M. Gross Jost demande de voter s\u00e9par\u00e9ment sur les propositions des minorit\u00e9s Gross Jost et Robbiani \u00e0 l'article 64. Selon moi, c'est impossible parce que, dans ce cas, les deux pourraient \u00eatre adopt\u00e9es. D\u00e8s lors, je vous invite \u00e0 en rester \u00e0 ce que je vous ai dit: opposer les deux propositions pr\u00e9cit\u00e9es.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Yves","SpeakerLastName":"Christen","SpeakerFullName":"Christen Yves","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":22,"CantonName":"Waadt","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Freisinnig-demokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":44,"Start":"\/Date(1039695342115)\/","End":"\/Date(1039695585584)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774878160647)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039695342117+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039695585583+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28952L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28952L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28952L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28952L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28952L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28952","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":324,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Mein Antrag will einen Systemwechsel. Ich m\u00f6chte Sie bitten, dass Sie zuerst den Antrag der Minderheit Robbiani dem bestehenden System gegen\u00fcberstellen und dann das Ergebnis dem Systemwechsel gegen\u00fcberstellen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":"Jost","SpeakerLastName":"Gross","SpeakerFullName":"Gross Jost","SpeakerFunction":"","CouncilId":1,"CouncilName":"Nationalrat","CantonId":20,"CantonName":"Thurgau","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Sozialdemokratische Fraktion","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":45,"Start":"\/Date(1039695585584)\/","End":"\/Date(1039695607834)\/","Function":"","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160649)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039695585583+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039695607833+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28953L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28953L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28953L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28953L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28953L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28953","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":"3215","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Zweite Abstimmung - Deuxi\u00e8me vote</i></p>\n<p>[NAM]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit Robbiani .... 87 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit .... 83 Stimmen</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":46,"Start":"\/Date(1039695607834)\/","End":"\/Date(1039695784912)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160650)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1039695607833+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1039695784913+0060)\/","VoteBusinessNumber":20000079,"VoteBusinessShortNumber":"00.079","VoteBusinessTitle":"Krankenversicherungsgesetz.\nTeilrevision.\nSpitalfinanzierung"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28954L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28954L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28954L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28954L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28954L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28954","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":"3214","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Dritte Abstimmung - Troisi\u00e8me vote</i></p>\n<p>[NAM]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit Robbiani .... 101 Stimmen</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit Gross Jost .... 66 Stimmen</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":47,"Start":null,"End":null,"Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160652)\/","StartTimeWithTimezone":null,"EndTimeWithTimezone":null,"VoteBusinessNumber":20000079,"VoteBusinessShortNumber":"00.079","VoteBusinessTitle":"Krankenversicherungsgesetz.\nTeilrevision.\nSpitalfinanzierung"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28955L,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28955L,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28955L,Language='DE')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28955L,Language='DE')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=28955L,Language='DE')/Businesses"}},"ID":"28955","Language":"DE","IdSubject":"5089","VoteId":null,"PersonNumber":null,"Type":3,"Text":"<pd_text><p><b>Art. 65</b></p>\n<p><i>Antrag der Kommission</i></p>\n<p><i>Abs. 1</i></p>\n<p><i>Mehrheit</i></p>\n<p>Die Kantone gew\u00e4hren folgenden Personen Pr\u00e4mienverbilligungen:</p>\n<p>a. Versicherten, die durch die Pr\u00e4mien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung stark belastet sind;</p>\n<p>b. Familien mit Kindern, f\u00fcr die ein Sozialabzug nach Artikel 213 Absatz 1 Buchstabe a des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 \u00fcber die direkte Bundessteuer geltend gemacht werden kann und die durch die Pr\u00e4mien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung stark belastet sind.</p>\n<p><i>Minderheit</i></p>\n<p>(Rossini, Baumann Stephanie, Cavalli, Goll, Gross Jost, Hollenstein, Hubmann, Rechsteiner-Basel)</p>\n<p>....</p>\n<p>c. der Bundesrat legt die f\u00fcr einen Beitragsanspruch massgebenden Schwellen fest.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abs. 1bis</i></p>\n<p>Die Kantone ber\u00fccksichtigen bei der Pr\u00e4mienverbilligung die wirtschaftliche Situation aufgrund des Reineinkommens nach Artikel 25 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 \u00fcber die direkte Bundessteuer, korrigiert um einen Verm\u00f6gensfaktor von 10 Prozent des nach kantonalem Recht steuerbaren Verm\u00f6gens.</p>\n<p><i>Abs. 1ter</i></p>\n<p>Der Bundesrat legt nach Anh\u00f6ren der Kantone die f\u00fcr die Ermittlung des Anspruchs auf Pr\u00e4mienverbilligung massgebende Referenzpr\u00e4mie fest. Sie wird in einem Verh\u00e4ltnis zur gewichteten Durchschnittspr\u00e4mie f\u00fcr den einzelnen Kanton festgelegt.</p>\n<p><i>Abs. 1quater</i></p>\n<p>Die massgebenden Referenzpr\u00e4mien werden verbilligt, soweit sie einen nach Einkommenskategorien abgestuften Eigenanteil der Versicherten \u00fcbersteigen. Die Kantone teilen die Versicherten in mindestens vier Einkommenskategorien ein. Der Eigenanteil betr\u00e4gt f\u00fcr:</p>\n<p>a. Personen nach Absatz 1 Buchstabe a h\u00f6chstens 4 Prozent des massgebenden Einkommens f\u00fcr die unterste Einkommenskategorie und h\u00f6chstens 12 Prozent des massgebenden Einkommens f\u00fcr die oberste Einkommenskategorie;</p>\n<p>b. Personen nach Absatz 1 Buchstabe b h\u00f6chstens 2 Prozent des massgebenden Einkommens f\u00fcr die unterste Einkommenskategorie und h\u00f6chstens 10 Prozent des massgebenden Einkommens f\u00fcr die oberste Einkommenskategorie.</p>\n<p><i>Abs. 1quinquies</i></p>\n<p>Personen, f\u00fcr die ein Sozialabzug nach Artikel 213 Absatz 1 Buchstabe a des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 \u00fcber die direkte Bundessteuer gew\u00e4hrt wird, haben keinen selbstst\u00e4ndigen Anspruch auf Pr\u00e4mienverbilligung.</p>\n<p><i>Abs. 1sexies</i></p>\n<p>Der Bundesrat kann die Anspruchsberechtigung auf versicherungspflichtige Personen ohne Wohnsitz in der Schweiz ausdehnen, die sich l\u00e4ngere Zeit in der Schweiz aufhalten.</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>Die Pr\u00e4mienverbilligungen sind so festzulegen, dass die j\u00e4hrlichen Beitr\u00e4ge des Bundes und der Kantone nach Artikel 66 grunds\u00e4tzlich voll ausbezahlt werden.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag Meyer Th\u00e9r\u00e8se</i></p>\n<p>(in Verbindung mit Art. 61 Abs. 3bis, Minderheit Meyer Th\u00e9r\u00e8se)</p>\n<p><i>Abs. 1bis</i></p>\n<p>.... Verm\u00f6gensfaktor in der H\u00f6he von 10 Prozent des nach kantonalem Recht steuerbaren Einkommens und der Anzahl Kinder nach Artikel 61 Absatz 3bis.</p>\n<p><i>Abs. 2</i></p>\n<p>Die Pr\u00e4mienverbilligungen und Erleichterung f\u00fcr Familien nach Artikel 61 Absatz 3bis sind so festzulegen ....</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag Zisyadis</i></p>\n<p><i>Abs. 1quater</i></p>\n<p>a. Personen nach Absatz 1 Buchstabe a h\u00f6chstens 0 Prozent des massgebenden Einkommens ....</p>\n<p>b. Personen nach Absatz 1 Buchstabe b h\u00f6chstens 0 Prozent des massgebenden Einkommens ....</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Art. 65</b></p>\n<p><i>Proposition de la commission</i></p>\n<p><i>Al. 1</i></p>\n<p><i>Majorit\u00e9</i></p>\n<p>Les cantons accordent des r\u00e9ductions de primes aux personnes suivantes:</p>\n<p>a. les assur\u00e9s pour lesquels les primes de l'assurance obligatoire des soins repr\u00e9sentent une lourde charge;</p>\n<p>b. les familles avec enfants qui peuvent faire valoir le droit \u00e0 une r\u00e9duction sociale conform\u00e9ment \u00e0 l'article 213 alin\u00e9a 1er lettre a de la loi f\u00e9d\u00e9rale du 14 d\u00e9cembre 1990 sur l'imp\u00f4t f\u00e9d\u00e9ral direct et pour lesquelles les primes de l'assurance obligatoire des soins repr\u00e9sentent une lourde charge.</p>\n<p><i>Minorit\u00e9</i></p>\n<p>(Rossini, Baumann Stephanie, Cavalli, Goll, Gross Jost, Hollenstein, Hubmann, Rechsteiner-Basel)</p>\n<p>....</p>\n<p>c. le Conseil f\u00e9d\u00e9ral d\u00e9finit les seuils d\u00e9terminant l'ouverture du droit aux subventions.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Al. 1bis</i></p>\n<p>Pour la r\u00e9duction des primes, les cantons tiennent compte de la situation \u00e9conomique en se basant sur le revenu net au sens de l'article 25 de la loi f\u00e9d\u00e9rale du 14 d\u00e9cembre 1990 sur l'imp\u00f4t f\u00e9d\u00e9ral direct, corrig\u00e9 d'un facteur de fortune \u00e9gal \u00e0 10 pour cent du revenu imposable selon le droit cantonal.</p>\n<p><i>Al. 1ter</i></p>\n<p>Apr\u00e8s consultation des cantons, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral calcule la prime de r\u00e9f\u00e9rence permettant de d\u00e9terminer le droit \u00e0 la r\u00e9duction des primes. Il en fixe le montant par rapport \u00e0 la prime moyenne pond\u00e9r\u00e9e pour chacun des cantons.</p>\n<p><i>Al. 1quater</i></p>\n<p>Les primes de r\u00e9f\u00e9rence d\u00e9terminantes font l'objet d'une r\u00e9duction quand elles sont sup\u00e9rieures \u00e0 la participation des assur\u00e9s, \u00e9chelonn\u00e9e en fonction de la cat\u00e9gorie de revenu. Les cantons r\u00e9partissent les assur\u00e9s en au moins quatre cat\u00e9gories de revenu. La participation s'\u00e9l\u00e8ve:</p>\n<p>[PAGE 2136] a. pour les personnes cit\u00e9es \u00e0 l'alin\u00e9a 1er lettre a, \u00e0 4 pour cent maximum du revenu d\u00e9terminant pour la cat\u00e9gorie de revenu la plus basse et \u00e0 12 pour cent maximum pour la cat\u00e9gorie de revenu la plus \u00e9lev\u00e9e;</p>\n<p>b. pour les personnes cit\u00e9es \u00e0 l'alin\u00e9a 1er lettre b, \u00e0 2 pour cent maximum du revenu d\u00e9terminant pour la cat\u00e9gorie de revenu la plus basse et \u00e0 10 pour cent maximum pour la cat\u00e9gorie de revenu la plus \u00e9lev\u00e9e.</p>\n<p><i>Al. 1quinquies</i></p>\n<p>Les personnes \u00e0 qui est accord\u00e9e une d\u00e9duction sociale en vertu de l'article 213 alin\u00e9a 1er lettre a de la loi f\u00e9d\u00e9rale du 14 d\u00e9cembre 1990 sur l'imp\u00f4t f\u00e9d\u00e9ral direct n'ont pas droit par ailleurs \u00e0 la r\u00e9duction des primes.</p>\n<p><i>Al. 1sexies</i></p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral peut \u00e9tendre le droit aux subsides aux personnes tenues de s'assurer qui ne sont pas domicili\u00e9es en Suisse, mais qui y s\u00e9journent suffisamment longtemps.</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>Les r\u00e9ductions de primes sont fix\u00e9es de fa\u00e7on que les contributions annuelles de la Conf\u00e9d\u00e9ration et des cantons selon l'article 66 soient enti\u00e8rement utilis\u00e9es.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition Meyer Th\u00e9r\u00e8se</i></p>\n<p>(li\u00e9e \u00e0 l'art. 61 al. 3bis, minorit\u00e9 Meyer Th\u00e9r\u00e8se)</p>\n<p><i>Al. 1bis</i></p>\n<p>.... facteur de fortune \u00e9gal \u00e0 10 pour cent du revenu imposable selon le droit cantonal et du nombre d'enfants des familles selon l'article 61 alin\u00e9a 3bis.</p>\n<p><i>Al. 2</i></p>\n<p>Les r\u00e9ductions de primes et all\u00e8gements pour les familles selon l'article 61 alin\u00e9a 3bis sont fix\u00e9s de fa\u00e7on ....</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition Zisyadis</i></p>\n<p><i>Al. 1quater</i></p>\n<p>a. pour les personnes cit\u00e9es \u00e0 l'alin\u00e9a 1er lettre a, \u00e0 0 pour cent maximum du revenu d\u00e9terminant ....</p>\n<p>b. pour les personnes cit\u00e9es \u00e0 l'alin\u00e9a 1er lettre b, \u00e0 0 pour cent maximum du revenu d\u00e9terminant ....</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20021212","MeetingVerbalixOid":1003,"IdSession":"4616","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":48,"Start":null,"End":null,"Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774878160653)\/","StartTimeWithTimezone":null,"EndTimeWithTimezone":null,"VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"5089","Language":"DE","IdMeeting":"366","VerbalixOid":73896,"SortOrder":3,"Modified":"\/Date(1774878160563)\/"}}