{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=52439L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=52439L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4456L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4456L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4456L,Language='FR')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4456L,Language='FR')/Subjects"}},"ID":"4456","Language":"FR","MeetingNumber":14,"IdSession":5108,"SessionNumber":8,"SessionName":"Session de printemps 2021","Council":1,"CouncilName":"Conseil national","CouncilAbbreviation":"CN","Date":"\/Date(1615939200000)\/","Begin":"1500","Modified":"\/Date(1618476407857)\/","LegislativePeriodNumber":51,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Quatorzi\u00e8me s\u00e9ance","SortOrder":14,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20200069,IdSubject=52439L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20200069,IdSubject=52439L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20200069,IdSubject=52439L,Language='FR')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20200069,IdSubject=52439L,Language='FR')/Businesses"}},"IdSubject":"52439","BusinessNumber":20200069,"Language":"FR","BusinessShortNumber":"20.069","Title":"Protection des mineurs dans les secteurs du film et du jeu vid\u00e9o. 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Wie es zu diesem Entwurf gekommen ist, m\u00f6chte ich Ihnen zu Beginn in aller K\u00fcrze schildern: </p>\n<p>Vor f\u00fcnfzehn Jahren war es, als die Branche - das heisst die Film- und Videobranche - auf die Kantone zuging, denn ab welchem Alter ein Film oder ein Videospiel zugelassen wird, entschieden damals die Kantone. Dies f\u00fchrte zum Teil zu sehr abstrusen Situationen. In der Kommission wurde uns von einem Trickfilm berichtet, der alleine in den drei Kantonen Bern, Freiburg und Solothurn sieben verschiedene Alterseinstufungen erhalten hatte. Konkret heisst das: Wenn Sie mit Ihren Kindern im Zug von Bern nach Genf unterwegs waren und Ihre Kinder diesen Film schauten, dann machten sie das zeitweise legal, je nachdem, wo der Zug gerade durchfuhr, ab und zu waren sie illegal unterwegs. Dass dies f\u00fcr ein kleines, f\u00f6deralistisches Land wie die Schweiz eine suboptimale Variante von Jugendschutz darstellte, das war f\u00fcr alle Akteure klar. So entstand die Schweizerische Kommission Jugendschutz im Film, die von nun an schweizweite Empfehlungen herausgab.</p>\n<p>Doch mit dem heutigen Medienkonsum unserer Kinder ist auch diese L\u00f6sung nicht mehr zeitgem\u00e4ss, denn der klassische Film im Kino macht nur noch einen kleinen Teil aus. Streaming und Videospiele haben in den letzten zwei Jahrzehnten massiv zugelegt. So erkl\u00e4rte man uns im ausf\u00fchrlichen Oktober-Hearing in der Kommission, dass alleine der Videospielmarkt heute doppelt so gross ist wie[NB]der[NB]Kino- und Musikmarkt zusammen. Und bei diesem Video-/Computerspielmarkt geht es prim\u00e4r um internationale Inhalte auf internationalen Plattformen. Konkret heisst das: Es braucht entsprechende international kompatible L\u00f6sungen und Regelungen f\u00fcr die neuen Medien.</p>\n<p>Am 11. September des letzten Jahres pr\u00e4sentierte der Bundesrat die entsprechende Botschaft und den Gesetzentwurf. Ziel des Gesetzes ist es, Minderj\u00e4hrige vor Medieninhalten in Filmen und Videospielen zu sch\u00fctzen, welche ihre Entwicklung gef\u00e4hrden k\u00f6nnten. Es geht namentlich um Darstellungen von Gewalt, Sexualit\u00e4t und bedrohlichen Szenen. Schweizweit werden alle Kinos, Detailh\u00e4ndler, Online-Versandh\u00e4ndler und Abrufdienste zu Alterskennzeichnungen und -kontrollen verpflichtet. Zudem werden auch Anbieterinnen und Anbieter von Plattformdiensten f\u00fcr Videos - zum Beispiel Youtube - in die Pflicht genommen. Mit dem vorliegenden Gesetz wird es zudem eine Angleichung an die EU-Richtlinien geben, die vor drei Jahren revidiert worden sind.</p>\n<p>Die Systeme zur Altersklassifizierung und die Regeln zur Alterskennzeichnung sowie zur Alterskontrolle sollen von den Akteurinnen und Akteuren im Film- und Videospielbereich selbst entwickelt werden. Sie m\u00fcssen sich zu diesem Zweck zu Jugendschutzorganisationen zusammenschliessen und eine Jugendschutzregelung erarbeiten, die sie dem Bundesrat zur Verbindlicherkl\u00e4rung vorlegen. Bund und Kantone \u00fcbernehmen \u00fcberwachende Funktionen.</p>\n<p>Eine Minderheit der WBK-N will auf das Gesetz nicht eintreten. Die Selbstregulierung der Branche sei gen\u00fcgend, das Gesetz sei \u00fcberfl\u00fcssig, und prim\u00e4r st\u00fcnden beim Jugendschutz die Eltern in der Pflicht, so hiess es.</p>\n<p>Mit 17 zu 8 Stimmen stimmte jedoch unsere Kommission klar f\u00fcr Eintreten. Die Mehrheit ist mit dem vorliegenden Gesetzentwurf im Grundsatz einverstanden, m\u00f6chte jedoch vor allem in zwei Bereichen noch nachbessern: erstens bei den Mikrotransaktionen in Videogames - das sind pl\u00f6tzlich erscheinende Einkaufsangebote mit realem Geld, welche die Spieloptionen verbessern, sogenannte In-App-K\u00e4ufe -; zweitens bei der Steigerung der Medienkompetenz von Jugendlichen, also in der Pr\u00e4vention. Hier hat die Kommission denn auch mit 14 zu 8 Stimmen das Postulat 20.4343 verabschiedet, welches den Bundesrat beauftragt, im Rahmen der Nationalen Strategie Sucht zusammen mit den Kantonen und weiteren Akteuren ein Massnahmenpaket zu schn\u00fcren, und zwar in den Bereichen Bildung, Pr\u00e4vention, Behandlung und [PAGE 566] Risikoverminderung. \u00dcber dieses Postulat 20.4343 werden wir gleich nach der Gesamtabstimmung befinden. </p>\n<p>Eine Zweidrittelmehrheit der WBK-N empfiehlt Ihnen, das Postulat anzunehmen und auch auf den Gesetzentwurf einzutreten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Matthias","SpeakerLastName":"Aebischer","SpeakerFullName":"Aebischer Matthias","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1616002413438)\/","End":"\/Date(1616002696774)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059645)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616002413437+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616002696773+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280011L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280011L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280011L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280011L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280011L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280011","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4260,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nous traitons aujourd'hui la nouvelle loi sur la protection des mineurs dans les secteurs du film et du jeu vid\u00e9o. Le projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral r\u00e9pond en partie \u00e0 une demande du Parlement. En effet, de nombreuses propositions ont \u00e9t\u00e9 d\u00e9pos\u00e9es ici, demandant plus ou moins l'interdiction des jeux vid\u00e9o et des films violents.</p>\n<p>Ce projet r\u00e9pond aussi \u00e0 des difficult\u00e9s relay\u00e9es par des initiatives d\u00e9pos\u00e9es par des cantons: le droit actuel en la mati\u00e8re est fragment\u00e9 et lacunaire. De nombreux cantons ont renonc\u00e9 \u00e0 r\u00e9glementer et, si certains secteurs se sont autor\u00e9gul\u00e9s, les achats tests montrent que les consignes ne sont pas toujours respect\u00e9es.</p>\n<p>En clair, il existe aujourd'hui une n\u00e9cessit\u00e9 de fixer des r\u00e8gles d'\u00e2ge pour les films et les jeux vid\u00e9o, afin d'am\u00e9liorer la protection des enfants et des jeunes. Cette protection vaut en particulier pour les contenus \u00e0 caract\u00e8re sexuel, violent ou effrayant.</p>\n<p>Mais il ne faut pas non plus diaboliser la consommation de films ou de jeux. Ils sont aujourd'hui les piliers de notre culture. Le message culture, que nous avons trait\u00e9 l'an dernier dans notre conseil, r\u00e9serve une place importante \u00e0 la culture cin\u00e9matographique et au d\u00e9veloppement des jeux vid\u00e9o.</p>\n<p>Il ne faut pas diaboliser le jeu vid\u00e9o ou le film, y compris s'il est violent. Il n'existe aujourd'hui pas de consensus scientifique \u00e9tablissant un lien entre la consommation de jeux ou de films violents et un quelconque passage \u00e0 l'acte.</p>\n<p>Les jeux et films pr\u00e9sentent des opportunit\u00e9s importantes pour l'\u00e9ducation, la d\u00e9tente et l'\u00e9merveillement. Profitons-en de mani\u00e8re encadr\u00e9e, car ils pr\u00e9sentent aussi des risques de consommation excessive, de comportements que les sp\u00e9cialistes assimilent aujourd'hui \u00e0 des addictions.</p>\n<p>La solution propos\u00e9e par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral se veut simple et pragmatique. Les acteurs des diff\u00e9rents secteurs sont pri\u00e9s de se regrouper en organisations de protection des mineurs. Ces organisations fixeraient des r\u00e8gles concernant l'\u00e2ge et [PAGE 565] les descriptions de contenus en respectant un cadre minimal fix\u00e9 par la loi. Ces propositions seraient ensuite valid\u00e9es par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral pour s'appliquer \u00e0 toute la branche. Les organisations devraient en outre veiller au respect de leur r\u00e9glementation. A d\u00e9faut, il appartiendrait aux cantons et \u00e0 la Conf\u00e9d\u00e9ration d'effectuer les contr\u00f4les n\u00e9cessaires et de sanctionner en cas d'infraction.</p>\n<p>Evidemment, les r\u00e8gles pour les films et les jeux vid\u00e9o ne seraient pas les m\u00eames. Les normes internationales largement utilis\u00e9es, par exemple la norme PEGI dans le domaine du jeu vid\u00e9o, seraient certainement simplement reprises. Elles sont d\u00e9j\u00e0 appliqu\u00e9es sur la grande majorit\u00e9 des plateformes en ligne et sont utilis\u00e9es par la tr\u00e8s grande majorit\u00e9 des producteurs de jeux. Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral n'agirait en d\u00e9finitive qu'en dernier recours, s'il y a des difficult\u00e9s ou si les organisations ne parviennent pas \u00e0 se mettre d'accord.</p>\n<p>Ces r\u00e8gles s'appliqueraient aux achats physiques et aux plateformes en ligne, aujourd'hui largement majoritaires. Les prestataires devraient alors pr\u00e9voir des syst\u00e8mes de contr\u00f4le parental, y compris lorsqu'ils agissent depuis l'\u00e9tranger. A noter encore que ce syst\u00e8me ne s'appliquerait pas aux programmes t\u00e9l\u00e9vis\u00e9s ou \u00e0 l'\u00e9change de jeux ou de films entre particuliers, des pratiques r\u00e9gl\u00e9es par d'autres lois.</p>\n<p>La commission a accept\u00e9 d'entrer en mati\u00e8re sur le projet de loi qu'elle a jug\u00e9 \u00e9quilibr\u00e9, coh\u00e9rent, sans \"Swiss finish\" comme nous l'entendrons souvent dans ce d\u00e9bat.</p>\n<p>Pour une minorit\u00e9, le projet est inutile, pour plusieurs raisons. Techniquement, la minorit\u00e9 estime que le projet sera tr\u00e8s vite d\u00e9pass\u00e9 ou qu'il l'est d\u00e9j\u00e0. Les habitudes de consommation num\u00e9rique des jeunes \u00e9voluent \u00e0 une vitesse qui ne permet pas de les suivre. La minorit\u00e9 estime \u00e9galement que l'Etat se substitue ici inutilement \u00e0 une t\u00e2che qui appartient aux parents, celle d'\u00e9duquer et de contr\u00f4ler l'usage des technologies par leurs enfants. De son point de vue, les syst\u00e8mes d'autor\u00e9gulation mis en place par les secteurs concern\u00e9s sont suffisants. Ils permettent aux parents de choisir les contenus en connaissance de cause.</p>\n<p>La commission est rest\u00e9e sur sa faim sur un certain nombre d'autres points. Dans le domaine du jeu vid\u00e9o en particulier, il \u00e9tait difficile de limiter la protection des mineurs aux seules questions de l'\u00e2ge, des descriptifs de contenu et des contr\u00f4les. Les sp\u00e9cialistes reconnaissent depuis longtemps les probl\u00e8mes de d\u00e9pendance, l'inclusion de plus en plus courante de jeux de hasard dans les jeux, qu'on qualifie de \"loot boxes\", et le probl\u00e8me des microtransactions, des achats de faible valeur qui permettent de continuer \u00e0 jouer, d'acheter des am\u00e9liorations, des bonus, etc. Nous y reviendrons dans la discussion par article.</p>\n<p>La probl\u00e9matique de la cyberd\u00e9pendance d\u00e9passe assez largement le cadre de cette loi. La Commission de la science, de l'\u00e9ducation et de la culture du Conseil national a donc choisi de d\u00e9poser un postulat pour que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral \u00e9labore un volet sp\u00e9cifique sur la cyberd\u00e9pendance dans le cadre de la Strat\u00e9gie nationale addictions. Ce programme doit \u00eatre \u00e9labor\u00e9 avec les cantons et les associations d\u00e9j\u00e0 actives, et couvrir les divers volets de la lutte contre les addictions, soit l'\u00e9ducation, la pr\u00e9vention, le traitement et la r\u00e9duction des risques. </p>\n<p>Les organisations actives dans le domaine des addictions reconnaissent qu'il existe aujourd'hui d\u00e9j\u00e0 des mesures, mais, de l'avis m\u00eame de la Conf\u00e9d\u00e9ration, il manque une vue d'ensemble des activit\u00e9s dans ce domaine. </p>\n<p>L'approche des addictions en Suisse repose sur ces quatre piliers: la pr\u00e9vention, le traitement, la r\u00e9duction des risques et la r\u00e9pression. Le domaine de la pr\u00e9vention est aujourd'hui bien couvert, et la commission souhaite renforcer les comp\u00e9tences m\u00e9diatiques dans le cadre des propositions d'amendement. Malheureusement, de nombreuses lacunes subsistent au niveau du traitement de la r\u00e9duction des risques. </p>\n<p>L'OMS a reconnu r\u00e9cemment l'addiction aux jeux vid\u00e9o comme un trouble se caract\u00e9risant par une perte de contr\u00f4le sur le jeu, une priorit\u00e9 accrue accord\u00e9e au jeu, au point que celui-ci prend le pas sur d'autres centres d'int\u00e9r\u00eat et activit\u00e9s quotidiennes, et par la poursuite ou la pratique croissantes du jeu en d\u00e9pit de r\u00e9percussions dommageables.</p>\n<p>La commission est entr\u00e9e en mati\u00e8re, par 17 voix contre 8, et elle a adopt\u00e9 le postulat, par 14 voix contre 8.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Fabien","SpeakerLastName":"Fivaz","SpeakerFullName":"Fivaz Fabien","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":24,"CantonName":"Neuch\u00e2tel","CantonAbbreviation":"NE","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1616002084740)\/","End":"\/Date(1616002413438)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877059642)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616002084740+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616002413437+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280012L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280012L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280012L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280012L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280012L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280012","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4091,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>L'utilisation de films et de jeux vid\u00e9o en ligne n'est presque pas r\u00e9glement\u00e9e dans notre pays. L'\u00e9tude \"EU Kids Online Switzerland 2019\" r\u00e9cemment publi\u00e9e pr\u00e9sente les lacunes de la situation actuelle. Le constat est frappant: la plupart des jeunes ont d\u00e9j\u00e0 \u00e9t\u00e9 confront\u00e9s \u00e0 des situations \u00e0 risque, que ce soient des contenus probl\u00e9matiques li\u00e9s \u00e0 la violence, \u00e0 la haine, \u00e0 la pornographie ou \u00e0 la drogue.</p>\n<p>Cela soul\u00e8ve la question de la protection des mineurs par rapport \u00e0 leur utilisation des m\u00e9dias, en mettant l'accent sur le d\u00e9veloppement sain de leur personnalit\u00e9. Actuellement, la r\u00e9glementation de la protection des enfants et des jeunes en mati\u00e8re de films et de jeux vid\u00e9o est assez complexe, confuse dans notre pays. La protection contre les contenus inad\u00e9quats dans les services \u00e0 la demande, les plateformes par exemple, n'est pas garantie par la loi.</p>\n<p>Cette situation est d'autant plus explosive que les enfants et les jeunes peuvent consommer des films et des jeux vid\u00e9o sur de nombreuses cha\u00eenes, ind\u00e9pendamment du lieu, sans l'aide de leurs parents. La r\u00e9glementation actuelle repose en grande partie sur l'autor\u00e9gulation de la branche, non contraignante donc, de ses organisations fa\u00eeti\u00e8res. Cela a \u00e9videmment, vous l'imaginez, ses limites. Les responsabilit\u00e9s de la Conf\u00e9d\u00e9ration et des cantons diff\u00e8rent selon le type de m\u00e9dia. Actuellement, seuls cinq cantons disposent d'une loi correspondante.</p>\n<p>Avec ce projet de loi, la Conf\u00e9d\u00e9ration entend combler les lacunes, dans le cadre de ses comp\u00e9tences. La loi pose une premi\u00e8re norme minimale uniforme au niveau national en mati\u00e8re de protection des mineurs pour les films et les jeux vid\u00e9o; c'est la premi\u00e8re chose. Ensuite, elle aligne le niveau de protection sur celui existant dans l'Union europ\u00e9enne. Cela garantit ainsi un niveau de protection comparable pour les mineurs sur l'ensemble du continent europ\u00e9en. Par exemple, les fournisseurs de services \u00e0 la demande et les plateformes de cin\u00e9ma bas\u00e9s en Suisse doivent mettre en place[NB]un[NB]syst\u00e8me[NB]de v\u00e9rification de l'\u00e2ge. Dans le cas des portails vid\u00e9o, le contr\u00f4le parental doit \u00e9galement \u00eatre rendu possible.</p>\n<p>La loi repose donc en d\u00e9finitive sur un syst\u00e8me de cor\u00e9gulation dans la mesure o\u00f9 le syst\u00e8me de classification par \u00e2ge, les r\u00e8gles d'\u00e9tiquetage, les contr\u00f4les d'\u00e2ge doivent \u00eatre d\u00e9velopp\u00e9s par les fournisseurs du secteur et du film vid\u00e9o, alors que la Conf\u00e9d\u00e9ration et les cantons assument un r\u00f4le de surveillance.</p>\n<p>Dans la discussion par article, le groupe socialiste interviendra sur trois points principaux. Le premier, c'est la pr\u00e9vention, \u00e9videmment essentielle dans ce secteur. Nous demandons que l'action soit renforc\u00e9e dans le domaine de l'\u00e9ducation, de la pr\u00e9vention et des comp\u00e9tences m\u00e9diatiques. Il est \u00e9videmment r\u00e9jouissant que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral pr\u00e9voie de poursuivre son engagement avec le programme national \"Jeunes et M\u00e9dias\", mais il faut \u00e9galement mettre en place une r\u00e9glementation juridique suppl\u00e9mentaire en mati\u00e8re de pr\u00e9vention des m\u00e9dias. Les organisations sp\u00e9cialis\u00e9es dans le domaine, que nous avons entendues en commission, confirment qu'il n'y a aujourd'hui pas assez de services de conseil et de pr\u00e9vention ax\u00e9s sur la d\u00e9pendance au jeu vid\u00e9o pour les mineurs. Nous sommes \u00e9galement favorables au postulat 20.4343 sur lequel nous voterons, en lien avec cet objet.</p>\n<p>Le deuxi\u00e8me point, ce sont les microtransactions. Ces derni\u00e8res ann\u00e9es, l'introduction du mod\u00e8le \u00e9conomique bas\u00e9 sur les microtransactions, c'est-\u00e0-dire un syst\u00e8me o\u00f9 des achats suppl\u00e9mentaires facultatifs sont propos\u00e9s au fur et \u00e0 mesure que l'on \u00e9volue dans le jeu, a augment\u00e9 consid\u00e9rablement le risque d'addiction. Nous demandons donc une r\u00e9glementation sur les microtransactions.</p>\n<p>Enfin, en ce qui concerne les organisations de protection de la jeunesse, nous demandons \u00e0 ce qu'elles ne soient pas compos\u00e9es uniquement de repr\u00e9sentants de la branche. Nous demandons que des experts en mati\u00e8re d'\u00e9ducation, de p\u00e9dagogie, de travail social, de sant\u00e9, de toxicomanie soient \u00e9galement pr\u00e9sents dans l'accompagnement et dans l'\u00e9valuation au fur et \u00e0 mesure de la loi.</p>\n<p>En r\u00e9sum\u00e9, le groupe socialiste soutient pleinement la loi en question et l'objectif de prot\u00e9ger les mineurs des contenus [PAGE 568] inad\u00e9quats. Lors de la discussion par article, nous rejetterons toutes les propositions qui visent \u00e0 affaiblir le projet de loi.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Mathias","SpeakerLastName":"Reynard","SpeakerFullName":"Reynard Mathias","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":23,"CantonName":"Valais","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1616003537226)\/","End":"\/Date(1616003807615)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877059659)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616003537227+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616003807617+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280014L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280014L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280014L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280014L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280014L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280014","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4129,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die fortw\u00e4hrende Entwicklung neuer Technologien, das grosse Angebot an Videos und Games und das ver\u00e4nderte Nutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf digitale Medien bedeuten zweifellos eine grosse Herausforderung f\u00fcr Eltern und auch f\u00fcr Lehrpersonen. Mit dem neuen Bundesgesetz sollen gem\u00e4ss Zweckartikel Minderj\u00e4hrige vor Medieninhalten in Filmen und Videospielen gesch\u00fctzt werden - ein hehres Ziel. Auch wir sind nat\u00fcrlich f\u00fcr wirksamen Jugendschutz. Doch bringt dieses Gesetz, was es verspricht?</p>\n<p>Wir stellen den Nichteintretensantrag aus den folgenden Gr\u00fcnden:</p>\n<p>1.[NB]Die entsprechenden Branchen sind l\u00e4ngst t\u00e4tig geworden. Seit mehr als zehn Jahren besteht in der Telekommunikationsbranche eine Branchenregelung zur F\u00f6rderung des Jugendmedienschutzes. Mit der weitverbreiteten Altersempfehlung, hilfreichen Piktogrammen und Inhaltsdeskriptoren existiert bereits eine wirksame Selbstregulierung und Orientierungshilfe f\u00fcr Erziehungsberechtigte. Auch wenn grosse Umsatzzahlen und Gewinne im Vordergrund stehen, sieht sich die Branche, auch um glaubw\u00fcrdig zu sein, in der Verantwortung im Bereich Jugendmedienschutz. Dazu braucht es keine neuen, \u00fcberfl\u00fcssigen Regulierungen.</p>\n<p>2.[NB]Wir wollen keine Bevormundung der Eltern. Wir wollen nicht, dass aus einer Pflicht-Holschuld der Eltern schlussendlich eine Bringschuld der Anbieter wird. Es liegt doch in der Verantwortung der Eltern, sich mit dem Inhalt von Filmen und Videospielen auseinanderzusetzen und zu entscheiden, was altersgerecht und sinnvoll f\u00fcr ihr Kind ist. Sie kennen ihr Kind am besten. Sie sind gefordert, die notwendigen Leitplanken zu setzen und ihren Kindern einen verantwortungsbewussten Umgang mit den neuen Medien vorzuleben.</p>\n<p>3.[NB]Die technologischen Trends werden bei der Durchsetzung in diesem Gesetz zu wenig ber\u00fccksichtigt. Zwar sieht das Bundesgesetz auch das Obligatorium der Alters\u00fcberpr\u00fcfung f\u00fcr Medienplattformen wie Youtube oder Netflix vor, allerdings ist stark zu bezweifeln, dass sich dieses Obligatorium tats\u00e4chlich durchsetzen liesse.</p>\n<p>4.[NB]Der auf die Schweiz begrenzte Gesetzentwurf des Bundesrates greift nicht. Nicht nur Filmauff\u00fchrungen, sondern auch Angebote von Anbieterinnen von Abrufdiensten und Plattformdiensten wie Amazon, Apple, Netflix, Sky oder Youtube sollen geregelt werden, denn Kinder und Jugendliche konsumieren prim\u00e4r Angebote auf kostenlosen Plattformen oder nutzen von ihren Eltern abonnierte Abrufdienste. Schweizer Anbieter hingegen sollen jetzt neu verpflichtet werden, zus\u00e4tzlich zur Altersklassifizierung ein System zur Alterskontrolle einzurichten und ein System zur elterlichen Kontrolle bereitzustellen. Vertragspartner der Angebote sind jedoch die Eltern, die den Kindern den Zugang erst zur Verf\u00fcgung stellen. Die Verantwortung f\u00fcr die Alterskontrolle liegt damit klar bei den Eltern.</p>\n<p>5.[NB]Dieses neue Gesetz l\u00f6st vor allem einen zus\u00e4tzlichen Kontrollapparat und zus\u00e4tzliche B\u00fcrokratie aus. Mit dem neuen Bundesgesetz w\u00fcrde ein neues, komplexes Kontrollsystem etabliert, welches die Verantwortung f\u00fcr Kontrollen zwischen Anbietern, Kantonen und dem Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen aufteilt. Die Kosten f\u00fcr die Entwicklung und Umsetzung der Jugendschutzregelungen sowie f\u00fcr die Kennzeichnungs- und Alterskontrollpflicht sollen durch die Anbieter getragen werden.</p>\n<p>Zusammengefasst: Der Gesetzentwurf bringt vor allem neue Regulierungen und Kosten f\u00fcr Schweizer Anbieter und den Staat und bei Weitem nicht das, was er verspricht. F\u00fcr den Schutz der Kinder und Jugendlichen in unserer Gesellschaft sind nach wie vor in erster Linie die Eltern verantwortlich und nicht die Hersteller der Videos und Games. Keine Altersdeklaration und keine Alterssperre auf der Hardware k\u00f6nnen Jugendliche sch\u00fctzen, wenn die Eltern nicht konsequent pr\u00e4sent sind. Sich in falscher Sicherheit zu wiegen, ist, wie immer, erst recht gef\u00e4hrlich.</p>\n<p>Im Namen meiner Minderheit bitte ich Sie, nicht auf den Entwurf zu diesem neuen Gesetz einzutreten. Danke, wenn Sie dieser Bitte folgen!</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Verena","SpeakerLastName":"Herzog","SpeakerFullName":"Herzog Verena","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":20,"CantonName":"Thurgovie","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1616002696774)\/","End":"\/Date(1616002945905)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059648)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616002696773+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616002945907+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280015L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280015L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280015L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280015L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280015L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280015","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":3901,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Lieber Herr Kollege, Sie waren einmal der j\u00fcngste Nationalrat und haben gesagt, Sie wollten sich f\u00fcr die Jungen in diesem Land einsetzen. Haben Sie ernsthaft das Gef\u00fchl, dass Sie mit dieser Position auch nur einen Jugendlichen in diesem Land vertreten?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Lukas","SpeakerLastName":"Reimann","SpeakerFullName":"Reimann Lukas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":17,"CantonName":"St-Gall","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":8,"Start":"\/Date(1616003807615)\/","End":"\/Date(1616003821167)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059660)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616003807617+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616003821167+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280020L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280020L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280020L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280020L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280020L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280020","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4175,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Frau Kollegin, Sie haben in Ihrem Votum gesagt, dieses Gesetz schliesse eine wichtige L\u00fccke. Jetzt am Ende haben Sie gesagt, Sie seien vollumf\u00e4nglich f\u00fcr dieses Gesetz. Ich m\u00f6chte Sie fragen: Sind Sie wirklich der Meinung, dass dieses Gesetz all diese Dinge, die Sie jetzt aufgez\u00e4hlt haben, bewirken kann? Denken Sie dabei bitte, bevor Sie die Antwort geben, ein paar Sekunden lang an das Geldspielgesetz, das wir hier in diesem Saal verabschiedet haben und das, wie wir heute wissen, nicht ansatzweise das erf\u00fcllt, was wir uns in diesem Saal davon versprochen haben.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Mauro","SpeakerLastName":"Tuena","SpeakerFullName":"Tuena Mauro","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":11,"Start":"\/Date(1616004158261)\/","End":"\/Date(1616004197744)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059667)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616004158260+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616004197743+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280021L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280021L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280021L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280021L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280021L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280021","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4273,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Durch die rasante digitale Transformation haben sich die Medien- und Spielgewohnheiten der Kinder und Jugendlichen deutlich ver\u00e4ndert. Video- und Computerspiele erfreuen sich immer gr\u00f6sserer Beliebtheit und sorgen f\u00fcr Gespr\u00e4chsstoff unter den Jugendlichen. Das erlebe ich regelm\u00e4ssig in meiner Schulklasse. Sowohl das Angebot als auch der Zugang zu den Medien- und Spielinhalten haben sich stark vereinfacht und diversifiziert. Generell kann gesagt werden, dass das Alter, in[NB]welchem[NB]die[NB]Kinder mit der Nutzung elektronischer Medien beginnen, sinkt, w\u00e4hrend die Zeit, die sie damit verbringen, zunimmt.</p>\n<p>Zur Ausgangslage: Die Nutzung von Online-Filmen und -Videospielen ist in der Schweiz kaum reguliert. Die k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Studie \"EU Kids online Schweiz\" zeigt L\u00fccken auf. Die meisten Jugendlichen waren mit Risikosituationen konfrontiert, insbesondere mit problematischen Inhalten in den Bereichen Gewalt, Hass, Sex oder Drogen. Damit stellt sich zwangsl\u00e4ufig die Frage nach dem Schutz der Minderj\u00e4hrigen in Bezug auf die Mediennutzung und in Bezug auf die Entwicklung ihrer Pers\u00f6nlichkeit.</p>\n<p>Gegenw\u00e4rtig ist die Regelung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen im Bereich von Filmen und Videospielen komplex und un\u00fcbersichtlich, und der Schutz vor unangemessenen Inhalten ist beispielsweise bei On-Demand-Plattformen gesetzlich nicht gew\u00e4hrleistet. Dies ist umso brisanter, als Kinder und Jugendliche Filme und Videospiele auf vielen Kan\u00e4len und auch standortunabh\u00e4ngig ohne die Unterst\u00fctzung oder Kontrolle der Eltern konsumieren k\u00f6nnen. Die Regulierungen beruhen weitgehend auf unverbindlichen Selbstregulierungen der Dachverb\u00e4nde. Die Zust\u00e4ndigkeiten von Bund und Kantonen unterscheiden sich je nach Medienart. Die Kantone kennen unterschiedliche Gesetze.</p>\n<p>Das vorliegende Gesetz schliesst eine L\u00fccke; damit will der Bund im Rahmen seiner Kompetenzen ebendiese L\u00fccke schliessen. Das Gesetz hat eine langj\u00e4hrige Geschichte, und es stellt einen ersten minimalen einheitlichen Standard auf nationaler Ebene im Bereich Jugendschutz f\u00fcr Film und Videospiele dar. Dabei wird auch eine Angleichung an das Schutzniveau der EU vollzogen und damit ein europaweit vergleichbares Jugendschutzniveau gew\u00e4hrleistet. So sollen beispielsweise Anbieterinnen und Anbieter von Abruf- und Plattformdiensten im Bereich Film und Videospiele ein System zur Alters\u00fcberpr\u00fcfung einrichten. Bei Videoportalen soll zudem die elterliche Kontrolle erm\u00f6glicht werden.</p>\n<p>Die sozialdemokratische Fraktion sieht folgende drei Schwerpunkte in der Vorlage:</p>\n<p>1.[NB]Die Pr\u00e4vention: Pr\u00e4vention ist f\u00fcr einen wirksamen Schutz zwingend. Der Videospielkonsum sollte deshalb von Massnahmen in den Bereichen Erziehung, Pr\u00e4vention und Medienkompetenz begleitet werden. Es ist erfreulich, dass der Bundesrat die bisherigen Pr\u00e4ventionsmassnahmen im Rahmen des nationalen Programms \"Jugend und Medien\" fortf\u00fchren will. Trotzdem braucht es erg\u00e4nzend eine gesetzliche Regelung der Medienpr\u00e4vention. Auch die von der WBK kontaktierten Organisationen bekr\u00e4ftigen, dass die derzeitigen Pr\u00e4ventions- und Beratungsangebote mit dem Fokus Videospielsucht f\u00fcr Minderj\u00e4hrige ungen\u00fcgend sind.</p>\n<p>2.[NB]Mikrotransaktionen: In den letzten Jahren hat die Einf\u00fchrung des Gesch\u00e4ftsmodells \"Free to play\" und \"Pay to win\" den Videospielmarkt grundlegend ver\u00e4ndert. Dieses Gesch\u00e4ftsmodell, das auf Mikrotransaktionen, also auf optionale Zusatzk\u00e4ufe, abzielt, erh\u00f6ht die Suchtgefahr stark. Deshalb braucht es da auch Regulierungen, welche die sozialdemokratische Fraktion in der Detailberatung unterst\u00fctzen wird.</p>\n<p>3.[NB]Jugendschutzorganisationen: Diese d\u00fcrfen nicht allein aus Vertretungen der Branche bestehen. Es braucht auch Expertinnen und Experten aus den Bereichen Sucht, Erziehungswissenschaft, P\u00e4dagogik, Sozialarbeit und Gesundheit.</p>\n<p>Ich komme zum Schluss: Die SP-Fraktion unterst\u00fctzt vollumf\u00e4nglich das vorliegende Gesetz mit dem Ziel, Minderj\u00e4hrige vor ungeeigneten Inhalten besser zu sch\u00fctzen. Wir stehen in der Verantwortung, den Schutz unserer Kinder und Jugendlichen in Bezug auf Film- und Videospielinhalte heute zu regeln. Wir sind f\u00fcr Eintreten. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Sandra","SpeakerLastName":"Locher Benguerel","SpeakerFullName":"Locher Benguerel Sandra","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":18,"CantonName":"Grisons","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":10,"Start":"\/Date(1616003852352)\/","End":"\/Date(1616004152292)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059665)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616003852353+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616004152293+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280022L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280022L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280022L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280022L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280022L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280022","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4273,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich \u00fcberlege einen Moment, ich kann Ihnen aber sagen, dass ich \u00fcberzeugt bin, dass dieses Gesetz einen einheitlichen, minimalen Standard zum Schutz der Kinder und Jugendlichen in den Bereichen Film und Videospiele darstellt. Vielleicht braucht es dann noch weitere Schritte. Diese k\u00f6nnen auch in den Kantonen vollzogen werden. Aber es ist ein einheitlicher, minimaler Standard, den wir heute gew\u00e4hrleisten sollten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Sandra","SpeakerLastName":"Locher Benguerel","SpeakerFullName":"Locher Benguerel Sandra","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":18,"CantonName":"Grisons","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":12,"Start":"\/Date(1616004197744)\/","End":"\/Date(1616004223569)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059668)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616004197743+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616004223570+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280023L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280023L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280023L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280023L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280023L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280023","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4301,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nous traitons donc le projet de loi f\u00e9d\u00e9rale sur la protection des mineurs dans les secteurs du film et du jeu vid\u00e9o, un projet de loi qui vise \u00e0 prot\u00e9ger les mineurs contre les contenus m\u00e9diatiques de films et de jeux qui \"pourraient porter pr\u00e9judice \u00e0 leur d\u00e9veloppement physique, mental, psychique, moral ou social\". Sont donc vis\u00e9s les contenus \u00e0 caract\u00e8re violent, sexuel ou effrayant. Le projet vise \u00e0 r\u00e9pondre \u00e0 une s\u00e9rie de motions et \u00e0 cinq initiatives de cantons qui exigeaient l'\u00e9tablissement de r\u00e8gles uniformes et contraignantes au niveau national pour la protection des mineurs dans ces secteurs.</p>\n<p>Le projet a donc pour objectif de rem\u00e9dier \u00e0 la fragmentation du droit en la mati\u00e8re, aux diff\u00e9rents standards cantonaux - certains cantons ayant m\u00eame renonc\u00e9 \u00e0 r\u00e9glementer - et au manque de normes autant que faire se peut contraignantes \u00e0 appliquer dans les secteurs concern\u00e9s. Il vise une harmonisation des pratiques. Le projet exige que les organisateurs d'\u00e9v\u00e8nements publics ainsi que les prestataires de supports audiovisuels et de services \u00e0 la demande indiquent un \u00e2ge requis et ajoutent des descripteurs de contenu \u00e0 leurs produits. Un contr\u00f4le de l'\u00e2ge est aussi exig\u00e9 avant de rendre accessible un film ou un jeu vid\u00e9o.</p>\n<p>Le groupe des Verts estime donc que la loi propos\u00e9e est importante m\u00eame si, comme l'a dit le rapporteur, il ne s'agit pas de diaboliser films et jeux vid\u00e9o et qu'il s'agirait bien au contraire de les int\u00e9grer dans une r\u00e9flexion globale et large des rapports que les nouvelles g\u00e9n\u00e9rations entretiennent entre elles et avec le monde, ainsi que de se pencher sur les questions que posent les d\u00e9finitions comme celle de la violence. Cela devrait constituer une pr\u00e9occupation centrale \u00e0 l'avenir, au vu des constantes \u00e9volutions, pour les pouvoirs publics.</p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral nous propose donc une d\u00e9marche visant \u00e0 impliquer les acteurs du secteur dans ce qu'il nomme un processus de cor\u00e9gulation, donc un processus qui impliquera les acteurs des secteurs du film et du jeu vid\u00e9o, qui s'associeront pour fonder, dans les domaines vis\u00e9s, une organisation sp\u00e9cifique capable d'\u00e9laborer une r\u00e9glementation en mati\u00e8re de protection des mineurs. Les acteurs du secteur, dans ce cadre-l\u00e0, pourront donc d\u00e9velopper des syst\u00e8mes de classification de l'\u00e2ge ou des descriptions de contenu. Ils pourront \u00e9galement reprendre des syst\u00e8mes existants, pour autant qu'ils respectent les dispositions de la loi.</p>\n<p>La notion de cor\u00e9gulation appelle cependant, disons une m\u00e9fiance l\u00e9gitime ou un devoir d'alerte. L'\u00e9laboration des r\u00e9glementations relatives \u00e0 la protection des mineurs doit-elle vraiment \u00eatre laiss\u00e9e aux soins des acteurs des secteurs du film et du jeu vid\u00e9o? N'y a-t-il pas un conflit d'int\u00e9r\u00eats entre la n\u00e9cessit\u00e9 de prot\u00e9ger les jeunes et les imp\u00e9ratifs de profit des priv\u00e9s? Ne devrions-nous pas, plus encore, faire appel [PAGE 570] \u00e0 des experts issus par exemple des sciences sociales, des sciences de l'\u00e9ducation, de la p\u00e9dagogie, de la psychologie du travail, etc.?</p>\n<p>En outre, le projet se concentre sur les aspects de la violence, de la cruaut\u00e9 et du sexe, comme je l'ai dit tout \u00e0 l'heure, mais laisse de c\u00f4t\u00e9 une probl\u00e9matique tr\u00e8s importante, celle de la publicit\u00e9, que l'on retrouve constamment dans les jeux sur t\u00e9l\u00e9phone portable, dont les jeunes sont de tr\u00e8s grands consommateurs.</p>\n<p>L'intervention des pouvoirs publics pour d\u00e9passer le laisser-faire actuel dans cette tranche d'activit\u00e9s est essentielle. C'est pour cela que nous soutenons le projet de loi. On ne peut se d\u00e9charger ni sur les entreprises priv\u00e9es, ni sur les individus; le socle \u00e9tatique est essentiel. La responsabilit\u00e9 des individus et celle des parents, dont on a beaucoup entendu parler dans le d\u00e9bat sur le tabac et dans la discussion que nous avons aujourd'hui, est bien s\u00fbr engag\u00e9e. Mais les pouvoirs publics doivent prendre leurs responsabilit\u00e9s, non seulement en termes de r\u00e9pression, mais aussi en termes de pr\u00e9vention. Aider les parents \u00e0 informer, les aider \u00e0 poursuivre vers un chemin de co\u00e9ducation est aussi ce que l'on attend des pouvoirs publics.</p>\n<p>Le groupe des Verts entrera en mati\u00e8re. Il soutiendra toutes les propositions de majorit\u00e9, rejettera les propositions de minorit\u00e9 et acceptera la proposition Kutter. Nous y reviendrons lors de la discussion par article.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Stefania","SpeakerLastName":"Prezioso Batou","SpeakerFullName":"Prezioso Batou Stefania","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":25,"CantonName":"Gen\u00e8ve","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":16,"Start":"\/Date(1616004737847)\/","End":"\/Date(1616005042902)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877059680)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616004737847+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616005042903+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280024L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280024L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280024L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280024L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280024L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280024","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4091,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Oui, Monsieur Reimann, c'est d'ailleurs la position officiellement soutenue par les organisations de protection de la jeunesse. Le risque aujourd'hui est r\u00e9el, que ce soit en termes d'addiction, au niveau des jeux vid\u00e9o, avec ce que j'\u00e9voquais tout \u00e0 l'heure, \u00e0 savoir ce nouveau mod\u00e8le d\u00e9velopp\u00e9 qui cr\u00e9e des addictions, ou en termes de protection par rapport aux contenus violents.</p>\n<p>Je pense qu'on peut trouver un bon \u00e9quilibre entre les libert\u00e9s qu'on laisse aux jeunes et la protection qui leur est en m\u00eame temps offerte.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Mathias","SpeakerLastName":"Reynard","SpeakerFullName":"Reynard Mathias","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":23,"CantonName":"Valais","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1616003821167)\/","End":"\/Date(1616003852352)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877059661)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616003821167+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616003852353+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280025L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280025L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280025L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280025L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280025L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280025","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4129,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die rasante Entwicklung neuer Technologien, das riesige Angebot an Videos und Games und das ver\u00e4nderte Nutzungsverhalten sind grosse Herausforderungen f\u00fcr Eltern und Lehrpersonen. W\u00e4hrend das Eintrittsalter f\u00fcr die Nutzung verschiedener elektronischer Medien stetig sinkt, steigt gleichzeitig die Gesamtdauer der Zeit, die Kinder und Jugendliche in ihrem Alltag mit Medien verbringen. Zudem verlagert sich die Mediennutzung immer mehr weg von der reinen Konsumation hin zur Interaktion und Kommunikation und zur Selbstdarstellung. Das Smartphone ist mittlerweile f\u00fcr die Jugendlichen zum st\u00e4ndigen Begleiter geworden. Nebst Vergn\u00fcgen und Bequemlichkeiten, wir wissen es, lauern auch viele Gefahren f\u00fcr die Kinder und Jugendlichen bis hin zur Handysucht. Experten vermuten, dass 17 Prozent der Jugendlichen in der Schweiz daran leiden.</p>\n<p>Mit dem neuen Bundesgesetz sollen gem\u00e4ss Zweckartikel Minderj\u00e4hrige vor Medieninhalten in Filmen und Videospielen gesch\u00fctzt werden, die ihre k\u00f6rperliche, geistige, psychische, sittliche oder soziale Entwicklung gef\u00e4hrden k\u00f6nnten. Es geht namentlich um die Darstellung von Gewalt, Sexualit\u00e4t und bedrohlichen Szenen.</p>\n<p>Die Schweiz orientiert sich beim vorliegenden Bundesgesetz an der europ\u00e4ischen Richtlinie \u00fcber audiovisuelle Mediendienste, geht bei der Umsetzung jedoch klar dar\u00fcber hinaus. So fehlt eine Abstufung der potenziellen Sch\u00e4den eines Medieninhalts. Demnach ist auch eine Abstufung der zu treffenden Schutzmassnahmen nicht vorgesehen, was f\u00fcr die Anbieter solcher Inhalte mit einem unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigen Aufwand verbunden ist. Die Verantwortung zur Beaufsichtigung wird de facto von den Eltern an die Anbieter delegiert, welche diese Verantwortung ja gar nicht wahrnehmen k\u00f6nnen. Wie soll ein Streaming-Dienst sicherstellen, dass Inhalte, die gerade wiedergegeben werden, nicht auch von Minderj\u00e4hrigen betrachtet werden?</p>\n<p>Wie schon bei der Begr\u00fcndung meines Nichteintretensantrages m\u00f6chte ich auch hier hervorheben, dass die SVP-Fraktion selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr wirksamen Jugendschutz ist. Die Verantwortung liegt jedoch bei den Eltern, ihren Kindern auch im Medienkonsum Leitplanken zu setzen, altersgerechte Inhalte zu w\u00e4hlen, die Kinder bei ihrem Medienkonsum zu begleiten und, ganz wesentlich, ihren Kindern einen verantwortungsbewussten Umgang mit Medien vorzuleben. Wie bei [PAGE 567] allem im Leben kommt es auch hier auf das Handling, die Dosierung und auf das Mass an.</p>\n<p>Gef\u00e4hrlich wird es, zu glauben, die Verantwortung f\u00fcr die Kinder und deren Schutz delegieren zu k\u00f6nnen, und sich in falscher Sicherheit zu wiegen. Eltern kennen ihr Kind am besten. Sie k\u00f6nnen einsch\u00e4tzen, ob Videos oder Games \u00fcberhaupt infrage kommen und, wenn ja, welches Video oder welches Game zu welcher Zeit geeignet ist. Denn jedes Kind reagiert anders.</p>\n<p>Somit komme ich gleich auch zu meinen Minderheiten. Im erw\u00e4hnten Sinne bittet Sie n\u00e4mlich die SVP-Fraktion, den folgenden Minderheiten zuzustimmen:</p>\n<p>Die erste Minderheit Herzog Verena bei Artikel 1, Artikel 5 Buchstabe h, Artikel 8 Absatz 2bis und Artikel 11 Buchstabe cbis betrifft die Mikrotransaktionen. Mikrotransaktionen, bei denen Kinder oder Jugendliche nach einer gewissen Zeitdauer beim Videospiel pl\u00f6tzlich Geld einsetzen m\u00fcssen, um noch weiterspielen zu k\u00f6nnen, sind - zugegeben! - eigentlich eine hinterlistige Sache. Mikrotransaktionen sind sogenannte In-App-K\u00e4ufe. Sie haben gem\u00e4ss Angaben der Verwaltung zwischen 2018 und 2019 um 15 Prozent zugenommen. Der Spieler kann ein Game zwar gratis herunterladen, wird dann aber zum In-App-Kauf aufgefordert. Allerdings sind diese Spiele, auch nach Aussage der Verwaltung, erstens gekennzeichnet. Zweitens liegt es in meiner Entscheidung, ob ich meinem Kind eine Kreditkarte zur Verf\u00fcgung stellen will. Auch wenn es Kreditkartenunternehmen geben soll, die Kreditkarten bereits f\u00fcr Kinder ab zw\u00f6lf Jahren anbieten, w\u00e4re es mir nie in den Sinn gekommen, meinen Kindern in diesem Alter eine Kreditkarte zur Verf\u00fcgung zu stellen.</p>\n<p>Zudem, wie Nationalrat Aebischer in der Kommission seinen Antrag auch gleich selbst entkr\u00e4ftet hat, ist es technisch m\u00f6glich, Spiele so zu programmieren, dass die versteckten Transaktionen gar nicht mehr stattfinden k\u00f6nnen; aus technischer Sicht sei das \u00fcberhaupt kein Problem. Dazu noch zus\u00e4tzliche Gesetzesartikel zu generieren, lehnt die SVP-Fraktion ab.</p>\n<p>Meine zweite Minderheit bei Artikel 4 Buchstabe e und Artikel 27a betrifft die Pr\u00e4vention. Bereits heute ist die Medienkompetenz fix im Lehrplan 21 integriert. Zudem werden in den Schulen hilfreiche Elternabende organisiert. Des Weiteren k\u00f6nnen Eltern auf einer \u00e4usserst informativen Online-Plattform des Bundesamtes f\u00fcr Sozialversicherungen - sie kann unter www.jugendundmedien.ch aufgerufen werden, es lohnt sich, hier einmal hineinzuschauen - wertvolle Empfehlungen und Flyer, die in 16 Sprachen zur Verf\u00fcgung stehen, herunterladen. Eine Mehrheit der SVP-Fraktion bittet Sie deshalb, bei der Fassung des Bundesrates zu bleiben und auf diese zus\u00e4tzlichen Gesetzesartikel zu verzichten.</p>\n<p>Auch den Minderheitsantr\u00e4gen Tuena und Wasserfallen Christian wird die SVP-Fraktion zustimmen. Herr Nationalrat Mauro Tuena will bei Artikel 7, Alterskontrollen durch Anbieter von audiovisuellen Tr\u00e4germedien und durch Veranstalterinnen, die Bestimmung von Absatz 2 Buchstabe a Ziffer 2 streichen, da diese schlicht nicht praktikabel ist. In Artikel 8 beantragt Herr Nationalrat Christian Wasserfallen eine Neuformulierung, die besser auf die existierenden, internationalen Systeme abgestimmt ist.</p>\n<p>In Artikel 9, Grunds\u00e4tze der regulierten Selbstkontrolle, geht es um die Aufsichtsfunktion, die zweifellos wichtig ist, aber doch m\u00f6glichst pragmatisch, praxisnah und effizient erfolgen soll.</p>\n<p>In Artikel 10 Absatz 1 Buchstabe f geht es um die Erarbeitung der Jugendschutzregelung, bei der eine Mehrheit der SVP-Fraktion keine Expertinnen und Experten, weder als st\u00e4ndige Mitglieder noch zur Erarbeitung der Jugendschutzregelung, einbeziehen will.</p>\n<p>Bei Artikel 11 Buchstabe b, bei Buchstabe d zu den Alterskennzeichnungen sowie bei den Buchstaben e bis j unterst\u00fctzt eine Mehrheit der SVP-Fraktion den Antrag der Minderheit Wasserfallen Christian. Der Umgang mit Filmen und Videospielen, die bereits vor dem Inkrafttreten der Jugendschutzregelungen auf dem Markt waren, soll nicht nachtr\u00e4glich noch geregelt werden.</p>\n<p>Ich danke Ihnen, wenn Sie diesen Minderheitsantr\u00e4gen zustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Verena","SpeakerLastName":"Herzog","SpeakerFullName":"Herzog Verena","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":20,"CantonName":"Thurgovie","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1616003092887)\/","End":"\/Date(1616003537226)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059655)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616003092887+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616003537227+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280026L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280026L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280026L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280026L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280026L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280026","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4175,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Einfach, damit es klar ist, Herr Pr\u00e4sident: Ich spreche jetzt zum Postulat 20.4343.</p>\n<p>Sie werden jetzt denken: Was ist mit dem SVP-Nationalrat Mauro Tuena los? Ich bin heute n\u00e4mlich gleicher Meinung wie der Gesundheitsminister, und das kam ja in letzter Zeit definitiv nicht allzu oft vor - da werden Sie mir recht geben -, aber bei diesem Thema trifft es zu. </p>\n<p>Wir beantragen Ihnen zusammen mit dem Bundesrat, dieses Begleitpostulat der WBK abzulehnen. Eine nationale Strategie mit dem gleichen Ansatz, wie ihn dieses Postulat vorsieht, gibt es bereits - das schreibt der Bundesrat in seiner Stellungnahme vom 17. Februar 2021 -, und zwar seit 2017. Sie soll bis 2024 umgesetzt werden.</p>\n<p>Diese Strategie geht nicht nur in die Richtung des Themas Cyberabh\u00e4ngigkeit, wie es das Postulat will, sondern es sind verschiedene weitere Dinge darin erw\u00e4hnt, wie Alkohol, Tabakkonsum, Drogenkonsum usw., die die Suchtproblematik bei jungen Menschen hervorrufen. Da, das muss ich Ihnen schon sagen, ist es vermutlich nicht sinnvoll, wenn man jetzt einen einzelnen Themenblock, wie das eine knappe Mehrheit der WBK will, herausnimmt und wieder eine separate Strategie machen will. Geben wir dem Bundesrat die Chance, bis 2024 dieses Paket vollst\u00e4ndig umzusetzen. Sie werden dann sehen, dass das Thema Cyberabh\u00e4ngigkeit in diesen Massnahmen enthalten ist.</p>\n<p>Ich m\u00f6chte Sie bitten, mit der Kommissionsminderheit dieses Postulat abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Mauro","SpeakerLastName":"Tuena","SpeakerFullName":"Tuena Mauro","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1616002945905)\/","End":"\/Date(1616003092887)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059650)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616002945907+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616003092887+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280027L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280027L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280027L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280027L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280027L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280027","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":"22679","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr Eintreten ... 115 Stimmen [GZ]</p>\n<p>Dagegen ... 69 Stimmen [GZ]</p>\n<p>(2 Enthaltungen)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":25,"Start":"\/Date(1616006318524)\/","End":"\/Date(1616006318524)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877059701)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616006318523+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616006318523+0060)\/","VoteBusinessNumber":20200069,"VoteBusinessShortNumber":"20.069","VoteBusinessTitle":"Protection des mineurs\ndans les secteurs\ndu film et du jeu vid\u00e9o.\nLoi f\u00e9d\u00e9rale"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280028L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280028L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280028L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280028L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280028L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280028","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4256,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ce projet de r\u00e9vision fait suite aux 21 interventions parlementaires, dont six initiatives de cantons, trait\u00e9es depuis 2007 et qui concernent les dangers associ\u00e9s \u00e0 l'utilisation d'Internet, de jeux vid\u00e9o ou de films par les mineurs, une pr\u00e9occupation que notre groupe ne peut que partager. Actuellement, les r\u00e9glementations en mati\u00e8re de protection des mineurs dans le domaine du film et des jeux vid\u00e9o sont fragment\u00e9es et volontaires. Les cantons sont comp\u00e9tents pour l\u00e9gif\u00e9rer mais le font peu. Il n'y a pas de contrainte ni d'harmonisation \u00e0 l'\u00e9chelle nationale. Ce projet de loi veut corriger cela et introduire un syst\u00e8me de r\u00e9glementation obligatoire. </p>\n<p>C'est une des mesures que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral met en oeuvre pour r\u00e9pondre \u00e0 la motion 10.3466, que nos conseils ont adopt\u00e9e. Les r\u00e8gles concernant les limites d'\u00e2ge, les descriptions de contenu et le contr\u00f4le de l'\u00e2ge lors d'achats sur supports audiovisuels ou gr\u00e2ce \u00e0 des services \u00e0 la demande, depuis des plateformes comme Youtube, ou lors d'\u00e9v\u00e9nements, seront obligatoires et mises en oeuvre gr\u00e2ce \u00e0 un syst\u00e8me de cor\u00e9gulation.</p>\n<p>Sur le fond, cette proposition poursuit un objectif partag\u00e9: cadrer, prot\u00e9ger les mineurs face aux contenus inad\u00e9quats pour leur \u00e2ge. Toutefois, la solution propos\u00e9e ne fait pas l'unanimit\u00e9, car cette loi n'apporte qu'une r\u00e9ponse partielle.</p>\n<p>Premi\u00e8rement, l'objectif ne sera pas pleinement atteint, car la loi ne touchera pas la totalit\u00e9 des jeux vid\u00e9o et des films consomm\u00e9s par les jeunes. Une forte proportion d'entre eux consomment des jeux ou des images t\u00e9l\u00e9charg\u00e9es via leur t\u00e9l\u00e9phone portable sans passer par des supports mat\u00e9rialis\u00e9s, des services \u00e0 la demande ou des plateformes dont le fournisseur serait \u00e9tabli en Suisse. C'est, en g\u00e9n\u00e9ral, ce genre de contenus qui est probl\u00e9matique et qui \u00e9chapperait par d\u00e9finition \u00e0 cette loi. Il en r\u00e9sulterait une fausse impression de protection.</p>\n<p>Deuxi\u00e8mement, le syst\u00e8me de cor\u00e9gulation qui est propos\u00e9 est innovant mais complexe tel qu'on nous le d\u00e9crit. La Conf\u00e9d\u00e9ration fixerait le cadre et pourrait d\u00e9clarer de force obligatoire les r\u00e9glementations correspondantes en fonction de crit\u00e8res d\u00e9finis dans la loi. La mise en oeuvre serait assur\u00e9e par les acteurs \u00e9conomiques et le contr\u00f4le par les cantons. Les exigences de mise en oeuvre figurent dans la loi mais sans d\u00e9limiter clairement les comp\u00e9tences. Cela conduit \u00e0 un manque de clart\u00e9.</p>\n<p>Le domaine des jeux vid\u00e9o est tr\u00e8s \u00e9volutif et, pour \u00eatre efficace, le droit doit \u00eatre dynamique. La fa\u00e7on dont il pourra coller \u00e0 ces \u00e9volutions n'est pas claire. Les co\u00fbts \u00e0 la charge du secteur priv\u00e9 pour faire \u00e9voluer ces r\u00e9glementations et ceux d\u00e9volus aux cantons pour assurer les contr\u00f4les ne sont pas clairs non plus. Tant la charge administrative que la charge financi\u00e8re doivent \u00eatre proportionn\u00e9es \u00e0 la solution propos\u00e9e et compatibles avec les standards internationaux afin que le droit suisse reste \"comp\u00e9titif\".</p>\n<p>En cons\u00e9quence, le groupe lib\u00e9ral-radical a d\u00e9pos\u00e9 des propositions dans ce sens. Certaines ont \u00e9t\u00e9 adopt\u00e9es par la commission, d'autres font l'objet de minorit\u00e9s. Mais la commission a aussi adopt\u00e9 d'autres propositions, par exemple l'introduction de r\u00e8gles plus restrictives sur les microtransactions et des mesures de pr\u00e9vention, qui en soi ne sont pas contest\u00e9es, sont utiles, mais qui, selon notre groupe, devraient \u00eatre trait\u00e9es s\u00e9par\u00e9ment parce qu'il s'agit ici d'une loi qui traite de la cor\u00e9gulation en mati\u00e8re de limite d'\u00e2ge et de contr\u00f4le d'\u00e2ge. Notre groupe trouve inopportun de charger la barque en ajoutant d'autres param\u00e8tres qui n'ont pas \u00e9t\u00e9 soumis \u00e0 consultation.</p>\n<p>En conclusion, le groupe lib\u00e9ral-radical attend des am\u00e9liorations pour une meilleure protection des mineurs dans le domaine des jeux vid\u00e9o et des films, mais il est divis\u00e9 quant [PAGE 571] \u00e0 la solution propos\u00e9e. Une partie du groupe n'entrera pas en mati\u00e8re. Pour le reste, nous soutiendrons les propositions de minorit\u00e9 ainsi que la proposition Kutter \u00e0 l'article 12. Le postulat ne jouit pas non plus d'un soutien de la majorit\u00e9 des membres de notre groupe. La recommandation est de le rejeter.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Simone","SpeakerLastName":"de Montmollin","SpeakerFullName":"de Montmollin Simone","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":25,"CantonName":"Gen\u00e8ve","CantonAbbreviation":"GE","ParlGroupName":"Groupe lib\u00e9ral-radical","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":18,"Start":"\/Date(1616005268284)\/","End":"\/Date(1616005521167)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877059685)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616005268283+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616005521167+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280032L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280032L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280032L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280032L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280032L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280032","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4292,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die Mitte-Fraktion wird auf den Entwurf zum neuen Bundesgesetz eintreten, denn es besteht Handlungsbedarf. Als Lehrer wurde ich immer wieder von den Eltern angesprochen, und zwar genau auf diesen Jugendschutz in Zusammenhang mit Filmen, aber auch Videospielen. Viele Eltern sind verunsichert, zum Teil auch \u00fcberfordert und hilflos. F\u00fcr sie ist es oft schwierig zu kontrollieren, welche Medien durch die Kinder und Jugendlichen genutzt werden, welche Spiele gespielt werden und welche Filme die Kinder schauen. Im Internetzeitalter ist die traditionelle Jugendschutzregulierung wie beispielsweise eine Abgabebeschr\u00e4nkung v\u00f6llig \u00fcberholt. </p>\n<p>Nat\u00fcrlich anerkennen auch wir, dass der Schutz der Kinder und Jugendlichen vor sch\u00e4dlichen Inhalten im Bereich von Filmen und Videospielen prim\u00e4r Sache der Eltern ist. Jedoch wurde durch die Digitalisierung und den Boom bei Videospielen oder Abrufdiensten die elterliche Kontrolle erschwert. Neben der elterlichen Verantwortung sind deshalb auch wir als Gesetzgeber gefordert. </p>\n<p>Wir haben nun den Entwurf des Bundesgesetzes \u00fcber den Jugendschutz in den Bereichen Film und Videospiele vor uns. Diese Regelung ist weder \u00fcberfl\u00fcssig, noch ist sie eine Bevormundung unserer Eltern. Es ist eine Antwort auf eine aktuelle Frage und eine aktuelle Herausforderung, die wir heute ernst nehmen m\u00fcssen. </p>\n<p>Nat\u00fcrlich befinden wir uns hier in einem Technologiebereich mit einer sehr grossen Dynamik. Diese haben wir aber nicht nur hier, sondern auch in ganz anderen Gebieten. Das System der Koregulierung ist eine gute Antwort auf diese Dynamik. Wir haben im Gesetz die Grunds\u00e4tze. Dies ist der Rahmen f\u00fcr die Umsetzung durch die Branche. Die Branche ist dann gefordert, die Detailregulierung zu erlassen und sich zu organisieren. Die Akteure im Film- und Videospielbereich haben damit eine grosse Mitverantwortung.</p>\n<p>Die Anpassung eines Gesetzes an das aktuelle Umfeld ist in diesem Haus nichts Neues, das machen wir ja st\u00e4ndig. [PAGE 569] Auch dieses Gesetz wird wieder einmal \u00fcberarbeitet werden m\u00fcssen.</p>\n<p>Zudem lehnt sich das vorliegende Gesetz, wie es Kollege Aebischer bereits gesagt hat, an die revidierte EU-Richtlinie \u00fcber audiovisuelle Mediendienste an. Die Anbieterinnen und Anbieter von Abruf- und Plattformdiensten im Filmbereich mit Sitz in der Schweiz sollen \u00e4hnliche gesetzliche Voraussetzungen erf\u00fcllen oder Verpflichtungen einhalten m\u00fcssen wie solche, die ihren Sitz oder eine Tochtergesellschaft in der EU haben. Ziel dieser Anlehnung ist, ein vergleichbares Jugendschutzniveau zu gew\u00e4hrleisten.</p>\n<p>Das vorliegende Bundesgesetz dient dem wirksamen Jugendschutz und entlastet die Eltern \u00fcberhaupt nicht von ihrer grossen Verantwortung, sondern es unterst\u00fctzt genau sie bei der Bew\u00e4ltigung der vielf\u00e4ltigen Herausforderungen.</p>\n<p>Wir haben in der Vernehmlassung auch gesehen, dass 24 der 26 Kantone die Schaffung dieses neuen Bundesgesetzes begr\u00fcssen, ebenso die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren sowie die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren. Sie vertreten klar die Meinung, dass eine schweizweit verbindliche Jugendschutzregelung Kinder und Jugendliche vor den negativen Folgen eines nicht altersad\u00e4quaten Medienkonsums zu sch\u00fctzen vermag.</p>\n<p>Greifen wir doch beispielsweise auch noch die Meinung einer Organisation heraus, die tagt\u00e4glich mit der Problematik konfrontiert ist, n\u00e4mlich Pro Juventute. Ihre Beraterinnen und Berater bekommen immer wieder direkt von Kindern und Jugendlichen, aber auch von deren Eltern zu h\u00f6ren, dass es beim Jugendmedienschutz hapert. Auch f\u00fcr die Jugendschutzverb\u00e4nde ist die Vorlage deshalb wichtig. Nehmen wir heute diese Stimmen ernst. Gerade sie sind an der[NB]Front[NB]des[NB]Geschehens und kennen die wirklichen Probleme. </p>\n<p>F\u00fcr einen richtigen Umgang mit Film und Videospielen ist f\u00fcr unsere Fraktion auch die Aufkl\u00e4rung und Pr\u00e4vention wichtig. Auf Antrag der Mitte-Vertreter wurde ein Pr\u00e4ventionsartikel aufgenommen. Die Pr\u00e4vention erg\u00e4nzt die elterlichen Pflichten und die regulatorischen Systeme der Anbieter.</p>\n<p>Es lohnt sich, bereits an dieser Stelle auf den Bereich der Mikrotransaktionen hinzuweisen. Bei vielen Videospielen gibt es Mikrotransaktionen. Das heisst, nachdem man die App oder ein Spiel heruntergeladen hat, kann man nur bis zu einem gewissen Punkt spielen. Will man weiterspielen oder ben\u00f6tigt man zus\u00e4tzliche Gadgets, so muss man diese immer wieder mit kleinen Beitr\u00e4gen finanziell abgelten. Am Ende des Monats wird dann die Rechnung pr\u00e4sentiert. Hier gab es bei vielen Eltern schon ein b\u00f6ses Erwachen. Diese sogenannten Mikrotransaktionen f\u00f6rdern die Abh\u00e4ngigkeit der Kinder und Jugendlichen und k\u00f6nnen zu erheblichen Auslagen bei den Familien f\u00fchren. Deshalb wurde die Vorlage durch eine zus\u00e4tzliche Bestimmung erg\u00e4nzt. Auch hier wird die Mitte-Fraktion der Mehrheit folgen.</p>\n<p>Noch kurz zum Postulat: Die Mitte-Fraktion wird das Postulat 20.4343 der WBK-N, \"St\u00e4rkung der Nationalen Strategie Sucht durch den Einbezug der Cyberabh\u00e4ngigkeit\", unterst\u00fctzen. Mit diesem Postulat soll ein Massnahmenpaket zur Bek\u00e4mpfung der verschiedenen Formen von Cyberabh\u00e4ngigkeit erarbeitet werden. Es soll mit den Kantonen und den im Bereich der Pr\u00e4vention t\u00e4tigen Vereinen und den sonstigen Akteuren erarbeitet werden. Dabei sollen die Bereiche Bildung, Pr\u00e4vention, Behandlung und Risikoverminderung abgedeckt werden. </p>\n<p>Beim ge\u00e4nderten Spielverhalten von Kindern und Jugendlichen stellen wir immer \u00f6fter alle Merkmale eines Suchtverhaltens, eine eigentliche Cyberabh\u00e4ngigkeit fest. Wir staunen teilweise beim Besuch von Kindern zuhause selber, wie sie sich wirklich von dieser Welt verabschiedet haben und in die Welt der Spiele eingetaucht sind. </p>\n<p>Wir tun deshalb gut daran, eine l\u00e4ngerfristige Auslegeordnung zu machen und geeignete Massnahmen umzusetzen. Die Forderung unseres Postulates behindert die bisherigen Aktivit\u00e4ten des Bundes, beispielsweise die Massnahmen im Rahmen der Nationalen Strategie Sucht, \u00fcberhaupt nicht. Nein, dieser Massnahmenplan soll erg\u00e4nzt werden, und wir w\u00fcnschen hier einfach noch eine st\u00e4rkere Akzentsetzung.</p>\n<p>Ich ersuche Sie darum, auf die Vorlage einzutreten. Unsere Fraktion unterst\u00fctzt die Antr\u00e4ge der Mehrheit und den Einzelantrag Kutter. Wir ersuchen Sie auch darum, das Postulat der WBK zu unterst\u00fctzen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Simon","SpeakerLastName":"Stadler","SpeakerFullName":"Stadler Simon","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":4,"CantonName":"Uri","CantonAbbreviation":"UR","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. 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Es gibt dort auch Kinderportale, wo man sich registrieren muss. Wenn man eine richtige Kontrolle will, muss man daf\u00fcr sorgen, dass die Kinder sich registrieren m\u00fcssen. Es liegt schlussendlich nat\u00fcrlich immer auch in der Verantwortung der Eltern, dies zu kontrollieren. Aber dieses Gesetz hilft den Eltern, diese Kontrolle sicherzustellen bzw. die Kinder ein wenig zu kontrollieren.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Simon","SpeakerLastName":"Stadler","SpeakerFullName":"Stadler Simon","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":4,"CantonName":"Uri","CantonAbbreviation":"UR","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. 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Ich m\u00f6chte Sie fragen, was das f\u00fcr Regeln sein sollen, die Sie da erlassen werden, und vor allem, wie Sie deren Einhaltung in den Haushalten dann kontrollieren wollen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Mauro","SpeakerLastName":"Tuena","SpeakerFullName":"Tuena Mauro","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":22,"Start":"\/Date(1616006184465)\/","End":"\/Date(1616006219723)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059696)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616006184467+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616006219723+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280035L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280035L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280035L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280035L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280035L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280035","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4175,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Herr Kollege Stadler, ich m\u00f6chte vorausschicken - Kollegin Herzog hat es gesagt -, dass selbstverst\u00e4ndlich auch die SVP f\u00fcr einen wirkungsvollen Jugendschutz steht: Niemand will die Jugend irgendwelchen Filmen oder Spielen, die nicht f\u00fcr sie geeignet sind, aussetzen. </p>\n<p>Aber ich m\u00f6chte, dass Sie hier eines erkl\u00e4ren: Wie kann mit diesem Gesetz bei all diesen Streaming-Angeboten wie Apple TV, Netflix, Youtube usw. erreicht werden, dass Jugendliche keinen Zugang zu potenziell unerw\u00fcnschten Diensten haben?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Mauro","SpeakerLastName":"Tuena","SpeakerFullName":"Tuena Mauro","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":14,"Start":"\/Date(1616004652857)\/","End":"\/Date(1616004694484)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059675)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616004652857+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616004694483+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280036L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280036L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280036L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280036L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280036L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280036","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4129,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich habe meine Minderheitsantr\u00e4ge eigentlich bereits in meinem Eintretensvotum begr\u00fcndet. Weil wir effizient arbeiten wollen, verzichte ich hier auf weitere Ausf\u00fchrungen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Verena","SpeakerLastName":"Herzog","SpeakerFullName":"Herzog Verena","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":20,"CantonName":"Thurgovie","CantonAbbreviation":"TG","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":27,"Start":"\/Date(1616006419829)\/","End":"\/Date(1616006437506)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059703)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616006419830+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616006437507+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280037L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280037L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280037L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280037L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280037L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280037","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":1161,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Vielen Dank, Herr Nationalrat Tuena. Ich hegte die Hoffnung, Sie w\u00fcrden eine Frage zu einem Punkt stellen, zu dem wir gleicher Meinung sind, n\u00e4mlich eine Frage bez\u00fcglich der Ablehnung des Postulates. Da dies nicht der Fall ist, gebe ich Ihnen gerne eine Antwort auf diese andere Frage.</p>\n<p>Die Idee, dem Bundesrat diese M\u00f6glichkeit zu geben, ist vor allem als subsidi\u00e4re Massnahme anzusehen. Damit soll bei den Organisationen ein gewisser Druck entstehen, wirklich t\u00e4tig zu werden. Wir sind zuversichtlich, dass das gut klappen wird.</p>\n<p>Jetzt zu Ihrer Frage: Was passiert, wenn dieser Druck nicht ausreicht? Dann w\u00fcrde der Bundesrat sehr wahrscheinlich eine Regelung erlassen, wobei diese Regelung nat\u00fcrlich auch ber\u00fccksichtigen w\u00fcrde, was in der Zwischenzeit von den betroffenen Organisationen vereinbart worden ist. Jedenfalls w\u00e4re das normale Verfahren mit Vernehmlassung und einer Diskussion mit den Akteuren zu durchlaufen, bevor die Regelung erlassen w\u00fcrde.</p>\n<p>Ich m\u00f6chte daran erinnern, dass diese Regelung nicht den Austausch zwischen Privaten oder den Privatbereich betrifft. Es handelt sich vielmehr um eine Regelung f\u00fcr die Hersteller bzw. Produzenten solcher Produkte; diese sollte diese Regelung ber\u00fccksichtigen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Alain","SpeakerLastName":"Berset","SpeakerFullName":"Berset Alain","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Conseil f\u00e9d\u00e9ral","CantonId":10,"CantonName":"Fribourg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":23,"Start":"\/Date(1616006219723)\/","End":"\/Date(1616006299884)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059697)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616006219723+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616006299883+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280038L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280038L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280038L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280038L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280038L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280038","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4175,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Auch ich muss Ihnen sagen: Vielleicht sollten Sie noch nicht nachhause gehen. Auch ich habe diesen Minderheitsantrag bereits begr\u00fcndet. Ich nenne die gleiche Begr\u00fcndung wie zuvor, n\u00e4mlich dass Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe a Ziffer 2 nicht umsetzbar ist.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Mauro","SpeakerLastName":"Tuena","SpeakerFullName":"Tuena Mauro","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":28,"Start":"\/Date(1616006450483)\/","End":"\/Date(1616006474342)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059705)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616006450483+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616006474343+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280040L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280040L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280040L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280040L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280040L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280040","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4128,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir haben es bereits mehrmals geh\u00f6rt: Wir befinden uns in einem Bereich, der eine sehr grosse Dynamik aufweist. Videospiele ver\u00e4ndern sich, Filme ver\u00e4ndern sich, und auch die Inhalte ver\u00e4ndern sich. Wir haben bereits in der Kommission gesehen, dass dieses Spielfeld sehr gross ist und dass es schwierig ist, eine Gesetzgebung zu machen, die dieser dynamischen Welt die n\u00e4chsten paar Jahre auch standh\u00e4lt. Auch ist es immer schwierig, zwischen Regulierung und Wahlfreiheit eine gute Absch\u00e4tzung zu machen. Aber die gr\u00fcne Fraktion ist klar der Meinung, dass wir mit der vorgeschlagenen Gesetzgebung eine deutliche Verbesserung f\u00fcr den Jugendschutz herbeif\u00fchren k\u00f6nnen. </p>\n<p>Der Schutz muss insbesondere bei sexuellen, gewaltt\u00e4tigen oder be\u00e4ngstigenden Inhalten in Filmen und Videospielen zum Tragen kommen. Kurz zur Erinnerung: Vor zehn Jahren wollte dieses Parlament Videospiele g\u00e4nzlich verbieten. Wir sind froh, dass wir heute an einem anderen, an einem zielf\u00fchrenden Punkt sind. Der Bundesrat hat eine Art Koregulierung vorgeschlagen. Dieser Ansatz erm\u00f6glicht es, die Akteure der Branche mit einzubeziehen, aber auch andere Akteure, wie zum Beispiel Jugendschutzorganisationen. Er[NB]bel\u00e4sst[NB]aber[NB]auch ganz klar Kompetenzen bei den Kantonen. </p>\n<p>Ich m\u00f6chte auf einen Punkt eingehen, der bereits vom Kommissionssprecher erw\u00e4hnt wurde. Wir haben ein ziemliches Jekami bei den Altersgrenzen, sei es f\u00fcr Videospiele oder Filme, nicht nur innerhalb der Schweiz, sondern auch international. Wir sollten diese Regeln und Limiten und vor allem eben die Altersgrenzen in einem internationalen Kontext sehen. Wir sind ganz klar der Meinung, dass wir hier eine Harmonisierung herbeif\u00fchren m\u00fcssen, denn es kann ja nicht sein, dass ein Film oder ein Videospiel je nachdem, wo man das Produkt kauft oder in welcher App man es herunterl\u00e4dt, verschiedene Altersgrenzen hat. Wir haben gesehen, dass sogar innerhalb der Schweiz und innerhalb der Kantone verschiedene Altersgrenzen zu finden sind. Dieser Zustand ist unhaltbar.</p>\n<p>Wir sind auch ganz klar der Meinung, dass die vorgeschlagene Gesetzgebung zwar gut ist, dass aber das ganze Thema Sucht und Suchtverhalten fehlt. Wir haben ganz am Anfang der Beratung immer wieder darauf aufmerksam gemacht. Das Thema wird nur sehr wenig erw\u00e4hnt. Ich m\u00f6chte Sie deshalb wirklich bitten, auch das Postulat anzunehmen.</p>\n<p>Es gibt Abh\u00e4ngigkeiten, zum Beispiel finanzieller Art. Es gibt Spiele, bei denen man immer wieder zahlen muss, damit man weiterspielen kann. Zu wenig Beachtung geschenkt wird in dieser Gesetzgebung der Thematik der Sucht und des Suchtverhaltens, sich in einer anderen Welt aufzuhalten und nicht zu wissen, was denn eigentlich Realit\u00e4t ist.</p>\n<p>Die Aufkl\u00e4rung f\u00fcr Jugendliche und Eltern ist uns wichtig. Wir m\u00f6chten Sie deshalb bitten, das Postulat der WBK anzunehmen. Es geht um die St\u00e4rkung der Nationalen Strategie Sucht unter Einbezug der Cyberabh\u00e4ngigkeit.</p>\n<p>Die gr\u00fcne Fraktion wird auf die Vorlage eintreten und auch das Postulat annehmen. Wir werden den Antr\u00e4gen der Kommissionsmehrheit zustimmen und die meisten Minderheitsantr\u00e4ge ablehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Aline","SpeakerLastName":"Trede","SpeakerFullName":"Trede Aline","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":17,"Start":"\/Date(1616005045404)\/","End":"\/Date(1616005263629)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059683)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616005045403+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616005263630+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280044L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280044L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280044L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280044L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280044L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280044","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":3867,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sident </b>(Aebi Andreas, Pr\u00e4sident): Die Berichterstatter verzichten darauf, nochmals das Wort zu ergreifen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Andreas","SpeakerLastName":"Aebi","SpeakerFullName":"Aebi Andreas","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":20,"Start":"\/Date(1616005866496)\/","End":"\/Date(1616005874800)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877059691)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616005866497+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616005874800+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280045L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280045L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280045L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280045L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280045L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280045","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":4251,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Es gibt gute Gr\u00fcnde, warum Jugendliche in gewissen Bereichen etwas mehr Schutz ben\u00f6tigen als Erwachsene. Bei Erwachsenen sind auch wir der Meinung, dass man vermehrt an die Eigenverantwortung appellieren kann.</p>\n<p>Eine Tatsache ist, dass das neuronale Belohnungssystem, d.[NB]h. der Mechanismus \u00fcber das Dopamin, bei Teenagern bereits bestens funktioniert, w\u00e4hrend sich der Ausgleich \u00fcber Risikobewusstsein und Kontrollf\u00e4higkeiten erst in Entwicklung befindet. Es liegt also ein alterstypisches Ungleichgewicht vor, was unter anderem in einer erh\u00f6hten Suchtanf\u00e4lligkeit resultiert. Daf\u00fcr gibt es evolutionsbiologische Gr\u00fcnde, die wir inzwischen recht gut kennen.</p>\n<p>Den jungen Menschen geh\u00f6rt die Zukunft, davon sind wir \u00fcberzeugt. Deshalb m\u00fcssen ebendiese Zukunft und die jungen Menschen vor missbr\u00e4uchlichen Manipulationen gesch\u00fctzt werden. Die Vorlage betrifft einerseits etablierte Bereiche wie den Film, andererseits aber auch neuere, dynamische Bereiche wie Videospiele. Solch hochdynamischen technischen M\u00f6glichkeiten f\u00fchren zu Chancen und Risiken. Es liegt also an uns, die Risiken zu begrenzen bzw. die Entwicklungen in sinnvolle Bahnen zu lenken. Diese Entwicklungen wollen wir nicht bremsen, sondern sinnvoll ausrichten.</p>\n<p>Es handelt sich bei dieser Vorlage zwar um ein neues Gesetz, trotzdem starten wir nicht von Feld null. Obwohl wir in der Filmbranche bereits Erfahrungen mit Altersgrenzen gesammelt haben, sahen wir, wie Ihnen der Kommissionssprecher bereits aufgezeigt hat, eine irritierende Vielfalt. Es geht also um eine Harmonisierung und Weiterentwicklung.</p>\n<p>Wir wollen also keine statische Gesetzgebung. Daf\u00fcr liegt Ihnen ein intelligenter Ansatz vor, n\u00e4mlich die Schaffung von Gremien, bestehend aus Branchenvertretungen, verst\u00e4rkt durch Fachexpertise. Diese erhalten einen Auftrag, und in diesem Auftrag steht, was geregelt oder gesch\u00fctzt werden soll, aber nicht, wie genau das gehen soll. Es ist also eine Koregulierung.</p>\n<p>Unsere Kommission hat Experten aus den Branchen und aus dem Jugendschutz angeh\u00f6rt. Sie hat dort nachgebessert, wo konkreter Bedarf dazu ausgewiesen wurde, z. B. im Bereich der Mikrotransaktionen. Hier hat Ihnen sogar die Minderheitssprecherin gezeigt, dass es sich um ein relativ hinterh\u00e4ltiges System handelt, indem ein vorgebliches Gratisprodukt sp\u00e4ter alles andere als gratis ist. Solche Tricks sind f\u00fcr die Jugendlichen nicht das Wahre.</p>\n<p>Die vorliegenden Minderheiten beantragen mehrheitlich weniger griffige Schutzbestimmungen. Da soll Wesentliches gestrichen werden, unter anderem in Artikel 11 so viel, bis fast kein Fleisch mehr am Knochen ist. Oder gem\u00e4ss Artikel 7 soll es legal sein, wenn ein \"Onkel\", vielleicht 25- oder 30-j\u00e4hrig, einem Zehnj\u00e4hrigen Produkte zug\u00e4nglich macht, die erst ab sechzehn erlaubt sind. Das w\u00e4re dann nicht mehr das, was wir unter Jugendschutz verstehen.</p>\n<p>Die gr\u00fcnliberale Fraktion beurteilt sowohl den gew\u00e4hlten Ansatz, also den Mechanismus, als auch die Kommissionsbeschl\u00fcsse als nachvollziehbar und sinnvoll. Im Allgemeinen folgen wir den Mehrheiten. Dies gilt auch f\u00fcr das nachfolgende Postulat 20.4343, wo es um die Unterst\u00fctzung von Suchtpr\u00e4vention geht. Ich gehe hier nicht auf s\u00e4mtliche Minderheits- oder Einzelantr\u00e4ge ein. Diese werden, soweit nicht erw\u00e4hnt, von uns abgelehnt. Teilweise machen wir eine Ausnahme, so betreffend die Minderheiten Wasserfallen Christian in den Artikeln 8 und 9, wo es um die Alterskontrolle respektive um die Selbstkontrollgremien geht. Hier favorisieren einige von uns die offeneren Umformulierungen, andere aber bevorzugen die klarere und griffigere Version des Bundesrates und der Kommissionsmehrheit. </p>\n<p>Sie d\u00fcrfen also davon ausgehen, dass hier gr\u00fcnliberale Stimmen f\u00fcr beide Varianten resultieren werden. Im \u00dcbrigen lehnen wir s\u00e4mtliche Minderheits- und Einzelantr\u00e4ge ab.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Thomas","SpeakerLastName":"Brunner","SpeakerFullName":"Brunner Thomas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":17,"CantonName":"St-Gall","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Groupe vert'lib\u00e9ral","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":19,"Start":"\/Date(1616005525533)\/","End":"\/Date(1616005866496)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059689)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616005525533+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616005866497+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280046L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280046L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280046L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280046L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280046L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280046","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":3867,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sident </b>(Aebi Andreas, Pr\u00e4sident): Wir stimmen \u00fcber den Nichteintretensantrag der Minderheit Herzog Verena ab.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Andreas","SpeakerLastName":"Aebi","SpeakerFullName":"Aebi Andreas","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":24,"Start":"\/Date(1616006299884)\/","End":"\/Date(1616006318524)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877059699)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616006299883+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616006318523+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280047L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280047L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280047L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280047L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280047L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280047","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":1161,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ce que l'on doit peut-\u00eatre d'abord dire sur la r\u00e9glementation en vigueur, c'est qu'elle est probablement trop fragment\u00e9e et tr\u00e8s h\u00e9t\u00e9rog\u00e8ne \u00e0 l'\u00e9chelle nationale en ce qui concerne la protection des mineurs dans les secteurs du film et du jeu vid\u00e9o. On doit constater \u00e9galement que la plupart des cantons ont en fait renonc\u00e9 \u00e0 r\u00e9glementer ce domaine, ou alors qu'ils n'ont r\u00e9gl\u00e9 qu'une partie de la question. Et m\u00eame si aujourd'hui quelques branches pr\u00e9voient des mesures d'autor\u00e9gulation, eh bien il faut constater qu'elles ne sont pas contraignantes et donc qu'elles ne sont pas suffisamment appliqu\u00e9es - on a pu s'en rendre compte en faisant des achats tests.</p>\n<p>Ce qui est pr\u00e9vu aujourd'hui, ce que vous propose le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, a \u00e9t\u00e9 d\u00e9velopp\u00e9 avec la participation des acteurs concern\u00e9s, des secteurs concern\u00e9s. Le projet donne suite \u00e0 l'adoption de deux motions par le Parlement, des motions d\u00e9j\u00e0 anciennes, ainsi qu'\u00e0 cinq initiatives de cantons. Le but est assez simple: il s'agit d'\u00e9tablir des r\u00e8gles uniformes et contraignantes pour la protection des mineurs dans les secteurs du film et du jeu vid\u00e9o au niveau national.</p>\n<p>Il s'agit notamment de pr\u00e9voir des r\u00e9glementations pour prot\u00e9ger les mineurs, par exemple pour ce qui concerne les sc\u00e8nes \u00e0 caract\u00e8re violent, sexuel ou effrayant. En m\u00eame temps, j'aimerais pr\u00e9ciser que cela ne s'appliquera qu'aux activit\u00e9s \u00e9conomiques et donc que sont exclus du champ d'application de cette r\u00e9glementation par exemple les \u00e9changes de films ou de jeux vid\u00e9o entre particuliers. Sont exclus \u00e9galement les soir\u00e9es cin\u00e9ma dans un club de jeunes ou les biblioth\u00e8ques. En outre, il reste la question des programmes t\u00e9l\u00e9vis\u00e9s des diffuseurs suisses, de la t\u00e9l\u00e9vision en diff\u00e9r\u00e9 et des prestataires de jeux d'argent qui, eux, sont \u00e9galement exclus parce qu'ils sont soumis \u00e0 d'autres r\u00e8gles, des r\u00e8gles sp\u00e9cifiques qui n'entrent pas dans le champ d'application de la pr\u00e9sente loi.</p>\n<p>Quel est le contenu de la r\u00e9glementation? Tout d'abord, il s'agirait de disposer d'indications uniformes de l'\u00e2ge et de contr\u00f4les qui pourraient \u00eatre effectu\u00e9s. Deuxi\u00e8mement, il s'agirait d'avoir une approche de cor\u00e9gulation. On pr\u00e9voit, dans ce projet, que les acteurs des secteurs du film et du jeu vid\u00e9o s'associent pour fonder, dans leurs secteurs respectifs, une organisation de protection des mineurs, pour ensuite \u00e9laborer une r\u00e9glementation en la mati\u00e8re, comprenant notamment des syst\u00e8mes de classification, des r\u00e8gles relatives \u00e0 l'indication de l'\u00e2ge requis, aux descripteurs de contenu et au contr\u00f4le de l'\u00e2ge. Si aucune r\u00e9glementation de protection des mineurs n'est d\u00e9clar\u00e9e de force obligatoire dans les deux ans qui suivent l'entr\u00e9e en vigueur de la loi, parce qu'une telle demande n'aurait pas \u00e9t\u00e9 d\u00e9pos\u00e9e par les acteurs concern\u00e9s, alors le Conseil f\u00e9d\u00e9ral peut \u00e9dicter les prescriptions n\u00e9cessaires. Il s'agirait l\u00e0 d'une solution de repli ou d'une possibilit\u00e9 subsidiaire.</p>\n<p>Il y a \u00e9galement quelques r\u00e8gles qui concernent les services \u00e0 la demande et les services de plateforme. Il s'agirait notamment de nous aligner sur la r\u00e9glementation europ\u00e9enne en la mati\u00e8re - ce qui nous para\u00eet n\u00e9cessaire et important dans ce domaine - avec notamment des r\u00e9glementations qui viseraient les services \u00e0 la demande - on pense ici \u00e0 Swisscom TV, par exemple, UPC, Netflix - mais \u00e9galement les prestataires de services de plateforme - on peut ici penser par exemple \u00e0 Youtube.</p>\n<p>Concernant la surveillance et les sanctions, il est pr\u00e9vu surtout qu'il appartienne aux organisations de protection des mineurs de veiller au respect des r\u00e9glementations respectives. Pour ce qui concerne l'obligation en mati\u00e8re d'indication de l'\u00e2ge minimal et le contr\u00f4le de l'\u00e2ge, les cantons et l'Office f\u00e9d\u00e9ral des assurances sociales jouent \u00e9galement un r\u00f4le, avec toute une s\u00e9rie de sanctions pr\u00e9vues, lorsqu'il y a des infractions \u00e0 ces prescriptions l\u00e9gales.</p>\n<p>S'agissant de la proc\u00e9dure de consultation, je peux vous dire que la consultation publique a montr\u00e9 que le projet \u00e9tait clairement soutenu. La grande majorit\u00e9 des participants a soutenu ce projet; 24 cantons l'ont \u00e9galement soutenu, de m\u00eame que la majorit\u00e9 des associations concern\u00e9es de l'\u00e9conomie [PAGE 572] ainsi que des organisations professionnelles des secteurs du film et du jeu vid\u00e9o.</p>\n<p>J'aimerais donc vous inviter, au nom du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, tout comme le fait la majorit\u00e9 de votre commission, \u00e0 entrer en mati\u00e8re.</p>\n<p>Un postulat de commission vous est \u00e9galement soumis, qui a \u00e9t\u00e9 combattu par une minorit\u00e9 Tuena. Dans ce cas, j'aimerais vous inviter \u00e0 effectivement suivre la minorit\u00e9. Il nous semble que ce postulat ne nous permettrait pas d'introduire les principes que nous souhaitons inscrire dans la loi. L'\u00e9laboration d'un volet sp\u00e9cifique contre les diverses formes de cyberd\u00e9pendance ne s'int\u00e8gre pas aux travaux en cours conduits par l'Office f\u00e9d\u00e9ral de la sant\u00e9 publique. Donc un tel postulat ne nous para\u00eet pas n\u00e9cessaire aujourd'hui.</p>\n<p>Je vous invite donc \u00e0 rejeter le postulat 20.4343 et \u00e0 entrer en mati\u00e8re sur le projet de loi.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Alain","SpeakerLastName":"Berset","SpeakerFullName":"Berset Alain","SpeakerFunction":"BR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Conseil f\u00e9d\u00e9ral","CantonId":10,"CantonName":"Fribourg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":21,"Start":"\/Date(1616005874800)\/","End":"\/Date(1616006176509)\/","Function":"BR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774877059695)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616005874800+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616006176510+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280048L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280048L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280048L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280048L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280048L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280048","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":3912,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Bei Artikel 8, zu dem ich einen Minderheitsantrag eingereicht habe, geht es mir darum, die Formulierung etwas liberaler und offener zu gestalten. Zudem ist sie vor allem auch auf die existierenden internationalen Systeme besser abgestimmt.</p>\n<p>Wir sollten bei Artikel 8 auf einen sogenannten Swiss Finish verzichten. Bei Absatz 1 hat sich der Bundesrat in seinem Entwurf f\u00fcr eine sehr absolute Formulierung entschieden: Der Zugang von Kindern und Jugendlichen, die das Mindestalter noch nicht erreicht haben, soll hundertprozentig ausgeschlossen werden. In der internationalen Richtlinie heisst es allerdings: \"\u00fcblicherweise keinen Zugang\". Da haben wir bereits einen Swiss Finish drin, der so nicht notwendig ist. Ich habe \"\u00fcblicherweise\" in die Formulierung \u00fcbernommen. Zudem sollten nur gef\u00e4hrdende Inhalte in den Fokus genommen werden, die die k\u00f6rperliche, geistige oder sittliche Entwicklung beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen. Sonst haben wir eine generelle Norm, bei welcher alle Inhalte zu pr\u00fcfen und allenfalls zu sanktionieren w\u00e4ren. </p>\n<p>Bei Absatz 2 m\u00f6chte ich mit meiner Minderheit bei den Jugendschutzmassnahmen das Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeitsprinzip einf\u00fchren: Die schwer jugendgef\u00e4hrdenden Inhalte, insbesondere Gewaltverherrlichung und Pornografie, sollen den strengsten Massnahmen unterliegen. So kann man das Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeitsprinzip einf\u00fchren. Es ist notwendig, dass man hier eine klarere bzw. verh\u00e4ltnism\u00e4ssigere Formulierung w\u00e4hlt, die viel besser auf internationale Abkommen abgestimmt w\u00e4re.</p>\n<p>Deshalb beantrage ich Ihnen, dem Antrag der Minderheit zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Christian","SpeakerLastName":"Wasserfallen","SpeakerFullName":"Wasserfallen Christian","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe lib\u00e9ral-radical","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":29,"Start":"\/Date(1616006482668)\/","End":"\/Date(1616006588532)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774877059706)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616006482667+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616006588533+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280050L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280050L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280050L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280050L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280050L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280050","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":3867,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sident </b>(Aebi Andreas, Pr\u00e4sident): Die Detailberatung wird in zwei Bl\u00f6cke aufgeteilt. Block 1 umfasst die Artikel 1 bis[NB]8, Block 2 den Rest ab Artikel 9. Sie vermuten richtig, dass es heute Abend keine Abstimmungen mehr zu diesem Gesch\u00e4ft geben wird. Wir werden die Detailberatung sehr wahrscheinlich in der Sommersession dieses Jahres fortsetzen. Heute Abend m\u00f6chte ich aber noch die drei Minderheitsantr\u00e4ge aus Block 1 begr\u00fcnden lassen.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Block 1 - Bloc 1</b>[GZ]</p>\n<p><i>Art. 1-8</i></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Andreas","SpeakerLastName":"Aebi","SpeakerFullName":"Aebi Andreas","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":26,"Start":"\/Date(1616006318524)\/","End":"\/Date(1616006419829)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877059702)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616006318523+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616006419830+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280051L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280051L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280051L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280051L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=280051L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"280051","Language":"FR","IdSubject":"52439","VoteId":null,"PersonNumber":3867,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sident </b>(Aebi Andreas, Pr\u00e4sident): Die Voten der Fraktionen, des Bundesrates und der Berichterstatter zu Block 1 werden zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt gehalten. Wir wissen noch nicht genau, wann die Beratung weitergef\u00fchrt wird - sicher nicht mehr in dieser Session. </p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen allen einen sch\u00f6nen Abend![GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Schluss der Sitzung um 18.45 Uhr </i>[GZ]</p>\n<p><i>La s\u00e9ance est lev\u00e9e \u00e0 18 h 45 [PAGE 573] </i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20210317","MeetingVerbalixOid":3399,"IdSession":"5108","SpeakerFirstName":"Andreas","SpeakerLastName":"Aebi","SpeakerFullName":"Aebi Andreas","SpeakerFunction":"P-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":30,"Start":"\/Date(1616006588532)\/","End":"\/Date(1616006633095)\/","Function":"P-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774877059707)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1616006588533+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1616006633097+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"52439","Language":"FR","IdMeeting":"4456","VerbalixOid":646393,"SortOrder":2,"Modified":"\/Date(1774877059635)\/"}}