{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=56091L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Subject(ID=56091L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Subject"},"Meetings":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4577L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4577L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Meeting"},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4577L,Language='FR')/Sessions"}},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Meeting(ID=4577L,Language='FR')/Subjects"}},"ID":"4577","Language":"FR","MeetingNumber":6,"IdSession":5113,"SessionNumber":13,"SessionName":"Session de printemps 2022","Council":1,"CouncilName":"Conseil national","CouncilAbbreviation":"CN","Date":"\/Date(1646611200000)\/","Begin":"1430","Modified":"\/Date(1649253695897)\/","LegislativePeriodNumber":51,"PublicationStatus":"final","MeetingOrderText":"Sixi\u00e8me s\u00e9ance","SortOrder":6,"Location":"N"},"SubjectsBusiness":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210043,IdSubject=56091L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210043,IdSubject=56091L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.SubjectBusiness"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210043,IdSubject=56091L,Language='FR')/Subjects"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/SubjectBusiness(BusinessNumber=20210043,IdSubject=56091L,Language='FR')/Businesses"}},"IdSubject":"56091","BusinessNumber":20210043,"Language":"FR","BusinessShortNumber":"21.043","Title":"Loi f\u00e9d\u00e9rale sur la r\u00e9glementation de l\u2019activit\u00e9 des interm\u00e9diaires d\u2019assurance","SortOrder":1,"PublishedNotes":"Erstrat - Premier Conseil\n","Modified":"\/Date(1645620745166)\/","TitleDE":"Bundesgesetz \u00fcber die Regulierung\nder Versicherungsvermittlert\u00e4tigkeit","TitleFR":"Loi f\u00e9d\u00e9rale sur la r\u00e9glementation\nde l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires\nd'assurance","TitleIT":null}]},"Transcripts":{"results":[{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296768L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296768L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296768L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296768L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296768L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296768","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4274,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>L\u00e4stige Werbung ist ein \u00dcbel des Informationszeitalters. Auf allen Kan\u00e4len werden wir immer aggressiver angegangen, damit wir neue Produkte kaufen. Der bekannteste Kanal ist die E-Mail mit unz\u00e4hligen Spam-Nachrichten. Zum Gl\u00fcck ist die Technik f\u00e4hig, einen grossen Teil hiervon auszufiltern. Beim Telefon ist dies ungleich schwieriger. Es gibt kaum jemanden, der nicht schon nervende Werbeanrufe erhalten hat, teils unverbl\u00fcmt kaltschn\u00e4uzig, teils billig, teils als harmlose Umfrage getarnt.</p>\n<p>Eine Branche, die Telefonanrufe zwecks Kaltakquise sehr intensiv nutzt, sind die Krankenversicherungen. Der Unmut der Bev\u00f6lkerung stieg rasch an und m\u00fcndete unter anderem in den Motionen 17.3956 und 17.3964, \"Keine unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigen Ausgaben f\u00fcr Vermittlerprovisionen in der Grundversicherung\". Die SGK des St\u00e4nderates hat deren Anliegen in Form der Kommissionsmotion 18.4091, \"Krankenkassen. Verbindliche Regelung der Vermittlerprovisionen, Sanktionen und Qualit\u00e4tssicherung\", aufgenommen. Ziel ist es, eine verbindliche Branchenl\u00f6sung zu erm\u00f6glichen, die die Thematik der Kaltakquise, der Qualit\u00e4t und der Provisionen umfasst. Der Nationalrat hat den Geltungsbereich um die Zusatzversicherungen erweitert, und mit der Zustimmung seitens des St\u00e4nderates im Sommer 2019 wurde der Bundesrat mit der Ausarbeitung einer Vorlage beauftragt.</p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat die Branche selber das Thema und insbesondere die politischen Vorst\u00f6sse auch bemerkt. Als Konsequenz daraus hat sie eine interne Branchenvereinbarung ausgearbeitet, die genau dieses Anliegen aufnimmt. Sie ist seit Januar 2021 in Kraft. Die Wirkung ist durchaus schon sp\u00fcrbar. Gab es zuvor rund 300 Klagen pro Jahr, sank die Zahl nun auf 80. Die Vereinbarung ist \u00fcbrigens im Internet auffindbar unter dem Titel \"Branchenvereinbarung Vermittler\" und regelt in zw\u00f6lf Punkten die Qualit\u00e4t der Beratung und die Entsch\u00e4digung an die Vermittler in der Kundenwerbung.</p>\n<p>Ein Grundproblem dieser Vereinbarung ist aber, dass sie zwischen Privaten getroffen wurde und es daher von sich aus keine Allgemeinverbindlichkeit gibt. Versicherer m\u00fcssen sie nicht unterschreiben. Wer sich also an die neuen Regeln h\u00e4lt, hat den Aufwand, w\u00e4hrend die anderen immer noch mit nervenden Anrufen auf Kundenfang gehen. Daher haben nicht nur die Bev\u00f6lkerung und die Politik ein Interesse an einer gesetzlichen Regelung, sondern die Branche an sich oder zumindest eine Mehrheit der Firmen.</p>\n<p>Wir haben also die Situation, dass es einerseits Regelungen aufseiten der Branche und andererseits auch aufseiten des Gesetzgebers braucht. Ein zentrales Element der Diskussion in der SGK des Nationalrates war denn auch die Frage, wo genau das Gleichgewicht zwischen diesen beiden Playern liegt. Es gab sowohl Stimmen, die eine st\u00e4rkere Involvierung des Bundes forderten, als auch solche, die auf mehr Zur\u00fcckhaltung pochten. </p>\n<p>Insgesamt hat die Mehrheit der Kommission die Vorlage des Bundesrates als angemessen betrachtet und bittet Sie daher, weitgehend dem Entwurf des Bundesrates zu folgen. Einzige Ausnahme ist die Thematik \"interne Vermittler versus Broker\". Diesen Punkt behandeln wir in Block 1 bei der dritten Abstimmung.</p>\n<p>Kern der Vorlage ist die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Versicherer, eine Vereinbarung abzuschliessen, und die Aufz\u00e4hlung von Punkten, die darin geregelt werden k\u00f6nnen. Diese umfassen Telefonwerbung, Callcenter, Ausbildung der Vermittler, deren Entsch\u00e4digung sowie Beratungsprotokolle. Auf Gesuch der Versicherer, sofern sie zwei Drittel der Versicherten vertreten, kann der Bundesrat diese Vereinbarung f\u00fcr den gesamten Bereich der Krankenversicherungen als verbindlich erkl\u00e4ren. Regelungen bez\u00fcglich Missachtung und Bussen fehlen nat\u00fcrlich nicht.</p>\n<p>Es ist zu beachten, dass die Branche von sich aus als Erstes t\u00e4tig werden muss und bereits t\u00e4tig war. Wenn sie keinen Antrag stellt, kann der Bundesrat auch nichts als verbindlich erkl\u00e4ren. Aufgrund der bereits bestehenden Vereinbarung und der damit gemachten Erfahrungen ist aber davon auszugehen, dass ein solcher Antrag kommen wird. Passiert dies wider Erwarten nicht und bleibt die Plage der Kaltakquise bestehen, steht es uns als Parlament nat\u00fcrlich frei, die Schraube mittels weiterer Vorst\u00f6sse anzuziehen. F\u00fcr den Moment geht die Kommission aber davon aus, dass der eingeschlagene Weg verh\u00e4ltnism\u00e4ssig und zielgerichtet ist.</p>\n<p>Ein Hinweis noch zum Schluss: Da die Thematik sowohl die Grund- als auch die Zusatzversicherungen umfasst, diese beiden aber in eigenen Gesetzen geregelt sind, beziehen sich nahezu alle Antr\u00e4ge auf das Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG) einerseits und das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) andererseits. Die letzte Abstimmung, also die dritte in Block 2, betrifft den Minderheitsantrag Sauter, der die Regelungen alleine auf die Grundversicherung beschr\u00e4nken will. Wir werden die beiden Regelungen also [PAGE 198] zuerst parallel behandeln und am Schluss \u00fcber eine allf\u00e4llige Differenzierung befinden.</p>\n<p>Seitens Kommission ist das Eintreten unbestritten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"J\u00f6rg","SpeakerLastName":"M\u00e4der","SpeakerFullName":"M\u00e4der J\u00f6rg","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe vert'lib\u00e9ral","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":2,"Start":"\/Date(1646667096614)\/","End":"\/Date(1646667403515)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968575)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646667096613+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646667403517+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296769L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296769L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296769L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296769L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296769L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296769","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4220,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Apr\u00e8s plusieurs ann\u00e9es d'attente marqu\u00e9es par de nombreuses interventions parlementaires - les plus anciennes remontent \u00e0 2009 -, nous caressons enfin l'espoir de r\u00e9glementer dans le domaine de l'assurance-maladie obligatoire et compl\u00e9mentaire l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires d'assurance.</p>\n<p>Pourquoi une r\u00e9glementation? Parce que la population est irrit\u00e9e et se sent harcel\u00e9e par la pratique du d\u00e9marchage t\u00e9l\u00e9phonique \u00e0 froid. Aussi parce qu'elle souhaiterait que la r\u00e9mun\u00e9ration des interm\u00e9diaires soit limit\u00e9e, puisqu'au fond ce sont les primes, dans l'assurance obligatoire des soins du moins, qui financent en partie ces montants.</p>\n<p>Il y aura, j'imagine, peu de personnes dans cette salle pour refuser l'entr\u00e9e en mati\u00e8re, accept\u00e9e d'ailleurs \u00e0 l'unanimit\u00e9 par notre commission \u00e0 la suite d'une audition des principaux partenaires, le 19 novembre 2021.</p>\n<p>L'id\u00e9e m\u00eame visant \u00e0 r\u00e9guler et \u00e0 am\u00e9liorer la qualit\u00e9 de l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires en donnant force obligatoire aux r\u00e8gles que se fixent les assureurs en la mati\u00e8re, telle que la propose le Conseil f\u00e9d\u00e9ral dans son message du 19 mai 2021, n'est \u00e9galement pas contest\u00e9e.</p>\n<p>Pour m\u00e9moire, ce projet fait suite \u00e0 l'approbation par les deux chambres de la motion de la Commission de la s\u00e9curit\u00e9 sociale et de la sant\u00e9 publique du Conseil des Etats 18.4091, \"Caisses-maladie. R\u00e9glementation contraignante des commissions vers\u00e9es aux interm\u00e9diaires, sanctions et garantie de la qualit\u00e9\". Lorsque nous en avions d\u00e9battu, au printemps 2019, ont \u00e9t\u00e9 repris les principaux points r\u00e9glement\u00e9s dans l'accord pass\u00e9 entre les assureurs concernant les interm\u00e9diaires: l'interdiction du d\u00e9marchage t\u00e9l\u00e9phonique des personnes qui n'ont jamais \u00e9t\u00e9 assur\u00e9es aupr\u00e8s de l'assureur concern\u00e9 ou qui ne le sont plus depuis un certain temps; la formation des interm\u00e9diaires; la limitation de la r\u00e9mun\u00e9ration de leur activit\u00e9 et l'\u00e9tablissement et la signature d'un proc\u00e8s-verbal d'entretien avec le client.</p>\n<p>Une ordonnance du Conseil f\u00e9d\u00e9ral ayant force obligatoire pour tous les assureurs, y compris ceux qui n'auraient pas adh\u00e9r\u00e9 \u00e0 l'accord, devra \u00eatre \u00e9dict\u00e9e. Mais, surtout, le projet doit favoriser l'autor\u00e9gulation. Or, nous l'exp\u00e9rimentons \u00e0 chaque session: lorsqu'il n'y a pas d'unit\u00e9 dans un domaine d'activit\u00e9, bien souvent le politique renvoie la balle aux acteurs de la branche. Eh bien, l'inverse doit aussi \u00eatre la r\u00e8gle lorsqu'il y a consensus. Pour m\u00e9moire, l'accord de branche entr\u00e9 en vigueur au 1er janvier 2021 est soutenu par les deux fa\u00eeti\u00e8res de la branche, Curafutura et Sant\u00e9suisse, et a \u00e9t\u00e9 sign\u00e9 par 48 assureurs-maladie repr\u00e9sentant plus de 90 pour cent des assur\u00e9s, soit bien plus que le seuil fix\u00e9 par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral \u00e0 66 pour cent des assur\u00e9s pour l'assurance obligatoire des soins et \u00e0 66 pour cent des recettes de primes pour l'assurance compl\u00e9mentaire.</p>\n<p>Or, sans que cela ne se d\u00e9gage clairement de la consultation - dans le cadre de laquelle, comme d'habitude, des partis politiques et des associations estiment dans un clivage gauche-droite que le projet ne va pas assez loin ou au contraire trop loin -, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral semble remettre en question ce principe fondamental de l'autor\u00e9gulation. Comment? D'une part en mettant sur un m\u00eame pied, pour ce qui rel\u00e8ve des dispositions en mati\u00e8re de formation et de r\u00e9mun\u00e9ration, les collaborateurs internes, qui sont pourtant li\u00e9s par un contrat de travail \u00e0 l'assureur, et les interm\u00e9diaires externes.</p>\n<p>D'autre part en \u00e9dictant des dispositions \u00e9tatiques relatives aux sanctions en mati\u00e8re de droit p\u00e9nal et de surveillance qui vont tr\u00e8s loin et empi\u00e8tent sur l'autonomie des assureurs. Nous aurons l'occasion de revenir dans la discussion par article sur ces deux divergences majeures qui font l'objet de minorit\u00e9s \u00e0 la suite de votes serr\u00e9s en commission.</p>\n<p>Relevons encore que la majorit\u00e9 de la commission refuse toutes sortes d'autres restrictions dans l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires et de limites de d\u00e9penses qui vont au-del\u00e0 de l'accord de branche. Nous verrons ainsi qu'une r\u00e9glementation transitoire par voie d'ordonnance, un plafond pour les d\u00e9penses de marketing et de publicit\u00e9 ou la d\u00e9limitation d'activit\u00e9s telles que l'achat de \"leads\" seront rejet\u00e9s par la majorit\u00e9. A l'inverse, dans le prolongement des d\u00e9bats qui se sont tenus ici m\u00eame au printemps 2019, il s'agira pour la majorit\u00e9 de la commission d'appliquer les m\u00eames dispositions en mati\u00e8re d'accord de branche sur les interm\u00e9diaires \u00e0 l'assurance compl\u00e9mentaire et \u00e0 l'assurance obligatoire des soins.</p>\n<p>Au final, la commission vous propose \u00e0 l'unanimit\u00e9 d'accepter l'entr\u00e9e en mati\u00e8re sur un projet qui vise \u00e0 la fois \u00e0 prot\u00e9ger les assur\u00e9s contre les d\u00e9marches commerciales jug\u00e9es d\u00e9plac\u00e9es, mais aussi \u00e0 am\u00e9liorer les services \u00e0 la client\u00e8le dans un syst\u00e8me semi-lib\u00e9ral qui jusqu'\u00e0 ce jour a fait ses preuves.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Benjamin","SpeakerLastName":"Roduit","SpeakerFullName":"Roduit Benjamin","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":23,"CantonName":"Valais","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":3,"Start":"\/Date(1646667412368)\/","End":"\/Date(1646667710813)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876968583)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646667412367+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646667710813+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296781L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296781L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296781L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296781L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296781L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296781","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4094,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ungebetene Anrufe zur Unzeit, die eigentliche Verkaufsgespr\u00e4che sind, sorgen f\u00fcr \u00c4rger, das ist unbestritten, und sind kein Zukunftsmodell. Dessen ist sich auch die betroffene Branche bewusst. Diese st\u00f6renden Vermittleranrufe, vor allem die sogenannte Kaltakquise, sollen unterbunden werden. Hier besteht ein grosser Konsens. Das haben einerseits ein ausl\u00f6sender parlamentarischer Vorstoss und andererseits die Debatte hier und in der Kommission gezeigt. Deshalb ist die Mitte-Fraktion f\u00fcr Eintreten auf dieses Gesch\u00e4ft.</p>\n<p>Die Branche selbst hat vor l\u00e4ngerer Zeit erkannt, dass das Modell der Kaltakquise, dieser ungeliebten Anrufe vonseiten der Vermittler, kein gutes Gesch\u00e4ftsmodell mehr ist und f\u00fcr \u00c4rger und Unmut sorgt. Die Branche hat deshalb eine Branchenvereinbarung entworfen, die beide grossen Krankenversicherungsverb\u00e4nde mittragen. Im Gegensatz zu anderen Bereichen des t\u00e4glichen Lebens, auch zu anderen Gesch\u00e4fts- und Wirtschaftsbereichen, hat die Branche hier also gehandelt, ohne dass es, wie sonst in den meisten F\u00e4llen, einen gesetzlichen Druck durch eine speziell geschaffene Grundlage brauchte. Diese Branchenvereinbarung ist nicht nur ein Lippenbekenntnis oder ein Papiertiger, im Gegenteil: Die Branchenvereinbarung funktioniert bereits; sie ist bereits in Kraft gesetzt. Sie wirkt insofern, als die Branche eine Aufsichtskommission geschaffen hat, die Sanktionen f\u00fcr Krankenversicherer ergreift, die gegen die Branchenvereinbarung verstossen. Dabei sprechen wir von diesen unerbetenen Telefonanrufen genauso wie von der Frage der H\u00f6he der Entsch\u00e4digung der Vermittler. </p>\n<p>Eigentlich k\u00f6nnte man sagen, das Zustandekommen dieser Branchenvereinbarung ist ein Erfolg, weil der Druck gesp\u00fcrt und der Unmut der Bev\u00f6lkerung anerkannt wurde und weil auch dem Willen des Parlamentes schon Folge geleistet wurde, noch bevor wir hier die gesetzliche Grundlage f\u00fcr diese neuen Regelungen schaffen. Genau darum geht es bei dieser Vorlage: Wir \u00fcbernehmen die Kernpunkte dieser Branchenvereinbarung und geben ihnen eine gesetzliche Grundlage. Das ist f\u00fcr die Mitte-Fraktion unbestritten, deshalb sind wir, wie eingangs gesagt, f\u00fcr Eintreten. </p>\n<p>Vorbehalte hat die Mitte-Fraktion einzig dort, wo die Antr\u00e4ge der Minderheiten eindeutig weiter gehen - sowohl weiter als das, was man in der Bev\u00f6lkerung wohl meint, wenn man sagt, man f\u00fchle sich bel\u00e4stigt, als auch weiter als das, was im ausl\u00f6senden parlamentarischen Vorstoss verlangt wurde. Wir sollten also das richtige Mass finden, wenn wir schon eine Branchenvereinbarung haben, die bereits l\u00e4uft, die funktioniert, die Sanktionen ergreift. Dabei sollten wir Augenmass behalten und das Fuder nicht \u00fcberladen, indem wir beispielsweise im Bereich der Sanktionen noch viel weiter gehende Massnahmen fordern als die, die bereits in Kraft sind und bereits ergriffen werden. </p>\n<p>Im Weiteren wird eine zentrale Frage sein, ob die ungeliebten externen Vermittler tats\u00e4chlich gleich behandelt werden sollen wie interne Mitarbeitende von Krankenversicherern, die ihrer Verkaufst\u00e4tigkeit nachgehen. Das sehen wir nicht so. </p>\n<p>Deshalb sind wir f\u00fcr Eintreten und werden dann in den verschiedenen Bl\u00f6cken darlegen, warum wir alle Minderheiten ausser die Minderheit Hess Lorenz ablehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Lorenz","SpeakerLastName":"Hess","SpeakerFullName":"Hess Lorenz","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":4,"Start":"\/Date(1646667720527)\/","End":"\/Date(1646667992669)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968588)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646667720527+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646667992670+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296786L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296786L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296786L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296786L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296786L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296786","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4121,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich spreche f\u00fcr die SP-Fraktion und vertrete keine Versicherung, sondern die Versicherten. </p>\n<p>Diese Vorlage ist nicht einfach so entstanden, weil die Branche findet, sie m\u00f6chte sich selber regulieren. Das ist von [PAGE 199] meinem Vorredner etwas sch\u00f6nf\u00e4rberisch dargestellt worden. Diese Vorlage hat eine l\u00e4ngere Geschichte. Sie ist nur entstanden, weil der Druck und die Wut von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern enorm gross waren, weil sie sich immer wieder bel\u00e4stigt f\u00fchlten und weil mit diesen Werbeanrufen auch nicht wenige Leute \u00fcber den Tisch gezogen worden sind. Die telefonische Kaltakquise der Krankenkassen in der obligatorischen Krankenversicherung und in den Zusatzversicherungen soll hier auch geregelt werden. </p>\n<p>Wer von uns kennt es nicht? Man sitzt beim Abendessen, und das Telefon klingelt, es ruft jemand an: \"Gr\u00fcezi, finden Sie nicht auch, dass Sie zu hohe Krankenkassenpr\u00e4mien bezahlen? Ich h\u00e4tte da ein supergutes Angebot.\" So \u00e4hnlich t\u00f6nte es jeweils. Ob es dann am Schluss immer die g\u00fcnstigere L\u00f6sung war, sei dahingestellt. Ich kenne diverse Personen, die entsprechend \u00fcber den Tisch gezogen worden sind, die am Schluss in teuren Zusatzversicherungen gefangen waren und sehr viel Geld bezahlt haben. </p>\n<p>Krankenkassenvermittlerb\u00fcros sind zeitweise wie Pilze aus dem Boden geschossen. Es ist ein Gesch\u00e4ftsmodell geworden, als Brokerin, als Broker t\u00e4tig zu sein. Callcenter, zum Teil sogar aus dem Ausland, haben die Schweiz abtelefoniert. Es war besonders beliebt, leichtgl\u00e4ubige Landsleute \u00fcber den Tisch zu ziehen, ihnen eben nicht nur eine Grundversicherung, sondern auch noch Zusatzversicherungen zu verkaufen. Leichtgl\u00e4ubige Leute haben wirklich auch grossen finanziellen Schaden erlitten. </p>\n<p>Bei der Beratung des KVAG hatte das Parlament entschieden, diese Frage eben nicht auf Gesetzesebene zu regulieren, sondern es den Versicherern zu \u00fcberlassen, diese Punkte in einer Vereinbarung zu regeln. In beiden R\u00e4ten wurde dann aber auch noch eine Motion eingereicht, unter anderem auch von einer Sozialdemokratin aus diesem Rat, weil eben der Druck aufrechterhalten werden musste und es wirklich notwendig war, festzuhalten, dass es auch eine gesetzliche Grundlage braucht. Die Qualit\u00e4t der Dienstleistungen, die h\u00f6heren Provisionen, die f\u00fcr eine Vermittlung bezahlt werden d\u00fcrfen, Sanktionen bei Verst\u00f6ssen - all das musste geregelt werden, aber auch die Telefonwerbung an und f\u00fcr sich, und Callcenter sollen verboten werden.</p>\n<p>Die Branche hat dann eine solche Vereinbarung ausgearbeitet, und ein ansehnlicher Teil der Versicherer hat sich dieser auch angeschlossen. Es wurde auch eine Beschwerdestelle geschaffen. Das ist so weit gut und sinnvoll. Doch unseres Erachtens reicht auch das eben einfach nicht aus. Unerw\u00fcnschte Telefonwerbung muss aufh\u00f6ren, sie muss[NB]nachhaltig[NB]gestoppt und in die Schranken gewiesen werden. </p>\n<p>Die SP-Fraktion begr\u00fcsst das Gesetz im Grundsatz. Es geht uns wirklich darum, dass dieser unlauteren Praxis und Abzocke ein Riegel geschoben wird. Doch unseres Erachtens geht die Gesetzesvorlage zu wenig weit. Denn sie giesst nur in ein Gesetz, dass die Branche freiwillig eine Vereinbarung machen und der Bundesrat diese dann unter gewissen Umst\u00e4nden als verbindlich erkl\u00e4ren kann. Das ist f\u00fcr uns zu wenig. Wir wollten eigentlich klarere gesetzliche Vorgaben. Wenn wir dieses Gesetz heute beraten, dann wollen wir mindestens, dass es keine Kann-Formulierung enth\u00e4lt, dass die Regelung nicht der Branche \u00fcberlassen wird, sondern die Versicherer die Vereinbarung unterschreiben m\u00fcssen. Es liegt heute zwar eine Vereinbarung der Branche auf dem Tisch. Aber die Versicherer k\u00f6nnen ohne Verpflichtung irgendwann finden: \"Das wollen wir jetzt nicht mehr, wir wollen das Gesch\u00e4ftsmodell wieder \u00e4ndern\", und das, finde ich, geht eigentlich nicht. Darum braucht es eine zwingende Formulierung, damit die Branche wirklich eine solche Vereinbarung machen muss und damit diese auch unterzeichnet werden muss.</p>\n<p>Es werden neue Schlupfl\u00f6cher entstehen - es gibt schon welche -, wenn nur Vermittler und Vermittlerinnen, die ausserhalb dieser Versicherungen in solchen Vermittlerb\u00fcros t\u00e4tig sind, unter diese Regelung fallen. Es gibt bereits heute eine grosse Krankenkasse, die ein solches Vermittlerb\u00fcro einfach aufgekauft hat, womit die Vermittler dann pl\u00f6tzlich eigene Angestellte waren. So wird eine Vereinbarung eben auch unterlaufen. </p>\n<p>Ich bitte Sie, auf die Vorlage einzutreten. In der Detailberatung wird sich unsere Fraktion noch einmal melden.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Barbara","SpeakerLastName":"Gysi","SpeakerFullName":"Gysi Barbara","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":17,"CantonName":"St-Gall","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":5,"Start":"\/Date(1646668002541)\/","End":"\/Date(1646668317310)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968596)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646668002540+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646668317310+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296789L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296789L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296789L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296789L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296789L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296789","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":3999,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Wir Gr\u00fcnen sind froh, dass jetzt endlich eine Regelung der Vermittlert\u00e4tigkeit bei Krankenkassen auf dem Tisch liegt. Wir haben das seit Jahren gefordert. Denn Krankenkassenwerbung, speziell Telefonwerbung, ist ein grosser \u00c4rger f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. Str\u00e4flich wird es dann, wenn seitens der Beratenden bewusste Desinformation betrieben wird. Neu ankommende Migrantinnen und Migranten sind beispielsweise sehr gef\u00e4hrdet, darauf hereinzufallen. Ihnen wird von Landsleuten erkl\u00e4rt, in der Schweiz sei es ein Muss, eine Privatversicherung abzuschliessen. Denn, auch das ist klar, mit den Privatversicherungen k\u00f6nnen die Krankenkassen am meisten verdienen, mit der obligatorischen Krankenkasse praktisch nichts.</p>\n<p>Entsprechend h\u00f6her sind auch die Provisionen f\u00fcr eine Vermittlung, wenn eine Privatversicherung abgeschlossen werden kann. Teilweise sind sie unversch\u00e4mt hoch. Die Krankenkassen geben im Durchschnitt pro Jahr bis zu 10 Millionen Franken aus, nur um zu werben bzw. Provisionen zu bezahlen. Dieses Geld w\u00fcrde eigentlich den Versicherten geh\u00f6ren. Denn warum braucht es \u00fcberhaupt Werbung f\u00fcr Krankenkassen? Es handelt sich nicht um irgendeinen Markt, sondern um eine Sozialversicherung.</p>\n<p>Nach Abschluss der Behandlung in der SGK stellte sich f\u00fcr uns dann ein Problem. Wird das Gesetz so verabschiedet, wie es die Mehrheit will, haben wir noch ein Placebo-Gesetz. Lohnt sich da die Zustimmung \u00fcberhaupt noch? Klar, positiv ist: Wir haben dann ein Gesetz, die Telefonwerbung wird immerhin eingeschr\u00e4nkt, und Kaltakquise ist nicht mehr m\u00f6glich. Auch g\u00e4be es anst\u00e4ndige Sanktionen bei Nichteinhaltung - falls die Mehrheit denn dabei bleibt. Und immerhin, das Gesetz gilt auch f\u00fcr die Zusatzversicherung, denn genau da kann ja verdient werden, da ist der Profit. </p>\n<p>Aber negativ ist, falls es so bleibt, wie die Mehrheit will: Wir h\u00e4tten nur eine Kann-Formulierung. F\u00fcr uns ist klar: Es braucht ein Muss. Es braucht nicht nur ein \"Wenn gew\u00fcnscht\"; diese Vereinbarung geh\u00f6rt gesetzlich geregelt. Wir wollen auch klar keine Einschr\u00e4nkung nur f\u00fcr diejenigen Vermittelnden, die nicht fest angestellt sind. Selbstverst\u00e4ndlich soll sie f\u00fcr alle gelten. Es gibt keinen Grund, warum sie f\u00fcr einen Teil nicht gelten soll. Alle sollen bitte gut ausgebildet sein. Die Beschr\u00e4nkung der Entsch\u00e4digung muss selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr alle gelten. Auch da: Es gibt keinen Grund, warum sie nicht f\u00fcr alle gelten soll. </p>\n<p>Zum Minimum geh\u00f6rt auch eine Beschr\u00e4nkung der Werbeeinnahmen. F\u00fcr uns ist klar, das unterst\u00fctzen wir, mit einer verbindlichen Einf\u00fchrung nach zwei Jahren. </p>\n<p>Ich bitte Sie sehr, den entsprechenden Mehr- bzw. Minderheiten zuzustimmen. Eintreten ist auch f\u00fcr uns klar. Wie wir uns dann am Schluss entscheiden, h\u00e4ngt ganz davon ab, wie sich die Mehrheiten entwickeln werden. Wir hoffen, unsere Minderheiten werden an den meisten Orten zu Mehrheiten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Katharina","SpeakerLastName":"Prelicz-Huber","SpeakerFullName":"Prelicz-Huber Katharina","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":6,"Start":"\/Date(1646668326852)\/","End":"\/Date(1646668586572)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968603)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646668326853+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646668586573+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296792L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296792L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296792L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296792L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296792L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296792","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4202,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Dass wir hier heute als Gesetzgeber t\u00e4tig werden m\u00fcssen, ist bedauerlich, um nicht zu sagen \u00e4rgerlich. Anlass ist ein f\u00fcr Konsumenten st\u00f6rendes Verhalten von Unternehmen. Konkret geht es um die \u00e4usserst nervigen Telefonanrufe im Auftrag von Krankenversicherern, mit denen neue Kunden geworben werden und mittels derer Versicherte zum Wechsel ihrer Kasse veranlasst werden sollen.</p>\n<p>Man k\u00f6nnte argumentieren, dass dies den Gesetzgeber nichts angeht. Wie sich private Unternehmen im Markt verhalten, ist deren Sache, und die Sorge um ihr schlechtes Image m\u00fcsste sie eigentlich selber dazu bewegen, diese Praktiken zu \u00e4ndern. Nur sind wir hier nicht im Bereich des freien Marktes, vielmehr besteht ein gesetzlich definiertes Versicherungsobligatorium. Dies rechtfertigt ein genaueres Hinsehen durch das Parlament.</p>\n<p>Vorerst wollte man es den Versicherern \u00fcberlassen, die Thematik in einer Vereinbarung selber zu regeln. Das w\u00e4re der richtige Weg. Allerdings zeigte sich, dass sich nicht alle Versicherungen an die durch die Verb\u00e4nde ausgehandelten Regelungen halten wollten. Das war eine verpasste Chance, muss man heute sagen, denn nun nahm sich das Parlament definitiv der Frage an und nahm eine Motion an, welche die Regulierung solcher Marketingmassnahmen sowie die Entsch\u00e4digung der Vermittlert\u00e4tigkeit forderte.</p>\n<p>Es ist schade, dass es die Branche nicht selbst geschafft hat, sich hier auf eine gemeinsame L\u00f6sung zu einigen. Und es zeugt auch nicht von St\u00e4rke der Verb\u00e4nde, dass man nun gewissermassen den Bundesrat um Hilfe bitten muss, indem er die Vereinbarung f\u00fcr allgemeinverbindlich erkl\u00e4rt. Nicht erstaunen darf es die Branche indessen, dass jetzt ein Entwurf auf dem Tisch liegt, der weit \u00fcber das hinausgeht, was sie selber regeln wollte. Anliegen mit dem vermeintlichen Ziel, die Konsumenten besser zu sch\u00fctzen, waren schon immer sehr popul\u00e4r.</p>\n<p>Aus liberaler Sicht gilt es hier jedoch klare Grenzen zu setzen. Das Ziel des Konsumentenschutzes darf zum einen nicht mit Mitteln erfolgen, die einen unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigen Eingriff in die Organisation der Versicherungen darstellen. Zum andern ist eine klare Unterscheidung zu treffen zwischen der Regelung im Bereich der obligatorischen Grundversicherung, die im KVAG erfolgen soll, und der Regelung im Bereich der privaten Zusatzversicherungen, die im VAG erfolgen soll. Zu ersterer k\u00f6nnen wir Hand bieten, weil wir hier Handlungsbedarf erkennen. Zu letzterer k\u00f6nnen wir das jedoch nicht. Hier soll der Wettbewerb spielen. Wenn es Versicherungen gibt, die nach wie vor der Ansicht sind, sie k\u00f6nnten ihre potenziellen Kunden ver\u00e4rgern, dann sollen sie dies tun d\u00fcrfen. Die Kunden, so meine ich, sind gescheit genug, die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.</p>\n<p>Entsprechend wird die FDP-Liberale Fraktion auf dieses Gesetz eintreten. Sie fordert jedoch, den ganzen zweiten Teil der Vorlage, die Regelung im VAG, zu streichen. Aber auch im obligatorischen Bereich haben die Regelungen differenziert zu erfolgen. Wir werden uns dazu in der Detailberatung noch \u00e4ussern.</p>\n<p>Schliesslich, und das muss ich schon sagen, kann die Diskussion, die wir heute hier f\u00fchren, auch ein Fingerzeig in Richtung anderer Branchen sein, die sich \u00e4hnlich \u00e4rgerlicher Marketingmassnahmen bedienen. Ich finde zum Beispiel auch die Anrufe aus Callcentern, die f\u00fcr gewisse Tageszeitungen werben, nicht besonders lustig. Es k\u00e4me mir nicht in den Sinn, hier nun entsprechende Regelungen zu fordern. Ich w\u00fcrde mir aber w\u00fcnschen, dass sich die Branche hier selber gewisse Regelungen auferlegt, wenn sie nicht gew\u00e4rtigen will, dass eines Tages eine entnervte Mehrheit des Parlamentes auch deren Konsumentinnen und Konsumenten sch\u00fctzen will.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Regine","SpeakerLastName":"Sauter","SpeakerFullName":"Sauter Regine","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe lib\u00e9ral-radical","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":8,"Start":"\/Date(1646668754253)\/","End":"\/Date(1646668997811)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968613)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646668754253+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646668997810+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296795L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296795L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296795L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296795L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296795L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296795","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4193,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Dans cette loi f\u00e9d\u00e9rale sur la r\u00e9glementation de l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires d'assurance, le groupe lib\u00e9ral-radical soutiendra dans le bloc 1 l'ensemble des propositions de la majorit\u00e9 et rejettera toutes les propositions de minorit\u00e9.</p>\n<p>Du point de vue du groupe lib\u00e9ral-radical, l'objectif de la loi est louable et peut \u00eatre soutenu. L'objectif est de lutter contre les appels \"\u00e0 froid\", ces appels t\u00e9l\u00e9phoniques publicitaires qui pourrissent la vie d'un grand nombre de citoyens de notre pays. Aussi, \u00e0 l'article 19b phrase introductive, il ne se justifie pas de lutter contre le caract\u00e8re facultatif de la conclusion d'un accord entre les assureurs. C'est l'id\u00e9e m\u00eame de l'autor\u00e9gulation qui est ici en jeu. Un tel accord existe. Les [PAGE 203] associations d'assureurs ont d\u00e9j\u00e0 fait part de leur volont\u00e9 d'accepter et de conclure un tel accord.</p>\n<p>Le groupe lib\u00e9ral-radical rejette aussi les dispositions transitoires imposant au Conseil f\u00e9d\u00e9ral d'agir en la mati\u00e8re \u00e0 la place des assureurs.</p>\n<p>Nous voulons et soutenons une autor\u00e9gulation, pas une nouvelle loi qui r\u00e9git l'organisation de soci\u00e9t\u00e9s, de groupes ou de groupements d'assurances priv\u00e9es qui g\u00e8rent l'assurance obligatoire des soins. Il existe d'ailleurs dans la loi sur la concurrence d\u00e9loyale des dispositions relatives aux appels \"\u00e0 froid\", \u00e0 la concurrence d\u00e9loyale, \u00e0 la publicit\u00e9 inacceptable et \u00e0 leur caract\u00e8re illicite.</p>\n<p>A l'article 19b alin\u00e9a 1 lettres d et e, il est question de la limitation aux interm\u00e9diaires externes. Du point de vue du groupe lib\u00e9ral-radical, il se justifie de limiter le champ d'application de la loi aux interm\u00e9diaires externes aux assurances. Une minorit\u00e9 veut \u00e9largir le champ d'application aux personnes travaillant pour les assurances pour lesquelles un contrat de travail d\u00e9termine le champ d'activit\u00e9 des personnes. L'obligation de respecter la loi n'est pas d\u00e9termin\u00e9e du point de vue du groupe lib\u00e9ral-radical par des accords entre assureurs, mais par le contrat de travail. Ce contrat de travail est v\u00e9rifi\u00e9 par l'employeur, et il appartient syst\u00e9matiquement \u00e0 l'employeur de s'assurer que l'employ\u00e9 respecte la loi dans son activit\u00e9 quotidienne. De la m\u00eame mani\u00e8re, il appartient \u00e0 l'employeur, conjointement avec l'employ\u00e9, de fixer la r\u00e9mun\u00e9ration de ce dernier. Ce n'est pas \u00e0 des conventions entre assureurs de d\u00e9terminer le salaire de chacun des employ\u00e9s d'une soci\u00e9t\u00e9 d'assurance-maladie.</p>\n<p>Pour le groupe lib\u00e9ral-radical, il n'y a pas besoin de l\u00e9gif\u00e9rer en la mati\u00e8re.</p>\n<p>Il en va de m\u00eame en ce qui concerne l'achat de \"leads\". Il va de soi que l'achat de \"leads\", c'est-\u00e0-dire la possibilit\u00e9 d'acqu\u00e9rir pour une assurance-maladie des contrats propos\u00e9s par des interm\u00e9diaires qui ne sont pas directement mandat\u00e9s par l'assureur, constitue d'ores et d\u00e9j\u00e0 une activit\u00e9 d'interm\u00e9diaire. Pour le groupe lib\u00e9ral-radical, cette acquisition-l\u00e0 constitue d\u00e9j\u00e0 une acquisition aupr\u00e8s d'un interm\u00e9diaire et est d\u00e9j\u00e0 couverte par les accords. Il appartiendra, le cas \u00e9ch\u00e9ant, au Conseil des Etats de d\u00e9finir et de pr\u00e9ciser la loi en la mati\u00e8re.</p>\n<p>Enfin, \u00e0 l'article 19b alin\u00e9a 1 lettre g, les sanctions en cas de violation d'une convention de force publique appartiennent \u00e0 la loi et non pas \u00e0 la convention elle-m\u00eame. Pour cette raison, il est justifi\u00e9 de suivre la majorit\u00e9, soit de ne pas introduire ces r\u00e9glementations dans la convention.</p>\n<p>Pour ces raisons, le groupe lib\u00e9ral-radical vous invite \u00e0 soutenir les propositions de la majorit\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Philippe","SpeakerLastName":"Nantermod","SpeakerFullName":"Nantermod Philippe","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":23,"CantonName":"Valais","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Groupe lib\u00e9ral-radical","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":17,"Start":"\/Date(1646670419286)\/","End":"\/Date(1646670617617)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876968648)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646670419287+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646670617617+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296797L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296797L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296797L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296797L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296797L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296797","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":1161,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Comme nous venons de l'entendre \u00e0 plusieurs reprises - je crois que cela est partag\u00e9 par tout le monde -, d'une part la publicit\u00e9 t\u00e9l\u00e9phonique non d\u00e9sir\u00e9e est une source d'agacement pour la population et, d'autre part, les questions de r\u00e9mun\u00e9ration des interm\u00e9diaires d'assurance occupent le Parlement depuis plusieurs ann\u00e9es d\u00e9j\u00e0. Nous constatons, \u00e0 ce stade des d\u00e9bats, que les premi\u00e8res conventions des assureurs n'ont pas permis de r\u00e9gler ces questions de mani\u00e8re satisfaisante et qu'il a fallu d'ailleurs une motion du Parlement, une motion du Conseil des Etats, pour marquer le point de d\u00e9part de la loi f\u00e9d\u00e9rale sur la r\u00e9glementation de l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires d'assurance, que vous avez aujourd'hui sur la table. Donc, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a suivi un mandat du Parlement pour vous proposer ce projet. [PAGE 201] </p>\n<p>Si on examine ce dernier, on constate que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral re\u00e7oit la comp\u00e9tence de d\u00e9clarer obligatoires les points de l'accord des assureurs qui concernent l'interdiction du d\u00e9marchage t\u00e9l\u00e9phonique \u00e0 froid, la formation et l'indemnisation des interm\u00e9diaires, ainsi que l'\u00e9tablissement et la signature du proc\u00e8s-verbal d'entretien avec les clients. C'est un projet qui pr\u00e9voit \u00e9galement des mesures du droit de la surveillance et une sanction p\u00e9nale pour les cas o\u00f9 les points de l'accord des assureurs d\u00e9clar\u00e9s obligatoires ne seraient pas respect\u00e9s. </p>\n<p>Si on examine les travaux de votre commission, on constate que trois points du projet ont constitu\u00e9 des pierres d'achoppement, c'est-\u00e0-dire ont cr\u00e9\u00e9 des probl\u00e8mes. Le premier \u00e9l\u00e9ment est la d\u00e9finition de l'interm\u00e9diaire: qu'est-ce qu'un interm\u00e9diaire? Je dois vous dire ici que cette d\u00e9finition n'est pas nouvelle: elle figure d\u00e9j\u00e0 dans une ordonnance. La d\u00e9finition du Conseil f\u00e9d\u00e9ral inclut les employ\u00e9s des assureurs qui s'occupent de la prospection de nouveaux assur\u00e9s, alors que les assureurs souhaitent exclure de leur convention leurs propres employ\u00e9s, ce qui pourrait poser naturellement des probl\u00e8mes puisque, dans un ensemble de personnes toutes charg\u00e9es de faire du d\u00e9marchage, certaines devraient le faire avec des r\u00e8gles qui s'imposeraient et d'autres non. Cela nous para\u00eet naturellement poser probl\u00e8me. Le deuxi\u00e8me \u00e9l\u00e9ment qui a cr\u00e9\u00e9 quelques divergences ou quelques discussions, c'est le syst\u00e8me de sanctions. L\u00e0, on a aussi une situation qui n'est pas tr\u00e8s satisfaisante \u00e0 la fin des travaux. Il faudra en reparler dans le bloc qui suivra.</p>\n<p>Le projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral comprend des mesures de droit de la surveillance et des sanctions p\u00e9nales. De leur c\u00f4t\u00e9, les assureurs souhaitent un syst\u00e8me de peines conventionnelles et la suppression pure et simple des mesures de droit administratif. Enfin, l'application de la loi sur la r\u00e9glementation de l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires d'assurance \u00e0 l'assurance compl\u00e9mentaire est le troisi\u00e8me point, qui a donn\u00e9 lieu \u00e0 des discussions dans votre commission. Je vous le rappelle: ce d\u00e9bat a d\u00e9j\u00e0 eu lieu au sein de votre conseil il y a trois ans. Vous aviez d\u00e9cid\u00e9 \u00e0 une forte majorit\u00e9 - ou \u00e0 une majorit\u00e9 claire pour le moins - d'inclure l'assurance compl\u00e9mentaire dans le champ d'application de la loi. Nous en reparlerons lors de l'examen des blocs.</p>\n<p>Je vous invite surtout \u00e0 entrer en mati\u00e8re. J'aurai l'occasion d'intervenir plus tard dans le d\u00e9bat.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Alain","SpeakerLastName":"Berset","SpeakerFullName":"Berset Alain","SpeakerFunction":"VPBR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Conseil f\u00e9d\u00e9ral","CantonId":10,"CantonName":"Fribourg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":10,"Start":"\/Date(1646669184517)\/","End":"\/Date(1646669369880)\/","Function":"VPBR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876968623)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646669184517+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646669369880+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296800L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296800L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296800L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296800L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296800L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296800","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4051,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf soll der Bundesrat erm\u00e4chtigt werden, f\u00fcr die soziale Krankenversicherung und die Krankenzusatzversicherung die Punkte der Vereinbarung der Versicherer f\u00fcr verbindlich zu erkl\u00e4ren, die unter anderem das Verbot der telefonischen Kaltakquise und die Ausbildung und die Einschr\u00e4nkung der Entsch\u00e4digung der Vermittlert\u00e4tigkeit betreffen. Zudem werden Sanktionen bei Nichteinhaltung der Vereinbarung vorgesehen. </p>\n<p>Das Problem, das wir hier l\u00f6sen wollen, ist jenes der l\u00e4stigen Telefonanrufe. F\u00fcr dieses Problemchen - ich sage das jetzt extra so - m\u00fcssen wir anscheinend ein neues Gesetz schaffen. Dabei w\u00e4re es ganz einfach, dieses Problem zu l\u00f6sen. Sagen Sie einfach h\u00f6flich \"Nein, danke\", und legen Sie den Telefonh\u00f6rer wieder auf - Problem gel\u00f6st. </p>\n<p>Ich frage mich, was wir mit diesem Gesetz noch zus\u00e4tzlich ausl\u00f6sen. Denn ich bekomme nicht nur Anrufe von Krankenversicherungen, ich bekomme auch Anrufe von Lotterie- und Casino-Verk\u00e4ufern, von irgendwelchen Telefonanbietern, die mir ein neues Handy-Abo verkaufen wollen, von Weinverk\u00e4ufern, weil sie mithilfe von Cookies gesehen haben, dass ich im Internet auch mal nach einem guten Wein suche. Noch schlimmer sind die ungebetenen Telefonanrufe f\u00fcr irgendwelche Umfragen, die wom\u00f6glich noch vom staatlichen Fernsehen in Auftrag gegeben worden sind. All das sind f\u00fcr mich l\u00e4stige Telefonanrufe. Es ist ein Problem, das ich l\u00f6sen kann, indem ich den H\u00f6rer wieder auflege. </p>\n<p>Es ist deshalb f\u00fcr uns schwierig nachzuvollziehen, inwiefern es hier \u00fcberhaupt einen konkreten Regelungsbedarf gibt. Wir wehren uns aber nicht gegen das Eintreten und sind bereit, den Entwurf des Bundesrates mit Ihnen zu diskutieren. Aus unserer Sicht ist der einzig nachvollziehbare Grund f\u00fcr dieses Gesetz, dass wir eine gesetzliche Basis schaffen, damit die Branchenakteure unter sich eine Selbstregulierung definieren und diese dann auch entsprechend durchziehen k\u00f6nnen. Doch gerade die Frage der internen und externen Vermittler, die sich als einer der umstrittenen Punkte hier abzeichnet, m\u00fcssen wir genauer anschauen. Es ist okay, wenn wir die gesetzliche Grundlage f\u00fcr eine Branchenvereinbarung schaffen. Aber was in der Vereinbarung drinsteht - die Organisation, die Aufsicht, die Kontrolle und auch die Sanktionen -, das sollen und m\u00fcssen die Akteure unter sich ausmachen.</p>\n<p>Wir behalten uns vor - wie es \u00fcbrigens auch Kollegin Prelicz-Huber getan hat, einfach auf der anderen Seite des politischen Spektrums -, dieses Gesetz zum Schluss auch hier im Plenum nicht zu unterst\u00fctzen, wenn es uns zu weit geht. Um eine Diskussion zu erm\u00f6glichen, treten aber auch wir ein.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Thomas","SpeakerLastName":"de Courten","SpeakerFullName":"de Courten Thomas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":13,"CantonName":"B\u00e2le-Campagne","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":9,"Start":"\/Date(1646669006715)\/","End":"\/Date(1646669179038)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968618)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646669006717+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646669179037+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296806L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296806L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296806L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296806L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296806L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296806","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4277,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ziel der Vorlage ist es, die unerw\u00fcnschten Werbeanrufe bez\u00fcglich Krankenversicherungen auf ein ertr\u00e4gliches Mass einzud\u00e4mmen, bei gleichzeitiger Erh\u00f6hung der grundlegenden Qualit\u00e4t. Dazu braucht es einerseits die Richtlinien der Branche, andererseits aber eben auch eine gesetzliche Grundlage, damit Erstere f\u00fcr alle verbindlich erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnen. Als liberale Partei gehen wir im Grundsatz davon aus, dass die Wirtschaft mit ihren Freiheiten umzugehen weiss und gleichzeitig am besten dar\u00fcber Bescheid weiss, wer innerhalb der Branche das nicht kann und die Grenzen des Akzeptablen \u00fcberschreitet. Wir begr\u00fcssen deshalb auch immer eine effiziente Selbstregulierung der Branche. Es m\u00fcsste im Interesse jeder Branche sein, in die Selbstregulierung zu investieren. </p>\n<p>Wir m\u00fcssen aber anerkennen, dass es Situationen gibt, in denen eine Regulierung durch den Staat notwendig wird. Beide - Wirtschaft und Staat - tragen ihren Teil der Verantwortung. Sie sind ja nicht grunds\u00e4tzlich Gegner, sondern zwei Gesellschaftssektoren mit unterschiedlichen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen. Die Thematik der aggressiven Telefonwerbung speziell im Bereich der Krankenversicherung ist ein solcher Bereich, [PAGE 200] bei dem die Branche selber die schwarzen Schafe nicht unter Kontrolle hat - leider! Eine solche Vorlage wurde deshalb auch seitens der Branche gefordert oder wird zumindest unterst\u00fctzt. </p>\n<p>Auch die Gr\u00fcnliberalen unterst\u00fctzen sie selbstverst\u00e4ndlich. Wir stellen auch erfreut fest, dass der Bundesrat die Vorlage eher zur\u00fcckhaltend formuliert hat. Im positiven Sinne l\u00e4sst sich hier die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Branche, Verwaltung und Politik feststellen, im Wissen darum, dass das Ziel des Ganzen nur so erreicht werden kann, n\u00e4mlich wenn beide Seiten mitarbeiten. Die Vorlage entspricht also dem Grundsatz \"So viel wie n\u00f6tig, so wenig wie m\u00f6glich\". Wir danken dem Bundesrat f\u00fcr die ausgewogene Ausarbeitung und werden ihm mit einer Ausnahme folgen. Eine zweite Abweichung, diesmal zur Kommission, bezieht sich auf die Frage der Beschr\u00e4nkung der Bestimmungen auf externe respektive ungebundene Vermittler.</p>\n<p>Die gr\u00fcnliberale Fraktion beantragt Eintreten. Zu den Antr\u00e4gen \u00e4ussern wir uns in den verschiedenen Bl\u00f6cken dann noch en d\u00e9tail.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Melanie","SpeakerLastName":"Mettler","SpeakerFullName":"Mettler Melanie","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe vert'lib\u00e9ral","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":7,"Start":"\/Date(1646668594931)\/","End":"\/Date(1646668745829)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968608)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646668594930+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646668745830+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296808L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296808L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296808L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296808L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296808L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296808","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":"24544","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Art. 19b Abs. 1 Einleitung - Art. 19b al. 1 introduction</i>[GZ]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident </b>(Candinas Martin, erster Vizepr\u00e4sident): Die Abstimmung gilt auch f\u00fcr die Einleitung von Ziffer 2 Artikel 31a Absatz 1.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit ... 125 Stimmen[GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit ... 68 Stimmen[GZ]</p>\n<p>(0 Enthaltungen)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":26,"Start":"\/Date(1646672550375)\/","End":"\/Date(1646672550375)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968689)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646672550377+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646672550377+0060)\/","VoteBusinessNumber":20210043,"VoteBusinessShortNumber":"21.043","VoteBusinessTitle":"Loi f\u00e9d\u00e9rale sur la r\u00e9glementation\nde l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires\nd'assurance"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296810L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296810L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296810L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296810L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296810L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296810","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":"24545","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit ... 68 Stimmen[GZ]</p>\n<p>Dagegen ... 124 Stimmen[GZ]</p>\n<p>(0 Enthaltungen)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":28,"Start":"\/Date(1646672623960)\/","End":"\/Date(1646672623960)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968696)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646672623960+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646672623960+0060)\/","VoteBusinessNumber":20210043,"VoteBusinessShortNumber":"21.043","VoteBusinessTitle":"Loi f\u00e9d\u00e9rale sur la r\u00e9glementation\nde l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires\nd'assurance"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296816L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296816L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296816L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296816L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296816L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296816","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":"24546","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Erste Abstimmung - Premier vote</i> [GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit ... 109 Stimmen[GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit I ... 84 Stimmen[GZ]</p>\n<p>(0 Enthaltungen)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":30,"Start":"\/Date(1646672764297)\/","End":"\/Date(1646672829482)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968704)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646672764297+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646672829483+0060)\/","VoteBusinessNumber":20210043,"VoteBusinessShortNumber":"21.043","VoteBusinessTitle":"Loi f\u00e9d\u00e9rale sur la r\u00e9glementation\nde l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires\nd'assurance"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296819L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296819L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296819L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296819L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296819L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296819","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":"24547","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Zweite Abstimmung - Deuxi\u00e8me vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit ... 112 Stimmen[GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit II ... 81 Stimmen[GZ]</p>\n<p>(0 Enthaltungen)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":31,"Start":null,"End":null,"Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968708)\/","StartTimeWithTimezone":null,"EndTimeWithTimezone":null,"VoteBusinessNumber":20210043,"VoteBusinessShortNumber":"21.043","VoteBusinessTitle":"Loi f\u00e9d\u00e9rale sur la r\u00e9glementation\nde l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires\nd'assurance"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296820L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296820L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296820L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296820L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296820L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296820","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":"24548","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit ... 79 Stimmen[GZ]</p>\n<p>Dagegen ... 113 Stimmen[GZ]</p>\n<p>(1 Enthaltung) [PAGE 208] </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>\u00dcbrige Bestimmungen angenommen </i>[GZ]</p>\n<p><i>Les autres dispositions sont adopt\u00e9es</i> </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":33,"Start":"\/Date(1646672917986)\/","End":"\/Date(1646672917986)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968715)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646672917987+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646672917987+0060)\/","VoteBusinessNumber":20210043,"VoteBusinessShortNumber":"21.043","VoteBusinessTitle":"Loi f\u00e9d\u00e9rale sur la r\u00e9glementation\nde l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires\nd'assurance"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296822L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296822L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296822L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296822L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296822L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296822","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4121,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich spreche zu meiner Minderheit zu Artikel 19b Absatz 1 im KVAG und zu Artikel 31a Absatz 1 im VAG. Mein Minderheitsantrag beinhaltet eine verbindliche Formulierung anstelle der Kann-Formulierung; ich habe das schon beim Eintreten kurz angesprochen. Diese ganze Gesetzesvorlage beruht ja darauf, dass die Branche eine solche Vereinbarung abschliessen und der Bundesrat sie dann als verbindlich erkl\u00e4ren kann, wenn Versicherungen, die 66 Prozent der Versicherten abdecken, sie unterzeichnet haben. Das reicht uns nicht. Wir m\u00f6chten eine verbindliche Formulierung, wir m\u00f6chten, dass es eben nicht den Versicherungen \u00fcberlassen wird, eine solche Vereinbarung abzuschliessen, sondern dass sie verpflichtend eine abschliessen m\u00fcssen.</p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist die Situation im Moment so, dass die Branche reagiert hat. Das ist ja so weit gut und recht. Wir wissen aber nicht, was in zwei, was in f\u00fcnf Jahren sein wird. Denn in der Vergangenheit, das hat sich gezeigt, ist es ganz anders gelaufen. Es brauchte zuerst massiven Druck, bis \u00fcberhaupt reagiert wurde und bis es zu dieser Vereinbarung kam. Wir wollen N\u00e4gel mit K\u00f6pfen machen. Wir wollen also eine verbindliche Formulierung im Gesetz, wonach es immer eine solche Vereinbarung geben muss und es nicht den Versicherungen \u00fcberlassen wird, ob sie eine solche auch abschliessen wollen. Die Versicherer haben dann immer noch gen\u00fcgend Freiheiten, wie die Vereinbarung en d\u00e9tail ausgestaltet wird.</p>\n<p>Es ist zwar nat\u00fcrlich im Gesetz aufgelistet, welche Punkte in der Vereinbarung geregelt werden m\u00fcssen, aber nicht en d\u00e9tail, wie sie geregelt sein m\u00fcssen. Daher finde ich, dass die Branche auch mit der verbindlichen Formulierung immer noch gen\u00fcgend Freiheit hat, wie sie die Regulierung im Detail ausgestalten will. Wir verlangen aber, dass es wenigstens eine klare Vorgabe ist, dass es eine solche Regelung zwingend braucht. Es ist dann nat\u00fcrlich auch so, dass es, wenn das eine zwingende Vorgabe ist, dann auch nicht mehr irgendwie 66 Prozent braucht, um die Vereinbarung als verbindlich zu erkl\u00e4ren. Dann soll sie als verbindlich erkl\u00e4rt werden. Das ist uns ebenfalls sehr, sehr wichtig.</p>\n<p>Besten Dank f\u00fcr die Unterst\u00fctzung meiner Minderheit.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Barbara","SpeakerLastName":"Gysi","SpeakerFullName":"Gysi Barbara","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":17,"CantonName":"St-Gall","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":12,"Start":"\/Date(1646669468225)\/","End":"\/Date(1646669628009)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968628)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646669468227+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646669628010+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296824L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296824L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296824L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296824L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296824L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296824","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4218,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sidentin</b> (K\u00e4lin Ir\u00e8ne, Pr\u00e4sidentin): Die Detailberatung wird in zwei Bl\u00f6cke aufgeteilt. Sie haben eine \u00dcbersicht \u00fcber den Ablauf der Debatte erhalten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Ir\u00e8ne","SpeakerLastName":"K\u00e4lin","SpeakerFullName":"K\u00e4lin Ir\u00e8ne","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":19,"CantonName":"Argovie","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":1,"Start":"\/Date(1646667046331)\/","End":"\/Date(1646667096614)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968567)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646667046330+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646667096613+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296825L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296825L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296825L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296825L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296825L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296825","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4277,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich spreche zu unserer Minderheit, als Fraktionssprecherin aber auch gleich zu den anderen Antr\u00e4gen. </p>\n<p>Beim Antrag der Minderheit I (M\u00e4der), von mir vertreten, geht es um die Frage, welche Vermittler und Vermittlerinnen [PAGE 202] genau von dieser Vorlage betroffen sein sollen. Die Mehrheit m\u00f6chte vom Entwurf des Bundesrates abweichen und den Geltungsbereich auf externe Broker einschr\u00e4nken. Entsprechend sollen Artikel 19b Absatz 1 Buchstaben d und e KVAG und Artikel 31a Absatz 1 Buchstaben d und e VAG erg\u00e4nzt werden. Wir bitten Sie, bei der Version des Bundesrates zu bleiben, sodass auch Vermittler und Vermittlerinnen, die direkt von Versicherern angestellt werden, betroffen sind. </p>\n<p>Ausl\u00f6ser dieser Vorlage ist ja der \u00c4rger der Bev\u00f6lkerung \u00fcber diese aggressiven Anrufe. Ich glaube kaum, dass sich die Bev\u00f6lkerung dabei \u00fcber das Anstellungsverh\u00e4ltnis der Anrufenden Gedanken macht. Der Anruf an sich ist nervend. Daher ist eine Differenzierung nicht im Sinne der Bev\u00f6lkerung oder der Motion. Wir sind auch der \u00dcberzeugung, dass die Umsetzung bei internen Mitarbeitenden zu keinen wesentlichen Schwierigkeiten f\u00fchren wird. Man wird sich ja kaum intern Qualit\u00e4tsanforderungen verwehren, deren Einhaltung man von externen Mitarbeitenden fordert. Ich bitte Sie also, die Minderheit I (M\u00e4der) zu unterst\u00fctzen. Alles andere w\u00fcrde in der Bev\u00f6lkerung Unverst\u00e4ndnis ausl\u00f6sen. </p>\n<p>Wir bitten Sie nun ebenfalls, die Minderheit II (Wasserfallen Flavia) zu unterst\u00fctzen. Die Verwendung von sogenannten Lead-K\u00e4ufen - das sind zum Beispiel Adressen, die an[NB]Wettbewerben gesammelt und anschliessend eingekauft werden -, soll ebenfalls geregelt respektive eingeschr\u00e4nkt werden k\u00f6nnen. Ohne diese Regelung ist zu bef\u00fcrchten, dass diese L\u00fccke dann gezielt ausgenutzt werden kann. </p>\n<p>In den anderen drei Punkten empfehlen wir Ihnen aber, der Mehrheit der Kommission zu folgen. F\u00fcr uns ist das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis zwischen Branche und Bundesrat in der Vorlage ausgewogen. Ja, es braucht Regelungen seitens Bundesrat. Wir sollten dabei aber zur\u00fcckhaltend sein und nicht vermutete Probleme auf Vorrat mit Gesetzen l\u00f6sen. Eine konstruktive Zusammenarbeit sieht anders aus. Es braucht daher die Minderheitsantr\u00e4ge Gysi Barbara und Prelicz-Huber nicht, im Gegenteil: Sie k\u00f6nnten sich als Bumerang erweisen.</p>\n<p>Den Minderheitsantrag Hess Lorenz lehnen wir aus \u00fcbergeordneten \u00dcberlegungen ab. Die Forderung sieht auf den ersten Blick verst\u00e4ndlich aus, hat aber weitreichende Auswirkungen. Mit diesem Antrag w\u00fcrden wir in zweifacher Hinsicht einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen. Zum einen w\u00fcrden wir das Legalit\u00e4tsprinzip brechen, indem wir dem Bundesrat neue Kompetenzen im Bereich Konventionalstrafen zwischen Privaten g\u00e4ben; zum andern w\u00fcrden wir bez\u00fcglich der Verhinderung von Doppelbestrafung das Strafrecht pl\u00f6tzlich subsidi\u00e4r den Konventionalstrafen der Privaten unterordnen. Beides w\u00e4ren weitreichende Entscheide, die wir hier so nicht f\u00e4llen m\u00fcssen und auch nicht f\u00e4llen sollten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Melanie","SpeakerLastName":"Mettler","SpeakerFullName":"Mettler Melanie","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe vert'lib\u00e9ral","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":14,"Start":"\/Date(1646669804288)\/","End":"\/Date(1646669998307)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968635)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646669804287+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646669998307+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296828L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296828L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296828L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296828L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296828L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296828","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":1161,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Je vais m'exprimer d'abord sur l'un des points qui a fait d\u00e9bat au sein de votre commission, celui qui concerne la d\u00e9finition de l'interm\u00e9diaire. J'aimerais vous inviter, au nom du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, \u00e0 suivre sur ce point la minorit\u00e9 M\u00e4der. La majorit\u00e9 de votre commission a curieusement d\u00e9cid\u00e9 d'exclure les employ\u00e9s des assureurs du champ d'application de la convention. On ne comprend pas pour quelle raison il faudrait le faire.</p>\n<p>D'une part, la d\u00e9finition actuelle donn\u00e9e par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral est celle qui est en vigueur et qui figure dans la loi pour l'assurance priv\u00e9e. On ne voit pas de raison d'avoir une autre r\u00e9glementation pour l'assurance de base, alors que pour les assurances compl\u00e9mentaires, les employ\u00e9s des assureurs sont \u00e9galement soumis \u00e0 cette disposition. On ne voit pas pour quelle raison il faudrait avoir dans l'assurance obligatoire des soins, l'assurance de base, l'assurance-maladie sociale, une d\u00e9finition beaucoup plus restrictive que pour les assurances priv\u00e9es.</p>\n<p>D'autre part, et c'est un \u00e9l\u00e9ment important, avec ce que votre commission a d\u00e9cid\u00e9, il serait possible de facto de contourner la r\u00e9glementation. Il suffirait pour les assureurs d'acheter une entreprise qui fait du courtage ou qui sert d'interm\u00e9diaire pour \u00e9chapper \u00e0 la l\u00e9gislation.</p>\n<p>Donc on ne comprend pas tr\u00e8s bien pour quelle raison il faudrait aller dans ce sens. C'est la raison pour laquelle je vous invite, au nom du Conseil f\u00e9d\u00e9ral, \u00e0 suivre la minorit\u00e9 M\u00e4der.</p>\n<p>Sur les sanctions, nous avons \u00e9galement eu quelques discussions qui ont \u00e9t\u00e9 importantes. Je vous invite \u00e0 suivre non pas les minorit\u00e9s mais la majorit\u00e9 de votre commission.</p>\n<p>D'abord, pour ce qui concerne les mesures du droit de la surveillance, on ne voit pas tr\u00e8s bien pourquoi il faudrait les biffer maintenant. Elles nous paraissent absolument n\u00e9cessaires dans ce cadre.</p>\n<p>De plus, la deuxi\u00e8me minorit\u00e9 Hess Lorenz, qui vise \u00e0 donner aux assureurs la comp\u00e9tence de d\u00e9terminer les sanctions, nous para\u00eet aussi repr\u00e9senter un probl\u00e8me. Notamment, lorsqu'il s'agit de donner aux assureurs la comp\u00e9tence de d\u00e9terminer ces sanctions, cela pose des probl\u00e8mes pour deux raisons. D'une part, cette proposition aurait pour cons\u00e9quence des peines conventionnelles qui ne s'appliqueraient qu'aux assureurs ayant adh\u00e9r\u00e9 \u00e0 l'accord, \u00e9tant donn\u00e9 que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral ne peut pas d\u00e9clarer de force obligatoire des peines d\u00e9finies par les particuliers; d'autre part, cette proposition r\u00e8gle que le juge p\u00e9nal peut renoncer \u00e0 toute sanction de droit p\u00e9nal si la peine conventionnelle inflig\u00e9e para\u00eet suffisante. Donc, la sanction p\u00e9nale deviendrait subsidiaire par rapport \u00e0 la peine conventionnelle, ce qui nous pose probl\u00e8me. Nous avons \u00e9galement consult\u00e9 \u00e0 ce titre l'Office f\u00e9d\u00e9ral de la justice, qui nous a confirm\u00e9 qu'une telle situation, o\u00f9 la sanction \u00e9tatique c\u00e8de la priorit\u00e9 \u00e0 une peine conventionnelle, serait unique en droit suisse.</p>\n<p>J'aimerais donc vous inviter \u00e0 suivre la majorit\u00e9 de votre commission.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Alain","SpeakerLastName":"Berset","SpeakerFullName":"Berset Alain","SpeakerFunction":"VPBR-M","CouncilId":99,"CouncilName":"Conseil f\u00e9d\u00e9ral","CantonId":10,"CantonName":"Fribourg","CantonAbbreviation":"FR","ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":22,"Start":"\/Date(1646671691068)\/","End":"\/Date(1646671865513)\/","Function":"VPBR-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876968672)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646671691067+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646671865513+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296831L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296831L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296831L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296831L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296831L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296831","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4280,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>La publicit\u00e9 est partout dans nos soci\u00e9t\u00e9s - espace urbain, r\u00e9seaux sociaux, Internet, bo\u00eetes aux lettres, transports publics et appels t\u00e9l\u00e9phoniques. Ce sont souvent des agressions visuelles et sonores qui r\u00e9duisent notre qualit\u00e9 de vie et la possibilit\u00e9 de pouvoir \u00e9voluer dans des espaces de vie sans \u00eatre sans cesse ramen\u00e9 \u00e0 la consommation.</p>\n<p>Mais, dans le monde de la publicit\u00e9, il y a le d\u00e9marchage en faveur d'une assurance au sens de l'assurance obligatoire des soins, qui est particuli\u00e8rement irritant. Il s'agit d'appels dont nous avons toutes et tous \u00e9t\u00e9 la cible, \u00e0 des heures souvent tardives, des appels qui capitalisent sur notre volont\u00e9 d'optimiser des co\u00fbts dans un syst\u00e8me d'assurance qui est complexe, cher et difficilement lisible. C'est encore plus pervers dans notre syst\u00e8me o\u00f9 la vente d'assurances priv\u00e9es rapporte plus aux caisses-maladies que l'assurance obligatoire, \u00e9videmment. La commission vers\u00e9e aux interm\u00e9diaires pour les assurances priv\u00e9es est donc beaucoup plus \u00e9lev\u00e9e. Il y a donc des astuces de d\u00e9sinformation pour que les \"clients\" d\u00e9march\u00e9s au t\u00e9l\u00e9phone soient pouss\u00e9s \u00e0 contracter des assurances priv\u00e9es. C'est ainsi que l'on vend des assurances priv\u00e9es aux personnes moins au fait, et qui ne se doutent de rien. Il s'agit en fait d'un march\u00e9 qui joue sur la vuln\u00e9rabilit\u00e9 des personnes, en vendant des prestations concernant pourtant un aspect essentiel: la couverture des frais de sant\u00e9 et, in fine, l'acc\u00e8s aux soins. On a rappel\u00e9 les d\u00e9penses des assurances-maladie dans ce domaine, jusqu'\u00e0 10 milliards de francs.</p>\n<p>Il est donc important, indispensable m\u00eame, de l\u00e9gif\u00e9rer sur ce d\u00e9marchage t\u00e9l\u00e9phonique, d'autant plus que les assureurs ont tent\u00e9 de s'autor\u00e9guler. Nous avons parl\u00e9 de l'accord sign\u00e9 entre les acteurs de la branche. Mais seuls deux cas ont \u00e9t\u00e9 au final synonymes d'une sanction. Trop souvent, les \"call centers\" sont situ\u00e9s \u00e0 l'\u00e9tranger ou usent de stratag\u00e8mes emp\u00eachant de relier l'appel \u00e0 l'entreprise mandataire. Et puis, un certain nombre d'assureurs ont d\u00e9cid\u00e9 de ne pas rejoindre cet accord. Il faut donc l\u00e9gif\u00e9rer et il faut le faire avec une loi qui fonctionne.</p>\n<p>C'est bien notre probl\u00e8me avec la loi que nous traitons ici et une partie des aspects de ce bloc 1. La loi que nous traitons ici, sans les modifications que nous vous proposons dans ce bloc 1, est une coquille vide.</p>\n<p>Concernant la conclusion d'accords qui introduiraient de potentielles restrictions et sanctions, la formulation potestative est inefficace. Rien n'interdirait le d\u00e9marchage t\u00e9l\u00e9phonique \"\u00e0 froid\"; rien n'interdirait non plus de recourir aux services de centres d'appel; rien ne plafonnerait de fa\u00e7on universelle la r\u00e9mun\u00e9ration des courtiers; rien n'obligerait \u00e0 \u00e9tablir un proc\u00e8s-verbal des entretiens t\u00e9l\u00e9phoniques; etc. Il manquerait des r\u00e8gles claires et durables. C'est pour cela que nous vous sugg\u00e9rons de suivre la minorit\u00e9 Gysi Barbara.</p>\n<p>A ce titre, nous sugg\u00e9rons de suivre \u00e9galement la minorit\u00e9 Prelicz-Huber. En effet, comme partout dans la loi sur l'assurance-maladie, lorsque la branche n'arrive pas \u00e0 s'autor\u00e9guler, il faut que le Conseil f\u00e9d\u00e9ral ait \u00e9videmment une comp\u00e9tence subsidiaire.</p>\n<p>Nous soutiendrons \u00e9galement la minorit\u00e9 II (Wasserfallen Flavia) sur l'achat de \"leads\". Cette proposition nous semble \u00e9vidente.</p>\n<p>En conclusion, sauf modifications, les Verts soutiendront avec tr\u00e8s peu d'enthousiasme cette loi qui restera une coquille vide. Certaines et certains d'entre nous s'abstiendront m\u00eame. Je vous encourage donc \u00e0 voter aujourd'hui une loi qui est efficace pour lutter contre le d\u00e9marchage irritant, casse-pied, des assureurs-maladie.</p>\n<p>Je profite du fait que j'ai la parole pour rappeler que si nous avions une assurance-maladie publique, avec des primes fix\u00e9es proportionnellement au revenu par exemple, de telles d\u00e9marches t\u00e9l\u00e9phoniques irritantes et parfois trompeuses n'auraient pas lieu. Les Verts continuent \u00e0 appeler de leurs voeux la cr\u00e9ation d'une caisse d'assurance-maladie publique.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"L\u00e9onore","SpeakerLastName":"Porchet","SpeakerFullName":"Porchet L\u00e9onore","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":22,"CantonName":"Vaud","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":20,"Start":"\/Date(1646671214928)\/","End":"\/Date(1646671475484)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876968664)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646671214927+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646671475483+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296834L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296834L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296834L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296834L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296834L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296834","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4224,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>\"Herzliche Gratulation, Sie haben vier Eintritte in den Europapark gewonnen!\" Was zun\u00e4chst als freudiger Gewinn daherkommt, stellt sich im Nachhinein als Alibiwettbewerb heraus, und die Eintritte oder den Gewinn erhalten Sie nur, wenn \u00fcberhaupt, falls Sie einen Vertrag unterzeichnen. Und auch ohne Vertragsunterzeichnung ist Ihre Adresse somit in der Datenbank. </p>\n<p>Berichte \u00fcber solche kalten Lead-K\u00e4ufe, wie man sie nennt, h\u00e4ufen sich bei den Konsumentinnenorganisationen immer mehr. Um an neue Adressen zu kommen, kaufen Firmen Bons, zum Beispiel bei den SBB, und f\u00fchren dann mit diesen Gutscheinen, mit diesen Preisen solche Alibipreisverleihungen durch. Im Fall mit den SBB mussten die Bundesbahnen sogar gegen die missbr\u00e4uchliche Verwendung ihres Logos eingreifen.</p>\n<p>Solche Lead-Praktiken werden wichtiger, weil Firmen an Adressen kommen m\u00fcssen, und sie vermischen sich eben immer mehr auch mit der Praxis der Kaltakquise per se. Das Verbot der Kaltakquise ist richtig und wichtig. Die Praktik der Leads darf aber trotzdem nicht ausser Acht gelassen werden. Meine Vorrednerin hat erkl\u00e4rt, dass es f\u00fcr die Konsumentin, f\u00fcr den Patienten keinen Unterschied macht, von wem der unerw\u00fcnschte, aggressive Werbeanruf kommt, und es macht eben zunehmend auch keinen Unterschied, ob wir uns in einem Lead-Kauf befinden oder bereits in der Akquise. Um zu verhindern, dass ein Schlupfloch zur Umgehung der Vorgaben der Branchenvereinbarung geschaffen wird, beantrage ich mit meiner Minderheit II, den Kauf von Leads ebenfalls in diese Vereinbarung aufzunehmen. Gem\u00e4ss meinem Kenntnisstand entspricht dies auch der aktuellen Auslegung der Branchenvereinbarung durch die Aufsichtskommission.</p>\n<p>Danke, wenn Sie meine Minderheit II zu Artikel 19b KVAG und zu Artikel 31a VAG mit der Erg\u00e4nzung der Lead-K\u00e4ufe unterst\u00fctzen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Flavia","SpeakerLastName":"Wasserfallen","SpeakerFullName":"Wasserfallen Flavia","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":15,"Start":"\/Date(1646670006396)\/","End":"\/Date(1646670148726)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968638)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646670006397+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646670148727+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296836L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296836L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296836L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296836L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296836L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296836","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":491,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Nous avons ici un objet qui occupe une partie de la population de mani\u00e8re tr\u00e8s d\u00e9favorable. D'habitude quand le t\u00e9l\u00e9phone sonne chez une personne \u00e2g\u00e9e le soir, c'est plut\u00f4t bon signe: cela veut dire que quelqu'un pense \u00e0 elle. Elle pense peut-\u00eatre qu'il s'agit d'un appel amical, qui lui permettra d'avoir une communication et une relation avec un proche. Or, malheureusement, trop souvent, pendant l'automne, ces sonneries de t\u00e9l\u00e9phone deviennent des sujets d'agacement voire de col\u00e8re, parce qu'elles sont syst\u00e9matiquement occasionn\u00e9es par des recruteurs pour les assureurs, par des interm\u00e9diaires qui essaient d'obtenir un changement de caisse-maladie. Souvent d'ailleurs il suffit de dire qu'on est malade pour qu'on nous raccroche au nez, ce qui est, \u00e9videmment, assez d\u00e9sagr\u00e9able et, de plus, nuisible pour l'image de la branche qui utilise ces m\u00e9thodes.</p>\n<p>Cette r\u00e9alit\u00e9 est connue depuis longtemps. On parle d'une dizaine d'ann\u00e9es d'\u00e9volution d\u00e9favorable de cette situation. Les assureurs ont essay\u00e9 de trouver des solutions par l'autocontr\u00f4le.</p>\n<p>La premi\u00e8re question qui se pose aujourd'hui est la suivante: si tout va bien, si les assureurs r\u00e8glent tout par eux-m\u00eames, \u00e0 quoi bon avoir une loi? Si ce projet de loi existe, c'est bien que les assureurs n'ont pas r\u00e9gl\u00e9 le probl\u00e8me ou ne l'ont pas r\u00e9gl\u00e9 \u00e0 enti\u00e8re satisfaction, et c'est pour cela qu'il faut que l'Etat intervienne.</p>\n<p>La deuxi\u00e8me question qui se pose est la suivante: si nous faisons une loi, est-ce que nous en faisons une qui r\u00e8gle enfin le probl\u00e8me ou est-ce que nous en faisons une qui risque de devoir \u00eatre revue dans quelques mois ou quelques ann\u00e9es parce que, finalement, le probl\u00e8me n'aura pas \u00e9t\u00e9 r\u00e9gl\u00e9? C'est cela qui appara\u00eet \u00e0 la lumi\u00e8re des d\u00e9bats que nous [PAGE 204] aurons, notamment \u00e0 la lumi\u00e8re des minorit\u00e9s. S'il n'y a plus un nombre d'assureurs repr\u00e9sentant au moins 66 pour cent des assur\u00e9s qui conclut l'accord de branche, alors il n'y a plus de solution. La question est de savoir ce que l'on fait lorsqu'il n'y a plus ce quorum. En principe, selon cette base l\u00e9gale, on retourne \u00e0 la situation qu'on a connue pendant une d\u00e9cennie. Donc on dira: \"Que fait ce Parlement? Il n'a toujours pas r\u00e9gl\u00e9 ce probl\u00e8me alors que depuis des ann\u00e9es il pr\u00e9tend l'avoir fait!\"</p>\n<p>C'est la raison pour laquelle il y a plusieurs propositions de minorit\u00e9 qui vous demandent de boucher les trous qui restent dans ce dispositif; des trous au sujet desquels il est relativement facile de trancher.</p>\n<p>A la premi\u00e8re question, la minorit\u00e9 Gysi Barbara propose de r\u00e9pondre que les assureurs doivent se mettre d'accord. Ce n'est pas une \"Kann-Formulierung\": ils doivent le faire. Au moins, si on fait une loi, on pr\u00e9voit comme principe qu'ils doivent se mettre d'accord pour r\u00e9gler ce probl\u00e8me. </p>\n<p>La minorit\u00e9 Prelicz-Huber propose simplement - comme une \u00e9vidence - que si les assureurs ne se sont pas mis d'accord, s'ils n'ont pas r\u00e9alis\u00e9 ce que la loi attend d'eux, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral dispose d'une comp\u00e9tence subsidiaire. Dans toute la LAMal quasiment, on construit les choses ainsi. Il en va de m\u00eame pour les conventions tarifaires; si, par exemple, les partenaires tarifaires ne font pas leur travail, c'est \u00e0 l'Etat de le faire. Nous vous proposons donc de suivre la minorit\u00e9 Prelicz-Huber, par analogie avec tout ce qui existe dans le domaine de la LAMal. </p>\n<p>La minorit\u00e9 I (M\u00e4der) est aussi \u00e0 soutenir. Elle est \u00e9vidente: on essaie de restreindre et de r\u00e9guler une activit\u00e9, pas le fait que cette activit\u00e9 soit faite par les uns et non par les autres. C'est l'activit\u00e9 qui doit \u00eatre r\u00e9gul\u00e9e: o\u00f9 est le contrat de travail? quel est le mode de r\u00e9mun\u00e9ration? Cela est relativement secondaire. Ce qui compte, c'est qu'il y a un type d'activit\u00e9 que nous ne voulons plus voir et qu'il faut r\u00e9guler. Ce type d'activit\u00e9 doit s'imposer \u00e0 tous les acteurs, quels que soient leur contrat de travail et leurs liens avec les assureurs.</p>\n<p>Nous soutiendrons la proposition de la minorit\u00e9 II (Wasserfallen Flavia) qui vise \u00e0 ce que l'assurance sociale, l'assurance obligatoire, charg\u00e9e de prendre un pr\u00e9l\u00e8vement obligatoire, \u00e9vite d'acheter des adresses en masse, des achats de \"leads\", pour essayer \u00e9videmment de faire du recrutement et de la s\u00e9lection des risques.</p>\n<p>Nous vous proposons enfin de soutenir la minorit\u00e9 Hess Lorenz, qui propose de donner aux sanctions de la convention entre assureurs une force obligatoire.</p>\n<p>A la fin, chers coll\u00e8gues, ne vous trompez pas sur cette histoire. Il s'agit purement et simplement de s\u00e9lection des risques. Nous avons d\u00e9velopp\u00e9 pendant des ann\u00e9es des dispositifs pour contrer la s\u00e9lection des risques. Les d\u00e9marchages t\u00e9l\u00e9phoniques sont de la s\u00e9lection des risques. A la place d'\u00e9laborer un contrepoison de mani\u00e8re toujours plus sophistiqu\u00e9e, agissons sur le poison et \u00e9liminons enfin ce d\u00e9marchage t\u00e9l\u00e9phonique agressif au moyen d'une loi efficace.</p>\n<p>Je vous remercie de suivre ces propositions de minorit\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Pierre-Yves","SpeakerLastName":"Maillard","SpeakerFullName":"Maillard Pierre-Yves","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":22,"CantonName":"Vaud","CantonAbbreviation":"VD","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":19,"Start":"\/Date(1646670917505)\/","End":"\/Date(1646671205952)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876968658)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646670917507+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646671205953+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296837L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296837L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296837L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296837L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296837L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296837","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":3999,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich kann gleich da weiterfahren, wo meine Vorrednerin mit ihrem Votum aufgeh\u00f6rt hat. Es geht darum, wirklich N\u00e4gel mit K\u00f6pfen zu machen. Wir wollen, dass diese Vereinbarung in zwei Jahren auch umgesetzt wird. Wir haben ja vorhin geh\u00f6rt, dass diese Vereinbarung bereits steht. Es geht nur noch darum, sie zu unterzeichnen. Von daher w\u00e4ren zwei Jahre ja nicht einmal n\u00f6tig. Was aber sicher n\u00f6tig ist, ist, dass die Bev\u00f6lkerung weiss, dass die Vereinbarung sp\u00e4testens in zwei Jahren umgesetzt wird. Sonst besteht die Gefahr, dass sich die Versicherer dann doch wieder l\u00e4nger Zeit lassen.</p>\n<p>Wir haben es geh\u00f6rt, es ist nicht eine Idee oder ein Wunsch der Versicherer, die das aufgenommen haben. Es brauchte vielmehr vehementen Druck \u00fcber Jahre hinweg, immer wieder, bis diese Vorlage endlich da war - und noch immer haben nicht gen\u00fcgend Versicherer unterzeichnet. Deshalb wenigstens der Bev\u00f6lkerung sagen zu k\u00f6nnen, in zwei Jahren gilt es dann, ist doch das Mindeste, was wir mit diesem Gesetz jetzt verabschieden k\u00f6nnen. Wenn es doch nicht kommt, wider alle Versprechungen, muss der Bundesrat nach zwei Jahren die Kompetenz haben, wenigstens die Telefonwerbung zu verbieten, bei der Kaltakquise, bei denjenigen Menschen, die mit der Versicherung nie oder schon sehr lange nicht mehr Kontakt hatten. Wenigstens das muss eingeschr\u00e4nkt werden k\u00f6nnen. Und auch die Entsch\u00e4digung der Vermittlung muss bis in zwei Jahren eingeschr\u00e4nkt werden. Das ist ein absolutes Minimum, und es gibt nichts, was dagegen einzuwenden w\u00e4re. Wenn es dazu kein Ja gibt, muss man sich wirklich fragen, ob der Wille da ist, diese Vereinbarung zu unterzeichnen.</p>\n<p>Wir bitten Sie deshalb, dem Antrag der Minderheit zuzustimmen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Katharina","SpeakerLastName":"Prelicz-Huber","SpeakerFullName":"Prelicz-Huber Katharina","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":13,"Start":"\/Date(1646669637521)\/","End":"\/Date(1646669793822)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968630)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646669637520+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646669793823+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296840L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296840L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296840L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296840L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296840L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296840","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4070,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>President</b> (Candinas Martin, emprim vicepresident): <i>(discurra sursilvan)</i> Ils rapportaders da cumissiun renunzian da prender il pled.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen </i>[GZ]</p>\n<p><i>L'entr\u00e9e en mati\u00e8re est d\u00e9cid\u00e9e sans opposition</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Bundesgesetz \u00fcber die Regulierung der Versicherungsvermittlert\u00e4tigkeit</b>[GZ]</p>\n<p><b>Loi f\u00e9d\u00e9rale sur la r\u00e9glementation de l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires d'assurance</b>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Detailberatung - Discussion par article </i>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><b>Titel und Ingress; Ziff. I Einleitung; Ziff. 1 Art. 19 Abs. 3; Gliederungstitel nach Art. 19; Art. 19a</b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Kommission </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Titre et pr\u00e9ambule; ch. I introduction; ch. 1 art. 19 al. 3; titre suivant l'art. 19; art. 19a</b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la commission </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Block 1 - Bloc 1</b></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Martin","SpeakerLastName":"Candinas","SpeakerFullName":"Candinas Martin","SpeakerFunction":"1VP-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":18,"CantonName":"Grisons","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":11,"Start":"\/Date(1646669369880)\/","End":"\/Date(1646669465376)\/","Function":"1VP-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968625)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646669369880+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646669465377+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296846L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296846L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296846L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296846L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296846L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296846","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":"24549","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit ... 70 Stimmen[GZ]</p>\n<p>Dagegen ... 126 Stimmen[GZ]</p>\n<p>(0 Enthaltungen)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":50,"Start":"\/Date(1646675495308)\/","End":"\/Date(1646675495308)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968779)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646675495307+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646675495307+0060)\/","VoteBusinessNumber":20210043,"VoteBusinessShortNumber":"21.043","VoteBusinessTitle":"Loi f\u00e9d\u00e9rale sur la r\u00e9glementation\nde l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires\nd'assurance"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296847L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296847L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296847L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296847L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296847L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296847","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":"24550","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit ... 70 Stimmen[GZ]</p>\n<p>Dagegen ... 125 Stimmen[GZ]</p>\n<p>(1 Enthaltung)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":52,"Start":"\/Date(1646675542659)\/","End":"\/Date(1646675542659)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968786)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646675542660+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646675542660+0060)\/","VoteBusinessNumber":20210043,"VoteBusinessShortNumber":"21.043","VoteBusinessTitle":"Loi f\u00e9d\u00e9rale sur la r\u00e9glementation\nde l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires\nd'assurance"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296848L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296848L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296848L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296848L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296848L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296848","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":"24551","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Abstimmung - Vote </i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Mehrheit ... 108 Stimmen[GZ]</p>\n<p>F\u00fcr den Antrag der Minderheit ... 87 Stimmen[GZ]</p>\n<p>(1 Enthaltung)</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":54,"Start":"\/Date(1646675627981)\/","End":"\/Date(1646675627981)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968793)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646675627980+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646675627980+0060)\/","VoteBusinessNumber":20210043,"VoteBusinessShortNumber":"21.043","VoteBusinessTitle":"Loi f\u00e9d\u00e9rale sur la r\u00e9glementation\nde l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires\nd'assurance"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296850L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296850L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296850L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296850L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296850L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296850","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":"24552","PersonNumber":null,"Type":2,"Text":"<pd_text><p><i>Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble</i>[GZ]</p>\n<p>[NAM][GZ]</p>\n<p>F\u00fcr Annahme des Entwurfes ... 162 Stimmen[GZ]</p>\n<p>Dagegen ... 12 Stimmen[GZ]</p>\n<p>(22 Enthaltungen)</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Abschreibung - Classement </i>[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Antrag des Bundesrates </i>[GZ]</p>\n<p>Abschreiben der parlamentarischen Vorst\u00f6sse [GZ]</p>\n<p>gem\u00e4ss Brief an die eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te</p>\n<p><i>Proposition du Conseil f\u00e9d\u00e9ral </i>[GZ]</p>\n<p>Classer les interventions parlementaires [GZ]</p>\n<p>selon lettre aux Chambres f\u00e9d\u00e9rales [GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":null,"SpeakerLastName":null,"SpeakerFullName":"","SpeakerFunction":null,"CouncilId":null,"CouncilName":null,"CantonId":null,"CantonName":null,"CantonAbbreviation":null,"ParlGroupName":null,"ParlGroupAbbreviation":null,"SortOrder":56,"Start":"\/Date(1646675681830)\/","End":"\/Date(1646675754247)\/","Function":null,"DisplaySpeaker":null,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968802)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646675681830+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646675754247+0060)\/","VoteBusinessNumber":20210043,"VoteBusinessShortNumber":"21.043","VoteBusinessTitle":"Loi f\u00e9d\u00e9rale sur la r\u00e9glementation\nde l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires\nd'assurance"},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296851L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296851L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296851L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296851L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296851L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296851","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4051,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich spreche zuerst zu den Minderheitsantr\u00e4gen Gysi Barbara, Prelicz-Huber und Wasserfallen Flavia. Ich bitte Sie, diese abzulehnen und stattdessen der Mehrheit zu folgen. </p>\n<p>All die Fragen, die in diesen Minderheitsantr\u00e4gen aufgeworfen werden, sind klassische Beispiele f\u00fcr das, was wir im dispositiven Recht, also nicht im zwingenden Recht, l\u00f6sen sollten. Die Frage ist eben, wie wir die Problematik ideologisch gesehen angehen: mit dem Gedanken der Vernunft und der Eigenverantwortung oder mit dem Gedanken der staatlichen Obrigkeit.</p>\n<p>Wir haben im konkreten Fall das Beispiel, dass die Versicherer eine Vereinbarung in ihrem eigenen Interesse und im Interesse ihrer Kunden abschliessen k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen sie dann als allgemeinverbindlich erkl\u00e4ren lassen, wenn wir dieses Gesetz verabschieden; dies ist das Ziel dieser Regelung. Es ist kontraproduktiv, eine obrigkeitlich aufgezwungene Regelung gem\u00e4ss den Minderheiten einzuf\u00fchren, die die Versicherer zu irgendeinem Vertrag zwingt, dessen Inhalt in diesen Bestimmungen gar nicht definiert wird. Es ist doch Sache der Wirtschaft bzw. der Akteure, eine Vereinbarung zu treffen und den Interessen der verschiedenen Kassen und der Konsumenten, sprich der Kunden, Rechnung zu tragen. In diesem Gesetz soll die Grundlage daf\u00fcr geschaffen [PAGE 205] werden, dass sich alle daran halten. Die Vereinbarung kann nicht von oben verordnet werden, sie muss von den Versicherern kommen. Deshalb ist der Weg des dispositiven Rechts der richtige.</p>\n<p>Zur Beschr\u00e4nkung des Geltungsbereichs auf die externen Vermittler: Hier geht es eben um die Unterscheidung zwischen internen und externen Mitarbeitenden und zwischen gebundenen und ungebundenen Vermittlern. Wir haben das Thema in den Anh\u00f6rungen der Kommission explizit und ausf\u00fchrlich angesprochen. Die betroffenen Akteure haben uns aufgezeigt, wo in dieser Frage der internen und externen Vermittler die konkreten, praktischen Umsetzungsprobleme stecken. Wir setzen auf die L\u00f6sung, dass das, was wir hier bestimmen, praktisch umgesetzt werden kann. Diesen Ansatz haben wir auch in der Mehrheitsfassung der Gesetzesvorlage aufgenommen und umgesetzt. Ich bitte Sie, die Anliegen der betroffenen Akteure und derjenigen, die das Gesetz umsetzen, die es leben m\u00fcssen, zu ber\u00fccksichtigen und deshalb der Mehrheit zu folgen.</p>\n<p>Bei der Minderheit Hess Lorenz geht es um die Frage der Sanktionierung. Die Branchenvereinbarung sieht einen umfangreichen Sanktionierungsmechanismus im Sinne der Selbstregulierung vor. Verst\u00f6sse k\u00f6nnen entsprechend sanktioniert werden. Es hat sich in der Praxis bew\u00e4hrt, dass f\u00fcr die Sanktionierung eine Aufsichtskommission zust\u00e4ndig ist, die speziell f\u00fcr die Vereinbarung ins Leben gerufen wurde. Sie beurteilt die konkreten F\u00e4lle und macht im Fall von \u00dcbertretungen auch entsprechende Anzeigen. Sie hat schon diverse Konventionalstrafen beschlossen. Damit das weiterhin greifen kann, soll der Selbstregulierung eine Chance gegeben werden. Entsprechend sollen die gesetzlichen Grundlagen dazu im KVAG geschaffen werden. </p>\n<p>Am Beispiel der Gesamtarbeitsvertr\u00e4ge zeigt sich, dass Sanktionen verbindlich erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnen. Deshalb stimmen wir der Erg\u00e4nzung, wie sie die Minderheit Hess Lorenz beantragt, zu.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Thomas","SpeakerLastName":"de Courten","SpeakerFullName":"de Courten Thomas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":13,"CantonName":"B\u00e2le-Campagne","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":21,"Start":"\/Date(1646671483707)\/","End":"\/Date(1646671682973)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968669)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646671483707+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646671682973+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296853L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296853L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296853L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296853L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296853L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296853","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4274,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>In diesem Block behandeln wir f\u00fcnf Antr\u00e4ge. Wie in der Einleitung gesagt, beinhalten diese Antr\u00e4ge jeweils Bestimmungen im KVAG und parallel dazu Bestimmungen im VAG. In diesem Block stehen die Artikel 19b Absatz 1 KVAG und Artikel 31a Absatz 1 VAG im Fokus.</p>\n<p>Der erste Antrag, der Minderheitsantrag Gysi Barbara, betrifft die Einleitungss\u00e4tze der genannten Artikel. Beantragt wird eine zwingende Formulierung. Der Entwurf des Bundesrates enth\u00e4lt eine Kann-Formulierung. Die Mehrheit der Kommission unterst\u00fctzt die zur\u00fcckhaltendere Formulierung des Bundesrates, mit der er, soweit m\u00f6glich, auf die Selbstregulierung der Branche setzt und nur dort, wo es zwingend notwendig ist, gesetzgeberisch t\u00e4tig wird.</p>\n<p>Es ist auch anzumerken, dass eine allf\u00e4llige \u00c4nderung nicht zwingend Auswirkungen hat. Mit der Variante des Bundesrates k\u00f6nnte die Branche die ganze Regelung umgehen, indem sie kein Gesuch stellt. Mit der Variante der Minderheit Gysi Barbara k\u00f6nnte sie die Regelung umgehen, indem sie eine inhaltsleere Vereinbarung vorlegt. Wir sind daher zwingend darauf angewiesen, dass Branche und Bund zusammenarbeiten. Aus diesem Grund lehnte die Kommission den Antrag Gysi Barbara mit 16 zu 8 Stimmen ab.</p>\n<p>Der zweite Antrag, der Minderheitsantrag Prelicz-Huber zu Artikel 59 Absatz 3 KVAG und Artikel 31a Absatz 5 VAG, hat eine \u00e4hnliche Stossrichtung. Hier geht es um die \u00dcbergangsbestimmungen. Es wird gefordert, dass der Bundesrat t\u00e4tig wird, wenn die Versicherer nicht innert zwei Jahren eine Vereinbarung vorlegen. Auch hier ist die Mehrheit der Meinung, dass die Branche eine Vereinbarung vorlegen wird, insbesondere da die Vorarbeit ja schon mehr oder minder geleistet wurde. Hier die Regulierung auf Vorrat noch zu versch\u00e4rfen, erachtet die Kommission mit 17 zu 8 Stimmen als unn\u00f6tig. Sie bittet Sie, den Minderheitsantrag Prelicz-Huber abzulehnen.</p>\n<p>Der dritte Antrag, der Minderheitsantrag I (M\u00e4der), vertreten von Frau Mettler, betrifft nun wieder Artikel 19b Absatz 1 KVAG und Artikel 31a Absatz 1 VAG, in beiden F\u00e4llen die Buchstaben d und e. Es geht um die bereits angesprochene Unterscheidung zwischen internen Mitarbeitern und externen Vermittlern. Interne w\u00e4ren solche, die mittels Arbeitsvertrag gem\u00e4ss OR an den Versicherer gebunden sind. Die Minderheit argumentiert, dass die Ursache dieser Vorlage die als l\u00e4stig empfundenen Anrufe seien und dass es f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung unerheblich sei, wie das Anstellungsverh\u00e4ltnis der Anrufenden ist. </p>\n<p>Die Mehrheit stellt sich auf den Standpunkt, dass es doch zwei deutlich unterschiedliche Arbeitsverh\u00e4ltnisse sind. Eine Brokerfirma arbeitet oft f\u00fcr mehrere Versicherungen und auf Provision. Sie ist also an schnellen Abschl\u00fcssen interessiert und macht ihren Gewinn mit Provisionen. Ein interner Mitarbeiter hat hingegen oft noch andere Aufgaben in der Firma. Die Firma ist zudem an einer l\u00e4ngerfristigen Kundenbeziehung interessiert. Den Kunden zu \u00fcbert\u00f6lpeln, w\u00fcrde dazu f\u00fchren, dass die Kundenbeziehung alles andere als einfach wird und h\u00f6chstwahrscheinlich auch nicht lange dauert. Das sind zwei unterschiedliche Situationen, also kann man sie auch unterschiedlich behandeln.</p>\n<p>Die Kommission empfiehlt Ihnen - der Entscheid fiel mit 15 zu 10 Stimmen -, den Antrag der Minderheit I (M\u00e4der) abzulehnen.</p>\n<p>Der vierte Antrag, der Minderheitsantrag II (Wasserfallen Flavia), betrifft die Lead-K\u00e4ufe. Das sind, es wurde schon erkl\u00e4rt, Adressen, die zum Beispiel bei Wettbewerben gesammelt wurden. Die Mehrheit der Kommission ist der Meinung, dass diese Frage in der Branchenvereinbarung bereits gen\u00fcgend geregelt ist und eine weitergehende Regelung hier im Gesetz nicht notwendig ist. Die Kommission empfiehlt Ihnen - das Stimmenverh\u00e4ltnis war 13 zu 10 Stimmen -, den[NB]Antrag[NB]der Minderheit II (Wasserfallen Flavia) abzulehnen.</p>\n<p>Zum f\u00fcnften und letzten Antrag, dem Minderheitsantrag Hess Lorenz: Hier geht es um die Sanktionen. Der Minderheitsantrag betrifft diverse Artikel. Wir m\u00fcssen beachten: Rein vom Gesp\u00fcr her erscheint dieser Antrag als eine sinnvolle Fortsetzung der \u00fcbrigen Bestimmungen. Er w\u00fcrde aber, das Bundesamt f\u00fcr Justiz hat das abgekl\u00e4rt, einen Pr\u00e4zedenzfall darstellen. Man w\u00fcrde hier zum ersten Mal in der Gesetzgebung das Legalit\u00e4tsprinzip brechen. Das kann man durchaus andenken. Es w\u00e4re aber seltsam, einen solch grunds\u00e4tzlichen Wechsel vorzunehmen, indem in der Detailberatung[NB]eines[NB]einzelnen Gesetzes ein Pr\u00e4zedenzfall geschaffen wird.</p>\n<p>Auch die beantragte Erg\u00e4nzung zur Verhinderung von Doppelbestrafungen w\u00fcrde einen Pr\u00e4zedenzfall darstellen. Man w\u00fcrde eine Subsidiarit\u00e4t der bundesrechtlichen Massnahmen gegen\u00fcber den privatrechtlichen anstreben. Auch das w\u00e4re ein Pr\u00e4zedenzfall. Auch dar\u00fcber kann man prinzipiell diskutieren. Man sollte das aber grunds\u00e4tzlich diskutieren und nicht bei einer Detailregelung wie hier.</p>\n<p>Aus diesen Gr\u00fcnden empfiehlt Ihnen eine Mehrheit der Kommission - der Entscheid fiel mit 14 zu 10 Stimmen bei 1 Enthaltung -, den Antrag der Minderheit Hess Lorenz abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"J\u00f6rg","SpeakerLastName":"M\u00e4der","SpeakerFullName":"M\u00e4der J\u00f6rg","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe vert'lib\u00e9ral","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":24,"Start":"\/Date(1646672177944)\/","End":"\/Date(1646672463638)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968682)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646672177943+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646672463637+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296854L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296854L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296854L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296854L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296854L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296854","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4224,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Der Minderheitsantrag bei Artikel 31b VAG in Block 2 leitet sich aus Artikel 23 des Obligationenrechts ab, wo steht: \"Der Vertrag ist f\u00fcr denjenigen unverbindlich, der sich beim Abschluss in einem wesentlichen Irrtum befunden hat.\" Wenn also die f\u00fcr allgemeinverbindlich erkl\u00e4rten Regelungen in Kraft gesetzt w\u00fcrden, w\u00e4re es wichtig, Artikel 31b VAG aufzunehmen, damit klar festgehalten ist, dass der Vertrag beim Verstoss gegen die verbindlich erkl\u00e4rten Regelungen nichtig ist. Damit k\u00f6nnte die versicherte Person ihren Beitrittsantrag widerrufen, sodass allf\u00e4llig entstandene Kosten, also Pr\u00e4mien, zur\u00fcckerstattet werden m\u00fcssten.</p>\n<p>Wichtig ist, den verbindlich erkl\u00e4rten Regelungen damit mehr Gewicht zu geben, indem die Nichtigkeit beim Verstoss explizit hier im Gesetz aufgef\u00fchrt wird. Diese Erg\u00e4nzung - vielleicht haben Sie es festgestellt - bezieht sich nur auf den VAG-Bereich und nicht auf den KVAG-Bereich; er bezieht sich also nicht auf die obligatorische Versicherung, weil dort ja kein vertragsloser Zustand m\u00f6glich ist. Das ist der entscheidende Unterschied, weshalb diese Erg\u00e4nzung nur diesen Bereich betrifft.</p>\n<p>Unrechtm\u00e4ssiges Verhalten soll sich nicht lohnen. Versicherte sollen zudem nicht an einen Vertrag gebunden bleiben, f\u00fcr dessen irregul\u00e4re Bewerbung oder dessen irregul\u00e4ren Abschluss gleichzeitig auch Bussgeldzahlungen ausgesprochen werden. Sonst w\u00fcrden wir ja dann eine eher absurde Situation vorfinden. [PAGE 210] </p>\n<p>Ich danke f\u00fcr die Unterst\u00fctzung dieses Minderheitsantrages in Block 2.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Flavia","SpeakerLastName":"Wasserfallen","SpeakerFullName":"Wasserfallen Flavia","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":36,"Start":"\/Date(1646673190843)\/","End":"\/Date(1646673307267)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968723)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646673190843+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646673307267+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296855L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296855L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296855L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296855L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296855L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296855","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4094,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Eine Vorbemerkung zu meiner Interessenbindung: Ich bin Verwaltungsratspr\u00e4sident der Visana-Gruppe und vertrete hier am Pult die Interessen der Mitte-Fraktion als deren Sprecher.</p>\n<p>Hier, in Block 1, haben wir es zuerst mit dem Einleitungssatz zu tun, bei dem es darum geht, eine Muss- anstelle einer Kann-Formulierung einzuf\u00fchren. Dar\u00fcber kann man streiten. Es gibt von allen Beteiligten bereits eine Branchenvereinbarung zur Verbindlichkeitserkl\u00e4rung, die - inklusive Sanktionen - bereits funktioniert, und zwar nicht nur auf dem Papier. Die Mitte-Fraktion ist der Meinung, dass man sich durchaus die Frage stellen darf, ob es Sinn macht, hier auch noch eine Verpflichtung des Staates festzuhalten. Die Mitte-Fraktion findet, dass das nicht n\u00f6tig ist, und spricht sich hier gegen den Minderheitsantrag aus.</p>\n<p>Dasselbe gilt f\u00fcr Artikel 59 Absatz 3 KVAG. Hier geht es um die staatliche Vorschrift zu den \u00dcbergangsbestimmungen. Wenn wir jetzt davon sprechen, dass die Branchenvereinbarung bei der Kann-Formulierung nicht verbindlich erkl\u00e4rt w\u00fcrde, dann ist zu fragen, ob in einer Branche, die bereits vorausgegangen ist und eine Vereinbarung abgeschlossen hat, welche sogar als Grundlage f\u00fcr eine gesetzliche Regelung gilt, allen Ernstes noch jemand sagen w\u00fcrde: Wir machen es jetzt doch nicht. Es ist ja schon installiert. Deshalb braucht es diese staatlichen Zusatzvorschriften oder diese Intervention eigentlich nicht.</p>\n<p>Dann zum Punkt \"interne versus externe Vermittler\": Hier ist schon die Begrifflichkeit falsch. Wir haben zum einen externe Vermittler, zum andern interne Mitarbeitende, die im Verkauf t\u00e4tig sind - das ist ein wesentlicher Unterschied. Eine externe Vermittlerin arbeitet mit Mandat, auf Provisionsbasis. Eine Mitarbeitende in einer Krankenversicherung bet\u00e4tigt sich zum einen m\u00f6glicherweise im Verkauf, indem sie Kunden kontaktiert, zum andern ist sie in einem anderen Bereich, beispielsweise in der Abwicklung von F\u00e4llen, t\u00e4tig.</p>\n<p>Es ist schon schlecht verst\u00e4ndlich, dass f\u00fcr diese zwei unterschiedlichen Kategorien - externe Vermittler und interne Mitarbeitende - die gleichen Regeln gelten sollen. Vor allem k\u00e4me es einer \u00fcbertriebenen staatlichen Intervention in die Marktfreiheit der Versicherer gleich. Was auch wichtig ist: Die Mitarbeitenden, die bei einem Krankenversicherer im Verkauf t\u00e4tig sind, unterstehen eben genau diesen Spielregeln der Unternehmung und der Branchenvereinbarung, von denen wir hier sprechen. Deshalb sind wir der Meinung, dass es sehr wichtig ist, dass wir hier nicht von externen und internen Vermittlern sprechen, sondern klar unterscheiden zwischen Spielregeln und Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr externe Vermittler und solchen f\u00fcr Mitarbeitende eines Versicherers, die im Verkauf arbeiten und sich an alle Vorschriften halten m\u00fcssen.</p>\n<p>Es gilt, sich vielleicht auch kurz noch in Erinnerung zu rufen, was der Ausl\u00f6ser war. Wenn Sie den Text der Motion 18.4091, \"Krankenkassen. Verbindliche Regelung der Vermittlerprovisionen, Sanktionen und Qualit\u00e4tssicherung\", und die Protokolle zur dazugeh\u00f6rigen Debatte gelesen und sich in der Bev\u00f6lkerung umgeh\u00f6rt haben, dann wissen Sie: Das \u00c4rgernis sind die \"cold calls\" - also die Kaltakquise -, trotz all der Beschr\u00e4nkungen, die dann hier neu die Grundlage w\u00e4ren. Das war der Ausl\u00f6ser.</p>\n<p>Ob man die Sache jetzt unn\u00f6tigerweise ausdehnen muss, kann man sich sehr wohl fragen. Es war nicht im Sinne des Gesetzgebers, wenn wir die Debatte im Parlament und den Text des Vorstosses als gesetzgebend anschauen - und das sind sie wohl. Genau das war nicht der Punkt, es geht \u00fcber diesen Punkt hinaus und ist deshalb nicht n\u00f6tig.</p>\n<p>Deshalb bitten wir Sie hier, die Minderheit Gysi Barbara, die Minderheit Prelicz-Huber, die Minderheit I (M\u00e4der) und die Minderheit II (Wasserfallen Flavia) abzulehnen und stattdessen, wie von Kollege R\u00f6sti dargelegt, die Minderheit Hess Lorenz zu unterst\u00fctzen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Lorenz","SpeakerLastName":"Hess","SpeakerFullName":"Hess Lorenz","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":18,"Start":"\/Date(1646670627691)\/","End":"\/Date(1646670908840)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968653)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646670627690+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646670908840+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296860L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296860L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296860L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296860L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296860L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296860","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4070,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Ziff.</b>[NB]<b>1</b>[NB]<b>Art.</b>[NB]<b>19b </b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 1 </i>[GZ]</p>\n<p>...[GZ]</p>\n<p>d. ... und -vermittler, die nicht \u00fcber einen Arbeitsvertrag gem\u00e4ss Artikel 319 ff. OR an den Versicherer gebunden sind;</p>\n<p>e. die Einschr\u00e4nkung der Entsch\u00e4digung der Versicherungsvermittlerinnen und -vermittler, die nicht \u00fcber einen Arbeitsvertrag gem\u00e4ss Artikel 319 ff. OR an den Versicherer gebunden sind;</p>\n<p>...</p>\n<p><i>Abs. 2, 3</i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Gysi Barbara, Crottaz, Feri Yvonne, Masshardt, Porchet, Prelicz-Huber, Wasserfallen Flavia, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 1 Einleitung</i>[GZ]</p>\n<p>Die Versicherer schliessen eine Vereinbarung ab, in der Folgendes geregelt wird: [PAGE 207] </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit I </i>[GZ]</p>\n<p>(M\u00e4der, Crottaz, Feri Yvonne, Gysi Barbara, Masshardt, Mettler, Porchet, Prelicz-Huber, Wasserfallen Flavia, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 1 Bst. d, e </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit II </i>[GZ]</p>\n<p>(Wasserfallen Flavia, Crottaz, Feri Yvonne, Gysi Barbara, M\u00e4der, Masshardt, Mettler, Porchet, Prelicz-Huber, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 1 Bst. e </i>[GZ]</p>\n<p>e. ... und -vermittler und des Lead-Kaufs;</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Hess Lorenz, Aeschi Thomas, Amaudruz, de Courten, Glarner, Herzog Verena, Lohr, R\u00f6sti, Schl\u00e4pfer)[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 1 Bst. g </i>[GZ]</p>\n<p>g. die Sanktionen, wenn ein Versicherer die Vereinbarung missachtet, insbesondere Busse bis zu 100[NB]000 Franken, sowie eine Schiedsordnung zur brancheninternen Durchsetzung der Sanktionen.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 19b </b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p><i>Al. 1 </i>[GZ]</p>\n<p>...[GZ]</p>\n<p>d. la formation des interm\u00e9diaires d'assurance qui ne sont pas li\u00e9s \u00e0 l'assureur par un contrat de travail en vertu des articles 319 et ss. CO; </p>\n<p>e. la limitation de la r\u00e9mun\u00e9ration de l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires d'assurance qui ne sont pas li\u00e9s \u00e0 l'assureur par un contrat de travail en vertu des articles 319 et ss. CO;</p>\n<p>...</p>\n<p><i>Al. 2, 3</i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Gysi Barbara, Crottaz, Feri Yvonne, Masshardt, Porchet, Prelicz-Huber, Wasserfallen Flavia, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Al. 1 introduction</i>[GZ]</p>\n<p>Les assureurs concluent un accord visant \u00e0 r\u00e9glementer:</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 I </i>[GZ]</p>\n<p>(M\u00e4der, Crottaz, Feri Yvonne, Gysi Barbara, Masshardt, Mettler, Porchet, Prelicz-Huber, Wasserfallen Flavia, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Al. 1 let. d, e </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 II </i>[GZ]</p>\n<p>(Wasserfallen Flavia, Crottaz, Feri Yvonne, Gysi Barbara, M\u00e4der, Masshardt, Mettler, Porchet, Prelicz-Huber, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Al. 1 let. e </i>[GZ]</p>\n<p>e. ... d'interm\u00e9diaire d'assurance et d'achat de \"leads\";</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Hess Lorenz, Aeschi Thomas, Amaudruz, de Courten, Glarner, Herzog Verena, Lohr, R\u00f6sti, Schl\u00e4pfer)[GZ]</p>\n<p><i>Al. 1 let. g </i>[GZ]</p>\n<p>g. les sanctions lorsqu'un assureur viole l'accord, en particulier une amende pouvant aller jusqu'\u00e0 100[NB]000 francs ainsi qu'un r\u00e8glement d'arbitrage pour la mise en oeuvre des sanctions au sein de la branche.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 59 Abs. 3</b><i> </i>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Prelicz-Huber, Crottaz, Feri Yvonne, Gysi Barbara,[NB]Masshardt, Porchet, Wasserfallen Flavia, Weichelt)[GZ]</p>\n<p>Innerhalb von zwei Jahren nach Inkrafttreten der \u00c4nderung vom ... m\u00fcssen die Regelungen nach Artikel 19b Absatz 2 der Gesetzgebung entsprechen. Kommen die Versicherer dieser Pflicht nicht innerhalb dieser Frist nach, regelt der Bundesrat auf dem Verordnungsweg:</p>\n<p>a.[NB]das Verbot der Telefonwerbung bei Personen, die nie bei ihnen versichert waren oder seit l\u00e4ngerer Zeit nicht mehr versichert sind;</p>\n<p>b.[NB]die Einschr\u00e4nkung der Entsch\u00e4digung der T\u00e4tigkeit der Versicherungsvermittlerinnen und -vermittler. </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 59 al. 3 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Prelicz-Huber, Crottaz, Feri Yvonne, Gysi Barbara,[NB]Masshardt, Porchet, Wasserfallen Flavia, Weichelt)[GZ]</p>\n<p>Dans les deux ans qui suivent l'entr\u00e9e en vigueur de la modification du ..., la r\u00e9glementation vis\u00e9e \u00e0 l'article 19b alin\u00e9a 2 doit \u00eatre conforme \u00e0 la l\u00e9gislation. Si les assureurs ne s'ex\u00e9cutent pas dans ce d\u00e9lai, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral r\u00e8gle, par voie d'ordonnance,</p>\n<p>a.[NB]l'interdiction du d\u00e9marchage t\u00e9l\u00e9phonique des personnes qui n'ont jamais \u00e9t\u00e9 assur\u00e9es aupr\u00e8s de ceux-ci ou qui ne le sont plus depuis un certain temps;</p>\n<p>b.[NB]la limitation de la r\u00e9mun\u00e9ration des interm\u00e9diaires d'assurance.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Martin","SpeakerLastName":"Candinas","SpeakerFullName":"Candinas Martin","SpeakerFunction":"1VP-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":18,"CantonName":"Grisons","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":25,"Start":"\/Date(1646672463638)\/","End":"\/Date(1646672550375)\/","Function":"1VP-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968685)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646672463637+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646672550377+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296862L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296862L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296862L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296862L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296862L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296862","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4121,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Meine Minderheit bezieht sich auf Artikel 19c KVAG. Es geht hier um eine Begrenzung der Ausgaben f\u00fcr die Werbung. Die Ausgaben f\u00fcr die Werbung sollen maximal 0,3 Prozent der Pr\u00e4mieneinnahmen des Vorjahres betragen d\u00fcrfen. Die Vereinbarung \u00fcber die Vermittlert\u00e4tigkeit ist n\u00e4mlich nur halb so viel wert, wenn man nicht eine klare Vorgabe macht, wie viel \u00fcberhaupt f\u00fcr Werbung ausgegeben werden darf. Werbung w\u00fcrde dann neben den Vermittlerpr\u00e4mien auch alle anderen Punkte, die unter Werbung abgegolten sind, beinhalten: Fernsehwerbung, Plakatwerbung, Flyer - es gibt ja da eine ganze Menge. </p>\n<p>Es stellt sich generell die Frage, warum \u00fcberhaupt heute schon so viel Geld f\u00fcr das Angebot der Grundversicherung in die Werbung fliesst, denn in der Grundversicherung m\u00fcssen ja alle Krankenversicherer das Gleiche anbieten. Es ist ja im Krankenversicherungsgesetz definiert, was die Grundversicherung umfasst; es ist definiert, welche Franchisen erhoben werden, welche M\u00f6glichkeiten es da gibt. Es ist eigentlich klar definiert, und es stellt sich \u00fcberhaupt generell die Frage, warum da geworben werden soll. Das, finde ich, ist schon eine grunds\u00e4tzliche Frage. </p>\n<p>Wenn aber gar keine Vorgabe gemacht wird, wie viel Geld insgesamt in die Werbung fliessen darf, ist das wirklich falsch und auch ein falsches Signal. Die Bev\u00f6lkerung versteht es nicht, wenn ein zu hoher Teil der Pr\u00e4miengelder in unn\u00f6tige Werbung fliesst, die eigentlich - wie ich es gesagt habe - f\u00fcr etwas wirbt, bei dem alle das Gleiche anbieten. Man kann allenfalls noch die Dienstleistungen ein bisschen bewerben, eine etwas bessere Beratung im Hintergrund. Sehr oft dient aber die Werbung eben dann auch ein bisschen der Querfinanzierung der Zusatzversicherungen, weil es dort mehr Handlungsspielraum gibt und dort auch Gewinne gemacht werden k\u00f6nnen. </p>\n<p>Wir wollen nicht, dass zu viele Mittel der Grundversicherung in die Werbung fliessen, darum dieser Antrag: maximal 0,3 Prozent. Bitte unterst\u00fctzen Sie meine Minderheit.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Barbara","SpeakerLastName":"Gysi","SpeakerFullName":"Gysi Barbara","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":17,"CantonName":"St-Gall","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":35,"Start":"\/Date(1646673009106)\/","End":"\/Date(1646673173187)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968721)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646673009107+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646673173187+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296863L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296863L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296863L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296863L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296863L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296863","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4220,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Il s'agit, dans ce premier bloc, de traiter cinq minorit\u00e9s qui concernent aussi bien des dispositions de la loi sur la [PAGE 206] surveillance de l'assurance-maladie sociale que de la loi sur la surveillance des assurances.</p>\n<p>La premi\u00e8re proposition de minorit\u00e9, d\u00e9pos\u00e9e par notre coll\u00e8gue Gysi Barbara, vise \u00e0 renoncer \u00e0 la formulation potestative. Selon cette minorit\u00e9, il faut une formule contraignante pour que les assureurs concluent une convention et surtout que ce soit inscrit dans la dur\u00e9e. La commission, par 16 voix contre 8, estime au contraire que le principe de l'autor\u00e9gulation doit \u00eatre respect\u00e9 et qu'il serait contreproductif d'introduire ici une r\u00e9glementation impos\u00e9e par les autorit\u00e9s. Il appartient en effet aux assureurs de conclure cet accord et de tenir compte des int\u00e9r\u00eats des assur\u00e9s dans les diff\u00e9rentes caisses. De plus, le risque qu'\u00e0 l'avenir les assureurs renoncent \u00e0 \u00e9tablir une convention de force obligatoire est tr\u00e8s faible. La tendance va plut\u00f4t vers une r\u00e9duction g\u00e9n\u00e9rale des interm\u00e9diaires.</p>\n<p>La deuxi\u00e8me proposition de minorit\u00e9, d\u00e9pos\u00e9e par Mme Prelicz-Huber, pose la question de savoir ce qui se passe si l'accord entre les assureurs n'est pas conclu, et dans quel d\u00e9lai il faudrait le conclure. Il est vrai qu'il n'y a pas de disposition obligatoire \u00e0 cet effet, mais la commission, par 18 voix contre 7, est d'avis qu'il n'y a pas non plus besoin d'une disposition transitoire. Cette comp\u00e9tence subsidiaire ne tient pas compte du fait qu'une autor\u00e9gulation existe d\u00e9j\u00e0. Il n'est en outre pas compr\u00e9hensible que les assureurs ne puissent pas eux-m\u00eames d\u00e9clarer la force obligatoire g\u00e9n\u00e9rale. Pour rappel cette d\u00e9claration doit \u00e9maner d'un groupe d'assureurs couvrant ensemble au minimum 66 pour cent des assur\u00e9s. Ce taux repose sur une base d\u00e9mocratique, pour que les deux plus importants assureurs ne puissent pas d\u00e9cider pour les assureurs restants.</p>\n<p>La troisi\u00e8me minorit\u00e9 pose la question de la distinction entre interm\u00e9diaires externes et collaborateurs internes, quant \u00e0 leur obligation de formation et \u00e0 la limitation de leur r\u00e9mun\u00e9ration.</p>\n<p>Selon le Conseil f\u00e9d\u00e9ral et la minorit\u00e9 I (M\u00e4der), l'activit\u00e9 d'interm\u00e9diaire est d\u00e9finie dans l'ordonnance du 18 novembre 2015 sur la surveillance de l'assurance-maladie. Il y a aussi une question de coh\u00e9rence avec l'article 40 de la loi sur la surveillance des assurances, o\u00f9 l'on retrouve la m\u00eame disposition. Ainsi, les personnes li\u00e9es \u00e0 l'assureur par un contrat de travail et dont l'activit\u00e9 consiste \u00e0 acqu\u00e9rir de nouveaux assur\u00e9s entrent, selon le Conseil f\u00e9d\u00e9ral, dans cette cat\u00e9gorie. Cela permettrait de garantir l'\u00e9galit\u00e9 de traitement entre les assureurs, surtout pour ceux de petite taille qui ne disposent pas d'un d\u00e9partement de vente.</p>\n<p>La commission a estim\u00e9, par 15 voix contre 10, que ces dispositions constituent une ing\u00e9rence grave dans la r\u00e9mun\u00e9ration du personnel interne des assureurs. N'oublions pas que ce personnel ne fait pas uniquement de la vente, mais qu'il est actif dans d'autres domaines et qu'il est notamment charg\u00e9 d'actions de fid\u00e9lisation aupr\u00e8s des clients pour trouver sur le march\u00e9 les offres qui correspondent le mieux \u00e0 leurs besoins. Se pose \u00e9galement la question de la mise en oeuvre, qui serait probl\u00e9matique, car les employ\u00e9s des compagnies d'assurance per\u00e7oivent g\u00e9n\u00e9ralement un salaire fixe. La comparaison avec les commissions vers\u00e9es par les interm\u00e9diaires d'assurance externes est difficile. Enfin, la loi sur la surveillance des assurances est actuellement en cours de r\u00e9vision, et elle pr\u00e9voit un article sur la formation, auquel seront soumis tous les interm\u00e9diaires d'assurance et collaborateurs actifs.</p>\n<p>La minorit\u00e9 II (Wasserfallen Flavia) demande que soit limit\u00e9e, en plus de la prospection \"\u00e0 froid\", la pratique des \"leads\". Il s'agit de donn\u00e9es de contact de clients potentiels qui sont souvent collect\u00e9es sous couvert de concours ou de gratuit\u00e9 sur les r\u00e9seaux sociaux. Selon la minorit\u00e9, dans ce cas, ils ne devraient \u00eatre r\u00e9mun\u00e9r\u00e9s que s'ils ont conduit \u00e0 la signature d'un contrat l\u00e9gal. La commission a rejet\u00e9 la proposition \u00e0 la base de cette minorit\u00e9, par 13 voix contre 10. Une pr\u00e9cision dans la loi n'est pas n\u00e9cessaire en raison du caract\u00e8re \u00e9volutif de ces pratiques, de la responsabilit\u00e9 individuelle de chacun de participer ou non sciemment \u00e0 ces offres, et du fait que l'indemnit\u00e9 vers\u00e9e aux interm\u00e9diaires comporte l'ensemble des prestations, \u00e0 savoir l'\u00e9tablissement d'un contact - le \"lead\" -, le conseil en vue d'une souscription et la sauvegarde du portefeuille.</p>\n<p>Enfin, la derni\u00e8re minorit\u00e9 de ce bloc, la minorit\u00e9 Hess Lorenz, remet en question les mesures de surveillance suppl\u00e9mentaires et les sanctions propos\u00e9es par le Conseil f\u00e9d\u00e9ral. Elles sont jug\u00e9es disproportionn\u00e9es et laisseraient un sentiment d'arbitraire.</p>\n<p>Par 14 voix contre 10 et 1 abstention, la commission s'est cependant laiss\u00e9 convaincre par l'argumentation du Conseil f\u00e9d\u00e9ral selon laquelle il n'est pas admissible que des infractions punissables soient d\u00e9finies par des particuliers sans que l'on puisse garantir leurs sanctions p\u00e9nales. Rappelons que la contravention \u00e0 l'accord de branche ne constitue ni une infraction \u00e0 la loi, ni une violation d'une instruction de l'autorit\u00e9 de surveillance. Les assureurs travaillent sur la base d'une convention, ce ne sont pas des tribunaux.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Benjamin","SpeakerLastName":"Roduit","SpeakerFullName":"Roduit Benjamin","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":23,"CantonName":"Valais","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":23,"Start":"\/Date(1646671872793)\/","End":"\/Date(1646672172040)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876968677)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646671872793+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646672172040+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296866L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296866L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296866L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296866L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296866L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296866","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4121,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich k\u00f6nnte es jetzt kurz und einfach machen und sagen: Vergessen Sie, was der Vorredner gesagt hat, und stimmen Sie einfach f\u00fcr das Gegenteil. Ich nutze jetzt aber doch die Zeit, um ein paar Ausf\u00fchrungen zu machen, geht es doch nicht darum, nur das Gegenteil dessen zu machen, was die FDP-Liberale Fraktion vorschl\u00e4gt. Vielmehr geht es um die Inhalte. Aus diesem Grund stehe ich hier vorne.</p>\n<p>Zuerst zum Antrag jener Minderheit, die von mir angef\u00fchrt wird: Mit dieser wird die Begrenzung der Werbeausgaben auf maximal 0,3 Prozent der Mittel beantragt. Wie ich bereits ausgef\u00fchrt habe, ist es wichtig, dass man hier eine klare Schranke setzt. Der Wert von 0,3 Prozent geht auf einen Vorschlag der Konsumenten- und Konsumentinnen- bzw. der Patienten- und Patientinnenorganisationen zur\u00fcck; ich denke, dass es grunds\u00e4tzlich Sinn macht, einen Wert in dieser H\u00f6he festzulegen.</p>\n<p>Ich bitte Sie nat\u00fcrlich auch, den Antrag der Minderheit Wasserfallen Flavia anzunehmen. Mit diesem Antrag wird etwas absolut Selbstverst\u00e4ndliches gefordert. Wird beim Vertragsabschluss gegen diese Vereinbarung verstossen, h\u00e4lt man sich also nicht an diese Vorgaben, soll der Vertrag nichtig, d. h. ung\u00fcltig, sein. In anderen Bereichen ist es sehr oft so, dass ein Vertrag nicht gilt, wenn man gegen eine Vorgabe [PAGE 211] verst\u00f6sst. Das soll auch hier klar der Fall sein. Ein Vertrag soll in diesem Fall nichtig sein; sollten zudem bereits Pr\u00e4mien bezahlt worden sein, m\u00fcssten diese r\u00fcckerstattet werden. Dass hierf\u00fcr ein Minderheitsantrag gestellt werden muss, ist eigentlich schon fragw\u00fcrdig. Ansonsten w\u00fcrden n\u00e4mlich jene gesch\u00fctzt, die sich nicht an die Vereinbarung oder nicht an Vorgaben halten. Das w\u00e4re schon recht eigenartig und fragw\u00fcrdig.</p>\n<p>Ganz klar m\u00f6chte ich Sie bitten, den Minderheitsantrag Sauter abzulehnen und hier der Mehrheit zu folgen. Die Mehrheit der Kommission will, dass diese Vereinbarung sowohl f\u00fcr das KVG, also f\u00fcr die obligatorische Krankenversicherung, als auch f\u00fcr Zusatzversicherungen gilt und im VAG geregelt sein soll. Das ist absolut richtig und wichtig. </p>\n<p>Oft sind es ja auch die gleichen Personen, die die Vermittlungst\u00e4tigkeit f\u00fcr beide Bereiche ausf\u00fchren. Jetzt stellen Sie sich vor, Sie kriegen einen Anruf, die Person spricht f\u00fcnf Minuten, und nach f\u00fcnf Minuten sagt sie, sie sei die Person, die auch f\u00fcr die Zusatzversicherung zust\u00e4ndig sei, und h\u00e4lt sich dann an gar nichts mehr. Das ist auch in der Praxis eigentlich komisch, es wird schwer umsetzbar, schwer kontrollierbar sein. Pl\u00f6tzlich kann man switchen. Wenn dann in der Zusatzversicherung Kaltakquise noch m\u00f6glich w\u00e4re, wenn man also irgendwelche Leute anrufen kann, mit denen man noch kein Vertragsverh\u00e4ltnis hat, dann kann es ja sein, dass man mittendrin doch noch auf die obligatorische Krankenversicherung zu sprechen kommt, vielleicht auch, weil die Person sogar eine Frage stellt; damit w\u00fcrde die Vereinbarung unterlaufen, und das geht ja wirklich nicht. Da werden Schlupfl\u00f6cher aufgetan. Das wollen wir nicht. </p>\n<p>Wir wollen, dass die Vermittlungst\u00e4tigkeit, sei es in der obligatorischen Grundversicherung, aber auch in den Zusatzversicherungen, eben nach gleichen Massst\u00e4ben ausge\u00fcbt wird. Wenn man schaut, wie die Pr\u00e4mien f\u00fcr die Vermittler geregelt sind, wird ja schon klar, warum man eben vor allem in den Zusatzversicherungen diese Vereinbarungen nicht anwenden will. In der obligatorischen Krankenversicherung sollen diese Pr\u00e4mien auf 50 Franken limitiert werden. Das ist nicht wahnsinnig viel, das ist noch nicht das grosse Gesch\u00e4ft. Aber gem\u00e4ss VAG, das dann eben Ziffer 2 abdeckt, sollen bis zu zw\u00f6lf Monatspr\u00e4mien als Provision bezahlt werden k\u00f6nnen. Darum will man sich dort eben nicht an die Regulierung halten. M\u00f6glicherweise sind dann nicht einmal mehr diese zw\u00f6lf Monatspr\u00e4mien eine Regel, die gelten soll. Das wollen wir nat\u00fcrlich nicht. Da kann man schon von Marktwirtschaft schwatzen, aber eigentlich geht es einfach darum, dass man den Leuten das Geld aus der Tasche zieht, und das wollen wir nicht. </p>\n<p>Ich bitte Sie darum sehr, den Minderheitsantrag Sauter abzulehnen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Barbara","SpeakerLastName":"Gysi","SpeakerFullName":"Gysi Barbara","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":17,"CantonName":"St-Gall","CantonAbbreviation":"SG","ParlGroupName":"Groupe socialiste","ParlGroupAbbreviation":"S","SortOrder":39,"Start":"\/Date(1646673726427)\/","End":"\/Date(1646674031329)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968738)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646673726427+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646674031330+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296867L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296867L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296867L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296867L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296867L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296867","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4100,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich vertrete hier die Minderheit Hess Lorenz. Es geht um das Sanktionsschema, davon betroffen sind die Artikel 19b Absatz 1 Buchstabe g, 38a und 54 Absatz 4bis KVAG und die entsprechenden Artikel des VAG. Die Minderheit ist der Auffassung, dass die Sanktionierungsm\u00f6glichkeiten, wie sie f\u00fcr die aufsichtsrechtlichen Massnahmen vorgeschlagen werden, nicht den bisherigen Diskussionen im Parlament bei \u00e4hnlichen Motionen entsprechen und unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig stark und grob ausgestaltet wurden.</p>\n<p>Wir haben insbesondere den Eindruck, dass Artikel 38a bzw. die Ausgestaltung der Kompetenzen, die wir hier dem Bundesrat \u00fcberlassen, auch f\u00fcr seri\u00f6se Versicherer, die die Standards einhalten, erhebliche Auswirkungen h\u00e4tte. Wenn ein Vermittler sanktioniert werden m\u00fcsste und ein Versicherer f\u00fcr ein ganzes Jahr nichts mehr zahlen d\u00fcrfte, w\u00fcrden auch seri\u00f6se Vermittler unn\u00f6tig bestraft; mit denen k\u00f6nnte man dann nicht mehr arbeiten. Deshalb beantragen wir Ihnen, Artikel 38a zu streichen und anstelle dessen in Artikel 19b Absatz 1 Buchstabe g eine Erg\u00e4nzung einzuf\u00fchren, sodass eigenst\u00e4ndige Sanktionen von Versicherern auch f\u00fcr allgemeinverbindlich erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnen. In Artikel 19b sind alle Massnahmen vorgesehen, die von Versicherern \u00fcber eine Vereinbarung privatrechtlich getroffen werden k\u00f6nnen. Wir w\u00fcrden hier gerne einen Buchstaben g einf\u00fchren, der dann eine privatrechtliche Sanktion erm\u00f6glichen w\u00fcrde. Der Bundesrat soll diese Sanktion dann f\u00fcr allgemeinverbindlich erkl\u00e4ren k\u00f6nnen.</p>\n<p>Es ist ja bereits heute so, dass es eine Branchenvereinbarung von Curafutura und Sant\u00e9suisse gibt. Verst\u00f6sse k\u00f6nnen dadurch sanktioniert werden. Zust\u00e4ndig f\u00fcr diese Sanktionierung ist eine Aufsichtskommission, die extra f\u00fcr die Branchenvereinbarung ins Leben gerufen wurde. Sie beurteilt konkrete F\u00e4lle und macht im Fall von \u00dcbertretungen entsprechende Anzeigen. Die Aufsichtskommission hat gem\u00e4ss eigenen Angaben schon diverse Konventionalstrafen beschlossen. Der Selbstregulierung soll eine Chance gegeben werden, indem die Sanktion f\u00fcr allgemeinverbindlich erkl\u00e4rt werden kann.</p>\n<p>Dann gibt es mit dem Minderheitsantrag Hess Lorenz zu Artikel 54 Absatz 4bis KVAG bzw. Artikel 86 VAG entsprechend diesem Konzept eine weitere Erg\u00e4nzung. Demnach ist von einer Bestrafung abzusehen, wenn die Missachtung der Branchenvereinbarung gem\u00e4ss Artikel 19b im Rahmen eines verbandsinternen Verfahrens zu hinreichenden Sanktionen f\u00fchrte. </p>\n<p>Zusammengefasst: Die Sanktionen werden an die Branche delegiert. Die Eigenverantwortung soll hier gelten. Entsprechend werden mit der Allgemeinverbindlichkeit allf\u00e4llige Trittbrettfahrer auch aufgenommen. Ich denke, das w\u00e4re hier durchaus zielgerichteter. Die Branche kann so zeigen, dass sie selbst die Verantwortung wahrnimmt. Subsidi\u00e4r kann dann immer noch das Strafrecht gelten, wenn nicht die n\u00f6tigen Massnahmen getroffen werden.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Albert","SpeakerLastName":"R\u00f6sti","SpeakerFullName":"R\u00f6sti Albert","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":16,"Start":"\/Date(1646670158149)\/","End":"\/Date(1646670408166)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968643)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646670158150+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646670408167+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296868L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296868L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296868L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296868L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296868L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296868","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4070,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Art. 59 Abs. 3 - Art. 59 al. 3</i>[GZ]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident </b>(Candinas Martin, erster Vizepr\u00e4sident): Die Abstimmung gilt auch f\u00fcr Ziffer 2 Artikel 31a Absatz 5.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Martin","SpeakerLastName":"Candinas","SpeakerFullName":"Candinas Martin","SpeakerFunction":"1VP-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":18,"CantonName":"Grisons","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":27,"Start":"\/Date(1646672550375)\/","End":"\/Date(1646672623960)\/","Function":"1VP-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968692)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646672550377+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646672623960+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296871L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296871L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296871L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296871L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296871L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296871","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4298,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Zuerst zur Minderheit Gysi Barbara: Ausgaben f\u00fcr Marketing und Werbung sind aus Sicht der gr\u00fcnen Fraktion ganz zu unterbinden. Es ist nicht einzusehen, warum die Versicherer \u00fcberhaupt auch nur einen Rappen Pr\u00e4miengelder f\u00fcr Marketing und Werbung ausgeben sollen. Die Pr\u00e4mien belasten viele Haushalte bereits heute zu stark. Bei einer Einheitskasse h\u00e4tten wir solche Diskussionen, wie wir sie heute f\u00fchren, nicht.</p>\n<p>Da wir heute noch nicht so weit sind, unterst\u00fctzt die gr\u00fcne Fraktion den Minderheitsantrag Gysi Barbara zu Artikel 19c KVAG. Wenn Versicherer schon Ausgaben f\u00fcr Marketing und Werbung machen k\u00f6nnen sollen, dann mit einer Begrenzung von maximal 0,3 Prozent im Gesetz. Die Kosten liegen im Moment bei 0,335 Prozent. Der Minderheitsantrag ist also sehr grossz\u00fcgig. Exzesse m\u00fcssen wir verhindern. Denken wir an die belasteten Haushalte. Die heutige Formulierung, dass die Verwaltungskosten auf das \"notwendige Mass\" zu beschr\u00e4nken sind, ist ein zu unbestimmter Rechtsbegriff. Die gr\u00fcne Fraktion will, dass die Pr\u00e4miengelder f\u00fcr Behandlungen und nicht f\u00fcr Werbung und Vermittlung eingesetzt werden.</p>\n<p>Zur Minderheit Wasserfallen Flavia: Die gr\u00fcne Fraktion unterst\u00fctzt den Minderheitsantrag Wasserfallen Flavia zu Artikel 31b VAG. Gesetzeswidrige Vertr\u00e4ge sollen f\u00fcr Versicherungsteilnehmende unverbindlich sein. Demzufolge m\u00fcssen allf\u00e4llig bereits bezahlte Pr\u00e4mien zur\u00fcckerstattet werden.</p>\n<p>Zur Minderheit Sauter: Die gr\u00fcne Fraktion lehnt den Minderheitsantrag Sauter ab. Die W\u00fcrfel hierzu sind bereits gefallen. Die Diskussion, welche Kollegin Sauter nochmals f\u00fchren will, fand bereits bei der Bereinigung der Motion der SGK-S statt. Nach eingehender Debatte beschlossen beide[NB]Kammern, den Bundesrat explizit zu beauftragen, Regeln sowohl f\u00fcr den OKP-Bereich als auch f\u00fcr den Bereich der Zusatzversicherungen zu finden. Das macht auch Sinn. Es ist aus Sicht der Pr\u00e4mienzahlenden wichtig, dass es Regeln f\u00fcr alle Makler gibt, egal ob sie f\u00fcr die Zusatzversicherung oder f\u00fcr die Grundversicherung anrufen.</p>\n<p>Es ist aber auch im Interesse der Krankenversicherer, wie wir im Hearing in der Kommission h\u00f6ren konnten. Die Kassen argumentierten mit wettbewerblichen Aspekten; bei einer Erweiterung sollten gleich lange Spiesse geschaffen werden, insbesondere sollte auch Rechtsunsicherheit verhindert werden bzw. Rechtssicherheit garantiert sein. Es ist also auch der Wunsch der Versicherer, dass hier keine Trennung gemacht wird. </p>\n<p>Gerade im Zusatzversicherungsbereich geht es um sehr viel Geld, um 450 Millionen Franken. Es kann nicht sein, dass Zusatzversicherungen mit dem Argument verkauft werden, dass man nur mit der Zusatzversicherung s\u00e4mtliche [PAGE 212] Leistungen h\u00e4tte, die man einmal braucht. Das ist der Satz, der von den Vermittlerinnen und Vermittlern immer wieder vorgebracht wird. Es ist nicht f\u00fcr alle so einfach, dieses \u00f6konomische L\u00fcgengebilde schnell zu durchschauen, wie Sie in Ihrem Eingangsvotum gesagt haben, Herr Kollege de Courten. Dieser Bereich ist also zu regeln.</p>\n<p>Bitte lehnen Sie den Minderheitsantrag Sauter ab.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Manuela","SpeakerLastName":"Weichelt","SpeakerFullName":"Weichelt Manuela","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":9,"CantonName":"Zoug","CantonAbbreviation":"ZG","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":41,"Start":"\/Date(1646674238830)\/","End":"\/Date(1646674472311)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968747)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646674238830+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646674472310+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296874L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296874L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296874L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296874L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296874L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296874","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4277,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Die gr\u00fcnliberale Fraktion bittet Sie, in diesem Block in allen drei Punkten der Mehrheit und somit auch dem Bundesrat zu folgen.</p>\n<p>Die von der Minderheit Gysi Barbara geforderte Einschr\u00e4nkung der Werbe- und Marketingausgaben ist f\u00fcr uns ein zu grosser Eingriff in die Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit der Branche. Wir lehnen diesen Antrag ab. Zudem entspricht er auch nicht dem Anliegen der Motion. Wir sollten den Geltungsbereich jetzt hier nicht unn\u00f6tig ausweiten.</p>\n<p>Auch den Antrag der Minderheit Wasserfallen Flavia lehnen wir ab, auch wenn er im ersten Moment als sinnvoll erscheint. Die Umsetzung w\u00e4re aber wirklich alles andere als einfach, insbesondere dann, wenn bereits Leistungen bezogen worden sind. Unserer Meinung nach sind hier die bestehenden Regelungen bez\u00fcglich R\u00fccktrittsrecht ausreichend, und eine Versch\u00e4rfung ist an dieser Stelle abzulehnen.</p>\n<p>Den Antrag der Minderheit Sauter lehnen wir, ebenfalls gem\u00e4ss Bundesrat, ab. Bei der Beratung der Motion 18.4091 haben sich der Nationalrat und sp\u00e4ter auch der St\u00e4nderat klar daf\u00fcr ausgesprochen, dass eben beides, Grund- und Zusatzversicherung, betroffen sein soll. Wie bei der Minderheit M\u00e4der nehmen wir wieder die Perspektive der Bev\u00f6lkerung ein. Rufen wir uns in Erinnerung: F\u00fcr diese ist es bei einem Werbeanruf unerheblich, ob es nun um die Grund- oder um die Zusatzversicherung geht. Es ist die Art des Anrufs, die st\u00f6rt und die mit dieser Regulierung gemeint ist. Mit dem Antrag der Minderheit Sauter w\u00fcrde man nur eine Teill\u00f6sung erreichen, die in den Augen oder eher in den Ohren der Bev\u00f6lkerung einer Nichtl\u00f6sung entspr\u00e4che.</p>\n<p>Bitte folgen Sie auch hier der Mehrheit, die dem Entwurf des Bundesrates zustimmt.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Melanie","SpeakerLastName":"Mettler","SpeakerFullName":"Mettler Melanie","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Groupe vert'lib\u00e9ral","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":42,"Start":"\/Date(1646674479847)\/","End":"\/Date(1646674589342)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968750)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646674479847+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646674589343+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296875L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296875L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296875L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296875L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296875L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296875","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4051,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich spreche zu den Minderheiten in Block 2.</p>\n<p>Bez\u00fcglich der Einschr\u00e4nkung der Ausgaben f\u00fcr Marketing und Werbung, des Anliegens von Frau Gysi, bitte ich Sie, die Minderheit Gysi Barbara abzulehnen. Sie hat zwei Anliegen, erstens die Transparenz und zweitens die Beschr\u00e4nkung der Werbeausgaben. Beides ist heute bereits erf\u00fcllt. Die Transparenz ist nach Artikel 19 Absatz 2 KVAG geregelt. Dieser sieht vor, dass der Aufwand f\u00fcr Werbung und Vermittlerprovisionen in den Jahresrechnungen separat ausgewiesen werden muss. Damit ist Transparenz gew\u00e4hrleistet. Eine Beschr\u00e4nkung der H\u00f6he der Ausgaben ist ebenfalls gegeben, da die Versicherer nach Gesetz die Verwaltungskosten auf das f\u00fcr eine wirtschaftliche Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung notwendige Mass beschr\u00e4nken m\u00fcssen. Diese Bestimmung w\u00fcrde es der Aufsichtsbeh\u00f6rde bereits heute erlauben zu intervenieren, wenn die Ausgaben zu hoch w\u00e4ren. Insgesamt greift dieser Mechanismus, auch nach Aussagen der Verwaltung. Deshalb ist die Pr\u00e4zisierung gem\u00e4ss Minderheit Gysi Barbara nicht notwendig. </p>\n<p>Bez\u00fcglich Unverbindlichkeit des Vertrages bei Verstoss gegen die Regelungen liegt der Minderheitsantrag II (Wasserfallen Flavia) vor. Auch diesen bitte ich Sie abzulehnen, weil die Umsetzung gr\u00f6sste Schwierigkeiten nach sich ziehen d\u00fcrfte. Frau Wasserfallen argumentiert bei ihrem Minderheitsantrag mit entsprechenden Regeln im allgemeinen Vertragsrecht, also gem\u00e4ss OR. Dort ist die Ausgangslage eben eine ganz andere als hier in der obligatorischen Krankenversicherung. In der Krankenversicherung entsteht das Versicherungsverh\u00e4ltnis mit der Anmeldung der Person beim Versicherer, und dieser ist verpflichtet, sie aufzunehmen. Mit der Aufnahme erlischt dann auch das bisherige Versicherungsverh\u00e4ltnis. Diesen Mechanismus m\u00f6chte die Minderheit II aufheben. Das w\u00fcrde zu grossen Unsicherheiten und allenfalls auch Streitigkeiten mit dem Versicherer f\u00fchren und k\u00f6nnte bewirken, dass sich grosse Versicherungsl\u00fccken oder Doppelversicherungen ergeben, was nicht w\u00fcnschenswert ist.</p>\n<p>Zum Antrag der Minderheit Sauter, den wir selbstverst\u00e4ndlich unterst\u00fctzen: Hier regulieren wir nicht mehr im KVG, sondern im Versicherungsaufsichtsbereich, also im Privatrecht, im Bereich der Zusatzversicherungen. Der Abschluss eines solchen Zusatzversicherungsvertrags ist jeder Person freigestellt und nicht obligatorisch. Im Privatversicherungsbereich gelten deshalb auch ganz andere Regeln. Es ist in diesem Bereich auch bereits eine Revision der betreffenden gesetzlichen Grundlagen im Gange, und es ist wesentlich zweckm\u00e4ssiger und zielgerichteter, die T\u00e4tigkeit der Versicherungsvermittler im Privatversicherungsbereich genau dort zu regeln und nicht im Gesetz, das wir heute behandeln - wobei wir auch beim anderen Gesetzesprojekt f\u00fcr gr\u00f6sste regulatorische Zur\u00fcckhaltung eintreten.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Thomas","SpeakerLastName":"de Courten","SpeakerFullName":"de Courten Thomas","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":13,"CantonName":"B\u00e2le-Campagne","CantonAbbreviation":"BL","ParlGroupName":"Groupe de l'Union d\u00e9mocratique du Centre","ParlGroupAbbreviation":"V","SortOrder":40,"Start":"\/Date(1646674041194)\/","End":"\/Date(1646674223021)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968743)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646674041193+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646674223020+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296877L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296877L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296877L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296877L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296877L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296877","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4202,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Ich habe bereits in meinem Eintretensvotum erw\u00e4hnt, dass wir als Freisinnig-Liberale Hand f\u00fcr eine Regelung im obligatorischen Versicherungsbereich bieten k\u00f6nnen, nicht jedoch im Zusatzversicherungsbereich. Deshalb beantragen wir Ihnen hier, den ganzen zweiten Teil dieser Vorlage zu streichen, n\u00e4mlich s\u00e4mtliche Bestimmungen, die im VAG geregelt werden sollen. </p>\n<p>Warum? Hier haben wir tats\u00e4chlich eine Wettbewerbssituation. Die Versicherer sind hier frei, welche Angebote sie machen wollen. Sie k\u00f6nnen sich \u00fcber unterschiedliche Angebote differenzieren, und sie sollen diese auch bewerben k\u00f6nnen. Ich will damit nicht sagen, dass ich es gut finde, wenn ich dann an einem Abend ein Telefon von einem Zusatzversicherer erhalte. Das \u00e4rgert mich genau gleich. Aber ich nehme an, dieser Versicherer wird meinen \u00c4rger sp\u00fcren, denn ganz sicher werde ich bei diesem keine Versicherung abschliessen. So spielt eben der Markt. Deshalb m\u00fcssen wir hier nicht regulatorisch t\u00e4tig werden. So viel zum Materiellen. </p>\n<p>Im \u00dcbrigen mache ich auch noch kurz eine Bemerkung zum Formellen: Wir sind nun an drei verschiedenen Orten daran, das VAG zu \u00fcberarbeiten und zu reformieren. Eine Vorlage, zu welcher wir noch Details zu kl\u00e4ren haben, wird zurzeit in der WAK behandelt. Ein anderer Bereich wird jetzt eben hier behandelt. Und schliesslich behandeln wir in dieser Session noch das Thema Modernisierung der Aufsicht. Auch dort ist eine Bestimmung aus dem VAG enthalten. Wir sind tats\u00e4chlich der Meinung, dass man, wenn schon, dieses Gesetz einmal als Ganzes anschauen und nach Regelungsbedarf untersuchen und dass man nicht parallel an verschiedenen Orten t\u00e4tig werden und ein dermassen grosses Flickwerk veranstalten soll. </p>\n<p>In diesem Sinne bitte ich Sie, hier meine Minderheit zu unterst\u00fctzen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Regine","SpeakerLastName":"Sauter","SpeakerFullName":"Sauter Regine","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe lib\u00e9ral-radical","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":37,"Start":"\/Date(1646673317851)\/","End":"\/Date(1646673436660)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968727)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646673317850+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646673436660+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296878L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296878L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296878L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296878L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296878L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296878","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4202,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Kollege Hess, vielen Dank. Sie haben gesagt, dass die Versicherer dies wollten, weil auch die Anrufe im Zusatzversicherungsbereich st\u00f6rend seien. Mit anderen Worten: Muss man die Versicherer dazu zwingen, dass sie sich nicht sch\u00e4dlich verhalten? Wieso tun sie es nicht einfach freiwillig, wenn sie genau wissen, dass sie den Kunden auf die Nerven fallen?</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Regine","SpeakerLastName":"Sauter","SpeakerFullName":"Sauter Regine","SpeakerFunction":"Mit-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe lib\u00e9ral-radical","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":44,"Start":"\/Date(1646674881673)\/","End":"\/Date(1646674903298)\/","Function":"Mit-F","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968757)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646674881673+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646674903297+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296884L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296884L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296884L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296884L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296884L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296884","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4094,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Namens der Mitte-Fraktion bitte ich Sie, die Minderheitsantr\u00e4ge in Block 2 abzulehnen.</p>\n<p>Zur Minderheit Gysi Barbara: Hier gilt es, vorab festzustellen, dass der Antrag dieser Minderheit nicht direkt etwas mit der Versicherungsvermittlert\u00e4tigkeit zu tun hat. Wir m\u00fcssen uns zwischendurch vor Augen f\u00fchren, aufgrund welcher Umst\u00e4nde, aufgrund welchen Missbehagens in der Bev\u00f6lkerung und auch aufgrund welches parlamentarischen Vorstosses wir hier versuchen, diese Branchenvereinbarung auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen. Vor diesem Hintergrund ist der Antrag sachfremd. Ausserdem ist die Prozentzahl v\u00f6llig willk\u00fcrlich gew\u00e4hlt.</p>\n<p>Es gilt zudem zu bedenken, dass die Verwaltungskosten mit rund 5 Prozent schon sehr tief sind. Auch zu bedenken gilt es, dass die Verwaltungskosten, \u00fcber die wir hier sprechen, seit der Einf\u00fchrung des KVG st\u00e4ndig gesunken sind. Artikel 19 Abs\u00e4tze 1 und 2 KVAG regelt bereits die Verwaltungskosten. Wenn wir von diesen Betr\u00e4gen sprechen, schadet es auch nichts, sich wieder einmal zu vergegenw\u00e4rtigen, welche Millionenbetr\u00e4ge im Gesundheitswesen durch die T\u00e4tigkeit der Krankenversicherer, die s\u00e4mtliche Leistungen und Rechnungsstellungen der Leistungserbringer \u00fcberpr\u00fcfen, \"eingespart\" werden.</p>\n<p>Zur Minderheit Wasserfallen Flavia: Im VVG werden, gem\u00e4ss Artikel 2a, bereits Widerrufsrechte der Versicherten sichergestellt, deshalb kann die Bestimmung zur Unverbindlichkeit von Vertr\u00e4gen abgelehnt werden. Zudem sieht die Selbstregulierung der Versicherer bereits andere Sanktionsmechanismen vor.</p>\n<p>Schliesslich zur Minderheit Sauter: Hier geht es darum, im Versicherungsvertragsgesetz (VVG), also im Zusatzversicherungsbereich, die Vorschriften bez\u00fcglich der Vermittlert\u00e4tigkeit nicht gelten zu lassen. Sachlich und auch marktwirtschaftlich gesehen, wurde hier richtig argumentiert: Wir m\u00fcssten eigentlich zwischen OKP und Zusatzversicherungsgesch\u00e4ft unterscheiden. Das Zusatzversicherungsgesch\u00e4ft untersteht dem Privatrecht. Hier herrscht ein Markt, hier darf im Gegensatz zur OKP beispielsweise auch Gewinn gemacht werden usw. Daher macht diese Aufteilung eigentlich Sinn. Die Mitte-Fraktion ist aber mehrheitlich gegen die Minderheit Sauter. </p>\n<p>Man kann hier vielleicht auch ein bisschen Entwarnung geben, weil sich die beiden Krankenversicherungsverb\u00e4nde Sant\u00e9suisse und Curafutura eigentlich bereits seit l\u00e4ngerer Zeit f\u00fcr den Einbezug der Zusatzversicherung in die Branchenvereinbarung ausgesprochen haben. Es ist eigentlich auch klar, warum. Ich glaube, man bleibt nicht glaubw\u00fcrdig, wenn man hier die ganzen Massnahmen in der OKP beschliesst und dann sp\u00e4ter sagt: Ja gut, im Zusatzversicherungsgesch\u00e4ft arbeiten wir weiterhin mit den Vermittlern und den Methoden, die f\u00fcr den ber\u00fchmten \u00c4rger sorgen, da wir das gem\u00e4ss der Minderheit Sauter d\u00fcrfen. Ich glaube, das w\u00e4re in der Praxis ein Eigentor f\u00fcr die Versicherer. </p>\n<p>Es geht ja nicht auf, wenn der ber\u00fchmte Anruf zur Unzeit erfolgt, der \u00c4rger da ist und der oder die Angerufene sich sagt: \"Warum erhalte ich immer noch diese Kaltakquise-Anrufe, nachdem ich doch geh\u00f6rt habe, dass eine gesetzliche Regelung gefunden worden sei?\" Am Schluss des Gespr\u00e4chs w\u00fcrde dann der oder die Anrufende m\u00f6glicherweise sagen: \"Ich bewege mich nur im Zusatzversicherungsbereich.\" Von daher macht es marktwirtschaftlich gesehen Sinn, dass man die Bestimmung hier nicht auf das VVG ausdehnt. In der Praxis wird das dann so oder so geschehen, das ist auch von den Verb\u00e4nden so ge\u00e4ussert worden. </p>\n<p>Jetzt nehme ich gerne eine Frage von Frau Sauter entgegen.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Lorenz","SpeakerLastName":"Hess","SpeakerFullName":"Hess Lorenz","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":43,"Start":"\/Date(1646674598179)\/","End":"\/Date(1646674879246)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968755)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646674598180+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646674879247+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296887L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296887L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296887L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296887L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296887L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296887","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4094,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Danke, Frau Kollegin Sauter. Das ist eigentlich das gleiche Thema wie in Block 1, wo wir uns ja bei den \u00dcbergangsbestimmungen und beim Einleitungssatz zu Recht gefragt haben, wie man hier verfahren will. Wir haben entschieden, dass wir sagen, man kann das in der Branche selbst verantwortungsbewusst l\u00f6sen. Das ist richtig, das muss der Ansatz sein.</p>\n<p>Pers\u00f6nlich, wie Sie gesehen haben und wissen, bin ich ja bei der Minderheit, weil ich, sachlich und wirtschaftlich gesehen, denke, man k\u00f6nne diese Aufschl\u00fcsselung machen. Aber wie gesagt, in der Praxis wird es wohl kaum so stattfinden. Es w\u00e4re sehr wahrscheinlich keine gute Idee, wenn man im Vermittlerbereich sozusagen aufs VVG ausweichen w\u00fcrde.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Lorenz","SpeakerLastName":"Hess","SpeakerFullName":"Hess Lorenz","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":2,"CantonName":"Berne","CantonAbbreviation":"BE","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":45,"Start":"\/Date(1646674903298)\/","End":"\/Date(1646674947601)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968760)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646674903297+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646674947600+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296889L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296889L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296889L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296889L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=296889L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"296889","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4070,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Art. 19b Abs. 1 Bst. d, e - Art. 19b al. 1 let. d, e</i>[GZ]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident </b>(Candinas Martin, erster Vizepr\u00e4sident): Der Antrag der Minderheit II (Wasserfallen Flavia) besteht aus einem Zusatz zu Buchstabe e und kann sowohl mit dem Antrag der Mehrheit als auch mit demjenigen der Minderheit I (M\u00e4der) kombiniert werden. Die Abstimmung gilt auch f\u00fcr Ziffer 2 Artikel 31a Absatz 1 Buchstaben d und e.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Martin","SpeakerLastName":"Candinas","SpeakerFullName":"Candinas Martin","SpeakerFunction":"1VP-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":18,"CantonName":"Grisons","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":29,"Start":"\/Date(1646672623960)\/","End":"\/Date(1646672764297)\/","Function":"1VP-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968699)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646672623960+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646672764297+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297015L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297015L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297015L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297015L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297015L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"297015","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4274,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>In Block 2 beraten wir \u00fcber drei Minderheitsantr\u00e4ge. Der erste Antrag betrifft Artikel 19 KVAG. Dieser soll um einen Artikel 19c erweitert werden, der die Ausgaben der Versicherer in den Bereichen Marketing und Werbung auf maximal 0,3 Prozent der Pr\u00e4mieneinnahmen des Vorjahres begrenzen soll.</p>\n<p>Gem\u00e4ss Artikel 19 Absatz 2 desselben Gesetzes m\u00fcssen die Versicherer bereits heute die Ausgaben daf\u00fcr in ihren Jahresberichten ausweisen, und nach Absatz 1 sind sie verpflichtet, Verwaltungskosten auf das erforderliche Mass zu beschr\u00e4nken. Die Kosten, wir haben es bereits geh\u00f6rt, liegen momentan bei 0,335 Prozent, also nur leicht \u00fcber dem geforderten Limit.</p>\n<p>Die Mehrheit der Kommission ist der Meinung, dass hier eine Regelung nicht notwendig ist und zudem auch nicht im Fokus der heutigen Gesetzesvorlage steht. Allgemein wird sie als ein zu grosser Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit betrachtet. Die Kommission empfiehlt Ihnen daher mit 17 zu 8 Stimmen, [PAGE 213] diese Erg\u00e4nzung und somit die Minderheit Gysi Barbara abzulehnen.</p>\n<p>Der zweite Minderheitsantrag betrifft das VAG. Artikel 31b soll Versicherungsvertr\u00e4ge im Bereich der Zusatzversicherungen, die im Widerspruch zu Artikel 31a, also zur Verbindlichkeitserkl\u00e4rung, zustande gekommen sind, als unverbindlich erkl\u00e4ren. Zudem sollen die bereits gezahlten Pr\u00e4mien zur\u00fcckerstattet werden.</p>\n<p>Der Antrag bezieht sich auf die Zusatzversicherung und nicht auf die obligatorische Grundversicherung, bei der ein Zustand ohne Versicherungsschutz zu vermeiden ist. Bei der Zusatzversicherung gilt das Obligationenrecht. Bei der letzten \u00c4nderung desselben hat das Parlament ein grunds\u00e4tzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen einger\u00e4umt. Die Mehrheit der Kommission betrachtet diese Regelung als ausreichend. Zudem g\u00e4be es mit der neuen Regelung Probleme, wenn bereits Leistungen bezogen worden w\u00e4ren. Daher empfiehlt Ihnen die Kommission mit 17 zu 7 Stimmen, diese Erg\u00e4nzung und somit die Minderheit Wasserfallen Flavia abzulehnen.</p>\n<p>Der dritte und letzte Antrag betrifft Ziffer 2 respektive die Regelung im VAG. Die Minderheit Sauter m\u00f6chte mit diesem Konzeptantrag Ziffer 2 in ihrer G\u00e4nze streichen. Damit w\u00fcrden sich die \u00c4nderungen und Erg\u00e4nzungen, die wir soeben besprochen und beschlossen haben, ausschliesslich auf die obligatorische Krankenversicherung beschr\u00e4nken, da die \u00c4nderungen bez\u00fcglich der Zusatzversicherungen sich eben in Ziffer 2 befinden und gestrichen w\u00fcrden.</p>\n<p>Da sich Grund- und Zusatzversicherung grunds\u00e4tzlich unterscheiden, ist es nachvollziehbar, dass man sich bei allen Regelungen genau \u00fcberlegt, ob sie f\u00fcr beide oder eben nur f\u00fcr einen der beiden Bereiche gelten sollen. Diese Fragestellung wurde bereits bei der Annahme der erw\u00e4hnten Motion 18.4091 eingehend diskutiert und dahingehend entschieden, dass die Motion beide Bereiche abdecken soll. Will man diesem Entscheid folgen, ist der Minderheitsantrag Sauter abzulehnen. Des Weiteren ist die Mehrheit der Kommission der Meinung, dass der normale Konsument bei den zum \u00c4rgernis gewordenen Anrufen kaum einen Unterschied machen wird, ob es um die Grundversicherung oder um die Zusatzversicherungen geht. Er nervt sich an der Art des Gespr\u00e4chs. </p>\n<p>Die Kommission empfiehlt Ihnen daher mit 13 zu 12 Stimmen die Ablehnung des Minderheitsantrages Sauter.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"J\u00f6rg","SpeakerLastName":"M\u00e4der","SpeakerFullName":"M\u00e4der J\u00f6rg","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":1,"CantonName":"Zurich","CantonAbbreviation":"ZH","ParlGroupName":"Groupe vert'lib\u00e9ral","ParlGroupAbbreviation":"GL","SortOrder":47,"Start":"\/Date(1646674960946)\/","End":"\/Date(1646675164334)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"DE","Modified":"\/Date(1774876968767)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646674960947+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646675164333+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297025L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297025L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297025L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297025L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297025L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"297025","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4070,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><i>Art. 19b Abs. 1 Bst. g - Art. 19b al. 1 let. g</i>[GZ]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident </b>(Candinas Martin, erster Vizepr\u00e4sident): Die Abstimmung gilt auch f\u00fcr Ziffer 1 Artikel 38a, Artikel 54 Absatz 4bis, Ziffer 2 Artikel 31a Absatz 1 Buchstabe g, Artikel 38 Absatz 2 und Artikel 86 Absatz 2bis.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Martin","SpeakerLastName":"Candinas","SpeakerFullName":"Candinas Martin","SpeakerFunction":"1VP-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":18,"CantonName":"Grisons","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":32,"Start":"\/Date(1646672829482)\/","End":"\/Date(1646672917986)\/","Function":"1VP-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968711)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646672829483+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646672917987+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297028L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297028L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297028L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297028L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297028L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"297028","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4193,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Concernant ces trois propositions de minorit\u00e9 du bloc 2, le groupe lib\u00e9ral-radical soutiendra d'abord les propositions de la majorit\u00e9 aux articles 19c de la loi sur la surveillance de l'assurance-maladie (LSAMal) et 31b de la loi sur la surveillance des assurances (LSA), puis il soutiendra naturellement l'excellente minorit\u00e9 Sauter au chiffre 2 concernant la LSA, et plus particuli\u00e8rement l'assurance compl\u00e9mentaire \u00e0 l'assurance-maladie sociale.</p>\n<p>A l'article 19c LSAMal, la minorit\u00e9 Gysi Barbara veut limiter la publicit\u00e9 dans l'assurance obligatoire des soins \u00e0 0,3 pour cent de la somme totale des primes encaiss\u00e9es l'ann\u00e9e pr\u00e9c\u00e9dente. Du point de vue du groupe lib\u00e9ral-radical, cette mesure est non seulement inutile mais contre-productive. Le but de la loi dont nous parlons ici est de lutter contre la publicit\u00e9 \"\u00e0 froid\" faite par t\u00e9l\u00e9phone, qui ennuie tellement les consommateurs. La publicit\u00e9 en soi n'est pas tellement contre-productive ni ennuyeuse pour les consommateurs. En r\u00e9alit\u00e9, elle encourage la concurrence. Elle permet m\u00eame aux assur\u00e9s de conna\u00eetre des mod\u00e8les d'assurance et, de mani\u00e8re g\u00e9n\u00e9rale, elle apporte une forme d'information, qui n'est pas n\u00e9gative pour la population.</p>\n<p>De ce point de vue, m\u00eame si la publicit\u00e9 doit \u00eatre encadr\u00e9e par un certain nombre de r\u00e8gles - et c'est ce que nous faisons ici en introduisant des dispositions concernant la publicit\u00e9, par exemple par t\u00e9l\u00e9phone -, il ne se justifie pas, de mani\u00e8re g\u00e9n\u00e9rale, de limiter la publicit\u00e9 pour l'assurance obligatoire des soins. D'ailleurs, ces derni\u00e8res ann\u00e9es, aucune statistique ne nous montre une augmentation des d\u00e9penses de publicit\u00e9: c'est m\u00eame l'inverse qui s'est produit pendant plusieurs ann\u00e9es, durant lesquelles la publicit\u00e9 est rest\u00e9e g\u00e9n\u00e9ralement assez stable. Elle a par contre permis d'encourager une certaine concurrence et elle permet \u00e0 des assur\u00e9s qui choisissent malheureusement encore des primes d'assurance-maladie trop ch\u00e8res de faire des choix meilleurs.</p>\n<p>A l'article 31b LSA, une minorit\u00e9 Wasserfallen Flavia demande qu'un contrat conclu sur la base d'un appel t\u00e9l\u00e9phonique ill\u00e9gal, dans le domaine de l'assurance compl\u00e9mentaire \u00e0 l'assurance-maladie sociale, soit non contraignant. Ce serait une sanction assez extraordinaire, puisque ce serait le contrat d'assurance complet qui deviendrait caduc. Ce type de sanction pourrait para\u00eetre de prime abord bienvenue, puisqu'elle pousserait l'ensemble des acteurs du syst\u00e8me \u00e0 renoncer \u00e0 conclure des accords fond\u00e9s sur de la publicit\u00e9 illicite. Mais cela constituerait aussi un danger \u00e9norme pour les assur\u00e9s, et pour les assureurs \u00e9galement, parce qu'il y aurait l\u00e0 un probl\u00e8me de s\u00e9curit\u00e9 juridique.</p>\n<p>Lorsque l'on signe un contrat, ce dernier doit quand m\u00eame pouvoir d\u00e9ployer des effets, il doit quand m\u00eame, \u00e0 un moment ou \u00e0 un autre, pouvoir \u00eatre appel\u00e9 devant un tribunal, on doit pouvoir compter dessus. A un moment ou \u00e0 un autre, si on ne sait plus si le contrat est acceptable ou non, dans la mesure o\u00f9 on ne sait pas si, vraiment, l'appel t\u00e9l\u00e9phonique \u00e9tait acceptable, \u00e9tait conforme \u00e0 la loi, eh bien on ne sait pas si le contrat est valable ou ne l'est pas. Cette absence de s\u00e9curit\u00e9 juridique deviendrait dangereuse non seulement pour l'assur\u00e9, mais aussi pour l'assureur et pour l'ensemble du syst\u00e8me, y compris pour des tiers qui pourraient fournir des prestations sans savoir s'il y a, derri\u00e8re, une assurance. Pour cette raison, la majorit\u00e9 de la commission et l'ensemble du groupe lib\u00e9ral-radical rejetteront la proposition de la minorit\u00e9 Wasserfallen Flavia \u00e0 l'article 31b LSA.</p>\n<p>Enfin, la derni\u00e8re minorit\u00e9 - la minorit\u00e9 Sauter - vise \u00e0 biffer compl\u00e8tement le chiffre 2 concernant la LSA, et plus particuli\u00e8rement l'assurance compl\u00e9mentaire \u00e0 l'assurance-maladie sociale. En effet, la question que nous devons traiter ici concerne l'assurance obligatoire des soins. S'il a \u00e9t\u00e9 question, en commission, d'\u00e9largir le champ d'application \u00e0 l'assurance-maladie compl\u00e9mentaire, proposition soutenue par la majorit\u00e9, du point de vue du groupe lib\u00e9ral-radical, il ne se justifie nullement ici de r\u00e9glementer l'ensemble des activit\u00e9s d'assurances en Suisse. Il est certes tentant de vouloir appliquer aux assurances compl\u00e9mentaires les r\u00e8gles que l'on veut appliquer ici \u00e0 l'assurance obligatoire des soins, mais alors on peut se demander pourquoi ne pas appliquer ces r\u00e8gles aux assurances responsabilit\u00e9 civile pour v\u00e9hicules automobiles, aux assurances b\u00e2timent, \u00e0 l'ensemble des assurances vie, \u00e0 la pr\u00e9voyance professionnelle; j'en passe et des meilleures. Evidemment, l'assurance, en r\u00e8gle g\u00e9n\u00e9rale, ne se limite pas \u00e0 la question de la sant\u00e9.</p>\n<p>Du point de vue du groupe lib\u00e9ral-radical, il est extr\u00eamement important de distinguer l'assurance sociale, qui est l'assurance obligatoire des soins, de l'assurance compl\u00e9mentaire, qui, elle, peut encore faire l'objet de publicit\u00e9, d'un champ d'application de la concurrence et de publicit\u00e9 beaucoup plus large que l'assurance sociale. Pour cette raison, il nous semble ad\u00e9quat de les distinguer l'une de l'autre et de biffer compl\u00e8tement le chiffre 2 de la loi qui nous est soumise aujourd'hui.</p>\n<p>Pour cette raison, je vous invite \u00e0 suivre la minorit\u00e9 Sauter sur ce dernier point.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Philippe","SpeakerLastName":"Nantermod","SpeakerFullName":"Nantermod Philippe","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":23,"CantonName":"Valais","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Groupe lib\u00e9ral-radical","ParlGroupAbbreviation":"RL","SortOrder":38,"Start":"\/Date(1646673444226)\/","End":"\/Date(1646673716972)\/","Function":"Mit-M","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876968732)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646673444227+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646673716973+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297030L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297030L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297030L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297030L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297030L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"297030","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4220,"Type":1,"Text":"<pd_text><p>Dans ce deuxi\u00e8me bloc, une proposition de minorit\u00e9 a trait \u00e0 l'assurance-maladie obligatoire et les deux autres concernent sp\u00e9cifiquement la loi sur la surveillance des assurances.</p>\n<p>Tout d'abord, \u00e0 l'article 19c de la loi sur la surveillance de l'assurance-maladie (LSAMal), la proposition de la minorit\u00e9 Gysi Barbara vise \u00e0 limiter les d\u00e9penses des assureurs pour le marketing et la publicit\u00e9, y compris les commissions pour les interm\u00e9diaires. Le but est que l'argent des primes soit principalement utilis\u00e9 pour des prestations en faveur des assur\u00e9s. En s'appuyant sur la pr\u00e9sentation des organisations de patients lors de l'audition devant la commission, un plafond de 0,3 pour cent des primes encaiss\u00e9es l'ann\u00e9e pr\u00e9c\u00e9dente est propos\u00e9.</p>\n<p>La majorit\u00e9 de la commission comprend qu'une certaine transparence en mati\u00e8re de co\u00fbts et une certaine limitation sont n\u00e9cessaires. Cependant, la transparence existe d\u00e9j\u00e0 aujourd'hui, puisque l'article 19 alin\u00e9a 2 LSAMal pr\u00e9voit que les frais de publicit\u00e9 et les commissions des interm\u00e9diaires soient pr\u00e9sent\u00e9s s\u00e9par\u00e9ment dans les comptes annuels. Quant \u00e0 la limitation, elle est fix\u00e9e \u00e0 l'article 19 alin\u00e9a 1 de cette loi, qui pr\u00e9cise que les assureurs doivent limiter les frais administratifs \u00e0 ce qui est n\u00e9cessaire pour une bonne gestion \u00e9conomique. L'autorit\u00e9 de surveillance peut ainsi intervenir si ces d\u00e9penses sont trop \u00e9lev\u00e9es. Dans l'ensemble, le m\u00e9canisme fonctionne bien et ces co\u00fbts sont actuellement bas - 0,335 pour cent. La commission vous recommande ainsi de rejeter cette proposition par 17 voix contre 8.</p>\n<p>La deuxi\u00e8me proposition de minorit\u00e9 a \u00e9t\u00e9 d\u00e9pos\u00e9e par notre coll\u00e8gue Flavia Wasserfallen, qui juge important d'ajouter une disposition pr\u00e9cisant que les dispositions du contrat, du point de vue de l'assur\u00e9, sont nulles et non avenues en cas de violation des r\u00e8gles d\u00e9clar\u00e9es de force obligatoire. La personne assur\u00e9e pourrait alors sans autre r\u00e9voquer sa demande d'adh\u00e9sion et les frais encourus seraient rembours\u00e9s.</p>\n<p>La commission, qui s'est exprim\u00e9e par 17 voix contre 7, s'oppose \u00e0 ce que la nullit\u00e9 en cas d'infraction soit explicitement mentionn\u00e9e. En effet, l'article 2a de la loi f\u00e9d\u00e9rale sur le contrat d'assurance garantit d\u00e9j\u00e0 des droits de r\u00e9vocation des assur\u00e9s, ce qui permet ainsi de rejeter la disposition relative au caract\u00e8re non contraignant des contrats. L'autor\u00e9gulation des assureurs pr\u00e9voit en outre d'autres m\u00e9canismes de sanction. De plus, la majorit\u00e9 de la commission voit des difficult\u00e9s de mise en oeuvre, notamment le risque de se retrouver sans nouvel assureur en cas de r\u00e9siliation. Se pose aussi la question de la difficult\u00e9 pour l'assur\u00e9 d'exercer un contr\u00f4le sur le non-respect de certaines r\u00e8gles par l'interm\u00e9diaire.</p>\n<p>Enfin, la minorit\u00e9 Sauter relance le d\u00e9bat de l'extension de cette r\u00e9glementation sur l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires \u00e0 l'assurance compl\u00e9mentaire. S'appuyant sur le fait qu'une r\u00e9vision de la loi sur la surveillance des assurances est d\u00e9j\u00e0 en cours de discussion, notre coll\u00e8gue rappelle qu'on se trouve ici dans le domaine des assurances priv\u00e9es et que la concurrence doit jouer.</p>\n<p>Par 13 voix contre 12, la commission rappelle que les deux grandes organisations de la branche des assureurs-maladie ont toujours \u00e9t\u00e9 favorables \u00e0 l'inclusion de l'assurance compl\u00e9mentaire dans l'accord. Elle estime aussi qu'une limitation des commissions dans le domaine des assurances compl\u00e9mentaires est le seul moyen d'\u00e9viter tout contournement de la limite sup\u00e9rieure fix\u00e9e dans l'assurance obligatoire des soins. Il faut bien prendre conscience du fait que le volume des commissions est bien plus \u00e9lev\u00e9 que dans l'assurance de base, tant par contrat conclu qu'au total, d'o\u00f9 la limitation \u00e0 douze primes mensuelles. De plus, l'assurance de base et l'assurance compl\u00e9mentaire ne sont pas clairement dissoci\u00e9es.</p>\n<p>Comme nous l'avons d\u00e9j\u00e0 vu lors de nos d\u00e9bats au printemps 2019 au sujet de la motion 18.4091, il faut bien prendre conscience du fait que le volume des commissions est bien plus \u00e9lev\u00e9 que dans l'assurance de base, tant par contrat conclu qu'au total - plus de 240 millions de francs pour ce qui concerne les assurances compl\u00e9mentaires, sur un total de 300 millions. Cette extension est n\u00e9cessaire pour \u00e9viter que les interm\u00e9diaires deviennent un instrument de la s\u00e9lection des risques par les caisses-maladie.</p>\n<p>En conclusion, au terme de ces d\u00e9bats, la r\u00e9glementation propos\u00e9e vise \u00e0 assurer la protection des assur\u00e9s, mais aussi une meilleure qualit\u00e9 des prestations. Il s'agit de pr\u00e9server un syst\u00e8me de concurrence qui a fait ses preuves tout en \u00e9vitant une prospection intrusive qui heurterait les int\u00e9r\u00eats m\u00eame des clients.</p>\n<p>Lors du vote sur l'ensemble, la commission a d\u00e9cid\u00e9, par 15 voix contre 10, de vous recommander d'accepter le projet tel qu'il est pr\u00e9sent\u00e9.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Benjamin","SpeakerLastName":"Roduit","SpeakerFullName":"Roduit Benjamin","SpeakerFunction":"Mit-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":23,"CantonName":"Valais","CantonAbbreviation":"VS","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":48,"Start":"\/Date(1646675171043)\/","End":"\/Date(1646675443225)\/","Function":"*","DisplaySpeaker":true,"LanguageOfText":"FR","Modified":"\/Date(1774876968772)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646675171043+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646675443227+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297036L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297036L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297036L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297036L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297036L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"297036","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4070,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Ziff.</b>[NB]<b>1</b>[NB]<b>Art.</b>[NB]<b>38a </b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Hess Lorenz, Aeschi Thomas, Amaudruz, de Courten, Glarner, Herzog Verena, Lohr, R\u00f6sti, Schl\u00e4pfer)[GZ]</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 38a </b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Hess Lorenz, Aeschi Thomas, Amaudruz, de Courten, Glarner, Herzog Verena, Lohr, R\u00f6sti, Schl\u00e4pfer)[GZ]</p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident </b>(Candinas Martin, erster Vizepr\u00e4sident): \u00dcber den Antrag der Minderheit Hess Lorenz wurde bei Ziffer 1 Artikel 19b Absatz 1 Buchstabe g abgestimmt.[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 1 Art. 54</b><i> </i>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 3 Bst. h, 4</i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Hess Lorenz, Aeschi Thomas, Amaudruz, de Courten, Glarner, Herzog Verena, Lohr, R\u00f6sti, Schl\u00e4pfer)[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 4bis </i>[GZ]</p>\n<p>Von einer Bestrafung kann abgesehen werden, wenn die Missachtung der Branchenvereinbarung gem\u00e4ss Artikel 19b KVAG im Rahmen eines verbandsinternen Verfahrens zu einer hinreichenden Sanktion f\u00fchrte.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 54 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p><i>Al. 3 let. h, 4</i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Hess Lorenz, Aeschi Thomas, Amaudruz, de Courten, Glarner, Herzog Verena, Lohr, R\u00f6sti, Schl\u00e4pfer)[GZ]</p>\n<p><i>Al. 4bis </i>[GZ]</p>\n<p>Le renoncement \u00e0 une peine peut \u00eatre envisag\u00e9 si la violation de l'accord de branche selon l'article 19b LSAMal a conduit \u00e0 une sanction suffisante dans le cadre d'une proc\u00e9dure interne de la branche.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident </b>(Candinas Martin, erster Vizepr\u00e4sident): \u00dcber den Antrag der Minderheit Hess Lorenz wurde bei Ziffer 1 Artikel 19b Absatz 1 Buchstabe g abgestimmt.[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 2 Art. 31a</b><i> </i>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 1</i>[GZ]</p>\n<p>...</p>\n<p>d. ... und -vermittler, die nicht \u00fcber einen Arbeitsvertrag gem\u00e4ss Artikel 319 ff. OR an den Versicherer gebunden sind;</p>\n<p>e. die Einschr\u00e4nkung der Entsch\u00e4digung der Versicherungsvermittlerinnen und -vermittler, die nicht \u00fcber einen Arbeitsvertrag gem\u00e4ss Artikel 319 ff. OR an den Versicherer gebunden sind;</p>\n<p>...</p>\n<p><i>Abs. 2-4</i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Gysi Barbara, Crottaz, Feri Yvonne, Masshardt, Porchet, Prelicz-Huber, Wasserfallen Flavia, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 1 Einleitung </i>[GZ]</p>\n<p>Die Versicherungsunternehmen schliessen im Bereich der Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung eine Vereinbarung ab, in der Folgendes geregelt wird:</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit I </i>[GZ]</p>\n<p>(M\u00e4der, Crottaz, Feri Yvonne, Gysi Barbara, Masshardt, Mettler, Porchet, Prelicz-Huber, Wasserfallen Flavia, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 1 Bst. d, e </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit II </i>[GZ]</p>\n<p>(Wasserfallen Flavia, Crottaz, Feri Yvonne, Gysi Barbara, M\u00e4der, Masshardt, Mettler, Porchet, Prelicz-Huber, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 1 Bst. e </i>[GZ]</p>\n<p>e. ... und -vermittler und des Lead-Kaufs;</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Hess Lorenz, Aeschi Thomas, Amaudruz, de Courten, Glarner, Herzog Verena, Lohr, R\u00f6sti, Schl\u00e4pfer)[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 1 Bst. g </i>[GZ]</p>\n<p>g. die Sanktionen, wenn ein Versicherer die Vereinbarung missachtet, insbesondere Busse bis zu 500[NB]000 Franken, sowie eine Schiedsordnung zur brancheninternen Durchsetzung der Sanktionen.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Prelicz-Huber, Crottaz, Feri Yvonne, Gysi Barbara,[NB]Masshardt, Porchet, Wasserfallen Flavia, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 5 </i>[GZ]</p>\n<p>Der Bundesrat regelt die Punkte nach Absatz 1 Buchstaben a-f, f\u00fcr den Fall, dass die Versicherungsunternehmen zwei Jahre nach Inkrafttreten der \u00c4nderung vom ... keine Vereinbarung nach Absatz 1 abgeschlossen haben.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 2 art. 31a</b><i> </i>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p><i>Al. 1</i>[GZ]</p>\n<p>...</p>\n<p>d. la formation des interm\u00e9diaires d'assurance qui ne sont pas li\u00e9s \u00e0 l'assureur par un contrat de travail en vertu des articles 319 et ss. CO;</p>\n<p>e. la limitation de la r\u00e9mun\u00e9ration de l'activit\u00e9 des interm\u00e9diaires d'assurance qui ne sont pas li\u00e9s \u00e0 l'assureur par un contrat de travail en vertu des articles 319 et ss. CO;</p>\n<p>...</p>\n<p><i>Al. 2-4</i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Gysi Barbara, Crottaz, Feri Yvonne, Masshardt, Porchet, Prelicz-Huber, Wasserfallen Flavia, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Al. 1 introduction </i>[GZ]</p>\n<p>Les entreprises d'assurance concluent un accord visant \u00e0 r\u00e9glementer ...</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 I </i>[GZ]</p>\n<p>(M\u00e4der, Crottaz, Feri Yvonne, Gysi Barbara, Masshardt, Mettler, Porchet, Prelicz-Huber, Wasserfallen Flavia, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Al. 1 let. d, e </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 II </i>[GZ]</p>\n<p>(Wasserfallen Flavia, Crottaz, Feri Yvonne, Gysi Barbara, M\u00e4der, Masshardt, Mettler, Porchet, Prelicz-Huber, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Al. 1 let. e </i>[GZ]</p>\n<p>e. ... d'interm\u00e9diaire d'assurance et d'achat de \"leads\"; [PAGE 209] </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Hess Lorenz, Aeschi Thomas, Amaudruz, de Courten, Glarner, Herzog Verena, Lohr, R\u00f6sti, Schl\u00e4pfer)[GZ]</p>\n<p><i>Al. 1 let. g </i>[GZ]</p>\n<p>g. les sanctions lorsqu'un assureur viole l'accord, en particulier une amende pouvant aller jusqu'\u00e0 500[NB]000 francs ainsi qu'un r\u00e8glement d'arbitrage pour la mise en oeuvre des sanctions au sein de la branche.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Prelicz-Huber, Crottaz, Feri Yvonne, Gysi Barbara,[NB]Masshardt, Porchet, Wasserfallen Flavia, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Al. 5 </i>[GZ]</p>\n<p>Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral r\u00e8gle les points vis\u00e9s \u00e0 l'alin\u00e9a 1 lettres a \u00e0 f pour le cas o\u00f9 les entreprises d'assurance n'auraient conclu aucun accord au sens de l'alin\u00e9a 1 deux ans apr\u00e8s l'entr\u00e9e en vigueur de la modification du ...</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident </b>(Candinas Martin, erster Vizepr\u00e4sident): \u00dcber die Antr\u00e4ge der verschiedenen Minderheiten wurde bei Ziffer 1 Artikel 19b abgestimmt.[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 2 Art. 38 Abs. 2</b><i> </i>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Hess Lorenz, Aeschi Thomas, Amaudruz, de Courten, Glarner, Herzog Verena, Lohr, R\u00f6sti, Schl\u00e4pfer)[GZ]</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 2 art. 38 al. 2 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Hess Lorenz, Aeschi Thomas, Amaudruz, de Courten, Glarner, Herzog Verena, Lohr, R\u00f6sti, Schl\u00e4pfer)[GZ]</p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident </b>(Candinas Martin, erster Vizepr\u00e4sident): \u00dcber den Antrag der Minderheit Hess Lorenz wurde bei Ziffer 1 Artikel 19b Absatz 1 Buchstabe g abgestimmt.[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ziff. 2 Art. 86</b><i> </i>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 1bis, 2</i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Hess Lorenz, Aeschi Thomas, Amaudruz, de Courten, Glarner, Herzog Verena, Lohr, R\u00f6sti, Schl\u00e4pfer)[GZ]</p>\n<p><i>Abs. 2bis </i>[GZ]</p>\n<p>Von einer Bestrafung kann abgesehen werden, wenn die Missachtung der Branchenvereinbarung gem\u00e4ss Artikel 31a VAG im Rahmen eines verbandsinternen Verfahrens zu einer hinreichenden Sanktion f\u00fchrte.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 2 art. 86 </b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p><i>Al. 1bis, 2</i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Hess Lorenz, Aeschi Thomas, Amaudruz, de Courten, Glarner, Herzog Verena, Lohr, R\u00f6sti, Schl\u00e4pfer)[GZ]</p>\n<p><i>Al. 2bis </i>[GZ]</p>\n<p>Le renoncement \u00e0 une peine peut \u00eatre envisag\u00e9 si la violation de l'accord de branche selon l'article 31a LSA a conduit \u00e0 une sanction suffisante dans le cadre d'une proc\u00e9dure interne de la branche.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sident </b>(Candinas Martin, erster Vizepr\u00e4sident): \u00dcber den Antrag der Minderheit Hess Lorenz wurde bei Ziffer 1 Artikel 19b Absatz 1 Buchstabe g abgestimmt.[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen gem\u00e4ss Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p><i>Adopt\u00e9 selon la proposition de la majorit\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Block 2 - Bloc 2</b></p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Martin","SpeakerLastName":"Candinas","SpeakerFullName":"Candinas Martin","SpeakerFunction":"1VP-M","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":18,"CantonName":"Grisons","CantonAbbreviation":"GR","ParlGroupName":"Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.","ParlGroupAbbreviation":"M-E","SortOrder":34,"Start":"\/Date(1646672917986)\/","End":"\/Date(1646673009106)\/","Function":"1VP-M","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968718)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646672917987+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646673009107+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297037L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297037L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297037L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297037L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297037L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"297037","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4218,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Pr\u00e4sidentin</b> (K\u00e4lin Ir\u00e8ne, Pr\u00e4sidentin): Herr Bundesrat Berset verzichtet auf ein Votum. Der Bundesrat unterst\u00fctzt jeweils den Antrag der Mehrheit.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Ir\u00e8ne","SpeakerLastName":"K\u00e4lin","SpeakerFullName":"K\u00e4lin Ir\u00e8ne","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":19,"CantonName":"Argovie","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":46,"Start":"\/Date(1646674947601)\/","End":"\/Date(1646674960946)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968762)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646674947600+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646674960947+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297038L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297038L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297038L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297038L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297038L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"297038","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4218,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Ziff.</b>[NB]<b>1</b>[NB]<b>Art.</b>[NB]<b>19c</b><i> </i>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Gysi Barbara, Crottaz, Feri Yvonne, Masshardt, Porchet, Prelicz-Huber, Wasserfallen Flavia, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Titel </i>[GZ]</p>\n<p>Ausgaben f\u00fcr Marketing und Werbung</p>\n<p><i>Text </i>[GZ]</p>\n<p>Die Ausgaben eines Versicherers f\u00fcr Marketing und Werbung (inklusive Provisionszahlungen f\u00fcr Vermittler) betragen maximal 0,3 Prozent der Pr\u00e4mieneinnahmen des Vorjahres.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 1 art. 19c</b><i> </i>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Gysi Barbara, Crottaz, Feri Yvonne, Masshardt, Porchet, Prelicz-Huber, Wasserfallen Flavia, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Titre </i>[GZ]</p>\n<p>D\u00e9penses consacr\u00e9es au marketing et \u00e0 la publicit\u00e9</p>\n<p><i>Texte </i>[GZ]</p>\n<p>Les d\u00e9penses qu'un assureur consacre au marketing et \u00e0 la publicit\u00e9 (y c. les commissions vers\u00e9es aux interm\u00e9diaires d'assurances) s'\u00e9l\u00e8vent au maximum \u00e0 0,3 pour cent des primes encaiss\u00e9es l'ann\u00e9e pr\u00e9c\u00e9dente. [PAGE 214] </p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sidentin</b> (K\u00e4lin Ir\u00e8ne, Pr\u00e4sidentin): Ich informiere Sie dar\u00fcber, dass unsere Kolleginnen Kathrin Bertschy, Martina Munz und Ursula Schneider Sch\u00fcttel sowie unser Kollege Kilian Baumann wegen ihrer Isolation von zuhause aus abstimmen. </p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Ir\u00e8ne","SpeakerLastName":"K\u00e4lin","SpeakerFullName":"K\u00e4lin Ir\u00e8ne","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":19,"CantonName":"Argovie","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":49,"Start":"\/Date(1646675443225)\/","End":"\/Date(1646675495308)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968775)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646675443227+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646675495307+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297039L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297039L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297039L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297039L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297039L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"297039","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4218,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Ziff.</b>[NB]<b>2</b>[NB]<b>Art.</b>[NB]<b>31b</b><i> </i>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Wasserfallen Flavia, Crottaz, Feri Yvonne, Gysi Barbara, Masshardt, Porchet, Prelicz-Huber, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Titel </i>[GZ]</p>\n<p>Unverbindlichkeit von Vertr\u00e4gen</p>\n<p><i>Abs. 1 </i>[GZ]</p>\n<p>Versicherungsvertr\u00e4ge, die im Bereich Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung (Art. 2 Abs. 2 des Bundesgesetzes betreffend die Aufsicht \u00fcber die soziale Krankenversicherung vom 26. September 2014) unter Verletzung der vom Bundesrat nach Artikel 31a Absatz 2 verbindlich erkl\u00e4rten Vereinbarung abgeschlossen wurden, sind f\u00fcr die Versicherungsnehmerin oder den Versicherungsnehmer unverbindlich.</p>\n<p><i>Abs. 2 </i>[GZ]</p>\n<p>Das Versicherungsunternehmen muss bereits empfangene Pr\u00e4mien zur\u00fcckerstatten.</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 2 art. 31b </b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Wasserfallen Flavia, Crottaz, Feri Yvonne, Gysi Barbara, Masshardt, Porchet, Prelicz-Huber, Weichelt)[GZ]</p>\n<p><i>Titre </i>[GZ]</p>\n<p>Contrats d'assurance non contraignants</p>\n<p><i>Al. 1 </i>[GZ]</p>\n<p>Les contrats d'assurance conclus dans le domaine de l'assurance compl\u00e9mentaire \u00e0 l'assurance-maladie sociale (art. 2 al. 2 de la loi du 26.9.2014 sur la surveillance de l'assurance-maladie) en violation de la r\u00e9glementation pour laquelle le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a donn\u00e9 force obligatoire en vertu de l'article 31a alin\u00e9a 2 ne sont pas contraignants pour le preneur d'assurance.</p>\n<p><i>Al. 2 </i>[GZ]</p>\n<p>L'entreprise d'assurance rembourse les primes d\u00e9j\u00e0 per\u00e7ues.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Ir\u00e8ne","SpeakerLastName":"K\u00e4lin","SpeakerFullName":"K\u00e4lin Ir\u00e8ne","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":19,"CantonName":"Argovie","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":51,"Start":"\/Date(1646675495308)\/","End":"\/Date(1646675542659)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968782)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646675495307+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646675542660+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297040L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297040L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297040L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297040L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297040L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"297040","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4218,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Ziff.</b>[NB]<b>2</b><i> </i>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Mehrheit </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Antrag der Minderheit </i>[GZ]</p>\n<p>(Sauter, Aeschi Thomas, Amaudruz, Cottier, de Courten, Glarner, Herzog Verena, Hess Lorenz, Nantermod, R\u00f6sti, Schl\u00e4pfer, Silberschmidt)[GZ]</p>\n<p>Streichen</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. 2</b><i> </i>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la majorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><i>Proposition de la minorit\u00e9 </i>[GZ]</p>\n<p>(Sauter, Aeschi Thomas, Amaudruz, Cottier, de Courten, Glarner, Herzog Verena, Hess Lorenz, Nantermod, R\u00f6sti, Schl\u00e4pfer, Silberschmidt)[GZ]</p>\n<p>Biffer</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Pr\u00e4sidentin</b> (K\u00e4lin Ir\u00e8ne, Pr\u00e4sidentin): Wir haben Ziffer 2, das VAG, eventualiter bereinigt und stellen nun diese bereinigte Fassung dem Antrag der Minderheit Sauter gegen\u00fcber, welche die ganze Ziffer 2 streichen m\u00f6chte.</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Ir\u00e8ne","SpeakerLastName":"K\u00e4lin","SpeakerFullName":"K\u00e4lin Ir\u00e8ne","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":19,"CantonName":"Argovie","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":53,"Start":"\/Date(1646675542659)\/","End":"\/Date(1646675627981)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968788)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646675542660+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646675627980+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null},{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297041L,Language='FR')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297041L,Language='FR')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Transcript"},"Subjects":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297041L,Language='FR')/Subjects"}},"MembersCouncil":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297041L,Language='FR')/MembersCouncil"}},"Businesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Transcript(ID=297041L,Language='FR')/Businesses"}},"ID":"297041","Language":"FR","IdSubject":"56091","VoteId":null,"PersonNumber":4218,"Type":1,"Text":"<pd_text><p><b>Ziff.</b>[NB]<b>II </b>[GZ]</p>\n<p><i>Antrag der Kommission </i>[GZ]</p>\n<p>Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates</p>\n<p>[VS]</p>\n<p><b>Ch. II</b>[GZ]</p>\n<p><i>Proposition de la commission </i>[GZ]</p>\n<p>Adh\u00e9rer au projet du Conseil f\u00e9d\u00e9ral[GZ]</p>\n<p>[VS][GZ]</p>\n<p><i>Angenommen - Adopt\u00e9</i></p>\n<p>[VS]</p>\n</pd_text>","MeetingCouncilAbbreviation":"N","MeetingDate":"20220307","MeetingVerbalixOid":3520,"IdSession":"5113","SpeakerFirstName":"Ir\u00e8ne","SpeakerLastName":"K\u00e4lin","SpeakerFullName":"K\u00e4lin Ir\u00e8ne","SpeakerFunction":"P-F","CouncilId":1,"CouncilName":"Conseil national","CantonId":19,"CantonName":"Argovie","CantonAbbreviation":"AG","ParlGroupName":"Groupe des VERT-E-S","ParlGroupAbbreviation":"G","SortOrder":55,"Start":"\/Date(1646675627981)\/","End":"\/Date(1646675681830)\/","Function":"P-F","DisplaySpeaker":false,"LanguageOfText":null,"Modified":"\/Date(1774876968795)\/","StartTimeWithTimezone":"\/Date(1646675627980+0060)\/","EndTimeWithTimezone":"\/Date(1646675681830+0060)\/","VoteBusinessNumber":null,"VoteBusinessShortNumber":null,"VoteBusinessTitle":null}]},"ID":"56091","Language":"FR","IdMeeting":"4577","VerbalixOid":674467,"SortOrder":147,"Modified":"\/Date(1774876968564)\/"}}